Beiträge von Seo

    Ich finde, die Moderation sollte den Thread-Titel anpassen.
    Wenn es wirklich neue Kontomodelle geben wird, kann man ja gerne darüber diskutieren, aber so?

    Und dann auch noch KI-Halluzinationen ins Spiel bringen. :facepalm:

    Es wirkt halt manchmal von außen immer so, als würde der Durchschnittsverdiener in D heute locker 4.500 nach Hause nehmen. Beim TV Gehaltsvergleich kann man schon staunen was mancher (auch nicht studierter) verdient und kommt ins Grübeln. Vielleicht ist das aber auch nicht wirklich repräsentativ.

    Auch deshalb wollte ich mir ein paar Meinungen einholen.

    War das diese Sendung vor einigen Tagen auf RTL?

    Da bin ich beim zappen für ca. 30min hängen geblieben, und konnte meinen Augen/Ohren auch kaum glauben. Die Leute dort hatten alle ausnahmslos mehr verdient als ich, teilweise bei einer 35 Std-Woche. Da dachte ich dann auch mal kurz, ich verdiene viel zu wenig. Dann habe ich mich an die ganzen Angebote erinnert, die via Xing und LinkedIn immer mal wieder eintrudeln. Ab und an steige ich auf diese Angebote ein (um eben ein Gefühl zu bekommen, was beim Gehalt möglich ist), und abgesehen von einem Angebot aus der Schweiz lag kein in Aussicht gestelltes Jahresbrutto höher als mein jetztiges.

    Also keine Ahnung, was die da bei RTL alles in das Monatsbrutto reingerechnet hatten, aber repräsentativ waren die Gehälter in dieser Sendung auf keinen Fall. Das würde ich jedenfalls nicht als Maßstab nehmen.

    Aus der Folge: "Wir geben 3.000€ aus, um 2.000€ Steuern zu sparen". :D

    Nein ernsthaft, wenn große Konzerne jeden möglichen Trick anwenden um keine/wenig Steuern zu zahlen, kannst du das natürlich auch machen. Mir persönlich hätte das viel zu viele Implikationen, um für 5 Jahre auf einen Teil meiner Einnahmen keine Steuern zahlen zu müssen. Aber berichte, obs geklappt hat und was es am Ende an Geld (und Nerven/Zeit) gekostet hat.

    Den hatte man aber vorher nicht.

    Wenn das Angebot Mist ist, und sich nur durch die Prämie rechnet, sollte man erst gar nicht dorthin wechseln. Klar, das nützt den Betroffenen auch nichts mehr, aber vielleicht nehmen sie das für die Zukunft mit.

    Ich kann nur den Tipp geben, einfach weiter abzuwarten. Wenn ich es recht verstanden habe, haben sie eine schriftliche Bestätigung, dass die Prämie ausbezahlt wird. Dann wird sie auch kommen. Und ansonsten verjährt der Anspruch auch nicht so schnell. Man kann immer noch eskalieren, wenn man das denn will.

    Man muss nicht an jeder Ecke Lug und Betrug wittern. Und existenzbedrohend wird die verspätete Auszahlung der Prämie auch für niemanden sein.

    Vielleicht sind sie auch einfach nur überlastet, weil sie zigtausende Prämien auszahlen müssen?
    Habt doch ein wenig Geduld und sprecht nicht gleich von Betrug und droht mit Bafin und dergleichen...

    Die haben euch doch nichts weggenommen, sie sind offensichtlich nur überfordert bei der Auszahlung einer Prämie (= eines Geschenkes). Da kann man doch entspannter sein? *kopfkratz*
    Und wenn sie euch schriftlich bestätigen, dass die Prämie ausbezahlt wird, wird sie sicher auch ausbezahlt. Ich hab auch schon monatelang auf Prämien gewartet (Shoop, Preisvergleich, Verivox etc), aber gekommen sind sie immer.

    Man sollte solche Angebote halt immer nur wahrnehmen, wenn das Gesamtpaket passt und man eh dahin wechseln würde. Dann ist die Prämie immer nur die Sahne obendrauf.

    Brauchen sie (viel) zu lange? Offensichtlich ja. Wird es helfen, unzählige Tickets aufzumachen? Eher nein.

    Die Lage ist immer dann ernst, wenn Caps Lock benutzt wird. ^^

    Erinnert mich ein wenig an meinen Chef. Vor mittlerweile fast 5 Jahren habe ich für die GmbH ein Depot eingerichtet, damit er Aktien kaufen kann. Bis heute hat er noch nicht eine einzige Aktie gekauft....

    Immer ist irgendwas (Corona, Ukraine, Putin, Trump, Iran etc. pp), was ihn von einem Kauf abhält. Er wartet auf den richtigen Zeitpunkt, weil er 100% davon überzeugt ist, dass die Kurse bald fallen und er dann groß einsteigen kann. Laut ihm sind wir seit 5 Jahren in einem Allzeithoch. ;)

    Er will unbedingt Einzelaktien, keine ETFs. Die sind nix für Profis wie ihn. ^^

    Mit "Online-Banken" habe ich bzgl. Authentifizierung noch keine schlechte Erfahrungen gemacht. Auch wenn ich persönlich lieber zur nächsten Postfiliale gehe und mich dort identifiziere, als das Video-Ident zu machen. Letzteres ist manchmal echt mühsam, je nachdem, wen man da an der Strippe hat.

    Aber versuch mal, ein Konto mit Online-Zugang bei einer der typischen örtlichen Volksbanken aufzumachen. Das war ein einziger Albtraum. Bevor es bei der ING das Juniorkonto gab, hatte unsere Älteste ein Konto bei der örtlichen Volksbank. Bis der Online-Zugang stand, vergingen über 5 Wochen, sowas umständliches hatte ich bis dahin noch nie erlebt. VRNet-Key, Freischalt-Code für die SecureGo Plus App, Erst-Pin für den Zugang und was weiß ich noch alles. Alles kam per Post, aber in völlig konfuser Reihenfolge. Als dann nach 3 (!) Wochen alles komplett vorlag und ich mit der Einrichtung starten wollte, war der Aktivierungscode schon nicht mehr gültig.

    Also alles nochmal von vorne. *schnarch*

    Ja, "seinesgleichen" sind Menschen mit viel Geld. Na und? Soweit ich mich erinnere, tummeln sich in diesem Forum (wenn auch wohl bisher nicht in diesem Thread) einige davon. Ich kann mir gut vorstellen, dass Friedrich95 sich manchmal ein bisschen einsam fühlt, weil seine Alltagsumgebung so ganz andere Probleme hat. Dass vermutlich alle hier im Thread denken "och die Probleme möcht ich haben ..." ist kein Grund, auf ihm rumzuhacken.

    Friedrich95, ich bewege mich in ganz anderen finanziellen Sphären. Trotzdem kann ich mich ein bisschen reinfühlen: ich habe gerade eine für meine Verhältnisse größere Erbschaft (voraussichtlich so gerade eben noch innerhalb der Steuerfreiheitsgrenze) gemacht, kann immer noch nicht fassen, dass das alles wirklich meins sein soll und zerbreche mir den Kopf, wie ich es hinkriege, dass das Geld für den Fall, dass ich es nicht anzutasten brauche, in der Familie bleibt. Eine dolle Steigerung meines Lebensstandards, mit dem ich ganz zufrieden bin, ist nämlich nicht geplant, und das scheint bei Dir ja auch so zu sein.

    Wo hacke ich denn auf ihm herum?

    Ich habe ihm nahegelegt, weniger ans Geld zu denken, bzw. das Geld nicht als trennendes Element zu empfinden. Wenn er studiert/arbeitet was er liebt, wird er automatisch Menschen treffen, mit denen ihn was verbindet. Und diese Verbindung ist nach meiner bescheidenen Meinung dann sicher nachhaltiger als eine Verbindung, die nur auf einer ähnliche Höhe des Kontostandes/Depots whatever basiert.

    Du sagst, du bist nicht konsumorientiert und ich lese zwischen den Zeilen, dass dir Geld nicht wichtig ist. Zu mindestens behauptest du das. Aber andererseits suchst du nach "deinesgleichen". Was sollen das denn für Menschen sein? Ich vermute mal, du bist ein stinknormaler Mensch, mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Das einzige, was dich unterscheidet, ist das prall gefüllte Konto. Also sind "deinesgleichen" Menschen mit Geld? Geld scheint also doch für dich wichtig zu sein. Jedenfalls so wichtig, dass es für ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen ist? :/

    Vorschlag: Sei froh, das du dir offensichtlich keine finanziellen Sorgen machen musst, aber vergiss das Geld ansonsten. Lebe dein Leben, studiere, arbeite was auch immer du willst. Dann findest du auch Menschen, die so ticken wie du. Unabhängig vom Kontostand. (und erzähl am besten niemanden von deinem Vermögen, jedenfalls nicht von Anfang an. )

    Mal abgesehen davon, dass ich seit Jahren keinen Händler mehr erlebt habe, der nur noch Girocard und keine VISA-Karte mehr annimmt (und ich wohne sehr ländlich):

    Wenn du bis 30.04.26 bei der ING ein Girokonto-Junior eröffnest, erhältst du (bzw. dein Kind) 50€ Prämie. Wenn du da eh Kunde bist, ist das in meinen Augen ein No-Brainer.
    Weiterer Vorteile: total einfache Verwaltung des Kontos per App (als Elternteil kannst du das Konto deiner Tochter in deiner App auch verwalten), Apple Pay /Google Pay geht ab 16 Jahren, Mit 18 wird das Konto automatisch in ein "normales" Konto umgewandelt und bleibt auf jedenfall kostenlos, bis dein Kind 28 ist.
    Gerade die easy-peasy Verwaltung der Kinder-Konten in der eigenen ING-App finde ich sehr komfortabel.

    Wie gesagt, wenn du eh bei der Ing bist, sehe ich absolut keinen Grund, nur wegen der fehlenden Girocard das Konto deiner Tochter nicht auch dort zu platzieren. Zur Not gibts ja auch noch Bargeld.

    Ja, das sehen wir seit den 1990ern ... nicht

    Wo gibt es denn die 100% Versorgung, wenn nicht der Staat regulatorisch eingreift?
    - Kupfer gibt/gab es von der Telekom (genauer, dem Hauptversorger vorort) nur, weil es Zwangsauferlegt wird.
    - Glasfaser nur dort, wie der Steuerzahler abermilliarden an die Privatwirtschaft überweist (wenige Kommunen, in denne die Lokalpolitilk nicht geschlafen hat, mal außen vor). Und da, wo der Staat nicht eingreift, ist der Kunde nun über Jahrzehnte an einen Monoprovider gebunden.

    Die Privatwirtschaft schafft es noch nicht einmal fristgerecht, ihren vertraglichen Pflichten nachzukommen und die in den Frequenzauktionen zugesicherte Abdeckung mit Mobilfunk zu erfüllen. Aber klar, man könnte die statlichen Vorgabne auch einfach abschaffen, dann gibt es wenigstens nichts mehr zu erfüllen.

    Hm, das ist eins schönes Beispiel, dass das Thema ziemlich komplex ist. Wer ist denn Haupteigentümer der Telekom? Eben, der Bund.
    Also wieso wollte die Telekom kaum in Glasfaser investieren, wo man mit den Kupferleitungen doch so schön risikolos Geld verdienen und bis zu einer Milliarde pro Jahr an Dividende an den Bund überweisen kann?


    Und wegen den Krankenhäusern: viele Krankenhäuser bedeuten nicht eine bessere Leistung. Eher im Gegenteil, denn die vielen Krankenhäuser konkurrieren um eine begrenzte Ressource (Personal). Was nutzen denn viele Krankenhäuser im Umkreis von 25km, wenn die einfach keine gute Versorgung bieten können?

    Mir scheinen da auch von deiner Seite ein paar Dinge schief gelaufen zu sein. Erst falsches Depot eröffnet, dann einen TAN-generator bestellt, den man nicht braucht, dann Konto und Depot gelöscht bevor die Retoure erledigt war (oder sogar bevor du das Gerät zum ersten mal erhalten hast?) etc.
    Wirkt irgendwie alles überstürzt von dir.

    Von welchem Betrag sprechen wir da eigentlich? Unter 40€ vermutlich?
    Ich würde noch einen Brief schreiben, mit Schilderung des Falles und bitte um Rücküberweisung auf Konto xy, und hoffen, dass da was kommt.
    Für alles andere wäre mir meine Zeit zu schade.

    Und nächstes mal bedachter vorgehen.

    Du hast einen TAN-Generator bezahlt und erhalten?
    Diesen hast du dann wieder zurückgeschickt, und nun kann/will dir comdirekt das Geld nicht erstatten?

    Habe ich das soweit richtig verstanden?

    Du schreibst, du hättest ein Konto für die Zahlung "hinterlegt"? Also hast du nicht überwiesen, sondern die comdirekt hat per Einzugsermächtigung den betrag von deinem Konto eingezogen? Dann widersprich der Lastschrift, wenn du alles fristgemäß widerrufen hast. Das wäre das einfachste.

    Ich halte es für bedauernswert, dass man sich daran erfreuen soll, dass

    a) das AVD damit eine Lösung für Riester-Müll ist (und damit eben nur für die, die geriestert haben)

    b) man es bereits als positiv ansieht, dass wenigstens a) als positiver Aspekt bleibt.

    Die Grundidee die private Altersvorsorge zu reformieren hatte unglaublich viel potenziell, gerade angesicht der Bereitschaft sich dem Kapitalmarkt dazu zu öffnen. Anstatt sich an bewährten Modellen wie den der USA (insb. roth ira) zu orientieren und zu übernehmen, wurde und wird erneut eine übermäßig teure (Kosten ohne Grund) mit Zulagen besetzte (die keiner braucht) und steuerrechtlich katastrophal zu verstehende Konstruktion geschaffen.

    Anstatt die Vorsorge zu vereinfachen sind die ohnehin damit überforderten Bürger jetzt im Zweifel auch noch darauf angewiesen eine Steuererklärung abzugeben, obschon das Gros dazu im Übrigen nicht verpflichtet ist. Aber nur dadurch können sie im Zweifel alle Vorteile erhalten, die damit geschaffen werden sollen. Dabei sind gerade die Bürger, denen das AVD helfen soll, in der Regel eben schon mit einer einfachen Steuererklärung überfordert. Es ist ein reinster Widerspruch von Zielsetzung und Umsetzung.

    Natürlich hätte es einfachere und bessere Lösungen gegeben.
    Das steht außer Frage.

    Aber, leider (oder zum Glück) leben wir in Deutschland, und da kann es offensichtlich keine einfachen Lösungen geben. Immer muss es tausend Ausnahmen geben, und jede noch so marginale Möglichkeit muss betrachtet werden und möglichst alle müssen gleich behandelt werden. Und dann kommen halt komplizierte und schwer zu verstehende Konstrukte heraus.
    Einfach geht in Deutschland nicht, weil da unter Garantie immer eine Schicht, Gruppe, Alterskohorte whatever auf die Barrikaden gehen wird. Schau in den Thread zum Ehegattensplitting, da wirst du merken, worauf ich hinauswill. Kosten senken? Ja, aber nur bei Sachen, die mich nicht betreffen. CO2 Neutral? Ja, aber keiner geht an meinen Verbrenner. Sozialsysteme reformieren? Ja, aber ich will mit 63 in Rente. Usw, usf.

    Ich persönlich habe schlicht beschlossen, nicht mehr allzu negativ auf alles zu blicken. Insofern gehe ich jetzt einfach davon aus, dass der Bund ein gutes, einfach anzuwendendes Standard-Depot auf die Reihe bekommt, und so auf einen Schlag Millionen von Menschen einfach und transparent ihre Altersvorsorge zu annehmbaren Kosten (im Vergleich zu all den Renten- und Lebensversicherungen, den Bauspar- und den Riesterverträgen) mit einer "Aktienrendite" aufbessern können.
    Das wäre, bei aller Kritik, eine deutliche Verbesserung zum Status Quo. Und ja, das stimmt mich positiv.
    Die User hier sind nicht repräsentativ, und dieses Altersvorsorgedepot ist nicht für die Leute gemacht, die Seiten wie Finanztip regelmäßig besuchen. Ich kenne unzählige Menschen in meinem Umfeld, für die Aktien wahlweise böhmische Dörfer und oder Teufelzeug sind. Wenn die mittels des Altersvorsorgedepots an das Thema herangeführt werden, ist viel gewonnen.
    Zahlen aus meiner Realität: wir haben 65 Mitarbeiter und ich überweise jeden Monat Geld für 40(!) Bausparverträge an die diversen Bausparkassen. Und nein, die wollen nicht alle bauen, und nein, das sind überwiegend keine Altverträge.

    Weiß gar nicht, was ihr habt. Ich finde es super (auch weil ich hoffe, dass man auch zu 0,1-0,3% Kosten irgendwo einen ETF besparen kann).

    Meine Frau hat noch einen Riestervertrag, der wird in das neue Avd geschoben und 600€ Förderung für die Kinder mitgenommen (plus die Förderung für die eigenen Einzahlungen). Natürlich ist es wieder typisch deutsch viel zu kompliziert, aber eben auch nicht wirklich komplizierter als Riester, insofern sehe ich da jetzt keinen Nachteil.

    Der große Vorteil ist halt, dass die lebenslange Garantie wegfällt und meine Frau so den (wirklich richtig beschissenen) Riester noch halbwegs in was vernünftiges umwandeln kann.

    Und so wirds vielen gehen, denke ich. Bin da relativ positiv gestimmt.

    Oder anders: ich hab mit einer viel, viel schlimmeren Lösung gerechnet :D

    In meiner Welt (sich abstrampelnde Mittelschicht, ländliche Gegend, Arbeitslosenquote noch relativ niedrig, recht hohe Lebenshaltungskosten, fast nur Familien mit Kindern im Bekannten-/Freundeskreis) kenne ich keine einzige Mutter, die spätestens 1 Jahr nach Geburt des Kindes nicht wieder angefangen hat zu arbeiten.
    In meiner eigenen Kinderzeit war das noch anders, da gab es viele klassische Hausfrauen, aber seit einigen Jahren gehen ausnahmslos alle Mütter nach einem Jahr wieder arbeiten, mindestens halbtags. Und oft haben die dann noch einen zusätzlichen Minijob. Wie gesagt, das ist ein rein subjektiver Eindruck meines Alltages.

    Die Frauen, die zu Hause bleiben, sind die Ehefrauen, deren Männer geschätzt das 2 bis 3fache meines Gehaltes verdienen und die keine Kinder haben.

    Ach, und die Ehefrauen meiner Arbeitskollegen aus dem Balkan, die nur hier sind, damit die Männer Steuerklasse 3 wählen können. Die arbeiten auch alle nicht. Oder sie putzen schwarz bei den gut situierten Ehefrauen ohne Kinder und mit Familienversicherung. :D



    Meine Frage an euch: Wie würdet ihr als Männer diese Situation einschätzen? Welche Argumente sind realistisch, um eine faire Aufteilung zu erreichen? Und wie würdet ihr sein Risiko, seine Investitionsentscheidungen und seinen Einsatz für das Vermögenswachstum beurteilen? Hat er mit seinen Argumenten vielleicht (moralisch) Recht?

    Da ihr keinen Vertrag habt, den gesetzlichen Zugewinnausgleich vornehmen und fertig. Alles andere kostet am Ende nur Geld (und Nerven).

    Sein "Risiko", seine "Investitionsentscheidungen" etc. können wir gar nicht beurteilen. Und das spielt auch ehrlich gesagt keine Rolle. Genau so wenig wie dein Einsatz für die Familie.

    Wollt ihr das jetzt nach 19 Jahre Ehe wirklich gegeneinander aufrechnen? Das bekommt ihr sehr wahrscheinlich nicht hin, ohne das die Trennung dann doch noch hässlich (und u.U. teuer) wird.