Beiträge von Langaroth



    Lies Dir einfach die folgende kleine Geschichte der 3 Freundinnen durch:
    https://finanzgeschichten.com/timing-beim-in…tfs-so-geht-es/

    Spannende und lustige Geschichte :) Würde gern wissen, ob die Zahlen sich tatsächlich belegen lassen oder einfach aus der Luft gegriffen sind.

    Auf jeden Fall meine ich nicht das gesamte Geld, das nicht konsumiert worden wird, auf Tagesgeldkonto zu parken um dann, wenn der "richtige" Zeitpunkt gekommen zu sein scheint, zu investieren. Der Großteil soll mittels Sparplan regelmäßig in ein oder zwei ETF reinfließen und "nur" 500EUR auf das Tagesgeldkonto. Bis dieses Konto bis zu einem noch nicht festgelegten Betrag gefüttert wird. Sozusagen, eine Kombination aus den Strategien der sturen Sarah und der schlauen Brittany ;)

    Viele Themen um FTM herum, die Du ansprichst, sind für uns Neuland. Daher sind wir derzeit fleißig am Lesen, u.a. auch auf dieser Plattform.

    Habe gerade ein Buch durch, in dem der Autor zum Bilden einer "Kriegskasse" als Tagesgeld rät um in einer "Bärenphase" in der Lage zu sein, zu günstigeren Konditionen höher in den ETF zu investieren. Ob wir dafür ausreichend risikobereit sein würden, kann ich derzeit beim besten Willen nicht sagen.

    Wir werden einfach mit dem möglichst hohen Besparen unseres ersten ETFs beginnen, einen Teil des "freien Geldes" auf Tagesgeldkonto parken und werden versuchen uns tiefer in die Materie einzuarbeiten um eben die Aspekte der Besteuerung, Schenkung etc. genau kennenzulernen...

    Bei der ING sind es meines Wissens an den 4 Ausführungstagen 1., 7., 15. und 22. je 5 Sparpläne à 1000 Euro. Damit wären die 20k aus dem Beispiel schon weggespart.

    Dafür bräuchte man aber auch 5 ETFs. Hatte eig. vor nur mit einem anzufangen.

    Nur aus Interesse, da ich die ING nicht kenne. Wie lange dauert es insgesamt 20 Sparpläne bei der ING einzurichten und anschließend wieder zu löschen?

    Wenn man weiß, welche ETFs man besparen möchte, dauert es wenige Minuten pro ETF.

    Meine Frage zur einmaligen Einzahlung war eher theoretischer Natur. Obwohl es durchaus vorkommen kann, dass man die Gelegenheit kriegt einen größeren Betrag einzahlen zu können.

    Habe noch eine Verständinsfrage: wenn man einmalig einen größeren Betrag in einen Sparplan stecken möchte (z.B. 20k), geht das nur über einen Order (mit Gebühren) oder über mehrere Monate durch eine manuelle Umstellung (4x 1000EUR pro Monat) oder durch weitere separate ETFs?

    Das ist nun etwas irreführend. Esther123 So kannst du auch für den 1. des Monats auf einen ETF 5 Sparpläne à 1000 Euro einrichten.

    Interessante und wichtige Info, vielen Dank!

    Da wir in den nächsten Monaten ein paar Projekte um das Haus herum erledigen werden und parallel einen Puffer als Tagelgeld bei SC aufbauen wollen, habe ich vorerst einen Sparplan mit nur 1000EUR angelegt und nicht gemerkt, dass ein hörer Betrag nicht möglich wäre. Werden später die Möglichkeit nutzen mehrmals pro Monat weitere Beträge zu bespraren.

    Habe noch eine Anfängerfrage: muss man sich Gedanken über den "richtigen" ETF-Anbieter machen?

    Ich habe mich (fast) für IE00B44Z5B48 von State Street entschieden. iShares und Vanguard, die nach meiner Recherche meistens als "besser" bewertet werden, bieten sehr ähnliche ETFs an (IE00B6R52259 bzw. IE00BK5BQT80), sind nur etwas teurer.

    Wie im Eingangspost beschrieben, haben wir uns noch nicht wirklich viele Gedanken gemacht, wann wir in Rente gehen (wollen) und welches Einkommen wir bei welchem Szenario haben werden. Werden das Thema aber auf jeden Fall demnächst ansprechen bzw. intensiv darüber nachdenken. Haben vor noch dieses Jahr alle Fragen rund um Lebensversicherung, Vollmächte, Testament etc. zu klären.

    Haus zu verkaufen, nur um an das fehlende Geld zu kommen, wäre tatsächlich nur in einem absoluten Notfall denkbar. Gehe aber nicht davon aus, dass wir bis zum Lebensende in diesem Haus wohnen werden. Einfach weil es irgendwann zu schwer sein wird drei Stockwerke in Ordnung zu halten bzw. die Treppen hoch und runter zu laufen ;)

    Was wäre sinnvoller, das komplette Geld monatlich in nur einen Sparplan (z.B. bei ING) oder doch lieber in 2-3 bei verschiedenen Broker zu stecken? Rein rechnerisch sollte es doch keinen Unterschied ausmachen, wenn ich den Zinseszinseffekt richtig verstanden habe, oder?

    Würde gern meine eigene Frage noch einmal aufgreifen: ist meine Annahme korrekt, dass es mathematisch keinen Unterschied macht, ob man nur einen ETF mit 2000EUR bespart oder zwei mit je 1000EUR? Selbstverständlich bei der angenommenen "Gleichwertigkeit" der beiden ETF. Kommt man zum gleichen Ergebnis nach z.B. 15 Jahren?

    Hintergrund ist, dass wir uns überlegen einen separaten ETF zu besparen, den wir irgendwann unserem Sohn schenken könnten.

    Langaroth

    herzlich willkommen hier im FT Forum.

    Und Glückwunsch zum erreichten: Vermögensaufbau, Familie, beruflicher Erfolg. Klasse!

    Vielen Dank! :) Am Anfang unseres gemeinsamen Lebens vor 28 Jahren, als wir beide noch studiert haben, hatten wir am Ende des Monats bestenfalls eine schwarze Null auf dem Konto gehabt.

    Unser Haus haben wir vor ca. 18 Jahren gebaut bzw. bauen lassen. Ist also noch fast ein Neubau. Kleinere Renovierungen und Modernisierungen sind laufend durchgeführt worden. Das Einzige, was evtl. in der nahen Zukunft anfallen kann, ist die Modernisierung der Heizung.

    Gestern haben wir ein Depot bzw. ein Konto bei SC eröffnet und planen dort tatsächlich langsam einen finanziellen Puffer als Tagesgeld aufzubauen.

    Herzlichen Dank an alle Vorredner!

    Buntbart und fabioso: die allgemeine Tendenz in diesem Forum geht, soviel ich mitbekommen habe, in die Richtung pro 1 ETF. Werden der Tendenz voraussichtlich auch folgen.

    Habe den ETF-Finder gestartet und unter den Ergebnissen fand ich die Empfehlung zu einem ETF, den ich mir bei ING bereits vorgemekt habe (IE00B3YLTY66). Etwas weiter oben in der Ergebnisliste ist ein ETF ohne IMI (IE00B44Z5B48). Habe noch zu wenig Fachwissen und kann im Moment nicht einschätzen, ob wir auch die Small Caps miteinbeziehen sollten.

    Evaluise: die von mir angegebenen 20.000 sind nur ein Richtwert für den Anfang. Es kann evtl. tatsächlich nicht schaden den Notgroschen langsam weiter aufzufüllen. Durch die noch möglichen Sondertilgungen werden wir die Hypotheke für das Haus spätestens im nächsten Januar komplett tilgen. Die Eigentumswohnung wird langsam abbezahlt. Wollen die steuerlichen Vorteile durch die Absetzung der Finanzierungszinsen ausnutzen.

    12345: so viele Gedanken über den Renteneintritt und die Rentenhöhe haben wir, ehrlich gesagt, noch nicht gemacht. Wollen einfach so schnell es geht mit dem Vermögenaufbau beginnen, weil wir eben in der letzten Zeit und in der absehbarer Zukunft deutlich mehr Einkommen haben (werden), als wir für unseren Lebensunterhalt benötigen.

    Welchen Vorschlag hättest du für den Aufbau eines Cash-Puffers? Ist das Tagesgeld bei SC aktuell nicht die beste Möglichkeiten einen Sicherheits-Notgroschen für die "schlechten Börsenperioden"?

    Falls es einen von uns früher als erhofft erwischen soll, hätte der andere jederzeit die Möglichkeit das Haus zu verkaufen und sich was kleineres zu kaufen oder eben zu mieten. Das wäre für uns der sicherste Puffer für den Notfall.

    Hallo zusammen,

    wir (d.h. ich und meine Frau) sind langsam an dem Punkt angekommen, an dem wir genau überlegen müssen, was wir mit unserem "frei verfügbaren" Geld anstellen wollen. Ich habe mich vor einer Woche hier im Forum angemeldet und bin schon fleißig am lesen. Habe mir vor einigen Tagen auch ein paar Bücher zum Thema ETF bzw. Geldinvestition besorgt, würde aber gern parallel das Schwarmwissen des Forums nutzen und um Ideen bitten. Habe schon einige ähnliche Threads hier gefunden und durchgelesen. Bei keinem war die Situation der Fragenden aber wie bei uns, daher dieser Thread.

    Wir sind beide Ende 40, sind Angestellte und haben inzwischen ein überdurchschnittliches Gesamteinkommen. Unser Haus wird in einem halben Jahr abbezahlt (Wert geschätzt ca. 600k), haben eine abbezahlte Wohnung im Ausland (Wert geschätzt ca. 60K) und vor zwei Jahren haben wir eine Eigentumswohnung gekauft (Wert ca. 200k), die teilweise über die Miete abbezahlt wird. Unser Sohn ist vor Kurzem mit seinem Studium fertig und wird in Zukunft kaum/wenig finanzielle Unterstützung von uns benötigen.

    Da wir in den letzten Jahren viel Geld in die Tilgung der Hypothek gesteckt haben und sonst ein paar höhere Ausgaben hatten (rel. teueres Auto, Auslandssemester des Sohnes etc.) haben wir aktuell kaum nennenswerte Ersparnisse auf den Konten (vllt. 15k), sodass eine Einmalzahlung in ein ETF nicht möglich ist. Wir haben aber die Möglichkeit aktuell mind. 3000EUR im Monat zu investieren. Wenn die Hypothek durch ist - bis zu 5000EUR im Monat, ohne, dass wir uns einschränken müssten. Das Ziel ist es bis zum Renteneintritt (wenn es uns gegeben wird) möglichst viel Vermögen aufzubauen, um im Alter unser Lebensstandard beibehalten zu können.

    Daher komme ich langsam zu meiner Frage: wie sollten wir vorgehen, um möglichst besseres Ergebnis mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu erreichen.

    Habe letzte Woche bei der ING, wo wir ein Konto haben, ein Direktdepot angelegt und zusätzlich ein Depot bei Zero eröffnet. Habe aber erfahren, dass bei SC ein Tagesgeld mit 2,5% Zinsen angeboten wird. Der Plan ist einen Notgroschen in Höhe von ca. 20.000EUR bei SC zu parken (mit einem Haus ist immer mit irgendwelchen unerwarteten Ausgaben zu rechnen) und den Rest der Mittel in einen oder mehrere Sparpläne zu investieren. Was wäre sinnvoller, das komplette Geld monatlich in nur einen Sparplan (z.B. bei ING) oder doch lieber in 2-3 bei verschiedenen Broker zu stecken? Rein rechnerisch sollte es doch keinen Unterschied ausmachen, wenn ich den Zinseszinseffekt richtig verstanden habe, oder? Die Auswahl des ETFs (der ETF) wäre dann der nächste Schritt bei der Entscheidungsfindung.

    Viel Text ist es geworden :) Ich bedanke mich im Voraus für die Geduld und für die hoffentlich zahlreiche Meinungsäußerungen!