Beiträge von Evaluise

    Da fällt mir der hier ein. Kostet 20.000 Euro. Abzüglich Staatsprämie und Händlerrabatt wird das ein verdammt billiges Auto für die Stadt oder das Kaff. Neuwagen! Schon ärgerlich und peinlich, dass VW so lange braucht in diesem Segment.... Der ID.Up kommt wohl erst in ein paar Jahren.

    https://www.renault.de/elektromodelle…elektrisch.html

    Ja, hab ich auch gesehen, als ich mir den R5 näher angucken wollte. Leider bin ich nach zwei Firmen-Kangoo-Lieferwagen (und auch zwei Renaults im Bekanntenkreis, einer davon ein Twingo) nur mäßig wild auf Renault - weshalb mein Geliebäugele mit dem R5 vom Göttergatten verständlicherweise ohne jegliche Begeisterung betrachtet wird.

    Fährt hier jemand einen elektrischen Kleinwagen, den es noch als Neuwagen gibt?


    P.S. Hier kommen so viele Antworten (vielen Dank schonmal!), dass sich meine Antworten dauernd mit neuen Beiträgen überschneiden.

    Mir ist an der Stelle nicht ganz klar, warum du unbedingt woanders aufladen willst, wenn du die Möglichkeit zur Wallbox hast.

    Nee, will ich nicht ... ich hatte beim Schreiben bloß gerade 'ne Klemme im Kopp. Natürlich will+kann ich schlicht an der eigenen Steckdose aufladen, und da das Auto auch tagsüber meistens rumsteht und sich langweilt, wäre das auch zu stromproduzierenden Uhrzeiten ohne weiteres möglich. Der Abstand zwischen Wallbox und Zählerkasten ließe sich reduzieren - dann wird das Auto eben nicht im Carport geladen, sondern gleich neben dem Haus. Da steht es sowieso oft rum, weil ich nach dem Ausladen von Einkäufen oft zu faul bin, es nach dem Ausladen noch untern Carport zu fahren.

    Tatsächlich fahre ich wenig, hauptsächlich im Kaff bzw. Nachbarkaff, und eine gelegentlich gefahrene längere Strecke beschränkt sich auf <200 km. Bei weiter entfernten Familienbesuchen kommt sowieso Göttergattes geliebter alter Diesel zum Einsatz.

    Tja, da spricht wohl einiges für ein E-Auto. Ist nicht akut, denn eigentlich hab ich an der vorhandenen Nuckelpinne nix auszusetzen ... aber zumindest ist das Thema nicht vom Tisch und könnte akut werden, wenn Schwiegermamas solide volljähriger und schon -zigmal wieder zusammengebastelter Kleinwagen mal nicht mehr zusammenzubasteln ist.

    Damit der Crash-Thread nicht weiter zugemüllt wird: Hier bitte Eure Erfahrungen mit E-Autos schildern, natürlich nur, wenn Ihr eins fahrt. Leute, die einen Verbrenner fahren, mögen sich - sofern sie nicht Fragen stellen wollen - bitte woanders austoben.

    Ich fahre selbst einen kleinen Benziner, der erst dreieinhalb Jahre alt und m.E. rundherum liebenswert ist, aber der Renault R5 reizt mich schon ... PV-Anlage ist vorhanden und Wallbox wäre nachrüstbar, aber: Im Winter hat die PV-Anlage so gut wie nix produziert und hier im Umkreis gibt es nicht viele Möglichkeiten, ein E-Auto aufzuladen, nämlich ein Supermarkt im Kaff und einer im Nachbarkaff, null Ahnung zu welchen Kosten. Nun hab ich irgendwo gelesen, dass im Winter die Akkus bei weitem nicht so leistungsfähig sind wie vom Hersteller angegeben, so dass man viel öfter nachladen muss als kalkuliert - haben die E-Auto-Fahrer hier die gleiche Erfahrung gemacht? Oder geht es nur um einen sehr überschaubaren Prozentsatz?

    Ich hätte allerdings vor 45 Jahren gerne so ein Medium gehabt, dann wären mir einige grobe Schnitzer erspart geblieben.

    Oh ja!
    Und trotzdem verhält sich ziemlich sicher ein großer Teil der Leute, die heute so alt sind wie ich es vor 45 Jahren war, mindestens genauso dusselig wie ich damals.

    Angestrebte Aufteilung:

    10% Tagesgeld

    50% werterhaltend (Inflationsausgleich) in einem Geldmarktfonds

    40% Moderat Renditeorientiert in einen ausschüttenden Welt-ETF

    Das scheint mir sehr konservativ für eine Frau, die anscheinend keine bedrohliche Rentenlücke zu befürchten hat ... ich würde von 50 % "werterhaltend" auf 30 % runtergehen => 60 % in ausschüttenden Welt-ETF legen.

    Andere/zusätzliche Überlegung: Kann man die Immobilienkredite vorzeitig zurückzahlen? Du ahnst nicht, was für ein herrliches Gefühl es ist, wenn man sowas von der Backe hat!

    Natürlich hast du vollkommen Recht damit, dass man es dann auch gleich ganz sein lassen kann. Für mich war es aber eher so eine Art Therapie.

    Genau so ging es mir auch, und manches kapiert man erst, wenn's ans eigene Geld geht:
    Ich war lange begeistert, dass die Themen-ETFs meistens (in den letzten Jahren praktisch ständig) im Plus waren, und habe stolz gedacht, dass ich gute Entscheidungen getroffen hätte. Erst viel später hab ich kapiert, dass der glücklicherweise auch im Depot vorhandene Welt-ETF im ungefähr gleichen Zeitraum viel mehr zugelegt hat als die meisten Themen-ETFs => viele meiner ach so schlauen Entscheidungen faktisch dusselig waren.

    Gewinne die über das "Startguthaben" hinaus gehn, werden abgeschöpft und verteilt.

    Solange Du das durchhältst und die Gewinne in den "langweiligen" Standard-ETF (welcher isses denn?) steckst, find ich das okay. Allerdings liegen bei Deinen "unsicheren" Anlagen mit 10K + 2K gut 13 % in spekulativen Anlagen - wäre mir ein bisschen zu viel.

    Einen Haken an Deiner Aufteilung sehe ich darin, dass Du Deine spekulativen Anlagen dann ständig im Auge haben solltest - bist Du sicher, dass das gewährleistet ist? Oder gibt es bei Dir Stressphasen, in denen Du wochenlang schon froh bist, wenn's vor dem Einschlafen noch zum Fingernägelschneiden reicht?

    Die 20K im Tagesgeld finde ich übrigens nicht zu viel, denn je nachdem, welcher und wie oft shit happens, können die ganz schnell weg sein.

    Vielleicht künftig etwas weniger "taz" konsumieren, um auf diese Weise Deinen Bezug zur Realität zu verbessern ... ?

    Weil das von Dir immer wieder kommt: Du hast wohl schon lange die taz nicht mehr gelesen und Dein Vorurteil ist noch auf dem Stand von ca. Jahrtausendwende? Die taz hat sich seitdem (mal abgesehen von der aktuellen Wochenendausgabe zum Internationalen Frauentag) sehr verändert.

    Irgendwie fehlt mir hier das Ironie-Tag...Wenn dein Partner nicht mithilft, dann gibt ihm einen Tritt in den Hintern.

    War kein bisschen ironisch gemeint.
    Und über meinen Partner kann ich nun wirklich nicht klagen: der hat rund 25 Jahre lang Einkaufen+Kochen übernommen, bis ich endlich altersbedingt meine Berufstätigkeit auf weniger als 60-70 Wochenstunden reduziert hatte. Das weiß ich zu schätzen und werde ihn nicht egal wohin treten, bloß weil er damals wie heute einen unerfreulichen Zustand z.B. von Klo + Küchenfußboden vermutlich erst registrieren würde, wenn er dran festklebt.

    ... Das ist für viele die Realität: "nur" den Alltag irgendwie schaffen ...

    Ja, das dürfte eine große Rolle spielen. Wir haben mit Beruf + Familie + Haushalt eh schon verflixt viel um die Ohren ... und gerade Familie + Haushalt bringen sooo viele Aufgaben mit sich, von denen der männliche Partner oft gar nichts mitkriegt bzw. nur dann, wenn sie eben nicht erledigt werden.

    Ich glaube keineswegs, dass es dann nur ein paar läppische Cent sind.

    Nee, da kommen anständige Beträge zusammen: Seit ich altersbedingt meine Arbeitszeit drastisch reduziert und den Göttergatten großenteils von Einkaufen+Kochen entlastet habe, ist unser Lebensmittelbudget auf rund 60 % gesunken. Und das Ersparte geht, na klar, ins Depot.

    csh, Du weißt doch hoffentlich diesen Beitrag Deiner Frau zum gemeinsamen Vermögen zu schätzen.

    Rechne doch unabhängig von der Beurteilung Deiner "unsicheren" Anlagen (zu der ich mich nicht berufen fühle) erstmal aus, wie lange die "sicheren" 245K reichen würden: 245K abzüglich xK für die geplanten Reisen dividiert durch monatliche Rentenlücke = wie viele Monate? Vermutlich ziemlich viele, wenn Deine Rentenlücke nicht sehr groß ist. Rechnest Du damit, dass während der gesamten Zeit Deine "unsicheren" Anlagen sich lausig entwickeln?

    Trotz alledem fühlt es sich extrem risikoreich an, den gesamten Betrag auf einmal zu investieren. Ich habe überlegt, die Summe zu stückeln und alle 3-6 Monate einen Anteil zu investieren. Ganz sicher bin ich mir dabei aber auch nicht.

    Meistens ist es am besten, sofort alles reinzuwerfen. Aber eben nur meistens. Und wenn Dir dabei unwohl ist und Du vielleicht in Panik kommst, sobald ein rotes Minus auf dem Depot erscheint (und bei einem sechsstelligen Betrag kann auch ein kleiner Prozentsatz verflixt viele Euros ausmachen), dann halt stückeln. Muss ja nicht quartalsweise sein, kann auch monatlich oder zweiwöchentlich sein.

    Egal wie Du's machst: es wird ziemlich sicher eine Methode geben, von der Du hinterher weißt, dass sie besser gewesen wäre. Bloß kann Dir niemand vorher sagen, welche das wäre. Dann bitte Dir selbst (und ggf. uns) verzeihen: sowas ist einfach normal.