Beiträge von Ozark

    Sollte es sich dazu noch um ein "Qualitätsauto" handeln, dann würde ich nicht zögern, überschaubare 2k zu investieren.

    Das dürfte nachhaltiger als ein Neuerwerb sein, es wird sich vermutlich rechnen und das Risiko ist überschaubar.

    Da sind ja auch 4 Winterreifen mit drin. Die müsste er bei einem Neuwagen auch kaufen, plus Felgen.

    Die Bremsen sind Verschleissteile und sagen überhaupt nicht über den Zustand des Fahrzeugs aus.

    Ich würde das alte Auto weiterfahren.

    Ich weiss nur, was in meinen Vertragsbedingungen steht. Und das muss (ohne eine Rechtschutzversicherung oder ein vorheriges Jura-Studium) keineswegs kostenfrei für mich sein, wenn ich einfach meiner Verpflichtiung nicht nachkomme:

    "Wenn Sie" .... "nicht rechtzeitig zahlen, erhalten Sie von uns auf ihre Kosten eine schriftliche Mahnung".

    Naja, pacta sunt servanda.

    Ruf doch einfach mal an, dann musst du nicht rumrätseln.

    Ich sage nicht, dass die Threadstarterin sich das auf keinen Fall leisten kann.

    Selbst mit 1.135 EUR monatlicher Rate zahlt die Threadstarterin gut 27 Jahre lang ab (vorausgesetzt die Zinsbindung ginge so lange) und zahlt in der Zeit für 227.000 EUR Kredit fast 150.000 EUR Zinsen.

    Wie ich schon geschrieben habe, mit den Jahren bei steigendem Einkommen wir es prozentual weniger.

    Ich als Single habe 100 qm, allerdings wünsche ich mir manchmal etwas mehr, etwa einen Raum nur als Bibliothek.^^

    Du müsstest also deutlich mehr Geld im Monat in die Hand nehmen, wenn du die Immobilie kaufen möchtest. Mit 600 EUR im Monat klappt das nicht.

    Mir fällt dazu eine alte römische Weisheit ein:

    Esse unter deinem Stand

    Kleide dich nach deinem Stand

    Wohne über deinem Stand

    Ersetzt man Stand durch Einkommen / Vermögen passt es heute noch.

    Ich habe mir vor 30 Jahren eine, für mein damaliges Einkommen, viel zu teure DG-ETW gekauft. Erfordererte an anderen Stellen Einschränkungen, etwa Urlaub und Auto.

    Die Belastungen wurden mit den Jahren geringer, das Einkommen stieg, die monatliche Darlehensrückzahlungen wurden aufs Einkommen bezogen immer weniger.

    Viele meiner Freunde und Bekannten hingegen klagen über steigende Mieten.

    Das Auffüllen des Vertrags durch den Anbieter habe ich in dem Zusammenhang bisher immer als "gerechte Strafe" für sein Schlechtleistung aangesehen.

    Den Verlust kann er bestimmt steuermindernd geltend machen.


    Aber der richtige Skandal fängt eigentlich mit der Kalkulation der Verrentung an, was dann dazu führt, dass man über 100 werden muss, um das angesparte Vermögen rauszubekommen. Dass der Gesetzgeber solche Machenschaften bei einem staatlich geförderten Vorsorgeprodukt zugelassen hat, empfinde ich auch als - gelinde gesagt - enttäuschend

    Die Finanzbranche hat da sehr gute Lobbyarbeit geleistet. Der Staat verhält sich dieser Branche gegenüber merkwürdig zurückhaltend.

    Diese 98% Kapitalvernichtung hat UI in den kommenden 12 Jahren nicht mehr ausgleichen können. Zum Auszahlzeitpunkt blieb ein Verlust von x-tausend €.

    Nochmal: Du hast keinen Verlust, du hast die Garantiesumme.

    Du hättest, als absehbar war, das Du keinen Gewinn machen wirst, aussteigen können. Die Riesterrente und ihre Unzulänglichkeiten sind in den letzten Jahren erschöpfend diskutiert und dargestellt worden.

    Eigentlich ist es ja unmöglich bei der Riester Rente einen Verlust zu machen. Eigene Beiträge und Zulagen stehen als Garantiesumme zur Verfügung. Die UI musste bei meinem Vertrag mehrere tausend € nachschießen um die Garantiesumme bei Beginn der Auszahlphase sicher zu stellen.

    Also hast du keinen Verlust gemacht, sondern dir ist nur ein Gewinn entgangen. Das wird man sicher nicht steuermindernd geltend machen können.

    Bei dem nervigen rumnölen, stimme ich Dir ja zu.

    Aber warum man die Internetfails hierzulande relativieren muss schon nicht mehr.

    Und wenn man dann auch noch April mit Birnen vergleicht wird es halt lächerlich.

    Ja, das mit dem Internet ist, verglichen mit vielen anderen Ländern, nicht so berauschend. Will ich auch gar nicht schönreden.

    Mir geht es um das Gesamtpaket, die Ordnung der Dinge(die Bahn mal ausgenommen), Rechtssicherheit, geringe Korruption, soziale Sicherheit (wenigstens im Moment noch).

    Ja und das ist weltweit ziemlich durchschnittlich, irgendwer hat es geschafft in D. das Gefühl zu vermitteln, wir würden hier unterdurchschnittlich viel arbeiten, das ist nicht die Realität, auch wenn es gern verbreitet wird. Da ist viel Lobby im Spiel.

    Eigentlich leicht durchschaubare Ablenkungsmanöver.

    Nach Merz und Konsorten sind allein die faulen Deutschen für den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlich, Staat und Regierung hätten damit überhaupt nichts zu tun.

    Würdest Du lieber tot sein, als in Rumänien leben?

    So, der nächste ist dran mit einem blödsinnigen Vergleich.

    Was ist daran bitte blödsinnig? Es geht um das Ganze, das ein Land bietet, nicht nur um eine Sache wie das Internet.

    Kommt mimirmanchmal or, als wären viele nur hier, um ihre schlechte Laune raushängen zu lassen.