Dann behält man den natürlich bis zum bitteren Ende
Das ist auch der Plan. Nach meinem Überschlag wird der auch relativ passend zur Anschlussfinanzierung 2031 komplett voll sein.
Dann behält man den natürlich bis zum bitteren Ende
Das ist auch der Plan. Nach meinem Überschlag wird der auch relativ passend zur Anschlussfinanzierung 2031 komplett voll sein.
Was spricht gegen den 80er kombiniert mit einem Geldmarkt-ETF, um bei 70% Aktienquote zu landen?
Die einfache Tatsache, dass du dir mit der Kombination wieder die Rebalancing-Problematik einhandelst. Und steuerpflichtiges Rebalancing macht kaum einer.
Langfristig wird der 80er dem 60er davonlaufen. Du startest mit 50/50, aber relativ schnell wirst du dann bei einer Mischung landen, die relativ nahe an den 80% Aktienquote ist. Da ist die Frage...wenn du eh de facto 76% Aktienquote hast, warum dann nicht gleich auf den 80er?
Zu stark vereinfacht?
Ja. Denn bei steigendem Zinsniveau steigen auch die Opportunitätskosten des Bausparers. 0,1% oder ähnliche symbolische Verzinsungen tun richtig weh, wenn man für ein Tagesgeld 3% bekommen kann. Bei voller Flexibilität.
Und wie Pumphut geschrieben hat...das Fenster für die perfekte Nutzung eines BSV ist recht eng. Braucht man den deutlich früher als geplant, ist er noch nicht zuteilungsreif. Viel Spesen für nichts. Und braucht man ihn deutlich später, steigen die Opportunitätskosten.
Die wenigsten Bausparverträge rechneten sich in den vergangenen 30 Jahren. Lag auch an den fallenden Zinsen.
Kommt immer auch auf die BSK an. Ich habe noch einen BSV, den hat die Debeka mit 3% Guthabenzins verkauft, als das schon längst nicht mehr üblich war. Die haben mir auch jahrelang immer großzügig angeboten, dass ich den bei Geldnot jederzeit auflösen könnte ![]()
Mal sehen, wie es in Richtung Ausland aussieht, aber es wird schon monatsweise Lösungen geben.
Alles schön und gut, wenn du die Reichweite nur selten überschreitest. Aber monatsweise ist halt nix, wenn du regelmäßig an den Schnelllader musst, weil du fast jedes Wochenende unterwegs bist.
Und jetzt ist es halt so, dass ich auf dem Weg ins Wallis und insbesondere im Wallis ganz andere Anbieter habe, als auf dem Weg nach Graubünden. Keiner von denen hat große Präsenz in Deutschland. Wer nur entlang der Autobahnen fährt, kommt unter Umständen mit Ionity zurecht, die sind international. Die sind aber teilweise noch recht dünn gesät. Für die Fahrt heute Abend beispielsweise macht nur die Station in Erstfeld überhaupt Sinn, der Rest kommt viel zu früh. Und danach kommt auf der Strecke aber wieder gar nix von denen und Laden abseits der Fernreisestrecken bieten die gar nicht an.
Und so ergibt es sich halt, dass man Ad-Hoc zahlen muss, weil sich Ladekarten für 30€ pro Monat natürlich nicht rentieren. Oder man betreibt halt Spielchen mit 1-Monats-Probeabo und macht Laden zum Hobby
Profil ca. 50% Stadt, 30% Land und 20% BAB.
Wenn du aber ins lange Wochenende fährst, hast du eher so 80% aufwärts Autobahn und den Rest größtenteils Landstraße. Ganz sicher keine 50% Stadt und damit hast du die Reichweite nicht, wenn du sie wirklich brauchst.
Für das Grundrauschen würden 20kWh Akku locker reichen. Da kann ich jeden Abend anstecken. Aber zur Kalkulation der nutzbaren Reichweite muss man ein Fahrprofil nehmen, das mit höheren Geschwindigkeiten fährt.
Schnellader 15 Minuten. Was ist das Problem?
1. Preis und insbesondere Preisstrukturen
2. die Zeit
Wäre beides kein Problem, wenn das nur einmal im Jahr auf dem Weg in den Urlaub passiert. Aber fast jedes WE...dann passt es einfach nicht. Das Killerfeature der Elektromobilität ist die Heimladung. Aber es ist nur ein Killerfeature, wenn man es auch wieder nach Hause schafft. Mit dem kleinen Akku würde ich mehr Zeit an der Ladesäule verbringen, als jetzt an der Tankstelle.
Was ist eigentlich so schwer dabei, als Elektrofahrer mal über den Rand seiner Nische zu schauen? Das mit dem Hotel zeigt das ja auch sehr schön. Mal abgesehen davon, dass meine letzten beiden Hotels keine Lademöglichkeit hatten...Ferienwohnungen haben sowas praktisch nie.
Sind in diesem vermeintlich günstigen Preis wirklich alle ökologischen, geopolitischen, sicherheitspolitischen und menschenrechtlichen Folgen eingerechnet? Auch die Kosten, die kommende Generationen tragen werden? Ich glaube nicht.
Die Kritik hebst du dir besser für die Leute auf, die mit dem GTI oder ähnlichem Spielzeug und zweistelligem Verbrauch durch die Gegend fahren. Die Gruppe hat ganz offensichtlich das Geld für ein Elektroauto. Du darfst das gerne als Whataboutism bezeichnen, aber es gibt so viele andere Gelegenheiten.
Und wenn du der Elektromobilität wirklich was Gutes tun willst...investier die Energie doch in die Frage der Ladepreisstrukturen. Die Problematik hält viele Leute vollkommen zurecht vom Elektroauto ab. Ladeverträge mit Grundgebühr sind für unterwegs absolut unpassend. Wenn du danach noch Energie hast...geh zu den Herstellern und mach denen mal Druck, endlich den großen Akku auch in der einfachen Ausstattung anzubieten.
Deshalb habe ich ehrlich gesagt das Gefühl, dass du dir da etwas konstruierst.
Warum sollte ich was konstruieren? Ich bin nicht der einzige, der Skifahren geht, da ist nichts extrem dran. Einfach mal an einem Samstag über die Parkplätze laufen...BC, SIG, UL...die kommen fast alle als Tagstour mit entsprechenden Rundtrips. Ebensowenig ist es extrem über ein Brückentagswochenende in den Kurzurlaub zu fahren mit knapp unter 300km Entfernung. Ich gehe ja mit, dass ein Tagestrip ins Averstal grenzwertig ist und da würde ich auch ein Nachladen akzeptieren.
Wenn wir hier jetzt nicht die Autos für 80-100k ansetzen, sondern zum Neupreis für 30k...wir wollen es ja Geld sparen...dann landet man bei 50-60kWh. Rechnen wir ehrliche Degradation mit ein, denn wir wollen das Auto ja länger halten, dann gehen da nochmal 10-15% weg. Und dann schrumpfen die Reichweiten doch sehr, denn unter 20kWh/100km bewegt man so ein Ding im Winter garantiert nicht und auch beim aktuellen Maiwetter ist das noch recht sportlich.
Die Reichweite differenziert sich beim Elektroauto immer noch extrem über den Preis aus. Und das kann man in der Diskussion nicht einfach abbügeln.
Vielleicht einfach mal den Bedarf checken
Sage ich ja die ganze Zeit. Aber differenzierte Betrachtung wird von einigen als Frontalangriff aufs Elektroauto aufgefasst.
Bei der Sache sollte man aber eben bedenken, dass die Achillesferse beim BEV nicht die Urlaubsfahrt nach Südfrankreich ist. Da macht man ohnehin Pause. Die Achillesferse ist eine mittlere Strecke im Winter, die man an einem Tag hin und zurück fährt. Und da kommt man mit 1h15 pro Richtung schon ans Limit bei den kleinen Akkus
52kWh Akku und Reichweite damit von rund 350 km
Die Diskussion wäre so viel sachlicher, wenn man bei der Frage der Reichweite nicht simulierten Stadtverkehr bei flauschigen 20 Grad nehmen würde, sondern ein realistisches Szenario. Das heißt hauptsächlich Autobahn, mit eventuell etwas Landstraße auf dem Weg zur Autobahn. Kein mir bekanntes Elektroauto kommt in den entsprechenden Subzyklen auf 15kWh Verbrauch
Wie oft fährt der durchschnittliche Autofahrer bitte nach Rimini?
Es geht nicht darum, wie oft man nach Rimini fährt. Es geht um die Wirtschaftlichkeitsrechnung da muss man ehrlicherweise berücksichtigen, dass man einen größeren Teil der Kilometer auf langen Fahrten reißt. Den großen Urlauben zum Beispiel. Und damit stößt man eben an das Problem, dass der teure Ladevertrag oft nichts nutzt. Schlicht und einfach.
Echt jetzt? Spiegel und AutoMotorSport. Das ist repräsentativ?
Die Studien sind von anderen gemacht. Ich kann dir gerne den entsprechenden ecomento-Artikel raussuchen, wenn es dem mehr Glaubwürdigkeit verleiht ![]()
Du solltest es mal probieren.
Und wie? Mal so ganz praktisch...woher bekomme ich für kleines Geld ein Elektroauto, mit dem ich mal einen Winter lang fahre, 10 000km runterreiße und dann feststelle, dass Physik eben Physik ist und Mathematik sich auch nicht von Wunschdenken beeinflussen lässt? Wie kann ich Degradation nach 10 Jahren und 250 000km ausprobieren?
Ich kenne mein Fahrprofil sehr gut und wie gesagt, die Zahlen sind auch verfügbar. Ich weiß mittlerweile genau, wo ich unterwegs laden könnte und wo ich laden würde, damit das zu den Toilettenpausen passt. Die Preise kann man problemlos per Chargeprice App nachschlagen und deshalb weiß ich auch, dass es sich für mich nicht rentiert, einen Ladevertrag abzuschließen. Es wären einfach zu viele verschiedene Anbieter fällig. Ich weiß auch genau, dass ich dieses Wochenende mit dem Elektroauto wieder ein Problem hätte. Bis ins Wallis komme ich mit einer Ladung gerade so. Aber wo lade ich dann das Auto wieder auf? Da sieht es sehr dürftig aus, wenn ich kein Verlängerungskabel aus dem Fenster hängen will. Die nächste öffentliche Ladestation ist über 100 Höhenmeter tiefer, hat nur 11kW und eine Blockiergebühr nach 4h. Nur sehr begrenzt praktikabel
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Für ein Vernunftauto, das regelmäßig über 200km Rundtrip bewegt wird, rentiert es sich nicht bei aktuellen Preisen auf Elektro umzusteigen. Das BEV dürfte, alle Kosten eingerechnet, etwa 5000€ als Neuwagen teurer sein, damit es sich in vernünftiger Laufleistung amortisiert. Aktuell liegen wir mit dem kleinen Akku eher bei 8k mehr und mit dem großen Akku nochmal so viel...
Ich habe nie behauptet, dass jedes Elektroauto 400km Reichweite im Winter hat. Ich sage lediglich, dass die meisten Menschen mit der Reichweite der aktuell verfügbaren Elektroautos völlig zurechtkommen.
Lies nochmal die #242. Da steht nicht "wenige, sehr teure Elektroautos haben 400-500km Reichweite", was ehrlich gewesen wäre. Und wenn wir auf die reale Reichweite eines typischen Elektroautos mit 50-60kWh gehen, dann sind wir eben bei den erwähnten 200-250km. Und das ist dann ein Bereich, den man nicht nur für den einen Urlaub im Jahr überschreitet.
Zum Thema Ladekarte...rentiert sich nicht. Schlicht und einfach. Von meinen 25 000km im Jahr wären das rund 1000kWh Fremdladen. Macht einmal 400€ plus 144€ Grundgebühr mit EnBW Ladekarte und einmal 600€ Ad-Hoc. Mit der EnBW-Ladekarte bin ich aber drauf angewiesen, dass alle meine Ladungen dort stattfinden. Und jetzt rufen wir einfach mal die Mobility App auf und schauen, wo es denn überall Lader gibt und wo nicht. Keine Lader der EnBW gibt es beispielsweise in der Schweiz oder in Vorarlberg. Dummerweise genau die Bereiche, wo ich einen bräuchte. Ein paar versprenkelte gibt es in Norditalien. Die Fahrt nach Rimini wirst du rein mit der EnBW ebenso wenig hinbekommen, wie Kroatien. Ebenso Skandinavien und Benelux. Und damit sind wir halt genau beim Problem mit den Ladeverträgen...den Schnelllader braucht man nicht zu Hause, sondern unterwegs. Und dann kommt man nur selten mit einem einzigen Vertrag aus, mehrere Verträge sind aber teurer als Ad-Hoc.
Ich kenne keinen einzigen Menschen, der elektrisch fährt und sich ernsthaft einen Verbrenner zurückwünscht.
Survivorship-Bias ist dir bekannt? Alle, für die ein Elektroauto nicht attraktiv ist, kaufen sich erst gar keins. Es hat seine Gründe, warum der Anteil Eigenheimbesitzer bei den Elektrofahrern sehr weit über Durchschnitt liegt. Und man braucht kein Studium, um einfach mal die Fahrten des letzten Jahres durchzugehen und auszurechnen, wie gut das klappen würde. Daten gibt es mittlerweile genug.
Deine Blase ist übrigens nicht repräsentativ, es gibt zahlreiche Elektrofahrer, die nicht dabei bleiben.
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/edmund…-verbrenner-v3/
Abends einfach zu Hause in der Garage anstecken und am nächsten Morgen stehen realistische 400-500 km Reichweite bereit.
Welches Elektroauto schafft wirklich 500km im Winter aus einer Ladung? Nicht im Stadtverkehr, sondern hauptsächlich Autobahn. Sieger des diesjährigen ADAC Wintertest war der A6 mit 441km. Die Masse der Autos, wohlgemerkt alle schon in Ausführung mit großen Akkus, sortiert sich eher bei 300-330km ein und Verbräuchen um die 25kWh/100km (was dann Stromkosten von mindestens 10c/km plus Ladevertrag bedeutet, aber das nur am Rand). Im Vorjahr schaffte die 500km der EQS als einziger...ein Irving zahlt so ein Auto aus der Portokasse, aber ein Normalo erreicht das nichtmal mit einem Bruttojahresgehalt.
Also bitte...mal realistisch bleiben. Mit den 50er Akkus sind eher gute 200km realistisch, mit einem 60er Akku rund 250km. Man fährt das Ding ja nicht bis in die versteckte Reserve und Degradation kommt auch dazu. 200-250km sind aber eben dann auch im Bereich des Alltags. Ein Tagesausflug zum Skifahren reißt das locker. Und das ist - zumindest für einen gewissen Teil der Bevölkerung - auch Alltag. Mit großen Akkus kann man das Problem zu größeren Teilen lindern, aber das geht halt gehörig aufs Geld und z.B. ein Enyaq 80 wäre unter Berücksichtigung aller Faktoren auch schon hart an der Grenze für einen Skitag in Flumserberg. 335km Rundtrip, größtenteils Autobahn und Bundesstraße. Und vor Ort nachladen klappt in der Theorie. In der Praxis stehen in Tannenheim 4 Lader zu kosten ab 60c/kWh und die verlangen nach 4-6h Blockiergebühren. Noch schwieriger wirds, wenn ich nicht ins Skigebiet gehe, sondern für Skitouren auf irgendwelchen Wanderparkplätzen stehe.
Wie gesagt, das ist nicht für jeden relevant. Aber das einfach abbügeln mit "jeder hat 400km Reichweite" tut dem auch keinen Gefallen. Die Leute merken, wenn sie verarscht werden. Es ist letztendlich ein Zahlenspiel. Einen neuen Octavia Diesel bekomme ich für gute 30k. Spritkosten meines O3 sind aktuell 8-9c/km, im Februar waren es 7c. Ein Elektroauto käme mit 20% Fremdladung (60c/kWh=12c/km), 40% Netzstrom (30c/kWh=6c/km) und 40% PV (8,2c/kWh=1,64c/km) auf einen Schnitt von 5,56c/km. Jetzt kann man ein bisschen mit den Zahlen spielen und etwas mehr oder weniger PV ansetzen oder ein bisschen an der Fremdladung. Das Ergebnis ändert sich nicht wesentlich. Viel Spielraum für einen Elektro-Aufpreis ergibt sich da nicht.
Damit das Elektroauto eine Chance hat, muss ich einen neuen Diesel gegen ein gebrauchtes Elektroauto vergleichen und dann ist man halt auf dem technischen Stand von vor 3-4 Jahren und einem relativ dünnen Markt. So ein Enyaq 80 als Leasingrückläufer ist dann im Bereich des neuen Octavia, hat aber halt schon 40-50 000km runter, den ineffizienteren Motor als der aktuelle 85er und der Akku einen SoH von ~91%. Zumindest bei den Autos, die überhaupt ein Zertifikat einstellen...rund 80% machen ein Geheimnis aus dem Akkuzustand. Das wird sich die nächsten Jahre verbessern, wenn mehr gute Modelle auf den Gebrauchtmarkt kommen (ID7 wäre ja aktuell mein Favorit, bessere Aerodynamik als Kombi und die paar kWh mehr vom Pro S machen für mich den Unterschied) und die Elektroautos sich weiter dem Verbrenner annähern. Aber aktuell gibt es einfach noch einen größeren Bereich, in dem sich das Elektroauto nicht rechnet. Ironischerweise genau in der Nische, Wert auf geringe TCO legt und bisher schon ein sparsames Vernunftauto fährt.
Ich finde es immer super, wenn man das gleiche Auto vom Hersteller sowohl als Verbrenner und als E-Variante bekommt.
Aber die Vergleichbarkeit ist halt immer noch nur begrenzt gegeben. Elektroautos werden mit absurd hohen Motorleistungen inseriert...ist aber halt nur die Spitzenlast. Die Dauerlast liegt eher so bei 40-50% der Spitzenlast und taugt dann doch nur noch begrenzt dazu, den Nachbarn zu beeindrucken. Wobei das wiederum ganz ehrlich vollkommen irrelevant ist...es braucht lediglich rund 30 Pferde, um ein Auto bei Richtgeschwindigkeit zu bewegen und mit rund 60 Pferden klappt das auch an den Kasseler Bergen. Die restliche Motorleistung braucht es nur zum Beschleunigen...
Anderer Punkt ist halt die Reichweite und Lade- bzw Tankgeschwindigkeit. Der Basisbenziner steckt hier die teuerste Elektrovariante locker in die Tasche. Ob das ein relevanter Faktor ist, hängt vom Fahrprofil ab
Hier kostet Diesel und E5 um 10.00 Uhr morgens unter 2 Euro. Um 12.05 Uhr sind es dann wieder 2.06€. Also die normale Schwankung
Vorhin 1,95 für Diesel und 1,94 für Benzin. Im Gegensatz zur vorherigen Schwankung ist das jetzt gut planbar. Wenn einem nachmittags der Preis nicht passt, kann man sich drauf verlassen, dass der am nächsten Morgen nicht schlechter ist.
Was wird dann eigentlich ab 1.7.?
Keine Angst, wird bestimmt nochmal verlängert. Zumindest bis Ende August, eventuell auch September. Denn wäre ja schrecklich, wenn man auf dem Weg in die Sommerferien 8€ mehr für den Sprit zahlen müsste.
Batteriespeicher sind mittlerweile von den Netzentgelten befreit.
Die Altersrente ist eine Leistung der Rentenversicherung, nicht die einzige. Präventionsleistungen, Reha, Erwerbsminderungsrente, Rente wegen Todes usw. bietet der durchschnittliche ETF nicht.
Nenn mich Ketzer...aber sollten wir das mit der Altersvorsorge vermischen?
Und welchen Anteil haben diese Nebenleistungen an den Ausgaben der GRV eigentlich?
Da ist aber wenig VW-spezfisch. Auch andere Hersteller haben wenig Erfahrung mit Software. Und wie man die schnelllebige Software-Welt damit verheiratet, dass ein Auto 20 Jahre und mehr hält...als Software Entwickler bin ich da verdammt skeptisch. Solange das Ding am Internet hängt, muss die Software gewartet werden
Dann hast du den Artikel in der Tat nicht verstanden.
Dazu müsste ich ihn überhaupt erstmal lesen ![]()
Hauptprobleme der deutschen Autoindustrie (und auch der ausländischen) sind meiner Ansicht nach vor allem drei Punkte:
1. war man total kurzsichtig unterwegs. Zahnriemen im Öl, extremes Downsizing, unterdimensionierte Ölabstreifringe...hält einen Leasingzyklus gerade so durch und der nächste Kunde hat den Ärger
2. man hat den ganzen Markt nach oben verschoben. Kleinwagen und Vernunftautos haben geringe Marge, also hat man das weggelassen. Der Golf für 45k ist halt viel interessanter als ein Up. Besonders dreist ist man hier bei Elektroautos, wo es den großen Akku nur mit der höchsten Ausstattungslinie gibt.
3. man ist auf den ganzen Quatsch vom rollenden Smartphone aufgesprungen (hat Tesla ja gemacht....) ohne zu prüfen, ob das wirklich jemand will (nein, nicht wirklich) und ob man die Kompetenz dafür hat (nein, auch nicht). Und dann hat man (siehe Punkt 1) die schlechtesten Angewohnheiten aus der Software Branche übernommen und Bananensoftware ausgeliefert. Soweit ich das mitbekommen habe, ist die Software bei VW mittlerweile gereift und ganz brauchbar...aber der Schaden ist angerichtet. Die Energie vom rollenden Smartphone hätte man besser in ordentliche Autos investiert.
Für die deutschen Hersteller kommt noch spezifisch dazu, dass man China mit einer liberalen Marktwirtschaft verwechselt hat und eiskalt erwischt wurde, als die Regierung dort auf die eigene Wirtschaft gesetzt hat. Dass die Chinesen noch andere Präferenzen haben kommt dazu...aber ein Großteil der Autos dort wird in wenigen Jahren Elektroschrott sein, wenn die Marktbereinigung stattfindet und die Server mit dem Hersteller verschwinden. Und die Präferenzen der Chinesen sind nicht automatisch die Zukunft in Deutschland. Jeder Markt hat eigene Präferenzen.
Wagen sind beide Firmenwagen mit 0,25% Versteuerung
Würden Elektroautos für privat mit 75% subventioniert, bräuchten wir den Thread hier nicht. Da würde bis auf ein paar Hardcore Petrolheads jeder elektrisch fahren ![]()
Privat würde ich mir Stand heute kein Auto mehr kaufen. Das Vermarktungsrisiko wäre mir derzeitig zu hoch.
Ein Risiko hast du nur, wenn du das Auto relativ zeitnah wieder verkaufen willst. Wenn du es langfristig fährst, ist der Restwert eh niedrig und mögliche Abschläge relativ egal.
Aber VW - das wird wohl ncihts mehr.
Immer wieder lustig, wie einem Konzern nachgesagt wird, den Anschluss an die Elektromobilität verschlafen zu haben. Wo der doch in Deutschland 8 (!) der Top 10 Modelle 2025 aus dem VW-Konzern kamen und ID3-7 das Podium besetzen. Europaweit sind es immerhin noch 5 der Top 10 Plätze. Diagnose eindeutig: Elektromobilität komplett verschlafen. Können die einfach nicht
Zumindest kann man zweifelsfrei festhalten das ein AfD Wähler niemals ein BEV fahren würde.
Da liegst du falsch:
https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…-200670790.html
Nach der Ankündigung stiegen die Tesla-Zulassungen in Kreisen mit stärkerer AfD-Unterstützung relativ zu politisch moderaten Regionen – am deutlichsten in den am stärksten rechtsorientierten Kreisen, wo die Tesla-Verkäufe im Vergleich zu linksorientierten Regionen um bis zu 30 Prozent zunahmen
Primärquelle: https://www.iza.org/publications/d…esla-in-germany
Wir müssen ja nichtmal über die Qualität des Focus streiten. Der fällt mir schon länger durch eine...sagen wir mal...gefestigte Meinung zum Thema Elektroauto auf.
Hier eine Zusammenfassung der Studie von denen, die sie halt auch gemacht haben: https://www.berylls.com/insights/what-…ers-drive-next/
Ganz lustig ist an der Stelle die Dissonanz, zwischen den Wünschen der Kunden und den Aktionen der Hersteller. Stichwort Abo
Und da die Studie das Thema Range Extender prominent hervorhebt, hier noch der Hinweis, dass diese selten Sinn machen. Die Effizienz der Kette chemische Energie (Sprit) -> mechanische Arbeit -> Strom -> chemische Energie (Akku) -> Strom -> mechanische Arbeit ist ziemlich verheerend. Da hilft auch wenig, dass der Generator prinzipiell im idealen Lastbereich betrieben werden kann. Logisch folgend sind die real existierenden REEV mit leerem Akku ziemliche Säufer.
Wenn man nur einmal im Jahr für die Urlaubsfahrt über die Reichweite des Akku geht, ist die Ladeinfrastruktur mittlerweile gut genug. Überschreitet man die Reichweite regelmäßig, sind die Verbrauchskosten nicht nur hoch, man muss zusätzlich zum Strom auch noch mit Sprit hantieren. Dann macht ein reines BEV mit angepasst großem Akku und guter Ladeleistung mehr Sinn.
Eine Sauerei ist es doch eher, hinter meinem Rücken von Dritten Kickbackzahlungen (= PFOF) anzunehmen, die am Ende mir intransparent mit schlechteren Kursen in Rechnung gestellt werden.
Mal abgesehen davon, dass PFOF kein Geheimnis ist...hast du Belege für die schlechteren Kurse? Ich glaube, du wirst schwerlich relevante finden, da sich jeder Market Maker an der Referenzbörse orientieren muss. Während der XETRA-Handelszeiten entsteht dem Kunden kein Nachteil. Eher im Gegenteil...das Modell hat Handeln für 1€ ermöglicht, während anderswo immer noch 5€ + 0,25% üblich sind.