Beiträge von LebenimSueden

    Es gibt kirchliche Feiertage.

    Alle haben FREI und müssen nicht arbeiten; auch die Personen , die nicht in der Kirche sind.

    Ich bin schon lange der Ansicht, dass wir die ganzen Feiertage abschaffen und durch reguläre Urlaubstage ersetzen sollten. Würde die Sache deutlich entzerren, wenn nicht alle an Himmelfahrt in den Kurzurlaub fahren, weil man den Donnerstag eh frei hat. Sowohl in den Firmen als auch auf der Straße und an den Ferienorten

    Damit dürfte sich übrigens die Idee einiger, ein solches Modell zuhause lokal laufen zu lassen, als unrealistische Wunschvorstellung erweisen.

    Geh mal in die Vergangenheit zurück. Was ein 200€ Handy heute kann, war mal der Gegenwert eines kleinen Rechnenzentrums. Und davor brauchte man ganze Häuserblocks für die Rechenkapazität eines Taschenrechners. Ich halte es durchaus für plausibel, dass in einer gewissen Zeit lokale KI Modelle auf dem Handy laufen. Und erst recht auf einem ordentlichen PC. Für viele Anwendungen braucht es auch kein Hochleistungsmodell.

    Interessant ist die Frage auch weniger für den Privatgebrauch und mehr für kleine und mittlere Firmen. Weil man eben nicht alle Geheimnisse in die Cloud laden will. Per Vertrag verspricht der Copilot zwar, unseren Code nicht zu missbrauchen...aber ob das wirklich so ist? Auf jeden Fall hat das Ding Zugriff auf die komplette Codebase. Außerdem Zugriff auf die Workstations der einzelnen Entwickler und wenn der arbeitet, führt er ständig irgendwelche Bash-Skripte aus. Wenn man für 100k so ein Modell auf eigener Hardware in der Besenkammer laufen lassen könnte, wäre das durchaus attraktiv.

    Stichwort wäre Renditereihenfolgerisiko. Und das kann sich ziemlich heftig auswirken. Schon 1 Jahr Unterschied beim Start der Entnahme kann den Unterschied zwischen Pleite nach 18 Jahren oder entspannter Zusatzrente, bei der es am Ende noch etwas zum vererben gibt, ausmachen.

    Wobei das auch wieder deutlich weniger extrem wird, wenn man die Entnahme nicht mit gleicher Prozentzahl angibt, sondern in Euro.

    Noch! Aktuell profitieren wir vor allem von den starken Markennamen wie Audi, BMW oder Mercedes. Technisch sind die Chinesen den europäischen Herstellern inzwischen in vielen Bereichen voraus. Das höre ich jedenfalls von jedem, der aus der Branche kommt. Ich kenne zufällig zwei Ingenieure bei Audi, die mir das immer wieder bestätigen. Man holt zwar langsam auf, hat aber viele Jahre verschlafen.

    Sind sie auch in den entscheidenden Punkten voraus? Preislich sind sie nicht entscheidend günstiger. Erst recht, wenn man bedenkt, dass man eben kein flächendeckendes Servicenetz hat und höchst fraglich ist, wer von den Herstellern in 5 oder 10 Jahren noch existiert. Viel Spaß, wenn dann ohne die Server die meisten Funktionen kaputt sind. Ohnehin...die Chinesen bekommen viel Lob dafür, dass sie - wie auch Tesla - das Bananenauto vorantreiben. Natürlich verwendet man da eher den Euphemismus "agil", aber als Software Entwickler weiß ich sehr genau, was sich da wirklich hinter verbirgt. Das Datenblatt der chinesischen Autos ist jetzt nicht überragend, zumindest bei real existierenden Autos und wenn man nicht den chinesischen Zyklus als Maßstab nimmt. Nach WLTP bleibt nicht viel von 1000km Reichweite übrig und der WLTP ist als simulierter Stadtverkehr noch sehr beschönigend, wenn es tatsächlich drauf ankommt. Aber klar...Realität macht sich nicht so gut wie irgendwelche Marketing-Versprechen.

    Hoffentlich fahren wir alle bald elektrisch, schade das die Autoindustrie und deren Zulieferer alle Trends verschlafen haben und alles China überlassen haben. Nur weiter an fossilem festzuhalten macht das ganze nur noch schlimmer. Einfach mal den Arsch hoch kriegen in der Industrie und nicht immer über zu hohe Kosten jammern. Innovationen und Unternehmertum sind jetzt gefragt, die fetten Jahre sind vorbei, es kommen noch sehr sehr viele Herausforderungen auf uns zu.

    So schlecht stehen die deutschen Hersteller gar nicht da. Einfach mal in die Zulassungsstatistiken schauen. Gerade der vielgescholtene VW-Konzern ist gut in den Top 10 vertreten. Auch wenn es nicht zum Weltbild passt.

    Aber es bleibt das Grundproblem, dass viele Sachen nicht mehr gebraucht werden. Das 9-Gang-Getriebe von ZF, Einspritzdüsen von Bosch,... ein großer Teil der Wertschöpfung findet zukünftig bei der Akkufertigung statt und da ist in Deutschland aufgrund von Energiekosten und Regulatorik wenig zu machen. Zumal die hochautomatisierte Akkufertigung kaum Jobs schaffen wird

    Bosch hängt zu über der Hälfte an der Autoindustrie. Und wenn wir in 10 Jahren nach Wunsch der Politik alle elektrisch fahren, wird ein großer Teil der klassischen Bosch-Produkte nicht mehr gebraucht. Die haben noch eine ziemlich harte und wilde Zeit vor sich

    Ja, aber warum dürfen sich dann (zumeist) Kirchen so 'billig' die Trägerschaft der Kindergärten sichern? :/
    Lt. KI übernehmen die kirchlichen Träger von Kindergärten in Deutschland zwischen 5 und max. 30% der Kosten. Finde ich ja ganz nett. Aber Träger des Kindergartens sollte die Institution sein die den größten Teil der Kosten trägt.

    Vollkommen absurd ist halt auch, dass man für eine 5% Anteil ein kirchliches Arbeitsrecht bekommt, mit dem die Belegschaft nach Konfession sieben darf und die Erzieherin entlassen kann, wenn sie sich scheiden lässt...

    Natürlich ist die Zukunft ungewiss. Aber du hast jetzt zwei Varianten:

    1. Nvidia weiterhin behalten. Einzelaktien sind sehr ungewiss und dank Mean Reversion ist die Chance auf weiterhin überdurchschnittliche Gewinne recht gering. Falls es nicht klappt, kannst du dich damit trösten, dass du insgesamt immer noch 1000% gemacht hast

    2. Verkaufen, Abgeltungssteuer schlucken und in einem breiten ETF die Durchschnittsrendite abgreifen. Nochmal 3000% sind natürlich auf das Geld nicht drin


    Ich wüßte, welche Variante ich hier wähle.

    Bei Beibehaltung der Rate wären in 5 Jahren der BSV Zuteilungsreif. Der Darlehenszinssatz mit 2,25% ist im Vergleich zu heute angebotenen Zinssätze nicht so übel.

    Normalerweise würde ich sagen, weg damit. Aber da du schon recht nahe an der Zuteilungsreife bist, würde ich vorher prüfen, ob du den auch zeitnah verwenden kannst. Hast du konkret absehbaren Investitionsbedarf beim Haus? Wenn ich den ersten Post verstehe, dann eher nicht.

    Dazu gibt es auch Studien mit gemeinsame Frühstück in der Schule. Das führt zu einer deutlich verbesserten Lernathmosphäre.

    Ich weiß ja nicht, wie weit du von der Schule weg wohnst. Bei mir war es im Gymnasium etwa eine Dreiviertelstunde. Noch ein paar Minuten zu Hause im Bad und wir reden von einer Stunde Aufstehen bis Frühstück. Total toll. Deine Idee mag in der Stadt funktionieren, wo alle Schüler in 5-10 Minuten Fußweg leben. Aber auf dem Land ist das ziemlicher Käse.

    Mal abgesehen von der Frage, was es dann konkret zu essen gibt. Nicht jeder frühstückt gleich. Und wenn du sowas in die Schule ziehst, hast du ganz schnell den totalen Wahnsinn an bescheuerten Sonderwünschen...vegetarisch, vegan, glutenfrei, ohne Zucker, nur bio...am besten nur Demeter, denn alles andere ist ja Gift...

    Ich habe bis vor einigen Monaten auch nicht besonders viel von KI gehalten, da die Leistungen eher durchwachsen waren. Allerdings muss man da differenzieren. Was man als free-to-use-KI bekommt, ist nicht vergleichbar mit kostenpflichtigen Angeboten. Ich habe z.B. gestern einen Test mit Copilot, basierend auf GPT-5, durchgeführt. Das Ergebnis war beeindruckend. Ich habe mehrere, über 40 Jahre alte komplexe Programme, kaum dokumentiert, zur Analyse hochgeladen und die KI gefragt, was der Zweck der Programme sei. Obwohl es aus dem Quellcode nicht direkt hervorging, antwortete die KI innerhalb von Sekunden, dass es sich um eine Analyse der Spiralstruktur von Galaxien handele. Was zu 100% zutrifft.

    Mein Praktikant Claude unterstützt mich auch fleißig bei der Arbeit und findet innerhalb weniger Stunden Bugs in Legacy Software, für die man als Entwickler Tage bräuchte.

    Aber du betrachtest das aus der falschen Sicht. Die Frage ist nicht, ob KI nützlich ist. Das Internet ist auch nützlich, vermutlich nützlicher als man sich das in den späten 90ern vorstellen konnte, und trotzdem war Dotcom eine Blase. Die richtige Frage muss lauten, womit sich Geld verdienen lässt. Und da sieht es halt dürftig aus. Gigantischen Investitionen stehen immer noch recht überschaubare Einnahmen gegenüber. Die größte Gefahr für OpenAI ist auch nicht Anthropic oder umgekehrt, sondern offene KI Modelle, die gut genug sind. Um ein bisschen Buzzword-Bingo fürs Marketing zu schreiben, braucht es kein Hochleistungsmodell. Und selbst bei ernsthafter Arbeit...für ein Skript, das Testdaten generiert, braucht es auch kein teures Modell. Auch chinesische Modelle für kleines Geld sind eine Gefahr. Und selbst wenn wir davon ausgehen, dass es gelingt, teure KI irgendwie zu monetarisieren...aktuell hat es sehr viel mehr Spieler im Markt als dieser verträgt

    Es ist sicherlich richtig, dass man manche Dinger zielgenauer lösen kann. Auf der anderen Seite wird ja viel gemacht. Wir haben ein Schulsystem in dem kostenlose staatliche Schulen sind in der Regel nicht vor Privatschulen verstecken müssen. Gleiches gilt für Universitäten, auch die kostenfrei. Im tollsten Land der Welt dagegen sieht das anders aus, da wird der Wohnort auch nach dem Schulbezirk entschieden und bei den Unis...

    Ich sehe da auch das Problem, dass der Staat mit reinen Sachleistungen zu tief in die Freiheit der Eltern eingreift. Welche Sportarten und welches Instrument sind förderwürdig und welche nicht? Sind Risikosportarten in Ordnung und wie definiert man diese? Was ist mit echten und vermeintlichen Luxussportarten? Das ist jetzt alles keine theoretische Frage...Klettern ist bei Kindern beliebt aber aus der Höhe kann man abstürzen. Und Segeln mag einen teuren Ruf haben, muss es mit einer Jolle oder einem Katamaran aber nicht sein, zumal die Jugendprogramme vieler Segelclubs gut quersubventioniert sind. Man kann da eine riesige Bürokratie aufbauen oder man überlässt halt den Eltern die Entscheidung. In jeder Sonntagsrede wird der mündige Bürger beschworen, aber wenn es konkret wird, will immer keiner was von wissen

    Ein warmes Essen ohne Aufwand ist jetzt nicht das Problem. Man kann Vorkochen und portionsweise einfrieren. Am Abend vorher die Soße zum Auftauen in den Kühlschrank. Einmal aufwärmen, Nudeln dazu machen und fertig. Wenn ich Pizza backe, mache ich gleich 6 Stück (1 Kilo Mehl) und friere die übrigen einzeln ein. Auftauen lassen, im Minibackofen aufbacken...

    Bekommt ein Schüler auch hin