Bei der paritätischen Besetzung als Erwartungshaltung sollte man da auf jeden Fall aber erzieherisch nochmal nachsteuern. Die Ursachen sind vielfältig, an fehlender Gleichberechtigung liegt es aber sicher nicht immer.
Das mag schon sein, aber was ist an einer "paritätischen Besetzung als Erwartungshaltung" bei Kindern falsch? Wenn irgendwann in 15 oder 20 oder 30 Jahren, wenn diese Kinder (vor allem auch Jungs!) erwachsen sind, aufgrund eben dieser Erwartungshaltung 30-40% Frauenanteil rauskommen statt 10% ist doch auch schonmal was gewonnen.
Es ist ja auch nicht jeder zweite Erzieher eine Frau
In unserer Kita durchaus, da ist die Verteilung Männer / Frauen bei ca. 50 / 50.
Alles andere führt zu weniger Akzeptanz, weil aktiv dagegen gearbeitet wird (was ohnehin schon wird).
Das ist ein Generationenthema. Wenn Kinder damit ganz selbstverständlich aufwachsen, wird es irgendwann zum ganz normalen Standard werden. So wie heute auch das "Fräulein" aus dem Sprachgebrauch verschwunden ist.