Eine einfach Google Suche findet übrigens Antworten: https://www.google.com/search&q=alte+oldenburger+beitragsstabil ... zufälligerweise gibt es dazu einen Artikel auf unserer Website. ![]()
Beiträge von Dr. Schlemann
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Wer hat Dich denn so intensiv dazu beraten?
Ich hätte da eine Vermutung.

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Und noch mal, ich habe mich früher nicht drum geschert, wahrscheinlich würde ich das heute etwas anders handhaben, aber zum Glück kam der Fall nie zum tragen und heute ist es in meinem Alter halt einfach zu teuer, zumal in einem Notfall jetzt auch die GRV/BG schon mal deutlich mehr zahlen würde als in jungen Jahren.
In welchen Notfällen zahlt denn die GRV? Kennen Sie die - leider sehr engen - Voraussetzungen und die niedrigen Beträge? Damit kann man leider weder in jungen Jahren noch mit 58 ernsthaft rechnen!
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Daher meine Frage ob es schon wen getroffen hat und wie das ablief, ob die Versicherung ohne zu murren zahlt oder ob da aufs Kleingeschriebene verwiesen um sich vor Zahlungen zu drücken.
Wir haben eine Reihe von BU Fällen unter unseren Kunden. Überwiegend zahlten die Gesellschaften ohne zu murren, manchmal gab es Diskussionen, insbesondere wenn jemand bei Antragstellung relevante Erkrankungen vergessen hatte.
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Mischu, interessante Sichtweise: Ich bin bis 58 nicht berufsunfähig geworden, also brauch(t)e ich keine BU.

Wenn man mit dem Fahrrad nicht stürzt, war es sinnvoll, sich die Kosten eines Helms zu sparen. Wenn man stürzt, wäre der Helm ggf. lebensrettend.
Das Problem ist, dass die meisten Menschen das nicht vorher sicher einschätzen können - bei einer durchschnittlichen BU Wahrscheinlichkeit von 20-25%.
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Ich glaube so lange gibt es Finanztip noch gar nicht. Wie hat man den früher den passenden Berater gefunden?

Wenn man GANZ großes Glück hatte, kannte man damals schon einen der Berater, die heute von Finanztip empfohlenen werden.

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Wer hat Ihnen die denn vermittelt?
Einer der von Finanztip empfohlenen Berater aus dem Raum Köln vor 21 Jahren. 😀
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Selbstverständlich habe ich eine BU - so wie von Finanztip empfohlen.

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Ich muss zugeben dass ich ein wenig die Befürchtung habe, dass mir bei einer Beratung durch einen Versicherungsvermittler ggf (wieder???) zu einem Modell geraten wird welches eher dem Vermittler als mir nützt. Daher der Gedanke, hier im Forum nachzufragen.
Wieso müssen die Interessen des Vermittlers den Ihren zuwiderlaufen? Sie brauchen optimale Absicherung und kompetenten Rat, der Vermittler verdient damit Geld. Wenn Sie zufrieden sind, ihn umfassend und langfristig beauftragen sowie aktiv weiterempfehlen, verdient er noch mehr Geld. Insofern sind die Interessen gar nicht zwangsläufig unterschiedlich.
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Wie stehen Sie denn zu der Empfehlung von vielen Zuschauern in den Youtube-Kommentarsektion, beim Abschluss einer BU ebenfalls eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, da ein Gerichtsstreit beim Leistungsanspruch angeblich schon fast zum guten Ton gehört?
Das hängt etwas vom persönlichen Risikoprofil ab. Wenn man beim Abschluss alles richtig macht (die Wahrscheinlichkeit steigt mit guter Beratung), dann ist eine RSV nicht so essentiell. Außerdem kann man die auch noch später abschließen, weil Rechtsschutzfall erst die Leistungsablehnung ist. Andererseits gibt die RSV einem das gute Gefühl von "Waffengleichheit".
Unsere Kunden erhalten mit BU Abschluss eine Beratungsgutschein von einem bekannten Versicherungsberater und einer renommierten Anwaltskanzlei für eine kostenlose Erstberatung. Das sollte in vielen Fällen auch erst einmal ausreichen.
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Meine Überlegung geht nun dahin, ob die aktuell vorhandene BU mit den Versicherungsbedingungen von damals noch aktuell ist oder ob es mittlerweile bessere Produkte gibt. Außerdem frage ich mich, ob die Basisrente inkl der Möglichkeit zur steuerlichen Betrachtung überhaupt ein guter Deal ist oder ich die BR stattdessen kündigen sollte und das Geld stattdessen in einen ETF stecken.
Hallo Mjrage , früher waren ältere BUs aufgrund des früheren Eintrittsalters immer "billiger" als aktuelle BUs. Dieser Effekt verblasst inzwischen jedoch angesichts eines deutlich intensiveren Preiswettbewerbs. Die früheren BU Generationen der Alte Leipziger sind weiterhin nicht "schlecht", die aktuellen BU Bedingungen sind allerdings deutlich leistungsstärker. Siehe dazu unseren Beitrag "Beispiel: Check Berufsunfähigkeitsversicherung Alte Leipziger", den Sie beim Googeln einfach finden.
Ob die Kombination mit einer Basisrente für Sie sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von einer Reihe von Parametern ab. Dazu gehören u.a. Ihre Familiensituation (gemeinsam veranlagt, Steuersatz jetzt und im Alter) und Ihre Zukunftsplanung.
Vor jeder Veränderung sollte in jedem Fall sorgfältigst geprüft werden, ob Sie eine neue BU mit vollständigen Gesundheitsangaben ohne Einschränkungen bekommen. Lieber eine ältere, teurere, qualitativ schlechtere BU, als eine neue mit offenen Flanken, die im Ernstfall nicht leistet. Bei Ihrer alten BU sind Fristen für die Geltendmachung einer sog. vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung (5 / 10 Jahre) schon abgelaufen, selbst wenn Sie sich bei Gesundheitsangaben vertan haben sollten. Die fangen bei einer neuen BU wieder von vorne an.
Fazit: Eine Veränderung könnte - nach entsprechendem Vergleich - durchaus sinnvoll sein. Ich würde mich dieser Frage allerdings lieber mit professioneller Beratung in Kenntnis aller Details nähern, statt mit Hilfe von zwangsläufig unvollständigen Antworten hier im Forum aufgrund eines verkürzten Sachverhalts. Da bin ich aber sicherlich auch etwas befangen.

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Bei den Maklern, die kostenlos eine BU anfragen bzw heraussuchen, müssen sich auch irgendwie finanzieren. Und dies passiert für gewöhnlich über eine Provision über die abgeschlossene BU. Hier habe ich Angst, dass der Makler aufgrunddessen eine mehr suboptimale BU heraussucht, die primäre seine Provision bereitstellt.
Ich darf Sie beruhigen. Zum einen gibt es durchaus Versicherungsmakler mit Gewissen, was man u.a. anhand einer Reihe von positiven Bewertungen nachvollziehen kann. Zum anderen unterscheiden sich die Vergütungen seitens der Gesellschaften so gut wie gar nicht. Hier gibt es also keine relevanten Fehlanreize, wenn man mal von Gesesellschaften absieht, die gar nicht mit Maklern zusammenarbeiten. Diese sind qualitativ aber fast durchgängig am unteren Ende der Skala zu finden. Wenn Sie sich an der Finanztip Empfehlung orientieren, ist die Gefahr, "über den Tisch gezogen" zu werden noch weiter reduziert.
Mein (naturgemäß etwas befangener) Rat: Einfach mal probieren. Im Zweifel merken Sie dabei, wie Ihr Gegenüber so gestrickt ist.
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Wenn es sich finanziell ausgeht ist mein Ziel aber nicht bis 67 zu arbeiten sondern eher mit 60 in Rente bzw. früher schon in Teilzeit zu gehen.
Da werden dann die Vorteile einer BUZ sich womöglich auflösen oder sogar nachteilig werden?
Sobald Sie Ihre Schäfchen im Trockenen haben und nicht mehr auf Arbeitseinkommen angewiesen sind, können Sie den BU Teil einfach reduzieren oder ganz kündigen und die Basisrente entweder weiterführen oder beitragsfrei stellen.
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Ich gehe bisher immer von dem Szenario aus nicht BU zu werden.
Dieses Szenario erhofft sich letztlich jeder.

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Finanziell dürfte das gehüpft oder gesprungen sein. Unter praktischen Gesichtspunkten würde ich kündigen, um mir künftigen Papierkram, insbesondere im Leistungsfall (Antrag, Gutachter etc.), wegen einer Mini-BU-Rente zu ersparen.
Ob ein Stornoabschlag berechtigt ist oder nicht, lässt sich aufgrund der Angaben nicht wirklich verifizieren. Das wäre letztlich ein Thema für einen spezialisierten Anwalt. Da die Gesellschaft von ihrer Position nicht ohne längeren Prozess abrücken wird, kann man diese Frage unter praktischen Gesichtspunkten ebenfalls abhaken.
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Es geht nicht um Titel, sondern um Erfahrung. Ein erfahrener Fliesenleger, der schon 5.000 Bäder gefliest hat, kann das im Zweifel besser, als ein junger Fliesenleger bei seinem zehnten Bad. Das gilt analog für Operationen.

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Ja, Sie verpassen sinnvolle Mehrleistungen.
Dazu gehört
- die freie Arztwahl (Chef- oder Oberarzt haben am meisten Erfahrung) und
- wenigstens auch das Zweibettzimmer, besser Einbettzimmer. Nicht nur fürs Wohlfühlen zur schnelleren Genesung (vermutlich teilen Sie Ihr Zimmer auch wenn es Ihnen gut geht nicht mit fremden Leuten?), sondern insbesondere zur Reduzierung des Infektionsrisikos im Krankenhaus. Je Bett, desto Infektion.
Deshalb unbedingt upgraden! Für Beamte mit Beihilfe sind die Mehrkosten doch wirklich sehr überschaubar.
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Ich finde eine DU Klausel grundsätzlich positiv, aber nicht unverzichtbar, da ich mir wenig Situationen vorstellen kann, in denen man für dienstunfähig erklärt wird, aber nicht gleichzeitig wenigstens 50% berufsunfähig ist.
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Dann sehe ich eine Chance zur Versicherung ohne Leistungsausschluss mit unserer BU Sonderaktion für Akademiker.
Einfach über die Website einen Termin buchen, dann schauen wir uns das genauer an. -
Klare Empfehlung auch aus Erfahrungen aus dem Familienkreis: in jedem Fall trennen. Steuerthema sollte nie D A S Kriterium sein. Und: ich würde auch keine kombinierte BU/Rechtsschutzversicherung abschliessen.
Pauschalierungen, gerade aus dem Familienkreis, sind immer zu pauschal.

Steuern sind nicht DAS Kriterium, aber halt auch ein Kriterium, das zu berücksichtigen ist.
Die Frage nach einer kombinierten BU / Rechtsschutzversicherung stellt sich nicht, da nicht angeboten.
