Beiträge von Seo

    Und die Atommeiler, die man weiter betrieben hätte, wären natürlich ohne Kosten weitergelaufen. Und neue Meiler, die man auch gebraucht hätte, um die Klimaschutzziele (Senkung der Emissionen) zu erreichen, wären auch kostenlos entstanden? Das ist doch eine Milchmädchenrechnung...

    Es gibt auch Studien, die sagen, der Strompreis wäre nur um 0,3 bis 0,4 cent pro kWh günstiger, hätte es den Atomausstieg nicht gegeben.

    Ich war vor Jahren auch mal ein Jahr bei Team Energie, damals hatten die keine Zwischenabrechnung vorgenommen. Beim Gasbezug wurde bei mir noch nie eine Zwischenabrechnung erstellt. (Mein Abrechnungszeitraum geht auch immer von Oktober bis Oktober.)

    Beim Strom habe ich das aber ab und zu. Das liegt bei mir am Abrechnungszeitraum des Stromnetzbetreibers. Dessen Abrechnungsjahr ist, warum auch immer, immer von Juni bis Juni. Dann will er immer die Zählerstände übermittelt haben, und manche Energieversorger erstellen dann eine Zwischenabrechnung an mich, andere aber nicht. Evtl. ist das bei dir ähnlich.

    Ich würde an deiner Stelle aber da keine unnütze Energie verschwenden. Team Energie rechnet bei dir jetzt 7/12 des Jahres ab und du musst 280€ nachzahlen. Du musst noch 5 (oder 4) Abschläge zahlen, da kann es sich nicht um sonderlich große Summen handeln. Setze die verbleibenden Abschläge entsprechend runter, und gut ist. Und wenn das über das Kundenportal nicht geht und die eine Einzugsermächtigung haben, kannst du diese auch widerrufen und die angepassten Abschläge manuell überweisen.

    Ich wohne Luftlinie 10km von einem Schweizer Kernkraftwerk entfernt, und ein zweites ist auch nur ein paar KM weiter weg. Man gewöhnt sich dran, aber schön isses nicht. Aber man denkt im Alltag nicht wirklich dran, es ist einfach da. Ein Endlager soll jetzt dann auch noch direkt an die Grenze gesetzt werden. Solange also die Schweiz den Atomausstieg nicht vollzieht (und danach sieht es nicht aus) bringt mir der Atomausstieg Deutschlands also nichts.

    Da lob ich mir doch die Menschen, die sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und nicht aus formalen oberflächlichen Gründen oder familiärem Druck zu Mitgliedschaften veranlasst sehen.


    Die Regeln habe ich nicht gemacht. Wir leben in der tiefsten Pampa. Es war ja nicht nur die kirchliche Hochzeit sondern auch der katholische Kindergarten, der damals getaufte Kinder bevorzugt genommen hat. Ob erlaubt oder nicht, aber so war nun mal die Realität. Und Taufe ging nur, wenn mind. ein Elternteil in der Kirche. Wie gesagt, ob das in Ordnung ist, sei mal dahingestellt, aber so war es eben. Da ist einfacher, wieder einzutreten als da eine Riesenwelle loszutreten. Heutzutage ist es einfacher, der Kindergarten wird nun von der Gemeinde betrieben, aber damals konnte halt der Pfarrer den Daumen heben oder senken.

    Don't blame the player, blame the game.

    Ich habe meine Finanzstrategie in den letzten Monaten immer wieder mit ChatGPT "diskutiert" und würde Euch gerne von meinen Erfahrungen berichten. Umgekehrt interessieren mich natürlich auch Eure Erfahrungen.

    Auslöser war bei mir eine wesentliche Veränderung im Familieneinkommen, die uns vor die Frage gestellt hat, wie wir zukünftig investieren, Rücklagen bilden, konsumieren etc. wollen. Unsere ursprüngliche Aufteilung schien dem neuen Einkommen nicht mehr angemessen zu sein. Ich habe dann unsere Parameter mit ChatGPT geteilt und darum gebeten unsere Risikotragfähigkeit zu erfragen. Unser bisheriges Vorgehen habe ich auch begründet, um es nachvollziehbar zu machen.

    Über die Monate ist dabei ein stattlicher Austausch erfolgt und ich habe immer wieder neue Perspektiven aufgezeigt bekommen, die wir dann für uns abgewogen haben. Auch einige unserer Gewissheiten sind dabei ins Wanken gekommen bzw. schlüssig hinterfragt worden.

    Kurz um: Ich habe das als sehr hilfreich empfunden. Voraussetzung ist natürlich, dass man kritisch mit den Infos umgeht, anständig promptet und ChatGPT eher als Sparringspartner denn als allwissenden Berater nutzt. Um eigenes Denken kommt man dann doch nicht rum, aber ich werde KI künftig häufiger nutzen, um Entscheidungen vorzubereiten und weitere Perspektiven zu gewinnen.

    Wenn man KI so nutzt, wie du das beschreibst, kann das funktionieren.

    Für mich persönlich funktioniert KI nur, wenn ich sie als Hilfe zu Themen nutze, in denen ich mich grundsätzlich auch auskenne. Denn immer noch kommen da Antworten, die schlicht falsch sind, und wenn das in Themengebieten passiert, von denen ich keine Ahnung habe, fällt es mir schwer, die Antworten einzuordnen. Das Gegenchecken der Antworten kostet dann mehr Zeit als wenn ich es gleich ohne KI mache.

    Das ist in meinen Augen auch momentan das Hauptproblem in der breiten Masse bei der Nutzung von KI. Irgendwas ist in den letzten Monaten/Jahren gekippt, plötzlich sind die Antworten der KI scheinbar über jeden Zweifel erhaben. Zu mindestens in meinem beruflichen Umfeld. Wurde ich früher noch belächelt, wenn ich mir mit Hilfe von KI ein ellenlanges PDF zusammenfassen ließ, heißt es heute: "Mach das mal so und so, ChatGPt sagt das geht/ist erlaubt". Ich finde es unendlich ätzend, wenn niemand mehr selbst denkt sondern einfach nur die KI fragt und dann die Antwort als 100% richtig erachtet. Alle denken sie wissen alles, dabei basiert ihr "Wissen" nur auf ChatGPT Antworten.. <X
    (Das ist aber natürlich ein internes Betriebsproblem bei uns)

    Firmung ist bei den jungen Leuten sowieso out.

    Zum eines das, zum anderen können die das jetzt selbst entscheiden, ob sie diesen Weg weitergehen wollen oder nicht. Dazu muss ich nicht Mitglied der Kirche sein.

    Ich bin übrigens recht oft in der Kirche, weil unsere Mädels alle im Jugend-Kirchenchor singen, und bin da auch immer ehrenamtlich engagiert, sofern es meine Zeit zu lässt. Da spenden wir dann auch gerne was. Das würde ich auch nicht ändern, aber mit der monatlichen Zwangsabgabe habe ich tatsächlich Probleme (eben weil ich sehe, dass viele Projekte der Kirche wie die Jugendarbeit ohne ehrenamtliches Engagement und Spenden gar nicht funktionieren würde, und ich mich frage, wohin das Geld aus der Kirchensteuer eigentlich fließt).

    Ich bin tatsächlich Mitglied der kath. Kirche und zahle entsprechend Kirchensteuer.

    Dabei bin ich mit 18 ausgetreten, aber da meine Frau unbedingt kirchlich heiraten wollte, bin ich wieder eingetreten (nach "Wiederaufnahmegespräch" mit dem damaligen Pfarrer und diversen Gebeten :D ). Und jetzt zahle ich seit 15 Jahren wieder diese Steuer. <X

    Aber nachdem jetzt alle Kinder mit der hl. Kommunion durch sind, werde ich das Thema wieder ansprechen. Wir sind damals eigentlich so verblieben, dass wir wieder austreten, wenn das durch ist.

    Ich vermute mal, dass die TEAG froh war, deinen Vertrag loszuwerden. Evtl. war dein Vertrag nicht kostendeckend. Du hast bei deinem Wechsel ja angeboten, so schnell wie möglich rauszugehen, und dieses Angebot haben sie offensichtlich angenommen.
    Sowas ist mir aber auch noch nie passiert, mich hat noch nie ein Anbieter früher aus dem Vertrag gelassen, und ich gebe auch immer zum "nächstmöglichen Zeitpunkt" an.


    Wenn du jetzt in der Grundversorgung bist, musst du zum "nächstmöglichen Zeitpunkt" angeben, ja.

    Ich verstehe es auch nicht... Gehen die davon aus, dass alle nur bescheißen?

    Was hat die Krankschreibung mit tatsächlicher Krankheit zu tun? Nun schleppt man sich dann extra zum Arzt um den ganzen Tag zu warten und sich hinterher noch schlechter zu fühlen als vorher.

    Würde mich dann im Zweifel auch länger krankschreiben lassen um den Tag wieder raus zu holen. Mehr Gängelung geht nicht. Ich bin fast nie krank zum Glück. Trotzdem finde ich das wieder komplett am Problem vorbei gedacht.

    Und es wird wieder brechend voll beim Hausarzt...

    Ich arbeite mein ganzes Berufsleben in Arbeitsverhältnissen, bei denen ab dem 1. Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt wurde. Und nie, wirklich niemals habe ich Probleme gehabt, am ersten Tag eine AU zu bekommen. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich - wenn ich denn mal eine AU brauchte - auch noch nie nur 1 Tag krank war. Und wenn es dann doch mal so war (ich hatte früher selten mal Migräneanfälle), dann hab ich kurz mit dem Chef telefoniert, konnte bezahlt zu Hause bleiben (ohne AU) und fertig. Und ansonsten ruft man seinen Arzt an, schildert die Sache und geht im Zweifel am nächsten Tag dahin um sich seine AU abzuholen.

    Meiner Erfahrung nach sind die, die sich ob dieser Regelung am meisten aufregen, genau jene, die die bisherige Regelung zu ihrem Vorteil ausgenutzt haben. Auch wenn sich jetzt viele aufregen, aber nach über 25 Jahren Berufserfahrung im Personalbereich sind mir da sämtliche Illusionen genommen worden. Mein liebstes Zitat: "ich hab 42 Tage frei im Jahr: 30 Tage Urlaub und alle 2 Monate bleib ich 2 Tage krank zu Hause".

    Ich finds jetzt auch bezeichnend, dass sich die Mehrheit ausgerechnet an dieser Kleinigkeit abarbeitet, anstatt an den anderen Punkten dieses Beschlusses....

    Dennoch hat die Wirtschaft ja ihre Spitzenverbände... Die hätte man ja einladen können, ebenso wie jemanden vom DGB. Dafür hätte man die Politik außen vor lassen können.


    Und du glaubst ernsthaft, da wäre ein Kompromiss rausgekommen, der auch nur ansatzweise was getaugt hätte?
    Es wäre doch absolut nicht zielführend gewesen, in einer Kommission, die das größtmögliche Rad drehen soll, die beiden Sozialpartner einzuladen. Was hätte da denn rauskommen sollen?

    Ich verstehe den Sinn des Threads nicht, aber ich will auch was dazu sagen :D

    Arbeite im Bauhauptgewerbe, und wir haben 8 Mitarbeiter, die 67 Jahre und älter sind, die weiterhin arbeiten (und Aktivrente beziehen). Einige LKW-Fahrer, aber auch Baggerfahrer und "normale" Straßenbauer (und ein Ingenieur). Bei denen ist die Aktiv-Rente aber das Zückerchen oben drauf, die hatten davor schon weiter gearbeitet.

    Die Arbeiten alle aus Lust/Spaß weiter, aufs Geld sind die alle nicht angewiesen. Denen fällt zu Hause die Decke auf den Kopf.

    Ich finde, die Moderation sollte den Thread-Titel anpassen.
    Wenn es wirklich neue Kontomodelle geben wird, kann man ja gerne darüber diskutieren, aber so?

    Und dann auch noch KI-Halluzinationen ins Spiel bringen. :facepalm:

    Es wirkt halt manchmal von außen immer so, als würde der Durchschnittsverdiener in D heute locker 4.500 nach Hause nehmen. Beim TV Gehaltsvergleich kann man schon staunen was mancher (auch nicht studierter) verdient und kommt ins Grübeln. Vielleicht ist das aber auch nicht wirklich repräsentativ.

    Auch deshalb wollte ich mir ein paar Meinungen einholen.

    War das diese Sendung vor einigen Tagen auf RTL?

    Da bin ich beim zappen für ca. 30min hängen geblieben, und konnte meinen Augen/Ohren auch kaum glauben. Die Leute dort hatten alle ausnahmslos mehr verdient als ich, teilweise bei einer 35 Std-Woche. Da dachte ich dann auch mal kurz, ich verdiene viel zu wenig. Dann habe ich mich an die ganzen Angebote erinnert, die via Xing und LinkedIn immer mal wieder eintrudeln. Ab und an steige ich auf diese Angebote ein (um eben ein Gefühl zu bekommen, was beim Gehalt möglich ist), und abgesehen von einem Angebot aus der Schweiz lag kein in Aussicht gestelltes Jahresbrutto höher als mein jetztiges.

    Also keine Ahnung, was die da bei RTL alles in das Monatsbrutto reingerechnet hatten, aber repräsentativ waren die Gehälter in dieser Sendung auf keinen Fall. Das würde ich jedenfalls nicht als Maßstab nehmen.

    Aus der Folge: "Wir geben 3.000€ aus, um 2.000€ Steuern zu sparen". :D

    Nein ernsthaft, wenn große Konzerne jeden möglichen Trick anwenden um keine/wenig Steuern zu zahlen, kannst du das natürlich auch machen. Mir persönlich hätte das viel zu viele Implikationen, um für 5 Jahre auf einen Teil meiner Einnahmen keine Steuern zahlen zu müssen. Aber berichte, obs geklappt hat und was es am Ende an Geld (und Nerven/Zeit) gekostet hat.

    Den hatte man aber vorher nicht.

    Wenn das Angebot Mist ist, und sich nur durch die Prämie rechnet, sollte man erst gar nicht dorthin wechseln. Klar, das nützt den Betroffenen auch nichts mehr, aber vielleicht nehmen sie das für die Zukunft mit.

    Ich kann nur den Tipp geben, einfach weiter abzuwarten. Wenn ich es recht verstanden habe, haben sie eine schriftliche Bestätigung, dass die Prämie ausbezahlt wird. Dann wird sie auch kommen. Und ansonsten verjährt der Anspruch auch nicht so schnell. Man kann immer noch eskalieren, wenn man das denn will.

    Man muss nicht an jeder Ecke Lug und Betrug wittern. Und existenzbedrohend wird die verspätete Auszahlung der Prämie auch für niemanden sein.

    Vielleicht sind sie auch einfach nur überlastet, weil sie zigtausende Prämien auszahlen müssen?
    Habt doch ein wenig Geduld und sprecht nicht gleich von Betrug und droht mit Bafin und dergleichen...

    Die haben euch doch nichts weggenommen, sie sind offensichtlich nur überfordert bei der Auszahlung einer Prämie (= eines Geschenkes). Da kann man doch entspannter sein? *kopfkratz*
    Und wenn sie euch schriftlich bestätigen, dass die Prämie ausbezahlt wird, wird sie sicher auch ausbezahlt. Ich hab auch schon monatelang auf Prämien gewartet (Shoop, Preisvergleich, Verivox etc), aber gekommen sind sie immer.

    Man sollte solche Angebote halt immer nur wahrnehmen, wenn das Gesamtpaket passt und man eh dahin wechseln würde. Dann ist die Prämie immer nur die Sahne obendrauf.

    Brauchen sie (viel) zu lange? Offensichtlich ja. Wird es helfen, unzählige Tickets aufzumachen? Eher nein.

    Die Lage ist immer dann ernst, wenn Caps Lock benutzt wird. ^^

    Erinnert mich ein wenig an meinen Chef. Vor mittlerweile fast 5 Jahren habe ich für die GmbH ein Depot eingerichtet, damit er Aktien kaufen kann. Bis heute hat er noch nicht eine einzige Aktie gekauft....

    Immer ist irgendwas (Corona, Ukraine, Putin, Trump, Iran etc. pp), was ihn von einem Kauf abhält. Er wartet auf den richtigen Zeitpunkt, weil er 100% davon überzeugt ist, dass die Kurse bald fallen und er dann groß einsteigen kann. Laut ihm sind wir seit 5 Jahren in einem Allzeithoch. ;)

    Er will unbedingt Einzelaktien, keine ETFs. Die sind nix für Profis wie ihn. ^^

    Mit "Online-Banken" habe ich bzgl. Authentifizierung noch keine schlechte Erfahrungen gemacht. Auch wenn ich persönlich lieber zur nächsten Postfiliale gehe und mich dort identifiziere, als das Video-Ident zu machen. Letzteres ist manchmal echt mühsam, je nachdem, wen man da an der Strippe hat.

    Aber versuch mal, ein Konto mit Online-Zugang bei einer der typischen örtlichen Volksbanken aufzumachen. Das war ein einziger Albtraum. Bevor es bei der ING das Juniorkonto gab, hatte unsere Älteste ein Konto bei der örtlichen Volksbank. Bis der Online-Zugang stand, vergingen über 5 Wochen, sowas umständliches hatte ich bis dahin noch nie erlebt. VRNet-Key, Freischalt-Code für die SecureGo Plus App, Erst-Pin für den Zugang und was weiß ich noch alles. Alles kam per Post, aber in völlig konfuser Reihenfolge. Als dann nach 3 (!) Wochen alles komplett vorlag und ich mit der Einrichtung starten wollte, war der Aktivierungscode schon nicht mehr gültig.

    Also alles nochmal von vorne. *schnarch*