Beiträge von michael_d

    Kinder längst aus dem Haus. Sie sagte, es lohne sich für sie nicht, weil ihr Mann sonst mehr Steuern zahlen müsse. Sie kümmere sich lieber um den Garten.

    Das ist aber schon wieder kein Problem des Ehegattensplittings, sondern ein Bildungsproblem.

    Denn der Mann muss nicht mehr Steuern bezahlen, weil seine Frau 50% statt 30% arbeitet. Das Ehepaar muss mehr Steuern bezahlen, weil der Mann eine besser bezahlte Stelle angenommen hat.

    Und die Frau hat offensichtlich gar nicht so viel Lust zu arbeiten und nutzt daher das gestiegene Gehalt des Mannes, um ihre Arbeitszeit entsprechend zu reduzieren.

    Das sehe ich auch so. Offenbar gibt es hier viele, die sich sklavisch an eine Entscheidung aus der bleiernen Adenauerzeit gebunden fühlen und gar nicht mehr über den Tellerrand hinausschauen können

    Ich würde nicht sagen, dass ich nicht über den Tellerrand hinausschauen möchte. Ich bin Befürworter des Ehegattensplittings, bin aber durchaus für Veränderungen offen. Sei es ein Splitting, das Kinder mehr berücksichtig, oder was auch immer.

    Aber der Vorschlag von Lars Klingbeil war eine Abschaffung des Splitting. Er hat nichts von Reform gesagt. Und eine reine Abschaffung, ist nun mal eine plumpe Steuererhöhung für Millionen Menschen und da bin ich dagegen.

    Im Extremfall wird es für den geringer verdienenden Partner (oft die Frau) sogar unattraktiver, die Stunden zu erhöhen, weil der zusätzliche Verdienst höher besteuert wird.

    Das hat doch nichts mit dem geringer verdienenden zu tun. Es ist vollkommen egal, wer von beiden Ehepartner sein Gehalt (durch mehr Stunden, oder besseren Stundenlohn, oder was auch immer) erhöht. Das zusätzliche Gehalt kommt in den gemeinsamen Topf und wird dort verteuert, Von wem es reinkommt ist doch egal.

    Es geht vor allem darum, zu "begründen", dass der, der den Vorteil hat, ihn behalten soll. Und das sind meist nicht die Frauen.

    Der Punkt ist, dass keiner einen Vorteil hat. Das Einkommen der Eheleute wird in einen Topf geworfen und dieser Topf wird versteuert. Wer von den beiden wie viel in den Topf einzahlt, ist egal. Es wird also keiner bevorteilt oder benachteiligt.

    Besonders ärgerlich finde ich die E-Mail von Raisin „Es wurden Gelder auf Ihr Referenzkonto überwiesen“. Das war am 02.04.26 um 15:20 Uhr.

    Angekommen ist das Geld aber erst am 07.04.26 morgens

    Das mag ärgerlich sein, ist aber meiner Meinung nach der Tatsache geschuldet, dass der 3.4. und 6.4 Feiertage sind und dazwischen noch ein Wochenende liegt.

    Eine SEPA Überweisung muss innerhalb eines Bankarbeitstags zugestellt werden. Das ist in deinem Fall passiert.

    Ich behaupte, das hat nichts mit Raisin zu tun, sondern es wäre bei den meisten anderen Banken genauso passiert

    Während die kinderlose DAX-CEO-Gattin, die einfach keine Lust auf arbeiten hat und lieber mit den Freundinnen den ganzen Tag Aperol Spritz im Szenelokal trinkt, ihren Freibetrag schön auf den Mann weiterreicht.

    Klar, die einzigen, die vom Ehegattensplitting profitieren sind die ~200 DAX Vorstände :rolleyes:

    Eine ersatzlose Abschaffung des Splittings wäre ganz einfach eine Steuererhöhung für Millionen von Ehepaaren.

    Und ganz ehrlich: Dem DAX Vorstand wäre eine Abschaffung des Splittings ganz sicher total egal. Denn mit einem hohen 6-stelligen oder gar 7-stelligen Jahresgehalt sind 10.000 Euro mehr Einkommensteuer schlicht egal.

    Erträge aus Krypto Gewinnen haben mit Kapitalvermögen nichts zu tun, sondern diese Erträge fallen unter die Kategorie "Spekulationserträge".
    Dafür gibt es keine NV Bescheinigung - diese Erträge sind immer voll steuerpflichtig, wenn deren Höhe einen Betrag von € 1.000 übersteigt. Hier gibt es keinen Freibetrag, sondern es ist nur eine Freigrenze.

    Ist das so? Meinem Steuervetständnis nach hat jeder Bürger den Grundfreibetrag (ca 12000 Euro) und der sollte auch Kryptogewinne abdecken.

    Meine Eltern hatten einen Käfer, mit 2 Kindern.

    Heute muss es gleich ein Kombi sein, sobald das erste Kind da ist.

    Früher war halt doch nicht alles besser ;)

    Warum sollte man sich in der heutigen Zeit mit 4 Personen in ein Mini Auto quetschen, das bei einem Unfall wie ein Karton zusammenklappt? Die Technik hat sich weiterentwickelt und allein die Crash-Elemente (jetzt sind wir endlich wieder beim Thema des Threads) machen Autos deutlich größer als sie es früher waren.

    Die Herren Tenhagen und Sulilatu werden hier ziemlich sicher nicht antworten.

    Klar doch, Saidi ist im Forum auch dabei

    Das ist mir bewusst. Ich habe auch nicht geschrieben, dass die das nicht lesen werden, sondern, dass sie "ziemlich sicher" nicht antworten werden. Und zumindest bis jetzt ist meine Vermutung auch korrekt, da keiner der beiden geantwortet hat

    Die Lohnsteuerklassen als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer haben erstmal nichts mit dem Ehegattensplitting, das auf der Möglichkeit der Zusammenveranlagung beruht zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

    Das ist meiner Meinung nach Teil des Problems. Ein Großteil der Leute kennt nicht mal den Unterschied zwischen den Steuerklassen und dem Ehegattensplitting. Aber auf Basis dieser Unwissenheit wird dann diskutiert.

    Das passiert auch bei Tagesgeldkonten, selbst wenn man dort nur Geld parkt. Die Schufa sieht nur „neues Konto“, nicht „sichere Geldanlage“.

    Wieso verbreitest du hier so eine Falschaussage ohne jeglichen Beleg? Die Berechnung des Schufa Score ist auf deren Seite detailliert erklärt und dort steht explizit, dass nur Girokonten in den Score einfließen.

    Hier noch der Auszug von der Schufa Webseite zur Berechnung des Score:

    Zitat

    Diese zwölf Kriterien haben unterschiedliche Punktzahlen. Denn die Kriterien gehen unterschiedlich stark in die Berechnung der Bonität einer Person ein. Die verschiedenen Punkte pro Kriterium erhalten Personen je nachdem, wie gut sie dieses Kriterium erfüllen. Zählt man die Punkte über alle zwölf Kriterien zusammen, erhält man seinen individuellen Scorewert. Die Punktzahlen im neuen Score gehen von 100 bis 999 Punkten. Bei allen Kriterien bis auf Zahlungsstörungen ist die schwächste Ausprägung null Punkte. Hier ist die Aufschlüsselung, wie viele Punkte es maximal für jedes Kriterium gibt:


    • Zahlungsstörungen: Maximal 264 Punkte.
    • Alter des ältesten Bankvertrags: Maximal 69 Punkte.
    • Alter der ältesten Kreditkarte: Maximal 81 Punkte.
    • Alter der aktuellen Adresse: Maximal 94 Punkte.
    • Alter des jüngsten Rahmenkredits: Maximal 36 Punkte.
    • Anzahl der Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten in denvergangenen 12 Monaten: Maximal 117 Punkte.
    • Anzahl der Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen 12Monaten: Max. 99 Punkte.
    • Aufgenommene Ratenkredite in den vergangenen zwölf Monaten: Max. 66 Punkte.
    • Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite: Max. 61 Punkte.
    • Kreditstatus: Max. 19 Punkte.
    • Immobilienkredit: Max. 55 Punkte.
    • Vorliegen einer Identitätsprüfung: Max. 38 Punkte


    Die höchste Punktzahl, die Personen für ein Kriterium erhalten können, sind 264 Punkte, wenn sie in den vergangenen drei Jahren keine Zahlungsstörung hatten.

    ich habe mittlerweile einen schönen Betrag zusammengespart und würde ca. die Hälfte des investierten Geldes auszahlen lassen

    Und wenn du konkretere Antworten haben möchtest, dann müsstest du hier selbst konkreter werden. Bei allen Antworten wurde implizit angenommen, dass du in Aktien/ETF investiert hast.

    Aber vielleicht hast du dein Geld ja auch auf Tagesgeld zusammengespart, oder in Krypto. Da wäre die steuerliche Situation wieder anders.

    Auf deine Gewinne musst du 25% Kapitalertragsteuer + Soli bezahlen (ggf. noch Kirchensteuer). Wenn du einen Freistellungsauftrag hast, dann wird der mit deinem Gewinn verrechnet und mindert diesen entsprechend.

    Wenn du bei einer deutschen Bank bist, wird die Steuer automatisch abgeführt. Bei einer ausländischen musst du das in der Einkommensteuererklärung selbst machen.