Irving kennt sich in einigen Assetklassen sehr gut aus. Immobilien zur Vermietung gehören nicht dazu.
Ersteres vermag ich - als Finanz-Laie und tendenziell Generalist, wenn auch einem an solchen Themen Interessierten - nicht valide zu beurteilen. Zweiterem vermag ich mich aber anzuschließen - nach rund fünf Jahrzehnten Erfahrungen mit Immobilien insbesondere vermieteten.
Nur am Rande und ganz generell aus meiner persönlichen Sicht: Mit dieser Attitüde - feste und stramme Meinung vermutlich aber ohne eigene diesbezügliche Erfahrungen und/oder spezielle und fundierte Sachkenntnis - wäre man, meines Erachtens, nahezu prädestiniert im Politikbetrieb hierzulande eine Karriere zu starten. Das wäre aber wieder eine andere Geschichte.
Achte besser auf die Hinweise von erfahrenen Vermietern.
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Siehe schon Nr. 19
Parallel würde ich mich zwingend und vorab um Gespräche mit Menschen bemühen, die dies seit 15, 20 oder mehr Jahren praktizieren und möglichst mit 10 besser 20 Einheiten aufwärts. Das schärft den Realitätsbezug zum Thema ...
Dir gute Gedanken, insbesondere auch instruktive Gespräche mit Praktikern und viel Erfolg, welche Wege auch immer Du einschlagen wirst !
In dem Kontext
Eine Immobilie ist aber keine pflegeleichte Anlage, wie eine Anleihe oder ein ETF. Wer seine Ruhe haben will, sollte ausschließlich in ETFs & Co anlegen.
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Lief bei mir schon immer und läuft noch heute bei mir unter "aktiver Bewirtschaftung" der eigenen Mittel und einer Art der "unternehmerisch Tätigkeit". Alles andere (wie die Phrase "Mieten als passives Einkommen" beispielsweise) ist eher bis ziemlich realitätsfremd.
Kommer-Anhänger (und/oder Kommer-"Gläubige") verkennen - wie der ETF-Pabst selbst -, daß es sich bei Immobilien um Unikate handelt. Ansatzpunkte wie Durchschnittswerte, ein entsprechender Index usw. gehen da an der Realität des Einzelfalls vorbei. Zwischen Objekten beispielsweise in München, in Frankfurt am Main und in Sylt einerseits - und solchen im Kyffhäuserkreis (Thüringen), in Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) und im Landkreis Görlitz (Sachsen) andererseits - liegen nicht nur Hunderte von km sondern eher Welten. Und dabei geht es nur um die Lage ... noch nicht um die Ausstattung, den Zustand, den Schnitt usw.
Eine Beobachtung über die Jahrzehnte hinweg:
Es empfiehlt sich stets zu schauen, von wem oder was Empfehlungen stammen ("pro domo"-Sicht bzw. "Cui bono ?"). Die große Phalanx aus Banken, Finanzdienstleistern, Versicherern, Fondsgesellschaften usw. verdient ganz schwerpunktmäßig ihr Geld (Margen) an den hauseigenen Produkten - nicht an Edelmetallen und/oder Immobilien. Gegen diese Phalanx ist der Goldhandel eine (winzige) Nische. Ähnliches gilt für Immobilien als Kapitalanlage (außer den Banken, die eigene Immobilienabteilungen unterhalten ... - um so neben der Courtage auch ihr Aktivgeschäft (Kreditgeschäft) zu befördern). Ist ein Kunde ("Patient") gar nicht von Gold und/oder Immobilien abzubringen, wird ihm wenigstens "ein Vehikel wie Papiergold" oder ein "Immobilienfonds" empfohlen statt der Direktanlage (oder die bankeigene Immobilienabteilung oder Immobilienfirma).
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...