Beiträge von LeoLoewe

    Hallo Kater.Ka,


    so ein Depotübertrag von ETF-Anteilen aus einem Sparplan scheint mühsam zu sein. Scheinbar übertragen die Depotbanken die ganzen Meta-Daten (Kaufdatum, Kurswert, etc.) nicht mit und man muss unzählige Klärungen starten. Aber daran denke ich jetzt noch nicht!

    Sicher kommt einem da auch die gute Buchführung von der Kater.Ka und Altsachse sprachen, zugute.

    Ich bleibe aktuell dabei - 1,75% vom Kurswert finde ich okay (für den Fall, dass man nichts kostenloses findet). Ich würde nämlich die Qualität über den Kosten stellen. Ob ich am Ende 5,5% oder 5,4% Rendite im Depot fahre, ist irrelevant. Sind wir doch mal ehrlich - würde man es nicht ausrechnen und die Suchscheinwerfer einschalten, würde es niemandem von uns auffallen!

    Ich fange erstmal simpel und transparent an.

    1 ETF MSCI World (ACC) und 1 ETF MSCI EM (ACC). Sparrate wie beschrieben. Versuche kostenlos (oder möglichst angemessen) zu besparen, so oder so wird kein ETF jahrelang kostenlos besparbar sein. Sollte der Zeitpunkt gekommen sein, kann man umschichten, vielleicht komme ich auch irgendwann an den Punkt, wo ich jährliche Optimierungen div. Punkte mache. Passiv und Buy&Hold heißt aber die Grund-Devise!

    Zu MichaG´s Punkt: Zinzeszins-Effekt ist natürlich wichtiger als pot. umständlich sämtlichen Kosten aus dem Weg zu gehen. Für meinen "Fall" kann ich aber sagen, dass ich erstmal alles verstehen möchte, bevor ich mich an etwas heranbegebe...So sind einige von uns Ing. eben - glaub mir es gab genug vermeidbare Unfälle wo Leute ohne Plan in die laufende Maschine gegriffen haben und sich ganz lässig Lebenspunkte haben abnehmen lassen...Außerdem geht es bei mir um den Vorsorge-Effekt - da sollte man schon keine halben Sachen machen. Angefangen wird direkt im Januar damit ich einen sauberen "Cut" habe. Der Verweis von dir auf den Finanzwesir hat mir noch einige Äuglein geöffnet.

    Zitat

    Ich gehe stark davon aus, dass der kostenlose ETF auf den empfohlenen Index gemeint war. Es gab hier schon Anfragen weil es eine andere Anteilsklasse eines empfohlenen ETF kostenlos gab.

    Nur zum Verständnis - das bezieht sich auf welchen Teil meiner Antwort?

    Ich hätte kein Problem jedes Jahr einen anderen ETF auf den gewünschten Index zu besparen. Wie anderswo schon erwähnt hat das auch Vorteile bei einem potenziellen Verkauf.

    Ich las mal, dass man frühestens nach 5Jahren und eher nach 10Jahren von ETF zu ETF springen soll, da sonst die Orderkosten, Steuern etc. den Zinzeszins-Effekt zerstören bzw. stark reduzieren. Siehst du das also nicht so, Kater.Ka ?

    Welche Vorteile hast du im Sinn?


    @chris2702 : Vielen Dank - Bin bei den Kommentaren angelangt. ChrisS - bist du es? :D

    "...daher ists gut mal wieder so einen eindeutigen Meta-Artikel dazu zu haben, auf den man zukünftig einfach als Link verweisen kann :D" Name passt anteilig, Aktion passt ;)

    Ich verstehe den Teil des verlinkten Beitragsso, dass es scheinbar "fast" egal ist, welchen ETF auf einen Index man wählt (und die Psyche einem einen Streich spielt, wenn man denkt, man hätte DEN ETF gefunden) - so oder so kann man leider generell aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen (das versuche Fondsmanager ja auch) - lediglich mutmaßen/vermuten. Kennzahlen wie Renditeperformance, Volatilität, Tracking Difference gehören damit eigentlich in das Fass der Ungewissen...Auch das Thema Steuern ist so eine Sache für die Zukunft. Was ich aber interessant fand, war der Kommentar: "Der ETF von iShares hat nämlich eine Mindestaktienquote von 0% (dank Wertpapierleihe) und wird damit (siehe iShares-Seite) nicht als Aktienfonds nach dem Investmentsteuergesetz klassifiziert. Damit erhält er auch keine Teilfreistellung von 30%."

    Stimmt das so, dass ETFs mit einer Wertpapierleihe keine Teilfreistellung von 30% erhalten? Führt diese Wertpapierleihe dann nicht zu einem kleinen "Swapping-Geschmack"?

    EDIT: Ich habe gerade noch weiter in den Kommentaren gelesen - scheinbar hat es sich damit erledigt, siehe Anhang.


    "Eine Performancerangliste wäre also im ständigen Wechsel begriffen (und was dann, soll man als Anleger also deswegen jedesmal seine ETFs mitwechseln? Eben nicht!), und überhaupt soll man bei aller Erbsenzählerei auch niemals die Dimensionen aus den Augen verlieren, von denen wir hier überhaupt reden - hier geht es im Endeffekt immer nur um Renditeunterschiede im Nullkommairgendwas-Bereich anstatt existentieller Leben-oder-Tod Entscheidungen"

    Für mich nachvollziehbar nur könnt ihr so bestätigen? (basierend dass sich die ETFs von der Performance nicht zu stark unterscheiden. Ab einer gewissen Differenz ist es sicher sinnvoll den ETF zu wechseln...)


    Frage zum Portfolio: Was haltet ihr von sog. Allwetter-Portfolio (Ray Dalio) rein von der Struktur und Aufteilung?

    Ich habe nämlich auch schon überlegt, wie mein Portfolio ausschauen könnte - in ein paar Jahren eventuell. Für den Anfang mache ich ruhig - erst krabbeln und dann laufen...Ich las, dass es bei ca. dem halben Rendite/Risiko-Verhältnis und Volatilität die gleiche Performance bringt, wie ein Kommer-Portfolio (die beiden wurden verglichen).

    Hallo zusammen,

    Ich würde einfach die aktuelle Empfehlung von Finanztip nehmen. Oder den kostenlosen meines Brokers?

    Also mit der Finanztip-Empfehlung gehe ich noch d'accord aber ich habe kein gutes Gefühl dabei, wenn ich nur, weil aktuell eine Marketing-Aktion meiner Depotbank läuft, einen qualitativ schlechteren ETF wähle (Stichwort ich sollte möglichst lange mit ihm auskommen). Immerhin sagt es der Beitrag des Finanzwesirs: "Mein Tipp: Achten Sie lieber auf die Produktqualität des ETFs (niedrige Kosten) und sparen Sie dann. Lieber viermal im Jahr den richtigen ETF kaufen, als einen mittelguten ETF zu besparen, nur weil die Bank einem die Gebühren erlässt."

    Wenn du prozentuale Kosten hast, ist es egal, ob du monatlich 100 oder allr zwei Monate 200 Euro sparst. Die Kosten sind immer die selben.

    Korrekt! :)

    Kurze Frage noch dazu:

    Wenn in dem Preis-Leistungsverzeichnisses meiner Depotbank unter dem Punkt "Aktien-, ETF- und Zertifikate-Sparpläne über Börse/Direkthandel" bei Kauf steht "1,75% Provision vom Kurswert" dann kann ich doch folgende Rechnung für die Orderkosten ansetzten:

    Beispiel, Sparplan ohne Marketing-Kostenlos-Aktion, Kurswert 60€ / Anteil --> 60€ x 1,75% = 1,05€

    korrekt?

    Als nächstes gäbe es nur die Möglichkeit "Fonds/Fonds-Sparpläne über die Fondsgesellschaft" aber da meint man aktiv gemanagte Fonds, richtig?

    Danke vorab.

    Der Inhalt des Links nehmen mir etwas den Druck. Wieso den Druck? Durch meine intensive Recherche habe ich viel gelesen und gesehen, habe oft gestaunt und dachte, dass ich massiv hinterherhänge. Mehr und mehr komme ich zum Schluss, dass ich es nicht tue und dass man nur über Erfahrung wirklich besser wird. Vieles aus dem Inhalt hat sich bis heute sicherlich nicht geändert.

    Der Satz: "Mein Tipp: Achten Sie lieber auf die Produktqualität des ETFs (niedrige Kosten) und sparen Sie dann. Lieber viermal im Jahr den richtigen ETF kaufen, als einen mittelguten ETF zu besparen, nur weil die Bank einem die Gebühren erlässt." gefällt. Genau die Frage hatte ich mir nämlich gestellt. Die Direktbank mit dem Löwen ist vielleicht nicht die günstigste aber oft ist ja auch in anderen Bereichen so, dass günstig nicht immer gut ist bzw. wenn man berücksichtigt, dass es noch andere Services gibt, dann finde ich, sollte man auch entsprechend Anerkennung zeigen. Sparpläne mit einer Wertigkeit von 1,75% des Kurswertes zu beaufschlagen, klingt jetzt im ersten Moment nicht allzu viel. Man muss ja nicht monatlich besparen.

    Ich denke, ich fange mit einem kleinen Depot an: Ich könnte 500€ im Monat einsparen.

    MSCI WORLD, thesaurierer, Irland, >100Mio.Fondsvolumen, physisch (opt.Samp.) replizierend, möglichst geringer TER, möglichst geringe TD

    Dann, wenn ich etwas mehr Sicherheit in der Praxis habe, gehe ich auf etwas breiteres Portfolio - Vielleicht noch ein EM oder ein nachhaltiger ETF und auf jeden Fall etwas weniger risikoreiches (Staatsanleihen bspl.).

    Lange Rede kurzer Sinn: Schreibe auf, was Du voraussichtlich handeln möchtest, und rechne dann die Entgelte bei den verschiedenen Anbietern durch.

    Also ich müsste bei ETF-Sparplänen mit 1,75% vom Kurswert rechnen. Nehme ich den iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) IE00B4L5Y983 als Beispiel:

    12 x (59,25€ x 1,75%) = 12 x 1,036875€ = 12,44€

    Das finde ich total in Ordnung.:thumbup:

    Würde ich jetzt auf das billigste Depot wechseln, hätte ich im Monat ca. 0,5€ gespart. Mit einem Endkapitalrechner würde ich zarte 450€ als Differenz nach 39Jahren Laufzeit ausrechnen können. :/

    Vorabpauschale beim unterjährigem Erwerb anteilig 1/!2 pro angefangenem Monat,

    Ich vermute, damit meinst du, dass, wenn man bspl. im April Anteile kauft, welche bis zum 1.1. des Folgejahres entsprechend an Wert gestiegen sind, diese dann zu jeden Monat zu 1/12 berücksichtigt würden - in diesem Fall also 9/12 (die aus Mai dann 8/12, usw.). Sollte meine These stimmen, gehe ich außerdem von einem Schreibfehler bzgl. des "!" aus.

    Anteile 62-100 -> 39-100

    Hier musst du bitte einen Zusatz geben - ich komme nicht drauf...

    Zitat

    Die Bank macht das so. Abhilfe ist alle paar Jahre weiteren ETF und/oder weiteres Unterdepot und/oder weitere Depotbank dazunehmen, dann kann man das besser steuern.

    Den Prozess samt der entsprechend ältesten zu verkaufenden Anteile dahinter macht die Bank aber die Verkaufsorder muss ich ja abgeben. Ich habe auch überlegt, mein Portfolio mit einem Ausschütter zu füllen. Wenn ich bspl. eine Ausschüttungsrendite von 3% p.a. habe, dann bleibe ich bis zu einem Anlagebetrag in Höhe von 26.700€ völlig steuerfrei. Natürlich immer vorausgesetzt, ich habe sonst keine Wertentwicklungen im Depot, welche einen Steuerabgabe erzwingen würden. Kurzum: Bis dahin ist es noch was oder ich mache eine größere Einmalinvestition.

    Was denkt ihr über das Thema "Ausschütter ETF" im Depot zu haben um den Pauschbetrag auszuschöpfen? Lieber Ausschütter oder Thesaurierer abverkaufen und dann nachkaufen?

    (Ich könnte mir vorstellen, dass der Ausschütter die günstigere Lösung ist) Vielleicht mache ich auch gar nix mit dem Pauschbetrag und lebe mich erstmal ein.

    Anderes Thema:

    - Was meint ihr, wie wichtig der Tracking Error (nicht Tracking Difference) bei der Bewertung einzelner ETFs ist? Wichtig oder unwichtig?

    - Wie wichtig schätzt ihr den Faktor Orderkosten von der Depotbank ein?

    Gibt es da irgendeine Faustformel, wie viel Prozent diese "Verarbeitungsgebühren" ausmachen "dürfen" damit es noch in Ordnung ist?

    - Durch die Investitionsabstände kann man die Orderkosten entsprechend geringer halten. Gibt es Nachteile, wenn man bspl. quartalsweise oder halbjährig entsprechende Anteile kauft, außer dass man das Risiko teuer und die Chance günstig zu kaufen, etwas verändert?

    Erstaunlich, wie schnell er das kapiert hat.

    Schön zu hören:) - gebe mir weiterhin Mühe!

    Hallo zusammen - bei mir hat einiges "Klick" gemacht. Ich habe mir alles nochmal in Ruhe angeschaut und durchgelesen - ich denke ich habe es, auch dank euch Kater.Ka & Altsachse geschafft, urteilt selbst:

    Also:

    Vorabpauschale: Sie dient als Grundlage zur Besteuerung und wird nicht direkt an das Finanzamt abgeführt. Für die Berechnung der Vorabpauschale benötigt man den Basisertrag - Dieser errechnet sich wie folgt:

    Wert der Fondsanteile zum 1.Januar 2020 x Basiszins x 0,7

    oder was identisch wäre:

    Wert der Fondsanteile zum 1.Januar 2020 x (70% des Basiszins)

    Dieser Basisertrag wird bis zum 1.Januar 2021 zurückgehalten und gesichert.

    Am 1.Januar 2021 (wenn der Wertzuwachs der Fondsanteile für 2020 definiert ist), wird eine Abfrage gestartet:

    A: Wenn Wertsteigerung aus 2020 am 01.Januar 2021 > Basisertrag, dann Basisertrag = Vorabpauschale

    oder

    B: Wenn Wertsteigerung aus 2020 am 01.Januar 2021 < Basisertrag, dann Wertsteigerung = Vorabpauschale

    Für reine Aktienfonds gibt es eine Teilfreistellung zur Steuerlast. Diese Beträgt aktuell 30%

    Außerdem gilt, dass Anleger 26,375% (Kapitalertragssteuer + Solidaritätszuschlag) auf 70% der Vorabpauschale potentiell Steuern zahlen müssen. Potentiell deswegen, denn wenn der Sparerpauschbetrag (für Unverheiratete 801€) nicht ausgeschöpft ist, der Wert unter den 801€ liegt und man eine Freistellungsauftrag bei seiner Depotbank eingerichtet hat, muss man keine Kapitalertragssteuer zahlen.

    So weit so gut, nun:

    Es ist sinnvoll, diesen Sparerpauschbetrag möglichst vollständig auszunutzen. Hat man bspl. ein einfaches Portfolio mit einem thesaurierendem ETF, müsste man dazu die entsprechenden Werte (Wertigkeit = max. 1144€) verkaufen. Die 1144€ kommen zustande, indem man die restlichen 70% (100%-30% Teilfreistellung) auf die 801€ Sparerpauschbetrag umrechnet:

    801€ = 70% x X = 0,7 x X

    801€ / 0,7 = X = 1144€

    Wie viele Anteile es sind, hängt von dem Wertzuwachs des vergangenen Jahres ab. Siehe Rechnung von Kater.Ka:

    Angenommen Du investierst 10T€, 100 Anteile zu 100 €, hast aber nur 1€ Wertzuwachs. Dann musst Du den gesamten Bestand verkaufen um diesen einen Euro steuerfrei zu bekommen. Hast Du dagegen 20% Wertzuwachs hat jeder Anteil 20€ davon. Dann verkauft Du 1.144 / 20 = 57 Anteile, um den Gewinn anteilig (1.140 von 2.000 €) steuerfrei zu bekommen.

    Szenario:

    Wenn wir beispielsweise stabile 30% Wertzuwachs gehabt hätten, dann gilt folgendes:

    von 100€ zu 130€ - demnach also 30€ zu versteuernden Wertzuwachs pro Anteil

    1144€ / 30€ = 38,133 Anteile oder 38 Anteile á 30€ Wertzuwachs = 1140€

    Gut - bleiben wir also bei den 30% Gewinn dann würden wir 1140€ von dem 3000€ Gewinn abverkaufen und müssten so gerade eben keine Steuern abführen (bzw. die Depotbank für uns). Anteile 1-38 sind verkauft - Anteile 62-100, welche für einen Wertzuwachs in Höhe von 1860 (62 x 30€) verantwortlich sind, verbleiben im Depot.

    Das Folgejahr läuft schlecht und wir haben Wertzuwachs von 0% verzeichnet.

    Wir müssten also, um die 801€ ausnutzen zu wollen, wieder die Anzahl der Anteile errechnen. In dem Fall einfach weil identisch zum Vorjahr. Hat sich was geändert, wird es schon tricky - Stichwort saubere Buchführung und Verfolgung der Werte, dass man bloß den Überblick behält. Man muss also immer, gemäß FIFO, die ältesten Anteile verkaufen, sodass man den Wertzuwachs seit Kaufdatum zugrunde legt und darüber errechnet, wie viele Anteile ich von 20XX und wie viele Anteile ich von 20XX+1 verkaufen muss. Die alten Anteile haben immer einen höheren Wertzuwachs gemacht, da sie ja auch länger im Depot "gearbeitet" haben. Um es zu verbildlichen kann ich sagen, ein Ausnutzung des Pauschbetrags kann wie Kochrezept ablaufen: Ein bisschen hiervon (3Jahre alte Anteile), ein bisschen davon (2Jahre alte Anteile) und vielleicht noch etwas von dem hier (1Jahr alte Anteile) - so lange bis die Wertigkeit 1144€ erreicht hat.

    Frage: Man kann doch auch angebrochene Anteile verkaufen - bspl. 38,133 oder?

    Ein bisschen Bammel habe ich, wenn sich div. Jahre vermischen und ich einen Pauschbetrag aus mehreren Jahren füttern muss. Ich denke aber, wenn man die Werte sauber & jahresbezogen auseinander hält, dann sollte das mit Excel schaffbar sein. Dazu kommt, dass ich am Anfang vermutlich weit weg vom Pauschbetrag bin, selbst wenn ich alle Werte verkaufen würde (Thema weiter oben mit den 25T und den 5%).

    Viel Theorie - Praxis sollte Einzug gewinnen. ;)

    Altsachse

    Ich werde mal versuchen eine ähnliche Struktur wie bei dir aufzubauen und diese dann auf meine Struktur anpassen und Erfahrung sammeln. Ich denke, bei einem Thema wie diesem zahlt man auch einen Preis und zwar die Zeit und die Aufwände die zumindest am Anfang da reinfließen...

    Ok, danke für Deine Geduld!

    Zitat

    Die Bank hat jeden Kauf einzeln gespeichert und verkauft immer die ältesten Anteile von Dir (FIFO first in first out)

    Verstehe! und wofür wäre dann meine Buchführung wichtig? Oder meinst du an dieser Stelle die genaue Berechnung der zu verkaufenden Anteile, damit ich möglichst genau auf die 801€ komme?!

    Zitat

    Nein, Du musst so viele Anteile verkaufen, dass deren Wertzuwachs in Summe ungefähr der 801/0,7 = 1.144 € entspricht.

    Kurze Beispielrechnung, das hilft mir immer Worte zu verstehen. Um es zu vereinfachen, tätige ich eine Einzahlung im Jahr:

    01.01.2019 - 10 Fondsanteile - Depotwert 10.000€

    15.05.2019 - Zukauf von 5 Fondsanteilen - Depotwert 12.000€

    31.01.2019 - 15 Fondsanteile - Depotwert 15.000€ (2 Halbjahre á 2.000€ + 1 Halbjahr á 1.000€)

    Wertzuwachs: 5.000€

    Jeder Anteil hat also eine Wert in Höhe von 1.000€ (5.000€ Wertzuwachs / 5Anteile) (Ab hier fühlt es sich falsch an)

    Müsste dann also 1,144 Anteile verkaufen?!

    Ich glaube ich denke wieder viel zu kompliziert / unnötig weit.

    Frage: Wenn mein Depot mehrere Jahre hintereinander unter den 1.144€ Wertzuwachs liegt und ich immer im Wert von ca. 1.144€ verkaufe, dann habe ich ja einen Fondsanteilrückgang, korrekt? Oder ich verkaufe nur die Anteile, welche es für den bisherigen Wertzuwachs gebraucht hat. Dann habe ich eine Stagnation bezogen auf die Fondsanteile.

    Zitat

    ...multipliziert mit 0,7*Basiszins*0,7 (die zweite 0,7 ist die Teilfreistellung). Für 2021 liegt sie nahe null (0,07%) und daher würde...

    Müsste es dann nicht 0,7*Basiszins*0,07 heißen? Du schreibst, dass die zweite 0,7 die Teilfreistellung ist (welche 2021 bei nahe Null (0,07%) liegt).

    Ich bin leider nicht so tief im Thema, ich werde mich sicherheitshalber noch weiter da schlau lesen. Denkt ihr, ich denke zu tief oder muss nicht die hintersten Zusammenhänge verstehen?

    Zitat

    Nein, wenn die 25T€ ohne weitere Einzahlung mit 5% steigen (weil durch die Ausschüttung 2% weggehen) bist Du nach 10 Jahren bei rund 62% und nach rund 14 Jahren beim Doppelten.

    Das Thema muss ich mir morgen mit einem frischen Kopf anschauen - Danke trotzdem an dieser Stelle für die Erklärung!:sleeping:

    Hallo zusammen - erst einmal vielen Dank für eure Stellungnahme! Kater.Ka & Altsachse

    Zitat

    Sparplan machen und wenn er kostenpflichtig wird neu entscheiden - anderer ETF bei gleicher Bank oder andere Bank oder Einzelkauf.

    Ok - klingt logisch.

    Szenario "anderer ETF bei gleicher Bank" - die bisherigen Anteile von ETF1 liegen lassen oder Anteile des ETF1 verkaufen und davon wieder in ETF2 via Sparplan reingehen?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es immer auf die Situation ankommt. Sollte der Scheidepunkt bspl. in einer Krise sein, würde ich nicht verkaufen wollen um für das verhältnismäßig geringe Geld dann vielleicht "neu" anzufangen...

    Zitat

    Geht besser mit Thesaurierer und gezieltem Verkauf und Neukauf. Bedingt genaue Buchführung der Käufe wegen FIFO.

    Kann ich überhaupt nach dem Kauf die einzelnen Anteile im Depot noch auseinander halten?

    Würde ich also Anteile in Höhe von ca. 800€ abverkaufen und dann wieder eine kleine Menge des gleichen ETFs neu kaufen - ich glaube ich verstehe das falsch?!

    Die Berechnung der Vorabpauschale ist am 1.Januar des Steuerjahres, basierend auf dem Wertzuwachs der letzten 12Monate. Demnach müsste ich (um der Idee zu folgen) spätestens am Ende des Vorjahres entsprechende Anteile verkauft haben, korrekt?

    Zitat

    Ansonsten mit 2,x% rechnen aus Vorjahresergebnis. Führt inkl. TFS zu Beträgen bis 50T€ (801 / 0,7 / 0.023).

    Ok, dann habe ich noch Zeit (bis der Fondsanteilswert bei 50.000€ angekommen ist). :D

    Du hast im Grunde "rückwärts" gerechnet:

    Basisertrag = Wert der Fondsanteile zum 1. Januar 2019 x Basiszins x 0,7

    wurde zu

    Basisertrag / 0,7 / Basiszins = Wert der Fondsanteile zum 1. Januar 2019

    Frage: Der aktuelle Basiszinssatz liegt aber bei -0,88% und nicht mehr bei 2,3% oder übersehe ich etwas?

    Zitat

    Da das Kapital wächst bei ca. der Hälfte aufhöre, dann reicht das für ca. 10 Jahre.

    Demnach also ca. 25.T€ aufhören um dann die nächsten 10 Jahre bei Aufrechthaltung der Sparraten auf 50t€ zu kommen um sich langsam und kontrolliert an die 801€ zu nähern?

    Hallo Altsachse -

    Zitat

    Und weil viele glauben, noch einen Zahn mehr verdienen zu können, gibt es zum MSCI- World noch ein buntes Angebot an weiteren ETFs. Da Du es aber eher einfach haben möchtest, ist das zumindest erstmal, nichts für Dich. Das bedeudet aber auch nicht, dass die 1 ETF-Lösung schlechter ist.

    Danke - das könnte einer der Gründe sein, warum viele noch in andere ETFs investieren.

    Nur kurz zur Erklärung meiner Gedanken. Mir geht es nicht den maximalen Profit irgendwo herauszuschlagen. Mir reicht es eine verhältnismäßig renditestarke Anlageform zu fairen und angemessenen Konditionen einzugehen. Wer leistet, soll auch belohnt werden. Ich bin weder Steuerberater, noch Anlageberater - Als Ingenieur kann ich aber gut mit Zahlen umgehen. Ich denke, um die ersten Schritte zu gehen und Erfahrung zu sammeln, komme ich mit bspl. dem "Welt" Index gut klar. Man wächst schließlich mit seinen Aufgaben.;)

    Hallo zusammen,

    meine Gedanken bzgl. priv. Altersvorsorge über ETF´s nehmen zunehmend Form an. Vielleicht könnt ihr mir hier weiterhelfen?

    Worum geht es:

    - private Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen!

    - regelmäßige Sparbeträge in einen thesaurierenden ETF investieren, Zeitraum 35+ Jahre

    - passiv, keinerlei aktive Aktionen - dafür fehlt mir die Zeit und Lust mich in div. Themen aktuell zu halten um dann am Ende pot. doch falsch zu liegen...nun aber meine Fragen:

    Sparplan oder einzeln kaufen?

    - Sparplan ist günstiger / kostenfrei, läuft aber eben keine 35+ Jahre so kostenfrei

    - einzeln kaufen, eventuell bessere Kontrolle?!

    - Golde Mitte? Sparplan bis es kostenpflichtig wird und dann einfach weitermachen?

    -----> Problem: Was, wenn es meinen "Wunsch-ETF" aktuell nicht in der Sparplanauswahl gibt? Einen teureren oder weniger performanten ETF wählen, nur um im Sparplan zu sein?!

    Sparerpauschbetrag versuchen bestmöglich auszunutzen?

    - bspl. mit einem ausschüttendem ETF (wobei der nicht mit dem thesaurierendem ETF in gleiche Unternehmen investiert sein sollte um Klumpenrisiko zu vermeiden)

    - Gibt es einen Trick, grob hochzurechnen, wie viel man an Dividenden erhält um von vorne rein eine grobe und korrekte Anzahl an Anteilen zu haben?

    - Die Steuern des Thesaurierers klärt ja die Direktbank.

    Mit einem ETF anfangen?

    - Ist es sinnvoll, mit einem thesaurierendem ETF anzufangen um dann bei einem Depotwert von bspl. 10k€ in einen weiteren ETF zu investieren und so langsam ein stabiles Portfolio aufzubauen oder direkt mit mehreren starten? (mal abgesehen von dem potentiellen Ausschütter, siehe zweite Frage von oben)

    MSCI World - wo ist der Haken?

    - Im Grunde kann man doch einfach, wie viele es auch empfehlen, in den MSCI World investieren? Nur wo ist der Haken?

    Mir kommt das alles irgendwie zu "einfach" vor...Ich werde da irgendwie etwas misstrauisch. Klar, Nachteile sind bspl. die Breite (was bezogen auf die Diversifikation ein Vorteil ist). Je breiter, desto mehr Durchschnitt ist es. Damit nimmst du nicht diesen einen "Boom" vom neuen Megakonzern XYZ mit...Fluch und Segen mag manch einer sagen.

    Anders gefragt - die Anzahl an unterschiedlichen ETFs gibt es ja nicht umsonst...Wieso gehen nicht alle in den MSCI World? (Abgesehen davon, dass sie vielleicht andere Anlageziele verfolgen)

    Angenehmen Abend!;)

    Ich habe mir nochmals die Kommentare unter meinem obig verlinkten Video durchgelesen. Dort gibt es einen Kommentar mit folgendem Inhalt:

    Dirk S.:

    Finanztip ist kein Heiliger Gral sondern gut für Leute die nicht professionell betreut werden. Es werden total costs of ownership vergessen. Zusätzlich bringen Fondswechsel im freien Depot ab Ausschöpfung des Pauschbetrages deutliche Rücksetzer im Zinseszinseffekt mit sich. Vorausgesetzt man hat vorher immer die Erträge jährlich unterhalb der 801 Euro realisiert ( Vorsicht Handelskosten). Rechnet man nun noch den Zeitaufwand dazu. Depotwechsel wenn Flatex, comdirect Finanztips Lieblingssparpläne nicht mehr kostenfrei anbieten. Darüber hinaus sind die ganzen Opportunitätskosten mit dem Zeitaufwand der administrativen Verwaltung zu betrachten. Bei Menschen mit einem Jahresbrutto >50 K kommt da ganz schön was zusammen. Wer jetzt noch weiß wie Kickbacks rückvergütet werden, FRV richtig ausgestaltet und wie Ablaufmanagement funktioniert. Der typische Finanztipanleger verwaltet natürlich von 55 - 85 seinen Auszahlplan und kennt die Risiken einen negativen Cost-Average-Effekt. Darüber hinaus sollte man jetzt noch steuerliche Prognosen in Bezug auf unsere politische Landschaft einbeziehen. Menschen die pro Monat > 300 € langfristig weglegen können und einen Zeitraum >30 Jahre haben sollten mal über Depot/FRV/??? nachdenken - jeweils mit ETFs versteht sich. In Depot nach Bedarf n guten Multi Asset rein oder in weniger gut strukturierten Märkten einen aktiven (wartet mal die sind gar nicht böse? Aber finanztip sagt doch etwas anderes) Natürlich nur sofern BU/Haftpflicht/Liquiditätsreserve vorhanden sind.

    Auf die Frage eines anderen Zuschauers, was "FRV" sei, kam folgendes: Fondsgebundene Rentenversicherung, aber Vorsicht bei der Auswahl. Es gibt nur wenig gute Tarife am Markt. Und nein mypension, der Makler von MyLive gehört nicht dazu, obwohl das Konzept an sich sehr gut ist.

    Was meint ihr zu seinen Punkten, was haltet ihr davon?

    Ich habe so meine Gedanken, warte aber erst einmal eure Punkte gespannt ab :)


    Hallo zusammen, ich war ein paar Tage im Urlaub daher nun meine Rückmeldung zum Thema:

    monstermania & JDS

    Ja, meine Rechnung war viel zu kurz gedacht. Ihr stimmt mir sicher zu, dass solche Rechnungen gerne mal sehr komplex und umfangreich werden können, daher ja auch "fertige" Rechner im Netz wie im Link von monstermania.

    Ich habe die vor eingestellten Werte bis auf die Laufzeit, welche ich auf 40 Jahre hochgesetzt habe, im Grunde übernommen und mal mit einer Verwaltungsgebühr von 0,5% p.a. und einmal mit 1,2% p.a. gerechnet. Ergebnisse findet ihr im Anhang.

    47.400€ finde ich schon heftig - damit kann man (zumindest aktuell) ein paar Jahre von Leben. Selbst wenn ich den Steuersatz eines Singles dazuschalte, kommt immer noch eine Differenz von ca. 35k€ zugunsten des eigenen Investments (Sparplan) zustande. Ob alles so kommt, weiß wie immer keiner...

    Hier habe ich auch noch ein interessantes Video von Saidi gefunden: Rentenversicherung durchgerechnet: Warum sie sich (nicht) lohnt

    Ich muss sagen, der Fall (Fondspolice) passt genau auf meine aktuelle Fragestellung. Danke nochmals an Saidi und seine Crew für die Videos!

    Ich werde noch die Themen (weiter oben, JDS ) mit Abschlusskosten etc. noch erfragen aber sollte da keine Kehrtwende entstehen, dann steht mein Entschluss:

    Ich bin generell kein großer Freund von Versicherungen, kein Freund von der Inflexibilität (40 Jahre im Vertrag) und den Kosten. Ich muss sagen, ich bin mir noch leicht unsicher, was das KnowHow für ein eigenes Portfolio angeht aber wenn man einmal drin ist und Erfahrung gesammelt hat, geht das schon irgendwie. Ich denke, der Wissensaufbau über Wertpapierhandel und Co. in der Bundesrepublik wird stetig steigen...

    Vielen Dank an die rege Anzahl an Feedbacks und Erfahrungen!

    Okay - dann wendet sich das Blatt wohl vorerst.

    Der Punkt, dass man 40 Jahre an einen fest vertrag gebunden ist, gefällt mir ehrlich gesagt auch nicht. Speziell bei solchen Themen...Ich finde es total schwierig das richtige zu finden.

    Bei den Kosten darfst du die Abschlusskosten nicht vergessen und ebensowenig die laufenden Kosten für den Versicherungsmantel.

    Die Abschlusskosten werde ich nochmal nachfragen - die sind mir noch unbekannt (ist aber auch ein frisches Thema). Bei den laufenden Kosten dachte ich bisher, dass die 1,14% p.A. dadurch abgebildet werden...dem ist also nicht so?! Es steht, dass dieser Wert die Renditeminderung durch Versicherungs- und Fondskosten ist.

    Ein eigenes ETF-Portfolio kannst Du jederzeit umschichten/verkaufen.

    Rechne mal allein die von Dir genannten Kosten von 1,14% p.a. im Vergleich zu einem ETF von 0,5% p.a. auf eine Laufzeit von 40 Jahren hoch.

    Korrekt - mit einem Portfolio ist man flexibler und bezogen auf die Kosten günstiger. Thema umschichten - die Wahrscheinlichkeit, dass man bis zur Rente umschichten muss, ist sicher nicht gering...der Aufwand dahinter entsprechend. Ich persönlich glaube nicht, dass das Umschichten wirklich kostenfrei ist. vielleicht nach außen hin (in Verkaufsbroschüren) aber irgendwo müssen die Kosten ja anfallen...Ich glaube nicht, dass Versicherer mit den ETF-Anbietern einen Deal abgemacht haben...

    Wenn ich einfach mal rechne, ich investiere in pro Jahr 2000€

    Versicherung

    1,14% p.A. (22,8€)

    Bei 40 Jahren 912€

    Sparplan:

    0,5% p.A. (10,0€)

    Bei 40 Jahren 400€

    Sollte meine Rechnung korrekt sein, spare ich über 40 Jahre 512€ - der Wert kommt mir falsch vor.

    Kostenquote - ich glaube es sind die 1,14% p.A. - was meint ihr?

    Fonds-LV - ich nehme an "LV" steht für Lebensversicherung. Ist denn eine Fondspolice (private Rentenvorsorge) das gleiche wie eine Lebensversicherung?

    Mit Nettopolicen kenne ich mich leider nicht so gut aus. Da muss ich erst recherchieren...

    Was ich gut an der Fondspolice finde sind die Steuerthemen wobei die sich leider auch schnell ändern können... :(

    Hallo zusammen,

    ich bin immer noch 28 Jahre jung und möchte was in Richtung Altersvorsorge tun. Vor ein paar Wochen stand ich kurz vor meiner Portfolio-Eröffnung (langfristig, passive Anlage). Zudem müsst ihr wissen, dass ich eigentlich kein Freund von Versicherern bin aber man um manches eben nicht herumkommt...

    Nun hatte ich aber ein Gespräch mit meinem Versicherungsberater. Es ging um Altersvorsorge und was wir da machen können. Was ich bisher sagen kann ist, dass er (bezogen auf die Versicherungsbranche) recht modern denkt und an neue Produkte glaubt. Ich teilte ihm auch mit, dass ich im Grunde (aufgrund der Kosten) gerne ein eigenes selbst geführtes Portfolio eröffnen wollte.

    Nach, für mich bekanntem Basic-Wissen wie "aktive Fonds performen sehr oft schlechter", "Diversifikation" usw., stellte er mir eine Fondspolice vor.

    monatlicher Sparbetrag, aktuell: 100€-150€

    Laufzeit, langfristig: ca. 40 Jahre.

    Kurz zu den genannten Vorteilen einer Fondspolice:

    - Garantierte Leistungen möglich (Garantien kosten, ich weiß, wir haben auch erst einmal ohne Garantie gerechnet)

    - automatisches Risikomanagement (Rebalancing, An- und Ablaufmanagement), das Umschichten würde im Gegensatz zum eigenen Portfolio nichts kosten

    - Steuerfreie Ansparphase (Fondserträge sind Abgeltungssteuerfrei, auch bei Umschichtung)

    - Auf Wunsch lebenslange Rentenzahlung

    - Rentenzahlung ist steuerbegünstigt (bei Renteneintritt mit Alter 65 und Spitzensteuersatz 45% nur 8,1% abzuführende Steuern)

    - Kapitalzahlung ist doppelt steuerbegünstigt durch Teilfreistellung von 15% und Halbeinkünfteverfahren (bei Auszahlung frühestens nach 12 Jahren und nicht vor dem 62. Lebensjahr): nur 42,5% (50% von 85%) der Erträge sind mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz zu versteuern.

    - Keine Ausgabeaufschläge

    - Keine Mindestanlage je Fonds

    - Kostenlose Fondswechsel jährlich mehrfach möglich

    - Einschluss von Zusatzversicherungen möglich (z.B. Beitragsbefreiung und/oder Rente bei Berufsunfähigkeit oder garantierte Mindesttodesfallleistung; teils auch ohne oder mit vereinfachter Gesundheitsprüfung)

    Die Police, welche wir uns dazu angeschaut hatten, kann folgendes:

    Fonds, von mir am Ende aber frei wählbar, sieh auch hier:

    - iShares Core MSCI World UCITS ETF (45%)

    - iShares Core S&P 500 UCITS ETF (45%)

    - DWS Akkumula (10%) (aktiver Fonds)

    Beitragsrendite ohne Kosten: 6,06%

    In einem Vergleich div. Anbieter hatte ich gesehen, dass Versicherungs- und Fondskosten sich auf ca. 1,14% belaufen können (demnach also 4,92% Beitragsrendite nach Kosten). Bei der Berechnung wurden Dynamikerhöhungen nicht berücksichtigt. Nur zum Verständnis folgende Rechnung an obigem Beispiel: Wenn ich alle drei Kostenwerte der Fonds aufsummiere, dann erhalte ich 0,2% + 0,07 % + 1,45% = 1,72% p.A. - wie kann der Anbieter dann 1,14% haben? oder sind damit andere Kosten gemeint?!

    Einzelheiten aus Kleingedrucktem könnte ich nachreichen.

    kurz zu den genannten Vorteilen eines Fondssparplans:

    - Unbegrenzte Fondsauswahl

    - Gleichmäßige Kostenaufschläge und Depotführungskosten

    - keine Mindestlaufzeiten

    - Bei Aktienfonds besondere Steuervorteile durch Teilfreistellung von 30%


    Fazit, mMn:

    Vorab - ich möchte für meinen Fall die richtige Entscheidung treffen, daher gehe ich neutral ran.

    Stichwort Kosten:

    Kosten sind so eine Sache - die können sich bei beiden Optionen erhöhen oder senken wobei die Fondspolice stabil bleibt, da man ja einen Vertrag eingeht. Ich könnte mir vorstellen, dass die Fondsgesellschaften zunehmend Preisdruck bekommen, da die Menschen an ETFs sehen, dass es günstig und trotzdem performant zugehen kann. An der Phase möchte die Branche sicher zumindest etwas anstatt nichts verdienen...zudem kann ich mir vorstellen, dass speziell in Deutschland nicht jeder Lust hat, sich so intensiv (wie wir es tun) mit den Geldthemen auseinander zu setzten und wer weiß ob ich in 10 Jahren immer noch Freude daran habe...

    Stichwort Steuern:

    Ja, wir wissen alle, dass unsere Bundesregierung auch rückwirkend noch Steuergesetzte ändern kann (und hat) und sich die Welt so macht wie sie ihr "gefällt". Das Problem kann überall wo man Steuerpflichtig ist, auftreten. Trotz alle dem muss man ja mit dem Arbeiten, was aktuell bekannt ist, irgendwo muss man ja anfangen...

    Stichwort Umschichtung:

    Diese Komponente, dass man scheinbar kostenfrei umschichten kann, gefällt mir. Ja, irgendwo entstehen Kosten aber wenn diese clever umgelegt oder ausgehandelt wurden, dann ist das doch ok, oder? Wer weiß was die nächsten Jahre weltwirtschaftlich bringen und ob man umschichten müsste...Im klassischen Portfolio müsste ich verkaufen, einen Haufen Steuern zahlen (wenn es eventuell gerade gar nicht passt), neu einkaufen, Gebühren etc.. Damit möchte ich das Portfolio gar nicht schlecht machen sondern versuche ich vielmehr die Realität abzubilden, damit ich eine logische und gute Entscheidung treffe.

    Ich bin zu wenig Fachmann als dass ich sagen könnte, was ein guter Weg ist. Da würde ich mich über eure vielseitigen Meinungen und Erfahrungen freuen. Was meint ihr zu Fondspolicen und den genannten Aspekten?

    LeoLoewe

    Vorab: Ich habe eine Arbeitskollegin, welche bei meinem Arbeitgeber im Management ist und daher auch Personenverantwortung hat (knapp 10 Personen). Sie sagte mir, dass sie bei der alten Leipziger einen Tarif hat, wo sie ca. 50€/Monat zahlt. Ich muss dazu sagen, dass sie vor ihrem jetzigen 100%Bürojob den Beruf der Ergotherapie ausgeübt hat. Für mich scheint das alles sehr unglaubwürdig. Ich hatte mehrere Vergleichsrechner für meinen Stand angeworfen und kamm immer mindestens bei 80€ / Monat aus (bei einer BU-Rente von 2k€) Ich kann schlecht sagen wie risikoreich der Beruf der Ergotherapeuten ist aber mir scheint der Monatsbeitrag sehr gering - Ergotherapeut oder Führungskraft. Was meint ihr?

    @Oliver Mest- Guten Tag Herr Mest, vielen Dank für Ihre Antwort. Sie haben es transparent und verständlich erklärt - Ich werde mich auf ihrer Homepage weiter informieren und ggf. auf Sie zukommen.


    @chris2702 - Nein, die Entscheidung soll mir auch keiner abnehmen. Mein Beitrag zielte nur darauf ab, etwas mehr Sicherheit und Routine in dem Thema zu erhalten, indem ich eure Meinung und Gedanken lese.


    @Dr. Schlemann - auch Ihnen danke ich für die Antwort.
    Sie schreiben, die Beratung sei i.d.R. kostenfrei. Sprechen Sie im Falle eines Abschlusses oder auch ohne?

    Stichwort "Neutral" - wissen Sie, ich habe so meine Erfahrungen mit Maklern aller Art gemacht, habe trotz dessen keine Vorurteile. Ich ertappe mich aber immer mal wieder, dass es mir schwer fällt dieser Berufsgruppe zu vertrauen - es gibt halt überall "schwarze Schafe".

    Sie schreiben: "Da wir außerdem überwiegend intelligente Kunden beraten, würden die irgendwann auch merken, wenn wir Unsinn erzählen..." Da bin ich anderer Meinung, nicht dass sie intelligente Kunden haben (schließlich kann ich es nicht beurteilen), sondern vielmehr, dass intelligente Kunden merken würden, wenn einem gerade Schwachsinn erzählt wird. Keiner kann alles wissen. Deswegen gibt es Fachleute wie Sie und ihre Kollegen im Markt. Ich bin Ingenieur - gehen Sie mal durch die Straßen und schauen ob jemand erkennt, wann ich Schwachsinn erzähle. Im Grunde möchte ich damit sagen, dass es sicher Fälle gibt, wo auch intelligente Personen jemandem vertraut haben und ihm daher entsprechend viel geglaubt haben und sich nicht in Versicherungsbereichen allzu gut auskennen.

    Auch sie nehme ich in den engeren Kreis und werde ggf. wieder auf Sie zukommen.

    Hallo Community,

    ich bin 28 Jahre alt und mache mir aktuell aktiv Gedanken für eine BU. Ich bin technischer Vertriebsangestellter (quasi kompletter Bürohengst). Ich habe mich in den Finanztip-Kreisen und auch auf YouTube "schlau" gelesen/ geschaut. Nun weiß ich, dass das Thema BU ein komplexes aber dennoch wichtiges Thema ist. Auch habe ich die letzten Berichte der Stiftung Warentest dazu gelesen und komme nun mit einer Frage zu euch.

    Ich bräuchte professionelle, neutrale Hilfe bei der Entscheidung bzw. Angebotseinholung div. Angebote und Einrichtung einer solchen Versicherung. Finanztip hat da schon so einige Quellen (Hösch & Partner, Herr Dr.Schlemann und P&F) genannt aber mir fehlt irgendwie der letzte Schritt und auch das Vertrauen in diese sog. neutralen Berater. Zudem weiß ich nicht, wie viel mich eine solche Beratung bzw. Dienstleistung kosten würde. Ich muss vielleicht als Erklärung hinzufügen, dass ich von Haus aus nicht der beste Freund von Versicherungen bin was aber nicht behindern soll.

    Außerdem würde ich gerne wissen, die Fragen kamen gerade spontan, ob folgendes gilt:
    Als Büroangesteller hat man (neben dem psychischen Druck) auch gefahren auf körperliche Leiden (bspw. Bandscheibenvorfälle vom langen sitzen).
    - Mein Arbeitgeber stellt auch Steharbeitsplätze zur Verfügung - würde die Versicherung diesen "Bonus" positiv einrechnen?
    - Ich besuche regelmäßig das Sportstudio und mache muskelaufbauende Maßnahmen (speziell auch für den Rücken) - würde die Versicherung diesen "Bonus" positiv einrechnen? oder gar negativ?

    Danke vorab
    LeoLoewe

    Was meint ihr - ist eine Selbstbeteiligung in Höhe von bpsl. 150,00€ sinnvoll oder lässt man den Versicherungsgeber für alles aufkommen?

    Ich habe nun bisher beides gelesen...Finanztip und andere sagen, dass eine SB sinnvoll ist und das Risiko zur Kündigung des Versicherungsgebers sinkt. Es gibt aber auch andere (bspl. Finanztest), die keine SB sinnvoll halten und geradezu empfehlen, keine abzuschließen...rein rechnerisch sollte ich keine abschließen, solange die Ersparnis <20€ ist. Auf der anderen Seite hat die Versicherung bei jedem Schadensfall ein Sonderkündigungsrecht und dann ist es, so habe ich gelesen, schwer wieder eine pHpf eröffnen zu können.

    Ich selber hatte bisher keine Schäden und auch keine pHpf - gehe aber auch nicht davon aus, dass in den nächsten Jahren etwas passieren wird (was man aber nie sicher in der Hand hat).

    Hier die Beiträge:
    Pro SB
    https://www.finanztip.de/haftpflichtver…vathaftpflicht/

    Contra SB
    https://www.haftpflichtversicherung-testsieger.de/ratgeber/haftp…bstbeteiligung/
    https://www.test.de/Private-Haftpf…952/#question-0

    Danke und Grüße

    Hallo Community,

    ich bin aktuell in der Recherche und möchte eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Bei der Recherche, auch über Finanztip, bin ich, nebst anderen, auf die Haftpflichtkasse und die VHV gestoßen.

    Ich möchte euch fragen, ob jemand Erfahrungen mit dieser Versicherung hat?

    Dabei ist es egal ob bei Vertragsabschluss oder im Leistungsfall. Vielleicht noch als Randinfo - ich bin single und plane eine Selbstbeteiligung um den jährlichen Betrag niedriger zu halten.

    Danke vorab und einen angenehmen Abend!

    LeoLoewe

    Hallo Kater.Ka,

    vielen Dank für dein Feedback.
    Du sagst es - Riester (oder generell Rentenversicherung) ist und bleibt eine gute Idee. Riester speziell für Familien und gut verdienende Singels aber was ist schon gut verdienend? wäre man mit knapp über 50.000 Bruttogehalt p.A. wohlverdienend? Ich glaube nicht...Kannst du mir erklären, warum wohl verdienende Singels von Riester profitieren? Bei Familien verstehe ich es ja noch wegen den "Kinder-Zuschlag". Wohlverdienende Singels können vielleicht mehr einzahlen aber der Förderanteil bleibt ja identisch zu allen anderen, welche keine Kinder haben, oder wie ist das?

    Eine Immobilie wäre schon schön - schaue mich schon für eine Immobilie um nur weiß ich noch nicht ob ich mal Familie haben werde (je nach dem Wohnung oder Haus).

    Du sprichst die Sicherheit bei Riester an; Erst einmal: schlechte Rendite und hohe Kosten machen einen bitteren Trunk - total klar. Nur frage ich mich, wo genau diese Sicherheit herkommt von der alle immer sprechen?
    Die Inflation müsste doch auch voll wirken, oder?
    Wenn man 15.000 einzahlt, bekommt man ja am Ende auch (je nach Performance und Vertrag) die 15.000 über kurz oder lang zurück aber eben nicht mit der ausgewirkten Inflation. Wer weiß wie viel 15.000 in 40 Jahren wert sind - ob es diesen Thread dann überhaupt noch gibt?

    Kater.Ka - würdest du in meiner Situation (und mit den Infos die du über mich weißt) im Jahr 2020 noch eine reine Riester-Rente abschließen oder würdest du heutzutage in andere Produkte gehen?


    Hallo Chris2702,

    auch dir danke ich für dein Feedback.


    Das Riestervermögen meiner Frau liegt 50% über den Einzahlungen.

    Verstehe ich das richtig, dass der Vertrag bzw. die Mittel in dem der Vertrag investiert ist, sehr gut performt? Müsste das nicht dann auch eine Gesamtrendite von 50% sein oder bin ich gerade komplett falsch gewickelt?


    Danke für den Link - ich werde mir den Podcast mal anhören.


    Hallo Referat Janders,

    dir als dritten im Bunde danke ich auch für dein Feedback.
    Zinses-Zins ist das Zauberwort nur bräuchte ich dafür keine Riester um ihn zu bekommen. Der kommt im wahrsten Sinne mit der Zeit.

    Du sprichst von Verrenten - bitte korrigiert mich aber wenn ich im Alter von 67Jahren dann die Riester-Rente beantrage, dann werden das vielleicht 150-200 Euro / Monat sein, welche ich zur gesetzlichen Rente erhalte. Meine Basis wäre dann eine Einzahlrate von 100-150 Euro / Monat. Das wäre ja nur ein Zusatzwert - verlassen könnte ich mich nicht darauf oder sind die Werte höher?


    Daher wäre Altersvorsorge durch Vermögensaufbau auch eine brauchbare Strategie, der man nachgehen könnte.

    Auch hier wäre ich losgelöst von der Riester-Rente - Vermögensaufbau hat viele Wege.

    Thema Sicherheit - klar - das eingezahlte Geld ist nicht weg, selbst in einer eigenen Privatinsolvenz wäre es pfändungssicher. Ist denn die Fondsanlage so viel unsicherer? Was kann schlimmes passieren? Wenn ich nicht in einen schmalen, konzentrierten Fonds (ETF) anlege, dann dürfte eigentlich nichts passieren, oder? Ich habe das Gefühl, dass ich die Gefahren der Fonds nicht kenne bzw. nicht gut einschätzen kann. Meiner Meinung nach kann es nicht passieren, dass die kompletten Fondsanteile über Nacht wertlos sind bzw. bleiben. 35-39 Jahre bieten viel Möglichkeit Kriesen durchzustehen. Die Gefahr, welche ich sehe ist, dass man im Renteneintritt eine Kriese hat und die Aktien im Keller sind und man nur mit Verlust verkaufen würde. Dagegen würde ich aber einfach ein paar Jahre vor meiner Rente die entwickelten Werte in sichere Assetklassen umschichten und mich finanziell schon mal für die Rente vorbereiten. Die restlichen Werte in ETFs kann ich ja dann ebenfalls in sichere Gewässer bringen mit weniger Rendite - die Performance-Zeit habe ich ja dann hinter mir. Wenn ich wüsste wie die steuerliche Situation mit Wertpapieren im Jahr 2059 garantiert aussieht, dann wäre die Entscheidung schon etwas leichter.


    Wie ihr vielleicht merkt, fallen mir so "Lebens-Entscheidungen" irgendwie schwer da ich als kleiner Perfektionist keine Fehler machen möchte. Ohne geht es nicht und der letzte Fehler ist der beste Lehrer aber bei so essentiellen Themen ist das eine ernste Sache. Ich werde mal meine Arbeitskollegen fragen, was sie so denken. Außerdem kenne ich eine Filialleiterin bei der Debeka, sie werde ich auch mal befragen und ja - ich habe gehört, dass verhältnismäßig neutral und reflektierend sein soll aber nun bin ich erstmal gespannt auf eure Antworten - bis dahin!

    Hallo liebe Community,

    ich bin 28 Jahre alt und mache mir zur Zeit verstärkt Gedanken eine Rentenvorsorgeversicherung abzuschließen. Ich mache mir auch Gedanken, eine BU-Versicherung abzuschließen aber dazu eröffne ich eventuell einen separaten Thread. Ich habe das Finanztip-Video zu Riester gesehen nur ist es ein paar Jahre alt. Dass ich nicht der größte Freund von Versicherungen bin - Stichwort "Wo liegen versteckte Fallen" muss man beachten. Ich finde mit vielen (nicht allen) Versicherungen verhält es sich wie aktiv gemanagte Fonds...

    Ich möchte kurz meine Gedanken teilen - Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen oder Meinungen mit mir teilt, damit ich lernen kann.

    Die Hauptfrage, welche ich mir stelle, ist; Ist eine Riester-Rente bzw. generell eine Rentenversicherung in 2020 noch sinnvoll / rentabel?

    Ich habe nun weil mehrere Kritiker (zu allem gibt es Kritiker) gehört, welche von der Riester-Rente abraten bzw. ihre Verträge Beitragslos stellen. Zuletzt erst noch in der aktuellen Stiftung Warentest wo die Rede von "div. Lesern pro Tag mit Fragen über Kündigung und Ruhestellung der Riester-Rente" ist. Es gibt auch ein Video wo Gottfried Heller dieses Modell einen "Rohr-Krepierer" nennt. Grund seien die hohen Kosten unterm Strich und die geringe Förderung (Tropfen auf heißen Stein). Als Info - Bei mir als Single wären es jährlich max. 175€ staatliche Förderung. Dabei fällt mir wieder auf, wie groß mein Unverständnis ist, dass der Staat Wertpapierhandel nicht mehr fördert und auf solche "alten Pferde" setzt.

    Es klingt jetzt vielleicht so, als wäre ich auch gegen eine Riester aber ich bin ganz offen und lege Wert auf eure Erfahrung. Ich kann mir auch einen Sparplan in Form von ETFs vorstellen nur denke ich, dass beim Riester-Modell die steuerliche Seite attraktiver ist.

    Ich könnte auch mit einem Einmal-Invest die "verlorenen Jahre" aufholen...aber jetzt erst einmal einen angenehmen Abend. :sleeping: