Beiträge von Evaluise

    Stimmt schon, Ausschütter lohnen sich erst ab größeren Summen. Bei kleineren Summen reichen die Ausschüttungen bestenfalls zum Pizzaessengehen und womöglich nur für den Espresso hinterher. Man kann dann zwar einmalig den Sparplan anpassen und danach wieder absenken, aber die Fummelei kann man sich auch sparen und zumindest anfangs eher Thesaurier wählen.

    Im Laufe seines Investorlebens wird Luddi ohnehin -zigmal umjustieren und kann dabei immer noch peu à peu auf Ausschütter wechseln.

    Ungeachtet dessen, dass er aufgrund seines Alters mehr ins Risiko gehen kann: Anfang 20 ... Freundin ... konnte zuletzt nicht mehr so viel investieren ... vielleicht wäre ein gewisser Cashbunker sinnvoll? In dem Alter können geplant oder ungeplant kostspielige Ereignisse passieren und schwups braucht man eine größere und dann vermutlich nicht mehr so günstige Wohnung.

    Okay Luddi, reg Dich wieder ab. In Foren ist der Ton manchmal rauh und hier hält sich das noch in Grenzen. Außerdem hat britty schon gesagt, dass es ihr/ihm leid tut.

    Naja, das war sicher nicht nett von britty - aber unrecht hat sie/er nicht. Ich hatte bei "Betriebswirt" ein BWL-Studium angenommen und mich schon gewundert, wie a) jemand das mit Anfang 20 sein kann und b) dann fragen kann, ob 600 Euro was anderes bewirken als 800 Euro.

    Mag ja sein, dass es in Einzelfällen billiger kommt, aber ich würd's trotzdem nicht machen. Wenn was Blödes passiert (kaputter Buttermilchbecher im Kofferraum ist umgekippt, kleine Kratzer, von einer Kiefer ist mehrfach aufs Auto Harz getropft), ist das zwar ärgerlich, aber niemand will dann drei Jahre oder sonstwann später noch Geld von mir haben - gar nicht zu reden von "in dem Auto wurde offenbar geraucht". Und wenn (hoffentlich dann im Nichtraucherwagen) öfter über längere Strecken kleine Kinder transportiert werden, können vermutlich noch dümmere Sachen passieren. Oder ein kranker Hund ...

    Ohne viel Ahnung und ohne viel Zeit, mich da richtig kundig zu machen, aber ungenutzt rumliegen lassen wollte ich das Geld auch nicht.

    Gratuliere! Mir ging's jahrelang genauso und ich hab in puncto Fonds/ETFs viel dümmere Entscheidungen getroffen als Du.

    12345 hat hier mit "liegen lassen tut auch nicht weh" einen Punkt: Wenn Du doch mal ungeplant und plötzlich Geld brauchst, tut es viel weniger weh, dann die ETFs zu verkaufen, in denen sowieso nicht viel drin liegt, als den ETF anzuknabbern, für den Du Dich als Dauerlösung entschieden hast. Rational, irrational ... ist halt so.

    -> Schnitzer, ich kapier's nicht: wieso willst Du verkaufen, sei es alles oder nur einen Teil? Ist der ETF im Vergleich z.B. zum MSCI schlechter gelaufen, so dass Du gerne umschichten würdest? Oder brauchst Du gerade dringend Kohle? Oder überlegst Du, alles oder einen Teil in "sicherere" Anlagen zu stecken? Oder ist es umgekehrt: Dir ist mit dem ETF langweilig und Du möchtest lieber mit Einzelaktien spielen?

    -> Heute4, wenn Du nur halbjährlich investierst, um die einsfuffzich pro Sparplan in den dazwischenliegenden fünf Monaten zu sparen, liegt das Geld monatelang rum und langweilt sich, statt für Dich zu arbeiten.

    Und einsfuffzich ist bei den meisten Leuten wohl weniger als das, was man nicht pro Monat, sondern pro Supermarkteinkauf für objektiv nicht nötigen und oft auch eher ungesunden Kram ausgibt.

    ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?

    Zum einen seh ich keinen großen Unterschied und zum anderen hindert Dich niemand daran, nach sechs oder sonstwieviel Monaten eben doch zu wechseln, den Bestand der sechs oder sonstwievielen Monate schlicht liegenzulassen(!) und einen anderen ETF zu besparen. Eine ömmelige Zeile mehr im Depot, was soll's?

    Gibt es dabei Eigenschaften zu berücksichtigen, weswegen ich nicht heute, sondern evtl erst in ein paar Tagen/Wochen die Summe einzahlen sollte?

    Dass Du den besten Zeitpunkt (egal ob Tag oder Uhrzeit) erwischst, ist statistisch wüst unwahrscheinlich => Du ärgerst Dich hinterher ziemlich sicher sowieso. Kannst genausogut würfeln, wenn es die Entscheidungsfindung erleichtert.

    Hmm, ich stehe vor einem ähnlichen Problem ... mal gucken, ob ich irgendwo einen Würfel finde.

    Kurz darauf: Würfel in der Küchenschublade gefunden => Würfel sagt: nicht heute, aber diese Woche noch.

    doch spannend, dass sich hier der eine oder andere mit Einzelaktien ausprobiert... 8o

    ... zugegeben! Hat aber stark nachgelassen. Mal erfolgreich und mal übel erfolglos - zwischendurch haben Göttergatte+ich gewitzelt, wir könnten jede Firma in den Ruin treiben, indem wir einfach ein paar Aktien dieser Firma kaufen.
    Im Endeffekt so etwa bei Null rausgekommmen => much ado about nothing.

    Ich würde hier nicht am falschen Ende sparen und einen Makler beauftragen.

    Ich auch, und ich hab's auch getan. Habe mich im Bekanntenkreis umgehört und den dort empfohlenen Makler beauftragt. Wunderbar - ich musste mich um fast nix kümmern. Auf mindestens die Hälfte der Fragen, die der Makler beantworten konnte, wäre ich nicht einmal gekommen, aber die Interessenten sind drauf gekommen und da hätte ich ohne Makler dumm dagestanden. Und einige gute Tipps gab es gratis dazu.
    Klar, nach Vertragsunterzeichnung gab es eine dicke Rechnung sowohl für uns als auch für die Käufer - aber die Rechnung war auch deshalb so dick, weil der Makler einen für uns wirklich guten Preis rausgeschlagen hat. Seine Arbeit war jeden Euro wert.

    Nun macht Euch doch mal ehrlich:

    Hier dürften viele Leute lesen + schreiben, in deren Haushalt es mehr als ein Auto gibt. Dass beide Partner ständig mit dem Auto weite + wechselnde Strecken fahren (müssen), so dass ein Elektroauto auch als Zweitwagen nicht in Frage kommt, mag vorkommen, dürfte aber selten sein.

    Hier dürften auch viele Leute lesen + schreiben, die ihr Auto unproblematisch zu Hause oder auf Arbeit oder beim Einkauf laden könnten.

    Und fahren hier alle außer mir privat wirklich oft >500 km in den Urlaub oder zu Familienbesuchen?

    Ist es nicht vielmehr so, dass für viele zumindest hier im Forum ein Elektroauto (ggf. als Zweitwagen bei Paaren) sowohl finanziell drin wäre als auch keine wirklich großen Umstände machen würde?

    Ich hab den Umstieg ja selbst erstmal aufgeschoben, weil es zum einen derzeit auf dem Markt noch kein E-Auto gibt, bei dem für mich alles stimmt (und auf das Göttergatte und ich uns einigen könnten ... schwieriges Thema), und zum anderen die geliebte Nuckelpinne gerade mal 10.000 km runter hat. Aber ich gedenke mich bei meiner Entscheidung nicht von Argumenten beeinflussen zu lassen, die für einige Leute - Verdacht: es sind gar nicht einmal so sehr viele Leute - tatsächlich eine Rolle spielen mögen, in meiner Alltagsrealität aber herzlich egal sind.

    Habe keinen Schnickschnack reinkonfiguriert, ist wohl serienmäßig. Und weiß-uni hab ich zu meiner Überraschung nicht gefunden. Aktuelle Nuckelpinne ist weiß-uni (nervig, weil ich gelegentlich vergesse, wo auf dem riesigen Parkplatz des örtlichen Supermarkts ich die Kiste abgestellt habe), aber bei der fand ich das akzeptabel, weil ich sie wg. Sonderaktion sehr günstig gekriegt habe.

    Na mal sehen, wann die Einstiegsvariante konfigurierbar ist - vielleicht ist die eher was für mich. Aber mindestens bis dahin ist das Thema erstmal aufgeschoben.

    Danke an alle: in diesem Thread hab ich viel gelernt und bin froh, dass ich ihn eröffnet habe.

    Mein Fazit: für mich wäre ein E-Auto eigentlich ideal, denn wir haben eine PV-Anlage und ich fahre nur selten lange Strecken - und wenn, dann mach ich eh häufiger Pausen, so dass ein oder zwei, im Winter vielleicht auch mal drei Stopps zwischendurch mich nicht groß kratzen würden.

    Trotzdem habe ich mich erstmal dafür entschieden, meine Verbrenner-Nuckelpinne zu behalten: Der elektrische VW-Polo würde mich schon reizen und dank der Erbschaft hätte ich das Geld dafür inzwischen auch. Aber ich hab ihn mal spaßeshalber konfiguriert und bin beim Kaufpreis doch blass geworden: dreimal so teuer, wie mein jetziges Auto vor rund dreieinhalb Jahren war, und das bei technischem Schnickschnack, den mein jetziges Auto zwar nicht hat, der mich aber größtenteils auch nicht interessiert und vermutlich beim Fahren bloß nervös machen würde.

    Und technisch zugegebenermaßen irrelevantes Argument, aber bei (für meine Verhältnisse) sooo viel Kohle sollte dann auch wirklich alles stimmen: die bisher erhältlichen Farben sagen mir nicht zu und ich finde Metalliclack unpraktisch. Gibt aber nur Metallic.

    Danke, sicher alles gute Tipps - aber da ich die Erbengemeinschaft vertrete, jongliere ich jetzt schon mit mehr Konten/Banken, als mir lieb ist. Und es ist ja nur noch für zwei oder drei Wochen, bis alles angelegt ist, wenn der Mut weiter nur für hohe vierstellige Beträge reicht - die stehe ich auch noch durch. Vielleicht habe ich ja auch doch mal einen mutigen Tag und gehe ins solide Fünfstellige.

    Sorry Langaroth, ich wollte Deinen Thread nicht kapern. Mir ging's nur darum: ob häppchenweise oder alles auf einmal - hinterher ärgern tust Du Dich ziemlich sicher sowieso.

    Aber diese Erfahrungen darfst Du ganz allein machen.

    Ich mach diese Erfahrungen jetzt schon: in den letzten Wochen ist mir ein sechsstelliger Betrag (wenn auch im unteren Bereich des Sechsstelligen) aus einem Erbe zugeflossen und ich hab mich nicht getraut, das alles gleich zu investieren: USA/Iran dampft immer noch, Straße von Hormus immer noch dicht, trotzdem steigt alles, das kann doch nicht mehr lange gutgehen ... und mangels Übung machen mich schon fünfstellige Beträge immer noch nervös. Also immer nur häppchenweise gekauft und die dadurch höheren Kaufkosten (weil ING-Limit von 69,90 Euro nie erreicht) hingenommen - und mich fast jeden Tag geärgert "och hätt ich doch gestern, jetzt ist's schon wieder teurer geworden!".
    Jetzt sind noch so um die 90.000 Euro übrig, und trau ich mich jetzt, endlich all in zu gehen? Nö. Krieg ich nicht fertig.