Vielen Dank für euer Feedback.
Was erwartest Du Dir von der Aufteilung?
Warum nicht 100% in einen MSCI ACWI?
Ich dachte an eine etwas höhere Rendite durch höheren US Anteil.
Life Strategy ETF ein Kombiprodukt aus weltweiten Aktien und weltweiten Anleihen. Mit einem Vanguard LS 60 (60% Aktien/40% Anleihen) hat man auf Sicht von 10 Jahren in der Vergangenheit keinen Verlust gemacht.
Super, schaue ich mir direkt mal an.
Man kann auch 100% in Aktien gehen zumal ja noch Lebensversicherungen dazu kommen. Aber was sagen denn Deine Eltern? Wie ist die finanzielle Situation in der Rente? Sind Deine Eltern in der Rentenphase auf Entnahmen aus dem vermögen angewiesen?
Angewiesen im Sinne von "zum Leben notwendig" sind sie darauf nicht. Aufgrund des Wegfalls der Sparquote und durch das Wohneigentum sollte das Rentenniveau reichen. Eine Aufstockung der Rente iHv zur Zeit 1.000 EUR ca würde den Lebensstandard allerdings erhöhen und das würden sie sich wünschen.
Und was sagen deine Geschwister dazu?
Wenn du das Vermögen deiner Eltern irgendwie an der Börse anlegst und da geht’s dann runter und deine Geschwister waren von vornherein nicht damit einverstanden, was passiert dann?
Das spielt eher keine Rolle. Ich lege ja nichts an, sondern meine Eltern, und die dürfen meiner Meinung nach mit ihrem Geld machen was sie möchten. Das sehen wir in der Familie alle so.
Vermögen aufteilen in Rendite Teil der schwanken kann: ( z.b. ACWI oder LS 60 )
Und Flüssigen Teil : Gutes Tagesgeld oder Geldmarktfonds bzw. ETFs . ( sollte auch als Rücklage für die Immobilie da sein)
Danke dir, das ist ja ungefähr so, wie ich es auch dachte.
Was andere grundlegende Gedanken sind, die mir spontan einfallen
- ein ausreichend großes Liquiditätspolster wegen der Immobilien. Je nach Investitionsstau zwischen 20k und 50k
- ausschüttende Fonds bevorzugen, da es bald in die Entnahmephase geht. Damit kommt immer automatisch ein gewisser Geldfluss
- Sofern die Eltern Interesse haben, die zu erwartende Rentenlücke abschätzen. Kontenklärung veranlassen soweit nicht schon passiert. Möglicherweise muss man danach etwas riskanter anlegen als einem lieb ist. Aber dazu sollte man wissen, ob es nötig ist.
Dankeschön. Das mit dem ausschüttenden Fond ergibt Sinn und werde ich in meiner "Empfehlung" berücksichtigen.
Wie sieht denn die Altersversorgung bisher aus, bzw. was ist denn zusätzlich gewünscht?
Bislang lediglich gesetzliche Rente und beide haben eine beinahe zu vernachlässigende Betriebsrente.
Die durchschnittlichen 58- und 60jährigen scheinen mir noch nicht so senil zu sein, daß sie ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln könnten (und meines Erachtens auch sollten). Ich würde mit 60 nicht im Traum daran denken, einem Kind (das dann vielleicht Mitte 20 ist) meine Finanzen anzuvertrauen.
Das sehe ich, bezogen auf meine Situation, um die es ja in dem Thread geht, anders. Wenn meine Eltern, die sich nie mit Finanzanlagen beschäftigt haben, um Rat bitten, dann sage ich nicht "helft euch selber". Meine Mutter hat mir auch nicht mit 10 Jahren ein Kochbuch in die Hand gedrückt, wenn ich etwas essen wollte. Gleichwohl bleibt es natürlich deren Entscheidung, wie sie ihr, bis auf das Erbe, wirklich hart erarbeitetes Geld anlegen möchten. Ich helfe wo ich kann und da ich es nicht allzu gut kann, habe ich auf Unterstützung hier im Forum gebaut. Das hat aus meiner Sicht, auch gut geklappt und ich bin dankbar für die vielen hilfreichen Antworten. Die Alternative wäre ein Sparkassenanlagenberater...