Ja, der ist falsch. Das hat Herr Walz so weder gesagt noch gemeint.
Es geht eher darum, dass es total egal ist, was da von deiner Seite kommt:
Deine Smartphones, Autos und Chefs haben mit dem Thema nichts zu tun.
Ja, der ist falsch. Das hat Herr Walz so weder gesagt noch gemeint.
Es geht eher darum, dass es total egal ist, was da von deiner Seite kommt:
Deine Smartphones, Autos und Chefs haben mit dem Thema nichts zu tun.
Weiß ich doch! Das Thema ist aber auch total egal, weil Herr Walz das nie gesagt oder gemeint hat.
Ja, der ist falsch. Das hat Herr Walz so weder gesagt noch gemeint.
Achja? Wie hat er es denn gemeint? Ich habe seine Bemerkungen schon so verstanden, wie ich es im Titel geschrieben habe.
Achja? Wie hat er es denn gemeint? Ich habe seine Bemerkungen schon so verstanden, wie ich es im Titel geschrieben habe.
Wenn er schreibt "größere Summen" und beispielhaft 100k anführt, dann ist das nicht als absolute Grenze gemeint.
Ich verfolge Herrn Prof. Walz schon länger. Sein Hauptziel ist es aufzuklären, "Leo" d.h. leicht erreichbare Opfer für die Finanzindustrie zu vermeiden. Die Menschen, die hier schreiben, sind in der Regel Selbstentscheider oder auf dem Weg dahin. Sie haben freie Mittel zur Geldanlage zur Verfügung, einen halbwegs diversifizierten ETF Sparplan und sind bereits bezogen auf die Gesamtbevölkerung Gewinner.
Was hier oftmals diskutiert wird, ist der letzte Feinschliff und auch hier gibt es von den hiesigen öffentlichen Experten wie Walz, Beck, Kommer, Weber, Fuchs oder auch Publikationen wie Finanztip, Finanztest, Finanzfluss usw. unterschiedliche Ansichten im Detail, aber auch irgendwo eine große Schnittmenge, an der man sich orientieren und seine eigene Anlagestrategie entwickeln kann. Sofern einer der zuvor genannten hustet, muss man sich nicht gleich verunsichern lassen, sofern die grobe Richtung stimmt.
Zum Thema, ich würde einen Broker verwenden, der bei Problemen auch erreichbar ist und sich Probleme auch mal aus dem Weg räumen lassen. Ich kann gut mit 2-3 Brokern im Handling leben, bei mehr wird es aus eigener Erfahrung zu viel.
Eigentlich braucht es aus Anlegersicht nicht verschiedene ETFs, es geht meist eher um steuerliche Belange wie das inzwischen beliebte 3x10 Modell von Finanztip, also das man alle 10 Jahre einen neuen ETF bespart, um bei Liquidierung nicht gleich auf die ältesten Positionen mit der höchsten Steuerlast zugreifen zu müssen. Die Höhe der Position ist dabei nicht von Belang.
Die Investmentbranche legt immer wieder neue ETFs auf, meistens für aktuelle Trends. Wenn nicht dauerhaft das erforderliche Anlagekapital für einen wirtschaftlichen Betrieb erreicht wird, wird der ETF geschlossen oder mit anderen ETFs verschmolzen. Dadurch wird eine vorzeitige Besteuerung ausgelöst, die man eigentlich vermeiden möchte. Ich habe hier auch einen Lerneffekt durchlaufen müssen, bis ich dann nicht mehr irgendwelchen Trends hinterhergehechelt bin und selbst vorzeitige Besteuerungen ausgelöst habe.
Eine Schließung eines ETFs mit +/- 1 Milliarde Anlagekapital und eine dadurch ausgelöste vorzeitige Besteuerung habe ich allerdings noch nicht erlebt. Wenn man das dennoch fürchtet, kann man natürlich mehrere ETFs auf den gleichen Index führen.
Allerdings bin ich zuletzt bei der Wegzug Besteuerung hellhörig geworden, diese greift sofern ich das richtig verstehe, wenn die Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Wegzugs mindestens 500 TEUR betragen. Wenn man Pläne in dieser Richtung hat und in solchen Größenregionen beheimatet ist, kann man sich einmal damit beschäftigen.