Hendrik Leber bläst in das gleiche Horn wie Hartmut Walz:
Man solle die hohe USA Gewichtung durch Erhöhung des Europa- und China-Anteils reduzieren.
Hendrik Leber bläst in das gleiche Horn wie Hartmut Walz:
Man solle die hohe USA Gewichtung durch Erhöhung des Europa- und China-Anteils reduzieren.
Hätte ich auch mal machen sollen, auch wenn ich nur je 10% Schwellenländer und Europa "beigemischt" habe.
Ich habe mir heute nochmal den Artikel von Hartmut Walz zum US Klumpen im World und auch im ACWI durchgelesen, weil ich ihn sehr gelungen finde.
Demnach hast du alles richtig gemacht und dein Risiko reduziert.
Nochmal : es ist egal von welcher Firma du eine ETF auf den MSCI World kaufst.
Hattest du nicht neulich gemeint, du empfiehlst nur noch UBS und Xtrackers?
Laura, leider verstehe ich nicht genau was du vor hast, aber vielleicht möchtest du mal "Nießbrauchdepot" googlen.
Wenn ich das Konzept richtig verstehe, gehören die Wertpapiere dir, aber deine Mutter könnte von den Erträgen profitieren:
Ein Nießbrauchdepot ist ein Wertpapierdepot, das mit einem sogenannten Nießbrauchrecht belastet ist. Das bedeutet, dass eine Person (der Nießbraucher) das Recht hat, die Erträge des Depots zu nutzen, ohne selbst der rechtliche Eigentümer der Wertpapiere zu sein.
Kann sein, dass man dafür ausschüttende ETFs braucht.
Würde ich heute neu starten, würde ich vermutlich einen thesaurierenden ETF auf den FTSE All World oder den MCSI ACWI wählen, um auch Schwellenländer mit drin zu haben.
So etwas habe ich schon öfters mal gelesen. Wieso geht man nicht einfach hin und nimmt entweder noch einen Schwellenländer ETF mit dazu oder bespart fortan einen ACWI ETF und lässt den alten liegen?
Alles nur wegen KISS? Möglichst wenig Zeilen im Depot?
Es gibt ja auch noch die Laufzeit-ETFs, also ETFs, die nur Anleihen enthalten, die z.B. 2027 fällig werden.
Hier ein Blogartikel dazu. Eher ein Nischenprodukt, aber vielleicht für dich genau das Richtige. Damit machst du vermutlich weder etwas falsch noch besonders richtig, denn die Rendite und das Risiko dürften sich bei zwei Jahren Restlaufzeit kaum von etwas kürzeren Laufzeiten unterscheiden.
Beim stöbern auf JustETF bin ich noch auf den Franklin Euro Short gestoßen.
Laut Factsheet ist die Laufzeit 0,86 Jahre und auch sonst schaut dieser relativ "risikoarm" aus. (weltweit diversiviziert). Allerdings habe ich im Factsheet gelesen dass dieser ETF einen Anteil in so genannten Sub-Investment-Grade halten kann. Was haltet ihr von diesem ETF?
Den hatte ich mir auch mal angesehen. Relativ sicher, weil zum Großteil in kurzlaufende Staatsanleihen. Aber eben auch Unternehmensanleihen und nicht-europäische Emittenten. Im Corona Crash ist er leicht (-2%) eingestürzt. Leicht höheres Risiko, dafür leicht höhere Rendite.
Ich hatte mich dagegen entschieden, weil ich im Sicherheitsbaustein eben nicht ins Minus möchte in einer Krise, auch nicht 2%.
Staun! Ich dachte immer, mit diesen Beimischungen soll die Rendite erhöht werden
Und ich dachte immer damit soll nur das Risiko-Rendite-Verhältnis optimiert werden. (BIP Gewichtung, USA Risiko senken, weniger Blasen). Also gleiche Rendite bei weniger Risiko.
Hallo,
das kann dir wohl niemand hier beantworten.
Die Frage ist etwas so, wie: soll ich jetzt ein neues Smartphone/Auto/Sonstiges kaufen oder warten bis das neue Modell kommt und hoffen, dass dann der Preis fällt?
Wenn ich trotzdem eine laienhafte Meinung abgeben dürfte, so würde ich jetzt (Aktien-ETF) kaufen, wenn du Geld übrig hast, auf dass du langfristig verzichten kannst. Ich denke einfach es ist eine selbstverschuldete Krise, die ein einzelner Mann auch einfach wieder lösen könnte und spätestens zu den Wahlen im nächsten Jahr auch lösen möchte.
Wenn der Sturm vorbei ist, bedeutet es, dass es teurer ist als dieser Tage.
Warum eigentlich EM Bonds und keine Industrieländer Bonds?
Ich denke aber er möchte was schwankungsärmeres. Nur dann stellt sich auch hier wieder die Frage: warum keine kurzlaufende deutsche Staatsanleihen?
Sorry, so ganz war mir auch nicht klar, worum es ihm ging. Bin ansonsten bei dir.
Er möchte möglichst wenig Volatilität bei Anleihen: wieso dann Laufzeiten von 1-3 Jahre und nicht 0-1 Jahr (DBX0T8 oder A0Q4RZ) oder noch weniger 0-6 Monate (A0RNWC oder A0RAC9)?
Welche Regularien/Regulatorien?
Es war nur ein Wild Guess. Ich hatte vermutet bei Bankgeschäften ist alles ganz streng reguliert, gerade wenn es (wie hier) darum geht, unnötige Risiken zu vermeiden.
Wenn du sagst mehr Rendite: Warum dann nicht den Aktienanteil erhöhen
Macht es nicht Sinn auch im risikobehafteten Teil über mehrere Assetklassen, hier also den Aggregate Bond ETF, zu streuen?
LU1190417599 investiert in Aktien? Das war mir neu.
Ja, laut Factsheet sind die Top 10 Holdings nur Aktien. Amazon auf Platz 1. Mich hatte das auch total irritiert als ich mich mit Geldmarkt-ETF beschäftigt hatte.
Und das hier kann ich genauso wenig verstehen:
Nun stecken wir in einen ziemlich denkwürdigen Aktiencrash und der Geldmarkt-ETF ist davon völlig unbeeindruckt.
Wie passt das zusammen? Der Swap Partner hat also einen Aktienkorb und garantiert trotzdem den €STR? Das dürfte doch gegen die Regulatorien gehen.
Sicher ist es aber, dass durch den Verlusttopf die jährlichen Freibeträge verloren gehen und deshalb zu einem späteren Termin mehr Steuern anfallen.
Genau das verstehe ich nicht. Wenn man einen Verlusttopf von 100k mit sich rumschleppt, hat man doch quasi über die nächsten 50 Jahre einen jährlichen Freibetrag von 2000€.
Oder über die nächsten 20 Jahre einen Freibetrag von 5000€.
Dann wird die Nicht-Inanspruchnahme des gesetzlichen Freibetrages von 1000€ doch irrelevant.
Wenn man kurz vor der Rente steht, ist das doch eine super Sache für die nächsten 20 Jahre Entnahmephase. Aber auch Investoren mit ausschüttenden ETFs bekämen die nächsten Jahre steuerfreie Ausschüttungen bis der Verlusttopf aufgebraucht ist.
Einkauf für 200k, dann Verkauf zu 100k und direkter Rückkauf - Verlusttopf 100k
Der Wert steigt auf 250k. In beiden Fällen sind 50k zu versteuern.
Fall 1: Klaus macht gar nichts. Nehmen wir 200k Kaufkurs an, aktueller Wert aber nur 100k. In 5 Jahren steht sein bei Depot 250k (+25%). Dann zahlt er KeSt auf die 50k Gewinn, wenn er alles verkauft.
Fall 2: Klaus verkauft jetzt seinen ETF: 100k Verlusttopf und kauft ihn direkt wieder für 100k. In 5 Jahren steht er bei 250k (150k Gewinn). Ja, dann zahlt er auch Steuern auf 50k, WENN er alles auf einen Schlag verkauft.
Aber wenn er in 5 Jahren nur 25k entnimmt, zahlt er im zweiten Fall gar keine Steuern (Verlusttopf dann noch bei 75k).
Im ersten Fall müsste er 5k versteuern (bzw. 4k nach Abzug des Freibetrags).
Für den gleichen Nettobetrag braucht er also weniger entnehmen, das nicht entnommene Kapital kann dann weiterarbeiten.
Oder habe ich hier einen Denkfehler?
Insgesamt ändert sich an der Steuerlast aber nichts. Ein konkreter Steuervorteil ergibt sich also nicht.
Ich denke eigentlich schon. Man betreibt doch Steuerstundung. Die 3x10 Strategie bringt ja auf ähnliche Weise Vorteile.
Und dass der Freibetrag verfällt ist doch egal, wenn man einen Verlusttopf von ein paar Tausend Euro hat.
klaus251271 Ich weiß nur, dass der YouTuber Christian Delacour diese Steueroptimierung auch so macht.
Er kauft mehrere ETFs auf den gleichen/ähnlichen Index und falls einer schlecht läuft verkauft er ihn wieder, um seinen Verlusttopf zu füllen und kauft dann zeitnah wieder.
So sind seine Ausschüttungen steuerfrei.
Hier gegen Ende erwähnt er es mal kurz.
Nein, innerhalb des laufenden Jahres geht das so. Die Bank kann im Rahmen der Verlustverrechnung deine Erträge positiv wie negativ miteinander verrechnen. Bereits abgeführte und nun Zuviel geleistete Steuern erhältst du zurück. Es gilt: zuerst werden Verluste verrechnet, danach wird der Sparerpauschbetrag angerechnet.
Das kann ich so bestätigen. Ich musste auch Steuern wegen Amundi zahlen, habe darauf hin einen anderen ETF mit Verlust verkauft und bekam dann eine Steuererstattung für den Amundi ETF.
Siehe auch Tax Loss Harvesting.
Hier ein informatives Video zum ETF:
Der Kanal hat auch ein Video zum JPMorgan Covered C ETF.
Wenn ich richtig informiert bin, sollten doch Covered C ETFs in volatilen Seitwärtsmärkten oder fallenden Märkten besser performen als normale Aktien ETFs.
Vielleicht wirklich eine gute Option während der Amtszeit von Trump?!
ich suche ein ETF mit möglichst hoher ausschüttung aber vom Kurs sehr ähnlich zum MSCI World oder anderen Welt ETF verläuft.
Ich finde für diesen Zweck den Fidelity Global Quality Income ETF IE00BYXVGZ48 auch gut geeignet (ich habe ihn selbst auch im Depot).
Möglichst hohe Ausschüttung hat er zwar nicht (ca. 3%) aber dafür ein hohes Dividenden Wachstum.
Die US amerikanischen Märkte durften immer noch etwa 10-15 % mindestens überbewertet sein.
Auf dem Kanal von Gerd Kommer wurde die aktuelle Situation bewertet. Demnach ist das KGV vom US Markt von 25 auf 19,1 gefallen. Ich glaube ein KGV von ca. 17 gilt als normal. 10-15% Überbewertung trifft es damit ziemlich gut!
Ich habe irgendwo mal gehört, dass der einen Hebel von 1,25% hat.