Beiträge von Vasya Pupkin

    Ich sehe das gegenteilig. Die allgemein beschriebene Größenordnung "3 Monatsgehälter" scheint mir eine sinnvolle Größenordnung zu sein. Ein Auto ist für die meisten Leute eine erhebliche Konsumausgabe, dafür darf man schon ans Eingemachte gehen.

    Daß es in der aktuellen Zinssituation für unsere Sicherheitsliebhaber ein gangbarer Weg ist, die "Sicherheitsbausteine" leicht zugreifbar auf einem Tagesgeldkonto zu halten, steht auf einem anderen Blatt.

    Aber das darf natürlich jeder mit seinem eigenen Geld so halten, wie er möchte.

    Was meinst mit Eingemachte? Es gibt kein zusätzliches Vermögen.

    Damit wir nicht aneinander vorbei reden. Die Schritte sind klar: zuerst Notgroschen aufbauen, dann investieren.

    Ich denke, es ist klar, dass wenn ich irgendwo schon Geld rumliegen habe, mit dem ich meine größte Ausgabe (in meinem Beispiel Auto) bestreiten kann, dann brauchen wir hier nicht über 3 oder 4 Monatsgehälter zusätzlich als sogenannter Notgroschen zu diskutieren.

    Ich bin vom Fall ausgegangen: Ich habe keine Konsumkredite. Und habe auch kein weiteres Vermögen. Nun stehe ich da und will nun meinen Notgroschen aufbauen. Wie viel Geld brauche ich? Natürlich mindestens für ein Auto, weil, wenn das Auto heute kaputt geht, muss ich ein Konsumkredit aufnehmen. Und das sollte natürlich vermieden werden.

    Erst wenn ich das Geld habe, kann ich mir weiter überlegen, ob ich nun mit ETFs starte oder fürs Eigenheim spare.

    Dann ist dein Auto halt nicht die größte erwartete Ausgabe, die unerwartet kommen kann.

    Überlege für dich, was bei dir die teuerste Ausgabe sein könnte, von der du weiß und die unerwartet kommen kann.

    Dann muss dein Notgroschen diese Ausgabe im schlimmsten Fall abdecken.

    Das dürfte Deine Minderheitenmeinung sein.

    Für viele dürfte ein gebrauchter Mazda2 nicht das Wunschauto sein - und die werden die 45.000 €, die sie für ihr Wunschauto dringend brauchen, hoffentlich aus ihrem Vermögen, hoffentlich nicht per Kredit, aber sicher nicht aus ihrem Notgroschen finanzieren.

    Notgroschen bemisst sich an die größte bekannte Ausgabe, die unerwartet auftreten kann.

    Bei mir ist das ein Auto mit 16000 Euro, beim anderen ist es ein Auto mit 45000 Euro, beim dritten ist es nur ein Gaming-Laptop von 3000 Euro.

    So simpel ist es :) .

    Dann habt ihr nicht genug bei Seite

    Ein Auto ohne Kredit muss auf jeden Fall im Notgroschen drinnen sein.

    Bei mir wäre z. B. ein Autokauf die größte Ausgabe auf die ich mich vorbereiten kann und die unerwartet kommen wird. Ein gebrauchtes (4 Jahre) kleines Mazda2 kostet ca. 16000 Euro. Und das ist dann auch mein Notgroschen.

    Wie viel Autos habt ihr? Wenn heute diese Auto kaputt gehen würde, könnt ihr euere Wunschautos ohne Kredit kaufen? Wenn ja, dann ist alles in Ordnung.

    Wenn nicht, dann habt ihr nicht genug Notgroschen zusammen.

    Ein Finanzminister MUSS ein studierter (M. Sc. von Uni) Volkswirt sein.

    Ein Außenminister muss ein studierter Diplomat sein.

    Bundeskanzler z. B. mehrjährige Führungserfahrung und ein IPMA Level A.

    Usw.

    Und das müssen eigentlich nur die Mindestanforderungen an die Minister sein.

    Und wenn jemand meint, dass ein Finanzminister ein Buchautor sein kann, dann soll er sich fragen, ob er von einem Ingenieur operiert werden will oder ob er Führung seiner Firma (falls er sie hätte) einer Putzfrau überlassen würde 😁.

    Dann sind diese Personen direkt leise und nicht mehr so laut 😁.

    Meine Erfahrungen mit solchen Menschen sind, dass sie selbst nicht kompetent sind und deswegen meinen, dass z. B. ein Wirtschaftsminister oder ein Gesundheitsminister jeder werden kann und die Leute verstehen nicht, dass gewisse Stellen einfach eine berufliche, studierte Kompetenz erfordern, die man erlangen muss, um überhaupt Entscheidungen treffen zu können.

    Hogwarts! (Unterkategorie Slytherin)

    Aber im Ernst, wenn das Motto ist "Geld kannst du selbst", dann ist doch klar, dass man keiner Schule angehört, sondern die Leute ermutigt, sich selbst zu bilden.

    Müssen Normalverbraucher und Kleinsparer tatsächlich in volkswirtschaftlichen Kategorien denken?

    Schulden sind Geld "bei der Arbeit", ob das gut oder schlecht ist, hängt von der Arbeit ab. ;)

    Wenn man Geld selbst könnte, bräuchte man keinen Finanztip :) .

    Finanztip existiert nur, weil man das Geld nicht selbst kann.

    Ich verstehe den Mehrwert von Copilot gegenüber Parquet nicht.

    Mein Parquet-Account ist mit allen jemals getätigten Ein- und Auszahlungen (Tagesgeld-Konto, Depot und Krypto-Depot) richtig gepflegt.

    Das heißt, mein Netto-Vermögen ist dort getrackt.

    Ich frage mich immer nach dem Mehrwert für Copilot.

    Ich habe Copilot mal getestet und alle Konten und Depots verlinkt. Aber das fehlten einige Sachen oder es waren irgendwelche Sprünge in der Grafik. Also musste man wohl manuell was korrigieren oder nachpflegen. Und das warum? Das Ergebnis wäre dann wie beim Parquet am Ende.

    Für mich selbst habe ich 6-Monate-Nettogehälter-Notgroschen.

    Das finanziell teuerste, was erwartungsgemäß mir passieren kann, ist das Kaputtgehen meines Autos.

    Die Größe des Notgroschens ist so, dass ich mir direkt einen gebrauchten Kleinwagen holen kann (fahre jetzt einen alten Kleinwagen) und es bleiben noch ca. 7 Tausend übrig dann.

    So dass wenn hart auf hart kommt, kann ich einen neuen gebrauchten holen und noch bleibt was übrig.

    Ich für meinen Teil kann ohnehin nicht verstehen, warum Menschen 1200€ und mehr für ein Handy ausgeben, wo nicht mal ein ganzer Apfel drauf ist. Auch wenn Apple vermutlich weiter wachsen wird...

    Stimme dir vollkommen zu. Ich verstehe auch nicht die Leute, die sich ein Mercedes-Benz oder Audi oder andere deutsche oder japanische Automarken holen, die überteuert sind. Ein Dacia oder Fiat hat doch auch 4 Räder und bringt mich von A nach B.

    Oder andere überteuerte Konsumprodukte, wo es doch billigere gibt, die genau das gleiche tun.

    Ändert nichts an der Tatsache, dass etwas mit dem Verkäufer nicht stimmt.

    Für mich ist das ganze sehr sehr verdächtig, wenn ich weiß, dass der Verkäufer ein Konto hat, auf das ich das Geld leicht überweisen kann, und trotzdem ich zur Bank schlendern muss (obwohl ich gar nicht nötig habe), um das Geld abzuheben und dann mit der Summe zum Verkäufer gehen muss.

    Weil er unbedingt Geld bar haben will.

    Und der Verkäufer läuft dann zur Bank und zahlt das Geld auf sein Konto ein :thumbup: .

    Fred_ , soll ich eventuell für diesen Verkäufer noch einkaufen gehen oder Müll raustragen, weil er so will?

    Bargeld, auch in größerer Mege, als verdächtig darzustellen: du bist ja auf der Schiene verschiedener EU-Politiker, die das Bargeld abschaffen wollen.

    Bargeld gegen Ware, ist glücklicherweise NOCH eine, wenn auch leider immer weniger akzeptierte Form des Einkaufens.

    Jeder bekommt seinen Gehalt oder Lohn auf Giro-Konto.

    Wer bekommt sein regelmäßiges Lohn/Gehalt bar auf die Hand?

    Nur die, die schwarz arbeiten oder Geld waschen.

    Also erklär mir einer den Sinn, das Geld, das ich monatlich bekomme, jeden Monat und das im Laufe von einigen Jahren abzuheben unter den Kissen stecken, damit ich später damit das Auto kaufen kann.

    Und zwar nicht weil ich es so will, sondern weil der Verkäufer eine Überweisung auf ein Konto nicht akzeptiert? Und dann sagt man mir, der Verkäufer sei nicht verdächtig.

    Ich verstehe nicht, warum man das Geld bar fordert? Ich habe Konto, er hat Konto.

    Egal, wer der Typ ist. Von mir aus der oberste Chef von allen Richtern weltweit.

    Es ändert sich nicht an der Tatsache, dass das verdächtig ist.

    Von solchen Leuten muss man sich fernhalten.