GRV ungleich Investment

KI-Zusammenfassung

: Ist die gesetzliche Rentenversicherung eine schlechte Geldanlage, oder ist sie vor allem Schutz gegen Langlebigkeit und andere Risiken? Anlass ist der Vergleich mit ETF-Anlagen, besonders bei freiwilligen Beiträgen, Nachzahlungen und Sonderzahlungen.

Ist die gesetzliche Rentenversicherung eine schlechte Geldanlage, oder ist sie vor allem Schutz gegen Langlebigkeit und andere Risiken? Anlass ist der Vergleich mit ETF-Anlagen, besonders bei freiwilligen Beiträgen, Nachzahlungen und Sonderzahlungen.

  • Mehrere Beiträge betonen die Risikoabsicherung der GRV, während andere freiwillige Einzahlungen als Geldanlage neben Rürup, privaten Rentenversicherungen oder ETFs einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu Nachzahlungen für Ausbildungszeiten bis 45, Ausgleichszahlungen ab 50, Steuerwirkung, Rentenbeginn und ausführlicher Rentenauskunft.
  • Ein klarer Konsens zur GRV als gute oder schlechte Anlage entsteht nicht, aber mehrere Beiträge sehen private Kapitalanlagen eher als Ergänzung zur lebenslangen Basisrente.

Unsere Finanztip-Empfehlungen zu diesem Thema

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos
  • Falls man diese Variante abschafft, dann wird die Rente ab 63 im Vergleich attraktiver.

    Mich hatte überrascht, dass in den 33 Maßnahmen keine Erhöhung des Abschlags enthalten ist. Mathematisch ist der Abschlag von 0,3% viel zu gering und es wurde ja auch diskutiert, diesen Richtung 0,5% anzupassen. Das hätte den von Dir beschriebenen Effekt verhindert.

    Weiß jemand, warum das rausgeflogen ist?

    Das hätte man ja auch beliebig kombinieren können, z.B. 0,4% ab 63 und 0,2% ab 45 Jahre.

    Jetzt wird es wohl einen Kompromiss geben, also ab 63 bleibt wie es ist und "45 Jahre" steigt ab Jahr 203x jedes Jahr um 1-2 Monate.

  • Mich hatte überrascht, dass in den 33 Maßnahmen keine Erhöhung des Abschlags enthalten ist. Mathematisch ist der Abschlag von 0,3% viel zu gering und es wurde ja auch diskutiert, diesen Richtung 0,5% anzupassen. Das hätte den von Dir beschriebenen Effekt verhindert.

    Weiß jemand, warum das rausgeflogen ist?

    Das hätte man ja auch beliebig kombinieren können, z.B. 0,4% ab 63 und 0,2% ab 45 Jahre.

    Jetzt wird es wohl einen Kompromiss geben, also ab 63 bleibt wie es ist und "45 Jahre" steigt ab Jahr 203x jedes Jahr um 1-2 Monate.

    Irgendwo habe ich eine Herleitung dazu gesehen, dass vorläufig (!) keine andere Berechnung erfolgen soll. Ggf. kann ich später noch etwas dazu nachliefern.

  • Mich hatte überrascht, dass in den 33 Maßnahmen keine Erhöhung des Abschlags enthalten ist. Mathematisch ist der Abschlag von 0,3% viel zu gering und es wurde ja auch diskutiert, diesen Richtung 0,5% anzupassen. Das hätte den von Dir beschriebenen Effekt verhindert.

    Weiß jemand, warum das rausgeflogen ist?

    Das hätte man ja auch beliebig kombinieren können, z.B. 0,4% ab 63 und 0,2% ab 45 Jahre.

    Jetzt wird es wohl einen Kompromiss geben, also ab 63 bleibt wie es ist und "45 Jahre" steigt ab Jahr 203x jedes Jahr um 1-2 Monate.

    Weil in Deutschland inzwischen ein Drittel nicht mehr lesen/schreiben und rechnen kann?

  • [Zitat wegen Anstößigkeit entfernt.]

    OT eigentlich sollte man solche Beiträge nicht kommentieren, aber irgendwie kann ich nicht anders.

    Na, Du scheinst ja Bescheid zu wissen, und gehörst vermeintlich in die Generation zwischen migrantischer Jugend und dreisten Boomern? Gibt's noch weitere erhellende Einsichten, die Du gerne zum Besten geben willst?

    OT Ende

  • Weil in Deutschland inzwischen ein Drittel nicht mehr lesen/schreiben und rechnen kann?

    Ich meinte das eigentlich in Bezug auf

    Zitat

    Mich hatte überrascht, dass in den 33 Maßnahmen keine Erhöhung des Abschlags enthalten ist. Mathematisch ist der Abschlag von 0,3% viel zu gering und es wurde ja auch diskutiert, diesen Richtung 0,5% anzupassen. Das hätte den von Dir beschriebenen Effekt verhindert.

    Weiß jemand, warum das rausgeflogen ist?

    Das wird noch lustig, wenn die fehlenden Fähigkeiten auf die Ebene politischer Entscheidung durchschlagen.

  • Mich hatte überrascht, dass in den 33 Maßnahmen keine Erhöhung des Abschlags enthalten ist. Mathematisch ist der Abschlag von 0,3% viel zu gering und es wurde ja auch diskutiert, diesen Richtung 0,5% anzupassen. Das hätte den von Dir beschriebenen Effekt verhindert.

    Weiß jemand, warum das rausgeflogen ist?

    Das hätte man ja auch beliebig kombinieren können, z.B. 0,4% ab 63 und 0,2% ab 45 Jahre.

    Jetzt wird es wohl einen Kompromiss geben, also ab 63 bleibt wie es ist und "45 Jahre" steigt ab Jahr 203x jedes Jahr um 1-2 Monate.

    Da stehts:

    Ist der Vorschlag 9.

    Vorläufig keine Änderung, aber zukünftig mit Überprüfung.

    https://www.bmas.de/DE/Soziales/Re…ssion-2026.html

  • Vorläufig keine Änderung, aber zukünftig mit Überprüfung.

    Danke für das Heraussuchen!

    Es soll "weiterhin nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und regelmäßig aktualisiert" werden. Interessant. Wurde das schon mal aktualisiert?

    Berufsständische Versorgungswerke ermitteln nach versicherungsmathematischen Grundsätzen Abschläge von 0,4% bis 0,6% pro Monat, bAV oft 0,4% bis 0,5%. Die Bertelsmann-Stiftung hat 0,42% für die GRV errechnet. Haben die alle eine andere Mathematik bzw. Statistiken?

  • Danke für das Heraussuchen!

    Es soll "weiterhin nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und regelmäßig aktualisiert" werden. Interessant. Wurde das schon mal aktualisiert?

    Berufsständische Versorgungswerke ermitteln nach versicherungsmathematischen Grundsätzen Abschläge von 0,4% bis 0,6% pro Monat, bAV oft 0,4% bis 0,5%. Die Bertelsmann-Stiftung hat 0,42% für die GRV errechnet. Haben die alle eine andere Mathematik bzw. Statistiken?

    Die "Risikostruktur" ist sehr unterschiedlich.

    Selbstständige Architekten haben viel Stress im Beruf und haben daher eine kürzere Lebenserwartung als der Durchschnitt.

    Ärzte neigen dazu, nochmal Kinder mit ihrem jungen Personal zu bekommen. Kostet langjährige Witwen und Waisenrente.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Zur Herleitung, hier pdf aus 2004:
    Bringt etwas mehr Hintergrund-Info, meine ich:

    versicherungsmathematisch-faire-abschlaege-bei-vorzeitigem-renteneintritt.pdf

    Zusammenfassung:
    Die monatlichen Abschläge/Zuschläge werden je nach Lebenserwartung hochgerechnet.
    Und die 0,3% Abschlag bzw 0,5% Zuschlag pro Monat. werden dort damals als "fair" bezeichnet.
    => je kürzer die Lebenserwartung nach dem Alter von 65 Jahren, desto höher sollten finanzmathematisch berechneten Werte der Abschläge/Zuschläge.

  • Die "Risikostruktur" ist sehr unterschiedlich.

    ...

    Ärzte neigen dazu, nochmal Kinder mit ihrem jungen Personal zu bekommen. Kostet langjährige Witwen und Waisenrente.

    Sollte man dann den Altersunterschied bei der Eheschliessung nicht auch mit einfliessen lassen?

    Und wirkt dieser Altersunterschied auf die Lebenserwartung verlängernd oder verkürzend?

    ;)

  • Danke für das Heraussuchen!

    Es soll "weiterhin nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und regelmäßig aktualisiert" werden. Interessant. Wurde das schon mal aktualisiert?

    Berufsständische Versorgungswerke ermitteln nach versicherungsmathematischen Grundsätzen Abschläge von 0,4% bis 0,6% pro Monat, bAV oft 0,4% bis 0,5%. Die Bertelsmann-Stiftung hat 0,42% für die GRV errechnet. Haben die alle eine andere Mathematik bzw. Statistiken?

    Oder vielleicht andere Interessen?

  • Oder vielleicht andere Interessen?

    Diese Rentenform ist/war natürlich insbesondere für große Unternehmen immer von Interesse. Ich kenne z.B. keine Mitarbeiter bei VW, die bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten. Zugegeben, ich kenne auch nicht alle VW Mitarbeiter. ;)
    Und auch in meinem sonstigen Bekanntenkreis ist die vorzeitige Rente mit Abschlägen durchaus beliebt. Oft in Verbindung mit Altersteilzeit.

    Zukünftig soll es ja nur noch mit 64 möglich sein diese Rente in Anspruch zu nehmen. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es bei den Abschlägen von 0,3% bliebe. Wären dann nur 10,8% Abschlag und ein Jahr mehr Einzahlung in die GRV (=weniger Verlust bei der Rente).

  • Zukünftig soll es ja nur noch mit 64 möglich sein diese Rente in Anspruch zu nehmen. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es bei den Abschlägen von 0,3% bliebe. Wären dann nur 10,8% Abschlag und ein Jahr mehr Einzahlung in die GRV (=weniger Verlust bei der Rente).

    Das scheint ja aktuell auch der konkrete Vorschlag zu sein.

    Solange es bei der Altersrente für langjährig Versicherte keinen "rollierenden Stichtag" gibt, könnte man bis 62 arbeiten, dann 2 Jahre Alg beziehen und ab 64 in Rente sein. 8|

  • Ich verstehe den Sinn hinter dieser Änderung nicht.

    Wenn die Abschläge finanzmathematisch kalkuliert sind, dann ist es für die Versichertengemeinschaft doch egal ob ich mit 63 Jahren und 14,4% Abschläge oder mit 64 und 10,8% Abschläge in Rente gehe.

  • Ich verstehe den Sinn hinter dieser Änderung nicht.

    Wenn die Abschläge finanzmathematisch kalkuliert sind, dann ist es für die Versichertengemeinschaft doch egal ob ich mit 63 Jahren und 14,4% Abschläge oder mit 64 und 10,8% Abschläge in Rente gehe.

    Man merkt wohl, dass sich doch einige der vorzeitig mit Abschlag gehenden Neu-Rentner diese Rentenform objektiv eigentlich nicht leisten können (z.B. Wohngeldbezug).
    Es ist ja nicht nur der reine Abschlag, sondern auch die fehlenden Beitragsjahre zum regulären Rentenbeginn. Lt. meiner Hochrechnung summiert sich der Abschlag auf meine Bruttorente mit 67 auf rund 21%.

    Außerdem ist der Abschlag nach diversen Berechnungen finanzmathematisch zu gering und müsste eher bei 0,4-0,6% pro Monat liegen.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen