Beiträge von Ubuntu13

    Woher kommt die Rate von 300 EUR monatlich? "Aus dem Bauch heraus"? Oder konkret gerechnet / budgetiert, wieviel Du übrig hast?

    Bei 3k Brutto wäre man grob bei etwas über 2k Netto (Steuerklasse 1). Da wären 300 € ca. 15 % vom Netto, was ja auch Finanztip empfiehlt. Wenn mehr geht super. 15 % vom Netto finde ich aber schonmal einen soliden Start.


    UmutD Ich kann den Vorrednern nur beipflichten. >25 Jahre bis zur Rente sind eine lange Zeit. Da geht noch einiges! Wenn das einigermaßen durchschnittlich am Aktienmarkt läuft, bekommst du bei 5k Einmal-Invest plus 300 € monatlich bis zur Rente noch eine viertel Millionen zusammengespart. :) Nur Mut!

    Welche Wege könnte ich in meiner Akquise noch einschlagen? Hat vielleicht jemand eine Idee?

    Einiges wurde hier bereits genannt. Ich hatte damals über befreundete Handwerker, die wiederum für verschiedene Hausverwaltungen tätig waren ein paar Tipps zu potenziellen Objekten bekommen.

    Mit Ende 20 kann man sich durchaus mal so ne kleine Bude kaufen, sofern man sich der Risiken bewusst ist und Bock drauf hat. Viel Erfolg :)

    Am Ende des Tages muss jeder für sich selbst seine ETF - Anlagestrategie finden.


    Wie von Naseweis schon angesprochen kann man z.B. in einen einzigen Welt-ETF sparen.

    Beliebte Alternative ist z.B. ein 70/30 Portfolio aus z.B. MSCI World & MSCI Emerging Markets

    Weitere Möglichkeiten sind z.B. 50 % MSCI World, 30 % Emerging Markets, 20 % Stoxx Europe 600.

    Klein Anfangen und sich parallel einlesen ist auf jeden Fall ein guter Schachzug.


    ING finde ich persönlich, ist ein solider (wenn auch nicht der günstigste) Anbieter. Habe dort auch mein Depot.

    Vielen lieben Dank in die Runde für den ganzen Input und insbesondere für Links / Hinweise auf weitere, externe Informationsquellen. Ich bin erst seit kurzem hier im Forum aktiv (wenn ich auch schon länger mitlese) und einfach begeistert über das geballte Wissen der Community. Das macht schon sehr viel Spaß :)

    Und die jüngste Preisentwicklung hat damit sicherlich nichts zu tun, oder? Natürlich war die Anpassung der Sparrate der Auslöser.

    Ich kann das gut verstehen. Ich muss beim Anpassen der Sparrate auch immer an Gold und Silber denken.:D

    Google mal "Recency Bias"!

    Ja natürlich hat die jüngste Preisentwicklung damit zu tun :D

    Das war vllt unglücklich formuliert. Der eigentliche Auslöser zur Anpassung der Sparrate war eine Gehaltsanpassung, dann der Blick ins Depot und auf die Märkte mit der Überlegung, schraube ich einfach meine Sparrate auf meine bestehenden ETFs hoch, oder investiere ich eben Teile des Gehaltsplus in dieses glänzende Zeug?

    Bisher bin ich gut mit den drei ETFs gefahren, also bleibe ich vermutlich einfach dabei und mach es nicht unnötig kompliziert.

    Derzeit reden wir über 5- 10 % von (noch) 5 -stelligen Summen.

    Zu FOMO würde ich klar und ehrlich sagen: Erwischt!

    Mein Bauch sagt mir: Machs nicht unnötig kompliziert bleib bei deinen drei ETFs und erhöhe dort die Sparrate. :)

    Mich interessiert dennoch, wie andere in der Community zur Thematik stehen und was deren Beweggründe hinter dem Invest in Gold und Silber sind.

    Hallo zusammen,


    derzeit ist mein Depot wie folgt gegliedert:

    - 50 % xtrackers MSCI World (WKN A1XB5U)

    - 30 % xtrackers MSCI Emerging Markets (WKN A12GVR)

    - 20 % Amundi Euro Stoxx 600 (WKN LYX0Q0)

    Das Depot ist bei der ING.


    Eine anstehende Anpassung der Sparrate war für mich jetzt der Auslöser darüber nachzudenken, ob ich nicht z.B. je 5 % in Silber und Gold investiere. Zu viel möchte ich allerdings auch nicht beimischen.


    Nun gibt es ja Edelmetall ETCs mit Ausliefer-"Garantie" und ohne, z.B:

    Übersicht

    ETCs sind nach meinem Verständnis ja erstmal Schuldverschreibungen. Geht der Anbieter pleite, hat man ggf. ein Problem?

    Zur Sicherheit kann z.B. das Edelmetall physisch hinterlegt sein und eben ein Auslieferanspruch/ "Garantie" bestehen.

    Alternativ könnte man sich natürlich auch Edelmetall - Barren zuhause in den Tresor legen (sofern vorhanden).


    Habt ihr Edelmetalle, insb. Gold und Silber beigemischt, physisch gebunkert oder in Form von ETCs ? Falls ja, wie viel %?

    Was war/ist eure Intention dahinter? Abfedern von Krisen?

    Ist eurer Meinung nach der aktuelle Run auf Gold und Silber vllt nur ein Hype und man fährt besser, wenn man sturr an seinen ETF - Sparplänen festhält?

    Zum Thema Abgeltungssteuer gibt es einen schönen Artikel von Finanztip:

    Abgeltungssteuer
    So funktioniert die Abgeltungssteuer
    www.finanztip.de

    Nach meinem Wissensstand gibt es bei Aktienfonds (>51 % Aktienanteil) eine Teilfreistellung von 30 %. Dann hat man ja noch einen möglichen Freistellungsauftrag. (max. 1000 €, sofern der in deinem Fall nicht an anderer Stelle schon ausgereizt wird)

    Auf die 2600 € Gewinn wird am Ende irgendwas um grob 200 bis 250 € Steuern anfallen.

    Bitte nicht drauf festnageln. Das ist nur Laienwissen ohne Gewähr. Ggf. korrigiert mich noch einer der alten Hasen.

    Es gibt hierzu auch diverse Rechner im Netz von z.B. den anderen Kameraden die "Finanz" im Namen tragen :)

    Genau das Gegenteil lese ich aus der Situationsbeschreibung heraus: Hier kommittet sich ein Paar zu einem längerfristigen, gemeinsamen Projekt und übernimmt Verantwortung für sich und sein späteres Leben. Die Finanzierung sorgt eben gerade für Vermögensaufbau ohne das Geld wie andere Menschen in dieser Lebensphase für Urlaube und teure Autos auszugeben.

    Jetzt ja. "Das Leben genießen" bezog ich auf die Jahre davor. Was keine Verurteilung sein soll. Gerade als junger Mensch sollte man das auch tun (dürfen).

    Erfahrungsgemäß ist es nicht so trivial bestimmte Gewohnheiten von heute auf morgen umzustellen. Wenn man das schafft, super. Rein finanziell ist die kleine Wohnung sicher gut stemmbar mit zwei Einkommen. Komplett ohne Rücklagen finde ich das allerdings trotzdem schwierig.

    Ein wenig EK von den Eltern leihen federt das Risiko sicher etwas ab und wenn man ab jetzt kräftig spart ist das auch top. Man kann nur alles Gute zum geplanten Vorhaben wünschen.

    Die Entscheidung kann euch am Ende des Tages natürlich niemand abnehmen.

    Ggf. hilft euch auch das "Zwangssparen" an einer Immobilie um Vermögen aufzubauen. Es gibt aber auch andere Wege.

    Ich verstehe zwar, dass man mit Anfang 20 und gutem Gehalt erstmal das Leben genießen will, allerdings lese ich in den Posts des TE sehr viel zu bisherigem Konsum und wenig zu bisherigem Vermögensaufbau. Existiert zumindest ein "Notgroschen" auf den man im Fall der Fälle noch zugreifen könnte?

    Vergleicht man eure bisherige Wohnung zur Miete mit dem Kauf der kleineren Wohnung, gewinnt natürlich finanztechnisch die kleine Wohnung zum Kauf. Ob man damit wohntechnisch glücklich wird, könnt wieder nur ihr für euch selbst beantworten.

    Mieten oder kaufen: Was lohnt sich für Dich? | Rechner
    Mieten oder kaufen - was lohnt sich? Finde mit unserem Mieten-oder-Kaufen-Rechner heraus, ob Du kaufen oder Mieter bleiben solltest.
    www.finanztip.de


    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich mit Mitte/Ende 20 eine kleine ETW auch zu 110 % finanziert habe. Allerdings zu unter 2 % Zins und 20 % des damligen Kaufpreises kurzfristig als EK verfügbar in der Hinterhand. Man weis ja nie was so kommen kann...

    In der Zwischenzeit kam es im Objekt auch zu Sonderumlagen. Hier war ich natürlich sehr froh entsprechendes Geld verfügbar zu haben. Wie reagiert ihr, wenn in z.B. 1 - 3 Jahren unerwartet etwas Größeres in der WEG ansteht?


    Die Wohnung ist sicher nicht eure einzige und letzte Chance Wohneigentum zu erwerben.

    Ggf. ist es sinnvoller erstmal zur Miete in eine kleinere, vergleichbare Wohnung zu ziehen und das gesparte Geld monatlich zum EK - Aufbau zu nutzen. Und nein, Miete ist nicht "zum Fenster hinausgeworfenes" - Geld.

    Meine Frage an alle Immobilienbesitzer ist: im Rahmen eurer Vermögensbilanz und Altersvorsorge. Wie berücksichtigt ihr eure Immobilie und wie berechnet ihr den Wert(-verlauf) eurer Immobilie auch vor dem Hintergrund bereits erfolgter Modernisierungen/Sanierungen? Will dafür keinen teuren Gutachter bezahlen sondern halt ein ungefähres Gefühl entwickeln wie ich das fortgeschrieben in die Zukunft machen könnte.

    Erstmal Glückwunsch zum Immokauf. Ich habe ebenfalls (zwar schon 2018) eine kleine immobilie gekauft. In meiner Vermögensbilanz habe ich diese Anfangs vereinfacht wie folgt berücksichtigt: Kauf- und Modernisierungskosten minus Restschuld Wohnbaudarlehen.

    Da in meinem Fall baugleiche Wohnungen (im identischen und relativ großen Wohnblock) die letzten Jahre immer mal wieder auf Immoportalen angeboten wurden, habe ich die "fiktive" Wertentwicklung daran orientiert.

    Für mich wirklich relevant wird das allerdings erst zum geplanten Verkaufsdatum 2028.

    Bisher waren mir da Entwicklung zu positivem Cashflow hin und die Mieterauswahl wichtiger.

    Sondertilgungen habe ich lediglich während meiner Eigennutzerzeit zu Beginn des Kredites genutzt.(Reines Sicherheitsbedürfnis. ggf. nicht super rational).

    Ich verstehe nicht so ganz, wie man eine Gemeinschaft führen kann, der scheinbar Rechnungen gestellt werden, es aber kein Konto gibt (Gemeinschaftskonto, Treuhandkonto?, etc.) von denen diese Rechnungsposten beglichen werden?

    Das liest sich alles sehr kryptisch.

    Angenommen ich würde das Depot tatsächlich auflösen, könnte ich dann vor der Auflösung nachträglich noch einen Freistellungsauftrag einreichen (habe ich bislang gar nicht)?

    Über die VR-Bank App ist es möglich über Services -> Steuern & Finanzbehörden -> Freistellungsauftrag -> Freistellungsauftrag wählen -> Union Investment -> Bearbeiten den Freistellungsauftrag anzupassen.

    Dort sieht man auch die aktuelle Höhe des Freistellungsauftrags.


    Persönlich kann ich empfehlen das Union Investment Depot auf einen kostengünstigen ETF Sparplan umzuschichten. Wenn ich schon sowas lese wie Verwaltungsgebühr: 1,2 %, Ausgabeaufschlag 5 %, etc. tut mir das immer noch weh.

    Abschließend, vielen herzlichen Dank für den ganzen Input. Das hat mich deutlich weiter gebracht und mir geholfen das Produkt "Bausparer" und insbesondere seine ganzen Nachteile besser zu verstehen.

    Ich habe mir nun die ABB zum damaligen Tarif durchgelesen, mir die Formel aus dem Text gebaut, den Bewertungszahlfaktor meines Tarifs nachgeschaut und spiele jetzt etwas mit der Berechnung der Bewertungszahl in Excel rum.


    Falls das jemand Anderen vllt in der Zukunft weiterhilft, exemplarisch die Formel anhand der ABB der Schwäbisch Hall in der Fassung März 2016 (Fuchs 03):

    [...b) An den Bewertungsstichtagen wird jeweils die Bewertungszahl als Maß für
    die Sparleistung des Bausparers ermittelt. Die Bewertungszahl des einzelnen Bau-
    sparvertrags ist das Verhältnis der bis zum Bewertungsstichtag erzielten Gutha-
    benzinsen zu einem Tausendstel der Bausparsumme, multipliziert mit dem jeweili-
    gen Bewertungszahlfaktor und mit einem Leistungsfaktor. Der Bewertungszahl-
    faktor ist abhängig von der Tarifvariante und ergibt sich aus der Tabelle im Anhang.
    Der Leistungsfaktor ist das Bausparguthaben am Bewertungsstichtag dividiert
    durch die halbe Bausparsumme, mindestens jedoch 0,8 und höchstens 2...]

    https://www.schwaebisch-hall.de/content/dam/dambsh/bsh/dokumente/abb-pib/abb-tarif-fuchs03.pdf

    Motas91' Ansatz finde ich gut.

    Ich würde auch prüfen, was ich dieses Jahr noch ohne große Steuerbelastung loswerden kann und (wenn ungeduldig) dann den Rest in 2026 umschichten oder halt nochmal strecken.

    Auf jeden Fall wird es ein befreiendes Gefühl für dich sein, wenn du keine teuren, aktiven Fonds mehr im Depot hast und keine 82 € im Jahr für etwas ausgibst, was es woanders kostenlos gibt.

    Ich finde es immer wieder verblüffend, mit welcher Hartnäckigkeit Anleger an Bausparverträgen festhalten, also einem Anlageinstrument, das sie Geld kostet wie kaum ein anderes.

    Wurde mir 2018 vom netten Bankmenschen als "Sicherheit" verkauft, für den Fall dass die Zinsen steigen. Ich schrieb ja auch "damalige Idee". Heute würde ich keinen mehr abschließen. Jetzt habe ich das Ding halt leider, die Provision ist auch längst bezahlt.

    Die Frage Heute ist für mich:

    - Kündigen, vorhandenes Guthaben in mein ETF Depot stecken und mir in zwei Jahren eine Alternative Anschlussfinanzierungsmöglichkeit statt Bauspardarlehen suchen?

    - Beitragsfrei stellen? Sehe ich keinen Nutzen drin.

    - Noch zwei Jahre besparen und hoffen dass die Zuteilung rechtzeitig klappt?

    Damit sind schon so einige auf die Fr@!%€ geflogen

    https://hartmutwalz.de/bauspar-vorausdarlehen-teil2/

    Ergänzung: Ich habe kein Bauspar - Vorausdarlehen, sondern ein vom Bausparer unabhängiges Wohnbaudarlehen mit Tilgung & Zins.

    Der Bausparer existiert nebenher mit der damaligen Idee, diesen grob so zu besparen, dass er mit Auslaufen der Zinsbindung des aktuellen Wohnbaudarlehens zuteilungsreif wird, das vorhandene Guthaben zur weiteren Tilgung zu nutzen und den Rest über das Bauspardarlehen zu finanzieren.