Beiträge von MoR

    Ich stelle nochmal frech meine Frage: Würdet ihr die letzte Lastschrift zurückholen, um euren eigenen Schaden zu minimieren?

    Also ich wäre da zumindest vorsichtiger als du. Grundsätzlich verstehe ich deinen Wunsch nach Risikominimierung und kann nachvollziehen, warum man damit rechnet, dass der Anbieter vielleicht langfristig nicht seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Bevor man sich jetzt aber selbst ins Unrecht setzt, würde ich bedenken, dass ein Stromanbieter andere Möglichkeiten hat, an sein Geld zu kommen als du (Inkasso, Schufa-Eintrag etc.), und die würden auch bei einer eventuellen Insolvenz weiter bestehen bleiben. Natürlich kann man sich auch dagegen wehren, wenn du aber schon hier selbst sagst, dass das Geld zwar logisch, aber nicht juristisch dir zusteht, wäre mir das zu riskant.

    Der Laden hat also offensichtlich versucht, dich über den Tisch zu ziehen. Und trotzdem machst du weiterhin Geschäfte mit ihm, weil er ein paar Cent billiger ist als die Konkurrenz?

    Ich finde diese Logik verquer: Natürlich beharrt man darauf, dass sein Geschäftspartner sich an seinen Vertrag hält. Würde ich da wieder neu abschließen? Nein. Will ich den mir zugesichert Preis haben? Ja.

    Stell Dir einfach vor, Du hättest im Online-Handel 12 Sachen gekauft, aber nur 2 bekommen mit dem Hinweis, dass Du jetzt mehr bezahlen sollst für den Rest. Dann würdest Du es doch auch nicht auf sich beruhen lassen, sondern die Lieferung der ausbleibenden Bestellungen verlangen, oder?

    Sie haben völlig recht: Für Ihren Vertrag gilt eine Preisgarentie bis zum Ende der vereinbarten Preisgarantiefrist. Die angekündigte Preisanpassung zum 07.12.2026 betrifft Sie daher nicht. Die Mitteilung wurde Ihnen fehlerhaft zugestellt. Dafür möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.

    Wir bestätigen Ihnen hiermit: Ihr aktueller Arbeits- und Grundpreis bleibt bis zum Ende Ihrer Preisgarantie unverändert. Eine Anpassung kann frühestens nach deren Ablauf erfolgen. In diesem Fall informieren wir Sie rechtzeitig und gesetzeskonform vorab."

    Das habe ich nun auch bekommen. Bin gespannt, wie lange das gut geht. Mein Abschlag liegt bei 63€. Ich überlege noch, ob ich da auf Überweisung umstelle.

    So, der Artikel von Finanztip ist nun Online:

    https://www.finanztip.de/daily/web/80-p…zero-tun-kannst

    Vielen Dank für die rasche und gründliche Arbeit Benjamin Weigl !

    Das hier ist zunächst der richtige Weg:

    Zitat

    Widersprich der Preiserhöhung und poche auf die Einhaltung der Preisgarantie. Schreib dem Anbieter dafür direkt per Mail zurück.

    Kennzeichne Deine Nachricht klar mit „Widerspruch gegen Preiserhöhung“. Verweise auf die laufende Preisgarantie – in den meisten Fällen dürfte sie so lange wie die Mindestvertragslaufzeit vereinbart worden sein. Falls Du Vertragsunterlagen zur Hand hast, etwa von Verivox oder Check24, in denen die Preisgarantie auftaucht, schicke sie am besten gleich mit.

    Gib auf jeden Fall Deine Vertragsnummer und Deine Anschrift an. Setze eine Antwortfrist von 14 Tagen.

    Wer jetzt direkt die weiße Fahne rausholt und woanders abschließt, erfüllt das Kalkül vom Anbieter.

    Also sagt es ist unwahrscheinlich durch widerspruch und Schlichtstelle die ursprünglichen Konditionen zu behalten?

    Zumindest gegenüber Finanztip behauptet der Anbieter, er würde bei "Versehen" die Preisgarantie achten. Ein Versuch ist es wert. Du kannst in ein paar Wochen immer noch entscheiden, ob Du wechselst oder ob Du dann die Schlichtungsstelle anrufst.

    Da sieht man halt mal wieder Geiz ist geil.

    Lass doch sowas bitte. Ich und viele andere haben einen ganz normalen Stromvertrag abgeschlossen. Es wäre mit Bonuszahlungen und Cashback noch günstiger gegangen. Dieser Anbieter hingegen hatte einen dauerhaft guten Grund- und Arbeitspreis. Und als Verbraucher muss ich mich darauf verlassen können, dass ein Stromanbieter sich an seine eigene AGB und geltendes Recht hält.


    Ich sehe das so: PLAN-B NET ZERO kann den Preis trotz Preisgarantie erhöhen. Sie begründen das auch ausführlich in der E-Mail. Wenn man auf den Vergleichsportalen bei den Anbietern auf das kleine "i" drückt steht da auch: eine eingeschränkte Preisgarantie deckt alle Preisbestandteile ab außer Steuern, Abgaben und Umlagen.........(bitte zu ende lesen).

    Bei MoR sieht man, was sich erhöht. Z.B. Aufschlag für besondere Netznutzung | + 0,558 ct/kWh.

    Ich glaube das siehst Du falsch: Der Anbieter erhöht seine Preise ja eben nicht nur um diese 0,558 ct/kWh.

    Hallo zusammen, zur Info vorab: Wir werden voraussichtlich im Laufe des morgigen Donnerstagvormittags einen ausführlichen Artikel dazu hier veröffentlichen: https://www.finanztip.de/daily/

    Dort findet ihr dann auch Tipps für das weitere Vorgehen.

    Viele Grüße
    Benjamin

    Da bin ich gespannt. Man muss halt schon sagen, dass es ja auch nicht SO eilt und man sich in Ruhe überlegen kann, was man jetzt macht.

    Hallo zusammen,

    ich habe aktuell einen Fall mit dem Stromanbieter PLAN-B NET ZERO ENERGY, bei dem sich der Eindruck aufdrängt, dass man hier mit der Brechstange versucht, unliebsame Verträge loszuwerden.

    (Keine Ahnung, ob es was mit dieser Meldung über angeblich ausstehdne Provisionen für Vertriebspartner zu tun hat).

    Mein Vertrag (PBNZE FlowSecure 12) läuft erst seit Oktober 2026 und beinhaltet eine vertraglich zugesicherte 12-monatige eingeschränkte Preisgarantie. Nun habe ich heute eine Mail erhalten, in der eine völlig absurde Preiserhöhung für Dezember angekündigt wird. Der Arbeitspreis soll von knapp 30 Cent auf fast 50 Cent steigen, der Grundpreis wird mehr als verdoppelt.

    Der absolute Hammer ist die Begründung: Der Löwenanteil der Erhöhung wird mit gestiegenen Beschaffungskosten argumentiert – was bei einer eingeschränkten Preisgarantie und nach Ziffer 10.2 ihrer eigenen AGB glasklar ausgeschlossen ist.

    Unten die Originalmail im genauen Wortlaut.

    Ich habe daraufhin erst einmal eine freundliche E-Mail geschickt und zurückgemeldet, dass es sich hierbei ja nur um eine Verwechslung im System handeln kann, da mein Vertrag durch die laufende Preisgarantie genau so etwas explizit ausschließt. Punkt.

    Hat jemand von euch schon mal etwas Vergleichbares mitgemacht oder ähnliche Erfahrungen – vielleicht sogar mit exakt diesem Anbieter?

    Kurze Frage CHASE hat doch eine Absicherung, die über 100 TEUR liegt auf freiwilliger Basis, oder nicht?

    Mag sein, aber ich würde nach 100k immer eine zweite Bank bemühen an deiner Stelle. Sicher ist sicher im Sicherheitsbaustein!

    Ach du sch…

    Ist das echt gute Werbung??


    Ich will bei einer Bank, bzw. mit meinem Geld Rendite machen, das ist es worauf es da ankommt und nicht der Bank Geld zu geben das die Mitarbeiter einstellt und wohltätig ist - und mein Vermögen dafür dank Inflation schrumpft. 8|

    Gute Werbung zeichnet sich dadurch aus, dass sie der Zielgruppe gefällt. Und mit deiner Einstellung passt Du offensichtlich nicht zur Zielgruppe dieses Clips.

    In diesem Sinne ...

    Inhaltlich kam von dir zum Thema Buch vs. andere Medien jetzt genau null, außer Geschichten aus deiner Schulzeit.

    Dafür umso mehr Selbstdarstellung, die in der Tat für sich spricht. Aber: Wer wirklich nach "Jeder macht Seins" lebt und wem meine Meinung angeblich so egal ist, der merkt sich meine Sätze nicht über fast zwei Jahre, um sich in fremden Fäden ungefragt an mir abzuarbeiten.

    Andere aus dem Nichts als Negativbeispiel für sein Strohmann-Argument zu benutzen, nur um sich selbst drüberzustellen, hat mit normaler, respektvoller Meinungsäußerung nichts zu tun, sondern ist einfach nur überheblich und unangenehm. Thema ist für mich durch.

    Wobei das kuriose Ding bei Trade Republic eigentlich ist, was diese Beschäftigten dort eigentlich konkret „arbeiten“.
    Ernsthaft: wo können die 19 % „Low Performer“ nicht mithalten ? Bei der Produktentwicklung ? Beim rein technischen Betrieb ?

    Beim neuen Kundenservice ?

    Naja, sie haben eine App die entwickelt und gewartet werden muss. Außerdem sind sie eine Bank. Und im Marketing scheinen sie auch gut aufgestellt.

    Für mich geht so ein Umgang mit Menschen aber gar nicht. Und das die Gründer da auch noch stolz drauf sind, passt ins Bild.

    Man hört auch sehr merkwürdige Sachen über TR als Arbeitgeber, ok das ist für Kunden nicht relevant, ich lasse trotzdem die Finger davon.

    Was denn?


    Allerdings habe ich noch Bedenken hinsichtlich der Einlagensicherung des Verrechnungskontos mit eigener IBAN.

    Was genau sind denn Deine Bedenken? Wenn es um die Geldmarkt ETFs geht wäre das für euren Plan kein Problem, da ihr ja TR nicht für Tagesgeld nutzen wollt, sondern als Broker.

    Relevanter ist wohl die Kritik am Support und die eingeschränkten Möglichkeiten für Gemeinschaftsdepots .

    MoR , es "bezweckt" (nur um Deine Formulierung aufzugreifen) nichts - sondern steht exemplarisch für meine langjährigen Erfahrungen im realen Leben (also abseits von einem Internet-Forum, wie diesem beispielsweise).

    Nutz mich bitte nicht als Aufhänger, um dir hier irgendwelche Strohmänner zusammenzubauen. Du gräbst ein fast zwei Jahre altes Zitat aus einem völlig fremden Faden aus, lässt die entscheidende Hälfte weg (es ging damals um den ersten Einstieg für komplette Neulinge im Bekanntenkreis) und verkaufst den Rest hier ungefragt als Beweis für deine Thesen. Das ist einfach schlechter Stil.

    Inhaltlich machst du dabei auch einen ziemlichen Denkfehler, weil du das Lesen eines Buches 1:1 mit der Beschäftigung mit dem Thema gleichsetzt. Wer sich kein Finanzbuch reinzieht, hat in deiner Welt automatisch keinen Bock sich selbst einzuarbeiten und eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.

    Ein Buch ist am Ende aber nur ein Format von vielen. Ob man sich sein Wissen über ein Buch holt oder über gute Artikel, Podcasts und Videos, ändert nichts an der Tiefe. Klar braucht man Medienkompetenz um gute Quellen von Müll zu trennen. Diesen Filter braucht man bei Büchern aber ganz genauso wie im Netz. Nur weil was auf Papier gedruckt wurde, ist es noch lange kein seriöses Wissen. Das sieht man ja an den ganzen Finanz-BestSELLERN.

    Du argumentierst hier selbst mit einer Zeit, in der es weder Internet noch Smartphones gab und machst deinen Weg von damals rückwirkend zum einzigen Maßstab. Das geht an der Realität heute komplett vorbei. Nur weil jemand ein bestimmtes Format für sich ablehnt, daraus gleich eine "symptomatische Verweigerung" gegenüber dem Thema selbst zu basteln, ist schlicht Quatsch.

    Spar dir diese oberlehrerhafte Art insgesamt und mir gegenüber. Wenn du über die angebliche Bequemlichkeit anderer Leute referieren willst, mach das mit eigenen Argumenten und lass meine alten Beiträge aus dem Spiel.

    Von der Vorgehensweise, jemand als Erwachsenem die Beschäftigung mit dem Thema "private Finanzen" aufzudrängen oder gar aufzuzwingen halte ich persönlich eher wenig bis nichts.

    Um nur ein Beispiel zu erwähnen, welches ich mir hier gemerkt hatte - und was mir auch im wirklichen Leben diverse Male aufgefallen war, als eine fast symptomatisch zu nennende fehlende Bereitschaft sich selbst und eigenständig mit dem Thema näher zu beschäftigen - und sich daraus dann auch seine eigene Meinung bilden zu können

    (nachträglich gefettet von mir)

    Sovereign, was genau bezweckt dieses gekürzte und aus dem Kontext genommene Zitat aus dem Februar 2025?


    Hier ist es in voller Länge:

    ...

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen. Gerade bei Leuten, die sich nicht selbst damit beschäftigen, würde ich immer mit Videos, Zeitschriftartikeln oder Podcast einsteigen. Und dann müssen sie selber sehen ob sie sich das zu trauen oder halt nicht.

    ....

    Diese teilweise pauschale Ablehnung von E-Autos und Leasing wundert mich immer wieder.

    Ich glaube Du liest da etwas hinein, was nicht dasteht: Keiner der zitierten Beiträge spricht sich gegen e-Autos aus, schon gar nicht Pauschal.

    Es geht eher um Neuwagen auf Kredit, mit der Gefahr einer miesen Überraschung am Leasingende (gerade bei zwei kleinen Kindern). Aber das wird ShadyBas schon gut einkalkulieren.

    Damit habe ich mich noch gar nicht beschäftigt, muss ich unbedingt nachholen.
    Ich habe auch noch einen alten Riestervertrag, auf dem 8k Guthaben stehen und der seit Jahren beitragsfrei gestellt ist. Ich glaube ich kann dieses Guthaben ja auch ab 2028 für die Sondertilgung entnehmen, ohne dass das Wohnförderkonto wie jetzt mit 2% verzinst wird. Wäre wieder eine nette zusätzliche SoTi.

    Na da hast Du doch jetzt schon ein Thema gefunden. Ich würde aber grundsätzlich bis 2033 keinen Cent sondertilgen bei Tagesgeldzinsen von > 2% über Kreditzinsen!

    Eventuell bald E-Auto-Leasing für ca. 250 €/Monat

    Da würde ich mal ein Fragezeichen dran machen ob, man das auch finanzieren muss bei dem Gesamtbild. Würde ich zumindest mal mit einem jungen gebrauchten E-Auto der letzten 3 Jahre (aus heutiger Sicht) durchrechnen inkl. ggf. Nachzahlung für Abnutzung.


    Der andere Punkt wäre für mich, dass ich mit Geld, welches ich zu einem feststehenden Datum x (2033) nicht im Aktienmarkt investieren würde.


    Dritter Gedanke: Ihr seid mit Kindern und Eigenheim ziemlich optimale Kandidaten für das neue AV-Depot. Das könnte man nach meinem Verständnis nach auch 2033 bereits für die Tilgung nutzen (bitte mal überprüfen - ist Halbwissen bei mir).