Beiträge von K. Fee

    adrianberg

    Wie monstermania schon geschrieben hat würde ich die vorzeitige Versteuerung und damit einhergehende Verluste nochmal explizit nennen.

    Außerdem stellt sich mir die Frage der praktikablen Umsetzbarkeit so einer Strategie. Wenn ich mein komplettes Depot bei -20% verkaufe und es bereits mehr als 100k sind muss ich das Geld ja zwecks Einlagensicherung erstmal in einen Geldmarkt ETF oder ähnliches schmeißen. Dann kann ich aber auch nicht automatisiert über eine Start-Buy Order bei einem gewissen Kurs wieder einsteigen .

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es Privatinvestoren gibt, die in ihrem Wohnort gut vernetzt sind und dadurch an Informationen kommen, die ihnen einen Vorteil verschaffen. Zumindest ist das bei uns so: Richtig gute Objekte werden gar nicht erst veröffentlicht. Ins Netz kommen eigentlich nur die Gurken.

    Genau das!

    Erzähle JEDEM den du vor Ort kennst, dass du eine Immobilie suchst und ob sie jemanden kennen, der was verkaufen will. Das geht zumindest in kleinen Orten viel über Mundpropaganda, jemand kennt jemanden, der jemanden kennt...

    Vielleicht solltest Du es mal mit einer geeigneten Einzelaktie versuchen, z.B. Deutsche Bank oder Bayer.

    Dann kannst Du Krisenerfahrung sammeln.

    Dazu wurde mir ja bereits Bitcoin empfohlen ;)

    Aber im Ernst, tatsächlich habe ich ein paar wenige Mitarbeiteraktien mit sagen wir mal mäßigem Erfolg. Das ist halt aber nur ein sehr kleiner Teil meines Vermögens und interessiert mich daher nicht wirklich.

    Ich bin seit Ende 2021 ein braver ETF Sparer und mittlerweile hat sich da jetzt auch schon ein kleines Sümmchen im Depot angesammelt. Allerdings habe ich bisher ja noch keinen wirklichen Crash miterlebt und frage mich natürlich, ob meine geschätzte Risikotragfähigkeit sich dann auch wirklich bewahrheitet.

    Wie geht ihr mit fehlender Krisenerfahrung um? :)

    Ich vermute ihr seid nicht verheiratet?

    Dann würde ich nach deinen Schilderungen dazu tendieren, dass dein Partner die Immobilie alleine kauft und du ihm Miete zahlst. Im Fall einer Trennung ist dadurch vieles einfacher und auch mit dem Finanzamt bekommt ihr so keine Probleme.

    Außerdem ist dann klar geregelt wer für was zuständig ist: Dein Partner zahlt den Kredit alleine ebenso wie alle Instandhaltungskosten und du zahlst im eine faire Miete, wobei ich auch die Höhe der Mietsteigerungen von vornherein im Mietvertrag festlegen würde.

    Später in die Immobilie einkaufen würde ich persönlich lassen.

    Es ging darum, dem politischen Risiko der Kapitalmarktkontrolle bzw. Enteignung ausländischer Investoren vorzubeugen.

    Beide Risiken sind für Westeuropäer seit dem 2. WK irrelevant gewesen, erscheinen auf einmal aber nicht mehr völlig illusorisch.

    Solche Gedanken habe ich mir seit Trumps zweiter Amtszeit auch schon gemacht...

    Fände es cool, wenn Finanztip dazu mal ein Video machen würde, auch mit europäischen Alternativen :)

    Gutes Thema!

    Ich bin auch schon "probegestorben" bzw. "probehandlungsunfähig". Meine Erkenntnis:

    Wenn ich bei ING den Sparplan vom Tagesgeldkonto abbuchen lasse, wird dieser einfach nicht ausgeführt (laut Beschreibung der Bank), falls nicht genug Geld auf diesem Konto ist. Bin ich also selbst verhindert, reicht es für meinen Partner auf dem Girokonto die Überweisung zur ING zu stoppen.

    Bei Scalable wird, wenn das Verrechnungskonto nicht gedeckt ist, der Sparplan vom hinterlegten Referenzkonto per Lastschrift eingezogen. Hier bräuchte mein Partner also Zugang zu meinem Scalable um den Sparplan zu stoppen, Scalable bietet aber nicht wirklich eine Vollmacht an.

    Für mich sind solche "weichen" Gründe durchaus relevant bei der Depotwahl :)

    Es geht ja hier um den theoretischen Fall Scheidung oder? In dem Fall wäre das ja im Rahmen des Zugewinnausgleichs auch wieder hinfällig.

    Ich denke da jetzt tatsächlich auch drüber nach, weil das bei uns auch nicht fair ist, ob man Rentenansprüche irgendwie ausgleichen müsste. Hmmm

    Rentenpunkte werden im Versorgungsausgleich bei einer Scheidung ausgeglichen, nicht im Zugewinnausgleich (da geht's nur ums Vermögen).

    Wenn man verheiratet ist sehe ich da erstmal keinen übermäßigen Bedarf für einen laufendenAusgleich, weil im Fall der Scheidung die während der Ehe erworbenen Punkte ja eh verteilt werden und Punkte für Erziehungszeiten gibt's ja auch. Wenn natürlich einer der Partner wirklich lange zuhause bleibt und gar nicht arbeitet kann man schon darüber nachdenken freiwillig Rentenpunkte zu kaufen, weil sonst am Ende nach der Scheidung beide Partner mit ziemlich schlechten Rentenkonten dastehn ;)

    Das ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks. Gehe ich rechts um den Baum herum (Gehalt aufs Gemeinschaftskonto und dann von da aus verteilen) oder links herum (Gehalt aufs Einzelkonto und dann einen gleichen Betrag bei jedem stehen lassen).

    Absolut! Bei uns gibt es halt keine größeren Einmalzahlungen, d.h. es reicht wenn wir einmal im Jahr überprüfen ob die Höhe der Überweisungen so noch passt.

    Und ehrlich gesagt warn wir einfach zu faul, die Gehälter auf das Gemeinschaftskonto umstellen zu lassen ^^

    Um nochmal auf's Thema zurückzukommen: Rentner, die erst kurz vor der Rente bemerkt haben wie groß die Lücke ist und sich wünschen früher/mehr gespart zu haben kenne ich ein paar. Welche, die sich wünschen früher mehr ausgegeben zu haben kenne ich keine.

    Die, die gut vorgesorgt haben genießen hingegen ihren Ruhestand in vollen Zügen, geben erstmal ~100k für neue Gefährte (Auto, Wohnmobil, Ebike etc.) und diverse Verschönerungen am Haus aus, fahren/fliegen 3-5 mal im Jahr weg, gerne auch mal Business Class wenn's finanziell drin ist etc. etc. Den Wunsch das Geld lieber früher ausgegeben zu haben, habe ich von den Betroffenen noch nie gehört, eher sowas wie "früher konnten wir uns nocht soviel leisten/mussten wir viel sparen um das Haus abzuzahlen, dafür geht's uns heute richtig gut"