Beiträge von auslandgh

    Das beste Angebot ist von Verkaufenaberbleiben aus Hamburg, das schlechteste von GNIW und Voba Home lag in der Mitte.

    Relevant war für uns auch die Kommunikation: Bei der GNIW bekam man kaum Antwort, bei der Voba Home waren zwar Leute am Telefon, aber oft konnten die Fragen nicht beantworten, was bei Verkaufenaberbleiben immer sofort ging. Mein Eindruck war, dass Voba ein Telefon-Center vorgeschaltet hatte, was aber nicht gut funktioniert hat.

    Ich gebe Dir noch den Tipp, unbedingt die Prüfung bei der Verbraucherzentrale zu machen, die kostet 90 bis 120 Euro, ist aber extrem viel wert, weil die Leute dort viel Erfahrung mit Rückmietkauf-Verträgen haben und Dir genau sagen, wo Du noch nachverhandeln kannst. Das hat uns viel Geld gespart.

    Mit der GNWM haben wir auch sehr negative Erfahrungen gemacht. Erst hat lange keiner geantwortet und dann haben die ein völlig absurdes Angebot gemacht, was bei 55% des Kaufpreises lag, den Verkaufenaberbleiben geboten hat.

    Da gibt es wohl keine einfach Antwort. Viele Punkte wurden ja im Verlauf schon beleuchtet.

    Es sind viele Problemfelder. Mit dem Dach kann es natürlich ein Problem sein, wenn es doch nicht nur

    darum geht. In einigen Bundesländern ist es wohl so, dass (übertrieben gesagt) der Austausch von mehr als drei Ziegeln zur Isolierungs- und Neudeckungspflicht führt.
    Vielleicht gibt es ja doch einen Betrieb, der "nur" die defekten tauscht.

    Ansonsten ist es eine verfahrene Situation, schwierige Geschwister, Notwenigkeit der Sanierung/Renovierung, nicht mehr kreditwürdig, .....

    Mögliche Lösungen: Mit den Geschwistern zum Wohle der Eltern zusammenraufen, Haus verkaufen und sich verkleinern; auf ein Stockwerk ziehen; Haus überschreiben lassen, Geschwister auszahlen und Kosten für den Umbau tragen - später selbst einziehen (kann aber zur Renovierungsfalle werden); Ziegel selbst tauschen (scheint ja der größte Brocken zu sein), ........

    Niemand will Geschwister auszahlen und später selbst einziehen. Wir würden das Haus nach dem Tod der Eltern in jedem Fall verkaufen, dann kann es auch jetzt verkauft werden, wenn der Preis stimmt.

    Das dritte Rückmietverkauf-Angebot ist nun da und es ist ähnlich schlecht, wie das erste, so dass wir nun nicht die Qual der Wahl haben und ganz klar das zweite aus Hamburg nehmen.

    Der zweite Anbieter hat ja auch das geboten, was wir bei einem normalen Verlauf bekommen würden, insofern machen wir wenig Kompromisse. Spannend wird, ob wir unsere Änderungen mit dem Dach und der 12- Monats-Frist auch wirklich im Notar-Entwurf wiederfinden.

    Ich werde berichten, falls doch noch etwas schief geht :)

    Solche Dinge sollten nicht nur „per Mail kommuniziert und abgesprochen“ sein, sondern im notariellen Kaufvertrag festgehalten werden. Und macht sowas um Himmels Willen nicht ohne anwaltliche Beratung!

    Soweit sind wir noch nicht und wir waren sowohl bei der Verbraucherzentrale als auch bei einem Anwalt. Ja, natürlich gehören solche Verplichtungen in den Vertrag. Besprochen ist, dass der Rückmietkäufer die Maßnahme in 12 Monaten umsetzen muss und sogar das Dachdeckerangebot nehmen muss, dass wir eingeholt haben. Ich denke, mehr können wir nicht tun.

    Natürlich spielt das eine Rolle. Die Bedingung ist, dass der Rückmietverkäufer auf seine Kosten das Dach erneuert (und etwaige Förderungen dabei einstreicht) und wir die Kosten für Bad und Treppenlift tragen, und hier auch Zuschüsse nutzen.

    Das ist klar per Mail kommuniziert und abgesprochen.

    Ich kann ja nun nicht jedes Detail hier aufführen.

    Klar sind die Preise seit 2021 gefallen aber wir haben ja immerhin bereits zwei Angebote von Rückmietverkäufern vorliegen und besonders das eine ist ungefähr der Kaufpreis, den wir auch einschätzen würden. Die Allianz hat umgerechnet nur 30% von diesem Preis angeboten, weil Energieklasse H und viele andere Punkte. Formal waren das 40% von einem niedrigen Beleihungswert. Die haben das Haus ganz schön schlecht gemacht und auch das wertvolle Grundstück nicht richtig gesehen.

    Wir warten nun aber noch das dritte Angebot ab. Sollte das schlecht sein, nehmen wir das zweite an.

    auslandgh: der Vollständigkeit halber: dieser Artikel von gerd kommer Link gibt eine gute Zusammenfassung der Möglichkeiten. Neben Verkauf (als beste Option) ist die "Lösung 9" (normales Seniorendarlehen) als zweitbeste Option genannt. Eine kurze Suche nach "best ager Darlehen" liefert dir den Link zur Allianz. Habt ihr auch dort ein Angebot angefragt? (Die Rente muss ca 1100€ hoch bei einem Paar sein, und die Zinsen abdecken, Kredithöhe max 40% vom Beleihungswert, keine Darlehensrückzahlung zu Lebzeiten, nur Zinszahlungen)

    Danke für den Link und den Artikel. Wir haben tatsächlich das Produkt der Allianz vom Versicherungsmakler genannt bekommen. Das Problem war aber, dass die Allianz den Beleihungswert sehr niedrig eingewertet hat und darauf dann nur 40% auszahlen wollte.

    In der Gesamtrechnung war das nicht attraktiv.

    Zum Artikel von Gerd Kommer: Ja klar ist Verkaufen und was anderes Mieten immer besser. Aber das geht ja mit diversen Voraussetzungen einher, die bei uns (und vermutlich vielen anderen) alle nicht vorliegen:

    1. Die Eltern wollen ihren Lebensstandard nicht absenken. Finde ich auch eine schräge Idee, wenn es um den Lebensabend geht, den man nur einmal hat. Geld ist nicht alles.

    2. Eltern müssen die Immobilie wechseln wollen. Wollen sie nicht, sonst wäre es auch leicht. Wir haben durchaus mal Mietobjekte angesehen, das sind alles zu viele Kompromisse.

    3. Gleicher Grund, wie 2.

    4. Auf keinen Fall vermieten, das würde ich nicht zumuten wollen und die Raumaufteilung passt auch nicht, es gibt nur einen Eingang.

    5. Verkauf mit Nießbrauch am Markt: Dann gibt es sehr sicher deutlich weniger Geld, als bei den Rückmietkäufern. Wer soll so ein Haus kaufen und wie soll ich die Person finden. Das müsste ja ein sehr langfristig orientierter Kapitalanleger sein?

    Ich kenne mich damit nicht aus. Ich habe zu diesen Anbietern, als vor einigen Jahren mehrere auf den Markt drängten, einige Artikel gelesen (Verbraucherschutz, damals auch in einigen Zeitungen etc.), die allesamt davon abrieten, weil in aller Regel die Verträge nachteilig sind für die Verkäufer (also die bisherigen Bewohner des Hauses), und weil Verbraucher als Laien in der Regel überhaupt nicht überblicken können, was ein solches Geschäft rechtlich, wirtschaftlich und faktisch für sie bedeutet und mit welchen Risiken es einhergeht.

    Ich kenne auch keine konkreten Anbieter, ich habe mit der Branche nichts zu tun. Möglicherweise ist es auch Teil des Geschäftsmodells bei diesem oder auch anderen Anbietern bzw. eine bewusste Entscheidung, dass die AGB nicht frei zugänglich sind (und damit auch nicht ohne weiteres von z.B. Verbraucherschutzverbänden geprüft und kommentiert werden können).

    Wenn ich eine Empfehlung geben müsste (wobei ich Deine Eltern und eure konkreten Gegebenheiten ja nicht kenne und insofern auch nichts konkret empfehlen kann), würde ich von solchen Anbietern und Modellen grundsätzlich die Finger lassen.

    Wir haben so eine Beratung schon gemacht. Hiernach war besonders der Teilverkauf mit den 117% eine unfaire Benachteiligung. Auch kritisiert wurde die Erhöhung der Miete nach Euribour und nicht nach Verbraucherpreisindex. Wenn man einen Anbieter nimmt, der diese beiden Probleme nicht hat, wäre wohl auch ein Teilverkauf in Ordnung und da gibt es durchaus Anbieter.

    Aber unabhängig davon mag ich dieses Konstrukt nicht: Halbes Haus, trotzdem kümmern müssen. Daher kommt für uns jetzt nur noch der Rückmietkauf in Frage.

    Danke für das ausführliche Feedback, scheinbar kennst Du dich ja wirklich gut aus.

    Zum ersten Punkt: Welcher anbieter bietet beim Rückmietkauf denn ein Wohnrecht im Grundbuch im ersten Rang? Da würde ich auf jeden Fall auch anfragen wollen. Danke.

    und zum zweiten Punkt: Ich habe bisher bei keinem Anbieter die Vertragsbedingungen zum Download gefunden. Ja, wäre toll, wenn es das gäbe. Habe ich die Link sübersehen? Oder hast du eine andere Quelle?

    Welcher Anbieter wäre denn deine eigene Empfehlung und warum?

    1000 Dank für Deine Mühe!

    Nach meiner Kenntnis hat kein Anbieter Verträge online verfügbar, weil das auch nicht üblich ist bei Notarverträgen. Das sind ja keine AGB, durch durch einen Mausklick geschlossen werden, sondern ein Notar hat diese ausgearbeitet. Vielleicht würde so eine Veröffentlichung sogar gegen das Urheberrecht verstoßen, wenn der Notar solche Rechte am Vertragstext hat.

    Aber natürlich musst du solche Verträge prüfen lassen, gut geht das bei der Verbraucherzentrale für 60 bis 100 Euro pro Sitzung. Kann ich generell sehr empfehlen, besonders auch für alte Versicherungsverträge, wo man gerne raus möchte.

    Zusätzlich sollte immer auch ein Anwalt konsultiert werden.

    Ich persönlich würde mir in so einem Fall ja eher Gedanken dazu machen, dass der neue "Vermieter" wenig Interesse daran hat es mir nett zu machen. Also von wegen "um nichts kümmern" sondern ich kann mir vorstellen, dass jede Investition und ggf. Reparatur hinausgeschoben wird.

    Ist das unbegründet?

    Das Risiko hast du natürlich immer und dieses Argument kannst du ja bei jedem Rückmietkauf oder auch Teilverkauf anführen. Eigentlich kann man nur andere Kunden der jeweiligen Anbieter befragen, wie es da gelaufen ist, falls man an die Kontakte ran kommt.

    Es ist in jedem Fall besser, wenn man sein Haus normal frei am Markt verkaufen kann und von dem Geld was anderes mietet. Aber ich verstehe auch, dass die Leute in genau ihrem Haus wohnen bleiben wollen, weil sie dort verwurzelt sind. So ist es auch bei uns.

    Ich fühle mich auch noch nicht ganz wohl bei dem Gedanken, aber die Alternativen sind auch nicht besser. Am Ende hängt der Rückmietverkauf am Kaufpreis. Wenn der im Verhältnis zum Marktpreis hoch ist, würden wir es machen, wenn wir hohe Abschläge hinnehmen müssen, dann nicht.

    Aber bei einem Bankkredit verkaufst Du nicht Dein Haus. Du zahlst den Kredit ab, und Dir gehört immer noch das ganze Haus.

    Das ist doch etwas völlig anderes, als einen Anteil am Haus zu verkaufen UND dazu auf ewig 5% Miete zu zahlen.

    Sale-and-lease-back bedeutet aber auch, dass man zu jeder Veränderung am Haus (z.B. auch barrierefreies Badezimmer, Treppenlift...) die Zustimmung des Eigentümers benötigt UND diese Kosten auch noch selbst tragen UND ggf. bei Auszug wieder rückgängig machen muss.

    Anscheinend findet da bei dem von Dir verlinkten Anbieter auch keine dingliche Absicherung des Wohnrechts im Grundbuch statt, sondern eine rein schuldrechtliche. Das ist rechtlich ein Unterschied und bietet weniger Sicherheit. Was passiert, wenn die "eigens gegründete Objektgesellschaft (GmbH)", an die man verkauft, insolvent wird, kein Geld und/oder keine Lust hat zu investieren, das Haus an irgendeine Investorheuschrecke verkauft usw..., wer kann das als Laie schon wirklich überblicken?

    Ich empfinde es übrigens als eher nicht so seriös, dass der von Dir verlinkte Anbieter zwar blumige Beschreibungen auf seiner Website hat, aber keine AGB / Vertragsbedingungen zum Download bzw. konkrete Angaben zu Kosten und rechtlichen Rahmenbedingungen.

    Spannende Fragen.

    Gibt es denn jemanden, der bei gleicher Immobilienbewertung ein erstrangig gesichertes dingliches Wohnungsrecht anbietet?

    Und 5% Miete finde ich ok, denn als Darlehen wären Zins plus Tilgung ja deutlich teurer.

    Ich denke, dass ganze steht und fällt mit der Höhe des Kaufpreises, den die Anbieter bereit sind zu zahlen.

    Boahhhh....

    Mein Interesse liegt/lag darin begründet, eine Lösung zu finden, mindestens habe ich angezeigt, dass es Quatsch ist, dass das Alter ein Grund dafür ist, dass es kein Darlehen mehr gibt.

    Ich habe ein Verkauf des Hauses in keiner Silbe angesprochen oder gar empfohlen.

    Der Verkauf des Hauses im Alter kann schon gut sein, wenn man sich nicht mehr mit Handwerkern und Banken herumschlagen möchte und einfach seine Ruhe haben möchte. Wichtig ist aber, einen angemessenen Kaufpreis zu erhalten und da machen wir gerade sehr unterschiedliche Erfahrungen.

    Das erste Angebot liegt schon länger vor, war uns vom Kaufpreis aber viel zu niedrig. Gestern kam das zweite Angebot für einen Rückmietverkauf und Unterschiede im Kaufpreis sind extrem, obwohl die Mieten bei beiden Anbietern ähnlich hoch sind. Der zweite Anbieter liegt im Kaufpreis sogar ähnlich hoch, wie ein Makler, der das Haus für einen freihändigen Verkauf geschätzt hatte.

    Wir warten jetzt noch auf das dritte Angebot und wollen dann entscheiden.

    Jetzt übertreib mal nicht. Das betraf halt dann Verbrenner, die du gefahren bist. Meine Benziner waren Japaner. Auch wenn ich jetzt sehr gern E-Auto fahre, sollte man realistisch bleiben.

    Bei mir war es so, mein letzter Wagen vor dem Tesla war ein Audi, ständig hat da irgendwas geleuchtet, wenn ein Steuergerät ausgetauscht war, kam kurze Zeit später das nächste.

    Und das schlimme: Der Wagen wird durch diese Reparaturen ja nicht mehr wert.

    Mit Japanern habe ich keine Erfahrung.

    Fit im Kopf war gemeint. War etwas ungenau.

    Die Drückerkolonnen der Telekom kann ich leider bestätigen und das dauernde Aufreissen der Gehwege auch. Mir hat das schon gereicht, um dort kein Glasfaser abzuschliessen, daher weiss ich nicht, ob wenigstens die Verträge eingehalten werden.

    Ich hatte 2 Vorgänge, bei denen es um Gebühren für die Karte ging. Der Support hat den Vorgang angeblich an eine Fachabteilung weitergegeben, von der ich dann nie wieder gehört habe.

    Eine Mail an eine Beschwede-Adresse wurde automatisch beantwortet und eine Antwort in 15 Tagen zugesagt. Die kam dann nicht, de Support konnte angeblich auch nichts machen.

    Die BaFin hat dann dafür gesorgt, dass die ans Arbeiten kommen.

    Mein Fazit: Finger weg.

    Ich habe ebenfalls sehr negative Erfahrungen mit N26 gemacht. Konto ohne jeden Grund plötzlich gesperrt und kein Kontakt möglich.

    Erst mehrere Meldungen bei der Bafin und dem Ombudsmann haben dazu geführt, dass ich nach 10 Wochen mein Geld auf ein anderes Konto erhalten habe. In meinem Mietvertrag wäre ich gekündigt worden, wenn nicht ein Freund die Miete für mich gezahlt hätte. Erst wollte man mir im Freundeskreis diese kranken Geschichte nicht glauben.

    Daher rate ich dringend davon ab., N26 als Hauptkonto für wichtige Zahlungen zu benutzen.

    Liebes Forum,

    ich habe mich extra heute angemeldet, weil ich bei einem Thema wirklich Diskussionsbedarf habe.

    Meine Eltern sind beide Ende 70, eigentlich noch fit und haben leider durch einige sehr unkluge Entscheidungen ihre Rücklagen eingebüsst. Was sie aber noch haben, ist ein abbezahltes Einfamilienhaus.

    Nun hat sich die Notwendig für einen Badezimmerumbau und einen Treppenlift ergeben, die Wanne soll zur Seite zu öffnen sein und einzelne defekte Dachpfannen müssen auch neu, was nun leider zu einer Neudeckung des Daches mit Dämmung führt, da kein Fachbetrieb das Dach für Reparabel hält. Kosten insgesamt ca. 80.000 bis 90.000 Euro.

    Ein Darlehen wurde von allen Banken abgelehnt und nun prüfen wir einen Rückmietverkauf oder Teilverkauf. Ursprünglich hatte ich persönlich den Teilverkauf im Auge, weil ich so noch einen Teil vom Haus erben würde, allerdings habe ich viel negatives darüber gelesen.

    Daher nun die Farge an die Runde hier: Was ist das beste? Hat jemand ähnliche Erfahrungen durch und kann von einem guten Ergebnis berichten?

    Danke