Beiträge von FB1907

    Ich finde es wird immer deutlicher: Auch die Leistungskataloge der PKV müssen auf den Prüfstand. Statt immer teurere und speziellere Behandlungen zu bezahlen muss man sich die Frage stellen ob es auch mal eine einfachere Lösung sein kann.
    Und- auch wenn es unangenehm wird: Die Eigenverantwortung des Patienten muss vergrößert werden. Ich denke da an den dritten Herzinfarkt nach erneut massiven Übergewicht gepaart mit schlechter Ernährung oder Sportunfälle in Hochrisikosportarten, deren Unfallfolgen häufig noch von den Krankenversicherern getragen werden.

    Das sehe ich anders. Ich bin nur in der PKV, damit auch spezielle/teure Behandlungen übernommen. Ansonsten würde ich definitiv lieber in der GKV bleiben.

    Nein, sie dürften eher schneller steigen.

    Mit jeder Beitragserhöhung (Inflation) muss im Prinzip (vereinfacht) der hinzukommende Teil des Beitrags nach dem aktuellen Lebensalter berechnet werden.

    Das ist wie ein kleiner Neuabschluss zum aktuellen Alter und umso teurer je älter man ist. Die Altersrückstellungen waren ja nur für den bisherigen Beitragsteil berechnet…

    Wie ist dann aber diese Grafik zu interpretieren:


    Die Altersrückstellungen sind für die extrem hohen Kosten im Alter gedacht. Wie man da auf die Idee kommt das man weniger zahlt???? Weniger vielleicht als jemand der im gleichen Alter neu in die PKV kommt…. Aber ganz sicher wird es nicht günstiger und das erwartet auch keiner.

    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass die Beiträge im Rentenalter langsamer steigen als im Erwerbsleben.

    Das macht mich nun nachdenklich. Ich bin ebenfalls in dem Tarif mit 400€ Selbstbehalt. Ich zahle abzüglich Krankentagegeld, gesetzlicher Zuschlag und Risikozuschlag ca. 750€. Ich bin allerdings erst seit 2 Jahren privat versichert und wäre jetzt davon ausgegangen, dass jemand mit über 35 Jahren auf dem Buckel dank der Alterungsrückstellungen wesentlich weniger zahlt.

    Hallo,


    Wenn es Gesundheitsfragen gibt, spielt es keine Rolle wer die Kosten übernommen hat. Es geht darum, dass diese Behandlungen stattgefunden oder angeraten wurden. Du musst wahrscheinlich nach einer Versicherung ohne Gesundheitsfragen suchen.

    Man sagt zum einem, dass ein Leistungsanstieg festzustellen ist und zum anderen, dass die bisher gebildeten Alterungsrückstellungen zu konservativ geschätzt wurden. Also höher als „nötig“.

    Verstehe ich das so richtig? Widerspricht sich das nicht?

    Das sind nur die Werte, um die die Ausgaben gestiegen sind. Es gibt noch andere Faktoren, wie die Lebenserwartung und die Zinslage, die gegenläufig verlaufen können und deshalb dazu führen, dass es zu keiner Erhöhung kommt.

    Ich weiß nicht, ob das für alle Tarife gilt, aber bei einigen kalkuliert die Debeka mit einem Rechnungszins von 2,3%. Auch die private Pflegepflichtversicherung kalkuliert brancheneinheitlich damit.

    Wow 80% mehr in 6 Jahren. Das ist mal eine Ansage.


    Da komm selbst ich ins Grübeln..

    Vielleicht wird der Unisex-Tarif im Nächsten Jahr angepasst und der Bisex Tarif nicht und dann sieht die Rechnung wieder anders aus. Aber ja rein von der Logik her bedeutet mehr Leistung auch mehr Beitrag.


    Oder die Gesundheitsprüfung der Debeka ist nun strenger als zu bisex Zeiten. Das könnte auch einen Effekt haben.

    Was ist denn deine Motivation zu wechseln?

    Als Beamter ist die Restkostenversicherung im vergleich zur Vollversicherung sehr günstig. Daher würde ich primär auf die Leistungen achten. Und die Leistungen im Unisex Tarif sind besser.