Beiträge von Evaluise

    nun, bestellt hat der Makler den Notar, ich kannte ihn vorher nicht

    War bei mir genauso und die Käuferinnen haben die gesamten Notarkosten getragen. Als ich kurz vor Vertragsunterzeichnung gegenüber dem Makler die Sorge äußerte, dass die Damen noch abspringen, sagte er "neenee, allein durch den Vertragsentwurf sind schon irre Kosten entstanden, jetzt springen die nicht mehr ab". Woraus ich schloss, dass die Notarkosten generell das Problem der Käuferseite sind.

    Bei einem Grundstücksverkauf vor ein paar Jahren war es nach meiner Erinnerung auch so, dass die gesamten Notarkosten von den Käufern getragen wurden.

    An der Stelle bitte nicht vergessen, das Besitz flexibel macht. Den Leasingvertrag musst du durchziehen, ein Besitzauto kannst du in 20 Minuten zum Verkauf einstellen. Fährt man deutlich mehr oder deutlich weniger als geplant, zahlt man nicht willkürliche Mehr- und Minderkilometer, sondern was es real halt kostet. Wenn man einen Kratzer reinfährt, hat man die Freiheit ob und wie das repariert wird.

    Und genau das wäre für mich entscheidend und ggf. auch einen Aufpreis (sofern es den tatsächlich gibt - so ganz scheint das ja immer noch nicht klar zu sein) wert.

    Welche Krankenkassenzuzahlungen sollen denn das sein?

    Möglicherweise geht's da um die Befreiung von den Zuzahlungen, die man nach meiner Erinnerung nach geleisteten 2 % (bzw. bei chronisch Kranken 1%) des Einkommens bei der Kasse beantragen kann. Leider weiß ich nicht, ob dabei nur Einkommen/Rente berücksichtigt oder ob auch nach sonstigen Einnahmequellen gefragt wird. Müsste aber jede Krankenkassen-Hotline ausm Kopp beantworten können.

    Sehe gerade: hat sich mit Tomarcys Post überschnitten.

    Gute Entscheidung! Hauptsache MACHEN!

    Bin erstaunt, hier auf Zustimmung zu stoßen! Denn wahrscheinlich wird es sich im Nachhinein als doof rausstellen.

    Meine Kalkulation ist weniger finanzieller Natur: bei vier Sparplänen pro Monat ärger ich mich höchstens viermal pro Monat und nicht mehr wie bisher fast jeden Tag. Und auch wenn die Sparpläne meine Entscheidung waren, wird es sich zukünftig so anfühlen, als hätte am 1., 7., 15. und 23. quasi das Schicksal entschieden und nicht ich jedesmal Mist gebaut.

    Die Entscheidung hab ich getroffen, nachdem ich (nicht zum ersten Mal) eine ganze Nacht lang nur von Finanzkram geträumt habe - nee, waren keine schönen Träume. Ohnehin bin ich inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass die dauernde Beschäftigung mit dem Kapitalmarkt sicher bei mir kein Hobby werden wird.

    Nichts. Ok, TÜV. Was soll man da immer machen? Alle 2 Jahre noch Ölwechsel.
    Irgend so einen Riemen hatte es nicht mal, sondern eine Metall (knockenwelle?), verschleißfrei.

    Bernd, vermutlich gehören Du und ich zu einer kleinen radikalen Minderheit hier im Forum: Nuckelpinne reicht, niemand (egal ob Nachbarn oder KundInnen) soll beeindruckt werden und gemacht wird nur, was wirklich sein muss, gerne auch mit gebrauchten Teilen. In diesem Punkt bin ich irgendwie nie aus der studentischen = finanzknappen Sichtweise rausgekommen.

    Übrigens bin ich, obwohl ich eher selten Neuwagen gefahren bin, nur zweimal tatsächlich unterwegs liegengeblieben, und da lag es an einem sehr gefräßigen Marder. Der ist auch an die größeren, schickeren und neueren Autos gegangen, nachdem er sich in meinem Motorraum sattgefuttert hatte.

    Dass Du den besten Zeitpunkt (egal ob Tag oder Uhrzeit) erwischst, ist statistisch wüst unwahrscheinlich => Du ärgerst Dich hinterher ziemlich sicher sowieso. Kannst genausogut würfeln, wenn es die Entscheidungsfindung erleichtert.

    Hmm, ich stehe vor einem ähnlichen Problem ... mal gucken, ob ich irgendwo einen Würfel finde.

    Kurz darauf: Würfel in der Küchenschublade gefunden => Würfel sagt: nicht heute, aber diese Woche noch.

    Würfel lag falsch und am Freitag konnte ich mangels Zugangs zum Internet nicht kaufen. Mir reicht diese ständige Marktbeobachtung jetzt: ich richte einen Sparplan 4 x im Monat ein und lass den so lange laufen, bis der zu investierende Betrag aufgebraucht ist. Dann kauf ich vielleicht ungünstiger und vielleicht auch mal günstiger, habe die Nervosität aber von der Backe.

    Stimmt schon, Ausschütter lohnen sich erst ab größeren Summen. Bei kleineren Summen reichen die Ausschüttungen bestenfalls zum Pizzaessengehen und womöglich nur für den Espresso hinterher. Man kann dann zwar einmalig den Sparplan anpassen und danach wieder absenken, aber die Fummelei kann man sich auch sparen und zumindest anfangs eher Thesaurier wählen.

    Im Laufe seines Investorlebens wird Luddi ohnehin -zigmal umjustieren und kann dabei immer noch peu à peu auf Ausschütter wechseln.

    Ungeachtet dessen, dass er aufgrund seines Alters mehr ins Risiko gehen kann: Anfang 20 ... Freundin ... konnte zuletzt nicht mehr so viel investieren ... vielleicht wäre ein gewisser Cashbunker sinnvoll? In dem Alter können geplant oder ungeplant kostspielige Ereignisse passieren und schwups braucht man eine größere und dann vermutlich nicht mehr so günstige Wohnung.

    Okay Luddi, reg Dich wieder ab. In Foren ist der Ton manchmal rauh und hier hält sich das noch in Grenzen. Außerdem hat britty schon gesagt, dass es ihr/ihm leid tut.

    Naja, das war sicher nicht nett von britty - aber unrecht hat sie/er nicht. Ich hatte bei "Betriebswirt" ein BWL-Studium angenommen und mich schon gewundert, wie a) jemand das mit Anfang 20 sein kann und b) dann fragen kann, ob 600 Euro was anderes bewirken als 800 Euro.

    Mag ja sein, dass es in Einzelfällen billiger kommt, aber ich würd's trotzdem nicht machen. Wenn was Blödes passiert (kaputter Buttermilchbecher im Kofferraum ist umgekippt, kleine Kratzer, von einer Kiefer ist mehrfach aufs Auto Harz getropft), ist das zwar ärgerlich, aber niemand will dann drei Jahre oder sonstwann später noch Geld von mir haben - gar nicht zu reden von "in dem Auto wurde offenbar geraucht". Und wenn (hoffentlich dann im Nichtraucherwagen) öfter über längere Strecken kleine Kinder transportiert werden, können vermutlich noch dümmere Sachen passieren. Oder ein kranker Hund ...

    Ohne viel Ahnung und ohne viel Zeit, mich da richtig kundig zu machen, aber ungenutzt rumliegen lassen wollte ich das Geld auch nicht.

    Gratuliere! Mir ging's jahrelang genauso und ich hab in puncto Fonds/ETFs viel dümmere Entscheidungen getroffen als Du.

    12345 hat hier mit "liegen lassen tut auch nicht weh" einen Punkt: Wenn Du doch mal ungeplant und plötzlich Geld brauchst, tut es viel weniger weh, dann die ETFs zu verkaufen, in denen sowieso nicht viel drin liegt, als den ETF anzuknabbern, für den Du Dich als Dauerlösung entschieden hast. Rational, irrational ... ist halt so.

    -> Schnitzer, ich kapier's nicht: wieso willst Du verkaufen, sei es alles oder nur einen Teil? Ist der ETF im Vergleich z.B. zum MSCI schlechter gelaufen, so dass Du gerne umschichten würdest? Oder brauchst Du gerade dringend Kohle? Oder überlegst Du, alles oder einen Teil in "sicherere" Anlagen zu stecken? Oder ist es umgekehrt: Dir ist mit dem ETF langweilig und Du möchtest lieber mit Einzelaktien spielen?

    -> Heute4, wenn Du nur halbjährlich investierst, um die einsfuffzich pro Sparplan in den dazwischenliegenden fünf Monaten zu sparen, liegt das Geld monatelang rum und langweilt sich, statt für Dich zu arbeiten.

    Und einsfuffzich ist bei den meisten Leuten wohl weniger als das, was man nicht pro Monat, sondern pro Supermarkteinkauf für objektiv nicht nötigen und oft auch eher ungesunden Kram ausgibt.

    ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?

    Zum einen seh ich keinen großen Unterschied und zum anderen hindert Dich niemand daran, nach sechs oder sonstwieviel Monaten eben doch zu wechseln, den Bestand der sechs oder sonstwievielen Monate schlicht liegenzulassen(!) und einen anderen ETF zu besparen. Eine ömmelige Zeile mehr im Depot, was soll's?

    Gibt es dabei Eigenschaften zu berücksichtigen, weswegen ich nicht heute, sondern evtl erst in ein paar Tagen/Wochen die Summe einzahlen sollte?

    Dass Du den besten Zeitpunkt (egal ob Tag oder Uhrzeit) erwischst, ist statistisch wüst unwahrscheinlich => Du ärgerst Dich hinterher ziemlich sicher sowieso. Kannst genausogut würfeln, wenn es die Entscheidungsfindung erleichtert.

    Hmm, ich stehe vor einem ähnlichen Problem ... mal gucken, ob ich irgendwo einen Würfel finde.

    Kurz darauf: Würfel in der Küchenschublade gefunden => Würfel sagt: nicht heute, aber diese Woche noch.

    doch spannend, dass sich hier der eine oder andere mit Einzelaktien ausprobiert... 8o

    ... zugegeben! Hat aber stark nachgelassen. Mal erfolgreich und mal übel erfolglos - zwischendurch haben Göttergatte+ich gewitzelt, wir könnten jede Firma in den Ruin treiben, indem wir einfach ein paar Aktien dieser Firma kaufen.
    Im Endeffekt so etwa bei Null rausgekommmen => much ado about nothing.

    Ich würde hier nicht am falschen Ende sparen und einen Makler beauftragen.

    Ich auch, und ich hab's auch getan. Habe mich im Bekanntenkreis umgehört und den dort empfohlenen Makler beauftragt. Wunderbar - ich musste mich um fast nix kümmern. Auf mindestens die Hälfte der Fragen, die der Makler beantworten konnte, wäre ich nicht einmal gekommen, aber die Interessenten sind drauf gekommen und da hätte ich ohne Makler dumm dagestanden. Und einige gute Tipps gab es gratis dazu.
    Klar, nach Vertragsunterzeichnung gab es eine dicke Rechnung sowohl für uns als auch für die Käufer - aber die Rechnung war auch deshalb so dick, weil der Makler einen für uns wirklich guten Preis rausgeschlagen hat. Seine Arbeit war jeden Euro wert.