Beiträge von Referat Janders

    Angenommen Ihr wollt die Wohnung wirklich, wie hoch dürfte die Rate denn sein? Ihr solltet idealerweise in 20-25 Jahren mit der Finanzierung durch sein.

    Wenn Deine gesamte Altervorsorge im Depot steckt, wäre es natürlich gut, den Depot-Inhalt möglichst ungestört arbeiten zu lassen bzw. die Entnahme möglichst schnell wieder aufzufüllen.

    Aus den Zahlen müsstet Ihr zurückrechnen, wie sehr Ihr das Depot für die Erziehung heranziehen wollt bzw. müsst.

    War nicht nötig zu erwähnen, das ist allen bekannt!

    Wir haben so viele schlaue Köpfe in unserem Land und bekommen gute Finanzbildung "nicht gebacken" 😬

    Gute Finanzbildung wäre nicht interessengeleitet und dann wird's schon eng, weil "schlau" alleine nicht mehr reicht, dann braucht es zusätzlich Moral bzw. Anstand und Konsorten.

    Hilfsweise könnte man einfach zu kritischem Denken befähigen...

    Was haltet ihr grundsätzlich vom Altersvorsorgedepot im Vergleich zum klassischen freien Investieren?

    Die Frage zeigt sehr deutlich, dass schon jetzt (grob zwei Monate vor Start des ganzen Programms) in der öffentlichen Wahrnehmung wieder alles durcheinander geht.

    1. Das AVD ist "Riester 2.0".

    2. Riester wurde eingeführt, um eine Lücke in der Altersvorsorge zu schließen, die vorher durch Veränderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung erzeugt wurde.

    3. Es stehen weitere Verschlechterung in der gesetzlichen Rentenversicherung an, die durch das AVD ausgeglichen werden sollen.

    Damit sollte eigentlich klar sein, dass die "Konkurrenz" zwischen AVD und klassischem Investieren als Maßnahme zum Vermögensaufbau bzw. zur Altersvorsorge so nicht gegeben ist.

    Wer bisher investiert, sollte weiter investieren. Sich über die neuen Möglichkeiten zu informieren, schadet jedoch nichts. Aber in der Vergangenheit war die Frage doch auch nicht "Riestern oder Investieren?".

    Was auch gerne verdrängt wird: AVD heißt nicht zwingend ETF, sondern es gibt auch ein Garantieprodukt (sprich: klassische Rentenversicherung) und auch dieses wird nachgefragt werden, weil es Leute gibt, die genau dies haben wollen.

    Hallo.

    Nach meinem Verständnis sind regelmäßige wiederkehrende Schenkungen als Einkommen zu berücksichtigen. Ob es da Bagatellgrenzen oder sobstige Ausnahmen gibt, kann ich so nicht sagen.

    Gibt es ein Arbeitslosenzentrum oder eine andere Beratungsstelle vor Ort?

    Falls nicht im gesamten Jahr 2027 Grundsicherung bezogen wird, dann könnte man den Jahresbeitrag für 2027 auch erst im Dezember zahlen.

    Das Problem ist oftmals, dass nach der "Babypause" der Wiedereinstieg in das Erwerbsleben gar nicht oder nur in Form von Minijobs (und dann in breiter Masse auch ohne eigene Beiträge) erfolgt ist.

    Das bremst einen das schon aus.

    Blick in die Historie:

    Die Altersrente für Frauen (möglich für Geburtsjahrgänge vor 1952) hatte unter anderem als Anspruchsvoraussetzung, dass nach 40 mehr als 10 Jahre (also 121 Kalendermonate oder mehr) an versicherungspflichtiger Beschäftigung ausgeübt wurde. In der Folge hat der Minijob ohne eigene Beiträge die eine oder andere Ruhestandsplanung zerschossen.

    Soviel zu "Der Beitrag im Minijob bringt doch nichts!", ein Satz, den man auch heute noch hören kann.

    Ich hoffe, dass dieser Vorschlag nicht umgesetzt wird. Der ginge voll zu Lasten von denjenigen, die Carearbeit in der Familie leisten. Die Idee ist, die Rente mit 45 Beitragsjahren bleibt, aber weniger Anrechnung von Pflege- und Erziehungszeiten. Das wird ja dann noch unfairer als es heute schon ist.

    Bisher anscheinend nur eine Diskussion innerhalb der CDU/CSU Fraktion.

    Oha, das wäre eine Maßnahme, die hauptsächlich Frauen träfe - wie überraschend! :rolleyes:

    Ich bin mit 61 aufgrund von Insolvenz der Firma gekündigt worden. Keine Abfindung...schon 3 Wochen vor der Kündigung krank geschrieben und Jetzt im Krankengeld....kann nur hoffen das Krankengeld möglichst lange zu bekommen...dann wohl ALG 1 2 Jahre und dann wohl gezwungenermaßen in die Rente mit Abschlägen.... Mehrere Vorstellungsgesprächen gehabt und aufgrund meines Alters immer den kürzeren gegenüber jüngeren gezogen....

    Hoffe mit meinem geburtsjahr 1965 mit der aktuell geplanten Reform so durch zu kommen...

    Keine schöne Zeit mit einigen finanziellen Einbußen und viel Bauchweh über die Zukunft.....

    Bei allem, was aktuell auf dem Tisch liegen zu scheint, wirst Du mit 63 und Abschlägen eine Rente beanspruchen können.

    Aber wenn Du länger krank geschrieben bist, dann wäre die Prüfung eines Antrages auf Reha bzw. Erwerbsminderungsrente irgendwann geboten. (Von der Berechnung her ist die Ereerbsminderungsrente immer günstiger als eine Altersrente.)

    Hallo.

    Mit weniger als 20 Jahren bis Beginn der Entnahmephase wäre ich nicht sonderlich wählerisch: Irgendwas weltweites, marktbreites mit möglichst überschaubaren Kosten. Auf das Perfektionsgefummel hätte ich keine Böcke. Ob die ETF-Auswahl zu 95% oder nur zu 92,8% perfekt war, sieht man ohnehin erst hinterher.

    Für die Neid- und Schmunzelecke:

    Ein Nachbar mit Spaß am gutbezahlten Job hat nach Erreichen der Altersgrenze einen 2-Jahresvertrag unterschrieben und weitergearbeitet. Später wurde der Betrieb geschlossen und er hat eine 6-stellige Abfindung bekommen. Dabei hat wohl keiner darauf geachtet, dass genau 1 Monat später sein Vertrag sowieso endete!

    Übrigens hat er inzwischen mit 70 einen neuen Arbeitgeber, aber nur noch in Teilzeit.

    Ihm ist schon klar, dass mit Work-Life-Balance der Wohlstand nicht zu halten ist, oder? ;)