Beiträge von Numbergame

    Liebes Forum,

    Ich überlege folgendes: einen Depotübertrag/Umzug zu machen, um dann eine größere Einmalinvestition in einen ETF zu machen, in den ich bereits investiert bin. Orderkosten: 1 Euro. Da ich gerne möglichst schnell investieren möchte: jetzt im neuen Depot die Investition in den gleichen ETF machen und dann den Depotübertrag vom alten zum neuen Depot veranlassen? Ich hab dann eine Position im neuen Depot, in der beide Stückzahlen zusammengelegt werden, oder? Ist für die Dokumentation bezüglich späterer Versteuerung im Rentenalter der eine oder andere Weg übersichtlicher/besser?
    Alternativ: in meinem alten Depot die Investition für 4,90 Orderkosten zu machen. Und dann den Depotübertrag zu machen, da ich im neuen Depot keine Sparplankosten habe.

    Wie lange wird ein Umzug des Depots von der Postbank zum Com Direct Pure Depot dauern?

    Herzliche Grüße und lieben Dank im Voraus

    Wenn du schnell investieren willst, mach den Neukauf am besten direkt im neuen Comdirect Pure Depot für den einen Euro und stoße danach den Depotübertrag von der Postbank an. Das ist steuerlich und für die spätere Dokumentation im Rentenalter der sauberere und übersichtlichere Weg. Wenn die Wertpapiere von der Postbank rüberkommen, werden die beiden Positionen im neuen Depot zwar optisch unter einer einzigen ISIN beziehungsweise WKN zusammengeführt und du siehst die Gesamtaufstellung der Stückzahlen. Im Hintergrund führt die Bank die Anteile aber getrennt nach ihren jeweiligen Anschaffungsdaten.

    Ja absolut. Heutzutage ist das eh so einfach wie nie zuvor.
    Deshalb denke ich auch nicht, dass man lange im Geschäft überlebt wenn man die Leute nur über den Tisch zieht. So was gibts bestimmt auch in Ausnahmefällen, ich würde da jetzt aber nicht davon ausgehen, dass es Standard ist.

    Sollte man auch schnell bekommen, wollen ja auch neue Kunden haben:)

    Und wie ist es ausgegangen?

    Ja ich war dort, mein Partner war auch dabei und es ist eigentlich sehr gut gelaufen, wir haben uns den ganzen Termin über gut beraten gefühlt, der Berater war sehr aufmerksam und hat sich die Geschichte mal angehört, dann haben wir gemeinsam die besten Angebote herausgearbeitet. Bisschen was hab ich am Telefon schon erzählt gehabt und er hatte auch schon einiges vorbereitet. Die Angebote hat er ausgedruckt und wir haben sie mit nachhause nehmen können um darüber nachzudenken. Es wurde uns auch einiges vorgerechnet und Begriffe die wir da vielleicht nicht gleich verstanden haben sind gut erklärt worden, meine Fragenliste hatte ich auch dabei, die hat uns gut geholfen eine Struktur im Gespräch zu haben und nichts zu vergessen. Wir haben jetzt noch ein paar andere Beratungstermine aber der hat uns schonmal gut gefallen.

    Servus, das ist echt eine super Initiative, weil das Thema Gehalt in Deutschland ja leider immer noch viel zu oft ein Tabu ist und man durch die ganzen Extrembeispiele auf Social Media schnell das Gefühl für die Realität verliert. Bin aus Österreich, vielleicht ist das bei uns nochmal bissl was anderes. Was die Zufriedenheit angeht, bin ich insgesamt im grünen Bereich, da die Work-Life-Balance stimmt, die Überstunden erfasst werden und das Betriebsklima passt, was mir persönlich fast wichtiger ist als die letzten hundert Euro netto mehr auf dem Konto. Klar schielt man manchmal auf die Gehälter in den ganz großen Konzernen, aber man muss eben das Gesamtpaket aus Gehalt, Freizeit und Stresslevel sehen, um wirklich beurteilen zu können, ob man fair bezahlt wird.

    Hallo,

    ein Arbeitskollege hat rund 300k in einem ETF. Er zahlt jeden Monat aus seinem Bruttogehalt von ca 8500 Euro Unterhalt an seine Ex für die drei Kinder. Jetzt fordert sie, dass der theoretische Gewinn aus dem thessaurierrnden ETF auf sein Gehalt aufgeschlagen wird. Ist diese Forderung berechtigt? Hat hier irgendjemand Erfahrung damit? Meine erste reflexhafte Antwort an meinen Kollegen war, dass Privatvermögen da nicht herangezogen werden kann, aber sicher bin ich mir da nicht. Habe ihm zu einem Anwalt geraten, aber er hat keine Lust mehr auf noch mehr Anwaltskosten... Was ich wiederum auch gut verstehen kann.

    Deine Skepsis ist absolut berechtigt, denn das Unterhaltsrecht ist da leider ein ziemliches Minenfeld. Grundsätzlich zählen zum unterhaltsrelevanten Einkommen nicht nur das Gehalt, sondern auch Erträge aus Vermögen und genau da wird es bei thesaurierenden ETFs knifflig. Es gibt tatsächlich Gerichte, die argumentieren, dass man sich die fiktiven Gewinne oder die Ausschüttungen, die ja quasi im ETF verbleiben, wie echtes Einkommen anrechnen lassen muss, weil das Vermögen theoretisch „ertragreich“ angelegt ist und man sich nicht arm rechnen darf. Auf der anderen Seite ist das Geld ja nicht real auf seinem Girokonto gelandet, und solange er keine Anteile verkauft, hat er den Gewinn nicht physisch zur Verfügung, zumal der ETF morgen auch wieder einbrechen kann. Es kommt da extrem auf die regionalen Leitlinien der Oberlandesgerichte an, wie strikt die das mit dem sogenannten "fiktiven Einkommen" aus Vermögen handhaben.

    Ja für uns passt es und ich fühle mich gut aufgehoben.

    Genau und das war bei uns immer der Fall, also sehe ich da keinen Grund das jetzt alles neu zu machen.

    Ich hab mir auch nochmal online alle Angebot angesehen von den Verschiedenen Versicherungen. Damit ich mir für jede die richtigen Fragen aufschreiben kann, die mir noch unbeantwortet bleiben durch die Informationen online. Das ist ja oftmals etwas unterschiedlich, bei der Helvetia hab ich tatsächlich einen nächste Woche bekommen, hat relativ schnell geklappt sich auszumachen.

    Der Berater war regelmäßig bei uns. Meine Eltern hatten da schon mehrere Versicherungen bei diesem Berater. Ich hab den dann quasi übernommen (oder er mich). Wie er dann einmal zu einem Gespräch bei uns war, habe ich alles mit ihm besprochen. Und dann haben wir die Termine immer zusammengelegt und wenn jetzt etwas ist, gehe ich immer noch zu meinen Eltern und wir bereden dort alles. Wir machen uns halt schon regelmäßig solche Gespräche aus (ca. einmal im Jahr). Dann geht man alle Versicherungen durch und schaut sich an ob sich etwas geändert hat.

    Meine Eltern und ich haben fast alle Versicherungen bei der Helvetia. Hilft halt weil man einen Ansprechpartner hat. Wahrscheinlich ist es auch hilfreich, wenn man längere Zeit bei einer Versicherung bleibt. Man muss nicht immer gleich eine Versicherung wechseln um gute bzw. bessere Angebote zu erhalten. Denke da ist ein regelmäßiges Gespräch viel nützlicher.

    Das klingt nach einer richtig guten und entspannten Lösung, wie ihr das handhabt. Ich glaube, dieser persönliche Draht zu einem festen Berater ist heutzutage viel mehr wert als das ständige Hoppen von einem Anbieter zum nächsten, nur um ein paar Euro zu sparen. Wenn man da über Jahre oder sogar Jahrzehnte als Familie quasi Stammkunde ist, hat man ja auch eine ganz andere Verhandlungsbasis. Am Ende zählt ja vor allem, dass man im Schadensfall jemanden hat, den man einfach anrufen kann und der die Sache regelt. Ich hab mir jetzt mal bei ein paar Versicherungen einen Beratungstermin ausgemacht, mal schauen, was dabei herauskommt und wo es für mich am besten passt.

    Das klingt ehrlich gesagt schon deutlich strukturierter als viele andere Geschichten, die man sonst über solche Coachings hört. Was mich noch interessieren würde: Waren die Sessions bei euch persönlich vor Ort oder online? Und wie groß war eure Firma ungefähr bzw. warum wurden genau diese 7 Personen ausgewählt?

    Und inwiefern wurde da konkrete Probleme gelöst? Gerade das mit „ich wusste dann, in welche Richtung ich möchte“ fand ich spannend. Schließlich kann es ja auch passieren, dass man dabei merkt, dass die eigenen Interessen oder Stärken vielleicht langfristig gar nicht mehr so gut zur aktuellen Position passen, oder? Andererseits bringt es einem Unternehmen wahrscheinlich auch wenig, wenn Leute innerlich schon komplett raus sind.

    Das hatte schon alles sehr viel Struktur und ich hab mich gut gecoacht gefühlt. Die Sessions waren vor Ort, aber eher abgegrenzt von den Büros. Der Raum war sogar in einem anderen Stockwerk, damit man sich mal distanziert zum Arbeitsplatz unterhalten kann. Die 7 wurden ausgewählt, weil diese auch Interesse gezeigt haben so wie ich eben. Und weil das am meisten Sinn macht, eine kleinere Gruppe herauszunehmen als gleich alle auf einmal oder noch mehr, so kann sich der Coach besser auf die Individuen konzentrieren und es gibt auch schneller Fortschritte weil Erzählungen tiefer besprochen werden können. Und es war tatsächlich auch so, dass eine Person dann meinte, dass sie sich hier eben nicht weiterentwickeln kann und die ist dann auch gegangen. Aber für die Person wars auf jeden Fall besser, ich bin noch mit ihr in Kontakt und sie ist jetzt in einem Feld das sie einfach mehr erfüllt. Ich bin nach wie vor in meinem Job und einfach eben zufriedener mit dem was ich mache und habe eben mehr das Gefühl dass ich richtig bin und das einfach mein Mindset mich etwas blockiert hat.

    Danke für den Einblick! Sogar mit konkretem Beispiel. Klingt sehr interessant, dass du so ein Coaching gemacht und tatsächlich positiv erlebt hast!

    Wie ist das bei euch konkret abgelaufen? Also wart ihr da zuerst gemeinsam in Gruppengesprächen oder hatte jeder eher einzelne Sessions? Und wurde das Ganze eher locker angeboten oder war die Teilnahme von der Firma stark verpflichtend?

    Und weil Finanzschlumpf vorher schon so gute Kriterien genannt hat: War es Verhaltens- oder Verhältnisprävention? Also wurde eher an einzelnen Personen gearbeitet oder an den Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit im Unternehmen? Und wie lange hat das Coaching gedauert?

    Und eine Sache lese ich hier auch heraus (vor allem, wenn man die anderen Kommentare bedenkt): Deine Chefin war hier sehr "open minded", oder? Das scheint ja für die Nachhaltigkeit eines Coachings extrem wichtig zu sein.

    Ja also im Endeffekt haben wir so gestartet, dass wir ein Kennenlernen mit dem Coach hatten, also er hat uns dann erklärt wie der Prozess so abläuft, danach waren es aber nur mehr Einzelsessions, natürlich haben wir uns untereinadner von selbst bisschen ausgetauscht aber es war auf jeden Fall alles sehr vertraulich und man musste nichts erzählen wenn man nicht wollte, die Chefin hat einfach immer nur allgemein gefragt, wie es einem so geht damit und dann konnte man mehr dazu sagen oder eben nur oberflächlich bleiben. Es war sehr locker und nicht verpflichtend, also wir haben uns alle selbst dazu entschieden am Coaching teilzunehmen, es war keine Pflicht. Es ging darum, generell den einzelnen Personen weiterzuhelfen aber das beeinflusst ja auch indirekt dann die Zusammenarbeit im Unternehmen also irgendwie eine Kombination aus beidem. Das Coaching hat für jeden 6 Sessions beinhaltet. Die Chefin war da wirklich sehr offen dafür und es ist ja auch wichtig, dass die Führungskraft sich so etwas zutraut. Denn da kann einiges an Wünschen und Feedback der Mitarbeiter kommen, mit dem die Geschäftsführung dann zurechtkommen muss/ schauen muss, dass sie diese irgendwie umsetzt.

    Hier steht auch was so bei einer Unfallversicherung beachtet werden sollte:


    https://www.bundderversicherten.de/downloads/info…ersicherung.pdf

    Danke für den Link, das ist echt eine gute Übersicht. Da wird einem erst mal wieder klar, wie wichtig gerade die Gliedertaxe ist, weil das ja am Ende darüber entscheidet, wie viel Geld man bei dauerhaften Schäden wirklich sieht. Man achtet ja oft nur auf die monatlichen Kosten, aber wenn die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt ist oder die Bedingungen bei Eigenbewegungen nicht greifen, bringt das Ganze im Ernstfall halt auch nichts. Find es auch einen wichtigen Punkt, dass man das Ganze regelmäßig anpassen muss, wenn sich im Leben was ändert. Werde meine Unterlagen auf jeden Fall mal daraufhin checken, ob die Progression und die Meldefristen da noch zeitgemäß sind.

    Hallo,

    ich habe vor einigen Jahren mit einem Robo (bei Quirion) meine Geldanlage begonnen und war damit auch soweit zufrieden. Da mich das Thema Geldanlage aber interessiert hat , habe ich mittlerweile auch ein weiteres Depot was ich selber verwalte. Da ich mir das nun selber zutraue, Gebühren sparen kann und das ganze Vereinfachen möchte , werde ich den Robo auflösen und die Depots zusammen führen.

    Dabei kommen jetzt insgesamt so um die 30 Wertpapiere zusammen. Die Frage ist nun - was würdet Ihr machen:
    - Das Depot vereinfachen und die zum Teil sich überlagernden ETFS (z.B. Kommer , Amundi Prime Global usw) verkaufen, auch wenn das steuerlich nicht so doll ist
    - oder einfach alle Papiere soweit halten und nur noch die besparen, die den Kern ausmachen sollen, auch wenn es dadurch unübersichtlicher ist

    Intern sind allle Wertpapiere 3 Töpfen zugeordnet (siehe Beck) und ich befinde mich noch in der Ansparphase. Esrt in 10 Jahren soll dann ggf je nach Bedraf aus den verschiedenen Töpfen entnommen werden.


    Bin auf Eure Meinungen gespannt

    Ich würde die alten Brocken einfach liegen lassen, die automatische Wiederanlage von Ausschüttungen deaktivieren und ab sofort stur nur noch in deine eins bis zwei Kern-ETFs investieren. Das wird zwar am Anfang im Depot-Frontend ein bisschen unübersichtlich, aber nach ein paar Jahren sind die alten Positionen im Vergleich zum neuen Kern so klein, dass sie kaum noch ins Gewicht fallen. Steuerlich ist das "Liegenlassen" eigentlich fast immer die schlauere Wahl.

    Hallo zusammen,

    ich hätte eine Frage, bei der mich echte Erfahrungen interessieren würden.

    Ich arbeite als IT-Security-Consultant und bekomme dadurch recht viel bei unterschiedlichen Unternehmen mit. Was mir in den letzten Jahren immer stärker auffällt: Technisch sind viele Firmen mittlerweile gar nicht schlecht aufgestellt, aber intern hapert es oft an ganz anderen Dingen. Prozesse ziehen sich, Teams arbeiten nebeneinander statt miteinander und manche Mitarbeiter wirken ehrlich gesagt schon ziemlich „innerlich gekündigt“. Gerade bei Fachkräften wird das dann schnell teuer.

    Bei einem Kunden kam deshalb letztens das Thema externes Businesscoaching auf, vor allem im Zusammenhang mit Mitarbeiterbindung und Zusammenarbeit innerhalb der Teams. Ich muss ehrlich sagen, ich bin bei sowas etwas zwiegespalten. Einerseits kann ich mir schon vorstellen, dass ein neutraler Außenstehender manches besser auflösen kann als die eigene Führungsebene. Andererseits frage ich mich halt auch, ob dadurch wirklich langfristig etwas verändert wird oder ob die Leute zwei Monate motivierter sind und danach alles wieder beim Alten ist.

    Hat jemand von euch im Unternehmen mit sowas Erfahrungen gemacht? Hat sich dadurch tatsächlich nachhaltig etwas verändert?

    Ich hab bis jetzt nur positive Erfahrungen mit Businesscoaching gemacht. Bei uns gabs damals auch so eine kleine Flaute, ich war davon auch betroffen und irgendwie wusste keiner genau wie wir weitermachen sollen oder was helfen könnte. Also hat die Chefin sich bei Win3 ein Businesscoaching vereinbart, wir waren da so 7 Mitarbeiter, die mitgemacht haben. Am Anfang war ich auch skeptisch ob mir das was bringen wird, aber ich hab dann einige Einzelsessions gemacht und vieles für mich selber dazugelernt, beim ersten Termin wars noch etwas holprig und ich konnte mich auch nicht so wirklich öffnen, aber dann gings immer besser voran, man hat sich auf einmal besser selber verstanden und ich wusste dann, in welche Richtung ich möchte. Meine Chefin hat dann auch immer wieder mit uns geredet, das ganze war natürlich sehr vertraulich und wir mussten auch überhaupt nichts erzählen, aber freiwillig konnten wir jederzeit zu ihr gehen und so hat sich das ganze dann nach und nach aufgelockert, sodass wir wieder alle als Team funktioniert haben.

    Dass du dir Gedanken über die 200 Euro Sparrate machst, zeigt ja nur, dass du dein Geld ordentlich zusammenhalten willst. Rein rational betrachtet stellt sich bei dir weniger die Frage des Vermögensaufbaus, sondern eher die der Vermögensstruktur und des Nutzens. Du hast 140.000 Euro in Cash, was bei deinem Alter eine enorme Sicherheit bietet, aber natürlich auch durch die Inflation schleichend an Wert verliert. Ob du den Sparplan über 200 Euro jetzt weiterlaufen lässt oder nicht, wird deinen Lebensstandard vermutlich nicht massiv verändern. Wenn du aber merkst, dass du eigentlich gerne mehr im Hier und Jetzt ausgeben würdest, zum Beispiel für Reisen, Hobbys oder Unterstützung der Familie, dann wäre es absolut sinnvoll, den Sparplan zu stoppen oder sogar anzufangen, kontrolliert aus dem Tagesgeld zu entsparen.

    Wer viel Sport macht für den kann es sich auszahlen. Kommt halt auch auf die Sportart drauf an.
    Ja sicher, das hilft dann genau für die Physio bzw. die Zeit danach wenn man eventuell nicht gleich wieder zu 100% arbeiten kann. Ich konnte es zum Glück wieder aber nicht jeder kann mit einem frischen Kreuzband wieder arbeiten. Selbst nach 6 Monaten braucht man noch seine Zeit. Je nachdem wir körperlich die Arbeit ist. Bei mir ist das Knie noch 2 Jahre nach Belastung immer angeschwollen.

    So einen Termin solltest du schnell bekommen, würde mal ca. eine Std einplanen. je nachdem wie viele Fragen du hast. Notier dir mal all deine Fragen damit du dann bei einem Gespräch nichts vergisst. Wenn bei dir keine Fragen offen sind, ist das sicher eine große Hilfe und man ist sich sicher.

    Ja so eine Stunde find ich klingt gut, da kann man schon einige Details klären wahrscheinlich, Fragenliste hab ich sogar schon zusammengestellt aber werd mir da für jede versicherung die ich mir anschaue noch individuelle Fragen notieren, die ans Angebot angepasst sind und vielleicht fällt mir dann ja im Gespräch auch noch spontan was ein. Ja bei Sportverletzungen zahlt es sich schon sehr aus meiner meinung nach, da geb ich dir recht. Hast du den Termin telefonisch ausgemacht oder geht das auch online? ist ja sehr unterschiedlich meistens.

    Ich habe mich anno dazumal abgesichert, als ich längere Zeit Hausfrau war. Haushaltsunfälle sind die häufigsten Unfälle und nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, da keine sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit.

    Da mein Mann in dieser Zeit seine Firma hochgezogen hat mit 24/7 Einsatz, hätte ein schwerer Unfall meinerseits das Konstrukt Arbeitsteilung ziemlich ins Wanken gebracht und hätte nur über bezahlte Haushaltshilfe funktioniert.

    Und wegen Selbständigkeit habe ich meinen Mann ebenfalls abgesichert, denn die Risiko-LV zahlt nur bei Tod. Und da Familientarife günstiger waren, auch gleich noch das Kind dazu, denn Jungs und risikoreiches Verhalten gehen meist Hand in Hand (Skifahren, MTB, Badeunfälle,seltsame Mutproben).

    Passiert ist nie etwas. Gottseidank. Gut finde ich, dass mein Vertrag u.a. Impfschäden und Insektenstiche includiert hat, vor allem im Hinblick auf die unterschiedlichen Impfungen während Corona und Zecken gibt es mittlerweile überall.

    Übrigens führen Männer die Unfallstatistik im Sportbereich an, während Frauen bei Autounfällen ein 73% höheres Risiko bei schweren Verletzungen haben.

    Das ist echt eine sehr weitsichtige Herangehensweise, die du da damals gewählt hast, Hut ab. Ich find ja den Punkt mit der Arbeitsteilung total wichtig, weil man oft vergisst, dass das ganze System zu Hause zusammenbricht, wenn die Person plötzlich dann ausfäallt, die den Laden schmeißt. Gerade wenn der Partner selbstständig ist und voll im Business steckt, hat man ja gar keine Puffer, um einen schweren Unfall im Haushalt mal eben so wegzustecken, und da ist eine private Absicherung eigentlich die einzige Versicherung gegen den totalen Chaos-Modus. Das was du zur Statistik zu den Autounfällen bei Frauen angeführt hast find ich üübrigens echt erschreckend, das war mir so gar nicht bewusst, unterstreicht aber eigentlich nur noch mal, wie wichtig es ist, sich nicht auf die gesetzlichen Basics zu verlassen, die eben oft leider nur den Arbeitsweg abdecken.

    Ich habe eine Unfallversicherung. Hatte die schon recht früh, anfangs über den Sportverein, Später dann eben auch privat bei der Helvetia. Was das genau beim Fußball vorher war, kann ich dir nicht sagen, da war ich noch zu jung um mit dem irgendwas zu tun zu haben. Aber ich war abgesichert falls etwas passiert und falls ich jemanden anderen verletzen würde.

    Mach viel Sport: Fußball, Mountainbike, Laufen, Tennis, Wandern,... da bietet sich das schon an. Mir hat es auch geholfen nach meinem Kreuzbandriss. Bin aber soweit wieder fit und habe da keinerlei Probleme im Alltag. Aber es ist schon gut wenn man da etwas bekommt, dann kann man eventuell selbst für eine Therapie aufkommen etc. Wobei ich halt auch privat Krankenversichert bin und das sicher auch schon viel hilft.

    Lass dich mal beraten, lade ein paar Betreuer ein und dann könnt ihr ja gleich euren Fall besprechen wie man das besser hätte machen können bzw. was gefehlt hat und was man machen müsste, damit das nicht mehr eintreten würde.

    Das ist ein super Punkt mit dem Sport, gerade bei Sachen wie Mountainbiken oder Fußball, wo ein Kreuzbandriss ja leider fast schon zum Standardprogramm gehört, ist meinem besten Freund damals beim Fußball auch passiert. Ich finde es echt interessant, dass du den Fall mit deinem Knie ansprichst, weil genau da merkt man ja, dass eine Unfallversicherung eben nicht nur für die ganz extremen Schicksalsschläge da ist, sondern eben auch bei solchen Sportverletzungen eine echte finanzielle Entlastung bietet. Wenn man wie du privat versichert ist, hat man zwar medizinisch eh schon ein super Backup, aber die Einmalzahlung aus der Unfallversicherung ist ja trotzdem ein nettes Extra, um zum Beispiel spezielle Physios oder Trainingsgeräte zu finanzieren, die man sonst vielleicht aus eigener Tasche gezahlt hätte. Wie schnell bekommt man da einen Termin? Und wie lange sollte ich für so einen Termin einplanen?

    Nein, also was ich weiß, einfach „einbehalten“ dürfen sie Geld nicht. Wenn du für ein Gerät bezahlt hast und es weder bekommst noch die Leistung erbracht wird, hast du grundsätzlich Anspruch auf Erstattung. Banken sind da rechtlich ganz normal an Verbraucherrecht gebunden. Wichtig ist, dass du nachweisbar bezahlt hast und das Gerät nie erhalten hast. Dann besteht ein klarer Anspruch auf Rückerstattung. Im Zweifel läuft das über eine schriftliche Reklamation und Fristsetzung. Wenn darauf nichts passiert, gibt es in Deutschland die Banken-Schlichtungsstelle und zur Not den ganz normalen Weg über Rückbuchung bzw. rechtliche Schritte.

    Aber du hast doch die Erfahrung gemacht, dass die UV sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt zu leisten. Welchen Sinn macht so eine Versicherung?

    Ich verstehe total, was du meinst, weil man genau dieses Gefühl schnell bekommt, wenn man einmal Stress mit der Unfallversicherung hatte. Man denkt sich dann echt, wofür zahle ich das eigentlich, wenn im Ernstfall erstmal alles abgewehrt wird, trotzdem empfinden wir sie als sehr wichtig. Der Hauptsinn der UV ist halt eher der große Ernstfall, also wirklich schwere Unfälle mit bleibenden Schäden aber eben auch so ein sturz von meinem Partner, der nun eingeschränkt ist.

    In jedem Fall bei der neuen Versicherung Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten, falls abgefragt wird.

    Was ist denn eure Idee und Wunsch, was die Unfallversicherung abdecken/absichern soll?

    Riskante Hobby oder Sportarten?

    Ja, das mit den Gesundheitsfragen sehe ich genauso, da würde ich auch nichts „schönreden“, weil es im Leistungsfall sonst schnell unangenehm werden kann.

    Bei mir geht es weniger um Extremsport oder besonders riskante Hobbys. Mir schwirrt eher der Gedanke im Kopf herum, was passiert, wenn man im ganz normalen Alltag einen richtig blöden Unfall hat und danach dauerhaft eingeschränkt ist.

    Es ist eine allgemein bekannte Wahrheit, dass die Unfallversicherungen eine richtige Gewinnmaschine für die Versicherungen sind.

    Trotzdem finde ich es zu einfach, das Thema komplett als „Abzocke“ abzutun. Es ist am Ende wie bei jeder Versicherung eine Wette gegen ein seltenes, aber potenziell sehr teures Ereignis. Wenn man genug Rücklagen hat und das Risiko selbst tragen kann, braucht man sie wahrscheinlich nicht zwingend. Wenn man aber weiß, dass ein schwerer Unfall die finanzielle Situation richtig ins Wanken bringen würde, kann so eine Police als Ergänzung schon Sinn machen.

    Hallo.

    Aus meiner Sicht ist wichtig, dass man sich darüber klar ist, welches Risiko man wirklich absichern will. (Eine UV ersetzt keine BUV oder Risiko-LV.) Ggf. macht es Sinn vorher eine Rechtsschutzversicherung bei einem anderen Versicherer abgeschlossen zu haben.

    Danke dir für den Hinweis. Mir geht es tatsächlich nicht darum, mit der Unfallversicherung etwas zu ersetzen, was eigentlich in den Bereich BU oder Risiko-LV gehört, sondern eher um die Lücke bei dauerhaften Unfallfolgen. Gerade Dinge wie Umbauten, zusätzliche Hilfe im Alltag oder finanzielle Puffer nach einem schweren Unfall habe ich dabei im Kopf. Den Gedanken mit der Rechtsschutzversicherung finde ich spannend und ehrlich gesagt hatte ich den bisher gar nicht so präsent. Macht aber Sinn, weil man ja doch immer wieder liest, dass es im Leistungsfall zu Diskussionen kommen kann. Das vorher sauber getrennt abzuschließen ist wahrscheinlich der stressfreiere Weg.