Ca. 40% der offenen Restschuld ist mit 1,75% eff. Jahreszins über die KfW finanziert. Hier sind keine Sonderzahlungen möglich.
Ca. 60% mit 2,33% eff. Jahreszins über ein R+V Darlehen. Sondertilgungen (10% der Anfangssumme jährlich) sowie Erhöhung der monatlichen Rate sind hier möglich.
Gibt hier viele Möglichkeiten, hier mal ein paar Gedanken:
1) grundsätzlich wäre es drin, den KfW in 2037 komplett abzulösen. Variante Tagesgeld + jährliches Festgeld passend terminiert
2) der R+V ist in einem Bereich, bei dem aber auch direkt jetzt per Sondertilgung Nägel mit Köpfen machen kann. Ist letztendlich auch die Frage, ob du in den nächsten 10 Jahren mit steigenden Zinsen rechnest. Die würden für Variante 1) sprechen
3) grundsätzlich würde ich auch bei der Restschuld aufpassen. Mit Krediten unter 100k rennt man bei Banken keine offenen Türen ein. Der Aufwand ist der gleiche wie bei 400k, der Zinsertrag aber viel geringer. Insofern würde ich da ggf. etwas Pulver trocken halten und einfach im ersten Jahr der Anschlussfinanzierung eine Sondertilgung machen
Aber egal was ihr macht...auf keinen Fall einen Bausparer. Der Zinssatz für die Anschlussfinanzierung wird euch kaum in Bedrängnis bringen können, ihr braucht die Sicherheit nicht. Mit Sondertilgung oder Ablösung reden wir über ~100k Restschuld, das lässt sich auch bei steigenden Zinsen im Zweifelsfall verkraften. Ein BSV kostet euch in der Zwischenzeit aber richtig Geld, das man in eine echte Tilgung stecken könnte statt symbolischen Guthabenzins, und die niedrigen Zinsen habt ihr nur für recht kurze Zeit.