Beiträge von Nescool

    Timo B

    Ich kann deine Gedanken voll und ganz verstehen. Erst vor einigen Tagen habe ich mir ebenfalls den Kopf zerbrochen, was ich mit meinem Riester machen soll.

    Stand Jetzt betrachtet ist in unserem Alter wohl die Kündigung und die Beiträge zusätzlich in den ETF stecken, wohl das vernünftigste.

    Aber was ist, wenn sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis in 30 Jahren stark verändern.

    Was z.B. wenn es kurz vor der Rente wirklich einen riesigen Crash gibt und die Börsen diesmal 20 Jahre brauchen, um sich zu erholen. Dann liegt man bestenfalls noch mit einigermaßen erträglichen Schmerzen zu Hause auf dem Sofa und hofft, dass man das nächste Weihnachten noch erleben darf. Alle Hochrechnung mit 5-7 Prozent am Aktienmarkt wären dann zu nichte.

    Oder die Grünen sind im Jahr 2057 an der Macht und wollen neben Wohneigentumsenteignung jegliche Aktiengewinne zu 80 Prozent versteuern.

    Ich habe für mich entschieden (du hast das ja auch schon so angedeutet) die Riester-Rente solange es die Kinderförderung noch gibt, weiter zu besparen.

    Vielleicht kommt ja doch noch der politische Durchbruch zur Begünstigung aller bestehenden Riester-Verträge.

    Gibt es dazu nicht ein Video von Finanztip wo das widerlegt wird?

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    Das ist jetzt aber ohne Spitzen Bleistift gerechnet sondern über den dicken Daumen gepeilt.

    Wie rechnet man das denn über den spitzen Bleistift?

    Ich bespare meinen Großteil der Altersvorsorge bereits in den ACWI. Meine Überlegung ist nur noch, ob ich den Riester (solange ich 775€ Zulagen erhalte) weiterhin bediene, um einen zusätzlichen Baustein der Rente zu haben. Daher wäre ich brennend daran interessiert, welche genauen Berechnungen du Horst Talski und Referat Janders im Petto haben.

    Ich danke dir.

    Aber was ist, wenn die Börsen kurz vor Renteneintritt komplett abstürzen?

    Das würde ich denen derzeit auch zutrauen. Die sind mit der Technikumstellung scheinbar hoffnungslos überfordert und kaum erreichbar ...

    Genau den Gedanken habe ich auch. Die Kündigung ist nun schon ein Monat her, ich habe bis heute nichts gehört.

    Ich habe es aber als Einschreiben geschickt und seit diesem Monat die Sparrate (Dauerauftrag) gelöscht.

    Ich denke, dass ich jetzt einfach mal abwarte und im Juli, nach Ablauf der 3 Monate eventuell versuche die BaFin einzuschalten, wenn das Geld dann nicht ausgezahlt wird. Ich wüsste keinen anderen Weg.

    Versicherungen wechselt man nicht hin und her, das kostet Leistungen, Geld

    Dem muss ich wiedersprechen. Regelmäßige Anpassungen des Preis-Leistungsverhältnis der Versicherer machen es notwendig seine Versicherungen regelmäßig zu überprüfen und ggf. anzupassen.

    Ich habe durch regelmäßige Wechsel immer wieder entweder bessere Leistungen oder einen günstigeren Preis und im Idealfall auch schon beides zusammen erhalten.

    So ein Ding hatte ich mal bei der Postbank abgeschlossen und auch vorzeitig gekündigt.

    Die bis zur Kündigung gutgeschrieben Zinsen und Boni wurden ohne Probleme mit ausgezahlt. Ging auch erstaunlich schnell mit der Auszahlung nach der Kündigung.

    Weißt du noch, wie genau das abgelaufen ist.

    Was bedeutet schnell?

    Es gibt ja eine 3-Monatige Kündigungsfrist.

    Ich habe vor drei Wochen gekündigt und bis heute keine Bestätigung oder ähnliches bekommen.

    Ich weiß gar nicht, wie ich damit genau umgehen soll. Hoffen, dass in 2 Monaten das Geld kommt ? Mh, nachher hat den Umschlag bis heute niemand geöffnet. Ich will das Geld so schnell wie möglich haben um es ordentlich investieren zu können. Selbst in einem Tagegeld wäre es aktuell deutlich besser angelegt.

    Ich mache das seit Jahren. Bekomme keinerlei Mails außer, dass die Einreichung erfolgreich war und das Geld überwiesen wird. Habe bisher auch immer das Geld zurück bekommen.

    Kurz zum Hintergrund (Einer von mehreren Punkten) warum die Firmen das machen:

    Umso mehr ein Produkt gekauft wird, umso eher wird es auch beständig im Einzelhandel angeboten. Es läuft im Hintergrund ein riesen Wettkampf um sogenannte Regalmeter. Da ist es für die Unternehmen oftmals profitabler gewisse Produkte für einen gewissen Zeitraum über diesen Weg zu verschenken, damit sie dauerhaft von den Einzelhändlern eingekauft werden.

    Kann mir anhand dieser Zahlen eventuell jemand beim Rentenfaktor behilflich sein, mit folgenden Annahmen:

    A) Vertrag wird jetzt still gelegt (Zahlt man weiterhin jedes Jahr Verwaltungsgebühren ?

    B) Vertrag wird noch bis Ende Kindergeld bespart und dann still gelegt

    Genau das beschreibt es eigentlich richtig. Mit dem Unterschied, dass es hier kein schwarz/weiß gibt. Was ist z.B. wenn sich die politischen oder weltweiten Rahmenbedingungen in 35 Jahren so ändern, dass der Aktienanteil im Portfolio lange Zeit so gut wie nichts mehr wert sind. Dann könnte die Entscheidung einer Kündigung der anderen Säule der Altersvorsorge (Riester) eventuell falsch sein. Hinterher ist man immer schlauer....