Mir sind Menschen suspekt, die meinen kein Auto zu brauchen. Wie sieht dieser Lebensentwurf aus? Spiekeroog?
Ich finde so eine Aussage suspekt, scheint mir ein arg eingeschränktes Weltbild zu sein. Der Lebensentwurf ist Großstadt!
Mir sind Menschen suspekt, die meinen kein Auto zu brauchen. Wie sieht dieser Lebensentwurf aus? Spiekeroog?
Ich finde so eine Aussage suspekt, scheint mir ein arg eingeschränktes Weltbild zu sein. Der Lebensentwurf ist Großstadt!
Klar kann ich die 10k€ Hobbyausrüstung selber wieder kaufen, wenn sie mir unterwegs geklaut wird. Je nach Hausratversicherung ist sie dort auf Reisen mitversichert. Ich habe schon von einigen Bekannten gehört, denen (nicht nur) ihre Kameraausrüstung auf der Reise geklaut wurde.
Ja genau deshalb habe ich keine, weil ich deine nicht mit bezahlen möchte. Hausrat ist ein Gemischtwarenladen.
Aber dazu ist jetzt nun wirklich alles gesagt.
Meine Einrichtung war deutlich teurer, ist trotzdem nicht versichert, mit einem gewissen Risiko lebe ich ganz bewusst.
Nur das versichern, was man nicht selbst wieder anschaffen oder finanziell ausgleichen kann.
Dem würde ich mich grundsätzlich anschließen.
Einen wunden Punkt habe ich, meine Berufsunfähigkeit ist zu wenig abgesichert, mit fast 58 habe ich es aber fast überstanden.
Ja sicher, ich finde halt auch dass in den Versicherungsprodukten oft so viel Kram mit versichert und damit mit bezahlt werden muss, der nicht für jeden relevant ist. Beim Hausrat ist zum Beispiel Fahrraddiebstahl mit dabei, was in manchen Städten ja nicht selten vorkommt. Da gibt es noch viel mehr ....
Zum Thema Versicherungen, meine eigene Welt, die natürlich niemand teilen muss:
Natürlich müsste das kompensiert werden, aber da gäbe es dann ja ziemlich viel Gestaltungsspielraum.
Riecht nach großem Wurf, aber auch ein wenig nach Sozialismus ![]()
Was würde eigentlich gespart werden, wenn man aus den knapp 100 GKVs und 40 PKVs mal schlanke 10 machen würde?
Kaum ein Markt ist regulierter als dieser, deshalb sind die Unterschiede auch marginal, eigentlich brauchen wir nur eine.
20 Mio wäre eine Vervierfachung, in welchem Zeitraum erwartest du das?
Und am Ende, was ist eigentlich das Ziel?
Was soll damit geschehen? Überbordender Konsum scheint es nicht zu sein.
Ich finde die ein ETF-Strategie gut.
Nur der annähernd 100% Aktien Ansatz skaliert nicht so gut nach unten für kleinere Vermögen. Da braucht es mehr Notgroschen, wer im Ruhestand entsparen muss, macht sich auch andere Gedanken.
Meine Kosten für Reifensätze sind unabhängig von der Art der Felge
Vermutlich aber nicht die Reifengröße und Breite und damit die Kosen.
Es ist richtig, dass etablierte kostengünstige Lösungen beim emotionalisierten Produkt Auto teilweise gar nicht mehr oder nur noch selten erhältlich sind, wie Stahlfelgen mit moderaten Reifengrößen.
Ich finde für die Fragestellung derlei technische Belange nur bedingt relevant. Wollen wir über technische Details von Autos reden oder über die Finanzierung von Konsumgütern?
Die Rentenkasse wird in einem Umlagesystem nicht 'voller'!
Es würde dann höhere Rentenansprüche geben, da die Menschen mehr eingezahlt hätten. Möglicherweise würde der aktuelle Steuerzuschuss zur Rentenkasse geringer ausfallen.
Es ist und bleibt eine Tatsache, dass man nur das verteilen kann was erwirtschaftet wird/wurde. In den nächsten 10 Jahren steigt die Zahl der Rentenempfänger deutlich überproportional gegenüber der Zahl der nachkommenden Berufseinsteiger. Der Kuchen im Umlagesystem wird also kleiner werden.
Die Frage ist nun, wie man diesen kleineren Kuchen 'gerecht' unter den Rentenempfängern verteilt und/oder weitere Kuchenkrümel von außerhalb des Umlagesystems dazu holt (z.B. über Steuern).
Nunja, natürlich führen höhere Einzahlungen zu höheren Renten, das scheint ja auch für diesen Herrn Gunkel ein grundsätzliches Problem zu sein. Den Steuerzuschuss verringern zu können, wäre doch schonmal ein positiver Effekt. Wobei der, wenn er denn wirklich alle Leistungen abfedern soll, für die keine Beiträge bezahlt wurden, eh noch viel zu gering ist.
Vielleicht habe ich mich nicht ganz exakt ausgedrückt, ich weiß natürlich um das Umlagesystem.
Ich habe das damals zufällig gesehen und fand die Aussage von Stefan Schulz bemerkenswert
Er hat sinngemäß gesagt, dass die Einkommen der abhängig Beschäftigten in den letzten Jahrzehnten (er nennt auch einen Zeitraum,hab ich vergessen) nicht mit der Entwicklung der gesamten Volkswirtschaft mitgehalten hätten, hätten sie es getan, wäre die Rentenkasse deutlich voller.
Dass Frau Siems von Springer darauf steil gegangen ist, war absehbar.
Du hast nach einem Rat gefragt, hast viele bekommen, die weit verbreitete Meinung, dass es sinnvoller ist keinen Kredit aufzunehmen, wenn du das Geld doch hast.
Das willst Du aber nicht hören, dann können wir dir nicht helfen.
Es gibt keinen Zwang zu Gendern, es steht jedem frei es zu tun oder zu lassen.
Da wird von vermeintlichen Kritikern etwas unterstellt, was es gar nicht gibt.
Ich tue es seltenst bis nicht aber es stört mich auch nicht. Wenn es jemandem wichtig ist, dann gern.
Das mag in verschiedenen Umfeldern und Publikationen anders sein, wie ich aus universitärem Umfeld vernehme, das ist aber nicht die Blase in der ich mich dauerhaft aufhalte.
Ich dachte immer die Absetzbarkeit wäre limitiert.
Ja ist sie auch in 2026 auf 61.652 Euro für gemeinsam veranlagte Eheleute. Da muss man dann das abziehen, was über das Gehalt und den Arbeitgeber eingezahlt wurde.
Wenn Du dann die ersparte Steuer auch noch in einen ETF steckst, hast Du das Beste aus beiden Welten!
Die Steuererstattung für 2024 ist letzte Woche gekommen, das ist ungefähr die Hälfte dessen was ich aufgewendet hatte, das ist der Grundstock für den Erwerb der Rentenpunkte im Jahr 2026.
Ich hatte mir das auch mal ausrechnen lassen, aber das erschien mir nicht sonderlich attraktiv. Im Prinzip eine Wette auf Langlebigkeit. Ich habe das Geld stattdessen ins Depot gesteckt. Die 14,4% Abzüge schrecken mich nun nicht mehr.
Ja klar, Rente ist immer eine Wette auf die eigene Langlebigkeit.
Ich wette aber gern darauf zu leben, ist mir irgendwie lieber als irgendwann fest zustellen, oh das Geld ist alle, aber Mist ich lebe ja noch. Es würde sich für mich nicht gut anfühlen, heute zu wissen dass mir mit 80 das Geld ausgehen wird und ob ich es mir finanziell leisten kann 100 zu werden.
Mal abgesehen davon, ist das für mich nur ein Baustein, andere sind durchaus endlich und wetten nicht darauf.
Der größte Benefit für mich ist die volle Absetzbarkeit von der Steuer jetzt.
Aktuell gibt es ja keine guten Meldungen von der geplanten Rentenreform, unter anderem soll ja die Rente mit 65 für besonders langjährig Versicherte abgeschafft werden (das dies eine soziale Ungerechtigkeit sonders Gleichen ist muss ich ja nicht extra erwähnen), klar, nur Planspiele, wir wissen allerdings das sowas schnell salonfähig wird.
Nun meine Frage, wenn ich jetzt Rentenpunkte kaufen will um mit 63 Jahren zu gehen und die Rentenversicherung dem zustimmt, ist das dann rechtsgültig und ich kann dann gehen wenn ich bezahlt habe, selbst wenn neue Gesetzte kommen ?
Ich plane in 2031 mit dann 63, als langjährig (nicht besonders langjährig!) Versicherter mit dann 14,4% Abschlag in Rente zu gehen. Ich war bei der Rentenberatung und habe mir das ausrechnen lassen und dann einen Antrag gestellt, diesen Abschlag durch Kauf von Rentenpunkten auszugleichen, dann bekam ich einen Bescheid mit der Maximalsumme die möglich ist. Seit 2022 kaufe ich nun jährlich so viele, wie ich jeweils von der Steuer absetzen kann.
Wenn sich jetzt die Gesetze ändern sollten, kann man mir natürlich das Recht nehmen mit 63 zu gehen, die erworbenen Rentenpunkte gehören mir aber und würden natürlich auch bei späterem Rentenstart wirksam werden.
So sehe ich das jedenfalls.
Ich bin seit 1992 Kunde der Spardabank Hessen, mit denen kannst Du fast alles machen, Girokonto ist prima. Baufinanzierung war auch gut, nur Anlage können die definitiv nicht.