Fassungslosigkeit dürfte eher zutreffen ...
Ich hätte mir nicht vorstellen können, daß jemand offensichtlich über Jahrzehnte sein recht erhebliches Geld einfach auf dem Girokonto liegen läßt ...
Dein Nutzername "BesorgterRentner" trifft Deine Geisteshaltung. "SorgloserRentner" wäre passender (wenn nicht sogar "WurstigerRentner"). Dir scheint das über Jahrzehnte egal gewesen zu sein. Das darf schon verwundern.
"Verwundern" oder gar "fassungslos" machen kann den Einzelnen ziemlich viel oder fast alles Mögliche.
Für meinen Teil wäre das Vorgehen (oder eher fast Nicht-Vorgehen) in Sachen "private Finanzen" von BesorgterRentner niemals (m)ein Ansatz gewesen. Meine Finanzmittel habe ich schon selbst und aktiv bewirtschaftet, als diese noch ganz bescheidene waren, mithin deutlich vor und seit über einem halben Jahrhundert.
Es gibt aber keine Pflicht oder gar Rechtspflicht seine Mittel in risikoreiche - und entsprechend renditeträchtige - Anlageklasse zu schieben.
Zumal bei Realitätsbezug zu konstatieren ist:
Manche müssen auch gar nicht "investieren" (sprich Mittel in risikoreiche aber entsprechend renditeträchtige Anlageklassen wie Aktien schieben), weil das mit dem "finanziell auskömmlichen Ruhestand" auch so hinhaut (Melange aus Rente, Pension, B-AV, PRV, KLV, Sparvermögen, Wohneigentum usw.)
Solche Fälle habe ich in meinem Umfeld zu genüge - und diese Protagonisten haben dennoch einen finanziell auskömmlichen oder sogar finanziell kommoden Ruhestand.
Auch BesorgterRentner macht mir bei summarischer Prüfung nicht den Eindruck, direkt Gefahr zu laufen dem Sozialstaat und damit den Beitrags- und Steuerzahlern zur Last zu fallen ...
Wie ich erst jetzt entdeckt habe (Nr. 39), hat er inzwischen einen groben (millionenschweren) Vermögensstatus nachgeliefert. Dazu kommen die regelmäßigen monatlichen Eingänge bzw. Zuflüsse (Erträge).
Unter finanziellen Aspekten gesehen einem
oder "SorgloserRentner" oder perspektivischem Armutsrentner drängen sich mir (ganz) andere Fälle ins Gedächtnis oder habe ich auch (ganz) andere Fälle konkret in Erinnerung.
Man sollte nie von sich auf andere schließen - sprich nicht jeder will oder kann sich mit dem Thema "private Finanzen" intensiv beschäftigen. Oder macht es sogar zu einer Art Hobby. Wieder andere folgen auch schlicht dem Motto "If you have won the game, stop playing".
Nichtsdestotrotz ist es natürlich nicht zu spät ("besser spät als nie") da in Sachen "private Finanzen" das Ganze mal auf den "Prüfstand" zu fahren und ggf. eine gewisse Neuausrichtung oder zumindest ein Feintuning durchzuführen.
Dazu verweise ich auch auf meinen Beitrag Nr. 19 (Bestandsaufnahme Gesamtvermögen, Einlesen und Aneignen (Inhalieren) der Basics usw.).