Hallo,
nach langem Überlegen habe ich meine Rente, früher als ursprünglich geplant, beantragt.
Nun mache ich mir Gedanken, welche Verteilung Aktien-sichere Anlage sinnvoll ist. Immobilien, Auto und andere Vermögensgegenstände möchte ich bei der Betrachtung außen vor lassen.
Relativ häufig hört man Tipps zu prozentualen Verteilungen. Also beispielsweise Aktienanteil 100 - Alter oder max. 80 % Aktien etc.
Nun frage ich mich, ob dieser Ansatz empfehlenswert ist, wenn man in die Entnahmephase startet.
Meine Rentenlücke wird max. 500 Euro monatlich betragen, also 6000 Euro jährlich. Im Falle eines Crashs, der sich erst nach 15 Jahren erholt, würde ich folglich 90.000 Euro benötigen, um mein Aktiendepot entsprechend zu schonen.
Wenn ich diese 90.000 Euro nun sicher anlege und max. die Inflation ausgleiche, könnte ich doch das restliche Vermögen in Aktien belassen?
Wenn ich 90.000 Euro besitze, kann ich mir mit meiner Logik kaum Aktien leisten, wenn ich hingegen 1 MIO besitze, kann ich ja quasi 90 % in Aktien belassen, oder?
Mache ich da einen Denkfehler? Oder warum werden i. d. R. prozentuale Verteilungen angegeben?