Beiträge von Salli

    Die Rentenzahlungen tragen Sie in die Anlage R ein - wie deutsche Rentenzahlungen auch.

    Das mag zwar funktionieren, wenn der Finanzbeamte hier nachdenkt, ist aber nicht unbedingt nötig.

    Ich gehe davon aus, dass Sie in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind. Renten aus einer gesetzlichen Sozialversicherung sind gemäß DBA Deutschland - Österreich nur in dem Land steuerpflichtig, aus dem sie bezahlt werden. Die österreichische Pension der PVA wird dementsprechend in Österreich voll versteuert und muss in Deutschland nicht mehr versteuert werden. Allerdings wird sie nur unter Progressionsvorbehalt freigestellt. Aus eigener Erfahrung: Ich trage sie in der Anlage AUS, Zeile 36-40 "Nach DBA steuerfreie Einkünfte / Progressionsvorbehalt" ein und hatte in den vergangenen Jahren keine Probleme damit.
    Zum Nachlesen: DBA Deutschland Österreich, Artikel 18.

    Ich bin seit April 2015 als Anleger bei Auxmoney und somit kann ich nach einem Jahr ein erstes Fazit ziehen.

    Zunächst einmal: Der Anmeldevorgang war unkompliziert, man eröffnet ebenfalls ein Konto bei der biw Bank, auf welches die Anlagesumme überwiesen wird. Ab einem Anlagebetrag von 1.000 Euro kann man den "Portfolio Builder" verwenden, der nach einem einstellbaren Schema (anhand der Bewertungen der Kreditnehmer durch Auxmoney) automatisch Projekte aussucht und in diese investiert. Ich habe meine Anlage je zur Hälfte über den Portfoliobuilder und zur Hälfte manuell angelegt. Der Portfolio Builder braucht recht lange, um die gesamte Summe anzulegen, pro 1.000 Euro ungefähr 1,5 Monate (bei dem Mindestgebot von 25 Euro pro Kredit). Einen Mangel an Angeboten gibt es eigentlich nicht, jedoch sind die mit guter Bonität eingestuften Anfragen sehr schnell ausgebucht, und selbst fertig finanzierte Anfragen kommen immer mal wieder nicht zum Abschluss. Man sollte also Geduld mitbringen.
    Der "Score" von Auxmoney scheint mir nicht allzu viel zu bringen und ist insgesamt sehr intransparent, da es keinerlei Informationen gibt, anhand welcher Daten dieser berechnet wird. Ich habe ca. gleich viele Ausfälle bzw. vorzeitige Zurückzahlungen sowohl in der Menge der vom Portfolio Builder als auch der von mir manuell ausgesuchten Projekte. Allerdings zeichnet sich doch ab, dass Projekte der Einstufung B und besser häufiger verfrüht abbezahlt werden und weniger oft ausfallen. Wählt man die Anlage über den Portfolio Builder also defensiver als ich es getan habe, dürfte sich ein positiverer Trend (bezüglich der Ausfälle) abzeichnen.

    Insgesamt ist meine Performance enttäuschend. Der "Rendite-Index" (so von Auxmoney bezeichnet) liegt zwar bei 8,16 %, jedoch sind darin die ausgefallenen Kredite noch nicht miteinberechnet, da ich zwar einige mit dem Vermerk "Inkasso" besitze, diese jedoch noch nicht abgewickelt wurden. Einige wenige laufen zwar dann tatsächlich noch weiter - immerhin kümmert sich hier Auxmoney um alle rechtlichen Belange, man selbst hat absolut keine Arbeit. Wenn ich jedoch davon ausgehe, dass einige dieser Kredite mit Sicherheit ausfallen werden, dürfte meine langfristige Performance eher im Bereich von 2-4 % liegen. Wie erwähnt kann man das mit einer sorgfältigen Auswahl von Projekten mit höherer Bonität wohl beeinflussen, aber der Nutzen scheint mir doch beschränkt zu sein. Zu der von meinen Vorpostern erwähnten RSV kann ich nur sagen, dass ich einige Kredite habe, die keine RSV besitzen und nun auch tatsächlich ausgefallen sind (allerdings auch Projekte, die ebenfalls keine RSV haben und vorzeitig abbezahlt wurden). Es scheint also keine generelle Pflicht zum Abschluss zu bestehen - wohl aber weist Auxmoney mit deutlichem Hinweis darauf hin, wenn ein Kreditnehmer keine RSV besitzt.

    Ich habe zwischenzeitlich in keine weiteren Kredite mehr investiert und stecke die Auszahlungen lieber wieder in mein Depot.

    Wie hoch ist denn die Gewinnchance in einem mobile Casino? Sind die hier gleich oder nicht? Gibt es Unterschiede zu den verschiedenen online Casinos was die Gewinnchancen angeht?

    Die Fragen sind nicht ganz klar, deswegen ein allgemeiner Exkurs:
    Wie hoch die Gewinnwahrscheinlichkeit ist, hängt vom Spiel ab. Beim Roulette kann ich auf Farben - Schwarz und Rot - setzen und erreiche jeweils eine Gewinnwahrscheinlichkeit von ca. 0,49 (der Überhang geht auf das Konto der Zahl "0", die weder schwarz noch rot ist). In anderen Kombinationen bzw. anderen Spielen liegt die Wahrscheinlichkeit darunter, der Gewinn wird ggf. höher sein. Der Erwartungswert (und der ist hier eigentlich entscheidend) wird aber in jedem Fall gegen 0 konvergieren. Warum? Weil ein Kasino, das langfristig Geld verliert, sich nicht im Geschäft halten kann. Es wird pleite gehen. Deswegen MUSS das Kasino seine Spiele so entwickeln, dass es langfristig Gewinne macht - und die Spieler daher, bei unendlich langer Spielzeit, ihr gesamtes Geld verloren haben.
    Es gibt da einen Spruch: "Die größten Gewinne und Verluste wurden im Lotto gemacht." So ist es auch im Kasino. Es gibt einige wenige Glückliche, die fünfmal ins Kasino gehen, schlecht spielen, unglaublich viel Glück haben und 100.000 Euro gewinnen. Wenn sie jetzt aufhören zu spielen, können sie sich sehr, sehr glücklich schätzen, denn so ein gutes Ergebnis ist extrem unwahrscheinlich. Wenn sie aber weiterspielen, werden sie langfristig alles verlieren. Und selbst diese glücklichen Gewinner können ihr Geld auch nur deswegen einstreichen, weil tausende vor ihnen ihr Geld verloren haben. Ist es wirklich wahrscheinlich, dass ausgerechnet ich der "Auserwählte", der glückliche Gewinner bin - oder muss ich gemäß der Wahrscheinlichkeit nicht eher davon ausgehen, dass ich auch kurzfristig mein Geld verlieren werde?
    Folglich: Es ist möglich, in einer endlichen Anzahl an Spielen kurzfristig Gewinn zu machen. Wenn man nun tatsächlich das Kasinospielen als "Nebenjob" betreiben möchte, hat man aber schon von vornherein verloren, da man unweigerlich eine hohe Anzahl an Spielen brauchen wird und hier der mittlere Gewinn immer näher an den Erwartungswert (gegen 0) konvergieren wird.

    Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Es gibt sicherlich Unterschiede in den Kasinos und auch in den Spielen, aber alle haben eines gemeinsam: Man kann nicht gewinnen. Sollte ein Kasino mal einen technischen Fehler haben und man sollte deswegen doch gewinnen, kann man sich sicher sein, dass das Kasino den Gewinn nicht auszahlen wird und notfalls auch rechtlich dagegen vorgehen wird.
    Poker ist ein bisschen anders, da es hier kein Bestreben der Bank gibt, zu gewinnen. Hier spielen unterschiedliche Spieler gegeneinander. Auch kann man sich zu einem gewissen Grad mit gewissen Gewinnstrategien behelfen, nicht zuletzt den psychischen Tricks. Das wird aber erfordern, sich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen, und auch den Stress und psychischen Druck beim Spielen auszuhalten; meiner Ansicht nach gibt es deutlich stressfreiere Methoden, Geld zu verdienen ...

    Hallo,

    grundsätzlich sollte dem Vorhaben nichts im Wege stehen, solange sich alle Banken darauf einlassen (und das werden sie vermutlich tun).Bezüglich der Kosten solltest du beachten:
    a) Sind die Ordergebühren für deine Wertpapiere bei Flatex geringer als bei Consors?
    b) Verlangen Flatex und/oder Consors Gebühren für das Übersiedeln des Depots?
    c) Fallen für die Übersiedelung der Wertpapiere Fremdgebühren an, Stichwort Verwahrstelle?

    Wenn hier die Antwort 0 lautet oder allenfalls positiv ist, würde sich das lohnen. Falls die Antwort negativ ausfällt, müsste man sich noch ansehen, wieviel Geld du auf dem 3 %-Konto anlegen würdest, und ob die Differenz zu den herkömmlichen 1 % den zusätzlichen Aufwand wert sind. So ein Depotumzug (+ die zweite Kontoeröffnung, das zweite Postident-Verfahren, ...) braucht auch Arbeitseinsatz und du hast während des Umzuges eine Weile keinen Zugriff auf deine Wertpapiere.
    Edit: Natürlich spielen noch andere Gebühren (Konto-/Depotführungsgebühren) eine Rolle, und außerdem die Frage, ob es nicht in Bezug auf zukünftige Wertpapierinvestitionen sinnvoller ist, bei Flatex zu bleiben, der tendentiell günstiger sein dürfte als Consors. Ich kenne aber die genauen Konditionen nicht, genauso wenig wie deine Pläne im Bezug auf Wertpapiere, deswegen bleibt diese Frage offen.