Beiträge von McProfit

    11.2.2026

    Hallo Depotfee

    ich weiß nicht ob Du schon mal den eienn oder anderen Designe-TEmpel in Paris besucht hast und Dich dort mal neu eingekleidet hast.

    Geh mal zu Chancel oder Alaja dann stellst Du fest, dass Du dort den hier zitierten Ehemann mit seiner Ausgabe für einen "neuen Schlitten" leicht übertreffen kannst.

    Vor allem dann wenn Du Du dabei noch den Restwert der beiden Investitionen nach ein paar Jahren anschaust....

    Viele Grüße McProfit,

    (ab morgen in Frankreich...):)

    Lieber WorriedDad

    Du hast tatsächlich meinen langen Kommentar gelesen. Erstmal Kompliment.

    Leider war er für Dich VERWIRREND, zumindest wenn man Deiner Bewertung glaubt.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass das vorausgegangene Fachgeplauder in Wirklichkeit verwirrend war, währen man bei meinem Kommentar höchstens sagen kann:

    "McProfit - Thema verfehlt! Setzen! Sechs!!"

    Ansonsten war es eben eine kleine Geschichte aus meinem Börsenleben.

    Das scheint tatsächlich ein paar Wenigen gefallen zu haben, die Anderen haben einfach weitergeklickt.

    Viele Grüße McProfit.

    Sorry, bei den letzten Kommentaren habe ich nur "Bahnhof" verstanden.

    Wenn ich jedoch die jüngsten Kommentare schon nicht verstehe, wie soll denn dann ein Börsenneuling, der sich mal in dieses Forum verirrt, nach einen Vorteil aus diesem Forum ziehen.

    Wir sollten unsere Kommentaren hier nicht nur an die immer gleichen Profis hier schicken, sondern auch mal daran denken, dass es Neulinge gibt.

    Ich habe übrigens keine Ahnung wie groß die durchschnittliche Leserzahl ist die überhaupt unsere vielen Kommentare hier lesen, dazu noch die Kommentaren zu den Kommentaren usw..

    Vielleicht sind wir hier längst nichts anderes mehr als eine Art virtueller Stammtisch

    Das erinnert mich an die Anfänge meines Börsenlebens.

    Ich war Anfang der 1980er Jahre Mitbegründer eines damaligen Börsenstammtisches, einer Runde von Spekulanten die sich jede Woche im Nebenzimmer eines Lokals getroffen hat und all das diskutiert haben, was wir heute hier immer noch diskutieren

    Aus diesem damaligen Börsenstammtisch ist dann übrigens Jahre später der Stuttgarger Aktienclub hervorgegangen der jahrzehntelang weiterhin regelmäßige Treffen in vielen deutschen Städten abhielt zu denen meist hunderte, später tausende von Besuchern gekommen sind.

    Heute gibt es als Überbleibsel dieses Stammtisches noch den "Stuttgarter Aktien-Brief" eine 14-tägig erscheinende gedruckten Aktienpostille die erstaunlicherweise seit vielen Jahrzehnten einen treuen Abonnentenstamm hat von rund 50.000 Abonnente, obwohl das Heft rund 180 Euro im Jahresabo kostet und eigentlich immer dieselbe Stategie empiehlt:

    "Kaufen, Halten, Liegenlassen und die Aktien bzhw. die Unernehmen dahinter arbeiten lassen...."Und natürlich, wie könnte es bei den Schwaben anders sein:

    "sich jedes Jahr an den regelmäßigen steigenden Dividenden erfreuen..."

    Ich bin aus alter Verbundenheit immer noch Ehrengast bei allen Vortragsveranstaltungen. Dieses Jahr übrigens in Hannover, Hamburg,Düsseldorf-Neuss, Nürnberg, Halle, Berlin, Darmstadt und Stuttgart.

    Wenn es zeitlich geht werde ich diese Termine immer nutzen um mich noch mit einigen langjährigen Stammtischbrüder zu treffen und alte Geschichten auszutauschen und natürlich die Reise gleich auch als Städtereise nutzen

    Sorry, wenn ich ein wenig arg vom Thema abekommen bin. Ist mir eben so eingefallen und das Schöne hier in unserem virtellen Stammtisch ist ja: Wenn einen etwas nicht interessiert:

    "einfach KLICK und WEG....."

    Kompliment wer bis hierher dennoch weitergelesen hat.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Fragesteller,

    ich habe die 70 bisherigen Antworten nicht gelesen,

    vermute aber dass alles schon gesagt ist, vermutlich sogar schon mehrfach wiederholt.

    Auch mein Tip ist sicher nicht überraschend:

    Bei größeren Beträgen und im fortgeschrittenden Alter empfehle ich ausschüttende Dividenden-Fonds.

    Dann brauchst Du Dich wie bei Immobilienanlagen nicht mehr viel um die Sache kümmern. Du erhälst jeden Monat ober ebeen auch nur 1 x im Jahr Deine Erträge, meist automatischund fast immer höher als im Vorjahr, und es reicht gelegentlich mal das Depot anzuschauen was denn die Wertentwicklung macht.

    Wenn Du jedoch in einem Lebensabschnitt steckst wo es eher darum geht, das Vermögen aufzubauen und wo Du von Deinem normalen sonstigen Einkommen gut leben kannst, dann ist ein Fonds mit Wiederanlage der Erträge die bessere Wahl. (thessaurierend)

    Ich selbst gehöre zur 1. Gruppe, bin aber auch im 80. Lebensjahr und habe ebenfalls fast alle Immoblien und fast alle Einzelaktien verkauft und auf ETF umgeschichtet, natürlich mit Ausschüttung.

    Das gilt aber nur für mich. Du musst selbst entscheiden, was DU willst.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Samsatag 7.2.26 um 10 Uhr

    Lieber Forumsfreund Irving

    erst einmal ein großes Kompliment für Deine Wandlung hier im Forum.

    Dass Du enormes Fachwissen hast und sehr analytisch denkst, habe ich hier schon immer an Dir geschätzt und nicht zuletzt haben Deine sachlichen Infos selbst bei mir "altem Hasen" noch eine Änderung der Anlagestrategie bewirkt.

    Lediglich die Art Deiner Kommunikation war für mich und einige andere Forumsfreund hier immer sehr gewöhnungsbedürftig.

    Auch auf Grund Deiner Beiträge hier, habe ich mich auch nach und nach von Einzelaktien getrennt und in ETFs umgeschichte. Trotz der hohen Steuer die nun mal nach vielen Jahren und Jahrzehnten auf die Kursgewinne anfällt.

    Der Unterschied bei mir ist lediglich, dass ich bei den Aktien wie auch bei den ETFs verstärkt auf die Ausschüttung Wert lege.

    Das hat lediglich den Vorteil, dass die Ausschüttungen regelmäßig automatisch versteuert aufs Konto kommen, dazu noch ständig steigen und die Wertentwicklung, also die Kurse immer weniger wichtig wird.

    Bei diesem Punkt haben wir eine unterschiedliche Strategie.

    Und natürlich noch bei einem anderen Punkt, der bei einem Urschwaben wie bei mir in den Genen steckt. Der Schwabe wohnt im eigenen Haus oder zumindest in der eigenen Wohnung. Du kennst ja vielleicht das Lebensmotto hierzulande: "Schaffa Spara - Häusle baue...."

    Du hast natürlich völlig recht, dass bei reiner mathematischer Berechnung, Mieten am Ende günstiger ist, als viel Geld - oft 7stellig - in ein eigenes Haus zu investieren.

    Man kann aber Lebensqualität nicht berechnen.

    Für mich ist nun mal ein Eigenheim mit Garten und obligatorischer Garage in dem man gestalten kann wie man will etwas anderes ist, also eine Mietwohnung.

    Wenn ich Dir dann noch erzähle dass es (außer mir) noch viele Menschen gibt, die sich sogar eine eigene Ferienimmobilie kaufen, dann reicht ein einfacher 3-Satz um auszurechnen, dass das natürlich mathematisch unsinnig ist.

    Dennoch freue ich mich jedesmal wenn ich nur mit Handgepäck und wann immer ich will unangemeldet ins eigene Ferienhäusle aufbrechen kann. Selbst an Ostern oder Pfingen und vermutlich sogar auch nächste Woche.

    Dann bringst Du auch noch so Details wie den PKW ins Spiel.

    Auch da weiß natürlich jeder Mensch, dass man in einem Klein- oder Mittelklassewagen genauso ans Ziel kommt wie mit einem Auto aus den Fabriken in meiner Stuttgarter Nachbarschaft von Daimler oder Porsche für die man locker 100 oder auch 200.000 Euro ausgeben kann. Dennoch gibt es Menschen die daran Spass haben und nicht die entgangene Rendite ausrechnen.

    Und auch eine 30-Euro Uhr von Tchibo zeigt natürlich dieselbe Zeit an wie eine 30.000 Euro Uhr von Rolex oder Hublot. Das sind Entscheidungen bei denen geht es nicht um Renditerechnung.

    Ich habe als Schwabe auch lange gebraucht bis ich mir manche unnötigen Dinge geleistet habe, für die ich auch noch mehr Aktien hätte kaufen können.

    Ab einem bestimmten Lebensabschnitt steigert sich jedoch die Freude über noch größeres Vermögen oder noch höhere Kapitalerträge nicht mehr in dem Maße.

    Wenn man dann noch die Schlagzeilen mit der Erbschaftssteuerdiskussion liest, dann bestärkt zumindest mich das in der Meinung:

    Nicht immer nur auf die Vermögensvermehrung achten sondern irgendwann auch mal ausgeben, vor allem dann solange bei einem "noch alles fujnktioniert..."

    Ich vermute mal dass ich in Deinem Lebensabschnitt diese Erkenntnis auch noch nicht hatte....

    Vielen Dank für Deine persönlichen Einblicke in Dein Leben.

    Der Forumsfreund McProfit

    Hallo aufmerksame Forumsfreunde Tomarcy  mauk Stepha1901

    jetzt habe ich einmal hier im Forum einen konkreten ETF genannt und mich gleich vertan.

    Ich war mit dem PC im Forum und habe auf dem Iphon wegen der Antwort mein Depot im Iphon parallel aufgerufen und dann irgendwie vertan.

    Es ist natürlich wie schon vermutet der VAN ECK Dividenden-Leader A2JAHJ mit rund 3% Ausschüttung auf den aktuellen Kurs.

    Für Anleger die so wie ich den Fonds schon länger haben ist die Rendite natürlich höher weil diese ja den Fonds zum niedrigeren Kurs eingekauft haben, genauso wie bei Aktien mit der Dividendenrendite.

    Für einen Dividenenfonds hat sowhl der "richtige" wie auch der "falsche" ETF dennoch zusätzlich eine ganz erstaunliche gleichmäßige Wertentwicklung. Nur das macht ihn ja interessant.

    Ein Blick nur auf die reine Dividende ist natürlich sinnlos, genauso wie wenn man Aktien nur nach der Dividende auswählt.

    Man muss immer auch die langfristige Wertentwicklung ansehen

    Überigens, noch eine kleine Episode. aus dem Leben

    An der Börse kommt es ab und zu mal vor, vor allem in Zeiten von Onlinebanking dass man sich ab und zu bei der Kauforder mal vertut sei es mit dem Betrag oder die "falsche" Aktie oder den "falsche" Fonds kauft

    Wenn man das dann irgendwann mal bemerkt kommt es aber auch vor, (ist mir selbst schon im Laufe meiner 40 Jahre Börse ab und zu schon mal passiert) dass ich der scheinbare FEHLKAUF am Ende sogar als Glücksfall erwiesen hat, weil nämlich die falsche gekaufte Aktie gestiegen ist und die "richtige" Aktie sich noch nicht bewegt hat oder gar gefallen ist.

    Dannoch halte ich das nicht für die ideale Stategie.

    Bei meiner Fehlinformation ist es jedoch so, dass auch dieser genannte "falsche" Fonds nur leinen völlig anderen Ansatz hat, Aktien auszuwählen und daher sehr interessante Aktien im Depot hält

    Das hat mich mal dazu bewogen, auch dort zu investieren weil ich die weitere Entwicklung im Rahmen des Depot leichter verfolgen kann als nur in einer sogenannten "Watchliste"

    Schönen Sonntag noch wünscht McProfit

    Samsatag 7.2.2026 um 17 Uhr

    Hallo Stepha1901

    ich habe keine Berührungsängste Einblick in mein Depot zu geben.

    Ob ich allerdings so weit gehen will wie zuletzt der Forumsfreund Irving der nicht nur seine Depotwerte sonder auch gleich die 5-Millionen mit veröffentlich hat, weiß ich nicht.

    Bei mir kommt ja hinzu, dass ich im Gegensatz zum genannte Irving in der Vergangenhiet immer so locker hier geschrieben haben, dass jeder der es wollte inzwischen Namen und Adresse gefunden hat - und mich sogar schon persönlich besucht hat. Daher hat mir meine sogenannte "bessere Hälfte" geraten, in solchen Sachen bissle vorsichtiger zu sein.

    Ich habe z.B. in St.Tropez ein (kleines) Ferienhaus unweit dem Haus der "Geisens", dort heißt ihr Haus auch "Villa Geisini" (10 mal so groß wie meines)

    Vielleicht habt Ihr ja mitbekommen was mit den Geissens passierert ist, die allzu locker ihre Vermögensverhältniss in aller Öffentlichkeit medienwirksam ausplaudeten und dann auch noch gleich Ihre Adresse mit Fotos von Haus und Pool und Garten.

    Auch der als früherer Manager vom Formel1 Weltmeister Michael Schumacher der bekannte Willi Weber wurde erst kürzlich Opfer eines Überfalls in seiner Villa in Stuttgart am Killesberg.

    Bei war aber der Fall noch ein paar Klassen ander als beim weitgehend unbekannten McProfit. Willi Weber verkauft gerade seine von ihm noch bewohnte Villa, Verhandlungsbasis ca. 15 Mio, und man kann im Internet natürlich Grundstück, Pläne, Raumaufteilung einsehen, so wie es bei Verkaufsimmobilien eben ist.

    Ob man auch gleich sieht an welcher Stelle der Tresor eingebaut ist, habe ich nicht geprüft

    Nach diesem Ausflug jetzt zu Deiner Frage.

    Mein ETF mit Schwerpunkt Dividenden und mit Ausschüttung ist der

    VAN ECK World Dividend Börsenkürzel, NL0010408704,

    er schüttet einmal jährlich rund 3,5% aus und hat zusätlich über viele Jahre eine kontinuierliche Entwicklung (nach oben)

    Es kann natürlich sein, dass ausgerechnet wenn Du Dich zum Kauf entschließen solltest, der ETF aus welchen Gründen auch immer den Rückwärtsgang einlegt.

    Dann hast Du aber mit anderen ETF auch kein Glück.

    Die einzige Frage ist nur:

    entwickelt sich trotz der relativ hohen Ausschüttung zusätzlich in Zukunft auch der KURS weitern nach oben. Sonst macht die beste Dividenenanlage keinen Sinn.

    Das siehst Du wenn Du einen Blick auf solche Aktien wirfst die aktuell zwischen 5 - 10% Dividende zahlen. Wenn Du deren Kursverlauf siehst kommt auch trotz Dividende keine Freude auf.

    Ich habe heute übrigens auf Grund Deiner Frage in mein Depot geschaut und bei dieser Gelegenheit gleich einen Auftrag für diesen ETF für weitere 2.000 Stück für den kommenden Montag erteilt. Ob dieser Kauf für einen weiteren Kursanstieg reicht, glaube ich jedoch nicht.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Samtag 7.2.26 um 10 Uhr

    Hallo Hmpf

    Du hast mit Deinem Argument natürich völlig recht, dass der MSCI langfristig im Rückblick unschlagbar ist.

    Warum also sollte man überhaupt noch andere ETFs ansehen?

    Das Argument für eine Mischung mehrer ETFs ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, weil eben dieser MSCI Index immer einseitiger wird.

    Bisher ist das gutgegangen und möglicherweise geht es weiter gut. Daher kann man selbstverständlich bei diesem Index bleiben.

    Wenn man jedoch (so wie zum Beispiel auch ich) entscheiden soll, ob man sein gesamtes Vermögen nur in diesen einen MSCI Index investiert, kann man schon ins Grübeln kommen.

    Daher habe ich diese starke Konzentration auf US Technologie zumindest dadurch ein wenig abgemildert, indem ich eben auch noch ein paar andere ETFs zugekauft habt.

    z.B. den Health-ETF mit Pharma und Gesundheitsunternehmen, oder einen Dividenden-ETF der sich nur auf Dividenden-Unternehmen konzentriert

    Der einzige Unterschied zwischen mir und Dir (falls Du anur beim MSCI bleiben solltest) ist ja Ende nur der, dass Du im günstigen Fall vielleicht ein paar Prozent im Jahr eine bessere Rendite hast als ich mit meiner Handvoll verschiedener ETFs

    Dafür hast Du im ungünstigsten Fall (falls es doch anders kommt als in der Vergangenheit) eben ein paar Prozentpunkte weniger Rendite.

    Wir beide werden jedoch immer auf demselben Podest stehen, als Gewinner oder Verlierer. Lediglich mit unterschiedlichen Prozenten.

    Aber mal ehrlich unter uns Profis hier:

    Egal was die Zukunft macht, am Ende wird der Unterschied zwischen solchen Strategieüberlegungen immer gering bleiben und wir Alle wissen eben erst hinterher ob der MSCI als einziger ETF nicht auch weiterhin gereicht hätte.

    Bei mir persönlich spielt eben bekanntermaßen die automatische Ausschüttung eine große Rolle. Das liegt an meinen Immobilien-Genen wo ich eben regelmäßige Kapitalerträge (Mieten) schätze.

    Solange ich jeden Monat automatisch meine Kapitalerträge erhalte, dazu noch ständig steigend, wird die Wertentwicklung, egal ob Immobilien oder Aktien, für mich immer zweitrangiger.

    Aber das gilt aber eben NUR für MICH, schließlich bin ich etwas untypisch hier im Forum, zum einen vermutlich der älteste Schreiber und dann auch noch in einer vermögend, solche Exemplare findet man hier selten. Daher kann man die Anlagestrategien solcher Menschen auch nicht einfach 1 : 1 übernehmen.

    Den meisten Forumsfreunden hier würde ich auch genauso wie meinem Freundeskreis der von mir ständig immer irgendwelche "Tips" erwartet, einen thessaurierenden Welt ETF empfehlen.

    Da brauche ich auf jeden Fall keine kugelsicher Weste, wenn das schief gehen sollte. Dann sitzen wir nämlich alle im gleichen Boot.

    Viel Erfolg, egal wie Du Dich entscheidest von McProfit

    Freitag 6.2.2026 24.00 Uhr

    Lieber Forumsfreund carbarazzi

    Du siehst, es kann sein ich mal morgens um 7 Uhr hier zu finden (eher selten) als auch abends noch um 24 Uhr. Als "Privatier" ist man Herr seiner Zeit....

    Wenn Du mich schon nach meiner aktuellen Strategie fragst will ich auch ehrlich antworten.

    Meinen Börsenlebenslauf kennst Du ja schon ein wenig.

    In den 1980er Jahren angefangen.

    So wie damals üblich mit '"übrigem Geld". Nebenwerte gekauft, Turn-Around-Aktien, also Aktien die tief im Kurs gesunken sind, je tiefer desto besser. Dann habe ich erfahren dass es immer noch tiefer gehen kann. Am Ende sogar auf Null

    Ich erinnere mich noch heute an die Computerfirma COMMODORE mit dem C64 und Amiga Computer, (lange Zeit ein Favorit von Bolko Hofmann vom Effectenspiegel) trotzdem 1994 pleite und mir ihr haben hundertausende von Aktionären die auf einen Turn-Around gesetzen hatten, ihr Geld verloren, einer davon war ich

    Auch Digital Equipment ist mir in Erinnerung geblieben. Lieblingsaktie von vielen Börsenzeitschriften, war lange Zeit der größte Computerhersteller der Welt.

    Oder wer erinnert sich noch an WANG LABS. Bürocomputer, hat die Entwicklung zum PC voll verpasst. Aktie wertlos. Nix Turnaround

    Ich war aber auch bei NORTEL dabei, Insolvenz Anfang 2000, bei Eastman Kodak und auch bei TOYS R US. Statt großem Aufstieg - Totalverlust. Und natürlich war ich auch bei PAN AM dabei ...

    Das war für mich Lehrgeld.

    Zum Glück hatte ich noch Dank den soliden Immoblilien die als Schwabe Pflicht sind noch Kapital.

    Dann habe ich umgeschwenkt auf die großen Multies mit Schwerpunkt Dow Jones Werte.

    Und plötzlich habe ich mit diesen Aktien ganz zufällig einen sensationellen Nebeneffekt bemerkt. Die vierteljährliche Dividende. Alle 3 Monate Geld auf dem Konto und jedes mal mehr. Ohne Ausnahme, Jahr für Jahr. Es war für mich unglaublich, dass darüber so wenig geschrieben wurde.

    In Deutschland schauten die Anleger fast immer nur auf den Kurs.

    In den USA sind die Dividenden für die meisten Menschen die Altervorsorge.

    Ich habe bei vielen Aktien erlebt wie sich dort die Dividende verzehnfacht hat.

    Mein bekanntestes Beispiel McDonalds. Für meine ersten 1.000 Aktien die ich mal für 20.000 Dollar gekauft habe erhielt ich am Anfang 400 Dollar Dividende im Jahr. Heute erhalte ich für dieselben Aktien statt 400 Dollar über 4.000 Dollar. So wie es aussieht dieses Jahr erstmals sogar 5.000 Dollar. Jahr für Jahr.

    Was interessiert mich da noch der Kurs. Der ist übrigens ganz nebenbei auch noch gestiegen. Von damals 20.000 Dollar auf aktuell 200.000 Dollar. Aber zugegeben, ich erzähle hier von 25 Jahren Börsenphase.

    Und warum wechsle ich trotzdem jetzt auf die alten Tage noch meine schönen Aktien in ETFs. Gerade deshalb. Die Betonung liegt auf "alt". Wenn man im 80. Lebensjahr ist, hat man eine andere Sicht auf manche Dinge.

    Was mir am Unwichtigsten geworden ist, sind die täglichen Aktienkurse.

    Bei den ETFs brauche ich mich um nichts mehr zu kümmern. Keine Umschichtung, keine Steuerüberlegungen, kein Wertausgleich, nichts! Nur halten, liegenlassen und sich an der Dividende erfreuen.

    Natürlich bin ich auch mit ERFs weiterhin ein Anhänger meiner Dividenden.

    Auch wenn mich einige Forumsfreunde hier (u.a. der Forumsfreund @Irvin) überzeugt haben, dass mathematisch eine Dividende kein Vorteil ist.

    Ich bin jedoch ein Freund der Ausschüttungen.

    Egal ob die MIETE von meinen Immobilien oder DIVIDENDE von den Aktien. Das Geld kommt automatisch, fast jeden Monat und dazu noch steigend, Jahr für Jahr.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass so ein Umstieg von Aktien auf ETFs nicht so einfach ist.

    Vor allem dann, wenn sich teilweise im Laufe der Jahre und Jahrzehnte die Kurse verdoppelt, verfünffacht oder verzehnfacht haben.

    Dann kommt man allein schon wegen der Steuer ins grübeln. Auch ein steuefreier Altbestand ist kein Trost. Wenn ich den umschichte ist der Verkauf wohl steuerfrei aber künftige Kursgewinne beim neu gekauften ETF werden dann steuerpflichtig.

    Alles nicht so einfach. Aber ich bin auf gutem Weg.

    Ob die ETFs die ich gekauft habe am Ende nun besser sind als andere, das wird die Zukunft zeigen, oder das werden meine Erben feststellen.

    Ich habe mit dem Welt ETF begonnen,

    habe aber auch einen NASDAQ ETF was eigentlich Blösinn ist weil der Welt ETF schon genug Technologie hat. Nachdem sich der "eigentlich unnötige" NASDAQ inzwischen verdreifacht hat, ist mit die Fehlentscheidung eigentlich egal.

    Dann habe ich noch einen HEALTH-ETF weil ich immer noch der Meinung bin, wenn die Menschen älter werden brauchen die mehr Pillen (von den Pharmafime)n und mehr Herzschrittmacher (von Medtronic) und mehr Hüftgelenke (von STRYKER) und mehr Brillem (von ESSILOR) und mehr Diabetesmittel (von Novo) usw.

    Bisher bleibt es jedoch bei der Hoffnung. Der Health läuft dem MSCI und erst recht dem Nasdaq (noch) hinterher....

    Dann habe ich noch 2 reine Dividenden-ETF mit wie bei solchen ETFs üblich, hoher Ausschüttung und sehr gleichmäßiger Kursentwicklung. Obwohl Dividenenaktien nach der Theorie ( Irving und auch vom guten alten Achim Weiss) geringer im Kurs klettern sollten kann ich das bisher nicht bestätigen.

    So, bevor ich jetzt wegen Überlänge gesperrt werde, beende ich mal die Geschichte. Wobei ich davon ausgehe, dass wohl kaum einer bis hierher durchgehalten hat. Oder doch? Der hat sich ein schwäbisches 3-Gänge-Menü verdient wenn er mal nach Stuttgart kommt (Rostbraten mit 2 Trollinger)

    Egal, es war auch für mich lustig mein Börsenleben Revue passieren zu lassen...

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Freitag 6.2.2026 (um 7 Uhr!!)

    Hlalo Forumsfreunde,

    ich schau zur Zeit nur noch alle paar Tage mal hier ins Forum und noch seltener in mein Depot.

    Heute musste ich jedoch staunen.

    Das Niveau der Kommentare ist meiner Einschätzung nach unglaublich gestiegen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich oft intellektuell nicht mehr mithalten kann.

    Es ist tatsächlich so, dass ich selbst nach 40 Jahren akiv an der Börse hier im Forum noch viel gelernt habe.

    Vielen Dank daher auch an die aktuellen Schreiber der letzten Kommentare hier:

    12345, Horst Talski  Harley  Ariel, monstermania

    und inzwischen auch an den wieder sehr geschätzen Irving.

    Ich selbst habe in meinem relativ langen Börsenleben so ziemlich alle Strategien - nicht nur in der Theorie - sondern auch in der Praxis erlebt.

    Man kann auch sagen: Ich habe in dieser Zeit keinen Fehler ausgelassen.

    Leider gab es im letzten Jahrtausend noch kein Internet und vor allem kein FORUM wie dieses hier.

    Jeder musste seinen Fehler selbst machen. Inzwischen habe ich so ziemlich alle Strategien mitgemacht die man sich vorstellen kann.

    Angefangen mit Kaufen und Verkaufen, sogenanntes Traden mit Nebenwerten, Pennystrocks, Turn Arounds...

    Nach erster Ernüchterung Umschichtung auf große Multies

    Danach Fokus auf Dividenden

    und wer hätte das geglaubt:

    Nach 40 Jahren trennt sich selbst ein McProfit von vielen seiner geliebten Einzelaktien und kauft ETFs.

    Ab diesem Zeitpunkt hat sich das Depotvermögen kontinuierlich entwickelt. Von links unten nach rechts oben. Leider hat das einen Preis: Börse wird langweilig.

    Die vielen Einzelaktien in einem ETF, egal in welchem, glätten eben die Einzelergebnisse.

    Es fehlt die tägliche Spannung. Jetzt reicht einmal im Jahr ein Blick ins Depot.

    Früher bin ich jeden Morgen an das Kiosk gelaufen und habe mein Handelsblatt gekauft, anders bekam man keine Aktienkurse!!

    Jetzt wird hier nicht nur über eine Mischung von Aktien sondern auch über eine Mischung mit mehreren ETFs diskutiert.

    Viele ETFs enthalten dieselben Aktien. Und bei vielen verschiedenen ETTs im Depot wird es noch langweiliger.

    Der Saldo des Depotvermögens verändert sich noch langsamer.

    Inzwischen gilt bei miraber längst das Motto:

    Lieber langsame Gewinne als schnelle Verluste.

    Vielen Dank nochmal für die fundierten Kommentare in diesem Kapitel.

    McProfit

    Hallo Planschkuh

    Deine Strategie bei sinkenden Kursen nachzukaufen liest sich zunächst mal sehr durchdacht.

    Leider befürchte ich, dass das eher theoretische Überlegungen sind die noch längst nicht den Härtetest eines richtigen sogenannten "Crash" bestanden haben.

    Nach 40 Jahren aktiv an der Börse habe ich sehr oft erlebt wie schnell die besten Vorsätze - wenn es drauf ankam - über Bord geworfen wurden.

    Wenn man sieht wie das eigene Geld jeden Tag weniger wird und wenn man dann möglicherweise der Ehefrau noch erklären muss. dass man die letzte noch vorhandene Liquidität jetzt auch noch in dieses Teufelszeug mit Namen AKTIEN investiert, dann bin ich nicht mehr so sicher, wer diese Strategie noch durchhält.

    In Zeiten wo die Kurse mal nicht nur 20 oder 30% sondern um 50 oder mehr Prozent gesunken sind, dann sind die Schlagzeilen entsprechend.

    Dann liest man von Weltwirtchaftskrise, von Geldentwertung, von den 1930er Jahren und alles was höhere Auflage den Zeitungen oder höhere inschaltquoten der telebörse beschert.

    Ich war schon bei 1987er Crash dabei. Damals fiel der Dow Jones Index in kurzer Zeit scheinbar endlos. Börsnmakler in New York sprangen in Selbstmordabsicht aus den Wolkenkratzen. (Ein Glück dass viele Fenster sich nicht öffnen ließen).

    Das Motto hieß damals: "Rette sich wer kann" und "nie wieder Aktien..."

    Als wir damals im November 1987 in unserer wöchentlichen Börsen-Stammtischrunde in einem Esslinger Altstadtlokal das Motto ausgaben. "Jetzt Aktien kaufen..." schrieb am nächsten Tag Heinz Heinemann der damalige Journalist der örtlichen Tageszeitung über unseren Stammtisch: "Hoffnungslose Narren..."

    Heute kann man darüber lächeln.

    Aber, lieber Forumsfreund Planschkuh:

    Du musst den Praxistest noch machen.

    Erst dann weiß Du ob Du wirklich zu den sogenannten "Hartgesottenen" an der Börse gehörst.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Liebe bedauernswerte Mieter !!

    Als langjähriger Eigentümer und Vermieter mit einem nicht unerheblichen Immobilienbesitz muss ich mich zu diesen Kommentaren jetzt auch noch melden.

    Zunächst mal braucht man sich nicht zu wundern wenn immer weniger Menschen sich für eine Immobiie als Kapitalanlage entscheiden.

    Selbst "Urschwaben" wie der McProfit bevorzugen inzwischen die bereits versteuerten und dazu noch automatisch steigenden DIVIDENDEN längst - gegenüber MIETEINNAHMEN.

    Bis man sich an der Rendite von Immobilien möglicherweise erfreuen kann, sind viele Hürden zu nehmen:

    Mieterauswahl (nicht nur bei den "bösen Vermietern" auch bei den Mietern gibt es schwarze Schafe)

    Nebenkostenabrechnung (für viele Privatvermieter eine Herausforderung, siehe die vorausgegangenen Kommentare)

    Dann die meist zur ungelegenen Zeiten anfallenden Reparaturen, Sturm- und Wasserschäden, Modernisierung, Entscheidung für Heizsystem, Streupflicht, jährliches überprüfen der Rauchmelder, Ablesen der Strom- Wasser- Gaszähler. Kundendienst für Heizung, gegebenenfalls für Hebeanlage, für Aufzug, Lüftung, Markisen, Jalousien, Störung im BUS System und dann noch am Jahresende alles zusamenstellen und dem Finanzamt belegen, zusammen mit Finanzierungszinsen und Abschreibungen.

    Und nicht vergessen: Auch Mieteinnahmen sind Kapitalerträge ,die jedoch im Gegensatz zu Dividenden oder Zinsen, mit dem vollen Steuersatz von meist 42% + Soli versteuert werden.

    Die großen Probleme - die zum Glück nicht so häufig sind - habe ich bewusst ausgeklammert.

    Das ist vor allem der Ärger mit unliebsamen Mietern. Es mag sein dass die Quote solcher Mieter möglicherweise mit der Quote ähnlich veranlagter Vermieter sich die Waage hält. Ein schwacher Trost für faire Vermieter.

    Bereits mit der aktuellen Diskussion hier im Forum um ein harmloses Problem hat man bereits den einen oder anderen "Anleger" verschreckt, der aus Tradition vielleicht mit dem Gedanken spielte sich eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen.

    Wenn er trotz aller Risiken und Aufwand sind dennoch zu einem Kauf entschließen sollte, kommt spätestens beim Kalkulieren der Rendite das Erwachen.

    Die Kaufpreise von neuen Wohnungen klettern ungebremst. Inzwischen haben wir im Großraum Stuttgart, wo ich nun mal lebe, längst die Schwelle von 7.000 Euro pro m2 verlassen und marschieren stramm auf die Schallgrenze von 10.000 Euro pro m2 zu.

    Spätestens dann, wenn man den obligatorischen PKW Stellplatz und die in der Regel ebenfalls kaum entbehrliche Einbauküche und ein paar Extras einrechnet.

    Die Zinsen während der Bauzeit großzügig nicht gerechnet, ebenfalls den Stress bis die unvermeidliche Mängelliste nach vermeintlicher Fertigstellung abgearbeitet ist.

    Während die Kosten immer weiter fröhlich steigen, liest man zur Zeit an den Plakatwänden der Parteien die sich zumindest im Schwabenland gerade bewerben Schlagzeilen wie diese:

    "die Mieten müssen runter..." "Mietendeckel" "Zweckentfremdungsverbot" "bezahlbares Wohnen für alle" "Mietpreisbremse" usw. usw.

    Bei einer städtischen Wohnbaugesellschaft wo ich im Aufsichtsrat bzw. Beirat bin, hat zuletzt der Geschäftsfhrer bei einer Sitzung eine Kalkulation präsentiert.

    Demnach liegt die sogenannte "Kostenmiete" also die Miete die er bei klassicher Kalkulation berechnen müsste, bei 25 Euro pro m2 (Kaltmiete wohlgemerkt).

    Da ist vor allem bei den sonst von mir durchaus geschätzten Kollegen der Sozialdemokraten "die Klappe heruntergefallen" - schließlich war ein von ihnen massiv geforderter Tagesordnungspunkt "bezahlbares Wohnen"

    Liebe Forumsfreunde, das war jetzt mal eine Antwort von einem überzeugten langjährigen Vermieter nach der Lektüre der Kommentare. Ein pöaar von Euch sind mir etwas zu schnell in das alte Schema mit den "bösen Vermietern" gerutscht.

    Schöne Grüße von McProfit

    ich gebe zu: Mein Forumsname hier ist bei diesem Thema nicht gerade passend.

    Mein Vorschlag bleibt:

    Erst mal prüfen wie hoch sind den die Kosten für Heizung und Warmwasser pro m2 im Jahr!

    Mit dieser Zahl, z.B. 18 Euro pro m2 im Jhar oder 1,50 Euro pro m2 im Monat sieht man schon mal ob sich die ganze Aufregung überhaupt lohnt?

    Wenn Deine m2-Kosten erheblich von diesem Durchschnittswert abweichen, dann kannst Du immer noch die bereits hier genannten Instrumente einsetzen.

    Jetzt erstmal alles der Reihe nach.

    Das schreibt Dir ein Hausbesitzer und Vermieter der es gewohnt ist mit nervösen Mietern über Nebenkostenberechnung zu diskutieren.

    Viele Grüße McProfit

    Jetzt hat sogar die BaFin den Crash prophezeit

    Beim Lesen der Wirtschaftsnachrichten habe ich meinen Augen nicht getraut. Jetzt hat sogar die Bundesanstalt für Finanzen BaFin den CRASH an der Börse vorhergesagt.

    Damit ist es endlch auch von amtlicher Seite bestätigt. Der Crash kommt.

    Viel Glück beim Verkauf wünscht McProfit

    Hallo Eva Helene

    wenn es um Immobilienfragen geht, kann ich oft auch noch einen Kommentar dazu geben. Schließlich bin ich seit über 40Jahren selbst Eigetümer und Vermieter von zahlreichen Immoblien in Stuttgart. Wohnungen, Büro, Läden, Gastronomie, Wohn- und Geschäftshäuser.

    Zunächst mal ist es erstaunlich, dass Du erst jetzt im Januar 2026 eine Nebenkostenabrechnung von 2024 erhälst.

    Schon wegen der Einkommensteuererklärung ist es allgemein üblich dass die Abrechnungen in den meisten Fällen bis Juni des Folgejahres beim Mieter ankommen.

    In den meisten Fällen werden die Nebenkostenabrechnungen nicht vom Eigentümer und Vermieter gemacht sondern von einem beauftragten Hausverwalter.

    Das gilt ganz besonders bei Teileigentum, also bei Eigentumswohnungungen wo in einem Haus verschiedene Eigentümer Wohnungen besitzen.

    Bei Dir scheint der Eigentümer und Vermieter auch der Hausverwalter zu sein. Das deutet auf eine Immobiliengesellschaft hin.

    Dort ist es jedoch so, dass solche Abrechnungen in großer Zahl professionell von Angestellten gemacht werden und dass dort schon aus "Selbstschutz" die Abrechnungen zeitnah und verständlich verschickt werden.

    Daher ist der von Dir nur oberflächlich beschriebene Vorgang für mich nicht ganz verständlich.

    Bevor Du jetzt gleich mit Kanonan auf Spatzen schießt solltest Du erst mal anschauen von welchen Beträgen wir hier sprechen.

    Es geht ja vermutlich am Ende um einen Differenzbetrag wo Du vermutest dass Deine Heizkosten zu noch sen könnten.

    Du kannst jedoch zunächst einmal eine Faustregel anwenden.

    Rechne doch einmla aus, wie hoch die Heizkosten Deiner Wohnung incl. Warmwasser pro m2 im Monat oder im Jahr sind.

    Dazu nimmst Du den Gesamtbetrag der auf Deiner aktuellenAbrechnung steht und teilst den durch die m2 Zahl Deiner Wohnung.

    Also z.B. Heizkosten incl. Warmwasser 2.000 Euro im Jahr geteilt durch 100 m2 macht 20 Euro pro m2 im Jahr oder rund 1,70 pro m2 im Monat.

    Wenn Du eine Gas oder Ölheizung hast sind es ca. 1 - 2 Euro weniger pro m2 im Jahr, bei Fernheizung auch mal 1 - 2 Euro mehr

    Natürlikch abhängig ob Du allein wohnst oder mit 6 Personen und ob es ein Uraltbau ist oder ein isolierter Neubau.

    Was will ich damit sagen:

    Wenn Deine überschlägigem Kosten ungefähr in diesem Bereich liegen, dann besteht schon mal kein Grund zur Aufregung.

    Dann kannst Du auch bei detaillierter Aufschlüsselung keine große Überraschung erwarten.

    Daher jetzt schon zum Anwalt oder Mieterverein rennen ist nur dann sinnvoll wenn die Gesamtsumme den von mir genannten Wert erheblich übersteigt.

    Bitte Gelassenheit - aber dran bleiben und die Mitarbeiterin einfach ständig an die Auskunft rinnern.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit aus dem Land der Häuselbauer

    Hallo Forumsfreund mocean

    Vielen Dank für Dein Vertrauen in mein Immobilien Fachwissen

    Bei Fragen zur Abschreibung kann ich Dir jedoch nur allgemein antworten


    wenn du eine gebrauchte Immobilie zum vermieten kaufst dann musst du bekanntlich die Mieteinnahmen mit Einkommensteuer versteuern

    Von den Mieteinnahmen kannst du allerdings erst mal alle Ausgaben abziehen
    also z. B. nicht umlegbare Nebenkosten,

    Weiterhin die Zinsen für deine Kredite.

    der wichtigste Punkt deiner Frage war Abschreibung

    Das sind 2 % vom Wert des Gebäudes .

    Die 2 % werden jedoch nur vom Gebäude berechnet und nicht vom Grundstückswert

    Wenn du also eine Immobilie kaufst, für beispielsweise 500.000 € mit einem Grundstückswert Anteil von 100.000 €. Dann beträgt der Gebäudewerto 400.000 €.
    Von diesem Betrag kannst du jedes Jahr 2%, also 8000 € von deiner Mieteinnahme abziehen und nur den Rest musst du versteuern.
    Bei beginnst du mit Immobilie5 % die sind aber meist mit 5% - das war aber nicht deine Frage

    Alle Sonderfälle bei Abschreibungen solltest du mit dem Steuerberater besprechen.
    Ich habe immer nur die normale Abschreibung von 2 % genutzt.

    Zusammen mit den Zinsen hat das gereicht, dass ich sie ersten Jahre so gut wie keine Steuern zahlen musste

    Viel Erfolg wünscht

    Hallo Forumsfreunde

    als alter Immobilieprofi der selbst vor 50 Jahren mit NULL angefangen hat Immobllien zu kaufen hier mein Kommentar.

    Ich habe alle meine Immobiline die ich im Laufe der Jahrzehnte gekauft habe mit Krediten finanzieriert. Meist zu 100%. Mit jeder weiteren Immobilie wird das immer einfacher.

    Ich habe immer mit der örtlichen Hausbank, in diesem Fall meist die Volksbank finanziert. Die Kreditverträge waren fair, die Zinsen nie zum Tiefstpreis, dafür klarer Umgang und keinerlei Probleme wenn es mal nicht ganz rund lief.

    Derart merkwürdige Verträge würde ich nie machen. Solche Klauseln stehen nicht zum Spass drin. Merkt man erst wenn es mal eng wird.

    Finger weg. Ab zur Hausbank, persönliches Gespräch, faire Kondiutionen, man kann sich ja vorher informieren. und fertig.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Sonntag 1.2.2026

    Hallo Forumsfreunde

    wenn es Geld vom Finanzamt gibt, dann steigt hier gleich die Quoe der Anfrage.

    Daher will ich heute auch einen aktuellen Kommentar liefern. Vorab, ich habe die ganzen Beiträge der Vergangenheit zu diesem Thema nicht alle gelesen.

    Aktueller Stand bei mir privat

    Ich habe diese Woche von meiner Hausbank der BW Bank Stuttgart, Post bekommen mit dem Hinweis dass ich meine doppelt bezahlte Körperschaftssteuer bei den europäischen Aktien zurückfordern kann. Das entsprechende Formular lag bereits ausgefüllt zur Unterschrift bei.

    Da es bei mir um hohe Rückersatttungsbeträge im 5-stelligen Bereich geht ist das bei mikr jedes Jahr ein großes Thema.

    Ich habe alle europäischen Aktien extra nur deshalb bei meiner Hausbank in Stuttgart,

    (der LBBW BW-Bank, gehört zur Sparkassenornisation,)

    weil diese Bank die Anträge an die ausländischen Finanzämter nach Paris, Dänemark, Zürich usw schickt.

    Man kann das auch selbst machen.

    ABER.: nzwischen muss auch das deutsche Finanzamt VORHER zusätzlich den Wohnsitz auf dem Antrag bestätigen. Also erst zum dt. FA schicken, warten bis es zurückkommt und dann an das jeweilige Landes-FA schicken.

    Das alles macht für mich die öftliche Landesbank - die Baden Württembergische BW Bank.

    Bei US Aktien und deutschen Aktien ist es nicft notwendig.

    ch habe aber nun mal auch viee Europäer, Air Liqude Frankreich, Essilor Brillen, Nestle Schweiz, Novo Pharma, Loreal, usw.

    Alles Firmen die hohe Dividenden zahlen. Daher sind bei solchen Aktien auch die Steuerückerstattungen entsprechend hoch. Da ist es ein echter Vorteil wenn das die Hausbank erledigt.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber @Finanzdallas

    Hier kommt ein Kommentar von McProfit.

    Da mich Forumsfreund monstermania hier ausdrücklich als Immobilienkenner erwähnt hat, will ich Dir gerne meine Meinung sagen. Ich bitte jedoch ausdrücklich den Forumsfreund Irving, sich aus meiner Darstellung herauszuhalten.

    Der Herr Irvin mag ein kluger Mensch sein. Sehr viele Forumsfreunde hier, wozu auch ich gehöre, haben jedoch Probleme mit seiner etwas besserwisserischen oder rechthaberischen Art zurechzukommen. Daher heae ich persönlich schon in vergangen Zeiten seine Kommentare ignoriert.

    Es ist gut möglich dass es andern Menschen mit meinen Kommentaren ähnlich geht. Ich würde das akzeptieren

    Jetzt zur Deiner Immobilienfrage:

    Ich selbst war über 30 Jahre lang Inhaber eine Immobilienfirme in Stuttgart. Schwabengrund Immobilien AG. Die Firma hat Maklertätigkeiten gemacht, also Verkäufe vermittelt und wir haben auch selbst viele Immobilien gebaut, verkauft und zahlreiche Immobilien als Kapitalanlage behalten.

    Gerade im Schwabenland ist die Immobilie immer noch Hauptbestandteil der meisten Menschen bei ihren Kapitalanlagen, lange vor Aktien oder Fonds oder Anleihen.

    Allerdings kann man Immobiien mit Aktien nur bedingt vergleichen.

    Der Hauptumterschied ist ,dass man Immobilien fast immer ganz oder teilweise finanziert und den Darlehensanteil mit der Miete abbezahlt.

    Das führt dazu dass man in der Regel nach 10, 20 oder 25 Jahren je nach Eigenkapitalanteil und Tilgungssatz schuldenfrei ist und dann meist als sogenannte Altersversorung die Mieteinnahmen hat.

    Die meisten Anleger beschränken sich dabei nicht auf eine einzie Immobilie, also Wohnung, sondern kaufen immer wieder ein weiteres Objekt dazu, sobald die Bank die nächste Finanzierung frei gibt.

    Ich selbst habe auf diese Weise im Laufe der Jahrzehnte den größten Teil meines heutigen Vermögens aufgebaut.

    Bei Aktien ist es genau umgekehrt.

    Diese werden in der Regel nicht auf Kredit gekauft sondern sofort beim Kauf bezahlt. Dafür hat man sofort die Erträge in Form steigender Dividenden.

    Das habe ich vor allem dann gemacht als ich bereits im späten Lebesnabschnitt Immobilien nach und nach verkauft habe und viel Eigenkapitla hatte.

    Heute lebe ich von Mieten UND Dividenden.

    Die Antwort auf die Frage wie man HEUTE eine geeignete Wohnung findet ist unterschiedlich. Sowohl Zeitungsanzeigen, Immobilienportale, Versteigerungen, Registrierung bei Banken, Maklern und Insolvenzvewaltern. Aber auch bei Bauträgern weil diese oft Wohnungen in Zahlung nehmen.

    Auch eigene Inserate sind oft hilfreich.

    Besonders günstig sind vermietete Wohnung weil dort die vielen Kaufinteressenten die einziehen als Wettbewerber wegfallen. Du solltest eine Bruttorenidte von 3- 6% anstreben.

    Wenn Du mehr wissen willst, einfach melden.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit