britty fabioso monstermania
Vielen Dank für die freundliche und sehr hilfreiche Unterstützung. 
Ok, dann sollten die Baader Bank und Smartbroker+ bzw. Traders Place kein Problem (mehr) sein.
Ja, stimmt, bei der ING kostet der SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (ISIN IE00B3YLTY66) tatsächlich nur 1,90 Euro. So "blind" geht man durchs Leben. Hatte die vermuteten Kosten von 69,90 Euro nur hier in der Vergleichstabelle abgelesen und nicht bei der ING selbst geschaut. Wie was gelernt. 
Mittlerweile habe ich mir auch mal bei Youtube den ING-Depottest von Zenodepot angeschaut. Kommt dort ja ganz gut weg und man braucht demnach das ING-Verrechnungskonto nicht unbedingt dazwischenzuschalten, sondern kann direkt zwischen Depot und seinem Girokonto bei einer Fremdbank (wäre bei mir der Fall) kommunizieren. Das wäre natürlich ein Pluspunkt.
Je mehr man liest, umso mehr Unklarheiten entstehen. (Zumindest) bei Traders Place ist nur der Handel/Kauf von ETFs über gettex kostenlos (wenn ich es richtig verstanden habe) und Xetra ist recht teuer (zumindest für Einmalanlagen).
Bei der ING geht es kostenlos über tragegate und Xetra kostet pauschal 2,90 Euro.
Fällt das ins Gewicht, sollte man denn einen bestimmten Börsenplatz für den ETF-Sparplan bevorzugen? Und wie wäre es mit der 100k Einmalanlage, worüber sollte man die denn am besten kaufen und zu welcher Uhrzeit (hatte irgendwo gelesen zwischen 13.30 und 15.30 Uhr, kann aber sein, dass ich das schon wieder verwechsele)?
Ja, die Sache mit den 22.000 Euro Entschädigung habe ich falsch verstanden. Danke für die Aufklärung. 
Nochmaliges Einlesen ergab hierzu: Diese Entschädigung gibt es nur im extremem Ausnahmefall (z. B. Betrug, Veruntreuung). Das Depot mit dem ETF selbst ist an sich vollkommen schutzlos und könnte schlimmstenfalls auch ohne Entschädigung komplett verloren sein, falls es ganz schlimm kommen sollte mit dem besparten ETF.
Ok, es ist mir also bewusst, dass der ETF auch nach 10 Jahren extrem ins Minus gerutscht sein könnte. Allerdings versuche ich das zu verdrängen.
Meine diesbezügliche Bewältigungs- bzw. Anlagestrategie sieht so aus:
Einen einzigen ETF kaufen, einfach die Einmalanlage 100k, dann monatlich 600 Euro Sparplan und ansonsten das Thema jahrelang "vergessen", sich gar nicht darum kümmern, nichts lesen dazu, nichts recherchieren, nicht ins Depot schauen (höchstens 1 Mal im Jahr).
Denn ehrlich gesagt bin ich eher der Typ, der sich Sorgen macht und dann jahrelang keine ruhige Minute mehr und riesig Stress hat, wenn ich einmal entdeckt habe, dass meine Anlage (relevant) im Minus ist (so ab ca. 5 % Minus oder so). Deshalb wegen des Seelenfriedens lieber diese Strategie. Und in 10 Jahren gucke ich dann rein und bin dann idealerweise am gewünschten Ziel.
Würde sicher jetzt nochmal drüber nachdenken und ein paar Tage drüber schlafen. Insgesamt möchte ich es - Stand jetzt - so schnell wie möglich hinter mich bringen, also anlegen. Vielleicht mache ich es aber auch wie empfohlen, dass die 100k in 2-3 Teilen verteilt über einige Monate angelegt werden. Nur können die nicht angelegten Teile in dieser Zeit auch nichts verdienen (außer schmalen Tagesgeldzinsen) und würde mich gedanklich doch ständig beschäftigen (was vermieden werden soll).
Um in der Analogie von monstermania zu bleiben: Erstmal die Füßen ins Wasser halten oder lieber ins (noch ziemlich) kalte Wasser springen? 
Außerdem bliebe dann noch die Entscheidung zwischen dem von fabioso empfohlenen
SPDR MSCI ACWI IMI
https://www.justetf.com/de/etf-profile…TY66#uebersicht
und dem von britty empfohlenen (deute ich mal als Empfehlung)
FTSE ALL-World UCITS
https://www.onvista.de/etf/Invesco-FT…TF-IE000716YHJ7
Mit meinen bescheidenen Bordmitteln könnte ich dann allenfalls folgende Entscheidungskriterien erkennen:
- beide viel USA, 60+ % --> nicht ganz so gut, oder?
- der FTSE ALL-World UCITS ist deutlich jünger (nicht so gut, oder?)
- der SPDR MSCI ACWI IMI hat ein ca. 50% höheres Fondsvolumen (höher = besser, oder?)
- der FTSE ALL-World UCITS hat minimal höhere Kosten
Die Qual der Wahl 