Zum Thema Bausparvertrag noch:
Aus eigener Erfahrung (nicht mein Kredit, aber ein Immobilienkredit meines Arbeitgebers, der mit einem Bausparvertrag besichert war, und den ich jetzt verwalten darf):
Der Bausparvertrag war im Nov 2025 zuteilungsreif und das Bausparguthaben wurde auch an die Kreditgebende Bank überwiesen, das war kein Problem. Aber das Bauspardarlehen über die Restsumme ist immer noch nicht fertig, obwohl ich die ersten Gespräche bereits im September letzten Jahres hatte. Zuerst gab es ein Angebot mit dem bei Abschluss des Bausparvertrages garantierten Zins (1,4%). Diesen Zins gibt die BSK aber nur, wenn das Darlehen innerhalb von 5 Jahren getilgt wird. Damit wäre die Annuität aber untragbar hoch. Also wollten wir die Tilgung auf 10 Jahre strecken. "Kein Problem", hieß es. Allerdings gibts dann nicht mehr den garantierten niedrigen Zins, sondern einen Zins von 2,9%. Und jetzt eiert die BSK seit letztem Jahr rum und verlangt ständig weitere Nachweise/Grundrisse/Pläne/Berechnungen. Währenddessen fällt natürlich bei der ursprünglich kreditgebenden Bank mittlerweile ein variabler Zins in Höhe von 4,8% an...
Mein Arbeitgeber hat mehrere Immobilien, nur bei dieser ist eine BSK im Spiel, und nur bei dieser ist es so unfassbar zäh und intransparent.
Also langer Rede kurzer Sinn: ich würde die Finger von BSV lassen. Persönlich bin ich heilfroh, dass unsere private Finanzierung komplett ohne BSV läuft. Am Schlimmsten finde ich ja, dass der Zins, den man sich bei Abschluss des BSV (vermeintlich) sichert, nur mit einer fast schon unrealistischen Tilgung möglich ist. Sowas verschweigen einem die Verkäufer natürlich.