Beiträge von Evaluise

    Ich habe mir einen ID Polo Style mit 52 kWh, 155 kW, Grenadillschwarz metallic ...

    Du hast aber dran gedacht, dass man bei Metalliclackierung kleine Kratzer nicht so gut selbst reparieren kann und sich anthrazit bzw. schwarz in der Sonne doll aufheizt und Du Dir bei einem anthrazitfarbenen bzw. schwarzen Auto auf dem Supermarktparkplatz oder im Parkhaus (oder Alptraum, der glücklicherweise weniger oft vorkommen dürfte: IKEA-Parkplatz) immer merken musst, wo die Kiste steht, weil Du Dich sonst dusselig suchst?
    Alles Erfahrungen mit dem Wagen meiner Mutter: VW-Polo dunkelgrau metallic.

    Also der ID Polo sieht schon relativ schick aus...

    Find ich auch und vielleicht gibt's den ja auch als Viertürer, aber ich bin vom Fahrzeugwechsel ja wieder abgekommen. Kürzlich hab ich bei einem Bekannten den Hyundai Inster gesehen, den er mit Begeisterung fährt - "rundgelutscht" kann man diesem Wagen nicht vorwerfen, der ist (hab ich natürlich nicht laut gesagt) so potthässlich, der hat schon wieder was ...

    würdest du sagen, dass der Aufwand zwar nervig ist, aber trotzdem nichts, wofür du einen zusätzlichen Dienstleister beauftragen würdest?

    Ich zumindest würde das sagen, allein schon deshalb, weil ich damals als Vertreterin der Erbengemeinschaft drauf geachtet habe, das Geld zusammenzuhalten. Es gab da eine in der Erbengemeinschaft, die förmlich drauf gewartet hat, mir ans Bein zu p...

    Und das wirklich Zeit- und Nervenraubende bei einer teilweise schwierigen Erbengemeinschaft, einem Haus mit Anschaffungen aus >50 Jahren und einer Verstorbenen, die ziemlich viel online gemacht und nur ab und an mal was ausgedruckt hat (und sich dann auch noch alle paar Jahre ein neues Ordnungssystem für die Papiere ausgedacht hat), wäre vermutlich trotzdem auf mir hängengeblieben.

    Reines Glück, dass der Todesfall erst passiert ist, als ich altersbedingt ohnehin nur noch in Teilzeit gearbeitet habe.

    Ich verstehe nicht ganz was mit 3x10 Finanztip gemeint ist.

    Man soll pi mal Daumen alle zehn Jahre einen neuen ETF besparen. Dann hat nämlich bei Renteneintritt der zuletzt besparte wahrscheinlich am wenigsten Gewinn gemacht (er liegt+arbeitet ja noch nicht so lange) und dessen Anteile werden peu à peu zuerst verkauft => weniger Gewinn, weniger Steuern => netto mehr für Dich.

    Wenn Du Dich zwischen den beiden von Dir genannten ETFs nicht entscheiden kannst, lass Dich davon nicht zu lange bremsen. Die sind beide okay. Du kannst auch den einen von dem bereits gesparten Geld kaufen und den Sparplan auf den anderen laufen lassen, wenn Dir das die Entscheidungsfindung leichter macht. Oder würfeln.

    Ich habe es bei meinen wenigen Einzelkäufen versucht zu timen ... Die Kurse machen einfach nie was man will.:evil:

    Genau, und deshalb haben Einmalkäufe den zusätzlichen Nachteil, dass man sich alle Naselang hinterher über sich selbst ärgert, weil es doch einen günstigeren Zeitpunkt gegeben hätte. Bei einem Sparplan dagegen zuck ich mit den Schultern und sag mir, dass das halt Schicksal war. Ist besser für die Stimmung.

    Egal, mach ich dann manuell, 2-3x um Monat.

    Hab ich 'ne Zeitlang versucht. Abgesehen davon, dass es mich mehr Kaufgebühren gekostet hat als nötig (sind Einmalkäufe bei scalable wie Sparpläne gratis??), hat es mich total nervös gemacht und im Endeffekt nix gebracht.
    Mag ja sein, dass sich hinterher rausstellt, dass der Versuch des Markettimings dann doch erfolgreich war oder gewesen wäre. Der Unterschied wird aber nicht groß genug sein, um sich dafür den Alltag zu versauen, indem man -zigmal täglich die Kurse verfolgt und hinundherüberlegt.

    Alles auf einen MSCI ACWI IMI ... ?

    Da Du schon bei der ING bist (mit TR kenn ich mich nicht aus und will es auch gar nicht): der würde aktuell in beiden Varianten (A40F93 = ausschüttend, A1JJTD = thesaurierend) nur ömmelige 1,90 Euro Kaufgebühr kosten. Enthält alles außer Small Caps; TER ist 0,17 %.

    Der neue A42B1N bzw. A42B1M von Vanguard kostet allerdings nur 0,07 % TER und der Maximalbetrag von 69,90 Euro bei der ING fällt angesichts der anzulegenden Summe kaum ins Gewicht. Da sind auch Small Caps mit drin. Ob man die braucht und in welche Richtung die sich auswirken ... da gehen die Meinungen auseinander und man wird es erst hinterher wissen.

    Vermögensverwalter? Dir kommen die neu angekommenen 100.000 Euro vielleicht irrsinnig viel vor, aber es ist nicht genug, um davon solchen Leuten was in den Rachen zu werfen.

    Je länger ich hier und auch woanders über Anleihen lese, desto zufriedener bin ich mit meiner Festgeldtreppe und dem Tagesgeld als safe asset floor in der näherrückenden Entnahmephase. Die 100K-Grenze kratzt mich nur mäßig, weil ich Tages-/Festgeldkonten bei mehreren Banken habe - irgendeine davon hat immer mal ein günstiges Angebot. Klar, das Hinundhergeschubse macht Arbeit, aber ich hab ja jetzt mehr Zeit als früher. Und die Funktionsweise von Tages- bzw. Festgeld kapier ich immerhin.

    Um ehrlich zu sein, bis jetzt war es bei mir so, das wenn ich Geld übrig hatte, habe ich es auf Konto gelassen und mir dann später immer irgendwelche sinnlosen dinge gekauft und seit ich investiere, habe ich das glücklicherweise nicht mehr gemacht. Aber wenn ich das meiste so lese, klingt es für mich öfters so, in ein etf mit Thesaurierend zu investieren und wenn ich mal wirklich Geld brauche z.b. für Auto Reparatur, kann man sich es als Anteil auszahlen lassen. Klingt für mich auch sicherer als auf Verrechnungskonto zu haben und dann doch für sinnlose dinge dann wieder auszugeben.

    Mal abgesehen davon, dass mir ohne Puffer auf dem Tagesgeldkonto unwohl wäre, ist Deine Überlegung richtig. Denn auch wenn monstermania das anders sieht und damit rechnerisch auch richtig liegt: Finanzkram ist nicht nur Rechnen, es ist auch Psychologie. Und wenn Du Deine Schwäche erkannt hast, ist es gut, sie zu berücksichtigen und quasi eine Schranke einzubauen.

    Übrigens hab ich in Deinem Alter genauso einen Käse mit sinnlosen Anschaffungen gemacht und bin mächtig froh, dass ich irgendwann aufgewacht und da rausgewachsen bin.

    Eigentlich war mein Plan ein etf für Dividenden um mir auch zwischendurch mal was zu gönnen und einen für langfristig sparen.

    Verständlich ... ich hab's auch gerne, wenn ab und an mal ein Eingang auf dem Verrechnungskonto ankommt. Aber bei einem Sparplan wird es wahrscheinlich sehr lange dauern, bis die Ausschüttungen es erlauben, Dir mehr als einen Eisbecher zu gönnen.
    Und bei den höheren Kosten von gemanagten Fonds werden, auch wenn Du das gar nicht merkst, wahrscheinlich wieder Eisbecher verschwinden.