Lieber Forumsfreund @ika
Auf den Makler verzichten kann man vor allem dann, wenn man eine klassische (Bilderbuch)-Immobilie hat.
Sagen wir mal so:
Z.B. eine 4-Zimmer-Wohnung, neubauähnlicher Zustand in einem guten Wohngebiet einer Stadt,dazu noch Südseite mit Bakon und Tiefgarage und beziehbar und zum ortsüblichen Preis kalkuliert.
In diesem Fall schaffst Du das vermutlich auch selbst.
Leider lieber @ika sind die meisten Immobilien nicht "klassisch"
Es gibt Altbauwohnungen im 5. Stock ohne Aufzug,
es gibt Wohnungen ohne Balkon oder ohne PKW Stellplatz,
es gibt Wohnungen mit hohem Renovierungsstau,
es gibt problematische Hausgemeinschaften wo ein Prozesshansel dabei ist
Es gibt Wohnungen die an schwierigeMieter vermietet sind und jede Besichtigung verweigern
Es gibt Wohnungen an leuten Durchgangsstraßen und vieles mehr...
Ich habe selbst als Makler jahrzehntelang Immobilieni verkauft
Ich weiß wie froh mancher Eigentümer war, wenn nach den ersten erfolglosen Besichtigungen ein Makler ihm die Arbeit abgenommen hat.
Und dann lieber IKA vergisst nicht die andere Seite.
Es gibt Kaufinteressenten mit denen man erst noch hart verhandeln muss.
Das kann nicht jeder immobilenbesitzer.
Einem Makler vertrauen die Kauf-Interessenten viel eher an,
wenn ihnen der Preis zu hoch ist,
oder wenn die Finanzierung noch nicht steht
oder wenn sie selbst eine andere Immoblie erst verkaufen müssen um die neue Wohnung oder das Haus zu bezahlen.
Lieber IKA, leider sind nur die wenigsten Immobilien "Idealobjekte"
Und wenn sie es sind, dann haben die Verkäufer oft viele zu hohe Preisvorstellungen und dann wird ein solches Objekt auch schnell zum Ladenhüter.
Ich könnte ein Buch über die unterschiedlichen Geschichten beim Immoblienverkauf schreiben.
Das ist mir nur gerade eingefallen als ich Deinen lapidaren Satz gelesen habe,
"wozu braucht man eigentlich einen Markler?"....
Schöne Grüße aus Stuttgart von McProfit