Beiträge von Naseweis

    Was bisher geschrieben wurde, kann ich nur bestätigen, es kommt drauf an...

    Ich würde mir ab sofort unverbindlich Objekte anschauen. Vielleicht verliebt ihr euch spontan in eines und dann würde ich sofort zuschlagen. Wenn ihr dagegen überall Haken sehr, dann ist's auch okay, ihr habt ja eure Wohnung.

    Und bezüglich der Eltern würde ich mir jetzt keine Sorgen in finanzieller Hinsicht machen. Nicht alle brauchen Pflege und m.W. würden falls doch, Darlehen für die eigene Wohnung bei der Heranziehung berücksichtigt.

    Das war zu Zeiten unserer Eltern allgemein üblich und auch angemessen. Nachteil des Berliner Testaments ist halt, daß Erbschaftsteuerfreibeträge ungenutzt bleiben und mittlerweile wachsen etliche Vermögen aus der Erbschaftsteuerfreiheit heraus. Bei unseren Eltern war das kein großes Problem, heute aber wohl.

    Ist zwar off topic, aber weil es so oft behauptet wird: Das stimmt so nicht ganz. Man hat durchaus noch Möglichkeiten, die Freibeträge noch auszunutzen. Beim Berliner Testament kann man noch evtl. vorhandene Freibeträge nach dem Ableben des Erstverstorbenen geltend machen und zwar durch einen "Abfindungsvertrag für die Nichtgeltendmachung des Pflichtteils". Dies muss innerhalb 3 Jahren nach dem Erbfall geschehen. Vorteil: Da es keine Pflichtteilsgeltendmachung ist, können auch andere Vermögensgegenstände wie z.B. Grundstücke, Aktien, Gold usw. übertragen werden. Pflichtteil ist ein reiner Geldanspruch, da dürfen keine anderen Wertgegenstände übertragen werden.

    Ich würde das Geld in nur einen ausschüttenden WeltaktienETF in einem kostengünstigen Depot packen und die Sparrate auch dazu sparen.

    Fertig.

    Na ja, gleich von 0 auf 100 würde ich nicht empfehlen. Nutze die restlichen 5 Monate und lies dich in die Materie ein, im Forum findest du genug nützliche Vorschläge. Dann lege dir ein günstiges Depot an, auch hierzu findest du bei Finanztip und hier im Forum jede Menge Hinweise zu Vor- und Nachteilen. Und dann fang an dein Tagesgeld in WeltETF umzuschichten und zwar so viel, dass es dir bem nächsten Crash nicht den Schlaf kostet.

    Das einzige, was heute Sinn macht, ist eine notarielle General- und Vorsorgevollmacht. Wenn es stimmt, dass gegenseitiges Vertrauen herrscht, sollte das geregelt werden, Ehegatten gegenseitig und zusätzlich jeder Ehegatte jedes Kind (geht in einer Urkunde). Damit kann man fast alles in den Griff bekommen, wenn schnell gehandelt werden muss.

    BesorgterRentner Ich kann mich in deine Lage sehr gut reinversetzen denke ich. Ich hatte auch Zeiten, wo ich die Geldanlage etwas schleifen ließ. Aber nun habe ich den Eindruck, dass du alles nachholen willst und zwar sofort! Das geht meistens schief.

    Neobroker sind günstig, aber ich habe bisher Abstand genommen, weil ich froh über ein funktionierendes Kundencenter bin, das mir bei Fragen weiter hilft . Also mach es wie Saarlaender empfiehlt , nimm eine gute Direktbank. Die ING bietet dir 2,75% für 4 Monate bis 250000€, das würde ich für den Aktionszeitraum ausnutzen. Raisin bietet dir als Neukunde 3,2 % für 3 Monate für 50.000€, das würde ich auch machen, allerdings muss du da aufpassen und zuerst die Neukundenzinsanlage tätigen und erst später evtl. weitere Anlagen. Hierzu gibt es einen extra Thread. Die hier empfohlenen Geldmarktetfs habe ich noch nicht probiert, ich habe ein großes Tagesgeld und eine Zinstreppe bis zu 4 Jahren in Festgeld. In der Zwischenzeit kannst du die empfohlenen Bücher lesen und dann Anlagen in die von dir ausgewählten ETFs tätigen. Ich mache es mit Einmalanlagen, aber du kannst auch mit Sparplänen anfangen.

    Und ganz wichtig: Wenn die ersten Zinsen gutgeschrieben werden, dann gönn dir was besonderes, als Belohnung dafür, dass du es endlich angepackt hast.

    Viel Erfolg.

    Hast du tatsächlich alles auf einem unverzinsten Giro liegen? Das kann doch nicht wahr sein.

    Was mache ich?

    Ich mag kein Tagesgeldhopping und habe seit kurzem Tagesgeld und eine Festgeldtreppe bei Raisin, (vorher bei verschiedenen Banken), weil ich's bequem und nicht jeder Sonderaktion nachrennen mag. Mir ist bewusst, dass ich so nicht den letzten Cent raushole, aber das ist mir egal.

    Mein Giro- und mein Verrechnungskonto ist bei der ING und dort habe ich auch mein Depot. Nicht das billigste, aber seit über 20 Jahren bin ich zufrieden damit.

    Ich habe etwas Aktienerfahrung, ja und in den Jahrzehnten alle Schwankungen mitgemacht. Aber das Depot ist gut im Plus. Mein Aktienanteil (einschließlich Aktienfonds und -ETF) ist aber im Verhältnis zum Gesamtvermögen nur 20 %. Ich bin halt im großen und ganzen ein Sicherheitsanleger.

    Ob du jetzt noch mit Aktienetf anfangen möchtest, musst du selbst entscheiden. Viele haben angefangen, als es lange Zeit nur nach oben ging und verkauft, als es im Keller war. Ob du Verluste aussitzen kannst, weißt du erst, wenn's soweit ist.

    @Achim Weiss Wenn sie sich nicht einigen, sondern vor Gericht gehen - was angesichts der fraglichen Beträge durchaus möglich ist - dauert das ewig, also ggf. mehrere Jahre.


    Ja, das stimmt, denn dann können es zwei unterschiedliche Verfahren werden: Teilungsversteigerung und anschließend zivile Klage über die Verteilung des Erlöses.


    Was kann die Community daraus lernen? Bevor man sich so ein großes Projekt bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft antut, mindestens schriftlich Regelungen treffen, wer wie viel dazu beiträgt und wie dies im Falle der Trennung berücksichtigt werden soll. Und nirgends steht geschrieben, dass man Halbe - Halbe im Grundbuch stehen muss, wenn von vorne rein klar ist, dass eine.r erheblich mehr beiträgt. Aber meistens hat eine.r die rosarote Brille auf ....