Beiträge von Sovereign

    Irving kennt sich in einigen Assetklassen sehr gut aus. Immobilien zur Vermietung gehören nicht dazu.

    Ersteres vermag ich - als Finanz-Laie und tendenziell Generalist, wenn auch einem an solchen Themen Interessierten - nicht valide zu beurteilen. Zweiterem vermag ich mich aber anzuschließen - nach rund fünf Jahrzehnten Erfahrungen mit Immobilien insbesondere vermieteten.

    Nur am Rande und ganz generell aus meiner persönlichen Sicht: Mit dieser Attitüde - feste und stramme Meinung vermutlich aber ohne eigene diesbezügliche Erfahrungen und/oder spezielle und fundierte Sachkenntnis - wäre man, meines Erachtens, nahezu prädestiniert im Politikbetrieb hierzulande eine Karriere zu starten. Das wäre aber wieder eine andere Geschichte.

    Achte besser auf die Hinweise von erfahrenen Vermietern.

    :thumbup:

    Siehe schon Nr. 19

    Parallel würde ich mich zwingend und vorab um Gespräche mit Menschen bemühen, die dies seit 15, 20 oder mehr Jahren praktizieren und möglichst mit 10 besser 20 Einheiten aufwärts. Das schärft den Realitätsbezug zum Thema ...

    Dir gute Gedanken, insbesondere auch instruktive Gespräche mit Praktikern und viel Erfolg, welche Wege auch immer Du einschlagen wirst !

    In dem Kontext

    Eine Immobilie ist aber keine pflegeleichte Anlage, wie eine Anleihe oder ein ETF. Wer seine Ruhe haben will, sollte ausschließlich in ETFs & Co anlegen.

    :thumbup:

    Lief bei mir schon immer und läuft noch heute bei mir unter "aktiver Bewirtschaftung" der eigenen Mittel und einer Art der "unternehmerisch Tätigkeit". Alles andere (wie die Phrase "Mieten als passives Einkommen" beispielsweise) ist eher bis ziemlich realitätsfremd.

    Kommer-Anhänger (und/oder Kommer-"Gläubige") verkennen - wie der ETF-Pabst selbst -, daß es sich bei Immobilien um Unikate handelt. Ansatzpunkte wie Durchschnittswerte, ein entsprechender Index usw. gehen da an der Realität des Einzelfalls vorbei. Zwischen Objekten beispielsweise in München, in Frankfurt am Main und in Sylt einerseits - und solchen im Kyffhäuserkreis (Thüringen), in Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) und im Landkreis Görlitz (Sachsen) andererseits - liegen nicht nur Hunderte von km sondern eher Welten. Und dabei geht es nur um die Lage ... noch nicht um die Ausstattung, den Zustand, den Schnitt usw.


    Eine Beobachtung über die Jahrzehnte hinweg:

    Es empfiehlt sich stets zu schauen, von wem oder was Empfehlungen stammen ("pro domo"-Sicht bzw. "Cui bono ?"). Die große Phalanx aus Banken, Finanzdienstleistern, Versicherern, Fondsgesellschaften usw. verdient ganz schwerpunktmäßig ihr Geld (Margen) an den hauseigenen Produkten - nicht an Edelmetallen und/oder Immobilien. Gegen diese Phalanx ist der Goldhandel eine (winzige) Nische. Ähnliches gilt für Immobilien als Kapitalanlage (außer den Banken, die eigene Immobilienabteilungen unterhalten ... - um so neben der Courtage auch ihr Aktivgeschäft (Kreditgeschäft) zu befördern). Ist ein Kunde ("Patient") gar nicht von Gold und/oder Immobilien abzubringen, wird ihm wenigstens "ein Vehikel wie Papiergold" oder ein "Immobilienfonds" empfohlen statt der Direktanlage (oder die bankeigene Immobilienabteilung oder Immobilienfirma).

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

    Man beschließt ein Gesetz

    Du meinst sicherlich nicht "man" - sondern die Obrigkeit ... ?!

    Man beschließt ein Gesetz das besagt dass Bitcoin verboten ist und der Besitz mit mindestens 1 Jahr Gefängnis bestraft wird. Damit ist Bitcoin verboten.

    So könnte es jedenfalls ablaufen.

    Du kannst ihn natürlich trotzdem behalten und hoffen, nicht erwischt zu werden. Aber wenn Du erwischt wirst, musst Du die Konsequenzen tragen.

    Eine Sachgesetzlichkeit.

    Ich denke der Großteil der Bitcoin Besitzer wäre dazu nicht bereit.

    Zur Abgabe bzw. Aufgabe ihrer Bitcoins - oder dem Tragen der Konsequenzen beim dem Erwischt werden ... ?

    Wie ein Blick in die Historie solcher verhängten Verbote seitens der Obrigkeit bestätigt (Beispiel: Goldbesitzverbot in den USA für Private - von 1933 bis 1974 nach meiner Erinnerung), zeigte sich der Bürger (in dem Fall der US-Bürger) jedenfalls viel resilienter, als oftmals vermutet.

    Trotz extrem hoher Geldstrafen von bis zu 10.000 $ (inflationsbereinigt heute im sechsstelligen Bereich) und drastischen Strafandrohungen (bis zu 10 Jahren Haft) hat nur der deutlich kleinere (Bruch)Teil der US-Bürger ihr Gold beim Staat zu dem künstlich niedrig angesetzten Preis abgeliefert.

    Wie sich das im - nach meinen langjährigen Beobachtungen - tendenziell eher obrigkeitsgläubigen und obrigkeitshörigen Deutschland verhalten würde, kann nur vermutet werden.

    Ob sich da bei einem Verbot durch die Obrigkeit physisches Gold leichter dem Blick derselben entziehen läßt als beispielsweise Bitcoin, wäre eine eigenständige Frage. Dazu fehlt mir bezüglich BTC das technische Verständnis. Wer heute aber in relevanter Menge physisches Gold hält, achtet nach meinem Beobachtungen auf eine möglichst sichere - insbesondere auch rechtssichere (da gehört für die meisten dieser Protagonisten die Eurozone nicht mehr dazu) - Verwahrung.

    Tja Irving, vielleicht gibt es mehr als nur nach Rendite zu sehen? Ich schätze mein Haus in unverbaubarer Aussichtslage, großem Grundstück im Speckgürtel einer süddeutschen Landeshauptstadt. Es wirft nichts ab, kostet ordentlich, aber ich kann's und will's mir leisten.

    :thumbup: So sehe ich das auch in meinem Fall.

    Und schon wieder muss ich Sovereign zitieren: Jeder macht seins!

    "Paragraph Eins" - gehört da aus meiner Sicht aber stets noch vorangestellt ... ;)

    Finanzdalles ,

    habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 überflogen. Zudem bin ich nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter (in Aktien und Immobilien investiere ich seit 50 Jahren)

    Auch wenn dieses Forum eher Aktienorientiert ist

    Wesentlicher dürfte sein, daß Direktanlagen (in jeder Form) und auch die aktive Bewirtschaftung der eigenen Mittel nicht zur Welt von "passiven ETF-Sparbüchsen" paßt.

    In den Tiefen der Internet-Welt gibt es vermutlich auch irgendwo ein Immobilien und/oder Vermieter-Forum. In den USA und UK gab es das jedenfalls mit regem Austausch. Vermutlich bis sicherlich ein für solche Fragen lohnenderes Terrain.

    Jedenfalls erfordern diese Sachanlagen einen gewissen Sachverstand - Immobilien sind in aller Regel Unikate (an denen sehr viel verändert werden kann, nur Makro- und Mikrolage nicht ...).

    ich beschäftige mich seit 9 Monaten mit dem Thema Eigentumswohnung als Kapitalanlage.

    Parallel würde ich mich zwingend und vorab um Gespräche mit Menschen bemühen, die dies seit 15, 20 oder mehr Jahren praktizieren und möglichst mit 10 besser 20 Einheiten aufwärts. Das schärft den Realitätsbezug zum Thema.

    In meiner Suche, welche sich bisher hauptsächlich darauf beschränkt, täglich die Immobilienportale zu durchforsten, werde ich bisher nicht erfolgreich. Es handelt sich um eine eher kleine Universitätsstadt.

    Interessante Objekte schaffen in der Regel nicht den Weg bis beispielsweise in Immoscout.

    Lohnenswerte und lukrative Immobilien erscheinen in den Portalen so gut wie gar nicht.

    Wie Du offensichtlich selbst schon festgestellt hast.

    Welche Wege könnte ich in meiner Akquise noch einschlagen? Hat vielleicht jemand eine Idee?

    Früher waren beispielsweise Zwangsversteigerungen ein interessantes Feld. Das gilt schon lange nicht mehr - könnte (Konjunktiv) sich aber bei immer weiterer wirtschaftlicher Stagnation (Beispiel: Arbeitslosenzahl - um nur ein Stichwort zu nennen) hierzulande auch wieder ändern.

    Gute Erfahrungen hatte ich mit einem (aufgebauten - kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - größere bei eingetretenem Erfolg die dauerhafte Aufmerksamkeit und das Bemühen) Netzwerk aus Hausverwaltungen, Hausmeistern, Maklern, Banken, Amtsgerichten usw. gemacht.


    Auch längere oder lange Wege beginnen mit dem ersten Schritt.

    Das Ziel sollte dann aber ein Portfolio aus mindestens 10 (besser) mehr Wohnungen sein. Da ein tendenziell (nomen est omen) immobiles und eher illiquides (bzw. zäh liquidierbares) Instrument gehört dazu auch der parallele und adäquate Aufbau liquiderer Finanz-Vehikel.

    Besonderen Charme hatten bei mir die Fremdkapitalhebel entfaltet (Hebel haben aber die Eigenschaft in beide Richtungen zu wirken). Nach meinen Erfahrungen eine der wenigen Möglichkeiten dem sog. Cantillon-Effekt entgegenzuwirken (via der Schiene Verschuldungsfähigkeit; früher Bonität und Immobilie als Sicherheit - heute prioritär die eigene Kapitaldienstfähigkeit über die Darlehenslaufzeit). Jemand mit 10.000 oder 20.000 netto hat so eine ganz andere Verschuldungsfähigkeit als ein anderer mit nur 2.000 oder 3.000 netto.

    Cashflows aus Dividenden und Mieten ergänzen sich zudem gut.


    Dir gute Gedanken, insbesondere auch instruktive Gespräche mit Praktikern und viel Erfolg, welche Wege auch immer Du einschlagen wirst !


    PS: Bonmot in dem Kontext

    Die Stadt ist nicht geheim, es geht um Marburg

    "Marburg hat keine Universität - Marburg ist eine Universität"

    Das sollte reichen, um bei den Gold-Bugs den Puls zu treiben

    In dem Kontext ausgerechnet Warren Buffet zu zitieren ... (Nr. 55), der wirklich alles falsch gemacht hat, was falsch zu machen ist, sprich aktiv statt passiv zu investieren ebenso in Sachen prognosefrei und risikoadjustierte Rendite ...

    Immerhin, zu ein bißchen Vermögen soll er auf diesem völligen falschen Weg ja gekommen sein ...

    Meine Lese-Empfehlung geht in eine andere Richtung

    Aus meiner Sicht noch heute lesenswert - vielmehr lesenswerter denn je ... - der legendäre Artikel zu dem Thema "Gold and Economic Freedom" von Alan Greenspan aus dem Jahr 1966 (Greenspan war u. a. von 1987 bis 2006 Vorsitzender der amerikanischen Notenbank (Fed).

    Um wirtschaftliche Freiheit geht es ja (leider) schon lange nicht mehr - sondern nur noch um eine möglichst robuste und resiliente finanzielle Aufstellung. Gerade vor dem Hintergrund immer übergriffiger werdenden Staaten, staatlichen Notenbanken und staatlichen Institutionen (auch supranationalen; siehe EU).

    Im Gegensatz dazu ist dies bei einem Asset mit Cashflow sowie einer deutlich positiven Eigenkapitalrendite sehr unwahrscheinlich.

    Für meinen Teil ist Gold eine Versicherung und kein Investment. Noch dazu eine sozusagen "stille (heimliche) Reserve, die weltweit gehandelt wird und bei Bedarf nahezu "geräuschlos" eingesetzt werden kann. Mir persönlich ist auch niemand bekannt, der Gold physisch hält und das anders sieht. Versicherungen erfüllen, bei mir jedenfalls, andere Zwecke als Investments.


    Weil es gerade paßt: Ein alter Bekannter aus dem Frankenland ist heute nach Nürnberg gefahren (zu einem bekannten und renommierten Goldhändler), um sich ausnahmsweise einmal von einem seiner kompakten 1000 Gramm Barren Gold zu trennen (in dem Fall etwa nur so groß wie eine Zigarettenschachtel). Der Ankaufspreis war rund 137. 500 00 € (gekauft hatte er mit mir zusammen in 1999 für 7.879,00 € pro Kilo).

    Sein Kommentar:

    "Der Erlös entspricht in etwa dem Preis, den ich für mein ersten Haus nähe Regensburg bezahlt hatte (270.000 DM). Dabei ist wohl Gold nie teurer geworden - unser Geld nur immer schlechter und wertloser"

    Im Jahr 1967 Preis Krügerrand: 27,00 ZAR (südafrikanischer Rand) - heute: 84.155,90 ZAR ...

    K. Fee , habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 überflogen ...


    Mit "fehlenden Börsenkrisen" (oder "fehlenden" Immobilien-oder Anleihenkrisen (da dürfte meines Erachtens die Mutter aller Blasen schlummern) kann ich sehr gut bis bestens umgehen).

    Eventuell meinst Du eher den Umgang mit "fehlenden Erfahrungen" diesbezüglich ... ?


    In dem Kontext

    frage mich natürlich, ob meine geschätzte Risikotragfähigkeit sich dann auch wirklich bewahrheitet.

    muß - nach meinem Dafürhalten jedenfalls - zum einen zwingend zwischen der "objektiven Risikotragfähigkeit" einerseits und der "subjektiven Risikobereitschaft" (sprich Risikotoleranz) andererseits unterschieden werden. Das kann beides in der Person des Anlegers kongruent sein - nicht selten bis oftmals ist das aber nicht (völlig) identisch im Sinne von deckungsgleich.

    Zum anderen gibt es - nach meinen Erfahrungen - bei nicht wenigen Protagonisten einen (erheblichen) Unterschied zwischen nur vorab theoretisch durchgespielten (simulierten) Crashs - und dann einem tatsächlich live erlebten (realen) Crash - noch dazu mit eigenem relevanten Engagement in Aktien.

    Auch das Alter kann (nicht muß) eine Rolle spielen. Mit einem Humankapital (Alter 20, 30, 40 Jahre) "voll im Saft" und einem eher noch kleineren Depot kann sich ein MDD anders anfühlen - als mit 55 oder 60 + und einem schwindenden (oder gen Null tendierenden) Humankapital und auch größeren Depot.


    Für meinen Teil hatte ich diverse heftige Crashs beispielsweise am Aktienmarkt live und mit relevantem eigenen Engagement miterlebt (1987, 2000 ff, 2008 ff).

    Ich würde jede Wette halten, daß sich dann auch in einem solchen Forum - in weiten Teilen jedenfalls - der "Wind ziemlich dreht".

    Das hatte ich in 2000 ff und auch 2008 ff selbst oft genug beobachten können. Aus (selbst ernannten) " Hard boiled"-Jungs wurde (teilweise) "Himbeerbubis" und aus überzeugten "Buy and Hold"-Mädels dann "Schneeflöckchen".

    Einige von ihnen sind (mit eigenem Geld) nie mehr an die Börsen zurückgekehrt ...

    Kursowi, den guten Ordnung halber vorab: Bin Nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter (investiere seit gut 50 Jahren schwerpunktmäßig in Aktien und Immobilien; nur Direktanlagen).

    Überflogen habe ich nur Deinen Beitrag Nr. 1.


    Wäre mir, bei einem solchen Anlagevolumen, (deutlich) zu kleinteilig. Da sollten zwei oder drei ETFs (gut) ausreichen.

    Über Krypto gibt es in meinem Umfeld sehr unterschiedliche Auffassungen - über Gold ebenso - von Null bis zu Quoten von 25 bis 30% (für mich ist Gold ein "must have" (insbesondere seit 1999)) aber nicht als Investment sondern als Versicherung. Zu Krypto bzw. BTC fehlen mir (altersbedingt) Zugang und technisches Verständnis (den dahinterstehenden Grundgedanken bezüglich BTC finde ich allerdings begeisternd). Von derart homöopathischen Beimischungen (5% abwärts) halte ich allerdings, ganz persönlich, generell eher wenig (erst recht bei der Vermögensgröße).

    Würde prioritär zunächst das Augenmerk auf die finanzielle Gesamtsituation/Vermögensbilanz (inkl. schon vorhandene Altersvorsorgeansprüche beispielsweise), das Ziel des Depots (Portfolios), die objektive Risikotragfähigkeit , die subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz), die Einstellung der (dazu) passenden Asset-Allocation (Gewichtung "risikoreiche" vs "risikoarme" Anteile) usw. richten - die dazu dann passenden Finanz-Vehikel würde ich als letzten Schritt der (finalen) Umsetzung sehen.

    Nur am Rande in dem Kontext:

    Eine jetzt selbstgenutzte ETW ist vorhanden. Hier besteht noch eine Darlehen über 105 K (1,42 % Zinsen). Chatqpt rät mir von Sondertilgungen ab ;) .

    Selbst genutzte Immobilie(n) sehe ich - aus diversen Gründen - gerne lastenfrei. Ist aber nur ein Faible von mir (auch wenn ich ansonsten kein Gegner oder gar Feind von Immobilien-Darlehen bin bezogen auf vermietete Immobilien).


    Dir gute Gedanken, danach ebensolche Entscheidungen und viel Erfolg damit.

    Gewiss.

    Immerhin - diesbezüglich besteht also wenigstens Konsens.

    Könnte schwierig für dich werden, den Rang zu halten.

    Was bringt Dich auf das zeitungsdünne Brett, daß mir irgendein Rang bzw. Status hier irgendetwas bedeuten könnte ... ? ^^

    Wäre dem so, hätte ich möglichst viele und kurze Beiträge (quantitatives Kriterium "Anzahl der Beiträge") verfasst.

    stärker werdenden Abwertungen

    Wie hier mal irgendjemand als sozusagen Insider (wer genau ist mir entfallen) erklärend geschrieben hatte, spielt es (angeblich) gar keine Rolle, ob Reaktionen auf Beiträge positiv oder negativ sind - auch da käme es (angeblich) allein nur auf die Anzahl der Reaktionen (Bewertungen) sprich den quantitativen Ansatz als Kriterium an ...

    (Kundigere mögen das gerne korrigieren)


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

    Ich schreibe diesen Kommentar hier jetzt so oft, bis ich auch ein Finanzgenie bin.

    Hauptsache, Du bist im realen Leben ein "Finanzgenie" (denn, was hilft so ein Titel oder Status in irgendeinem Internet-Forum ... ?). Und daran habe ich bei Dir nicht den geringsten Zweifel. :)


    Halb im

    Scherz!

    Vielleicht sollten die Kriterien zum "Status" hier (da gibt es ja zig Zuschreibungen bzw. Abstufungen) um das Kriterium "generierte Ergebnisse" sprich Resultate ergänzt werden (Vermögensstatus) - so wie beispielsweise im Leistungssport (Rankings), beim Bridge (Masterpunkte), beim Schach (Elo-Zahl) et. pp., die sich anhand nationaler und internationaler Ergebnisse bei ebensolchen Wettkämpfen verifizieren lassen.

    Zwar zum einen notariell sprich objektiv attestiert aber zum anderen natürlich unter Berücksichtigung von Datenschutz und der Wahrung der anonymen Forennamen ...

    Das hätte, nach meinem Dafürhalten, einen gewissen Charme ...

    Hausverzweifelt, da ich selbst sehr lange als "Solo-Selbständiger" unterwegs war ...


    In dem Kontext

    Nun habe ich mal anonymisiert alle Anlagen und Werte der KI (GPT und Grok) mit der Aufgabe gegeben

    würde ich es erstmal mit der natürlichen und/oder eigenen Intelligenz versuchen. Eine Raketen- oder Geheimwissenschaft ist diese Aufgabenstellung - im Regelfall - jedenfalls nicht.

    Die Lektüre einiger Büchlein und/oder das Inhalieren einiger seriöser Websites könnte dafür auch hinreichend sein. Zumal der beruflichen Selbständigkeit eine gewissen Eigenverantwortung, Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit eigentlich immanent ist ...

    sollte ich mir zum Prüfen einen Honorarberater leisten (hier meine Hauptsorge, keinen geeigneten seriösen zu finden

    Honorarberater gibt es durchaus seriöse, kundige und honorige. Nichtsdestotrotz sollte (eher muß) aber die "Chemie" zwischen Mandant und Honorarberater stimmen (Face-to-Face Business) - und ich, ganz persönlich, würde gesteigerten Wert auf Vita und Erfahrung des Beraters legen. Insbesondere sollte dieser in Sachen private Finanzen selbst etwas "auf die Kette" gebracht haben.

    oder wäre es auch eine Möglichkeit, den Plan hier im Forum zur Diskussion zu stellen?

    Für eine erste Orientierung - sicherlich.

    Hier schreiben aber - nach meinem Eindruck - ganz überwiegend Finanz-Laien (ohne entsprechende Ausbildung), wenn auch am Thema private Finanzen (teilweise sehr) Interessierte. Meine Wenigkeit muß ebenfalls darunter subsumiert werden.


    Dir gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen !

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    Ich persönlich würde den GK-ETF nehmen.

    drängt sich mir die Frage auf - natürlich prognosefrei, rein rational und risikoadjustiert - ob ggf. Provisionen fließen könnten, wenn man einen Herrn Kommer, ein Produkt von ihm oder seine "kommer"zielle Vermögensverwaltung regelmäßig erwähnt und/oder Promotion dafür betreibt ...

    (Die aus meiner Sicht interessante Frage hatte ich beispielsweis auch schon mal an Thomas.Schreiber gestellt - was aber ohne Antwort blieb...)

    Ich bin noch nicht lange hier in diesem Forum. Aber nur mal kurz zu Einordnung: Irving bist du jetzt der neue Obertroll in diesem Forum? Und Schwachzocker dein aufstebendes Hündchen?

    Auch wenn ich Dir vom Grundsatz und Tenor her da nur zustimmen kann - Rolle und Status des jedenfalls "standardmäßigen Forentrolls" möchte ich mir aber auf keinen Fall streitig machen lassen.

    Zumal ich das von einem der Finanzgenies hier in schriftlicher Form an mich gerichtet eindeutig als Beleg und Bestätigung habe; siehe hier

    der standardmäßige Forentroll


    Mit der Bitte um zukünftige und gebührende Beachtung meines von höchster Stelle bestätigten Status.

    Wenn etwas leicht skandalisiert werden kann, dann bekommt man auch eine Unterstützung für eine langfristige Schwächung der europäischen Automobilindustrie organisiert.

    Da wird mal wieder deutlich, wie sehr meine Professoren im Bereich VWL und BWL daneben gelegen haben. Die Ahnungslosen meinten doch tatsächlich, daß erfolgreiche Unternehmen sich dadurch auszeichnen, daß sie ihre Produkte und Produktion an den Bedürfnissen und Wünschen der Verbraucher sprich ihrer Kunden (Nachfrage) orientieren sollen ... :)

    Dabei brauchen sich Unternehmen doch nur an den Vorgaben von Institutionen wie EU-Kommission, EU-Parlament usw. zu orientieren, die wissen am besten, welche Produkte angezeigt sind.

    Für die passenden Rahmenbedingungen (Elektrofahrzeuge) ist hierzulande auch längst gesorgt - angefangen vom günstigen Strompreis bis hin zur gut ausgebauten Ladeinfrastruktur. Top.

    Kommandowirtschaft - läuft :thumbup:


    By the way: Wenn Dinge schlecht oder kaum noch funktionieren hat es der

    Populismus

    zunehmend einfach.

    "Populism is obviously becoming very popular"


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

    Ich meinte es ironisch, hätte es kennzeichnen sollen.

    Keine Sorge, die Ironie hatte sich selbst mir - als eher schlichtem Gemüt - auf Anhieb erschlossen.

    Um nicht missverstanden zu werden: Ich halte die EU für eine tolle Einrichtung

    Same here.

    Jedenfalls die Ursprungsidee betreffend als zum einen Friedensprojekt und zum anderen Kooperationsmodell für mehr wirtschaftliche Prosperität (siehe die "Römischen Verträge", "Montan-Union"/"EGKS", "Euratom", "EWG" usw.).

    Das erste Mal signifikant falsch abgebogen ist die EU dann mit der Einheitswährung Euro (1999 bzw. 2002) und spätestens endgültig mit dem Vertrag von Lissabon (unterzeichnet 2007 in Kraft ab 2009). Nachdem damals im Jahr 2005 der EU in Referenden für einen "Vertrag für eine Verfassung für Europa" (VVE) diese Volksabstimmungen um die Ohren geflogen sind - ausgerechnet bereits in Frankreich und in den Niederlanden sprich zwei der Gründungsmitglieder der EU - hat man diesen Ansatz zwar offiziell beerdigt - aber mit dem Vertrag von Lissabon versucht durch die Hintertür wieder zu "noch mehr EU" zu kommen (Motto "ever closer union").

    ... die aber mittlerweile zu sehr in das Leben ihrer Bürger eingreift.

    Diese Übergriffigkeit hat jedenfalls signifikant und in beängstigender Weise bis in die Detailebene zugenommen. Siehe das Thema hier (Bargeld). Leider generiert die EU bei den großen und wirklich wichtigen sprich entscheidenden Themen - wie stabiles Geld, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und Verteidigungsfähigkeit, um nur vier Stichworte zu nennen - eher enttäuschende, maue oder sogar traurige Ergebnisse.

    Da müsste einiges zurückgefahren werden.

    Das ist aber schon seit zig Jahren der Befund in Sachen längst überbordender EU-Bürokratie und EU-Regulatorik. Geändert hat sich aber daran nichts - außer, daß es immer noch mehr geworden ist.

    Das Ende der DDR zeigt, daß wir zuversichtlich sein können, dass diese übergriffige, regelwütige EU ebenfalls scheitern wird.

    Gewisse und immer stärker werdende Erosionsprozesse von innen heraus sind schon lange zu konstatieren (der Brexit stellt da nur die Spitze des Eisbergs dar, vom dem ja auch 6 Siebtel unter der Wasseroberfläche sozusagen unsichtbar sind). Dazu reicht auch schon ein Blick auf die Zusammensetzung des EU-Parlaments im Vergleich 1990 vs 2026.

    Vielleicht hilft ja der massive Druck von außen - geopolitische Neuordnung der Welt mit Protagonisten wie Putin, Trump und Xi Ping - wenn die EU schon von allein sprich selbst nicht in die Pötte kommt ... ? Da greift aber eines der diversen strukturellen Probleme der EU: Wenn solche Pitbulls den Rhythmus und das Tempo vorgeben - dann trifft das auf eine EU mit 27 Mitgliedern und deren unterschiedliche Interessen und dem Einstimmigkeitsprinzip in wichtigen Fragen ... und dem entsprechenden (Schnecken)Tempo, wenn es denn überhaupt zu Entscheidungen kommt.

    Nur ein Beispiel aus so vielen: Die EU verhandelt über 25 Jahre ein Handelsabkommen (Mercosur) bis man endlich am Ziel ist. Dann stimmen u. a. ausgerechnet "Die Grünen" mit "Rechtsaußen" und "Linksaußen" im EU-Parlament gegen diese Abkommen - welches im "Hinterhof von Trump" (Südamerika) spielen könnte. Noch dazu in einer Situation (Trump/Davos), wo fast alle (inkl. "Der Grünen") von De-Risking, Diversifikation, mehr Unabhängigkeit usw. von den USA usw. reden (um die Formulierung schwadronieren zu vermeiden.

    Längst Realsatire - aber eine deprimierende.


    Als Bürger besteht so gut wie keine Chance auf diese EU einzuwirken - es bleibt nur, sich möglichst robust und resilient gegenüber der EU und den Folgen ihres Handelns aber auch ihres Unterlassens aufzustellen. Das betrifft die eigenen Finanzen aber ggf. auch noch andere Bereiche.

    Die EU in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

    Damit lag aber schon damals Erich Honecker - der nach meiner Erinnerung diesen Satz im Zusammenhang mit dem Sozialismus geprägt hatte - krachend falsch. Wie der Lauf der Geschichte gezeigt hat ...


    Es dürfte kein Zufall sein, daß ausgeprägte und scharfe Kritiker der EU und ihrer Entwicklung mit der pointiert-bösartigen Zuschreibung "EUdSSR" hantieren, die ich mir nur bedingt und teilweise zu eigen machen würde. Bernhard Connolly beispielsweise (würde man heute als Whistleblower bezeichnen - einstmals hochrangiger EU-Beamter und Mitglied der EU-Kommission (und dort betraut mit Währungsangelegenheiten) wurde die Veröffentlichung seiner seit 1991 erstellten Artikel und Ausätze qua seines Beamtenstatus seitens der EU verboten, so daß er 1995 an die Öffentlichkeit ging und ein Buch veröffentlichte ("The Rotten Heart of Europe: The Dirty War for Europe`s Money" - absolut auch und gerade heute noch lesenswert, sein Buch ist aber ohne deutsche Übersetzung geblieben ...) worauf er im Januar 1996 seitens der EU aus dem Dienst entfernt wurde) und Nigel Farage beispielsweise haben diesen Tenor samt Richtung (EUdSSR) schon vor sehr vielen Jahren verwandt (Nigel Farage am Morgen nach dem Brexit-Referendum 2016 im EU-Parlament: "Isn`t funny. When I came here 17 years ago and said I wanted to lead a campaign to get Britain to leave the European Union, you all laughed at me. Well, you are not laughing now, are you ?" - nicht immer läuft also alles linear ab, es gibt auch manchmal Überraschungen, Eigendynamiken, eruptive Verläufe usw.). Wie seit einigen Jahren gut zu beobachten ist.

    Verstehendes Lesen hilft. Es geht um eine "Identifizierungspflicht ab Barzahlungen von 3000 Euro". Damit ändert sich nicht die Grenze von Barzahlungen.

    Daher auch (siehe Nr. 143) mein Beispiel mit der sukzessive immer weiter abgesenkten Grenze bezüglich der Identifikationspflicht beim Kauf von Gold mit Bargeld.


    Oder wie ein sehr generöser EU-Parlamentarier mir - bezüglich dem "einzig unbeschränkten gesetzlichen Zahlungsmittel" sprich "auf Euro lautende Geldscheine" - erklärte:

    "Sie dürfen aber weiterhin noch privat Bargeld besitzen ohne Obergrenze"

    Das "noch" hatte mich zusätzlich irritiert - hoffentlich kein Freud`scher Versprecher ... ^^

    Davon ab dass der Status ja von der Quantität der Beiträge und Interaktionen abhängt ...

    Auf den "quantitativen" Aspekt hatte ich mir erlaubt schon in Nr. 4 hinzuweisen.

    Viel und edgy zu schreiben kann zu einem entsprechenden Status führen ...

    Wer über diese quantitative Schiene einen entsprechenden "Status" anstrebt, wird aber bevorzugt kurze oder sehr kurze Beiträge schreiben, da diesbezüglich dann die beste Aufwand/Nutzen-Relation besteht.

    ... auch ohne einen positiven Mehrwert zu schaffen

    Es wird oftmals bis meist im Auge des Betrachters liegen, was einen "positiver Mehrwert" darstellt und was nicht.

    Eine Tatsache, die mir auch aus privaten Nachrichten bis hin zu Telefonaten gut bekannt ist.


    Apropos "Mehrwert" und losgelöst von einem solchen Forum:

    Endlich wieder ein Mehr an Wettbewerbsfähigkeit und damit auch ein Mehr an Produktivität und Potentialwachstum wäre auch außerhalb eines solchen Forums - sprich hierzulande und im realen Leben - generell äußerst begrüßenswert. Um nicht zu sagen längst eine "Conditio sine qua non" in Bezug auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

    Habe eben bei Focus online gelesen, dass ab 2027 die Bargeldzahlungsgrenze auf 3.000€ gesenkt wird. Ab diesem Betrag muss festgehalten werden, wer der Einzahler ist.

    Würde jedenfalls idealtypisch zu der hier beschriebenen Vorgehensweise passen ...

    Sind solche Obergrenzen erstmal implementiert fällt es im zweiten Schritt auch deutlich leichter, diese immer weiter abzusenken.

    Als ich mit einem deutschen EU-Parlamentarier einmal über die damalige Absenkung der Grenze beim Goldkauf mit Bargeld (und der diesbezüglichen Identifikationspflicht) sprach, meinte dieser, daß 15.000 € eben ein "sehr hoher Betrag" sei. Was im Auge des Betrachters liegen dürfte - aber hier dahinstehen kann. Denn nach der Absenkung von 15.000 € auf 10.000 € erfolgte hierzulande alsbald bereits die nächste Absenkung auf 2.000 € ...