Danke, Saxum. Eine Frage noch zur DentOptimal der Würzburger, wenn ich darf. Es gibt hier ja die Staffelung von 10-25%. Was brauche ich denn hier? Auf der Webseite ist die Rede den Selbstbehalt der PKV zu ergänzen, den habe ich ja im klassischen Fall nicht. Ich brauche die Zusatzversicherung ja nach meinem Verständnis nur, wenn die Beihilfe die Übernahme (Material- und Laborkosten) in einem mir unbekannten Maß kürzt.
Beiträge von was.kostet.die.welt
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In meinem persönlichen Fall (35J, 50% Beihilfe) ruft die
Barmenia (GK20P, GK30, G2B20P, G2B30, PVB) 403€
und die
R+V (BB20E, BB30, EB1, W220E, W230, PPB) 462€ auf. (Ich würde statt Einbettzimmer auf Zweibettzimmer gehen, daher sind es 60€ korrekte Differenz für den Beihilfeergänzungstarif im Vergleich zur Barmenia. Der Beihilfeergänzungstarif kostet natürlich weniger, aber da die R+V einen höheren Risikozuschlag über alles legt, "kostet" mich der Beihilfeergänzungstarif de facto 60€).
Anbei der Beihilfeergänzungstarif EB1 der R+V, es ist im Groben so wie Saxum schreibt.
Mir fällt es schwer, eine wirklich informierte Entscheidung zu treffen, da ich die "Anwendungsfälle" vom Beihilfeergänzungstarif nicht einschätzen kann. Mein Makler nennt es eine 50:50 Entscheidung, ob ich mehr Geld für mehr Schutz ausgeben will oder der Grundtarif der Barmenia ausreicht.
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Es handelt sich um den wohl bekannten
BB20E BB30 EB1 W120E W130 PPB
Diese Übersicht anbei (Screenshots) hab ich vom Makler bekommen.
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Ich nochmal. Man glaubt es kaum, aber gerade noch rechtzeitig hat die R+V geantwortet und würde mich bisher als einzige PKV mit einem Risikozuschlag nehmen. Der Risikozuschlag ist zwar höher als über die Öffnungsaktion, jedoch könnte ich so einen echten Beihilfeergänzungstarif abschließen.
Ich kann die Vorteile eines Beihilfeergänzungstarifs noch nicht richtig beziffern, wie ist eure Einschätzung?
Die R+V scheint ja sehr umfassende Tarife zu haben, was sich auch im Preis widerspiegelt. Mit Risikozuschlag liege ich hier z.B. bei monatlich min. 70€ mehr als bei der Barmenia Öffnungsaktion. Lohnt sich das? -
So ist die Lage. Alle PKVs, die auf die anonyme Risikovoranfrage antworten, haben eine Versicherung abgelehnt. Der Debeka-Berater hat damit geworben, dass sie als Verein nicht so gewinnstrebend für Aktionäre unterwegs sein müssen wie andere PKV und durch ihren großen Versichertenstamm die Kosten von Vorerkrankungen besser einschätzen können und deshalb Personen aufnehmen können, die von anderen PKVen abgelehnt werden. So viel zur Debeka-Selbstvorstellung..
Ich habe jetzt bei Reddit von einem Debeka-Mitarbeiter gelesen, dass es auch die anonyme Möglichkeit gibt, seine Krankengeschichte mit Diagnosen an die "Fachabteilung" mailen zu lassen, von der man dann eine unverbindliche Einschätzung erhält. Mein Debeka-Berater hat mir diese Möglichkeit erst auf konkrete Nachfrage eröffnet. Er argumentiert, dass der Probeantrag keine Konsequenz für die Möglichkeit der Öffnungsaktion bei anderen PKVs hat und wirbt für seinen Probeantrag, da dieser mit KI-gestützter Software arbeitet und eine verbindliche Aussage treffen kann.
Ich habe mich jetzt dafür entschieden einen Öffnungsaktion-Antrag bei der Barmenia zu stellen und parallel die anonyme Anfrage über die Debeka gestellt. Vielleicht hilft das ja potentiell Mitlesenden. Danke für die Einschätzungen bis hierhin.
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Spräche denn etwas dagegen, erst die Öffnungsaktion der Barmenia zu ziehen und dann zu schauen, ob ein Probeantrag bei der Debeka ein besseres Ergebnis brächte.
In dieser Situation erscheint mir 100%-ige Rechtssicherheit wichtiger als vielleicht ein paar Prozent weniger Zuschlag.
Das Risiko ist sonst, dass die Barmenia Deine Frage evtl. anders beantwortet als der Debeka-Vertreter oder die Foristen hier.
Interessante Idee, aber das scheint mir technisch doch ziemlich schwierig? Wenn ich die Öffnungsaktion bei der Barmenia nutze, schließe ich ja einen Versicherungsvertrag ab. Dann müsste ich danach/parallel den Probeantrag bei der Debeka stellen und ggf. im Rahmen der Widerrufsfrist, den Vertrag bei der Barmenia kündigen. Stelle ich mir etwas wild vor.
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Die Debeka habe ich nie verstanden, dass die eine Unterschrift unter den „Probeantrag“ wollen - wo es bei fast jeder anderen Gesellschaft „täglich Brot“ ist.
Sehe hier persönlich auch keine rechtliche Notwendigkeit, denn erst recht mit der Unterschrift ist die Voraussetzung für einen offiziellen „Antrag“ ja eigentlich erfüllt.
Mir widerstrebt objektiv diese Vorgehensweise der Debeka oder der Vertreter hinsichtlich der „Erfordernis einer U“ auf dem Probeantrag, weil die Fachabteilung es sonst angeblich nicht bearbeiten würde / kann.
Auch wenn die Debeka das immer wieder versichert, rein objektiv gesehen ist es natürlich eine Ablehnung mit Klarnamen / Daten und Antrag mit U.
Aber man kann ja versuchen auf diese Aussagen zu verlassen, bestenfalls fragt die nächsten 5 Jahre niemand so genau nach und man hebt diese schriftlichen Aussagen auf. Die Gesundheitsfragen sind hier mEn eher schwerwiegender, aber ja das gehört auch do alles zu den vorvertraglichen Anzeigepflichten.
Danke dir, das teile ich. So richtig sympathisch ist mir das nicht. Die Debeka ist meine letzte „Hoffnung“ auf eine Normalannahme, sonst wird es die Barmenia über Öffnungsaktion.
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Ich habe beim Debeka-Vertreter einen Probe-Antrag gestellt, welcher abgelehnt wurde und ich wurde anschließend bei einem anderen Versicherer über die Öffnungsaktion aufgenommen.
Allerdings habe ich mir dieses vom Debeka-Vertreter im Vorfeld mehrfach versichern lassen, weil ich mir auch unsicher war. Ich hatte dann aber die Zusage, dass die Daten hinterher gelöscht werden. Außerdem war der Debeka-Vertreter der Bekannte eines Bekannten, sodass mir das auch noch etwas mehr subjektive Sicherheit gegeben hat.
Ich kann mich allerdings nicht mehr daran erinnern, ob ich an der Stelle Dinge wie IBAN usw. angeben musste, meiner Meinung nach nicht. Daher ist die Frage, ob das, was du ausfüllen sollst, wirklich ein Probeantrag ist.
Herzlichen Dank für deinen Bericht!
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Das heisst das Du direkt beim Debeka Vertreter den "Probe"Antrag stellst?
Warum machst Du nicht einen Marktumfassenden anonyme Anfrage über die diversen BU-Spezialmakler?
Ja, genau. Die marktumfassende anonyme Anfrage ist bereits erfolgt. Die Debeka antwortet Maklern nicht, da sie ihr eigenes Vertriebssystem hat. Bei denen geht nur der Probeantrag.
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Liebes Forum,
ich konnte hier schon sehr viel durch passives Lesen lernen, herzlichen Dank für die Expertise und den guten Umgang hier. Ich habe eine Frage, die ich durch die Suchfunktion für mich noch nicht einwandfrei klären konnte.
Die Debeka nimmt ja nicht an den anonymen Risikovoranfragen von Versicherungsmaklern teil, sondern bietet die Möglichkeit eines "Probeantrags". Sollte dieser Probeantrag eine Ablehnung ergeben, könnte ich dann trotzdem noch die Öffnungsaktion bei einer anderen PKV nutzen? Ich habe hierzu unterschiedliche Einschätzungen gefunden, zwischen "Ja, wird nicht gemeldet" zu "Nein, gilt als Ablehnungsantrag und muss bei Öffnungsaktion-Antrag als Ablehnung angegeben werden".
Mich macht skeptisch, dass die Debeka für den Probeantrag folgende Unterlagen möchte: Gültiger Personalausweis, IBAN, Rentenversicherungsnummer, Steueridentifikationsnummer. Das sollte ja eigentlich alles noch irrelevant sein.
Vielen Dank für eure Einschätzung!
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Vielen Dank für die ganzen Antworten und die Hilfe!
Bei dem Haufen Geld auf dem Girokonto hebt sich meine Augenbraue. Einmalig Tagesgeld auszusuchen ist doch nicht der unmenschliche Aufwand, würde ich sagen. Aber auch da darf jeder, wie er will.

Hab ich auch hin- und herüberlegt. Bei Weltsparen bringen beim besten Anbieter 15.000€ im Jahr 32€. Mit der Gefahr, dass sich Tagesgeld-Sätze monatlich ändern können und man dafür den Aufwand einer Kontoeröffnung im Ausland hat? Schien mir irgendwie zu kleinteilig.
Zwar nicht gefragt, aber ich finde den Anteil der Genossenschaftsanteile (keine Einlagensicherung, üblicherweise lange Kündigungs- und Rückzahlungsdauer) zu hoch.
Ich würde hier nicht auf ein Länderrating schauen sondern einfach eines aus D oder aus der Liste von Finanztip nehmen. https://www.finanztip.de/festgeld/ Ferner würde ich nur eines nehmen, bei dem die Steuer gleich richtig behandelt wird.
Danke. Habe auch schon bemerkt, dass Genossenschaftsanteile bei den meisten nicht so richtig hoch im Kurs stehen und kann das noch nicht zu 100% teilen. Kündigungsfrist bei der Volksbank max. 1,5 Jahre bei einer sehr sicheren Bank. Aber verstehe, dass das nicht "reine Lehre" bei der sicheren Geldanlage ist.
Zum Festgeld: Danke, hatte mir die Empfehlungen auch angeschaut. FInanztip empfiehlt ja ab AA, ab AA- gibt es bei Weltsparen ja teilweise schon deutlich mehr. Aber dann geh ich hier lieber auf Nummer sicher und warte bis Klarna seine Raten mal wieder etwas erhöht, das schwankt ja häufig. Was meinst du mit "Steuer gleich richtig behandelt wird"? Meinst du damit, dass keine Quellensteuer zu leisten ist bzw. die Steuer nicht automatisch abgeführt wird?
Vom Grundsatz her machen die einmaligen Kaufkosten im Vergleich zu einer langfristigen Rendite kaum einen Unterschied. Wenn man 25 Jahre zu 6% anlegt vervierfacht sich die Anlage (429%), da fallen dann 1-2 % Kaufkosten nicht so sehr ins Gewicht. Andererseits kann man den Vorteil mitnehmen, das ist ähnlich wie die Steueroptimierung eine persönliche Entscheidung. Ich versuche jeden Cent Kosten zu vermeiden, das ist aber genetisch bedingt, da ich aus Südwest komme.
Die Gebührenaktionen wechseln häufig zum Jahreswechsel. Einfach darauf achten und dann ggf. den Sparplan auf ein anderes Produkt ändern und die bestehenden Anteile behalten.
Stimmt, das geht ja auch! Meine Gene kommen auch zu 50% aus der Ecke, von daher verstehen wir uns

Hallo was.kostet.die.welt und Herzlich Willkommen im FT-Forum,
Du hast ja bereits die (fast) Identische Frage im WPF gestellt hast, und dort m.E. kompetente Antworten erhalten!

Aber gut, Du fragst, Du sollte Meinungen bekommen!

Danke und mea culpa! Ich habe wirklich in beiden Foren viel rumgelesen und schon den Eindruck, dass sich die Communities und Perspektiven etwas unterscheiden. Was hier eher Konsens scheint, wird in dem Forum teilweise ganz anders gesehen. Daher wollte ich meinen Wissensdurst diversifizieren

Ich empfinde Deine geplante Investitionsstrategie als sehr konservativ. Es gibt so eine Pi-mal-Daumen-Regel nach der die Aktienquote 100%-Lebensalter sein sollte. Das wären bei Dir eher so um 70% Aktien.
Zumal Du und Deine Freundin Jobmäßig auch extrem gut abgesichert seid (stand zumindest in der Frage im WPF
).Das stimmt aufjedenfall und hat zum einen damit zu tun, dass ich vorsichtig an die Sache rangehe aber auch nicht zu viel Kapital binden will, falls ich in 5-7 Jahren doch für einen Immo-Kauf da ran muss..
Mir sei aber mal eine Gegenfrage erlaubt: Warum machst Du Dir überhaupt Gedanken darum, ob der MSCI World SRI/ESG genau so/ähnlich gut performant hat wie der 'normale' MCSI World? Geht es Dir gar doch letztlich um die Rendite bei Deiner Investition?
Frei nach dem Motto, wenn es da 3% p.a. mehr geben würde, wäre mir ESG/SRI dann doch nicht mehr sooo wichtig.
(Ich weiß, der war gemein!).Wer es für sein Gewissen braucht soll halt in 'Nachhaltig/politisch korrekt' investieren, und gut! Rendite sollte dann eigentlich (fast) keine Rolle spielen, oder?
Gute Gegenfrage! Deshalb schrieb ich "würde gerne mein Geld auch gerne halbwegs verantwortlich/nachhaltig anlegen, wenn das zugleich finanziell seriös geht". Ich sehe das als trade off. Man kann natürlich viel konsequenter sein und zu einer Ethik-Bank gehen und in deutlich grünere Produkte mit einer geringeren Rendite investieren. Das scheint mir persönlich nicht sooo attraktiv. Wenn es daher keinen großen Unterschied macht (Unterschied MSCI World SRI und ohne), dann gerne nachhaltiger, wenn es mich nicht viel kostet.
Alles anzeigenZum Thema Gebühren auf ETF. Niemand weiß, wie sich die Gebühren/Kosten entwickeln. Die ETF- und Depotanbieter können jederzeit an der Kosten-/Gebührenschraube drehen. Dann kann man sich halt einen anderen Depotanbieter suchen, und sein Depot ggf. umziehen bis es auch dort wieder losgeht. Dann sollte man aber auch alle seine Transaktionen sichern um später ggf. die entsprechenden Nachweise gegenüber dem Finanzamt parat zu haben.
Oder man muss einen anderen ETF besparen, wenn plötzlich die TER erhöht wird. Aber, warum sollte das passieren. Die Konkurrenz ist so groß, dass die Kosten eher runter gehen.
Kümmere Dich nicht um Dinge, die Du eh nicht ändern kannst!
Außerdem sind die Gebühren/Kosten doch Peanuts im Verhältnis zu den langfristigen Renditen. Ich habe z.Zt. 36€ p.a. Kosten für meine ETF-Sparpläne. Das sind weit unter 1% meiner jährlichen Sparrate. Das ist einmal Volltanken beim Motorrad. Sorry, aber da denke ich nicht einmal drüber nach.
Dazu dann noch 0,2% TER p.a. für die ETF. Diese Kosten gehen im 'Auf-und-ab' der Märkte völlig unter.
Also Fang an!
Danke, das mach ich jetzt die Tage. Ich neige zum overthinking und wollte bei der für mich persönlich hohen Investitionssumme, das lieber sehr gründlich durchdenken.
Schönen sonnigen Tag euch!
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Liebe Community,
erst einmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps hier im Forum. Ich habe mich in den letzten Wochen hier, über die tollen Videos von Saidi bei Youtube und auf diversen Blogs über ETF-Einstieg informiert. Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Eltern mal viel Geld in Telekom-Aktien verloren haben und mir wurde immer geraten, einen großen Bogen um das Thema Aktien und Börse zu machen. Ich habe daher mein Geld bisher nur sicher über Fest- und Tagesgeld sowie über Genossenschaftsanteile bei der Volksbank angelegt. Die andauernde Niedrigzins-Periode sowie Empfehlungen von Freunden und Bekannten haben mich jetzt zum ETF-Einstieg geführt. Mein Berater bei der Volksbank hat mir den Robo-Advisor MeinInvest empfohlen, aber da habe ich mich schon nach kurzer Recherche entschieden, dass ich das selber besser und günstiger kann.
Ich bin ein sehr sparsamer Mensch und habe mir 100.000 Euro angespart. Da werden sich jetzt einige von euch an den Kopf fassen, dass das noch so rumliegt und nicht „arbeitet“. Aber Hauptsache ich fange jetzt mal an. Hätte ich diese Erkenntnis mal vor einem Jahr gehabt, oder?

Ich suche eine Möglichkeit für langfristigen moderaten Vermögensaufbau bzw. Inflationsausgleich bei geringem Risiko. Ich habe jetzt schon gelernt, dass eine Anlage über ETFs nur Sinn macht, wenn einen auch zwischenzeitliche Verluste über mehrere Jahre nicht nervös machen. Dazu bin ich definitiv bereit und habe verstanden, dass eine ETF-Anlage erst ab einem Anlagehorizont von 10-15 Jahren Sinn macht, um nicht in einer „schwachen“ Periode verkaufen zu müssen.
Zu meiner Ausgangssituation:
32 Jahre, sicherer Job, noch ledig. Meine Freundin und ich wohnen derzeit in einer günstigen 4-Zimmer-Wohnung einer öffentlichen Wohnungsbaugesellschaft. Es ist noch nicht ausgeschlossen, dass wir in 5-10 Jahren evtl. eine Immobilie kaufen, ich halte das aufgrund der Preisentwicklung in unserer Region aber eher für unwahrscheinlich.
Über meine Geldanlage:
Ich habe mir jetzt sehr lange über die Asset Allocation Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mich zu Beginn mit 30% ETF-Anteil wohlfühlen würde (auch aufgrund der oben erwähnten ungeklärten Immobilien-Entscheidung) und könnte mir vorstellen, das sukzessive zu erhöhen. Das würde dann wie folgt aussehen:
30% ETF
20% auf dem Girokonto (selbst Zinsen für europäisches Tagesgeld finde ich derzeit den Aufwand nicht wert)
50% fest angelegt (derzeit 26.000 Euro Genossenschaftsanteile bei der Volksbank sowie geplant der Rest in europäisches Festgeld -> ab welcher „Länderbewertung“ würdet ihr das machen?)
Beim ETF würde ich mit einer großen Einmalanlage einsteigen und den Wert dann sukzessive per Sparplan steigern.
Nun zu meiner eigentlichen Hauptfrage, der ETF-Auswahl. Ich habe mich aufgrund der aktuellen Aktion für ein Depot bei der ING DIBA entschieden.
Ich bin ein sehr politischer Mensch und würde gerne mein Geld auch gerne halbwegs verantwortlich/nachhaltig anlegen, wenn das zugleich finanziell seriös geht (habe den Finanztip-Artikel dazu gelesen). Ich habe mich für den MSCI World SRI entschieden. Ich weiß, dass dieser ethisch nicht „perfekt“ ist, aber zumindest besser als der „Eltern-Index“ und schlechter scheint er ja auch nicht zu laufen. Ich denke an den von ishares (IE00BYX2JD69) oder den von Amundi (LU1861134382). Der von Amundi ist 5% issuer capped und bei ING DIBA sowohl gebührenfrei in der Einmalanlage als auch im Sparplan. Daher mein Favorit. Eure Empfehlung? Ich habe zudem gelesen, dass Blackrock aufgrund seiner Marktmacht auch kritisch gesehen wird, kann das aber nicht einschätzen.
Die nächste Entscheidung ist, ob ich es bei dem einen ETF belasse, oder noch Emerging Markets beimische, wie das ja viel gemacht wird, da die im MSCI World nicht enthalten sind. Würdet ihr das zur Diversifizierung empfehlen und wenn ja, in welchem Verhältnis? 80-20? 70-30? Ich hätte mir hier wieder einen von ishares (IE00BYVJRP78) sowie von Amundi (LU1861138961) herausgesucht.
Ich habe mich gleich für Thesaurierer entschieden, weil das weniger Arbeit macht und mir die Mehrarbeit mit Ausschüttern und Steuerberechnung nicht wert ist. Das hat Saidi in einem Video ja auch ausgeführt. Alle aufgeführten ETFs sind mit ING DIBA gebührenfrei besparbar. Wie sinnvoll ist es, dass ich mich stark daran orientiere? Wie häufig ändern sich in der Regel die Gebühren für ETFs?
Vielen Dank, dass ihr euch meine Gedanken bis hierhin durchgelesen habt – auch wenn diese so oder ähnlich sicher schon zig Mal gestellt wurden. Aber es gibt einem beim Einstieg psychologisch eine größere Sicherheit, die eigene Lage einmal niederzuschreiben und zu diskutieren, als sich nur an bestehenden Threads zu orientieren.
Freue mich auf eure Meinungen!