Vermutlich weil das Geld wohl von einem Konto kommen muss, das nicht bei der Postbank oder den mit ihr verbandelten Banken läuft. Wer nur ein Girokonto bei der Postbank hat, ist also gekniffen.
Beiträge von Evaluise
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Ich habe zusätzliche eine höhere Summe geerbt. Mir wurde geraten, diese erst einmal 1 Jahr lang auf einem hochzinsigem Konto liegen zu lassen. Würdet ihr es (anders) machen?
Ich hab es anders gemacht: nur ca. 12 % (Prozentsatz hat sich eher zufällig ergeben, weil mir gerade dieser Betrag noch zu dem angestrebten safe asset floor fehlte) in Festgeld, Rest in ETF.
Meinem Bruder, der den gleichen Betrag geerbt hat, wurde seitens der Sparkasse übrigens auch solch ein "hochzinsiges" Konto empfohlen, null Ahnung wieso, und sonderlich hochzinsig war es auch nicht. Ich hatte ihn ausgiebig vor der Sparkasse gewarnt, aber seine Frau wusste wieder mal alles besser ...
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ich habe ein bisschen Angst vor dieser ATH - habe Angst frisches Geld in Aktien ETF zu investieren
Kenn ich ... hat mich viel zu oft und viel zu lange vom Investieren abgehalten, und hinterher hab ich mich praktisch jedes Mal geärgert.
Dein Beitrag hat mich dran erinnert, schleunigst zwei kleine Einmalsparpläne für morgen anzulegen (zwei, weil es verschiedene Depots betrifft), um die Ausschüttungen der letzten Tage gleich wieder anzulegen, danke! Ist nicht viel, aber ich brauch's gerade nicht, also weg damit. Das nächste ATH kommt bestimmt. -
Im Normalfall ist das Einrichten eines Sparplans doch nicht aufwändiger als eine Einmalanlage.
Stimmt; ich dachte dabei an monatliche Sparpläne. Ob es bei dem von shakarak gewählten Anbieter halbjährliche Sparpläne in fünfstelliger Höhe gibt, weiß ich nicht.
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=> shakatak, da Du nicht per Sparplan, sondern per Einmalkauf alle halbe Jahre anlegen willst: Du musst jetzt keine Einfürallemal-Entscheidung treffen. Nimm einen von denen, die Du Dir ausgesucht hast (die Idee von Hmpf mit dem Dartpfeil ist nicht schlecht, wenn sie Deine Entscheidung beschleunigt) und leg los. Wenn Dir im nächsten Frühjahr ein anderer der empfohlenen ETFs besser gefällt, nimmst Du halt den. Welcher besser laufen wird, weiß jetzt sowieso niemand.
(Könnte man natürlich auch bei sparplanmäßiger Anlage so machen, wäre aber fummelig.)
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Dabei lässt du die Mehrinvestition am Anfang völlig weg.
Psychologisches Phänomen: die Ausgabe fürs Auto tut einmal weh, und dann richtig. Aber dem stehen -zig innere Triumphgeheule entgegen, wenn Benzin wieder teurer wird.
Unsere PV-Anlage auf dem Dach wird sich angesichts unseres Alters wohl nie rentieren, und trotzdem bereuen wir die Installation nicht und freuen uns immer noch zusätzlich, wenn die Sonne scheint und wir irgendeine stromfressende Aktivität in die Sonnenstunden verlegen können.
Und wenn man's rein finanziell betrachtet, ist doch sehr viel von den Ausgaben, die man so tätigt, einfach Stuss, ob's nun Schokolade oder ein schönes Kleidungsstück ist. Aber man freut sich halt drüber.
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Der einzige Grund explizit Frauen anzusprechen ist für mich nur, zielorientierte Werbung und Produkte verkaufen zu können
... na das wird finanztip ja hoffentlich nicht vorhaben.
Ziemlich sicher gibt es aber mehr Frauen als Männer, die unbegründete Ängste haben: das ist sicher alles irre kompliziert, und ich kann da nicht viel Zeit reinstecken, bin ja schon froh, wenn ich abends nach Job+Familie+Hausarbeit noch wach genug zum Zähneputzen bin ...
Diesen Leuten ein Angebot zu machen, ihnen aufs Pferd zu helfen, find ich okay. -
Hmm, macht aber nur Sinn, wenn die Anlagen für die Altersvorsorge genutzt werden sollen.
Stimmt ... davon bin ich naiv ausgegangen.
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Tja, wenn ich so einen Erbteil gehabt hätte.... leider ist alles selbst angespart und erwirtschaftet.

Das "Erbdepot" macht den deutlich kleineren Teil aus, sonst würde ich mir sicher nicht gestatten, die Erträge zu verjuxen. Der größere Teil ist wie bei Euch angespart.
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Vorschlag: noch bis 2027 warten, bis alle Angebote zum Altersvorsorgedepot auf dem Tisch liegen, dann zwei eröffnen. Zwangsläufig getrennt, ist aber auch gut so, egal ob verheiratet oder nicht. In der Zwischenzeit erstmal den Tagesgeld-Notfallbunker ansparen. So lange ist es ja nicht mehr hin bis 2027.
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Ab und an soll man sich auch mal was gönnen.
So isses, und ich wünsch Euch viel Spaß + gutes Wetter!
Meine bisherigen Auschüttungen im September reichen leider nicht so weit. Aber im Oktober kommen Vanguard-Ausschüttungen und die sollten für all die Beerensträucher nebst Tuppen und Erde reichen, mit denen ich mich letzte Woche amüsiert habe. Ich hab nämlich den bisher ausgeschütteten Erbanteil in einem Extradepot angelegt (weil ich immer noch nicht verinnerlicht habe, das der wirklich mir gehören soll) und dort nur ausschüttend: die Ausschüttungen darf ich verjubeln. Tu ich nicht immer, manchmal leg ich sie per Einmalsparplan auch wieder an - darf ich aber. -
Ich schließe mich Tomarcy und britty an; zusätzlich (weil bisschen Tagesgeld als Notfallbunker für shit happens gut ist): mag sein, dass die ING gerade vorübergehend gute Tagesgeldzinsen auf neu eröffnete Konten zahlt, aber generell ist die ING in puncto Tagesgeld lausig.
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Festgeld hat wie Tagesgeld bei größeren Beträgen den Nachteil, daß man über mehrere Banken splitten müßte, um die 100.000 Grenze nicht zu reißen, außer einem ist das egal oder die ist eh nicht relevant.
Stimmt, und ich habe über mehrere Banken gesplittet. Solange man die freiwerdenden Festgelder auf Tages- und nicht aufs Girokonto überweisen lässt und anzulegende Festgelder nicht vom Giro-, sondern vom Tagesgeldkonto abbuchen lässt, ist das Hopping zwischen den Banken je nach gerade bestem Angebot ein bisschen fummelig.
Aber auch nicht ernsthaft fummeliger, als ab und an ein paar Rollen Klopapier aus dem Vorratskeller ins Badezimmer zu transferieren oder ein paar Dosen Katzenfutter in die Küche. -
Ab 01. Oktober gibts bei der Ascory Bank 2,75% "dauerhaft".
Ja, aber leider nur, wenn mindestens 2.500 Euro dauerhaft auf dem Tagesgeldkonto sind. Mir wurscht, aber doof für Leute, die gerade erst häppchenweise anfangen.
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Ich müsste mal schauen was ich für den Besitz von Autos ausgegeben habe. Vermutlich bekommt dann der eine oder andere hier Schnappatmung
... ganz sicher ich als überzeugte Nuckelpinnenfahrerin. Aber was soll's, wenn Du meinst, dass es Deine Lebensqualität merklich steigert. Meine Leidenschaft für Obst- und Gemüseanbau im Garten ist wirtschaftlich auch Blödsinn, macht mir aber Freude. So haben wir halt alle unsere privaten Meisen.
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In Euren bisherigen Ausgaben (möglicherweise typisch für ein double-income-no-kids-Paar) steckt wirklich einiges an Abspeckmöglichkeiten, und wenn das mit dem Kind / den Kindern klappt, werdet Ihr auch kräftig abspecken müssen. Sooo schwierig wird das auch gar nicht sein, denn für einiges, wofür Ihr jetzt Geld ausgebt, werdet Ihr dann sowieso keine Zeit und/oder keine Kraft mehr haben, und anderes wird Euch einfach nicht mehr wichtig genug sein.
Vielleicht jetzt schonmal hinterfragen, welche Ausgaben bzw. welcher Teil davon Eure Lebensqualität wirklich merklich steigert und was einfach nur Gewohnheit ist? -
Ja oder spontan eine Yacht oder einen Rembrandt kaufen oder so. Wer kennt das nicht?
Dafür dürfte ein fünfstelliger Betrag nicht reichen ... ist halt Temperamentssache. Manche neigen zur Vorratshaltung: Klopapier, Katzenfutter, Zahnpasta und eben auch jederzeit aufs Girokonto zu holendes Tagesgeld. Und bei dieser Vorratshaltung ist ihnen wohl und sie behalten sie bei, obwohl es ihnen noch nie passiert ist, dass Klopapier/Katzenfutter/Zahnpasta ausgegangen oder nicht kurzfristig zu beschaffen gewesen wären.
Ich bin selbst so jemand, und die Opportunitätskosten isses mir wert. -
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Laut ING LS60-Rückgang im letzten Monat etwas höher als beim MSCI World, also schlägt er sich gerade nicht so doll, aber es ist kein riesiger Unterschied.
Was der LS60 in und vor 2022 gemacht hat, ist mir schnuppe, denn ich hab ihn im (Erb-)Depot erst seit diesem Frühjahr. Noch ist er in der Gewinnzone. -
Gestern las ich, das SKODA ab 2028 den Fabia als E-Auto weiter leben lässt, das wäre mir aber noch zu lange hin.
Na halleluja, hoffentlich bleibt's dabei, denn der gefiel mir immer gut und auf den könnten Göttergatte und ich uns vielleicht einigen.
Ansonsten bestärkt fast alles, was hier in den letzten Tagen geschrieben wurde, mich in meinem Beschluss, die Verbrenner-Nuckelpinne weiter zu fahren.