Beiträge von Goldie

    Saarlaender  Evaluise  Micha-1  monstermania

    Vielen Dank. Ja, leuchtet mir ein, dass ich dann gleich nach den nächsten Lottozahlen hätte fragen können (50 Millionen sollen im Jackpot sein). ^^

    Irgendwie hatte ich dennoch ein wenig gehofft, dass aktuell eine Tendenz absehbar ist. Wenn ich mich richtig erinnere, gab/gibt es das doch (früher) manchmal, dass es heißt: "Es wird erwartet, dass..."
    Also dass Unternehmen gute oder schlechte Zahlen auch offiziell veröffentlichen (die sich schon längst vorher rumgesprochen hatten; oder dass Zinsen erhöht oder gesenkt werden usw. -> und was das dann für die Kurse bedeutet. Micha-1 weist jedoch darauf, dass selbst darauf kein Verlass ist.=O

    Stimmt schon, wahrscheinlich würde ich noch mehrfach das richtige "Timing" herauszufinden versuchen.
    Ja, wahrscheinlich würde ich kaufen, wenn der Kurs relevant gefallen wäre, also 20 oder 30% oder so. Natürlich würde ich aber auch dann vorher das Forum um eine Einschätzung bitten.

    Die Idee mit 50/50 ist gut. Allerdings habe ich aktuell ohnehin nur etwa 50% der ursprünglichen Summe zur Verfügung. Die andere Hälfte steckt noch fest - hoffentlich nicht mehr allzu lange. Wenn ich vom diesem einen Teil jetzt wieder 50% zurückhalten würden, würden es erstmal nur 25% vom Gesamtkuchen werden.

    Werde also später mal schauen, was sich machen lässt.:)

    So, habe bei der ING ein Depot eröffnet, wie von fabioso empfohlen.

    Bin bisher von den Funktionen und der Bedienbarkeit angenehm überrascht (habe aber noch nichts gekauft), einzig ein wenig unerfreulich finde ich, dass man zwar in der ING-App Konten/Depots in der Übersicht ausblenden und aus dem Gesamtsaldo (Girokonto + Tagesgeld + Depot usw.) ausschließen kann, sodass man sie beim Einloggen nicht sieht, was für meine Nerven sehr gut ist, aber dass diese Funktion im Browser auf der ING-Seite leider nicht existiert. ;(

    Im Browser kann man leider das Depot nur aus dem Gesamtsaldo ausschließen, aber sichtbar bleibt das Depot inkl. jeweils aktuellem Wert dort in der Übersicht leider. Anders als in der App, dort habe ich das ausgeblendet, was mich sehr beruhigt. :) Im Browser ist es allerdings sehr viel bequemer als in der App. sich in den Konten zu bewegen, deshalb muss ich vermutlich gelegentlich über den Browser gehen, was zu mentalen Turbulenzen bei mit führen könnte. ^^

    Was ich eigentlich fragen wollte:

    Lieber gleich heute mit Einmalanlage beim ETF zuschlagen oder besser bis morgen/übermorgen (auf möglicherweise günstigere Bedingungen) warten wegen etwaiger Monatszahlen der Unternehmen? :?:

    Boersenfeger  britty  Micha-1  Evaluise  Saarlaender  fabioso  St. Irving

    Vielen Dank an alle für die Tips, Dips, Empfehlungen und weiter "verwirrenden" Vorschläge ^^

    Habe mittlerweile im Forum den kürzlichen Diskussionsthread zum Kommer-ETF entdeckt und gelesen. Auch gelesen habe ich den Huber-Artikel zum Kommer-ETF.

    Evaluise Ob ich es wirklich schaffe, nur alle Jubeljahre ins Depot zu gucken, weiß ich nicht. Einerseits bin ich etwas skeptisch, andererseits kann ich mir aber schon auch gut vorstellen, dass ich es schaffe. Vermutlich würde ich jedenfals 1x/Jahr reinschauen wegen Steuern etc. Oder ich packe den gesamten Freistellungsbetrag gleich ohne Befristung drauf, dann könnte ich dem jährlichen Depot-Blick ebenfalls ausfallen lassen.

    Die Wahrscheinlichkeit, es mit möglichst wenig "Einblick" durchzuhalten, verhält sich nach meiner Einschätzung umgekehrt proportional zur Konfrontation (und anschließender gedanklicher Beschäftigung) mit Börsenthemen und einschlägigen Finanzfragen: Je weniger davon, umso eher werde ich es durchhalten.
    Dann würde wahrscheinlich nur noch die Grund-Befürchtung vorhanden sein (und sich hoffentlich weder gedanklich festsetzen noch "futterlos" selbst verstärken: Dass nach 10 Jahren (fast) einblickloser Einzahlzeit die insgesamt eingezahlten 172k sich in 0,00172k verwandelt haben könnten. 8|

    britty Könnte man überlegen mit der Hälfte erstmal auf Tagesgeld. Allerdings habe ich bereits einen Notgroschen per Tagesgeld zurückgelegt. Mal sehen. Die ersten Dips würde ich wie fabioso schreibt, idealerweise auch gar nicht mitkriegen (obwohl ich trotz gegenteiliger Strategie möglicherweise "heimlich" mit einem Auge irgendwo auf einem öffentlichen Mattscheibe oder Monitor oder Zeitung mal heimlich auf die Börsenkurse etc. schielen würde, wodurch sich wiederum gedanklich ausgemalte Super-Gaus automatisch entwickeln könnten, was dann den drang verstärken würde, doch "nur ein einziges Mal" ins Depot zu schauen, um die schlimmsten Befürchtungen auszuräumen.

    Den VanEck habe ich mir jetzt nicht näher angeschaut. Würde mich glaub ich zu sehr verwirren. Ja, es wäre auch eine Überlegung wert, alle 3 Monate eine Ausschüttung erhalten (falls es gut läuft). Wäre schon ein Ansporn, um durchhalten. Dann müsste ich allerdings die Ausschüttung wieder manuell anlegen (= Blick ins Depot) oder umbuchen und ausgeben, was wiederum meinem Ziel abträglich ist, 10 Jahre alles reinzubuttern und dann langsam beginnen zu können, die Früchte meiner Arbeit zu genießen.:)

    Ja, es stimmt, meine vorherigen, länger zurückliegenden Investments waren dafür vorgesehen, möglichst schnell reich zu werden. Das wäre hier bei einem ETF nicht der Fall und würde meinen persönlichen Stress- und Belastungspegel bzw. Cortisolspiegel schon mal etwas reduzieren.

    Richtig ist auch: Eigentlich ist mir in dem SPDR (und eigentlich auch in dem Kommer noch) zu viel USA drin. Aber eine elegante Lösung - einfach, 1 einziger World-ETF, keine gedankliche Beschäftigung mit dem Depot mehr und keine Einsichtnahme ins Depot - sehe ich aufgrund der entsprechenden Infos hier im Forum nicht. Deshalb verabschiede ich mich von der Idee, den US-Anteil relevant zu reduzieren, nehme es also in Kauf.

    Außerdem ist richtig: Damals gab es das Forum nicht. Bevor ich diesmal (hoffentlich nicht) wieder einen falschen Fehler mache, schildere ich erstmal hier meine Probleme und freue mich über die zahlreichen hilfreichen Rückmeldungen. :thumbup:

    britty  Bernd123  Boersenfeger

    Vielen Dank. :thumbup:

    Doch, ich hatte gemeint: bei (größeren) Verlusten verkaufen.

    Ja, ich hatte auch schon irgendwo gelesen, dass das die schlechteste Lösung ist und man die Verlustperiode besser zumindest aussitzen und auf die Rückkehr der Gewinnzone warten oder noch besser in der Verlustperiode nachkaufen sollte. Vielen Dank für die nochmalige Erinnerung daran. :thumbup:

    Da ich mich kenne, ist es besser, von einem etwaigen Teilverlust meiner Investition gar nichts zu erfahren, sondern unbekannterweise einfach weiterzusparen. Das ist leichter gesagt als getan und ich müsste mich dann wirklich von jeglichen Börsen- und Finanzinformationen in den nächsten 10 Jahren (das ist das anvisierte Minimalziel) strikt fernhalten.

    Zudem bin ich ein gebranntes Kind, habe also schon 2 Mal wirklich restlose Totalverluste erlebt. Geht da insgesamt um ca. 15k. Einfach verpufft. Da wurden die Buchverluste dann gegen meinen Willen zwangsweise zu richtigen Verlusten gemacht. Einmal Anfang der 2000er im Neuen Markt (damals alles offline und ich noch viel naiver als heute) und einmal um 2012 oder so bei Dax-Hebelgeschäften (oder wie das hieß, habe es verdrängt) bei irgendeinem Anbieter irgendwo im Ostblock (Rumänien oder Bulgarien oder so). Letzteres war vermutlich ohnehin Betrug von Anfang an. Jedenfalls musste ich live zuschauen, wie in Sekunden viele tausend Euro endgültig verloren abschmierten.

    Dass sich so etwas wiederholt, möchte ich mit allen Mitteln verhindern, bin durch diese lange zurückliegenden Vorerfahrungen zudem auch schon "vorgeschädigt", was entsprechende Befürchtungen und (reduzierte) Buchverlust-Resilienz betrifft. Deshalb ist auch die Gefahr umso größer, dass ich öfter bzw. zu oft ins Depot reinschaue.

    Auf das freundliche Angebot von britty, hier im Zweifel zu schreiben und zu fragen, würde ich aus gegebenem Anlass bereits jetzt vor meinem Depoteinstieg zurückkommen.

    Habe nämlich eben eine PN erhalten (vom welchem Account/Namen, tut nichts zur Sache, der Forist befürchtet nach eigenen Angaben nämlich heftige Gegenreaktionen des Forums, falls er das entsprechend öffentlich kommuniziert hätte, es ist aber niemand, der vorher schon mal in diesem Thread kommentiert hatte).

    Dieser Forist rät mir ausdrücklich davon ab, in den SPDR zu investieren, wegen

    Zitat "aufgrund des hohen US-Gewichts und des Tech-Klumpenrisikos."

    Lieber sollte ich mein Geld in einen Gerd-Kommer-ETF stecken wie er, weil Zitat

    "Der ist teurer, aber m.M.n besser diversifiziert langfristig resilienter."

    Und Zitat weiter:

    "Allein diese Aussage würde im Forum zu einem Schwall an Kritik, Häme und Verleumdungen führen. Einfach nur deshalb, weil nur wenige dort ein derart großes Investment und/oder andere ETF im Depot liegen haben. Die Daten und die Performance geben mir allerdings recht."

    Habe mit diesen Kommer-ETF mal (oberflächlich) angeschaut. Tatsächlich ist der US-Anteil dort bei knapp unter 50%, beim SPDR dagegen knapp über 60%. Von der Performance scheinen beide im Vergleich weitgehend identisch zu sei, wenn ich den Vergleich richtig gelesen habe.

    Jedenfalls kenne ich mich mit Kommer-ETFs nicht aus, wollte die PN des Foristen aber auch nicht einfach abtun, weil mir (Laien) die Einwände des Foristen schon einigermaßen plausibel vorkommen.

    Falls sich jemand zu dieser Frage SPDR oder Kommer inhaltlich äußern möchte, wäre ich sehr daran interessiert.

    Vorsorgliche Rechtfertigung: Es hat mir wirklich jemand diese PN geschickt, es handelt sich also nicht um ein Märchen.

    Jedenfalls sieht man daran: Sobald eine Entscheidung eigentlich getroffen ist, erscheint an dem anderen Ohr ein anderes Engelchen (oder Teufelchen?) und flüstert zusätzliche, wieder "verwirrende" Informationen ein. ^^

    Saarlaender

    Vielen Dank (von einem anderen Saarländer) :)

    Habe mir den Artikel durchgelesen. Genau, neben den nervraubenden Vorüberlegungen würde mein persönlicher "Action Bias" voraussichtlich darin bestehen, zwischendurch ins Depot einzugreifen und vermutlich zu verkaufen bei (größeren) Verlusten.

    Deshalb besser bereits von Vornherein auf die "ungesunde" Gewohnheit verzichten, immer mal wieder ins Depot zu schauen, wie es so läuft. Denn wenn das geschieht, dürfte ein Eingreifen meinerseits bei entsprechenden Gegebenheiten nur noch schwer zu vermeiden sein. Besser das Depot die nächsten 10 Jahre einfach "vergessen". Würde Stand jetzt dann in meinem Fall vermutlich mit sich bringen, dass ich in dieser Zeit auch auf weitere Börsen- und allgemein Finanzlektüre strikt verzichten sollte.

    Das Depot bei der ING ist noch nicht eröffnet, aber wenn ich es richtig gesehen habe, kann man dort eine Limitorder einstellen. Direkthandel wäre bei der ING über Tradegate glaub ich.

    Evaluise  fabioso

    Vielen Dank.

    Ja, bei der Frage mit der verschenkten Rendite habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Es waren nicht 2 Depots gemeint, sondern nur insgesamt 1 mit 2 ETFs.

    Aber es ist schon so, wie fabioso schreibt: Ich habe mich verrechnet. Habe es auch selbst jetzt nachgerechnet. Bei 2 ETFs kommt, wenn man den investierten Gesamtbetrag entsprechend aufteilt, dieselbe Renditehöhe raus, wie wenn man den Gesamtbetrag in einen einzigen ETF stecken würde und alle anderen Variablen identisch wären.

    (Und jemanden, der einen solchen Rechenfehler begeht, sollte man 100k und 600 €/Monat in 1 Depot investieren lassen????? :huh::/:D)

    Bliebe jetzt erstmal nur noch die Frage, ob man bei der 100k-Einmalanlage beim Kauf auf etwas Bestimmtes achten sollte, um möglichst günstig zu kaufen --> z. B. Uhrzeit, Handelsplatz etc.?)

    Evaluise

    Vielen Dank.

    Ja, genau so ist es. Meine Nerven sind aktuell etwas angespannt. Es ist ein Dilemma: Je mehr ich lese, umso mehr Fragen ergeben sich.

    Einerseits ist es gut, sich vorher umfassend zu informieren, um die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen möglichst zu minimieren (auf diese "Arbeit" hatte ich beim Abschluss einer ganz miesen Debeka-Rentenversicherung vor über 20 Jahren leider verzichtet, wie ich in einem anderen Thread berichte, und bin dabei schwer auf die Nase gefallen und auch deshalb sind meine Nerven angespannt --> 20 Jahre verloren und viel Lehrgeld bezahlt)

    Andererseits bringt das viele Lesen aber auch eine ausgedehnte gedankliche Beschäftigung mit der Thematik mit sich, was wiederum zu Verwirrung führen kann bzw. führt, und auch die Schwierigkeit verstärkt, in der Ansparphase, also die nächsten 10+ Jahre, einfach einzuzahlen und ansonsten das ETF-Depot komplett auszublenden, aus den Gedanken zu verbannen, es zu "vergessen", so zu tun, als wäre es gar nicht da. Das wäre so ein Problem bei mir.

    Stimmt, als Letztes war die Rede nur noch von 2 ETFs: SPDR und Invesco. Das ist dem Umstand geschuldet, dass insb. der SPDR hier vielfach empfohlen wird und immer wieder betont wird, damit (und wohl auch mit dem Invesco und den 3 aus Finanztest 12/2025), damit kann man nichts falsch machen. Und dass es für die Renditeaussichten eigentlich relativ egal ist, welchen World-ETF man nun wählt, außer man hat hier bestimmte persönliche Präferenzen, wie bestimmte Länder oder Nachhaltigkeit.
    Deshalb hatte ich die beiden ETF in die engere Auswahl genommen. Als Laie fällt mir auch keine bessere Lösung ein. Und wenn hier schon die Top-Profis es so empfehlen, was könnte ich als Finanzmarkt-Laie da schon einwenden?

    Ja, aktuell tendiere ich auch zur ING. Hatte nämlich entdeckt, dass es bis Ende Juli dort auch ein kostenloses Girokonto (bei 1000 €/Monat Geldeingang) gibt und 200 € Eröffnungsprämie.

    Zu der Idee, die Einmalanlage in den Invesco zu stecken und den Sparplan in den SPDR:

    Wäre das denn im Erfolgsfall nicht verschenkte Rendite? Denn ein größeres Depot kann doch summiert höhere Renditen erwirtschaften als 2 kleinere Depots, wenn sie (weitestgehend) in dieselben Unternehmen investieren. (falls ich mich da nicht verrechnet habe :/)

    Und umgekehrt: Wäre es im Verlustfall denn nicht relativ egal, ob man nun nur in einen der beiden ETFs investiert hat oder in beide? Denn wenn es zu Turbulenzen kommen sollte, dann wären doch beide ETFs (fast) gleichermaßen betroffen, sofern sie weitestgehend in dieselben Unternehmen investieren.

    Leider noch nicht verstanden (was vermutlich an mir liegt) habe ich Deine die ING betreffende Empfehlung, die Einmalanlage in den Invesco zu stecken - was ja 69,90 € kosten würde und den Sparplan in den SPDR.

    Wenn der SPDR doch im Sparplan kostenlos ist und als Einmalanlage 1,90 € kostet, der Invesco im Sparplan ebenfalls kostenlos ist und als Einmalanlage aber 69,90 € kostet: Dann könnte man, wenn man 68 € sparen möchte, doch besser tauschen, also die Einmalanlage in den SPDR stecken für 1,90 € und den Sparplan in den Invesco stecken für 0 €. Die Kosten dafür wären also insgesamt 1,90 € gegenüber 69,90 € für die andere Variante.

    Aber wahrscheinlich habe ich schon zu viel gelesen und bin bereits hinreichend verwirrt ^^

    britty  fabioso  monstermania

    Vielen Dank für die freundliche und sehr hilfreiche Unterstützung. :thumbup:

    Ok, dann sollten die Baader Bank und Smartbroker+ bzw. Traders Place kein Problem (mehr) sein.

    Ja, stimmt, bei der ING kostet der SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (ISIN IE00B3YLTY66) tatsächlich nur 1,90 Euro. So "blind" geht man durchs Leben. Hatte die vermuteten Kosten von 69,90 Euro nur hier in der Vergleichstabelle abgelesen und nicht bei der ING selbst geschaut. Wie was gelernt. :)

    Mittlerweile habe ich mir auch mal bei Youtube den ING-Depottest von Zenodepot angeschaut. Kommt dort ja ganz gut weg und man braucht demnach das ING-Verrechnungskonto nicht unbedingt dazwischenzuschalten, sondern kann direkt zwischen Depot und seinem Girokonto bei einer Fremdbank (wäre bei mir der Fall) kommunizieren. Das wäre natürlich ein Pluspunkt.

    Je mehr man liest, umso mehr Unklarheiten entstehen. (Zumindest) bei Traders Place ist nur der Handel/Kauf von ETFs über gettex kostenlos (wenn ich es richtig verstanden habe) und Xetra ist recht teuer (zumindest für Einmalanlagen).
    Bei der ING geht es kostenlos über tragegate und Xetra kostet pauschal 2,90 Euro.

    Fällt das ins Gewicht, sollte man denn einen bestimmten Börsenplatz für den ETF-Sparplan bevorzugen? Und wie wäre es mit der 100k Einmalanlage, worüber sollte man die denn am besten kaufen und zu welcher Uhrzeit (hatte irgendwo gelesen zwischen 13.30 und 15.30 Uhr, kann aber sein, dass ich das schon wieder verwechsele)?


    Ja, die Sache mit den 22.000 Euro Entschädigung habe ich falsch verstanden. Danke für die Aufklärung. :thumbup:

    Nochmaliges Einlesen ergab hierzu: Diese Entschädigung gibt es nur im extremem Ausnahmefall (z. B. Betrug, Veruntreuung). Das Depot mit dem ETF selbst ist an sich vollkommen schutzlos und könnte schlimmstenfalls auch ohne Entschädigung komplett verloren sein, falls es ganz schlimm kommen sollte mit dem besparten ETF.

    Ok, es ist mir also bewusst, dass der ETF auch nach 10 Jahren extrem ins Minus gerutscht sein könnte. Allerdings versuche ich das zu verdrängen.

    Meine diesbezügliche Bewältigungs- bzw. Anlagestrategie sieht so aus:

    Einen einzigen ETF kaufen, einfach die Einmalanlage 100k, dann monatlich 600 Euro Sparplan und ansonsten das Thema jahrelang "vergessen", sich gar nicht darum kümmern, nichts lesen dazu, nichts recherchieren, nicht ins Depot schauen (höchstens 1 Mal im Jahr).

    Denn ehrlich gesagt bin ich eher der Typ, der sich Sorgen macht und dann jahrelang keine ruhige Minute mehr und riesig Stress hat, wenn ich einmal entdeckt habe, dass meine Anlage (relevant) im Minus ist (so ab ca. 5 % Minus oder so). Deshalb wegen des Seelenfriedens lieber diese Strategie. Und in 10 Jahren gucke ich dann rein und bin dann idealerweise am gewünschten Ziel.

    Würde sicher jetzt nochmal drüber nachdenken und ein paar Tage drüber schlafen. Insgesamt möchte ich es - Stand jetzt - so schnell wie möglich hinter mich bringen, also anlegen. Vielleicht mache ich es aber auch wie empfohlen, dass die 100k in 2-3 Teilen verteilt über einige Monate angelegt werden. Nur können die nicht angelegten Teile in dieser Zeit auch nichts verdienen (außer schmalen Tagesgeldzinsen) und würde mich gedanklich doch ständig beschäftigen (was vermieden werden soll).

    Um in der Analogie von monstermania zu bleiben: Erstmal die Füßen ins Wasser halten oder lieber ins (noch ziemlich) kalte Wasser springen? :/

    Außerdem bliebe dann noch die Entscheidung zwischen dem von fabioso empfohlenen

    SPDR MSCI ACWI IMI

    https://www.justetf.com/de/etf-profile…TY66#uebersicht

    und dem von britty empfohlenen (deute ich mal als Empfehlung)

    FTSE ALL-World UCITS

    https://www.onvista.de/etf/Invesco-FT…TF-IE000716YHJ7


    Mit meinen bescheidenen Bordmitteln könnte ich dann allenfalls folgende Entscheidungskriterien erkennen:

    - beide viel USA, 60+ % --> nicht ganz so gut, oder?

    - der FTSE ALL-World UCITS ist deutlich jünger (nicht so gut, oder?)

    - der SPDR MSCI ACWI IMI hat ein ca. 50% höheres Fondsvolumen (höher = besser, oder?)

    - der FTSE ALL-World UCITS hat minimal höhere Kosten


    Die Qual der Wahl :)

    britty  Motas91  monstermania  fabioso

    Vielen Dank an alle für die Rückmeldung! :thumbup:

    Ja, genau, es ist so, wie fabioso schreibt: Leider hatte ich mich im Finanztest-Heft 12/2025 in der Zeile vertan und den ausschüttenden Vanguard hingeschrieben, statt des direkt darüber positionierten, thesaurierenden Amundi, wie ich es eigentlich wollte. Mein Fehler.

    Für mich persönlich kommt nach derzeitigem Sachstand nur ein thesaurierender ETF in Betracht. Möchte das Maximum an Kapital in den 10 Jahren erwirtschaften, deshalb besser alles wieder reinbuttern.

    Gute Frage, ob ich lieber nur in Industrieländer investieren will oder auch in Schwellenländer. Die von mir genannten ETFs (nur Industrieländer) haben etwas mehr erwirtschaftet als der anderweitig empfohlene SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (der übrigens auch bei der Postbank verfügbar ist). Allerdings hatte ich irgendwo gelesen, dass man zwecks Risikominimierung heutzutage auch in Schwellenländer investieren sollte.

    Keine Ahnung, ob das so zutrifft. Möglicherweise habe ich es auch falsch verstanden. Falls es aber so ist, dass es sicherer ist, auch zusätzlich in Schwellenländer zu investieren, würde ich eher zum SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF tendieren. Der wird mir auch als erstes im hiesigen ETF-Finder empfohlen, wenn man nach ETF inkl. Schwellenländer sucht.

    Richtig, dass die Postbank flott beim Depot ist, kann ich aus eigener Erfahrung als widerlegt bestätigen. :D Hatte einige Fragen an die. Bin deshalb zunächst in meine Postbank-Filiale vor Ort gegangen. Dort hat man mich abgewimmelt. Hier könne keiner Fragen zum Depot/Wertpapieren beantworten.

    Für solche Fragen/Beratungen gebe es spezielle Schulungen, daran würden nur handverlesene Mitarbeiter teilnehmen. =O In dieser Filiale sei kein solcher Mitarbeiter fest tätig. Überhaupt sei in dieser Filiale nur eine einzige Mitarbeiterin für solche Beratungen qualifiziert. Und diese Mitarbeiterin tingele im Umkreis von 70 Kilometern zwischen mehreren Filialen hin und her und sei in der hiesigen Filiale nur alle 2 Woche 2 Tage anzutreffen. Jetzt habe sie aber erstmal 2 Wochen Urlaub. =O=O=O

    Dann online einen Beratungstermin für Depot/Wertpapiere versucht festzulegen. Für meine Filiale war das nicht möglich. Ständig Fehlermeldung. =O Bei sehr weit entfernten Filialen ging es aber (habe ich zu Testzwecken versucht).

    Dann bei der Postbank-Telefonberatung angerufen. Nein, sagt die freundliche Dame, mit allem anderen kenne sie sich aus, zu Depot/Wertpapieren könne sie aber nichts sagen. Keinesfalls. Aber eine Fachabteilung kenne sich da gut aus. Nein, durchstellen könne sie mich nicht. Aber meine Daten für einen Rückruf notieren. Hat dann versprochen, dass ich gestern zwischen 14 und 18 Uhr einen Rückruf dieser Fachabteilung bekomme. Garantiert. Kam dann auch eine Bestätigungs-Mail, dass das so vereinbart war.
    Bloß der Rückruf kam nie. Bis jetzt nicht. =O=O=O

    So geht´s zu bei der Postbank. ^^ Dabei hatte ich gar keine komplizierten Fragen, sondern wollte nur Generelles wissen zu kostenlosen Sparplänen und Einmalanlagen - z. B. ob die Möglichkeit besteht, dass bei einem Depot mit kostenlosem ETF-Sparplan, bei dem man zusätzlich eine Einmalanlage durchführt, die Kosten von in meinem Fall 69,95 Euro, wie fabioso zutreffend schreibt, irgendwie umgehen kann.
    Aber selbst solche Fragen wollten die Postbank-Mitarbeiter nicht beantworten, sondern blockten bereits ab, bevor ich überhaupt Fragen formulieren konnte.

    All das spricht eindeutig gegen die Postbank. Dennoch hänge ich irgendwie an dem Laden, weil das Girokonto dort ist, dann alles zusammen wäre und ich mit dem Onlinebanking sehr gut zurechtkomme. Beratung bräuchte ich später vermutlich auch nicht mehr, wenn mal alles investiert ist.

    Bei der ING habe ich mal geschaut. Die hat im Finanztip-Test ja wesentlich besser abgeschnitten als die Postbank. Die Einmalanlage von 100k würde dort allerdings genau so viel kosten wie der bei Postbank, nämlich 69,90 Euro.

    Zusätzlich wollte ich bei der Postbank bleiben, weil ich dort bereits legitimiert bin und dachte, das Depot könnte man dann einfach in wenigen Minuten aus dem Onlinebanking eröffnen. Irrtum. Scheint nicht zu funktionieren. Auch wenn man schon legitimiert ist, muss man wohl noch einen eigenen Antrag ausfüllen, (ausdrucken) und hinschicken.
    Dieser Arbeitsschritt würde also bei der Postbank genau so fällig wie bei allen anderen Anbietern.

    Muss mir mal noch anschauen, wer von den Neobrokern mit kostenloser Einmalanlage (bzw. für 1 Euro) die beste Benutzeroberfläche bietet. Vielleicht dann doch so etwas in Anspruch nehmen statt Postbank. Die Befürchtungen wegen möglicher Pleite eines Anbieters sind ja dank monstermania ausgeräumt. Gibt aber so oder so wohl höchstens 22.000 Euro oder so zurück, falls irgendetwas schief laufen sollte.

    Hatte auch irgendwo gelesen, dass zumindest Traders Place neuerdings Echtzeitüberweisungen hin und her unterstützt. Bedenken habe ich da trotzdem noch wegen der massiven Kritik an der Baader Bank.

    Horst Talski  Dr. Schlemann

    Vielen Dank.

    Ja, Debeka-Debakel trifft den Nagel wirklich auf den Kopf.

    Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß...

    Aber man war damals eben "jung und naiv".

    Viel Energie wollte ich ehrlich gesagt nicht mehr reinstecken in die Sache bzw. die Debeka-RV.

    Habe schon mehrfach gelesen, dass die Versicherungen im Widerrufsfall massivste Gegenwehr leisten. Und eine gerichtliche Klärung u. U. mehrere Jahre dauern kann. Selbst wenn man dann Recht bekommt, sind (Lebens-)Jahre ins Land gegangen und viel Energie draufgegangen.

    Gerade bei der Debeka bin ich bereits jetzt überzeugt davon, das die niemals freiwillig auch nur einen Cent rausrücken wird. Meine Meinung: Die Debeka presst die Leute bis aufs Letzte aus und gönnt ihnen dennoch nicht mal das Schwarze unterm Fingernagel.

    Mit Blick auf meine Gesundheit und meinen Seelenfrieden wäre es mir einerseits am liebsten, jetzt einfach zu kündigen, den Verlust hinzunehmen und das freigewordene Geld gleich besser anzulegen. Einerseits.

    Anderseits: Vielen Dank für den Tipp mit dem Bund der Versicherten! :thumbup:

    Habe dort angerufen, die waren sehr freundlich und haben mich wirklich umfassend vorinformiert. Dem Berater kam es auch sehr merkwürdig vor, dass nach 22 Jahren der Rückkaufswert trotz angeblich 2,75% p. a. Verzinsung nicht mal die Einzahlsumme erreicht hat. Habe es aber nochmal nachgerechnet und überprüft: Es ist wirklich so.

    Kurzum: Der Bund der Versicherten kann die Prüfung bzgl. Widerrufsjoker übernehmen und hat nach eigenen Angaben in solchen Widerrufsfragen in den letzten Jahren auch schon viel Erfahrung gesammelt.
    Die Überprüfung würde ca. 2-3 Wochen dauern.

    Voraussetzung: Man muss dort Mitglied sein/werden. Dann ist die Prüfung kostenlos. Mitgliedschaft kostet 82 Euro/Jahr zzgl. 8 Euro Aufnahmegebühr.

    Der Mitarbeiter vom Bund der Versicherten meinte auch, dass es die Möglichkeit gibt, das rechtliche Verfahren abzukürzen, falls ein Widerruf möglich wäre und die Debeka die Herausgabe des Geldes trotzdem verweigert: durch (nochmaliges) Einschalten des Ombudsmannes.

    Denke, dass ich dieses Angebot annehmen werde.

    Muss jetzt nur mal überlegen, wie ich es in der Zwischenzeit mit der RV mache. Beiträge werde ich der Debeka garantiert keine mehr schicken. Entweder lasse ich jetzt einfach so noch 1 Monat Beitragszahlung ausfallen, danach ist ja so oder so alles geklärt (d. h. entweder Widerruf oder Kündigung) oder ich schicke bis Monatsende ein Schreiben bzgl. Beitragsfreistellung.

    Ist das mit der Beitragsfreistellung problemlos möglich oder müsste man dabei etwas Spezielles beachten, dass die Debeka das Schreiben akzeptieren muss?

    Finanztest 12/2025 listet auf Seite 91 eine ganze Reihe von 1.-Wahl-ETFs auf.

    Da man einen Screenshot davon hier wahrscheinlich nicht posten darf, hier beispielhaft mal 3 Stück daraus.

    State Street SPDR MSCI World UCITS ETF (ISIN: IE00BFY0GT14)

    Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (ISIN: IE00BJ0KDQ92)

    Amundi Core MSCI World UCITS ETF Acc. (ISIN: IE00BKX55T58)


    Der hier bereits empfohlene SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (ISIN IE00B3YLTY66) wird in Finanztest auch empfohlen, ist dort allerdings etwas teuer angegeben als die o. g. 3 und mit etwas weniger Rendite 1 J./5J..

    Spricht im Vergleich mit dem MSCI ACWI IMI etwas für oder gegen die 3 o. g. ETFs?


    Hätte zudem eine ähnliche Frage wie der TE.

    - möchte erstmals ein Depot eröffnen

    - kaum Plan von der Materie, nur mittlerweile einiges dazu gelesen

    - ca. 100k Einmalanlage

    - zusätzlich 600 Euro monatlicher Sparplan

    - 10 Jahre+ einzahlen (und am besten nicht oder nur alle paar Jahre einmal ins Depot schauen)

    - kein allzu hohes Risiko eingehen

    - einen einzigen World-ETF (z. B. einen der o. g.) kaufen, also Einmaleinzahlung + Sparplan für denselben ETF im selben Depot kombinieren


    Wäre das eine gute Anlagestrategie?

    Oder sollte man das besser sein lassen/ändern? Bzw. könnte man etwas besser machen?

    Das Depot würde ich gerne bei der Postbank eröffnen. Weil das Girokonto auch da ist und dann alles unter 1 Dach ist und flott geht.
    Neobroker sind mir etwas verdächtig, befürchte immer, die gehen pleite oder es ist sonst etwas damit.

    Falls ein Neobroker, würde wohl Traders Place in Betracht kommen. Aber da, wie bei vielen Neobrokern schreckt mich zudem die involvierte Baader Bank ab. Man liest fast nur Schlechtes über die.

    Wäre das so eine gute Strategie? :/

    Muenchner  JackDawson

    Vielen Dank.

    Den Einfach Komplett-Tarif der Haftpflichtkasse werde ich mir dann mal anschauen. Die Privathaftpflicht der AO Now hatte ich hier aus den Finanztip-Empfehlungen, hat dort bestens abgeschnitten.


    Wie ich jetzt - nachdem ich das Häkchen bei "nur Finanztip-Empfehlungen" rausgenommen habe, sehe, ist die WGV dort ebenfalls gelistet, hat es aber nur auf einen hinteren Platz geschafft. Auch die Haftpflichtkasse ist dabei, wobei der Tarif "Einfach besser" noch besser abgeschnitten hat als der "Einfach komplett".

    Was die Prüfung des Widerrufsjokers bei der Rentenversicherung betrifft: Eigentlich wollte ich dem schlechten Geld kein gutes mehr hinterherwerfen und einfach jetzt in den sauren Apfel beißen und kündigen. Über 700 Euro, wie es aus dem Hinweis von Horst Talski hervorgeht, werde ich ganz sicher nicht ausgeben für eine solche Prüfung.

    Hatte bei der Verbraucherzentrale Hamburg eine Prüfmöglichkeit gefunden. Dort kostet die Prüfung nur 110 Euro, dauert aber 3 Monate. Das ist viel zu lange, so lange kann und will ich nicht warten, zumal ich keine Beiträge mehr an die Debeka zahlen werde.

    Damit bleibt wohl jetzt bloß Kündigung oder Beitragsfreistellung mit späterer Kündigung (in der Zwischenzeit könnte die Prüfung bzgl. Widerrufsjoker stattfinden), wenn ich Mahnverfahren und weitere Nachteile durch die Debeka vermeiden möchte. Allerdings weiß ich nicht, ob eine Beitragsfreistellung die Chancen/Rückzahlung im Falle eines erfolgreichen Widerrufsjokers oder auch allgemein verschlechtern/vermindern würde.

    Am liebsten wäre mir, bis Monatsende zu kündigen oder - ggf. mit anwaltlicher Hilfe - den RV-Vertrag zu widerrufen. Dazu müsste bis dahin allerdings alles geprüft sein und das auch noch am besten günstig.

    Hatte auch recherchiert. Manche Anwaltsgesellschaften etc. bieten eine kostenlose Erstberatung/Prüfung der RV-Police an. Da bin ich allerdings skeptisch, ob das nicht wieder ein Lockangebot ist, bei dem man dann - auch bei objektiver Aussichtslosigkeit des Widerrufsjokers - unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in eine ebenso aussichtslose, aber sündhaft teure Folgeberatung etc. gelockt wird.

    Falls jemand eine gute, günstige und schnelle Prüfungsmöglichkeit kennt: gerne hier schreiben.

    Übrigens: Da die mir vorliegende RV-Kostenaufstellung (u. a. 180 Euro/Jahr Verwaltungskosten) der Debeka schon etwa 15 Jahre alt ist und bekanntlich der Rückkaufswert der RV auch nach 22 Jahren nicht einmal die Höhe der Einzahlung erreicht, hatte ich die Debeka um eine aktuelle Kostenaufstellung gebeten.

    Heute ging diesbezüglich dann ein unverschämtes Schreiben der Debeka-Hauptverwaltung ein und deren vollständige Weigerung, eine aktuelle Kostenaufstellung zu schicken.

    Die Dreistigkeit im Wortlaut:

    Guten Tag.......,

    wir sind nach § 7b Abs. 2 VVG lediglich verpflichtet, die Kosten und Effektivkosten für Versicherungsanlageprodukte mit Vertragsabschluss ab 23. Februar 2018 auszuweisen. Die genannte Vorschrift ist demnach auf Ihren Vertrag nicht anwendbar.

    Ihrer Bitte um Übersendung einer Kostendarstellung können (wahr ist: WOLLEN) wir daher nicht nachkommen.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir im Hinblick auf die entstehenden Kosten Darstellungen bzw. Einzelaufstellungen nicht zur Verfügung stellen.

    Diese erstellen wir - im Interesse der Versichertengemeinschaft (was eine dreiste Heuchelei) - nur in dem gesetzlich geschuldeten Umfang.

    Blablablablabla....

    Freundliche Grüße


    Das ist wirklich eine riesige Unverschämtheit. 22 Jahre lang kassieren die zu ihrem maximalen Vorteil und meinem maximalen Schaden zehntausende Euro von mir, sodass ich jetzt immer noch in der absoluten Verlustzone bin und dann so ein Brief. :thumbdown:

    Vor ca. 15 Jahren hatten die mir zumindest mal eine Mini-Kostenaufstellung geschickt, die die Abschlusskosten ausweist (mehr als 2000 Euro!) und die - damals aktuellen - jährlichen Verwaltungskosten (180 Euro) - wobei fraglich ist, ob die Debeka darüber damals wahrheitsgemäße Angaben gemacht hatte. Heute weigern die sich sogar, überhaupt irgendeine Kostenaufstellung zu schicken. :cursing: Im Dunkeln lassen sich Skrupellosigkeit und Winkelzüge eben besser umsetzen.

    Es ist zum...<X

    Muenchner  Sagi  Dr. Schlemann

    Vielen Dank.

    Bei der Anteilshöhe (5 Euro/Monat) für die Unfall-Zusatzversicherung (wie meinen Unterlagen zu entnehmen ist, wird das Produkt offiziell als "Unfall-Zusatzversicherung" bezeichnet) bin ich sicher, weil das schriftlich vorliegt und ich eben nochmal nachgeschaut hatte. Kann natürlich sein, dass die Debeka bei der Anteilshöhe trotzdem lügt (was mich nicht überraschen würde).

    Laut bei Abschluss ausgehändigtem "Merkblatt" der Debeka ist die Unfall-Zusatzversicherung bei diesen RV-Tarifen DA1a auch obligatorisch, also könnte man jedenfalls diese Unfall-Zusatzversicherung auch nicht isoliert weiterführen (was meinerseits auch keinesfalls vorgesehen ist).

    Dieses obligatorische Kombiprodukt (RV + UZV) kostet zusätzlich zu den Abschlusskosten ca. 180 Euro/Jahr an Verwaltungskosten. Hatte mir die genaue Aufstellung damals von der Debeka mal schicken lassen, als ich (erfolglos) den Ombudsmann eingeschaltet hatte. Eben nochmal genau nachgeschaut.

    Deshalb ist es mir jetzt umso unerklärlicher, wieso auch nach 22 Jahren mit vorgeblich 2,75 % p. a. Verzinsung der Rückkaufswert nicht mal die Höhe der eingezahlten summierten Beiträge erreicht hat. Demnach würden pro Jahr ja "nur" insgesamt 240 Euro wegfallen (60 Euro für die UZV und 180 Euro Verwaltungskosten).
    Da der Rückkaufswert jedoch nach 22 Jahren immer noch unverschämt niedrig ist, gehe ich davon aus, dass die Debeka noch mindestens einen weiteren, mir bisher unbekannten Winkelzug zwecks Beutelschneiden einsetzt.

    Ein BU ist demnach in diesen RV-Tarifen DA1a fakultativ möglich, im hiesigen Fall wurde jedoch von Anfang an darauf verzichtet.

    Zur Privathaftlicht:

    Ja, diese WKV-Privathaftpflicht mit dem Tarif "Optimal" hatte auch im Juni-Heft (also letzter Monat) von Finanztest die Bestnote (0,7) bekommen. Daneben kommt bei mir auch noch die Privathaftpflicht AO Now (Alte Oldenburger) in die engere Auswahl. Scheint auch sehr gut zu sein.
    Preislich liegen beide etwa gleich auf.
    Fun Fact: Beide genannten Privathaftpflichtversicherungen sind nur etwa halb so teuer wie die Privathaftpflicht der Debeka und viel leistungsstärker.

    Ja, natürlich kann eine Unfallversicherung je nach individuellem Bedarf sinnvoll sein. Nach diesen wiederholten, lang andauernden äußerst negativen Erfahrungen mit der Debeka stehe ich Versicherungen generell mittlerweile sehr skeptisch gegenüber und würde persönlich nur noch das Allernötigste (etwa Privathaftpflicht) abschließen. Aber das kann und sollte jede und jeder so handhaben, wie sie/er es für sich für zuträglich hält.

    Habe jetzt ein Musterkündigungsformular der Debeka für die Kündigung der RV ausgedruckt, aber noch nicht abgeschickt. Darin heißt es, dass die Debeka den Original-Versicherungsschein will, damit die Kündigung wirksam wird oder man muss schriftlich erklären, dass das Original unauffindbar ist und man nach Auszahlung des - im hiesigen Fall noch um weitere etwa 3.000 Euro - gekürzten Rest-Rückkaufswerts keinerlei Ansprüche mehr gegen die Debeka geltend macht.

    Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, die weitere Reduktion des Rückkaufswerts zu verhindern oder anderweitig noch ein wenig mehr wenigstens von meinen eingezahlten Beiträgen zurückzuholen. Die Debeka hat alle Register gezogen und mich maximal ausgepresst in den letzten Jahrzehnten. Wobei ich selbstkritisch einräumen muss, dass dazu ja immer 2 gehören und ich das auch mit mir habe machen lassen. Man ist - auch und gerade bei solchen Versicherungsprodukten - einfach zu blauäugig und uninformiert, gerade in jungen Jahren. Habe mich damals blenden und zur (mit nur oberflächlicher Prüfung einhergehenden) Eile antreiben lassen, weil es damals hieß, dass man unbedingt schnell noch 2004 abschließen sollte, weil die Erträge nur dann (nach 12 Jahren) noch steuerfrei bleiben. So war das damals.

    Und leider hatte ich damals selbst nach der Aktion mit dem Ombudsmann die RV beibehalten, obwohl ich damals schon die ganze Skrupellosigkeit und Verschlagenheit der Debeka am eigenen Leib erfahren hatte. Ist jetzt ca. 15 Jahre her. Hätte ich damals gekündigt und die Beiträge bis heute in einen guten ETF gesteckt, wäre jetzt alle gut. Aber vorbei ist vorbei...;(

    Weiterverkauf der Versicherung dauert zu lange, ist zu aufwendig und dürfte bei diesem nicht mal mit der Kneifzange anzufassenden "Ladenhüter" wohl auch nicht mehr bringen als Kündigung.

    Also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...8|

    Muenchner  Dr. Schlemann

    Vielen Dank für die Hinweise.

    Bei meiner Debeka-Rentenversicherung handelt es sich um das Produkt DA1aM(5)/A

    Nachdem ich ein wenig in den Versicherungsbedingungen geschmökert habe, sehe ich ein, dass ein Abbruch der Beitragszahlung ohne Rückmeldung keine so gute Idee ist. In den Bedingungen steht z. B. drin, dass die Debeka im Fall der Kündigung rückständige Beiträge mit dem auszuzahlenden Rückkaufswert verrechnet.

    Der Beitragsanteil für die Unfallversicherung in der Rentenversicherung beträgt lediglich ca. 5 Euro/Monat. Also 60 Euro pro Jahr bei einem Gesamtjahresbeitrag von 3.000 Euro/Jahr.
    Aus meiner - zugegeben sehr laienhaften - Sicht kann es an diesen 5 Euro/Monat für die UV nicht liegen, dass auch nach 22 Jahren Beitragszahlung der Rückkaufswert noch nicht einmal die eingezahlten Beiträge erreicht.

    Wenn ich nur an diese verlorenen 22 Jahre bei der Debeka und den ganzen Stress dort denke, bekomme ich echt Blutdruck.

    In den vergangenen Tagen hat sich meine Tendenz, die Versicherung endgültig zu kündigen, deutlich verstärkt. Sehe keinerlei Basis mehr für eine Zusammenarbeit mit der Debeka. Werde auch meine dortige Haftpflichtversicherung gleich mit kündigen. Keinen Cent werden die mehr von mir sehen, so wie die mich jetzt über 20 Jahre ausgepresst haben.

    Ob der Todesfallschutz entfällt, wenn man die Versicherung beitragsfrei stellt, konnte ich anhand der Versicherungsbedingungen nicht eruieren. Kann sein, dass ich etwas übersehen habe, aber mir ist bei der Durchsicht nichts aufgefallen. Aber selbst wenn der Todesfallschutz bei Beitragsfreistellung formal bestehen bleiben würde, gehe ich davon aus, dass die Debeka sich bei Eintritt des Versicherungsfalls erfolgreich herauswinden und jegliche Zahlung verweigern würde. Die sind aalglatt. Habe solche Volten schon mehrfach erlebt bei der Debeka. Hier bei der Rentenversicherung und bei einer Hausratversicherung (längst gekündigt).

    Die ausgezahlte Summe der RV werde ich in einen guten, möglichst breit gestreuten ETF stecken und mit den frei werdenden monatlichen Beiträgen werde ich in einen entsprechenden ETF-Sparplan einzahlen. Das scheint mir das Vernünftigste zu sein. So kann man möglicherweise wenigstens etwas retten.

    Würde die RV dann voraussichtlich bis Monatsende kündigen. Hoffentlich ist die Kündigungsfrist wirklich nur 1 Monat, wie es die Infos von Horst Talski besagen. Aber selbst wenn es nur 1 Monat ist, wird es die Debeka wahrscheinlich fertigbringen, die Kündigung auf 1 Jahr zu strecken.

    In meiner Ansicht, der Debeka sämtliches Kapital unwiderruflich restlos zu entziehen, bestärkt mich auch ein Passus in den Versicherungsbedingungen:

    § 9 Abs. 3 "Auszahlung eines Rückkaufswertes bei Kündigung"

    Ist für den Todesfall eine Leistung vereinbart, so werden wir entsprechend § 176 VVG - soweit bereits entstanden - den Rückkaufswert erstatten. Er wird nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode als Zeitwert Ihrer Versicherung berechnet,

    wobei ein als angemessen angesehener Abzug von 10 Prozent in den ersten 5 Jahren, danach linear fallend auf 0,5 Prozent im letzten Jahr erfolgt. Der Abzug entfällt in den letzten 5 Jahren der Aufschubzeit, sofern die versicherte Person rechnungsmäßig das 60. Lebensjahr vollendet hat. Der Abzug entfällt auch bei einer beitragsfreien Versicherung, wenn bei dieser bereits anlässlich der Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherung ein Abzug vorgenommen wurde. (...)"

    Wenn ich das richtig sehe, hat der Rückkaufswert meiner Rentenversicherung auch nach 22 Jahren Beitragszahlung nicht nur noch nicht einmal die Höhe der eingezahlten Beiträge erreicht, sondern die Debeka drückt diesen Rückkaufswert durch diesen Winkelzug nach 22 Jahren nochmals um ca. 5 Prozent (die vom ursprünglichen Ausgangswert 10 %, der oben in § 9 der Versicherungsbedingungen genannt ist, etwa übrig bleibt) bzw. 3.000 Euro! :cursing:

    Vielen Dank Horst Talski

    Die Dynamik ist schon seit über 10 Jahren raus, der Beitrag erhöht sich also schon eine ganze Weile nicht mehr.

    Die Info bei "zahl-recht" habe ich gelesen. Sehr interessant. Wenn es zutrifft, was dort steht, beträgt die Kündigungsfrist bei meinem Vertrag aus der Jahr 2004 immer nur einen Monat ("zum Ende der Versicherungsperiode"), die KI hatte also falsche Angaben geliefert.

    Ein Monat Kündigungsfrist wäre ok, dann ist das stressfrei und ein paar Wochen mehr oder weniger sind kein Problem.

    Seit diesem Monat zahle ich keine Beiträge mehr ein. Erstmal einfach so. Habe die Rentenversicherung also nicht beitragsfrei gestellt. Und die Versicherung beitragsfrei zu stellen, war ehrlich gesagt auch nicht geplant. Es würde noch weitere ca. 14 Jahre dauern, bis ich so an das Geld käme und in dieser Zeit könnte man die angesparte Summe - nach meiner laienhaften Sicht - kaum schlechter anlegen als bei der Debeka/in dieser Rentenversicherung.

    Der Threadersteller berichtet z. B. von einem MSCI-World ETF-Sparplan, was mir jedenfalls nach einer ersten kurzen Überblick extrem viel besser erscheint, als bei der Debeka zu bleiben mit der bisherigen Summe.

    Laut Info auf dieser Seite bei "zahl-recht" ist bei einem solchen Debeka-Vertrag aus 2004 die Vertragskündigung die sinnvollste Lösung.

    Leider waren bei "zahl-recht" keine Infos darüber enthalten, ob die Debeka bei vorzeitiger Kündigung meines Vertrages aus 2004 ebenfalls bis zu 15% noch vom Rückkaufswert absaugt.

    Das wäre noch interessant zu erfahren.

    "zahl-recht" bietet ja an, den Vertrag zu prüfen, ob Kündigung/Rückkauf, Widerruf, Rücktritt etc. die beste Variante wäre. Kostet dann 226 Euro Erstgespräch und 790 Euro komplett.


    Da ich meine Finanzen ab sofort selbst organisieren möchte, kommt das nach aktuellem Sachstand nicht in Betracht - zumal ich davon ausgehe, dass ein Widerruf nicht möglich ist (weil die Widerrufsbelehrung ja schriftlich im Vertrag drinsteht und "zahl-recht" - allgemein - über Debeka-Rentenversicherungen aus dem Jahr 2004 schreibt, dass Kündigung die beste Variante ist.
    Vermutlich ist es auch kein Hexenwerk, den Vertrag selbst entsprechend zu prüfen. Man müsste eben nur die Kriterien kennen. Falls jemand hier im Forum eine Seite weiß, wo diese Kriterien einsehbar sind, würde ich mich sehr über einen Hinweis freuen.

    Leider kann man (höchstwahrscheinlich) nicht mehr rückabwickeln nach 22 Jahren und unter den gegebenen Voraussetzungen. Und man sollte sich wohl auch nicht allzu sehr ärgern über einen solchen Fehler vor so langer Zeit. Bringt einfach nichts.

    Allerdings komme ich bisher noch nicht drüber hinweg und rege mich jedesmal auf, wenn ich dran denke, dass auch nach 22 Jahren der Rückkaufswert noch unter den eingezahlten Beiträgen liegt und ich heute selbst dann besser dran gewesen wäre, hätte ich das Geld monatlich einfach unverzinst in den Sparstrumpf gesteckt. Muss man sich mal vorstellen. :cursing:
    Und es geht ja auch nicht nur um ein paar 100 oder 1000 Euro. Ganz zu schweigen davon, wieviel Gewinn die Debeka mit meinen Beiträgen in den 22 Jahren für sich selbst herausgewirtschaftet hat.

    Sobald ich irgendwie herausbekommen kann, ob und wenn ja, um wie viele Euro die Debeka den Rückkaufswert bei vorzeitiger Kündigung noch weiter aufsaugt, würde ich nach derzeitigem Sachstand kündigen.
    Ob es sinnvoll wäre, die Debeka bis zur endgültigen Kündigung nochmal anzuschreiben wegen Beitragsfreistellung oder so lange einfach so keine Beiträge mehr zu zahlen, weiß ich aber nicht. Allerdings habe ich auch wenig Lust, die Debeka überhaupt nochmal vor der Kündigung zu kontaktieren.

    Hallo allerseits,

    habe hier diesen Thread gelesen und hätte auch einige dringende Fragen.

    Hatte 2004 bei der Debeka eine Renten- und Unfallversicherung (ohne BU) abgeschlossen. Erste Beitragszahlung 2004, mit Kapitalwahlrecht, 2,75 % Garantieverzinsung, angeblich nach 12 Jahren sind Erträge steuerfrei.

    Kürzlich hatte ich mich wegen eines anderen Versicherungsvertrages mit der Debeka gestritten. Deshalb auch der genauere Blick auf die Rentenversicherung, die ich jetzt wie alle anderen Versicherungen bei der Debeka kündigen möchte. Nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung wird man bei der Debeka belogen und eingeseift. Auf diesen Verein reagiere ich mittlerweile echt allergisch. Da wird man in allen Belangen ausgepresst wie ein Zitrone. Will da nur noch raus, raus, raus.

    Wie ich dieser Tage mit Schrecken festgestellt hatte, liegt der Rückkaufswert nach 22 (in Worten: zweiundzwanzig!) Jahren Beitragszahlung immer noch unter den eingezahlten Beträgen - auch trotz angeblich 2,75 Garantiezins.

    Restlaufzeit wären noch ca. 14 Jahre. Jahresbeitrag ca. 3.000 Euro (in den ersten Jahren weniger), monatlich zahlbar.

    Ein paar Jahre nach Abschluss war mir schon einmal aufgefallen, dass da etwas nicht stimmt. Weil der damalige Rückkaufswert nach Jahren Beitragszahlungen immer noch nahe 0 lag. Laut Debeka hätte der Debeka-Mitarbeiter mich damals darüber aufgeklärt, dass mehr als 2.000 Euro Abschlusskosten anfallen plus jährliche Verwaltungskosten. Konnte mich gar nicht daran erinnern. Bin deshalb bis zum Ombudsmann damit, dort wurde die Sache gegen mich entschieden und alles abgebügelt.
    Ehrlicherweise muss ich aber einräumen, dass der Debeka-Mitarbeiter mich damals auch geschickt eingeseift haben könnte und zwar so, dass er die Abschlusskosten zwar genannt hatte, ich aber diesen Aspekt gar nicht richtig ins Bewusstsein bekommen habe.

    Wegen des Ärgers mit der Debeka und dem horrenden Minusgeschäft sogar nach 22 Jahren noch muss da jetzt ein klarer, endgültiger Schnitt her. Das gesamte Kapital soll der Debeka komplett entzogen, also restlos ausbezahlt werden. Die Rentenversicherung ist bisher nicht gekündigt.

    Nun zu meinen Fragen:

    - Wie ich hier gelesen, kürzt die Debeka bei vorzeitiger Kündigung den Rückkaufswert je nach Marktlage zwischen 0 und 15 Prozent. Diesbezüglich kann man sich einer Sammelklage anschließen. Auf der Seite der Sammelklage ist allerdings zu lesen, dass diese Sammelklage nur für Versicherungen in Betracht kommt, die 2007 oder später abgeschlossen wurde.

    Meine Versicherung ist aber älter, d. h. von 2004.

    Kürzt die Debeka bei diesen älteren Rentenversicherungen (mit Unfallversicherung, aber ohne BU) auch den Rückkaufswert um bis zu 15%, wenn man vorzeitig kündigt? Oder bekommt man da alles ausbezahlt? Und wenn man da nicht alles ausbezahlt bekommt: Wie könnte ich mich dann wehren, Sammelklage geht ja nicht.

    - in den Versicherungsbedingungen steht, dass man nur "zum Ende der Versicherungsperiode" kündigen kann. Wann wäre denn das? Das ist mir leider nicht klar. Ein KI meint, eine Versicherungsperiode ist bei der Debeka 1 Jahr (also gerechnet vom Abschlussmonat/-tag), und man muss spätestens 3 Monate vorher kündigen. Ist das so korrekt?

    Falls ja, könnte die Debeka ja mein Geld noch bis zu 1 Jahr als zinslosen Kredit einfach einbehalten, selbst bei sofortiger Kündigung.

    Zusätzlicher Hinweis:

    Hatte auch schon mehrfach gelesen, man soll nicht kündigen, sondern widerrufen. Bin allerdings skeptisch, dass das in meinem Fall etwas bringt. Denn es gab ja damals schon den Ombudsmann (auch wenn der glaube ich nicht direkt die Widerrufsmöglichkeit geprüft hatte).

    Und in meinem Versicherungsvertrag steht schriftlich drin, dass ich den Vertrag bis 14 Tage nach Abschluss widerrufen kann. Das habe ich wohl so auch unterschrieben. Dann ist ein Widerruf wohl nicht möglich, oder?

    Würde mich sehr über Antworten freuen. Vielen Dank an alle :)