Beiträge von MoR

    Ich muss gestehen, dass ich an dieses Meme denken musste:

    Bei den aktuellen Beiträgen ist noch nichts schlimmes passiert, aber du MUSST deinen Gestaltingsdrang in den Griff bekommen. Ansonsten bist Du über kurz oder lang in komplizierten Gefilden unterwegs und riskiert Rendite oder gar Kapital.


    Um aber auch auf Deine Frage zu antworten:

    Es gibt Tools wie Portfolio Performance oder Finanzfluss Cockpit, mit denen kannst Du die detaillierte Gewichtung Deiner Investments analysieren.

    Die KI macht auch nichts anderes als aus den öffentlichen Quellen und Forenbeiträgen Infos zu sammeln und so aneinander zu Reihen, dass es für Dich gut klingt. Ob das stimmt steht auf einem anderen Blatt. Es ist einfach nur gefällig. Fakt ist: Du hast eine sehr gute Lösung für Deinen Übergang in die Rente gefunden (basierend auf deinen beachtlichen Beitragsjahren).

    Jetzt lass Dich nicht von irgendwelchen Diskussionen in Berlin kirre machen. Die mehrfach von Dir angesprochene IG Metall wird sich auf dafür einsetzen, dass Leute mit bestehendem Vertrag nicht schlechter gestellt werden.

    Würdet ihr es aufgrund der geringen Rendite des Tagesgeldkontos riskieren für die kommenden vier Jahre mehr Geld in ETFs zu investieren oder es lieber weiterhin deutlich stärker gewichtet das Tagesgeldkonto besparen, sodass die in vier Jahren geforderte Restschuld auch garantiert zur Verfügung steht und beglichen werden kann?

    Ganz klar NEIN. Ist doch eine super Situation. Lass das Geld auf dem Tagegeld oder einer Festgeldtreppe und freue Dich über die gute Ausgangslage.

    Sorry, aber für so ein Spielkram bist du hier echt im falschen Forum.

    Weil Finanztip zu langfristigem Investment in weltweite Aktien-ETFs rät und hier vor allem Leute unterwegs sind, die das ernst nehmen. Als Hobby kannst du X.000 € in Intel oder X.000 € in WhatEver packen – du kannst das Geld aber auch im Kasino "für dich arbeiten lassen".

    Ich will da auch nur 5k einmalig investieren und dann 250/Monat. Weiter 1000 im Monat gehen aufs Tagesgeld und dienen dem Aufbau von Eigenkapital für ein Haus in ca. 5 Jahren. Wenn der ETF dann dick im Plus steht, wird der dafür auch aufgelöst, falls nicht, bleibt er als Altersvorsorge stehen (ich bin 30).

    So zumindest mein Plan

    Das ist ein sehr riskanter Plan / "Approach", von dem ganz konkret von Finanztip & Co abgeraten wird. Aktien-Etf sind kein ratsames Investment bei einem Anlagehorizont von weniger als 10 Jahren, da sie großen Schwankungen unterliegen. Natürlich kann es gut gehen - aber auch dazu führen, dass Du gegen Deinen Willen dein Leben lang zu Miete wohnen wirst.

    Die wichtige Sache ist doch, dass ein ETF nichts ist, was man mit Geld machen sollte, dass man in den nächsten 10-15Jahren brauchen wird. Das Risiko ist sonst viel zu hoch, dass Du das Geld abheben musst, wenn die Kurse mal im Keller sind.

    Ich würde an deiner Stelle ganz ruhig an die Sache herangehen. Dass hier sofort von Langzeitarbeitslosigkeit gesprochen wird, ist typisch, aber nicht hilfreich.

    Wichtig zu verstehen ist, dass die Leute von der Agentur für Arbeit (Arbeitslosengeld) dir wirklich erstmal nur helfen wollen. Für studierte Leute gibt es dort in der Regel eigene Teams, die dir auch spezifisch helfen können. Und das auch ganz materiell: Beihilfen zum Umzug, zum Pendeln oder auch Erstattungen für teurere Bewerbungen sind möglich, ggf. auch Weiterbildungen. Das aber eher selten, denn die Arbeitslosigkeit unter Leuten mit Studium ist in Deutschland immer noch sehr gering (2-3 Prozent). Das heißt, du wirst wieder einen Job finden. Vielleicht woanders als bisher, vielleicht weiter weg, vielleicht mit schlechteren Konditionen.

    Ich würde an deiner Stelle auch erstmal Sparpläne stoppen und meinen Puffer aufbauen für den Fall, dass es doch länger dauert. Auch die Menschen im Jobcenter (Bürgergeld/Grundsicherung) sind viel besser als ihr Ruf, aber es wäre ärgerlich, wenn du mangels schönen Vermögens an deine ältesten ETF-Anteile ran müsstest.

    theoretisch ja, aber praktisch schwierig: was packe ich denn in den Vertrag, wenn ich noch gar nicht weiss wie sich unser gemeinsames Leben entwickeln wird?

    Hierzu der Hinweis, dass Eheleute bei beiderseitigem Einverständnis jederzeit einen Vertrag mit sich schließen bzw. einen bestehenden ändern können. Wenn man es nicht tut, hat man halt den staatlichen Standardvertrag. Oder um es anders zu sagen: Unterlassen ist auch eine Handlung.