Beiträge von Hornie

    1. Spaces IPO durch

    SpaceX ist durch; OpenAI und Anthropic stehen bevor, vielleicht noch Raisin, Revolut, Shein und viele andere.

    2. Zinserhöhung durch

    Die erste ja. Nach der Erhöhung ist vor der Erhöhung.

    3. morgen vielleicht wieder mehr Ruhe im Nahen Osten

    Die Unterzeichnung, die Trump für heute angekündigt hat, war mal wieder nichts. Vielleicht doch zu viele Vorschusslorbeeren die letzten Tage in den Kursen?

    Insbesondere, wenn das weiterhin für Gold gelten soll.

    Dass manche Leute BC als digitales Gold bezeichnen, ist die eine Sache. Darüber kann man diskutieren, wieweit das berechtigt ist oder nur Marketing-Sprech.

    Warum das zwingend steuerlich gleichgestellt sein muss, kann ich gar nicht nachvollziehen. Das sind doch vollkommen unterschiedliche Assetklassen. Schon ETF im Depot wird problemlos vollkommen anders besteuert, als ETF im Versicherungsmantel oder ETF im AVD.

    Ich bin es ja gewöhnt, dass wir in Deutschland Millionen von Fußballtrainer haben, alle besser als jeder Trainer eines Bundesligavereins oder der Nationalmannschaft.

    Bezüglich Politikern ist das ähnlich. Aber inzwischen gilt das auch bezüglich Notenbänkern.

    Die Versicherung hat Ahnung davon, also das wäre zu unwahrscheinlich, dass der ein Fehler beim Widerruf unterläuft.

    Das sollte man eigentlich meinen. Es gibt allerdings zigtausende Ausnahmen!

    und dem Mietshaus machen, rechtzeitig überschreiben wegen der 10-Jahres-Frist oder verkaufen

    Ein selbstgenutztes Haus kannst Du auf Deinen Sohn überschreiben, wenn Deine Altersabsicherung gut ist.

    Ein Mietshaus sollte man (nach 10 Jahren) nie überschreiben, sondern an Deinen Sohn gegen Verkäuferdarlehen verkaufen! Das realisiert steuerfreie Gewinne bei Dir und neue, hohe AfA bei Deinem Sohn. Ist aber ein neues Thema, das nicht in diesen Strang gehört.

    Egal wie Du es drehst und wendest, das war - sorry - einfach ein Scheissdeal für den Threadstarter. Er wäre mit einem ganz normalen Annuitätendarlehen mit 1,x% Zinsen über 25 oder 30 Jahre soviel besser gefahren, hätte sich damit noch niedrigere Zinsen gesichert und müsste jetzt keine schlaflosen Nächte haben.

    Die Aussage ist richtig, die Finanzierung war insgesamt Mist. Das A-Darlehen in der Niedrigzinsphase nur für 10 Jahre und einen teuren Bausparvertrag über eine derart hohe Summe (generell lohnen sich BSV nur in Sonderfällen und dann nur in kleinen Summen) ist offensichtlich das Ergebnis einer miserablen "Beratung".

    Nur, was hilft das dem Fragensteller heute?

    Eine Anschlussfinanzierung für unter 100k ist oft nicht günstig zu bekommen. Das ist so eine magische Grenze, bei der es teurer wird, wenn man drunter bleibt.

    Das kann ich bestätigen. Die örtliche Sparkasse hier nimmt für diese "Kleinkredite" einen Zinsaufschlag von 1%! Ein Bankwechsel ist dann oft nicht möglich.

    Wir versuchen die Sondertilgung der jährlichen 9.300 EUR die uns zustehen auszureizen

    Warum eigentlich, hier dürfte der Zinssatz doch sehr gering sein. Da würde ich vermutlich nicht mehr tilgen, als zwingend notwendig und erst 2031 Teiltilgen (dann in beliebiger Höhe)!

    ich dachte, dass es mit der Erhöhung der monatlichen Beträge getan wäre - Am Ende ist ja trotzdem der Betrag nach 15 Jahren eingegangen, wie es vereinbart war. Start ein Jahr später, aber die Summe ist am Ende dieselbe.

    Das ist der große Denkfehler. Die Bewertungszahl hängt von der Zinssumme ab und später eingezahlte Gelder haben natürlich deutlich weniger Zinsen produziert, als früher eingezahlte Gelder! Du erreichst also die Mindesteinzahlung, aber nicht die notwendige Bewertungszahl. Lese Dir mal die ABB durch.

    Übrigens ist bei der BHW die Zielbewertungszahl relativ konstant. Selbst beim starken Zinsanstieg nach dem Ukraine-Überfall haben sich die Zuteilungen kaum verschoben.


    Du kennst also Dein Problem, Du hast zu spät eingezahlt. Bis 2036 ist aber noch viel Zeit, du kannst das korrigieren, indem Du einige folgende Zahlungen zu früh einzahlst. Also jetzt eine hohe Einmaleinzahlung und danach geringere Raten. Dann liegt Dein Geld im Schnitt wieder länger bei der BHW (fast zinslos) rum. In der Summe natürlich nicht mehr einzahlen, als zwingend notwendig.

    Du müsstest Deinen Vertrag optimieren, d.h. wenige Monate vor benötigter Zuteilung muss möglichst gleichzeitig das Mindestguthaben und die Zielbewertungszahl erreicht werden. Ich würde dazu den Vertrag (die ABB) in ein Excel-Sheet umsetzen. Wenn Du das schaffst, hast Du auch eine Chance, das komplexe Produkt einigermaßen zu verstehen.

    Eine Mail an die BHW hatte ergeben, dass ich doch 2000,00 EUR einzahlen soll, damit die Zuteilung Mitte 2036 von statten gehen kann. Auf die Sonderzahlung haben wir erstmal verzichtet, weil wir alle möglichen finanziellen Mittel für jährliches Sondertilgungen des A-Darlehens sparen.

    Das erscheint mir als lächerliche Summe im Vergleich zu Deinen Sondertilgungen. Aber ich würde mich auch nicht auf so ein E-Mail verlassen, sondern selber rechnen. Die richtige Lösung wird eine höhere Sonderzahlung und anschließend geringere Monatszahlungen sein.

    Aber das ist mir da eigene Hemd dann wichtiger als die Hose des Nachbarn.

    Verständlich, das ist bei mir ähnlich. Es ist aber ein Unterschied, ob wir über persönliche Altersvorsorge diskutieren oder über ein Rentensystem.

    ... andererseits sorgen die Mieteinnahmen für einen regelmäßigen Cashflow

    Und wenn wir alle keine Kinder mehr bekommen, dann stehen die Wohnungen eben leer, wenn Du auf Deine Rente wartest. Auch Mieten müssen von der tätigen Bevölkerung erarbeitet werden.

    Die Zahlweise 1/12 jährlich im Beitrag enthalten 5% Zuschlag (würde ich nicht noch einmal jährlich machen, hab ich nicht drauf geachtet damals, dass es soviel mehr kostet, ich zahle sonst alle Versicherungen immer nur jährlich)

    Das kreuzen Vertreter gerne an. 5% klingt nach "geht ja noch". Aber rechnen wir mal genauer:

    Statt 1000€ Beitrag am Jahresanfang zahlt man also 1000/12*1,05 = 87,50€ monatlich. Der erste Monatsbeitrag wird auch am Jahresanfang fällig, die weiteren 1 bis 11 Monate später. Im Schnitt zahlt man also 5,5 Monate später. 5% für 5,5 Monate entsprechen etwa 5%/5,5*12 = 10,9% p.a. effektiv!

    Da ist mein Dispo noch billiger. Oder anders formuliert, man braucht eine sichere Alternativanlage mit fast 15% um diese Rendite nach Steuern wieder zu verdienen.


    Einziger Vorteil: Das lässt sich jederzeit ändern! Ein Brief und Du zahlst zukünftig jährlich!

    Und da sind wir wieder bei den Fragen

    ob auch eine kapitalgedeckte Altersvorsorge ein Umlagesystem ist

    Warum sollte das wieder eine Frage sein? Wenn individuell für einen VN Kapital angespart wird und auch nur dieses verwendet wird, um spätere Ansprüche an Kapitalauszahlung oder Verrentung zu erfüllen, dann kann das doch kein Umlageverfahren sein. Oder anders gesagt: Bei einer Kapitaldeckung entspricht der (spätere) Anspruch exakt dem, was angespart wurde.
    Das ist einfach und transparent.

    Nee, das sind die kleinen Unterschiede zwischen VWL und BWL. Was im Privathaushalt funktioniert, funktioniert nicht zwingend in einer Volkswirtschaft. KaffeeOderTee bezieht sich offensichtlich auf die Mackenroth-These (Wikipedia), die lautet:

    Zitat

    Nun gilt der einfache und klare Satz, daß aller Sozialaufwand immer aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden muß. Es gibt gar keine andere Quelle und hat nie eine andere Quelle gegeben, aus der Sozialaufwand fließen könnte, es gibt keine Ansammlung von Periode zu Periode, kein ‚Sparen‘ im privatwirtschaftlichen Sinne, es gibt einfach gar nichts anderes als das laufende Volkseinkommen als Quelle für den Sozialaufwand […] Kapitalansammlungsverfahren und Umlageverfahren sind also der Sache nach gar nicht wesentlich verschieden. Volkswirtschaftlich gibt es immer nur ein Umlageverfahren.

    Das ist bei Wikipedia recht gut erklärt.

    Schritt 1: Beende die Dynamik! Das ist immer möglich (formloser Brief mit Bitte um Bestätigung) und in den letzten Jahren immer sinnvoll. Jede Erhöhung ist wie ein Neuabschluss mit neuen Abschlusskosten und auf Dein aktuelles(!) Alter berechnet!

    Schritt 2: Berechne Dir die tatsächliche Rendite aus den letzten zwei Standmitteilungen. Also (Stand 09/25) / (Stand 09/24 plus Beiträge in diesem Jahr) -1

    Ist diese Rendite attraktiv unter Beachtung der steuerlichen Abzüge?

    Schritt 3: Erfrage den Beitrag bei jährlicher Zahlung. Dieser ist oft deutlich niedriger als 12 Monatsbeiträge (bei gleicher Rückzahlung). Das kann die Rendite merklich steigern.

    Das AVD wird ja hier im Forum meist sehr positiv gesehen. Das liegt aber m.E. daran, dass hier in diese Blase viele ETF-Sparer aktiv sind, die ein zweites (kostenloses?) ETF-Depot bei einem Neobroker problemlos verwalten können.

    Aber was wird demnächst in Deutschland verkauft werden? Nur billige Neo-AVD's? Oder auch viele Standard-AVD's mit 1% Kosten p.a.? Oder gar viele Spezial-AVD's mit noch höheren Kosten über Filialen und geschulte Vertreter, verwaltet von Profis? Lassen wir uns überraschen ...

    Es gibt heute gute und schlechte bAV's. Das hängt zum Einen davon ab, wieviel der AG dazu zahlt und zum Anderen vom Produktanbieter.

    Es wird immer zwei Gruppen von Anbietern geben:

    a) mit geringen Kosten und guten Renditen für die AN und

    b) mit gutem Service-Angebot für die AG und mauen Renditen.

    Es gibt in Deutschland viele AN, die sich um finanzielle Themen nicht kümmern wollen und die das Thema gerne an den AG abgeben. Dummerweise wollen sich auch nicht alle AG um solche Themen kümmern und wählen deshalb einen Anbieter der Gruppe b. Ist das die Lösung, die wir volkswirtschaftlich zwingend brauchen?

    Wenn schon verpflichtend, dann sollte man m.E. eher das vorhandene Pflichtmodell, die GRV, ausbauen. Also GRV-Beitragssatz rauf und diese zusätzlichen Gelder kapitalbildend (und personenbezogen) bei der GRV sinnvoll anlegen.

    Ich bin nun wirklich kein Fan von Bausparverträgen und habe das schon öfters im Forum dargelegt. Ein Neuabschluss ergibt nur in wenigen Spezialfällen Sinn. Bei vorhandenen Verträgen ist oft eine Kündigung die beste Option, aber ich würde immer zuerst prüfen, ob es nicht doch eine sinnvolle Möglichkeit gibt, ihn zu nutzen.

    Sind sie sich sicher, dass der Bausparvertrag bzw. nach Teilung Teile davon, nicht zuteilungsreif sind? Ggf. ergibt hier auch eine kurze Zwischenfinanzierung Sinn, womit mehr EK bereitgestellt wird, weil damit der Beleihungsauslauf zu senken wäre?

    Daher sind diese Fragen im Allgemeinen gut und berechtigt. In diesem speziellen Fall hier wird das erst durch nachgeschobene Information überflüssig:

    Ich würde nochmal was ergänzen wollen, da ich glaube meine Frage wurde missverstanden.

    Die Finanzierung mit den o.g. Konditionen ist bereits unter Dach und Fach

    Entsprechend finde ich Bashing, wie

    Das war keine Antwort auf meine Frage. Vielleicht war diese auch einfach nicht präzise genug.
    Daher frage ich erneut: Ist diese Empfehlung dann gewerblich motiviert?

    überflüssig. Besser ist inhaltliche Diskussion, wenn dann eine Empfehlung gegeben wurde! Auch andere Vertriebler geben hier im Forum gelegentlich richtige Hinweise.

    Mein Ziel ist:

    10.000 € als Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zu behalten.

    Ok

    Die 20.000 € in den Fonds möglichst nicht zu verwenden, da sie meiner Altersvorsorge dienen.

    Schlechtes Argument. Diese teuren Fonds sind sowieso nicht als Altersvorsorge geeignet. Also verkaufen.

    Gleichzeitig möchte ich keine finanziell sinnvolle Option über den Bausparvertrag verschenken.

    Diese kleine Option (die zeitlich überhaupt nicht zu Deiner Finanzierung passt) ist extrem teuer. Nur einen Teil dieser Kosten hast Du bereits versenkt (Abschlusskosten, Zinsverlust in 1. Jahr), den größten Teil wirst Du in den nächsten 10 Jahren versenken (10-jähriger Zinsverlust etc.). Daher solltest Du das Ding schnellstmöglich in die Tonne treten.

    Bitcoin ist ja nicht riskant, im Gegenteil.

    :D

    Du bist darauf angewiesen, dass Strategy als Unternehmen seine Verpflichtungen erfüllt. Das ist letztlich ähnlich wie bei einer Bankeinlage.

    Strategy mit deutscher Einlagensicherung?

    STRC entwickelt sich damit weiter in die Richtung, die viele bereits vermutet haben: möglichst geringe Volatilität

    Komisch, ich erkenne in Deinem Chart, dass die Volatilität in den letzten Tagen massiv zugenommen hat!