Beiträge von Sovereign

    Die Details, die du zitierst, lassen nicht erkennen, warum das ein strukturelles oder gar dramatisches Problem sein könnte.

    Deine Frage leite ich an die Pressestelle des Bundesrechnungshofs weiter, da das besagte - und für eine solche Behörde ungewöhnlich pointierte - Fazit (siehe schon Nr. 7)

    "Der Staat befindet sich weiter auf dem Weg in eine Schuldenfalle"

    nicht von mir, sondern vom Bundesrechnungshof stammt.


    Wenn mir meine Banken und/oder mein Steuerbüro oder gar eine neutrale Institution explizit den "Weg in eine Schuldenfalle" konstatieren würden - so wäre dies - jedenfalls für mich - ein Grund zum Nachdenken und aller Wahrscheinlichkeit zu einer Neuausrichtung.

    Vermutlich befinde ich mich u. a. aufgrund dieser meiner Einstellung und Haltung auch nicht auf dem "Weg in eine Schuldenfalle" ... oder anders formuliert: Ignoranz oder Beratungsresistenz gegenüber einer Institution wie dem BRH scheint mir nicht unbedingt ein weitsichtiges Verhalten.


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    War sonst noch was ... ? Ach ja ...


    Aus dem Dezember 2025:

    Wenn es einfach immer so weiterläuft, werden vermutlich schon in absehbarer Zeit die gesamten Haushaltsmittel des Bundes allein für Soziales inkl. dem Bundeszuschuß zur Rente, den Zinskosten und für die äußere Sicherheit (Verteidigung) verplant sein.

    Das Übliche auf dem Weg in die Schuldenfalle , wenn die Zinskosten immer größere Anteile des Haushalts verschlingen und immer weniger bis gar keine Spielräume für die Politik bleiben.

    Außer weiteren Schulden und damit (noch) höherer Staatsverschuldung ... was wiederum die Zinskosten (noch) weiter treibt ...


    Ungünstig (könnte auch als zusätzlich "erschwerend" bezeichnet werden), wenn parallel dazu das wirtschaftliche Wachstum stagniert oder bestenfalls ein anämisches ist und der Standort für private Investitionen keine adäquaten Rahmenbedingungen bietet.


    Die historische Rekord-Neuverschuldung hierzulande ist schon beschlossen und in vollem Gange - auf die angekündigten Reformen scheint das interessierte Publikum aber noch weiter warten zu müssen ...

    Es gibt kein strukturelles Problem.

    Da kann man ja beruhigt sein, wenn ein "Finanzgenie" (wie Du) das so siehst ...


    Der unabhängige Bundesrechnungshof (BRH) - qua Amt zur Neutralität verpflichtet - kommt zu einer anderen Bestandsaufnahme - u. a.

    "Die massive Neuverschuldung mit jährlich über 200 Mrd. € in den kommenden Jahren wird dazu führen, daß sich der Schuldenstand bis 2030 auf drei Billionen Euro erhöht"

    "Jeder dritte Euro, den der Bund ausgibt, ist kreditfinanziert"

    "Eine durchgreifende Konsolidierung der Staatsfinanzen ist nicht erkennbar"


    und kommt zu dem Fazit

    "Der Staat befindet sich weiter auf dem Weg in eine Schuldenfalle"


    Die Staatsverschuldung dürfte sich somit allein von 2020 (ca. 1,5 Billionen) bis 2030 (ca. 3,0 Billionen) praktisch verdoppeln. Die Zinsausgaben des Bundes betrugen in 2021 rund 4,0 Mrd. € - im Jahr 2030 werden es voraussichtlich über 80 Mrd. € sein ... (Kundigere mögen diese Zahlen gerne präzisieren bzw. korrigieren)


    Aber was weiß schon der Bundesrechnungshof - im Vergleich zu Tomarcy , dem "Finanzgenie" ... ?

    Und nicht vergessen: für Alarmismus ist der Dauerbeschuss der Springer-Presse da…

    Oder halt (siehe oben) der Bundesrechnungshof ...


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    ... von euch Kleinanlegern ...

    :/

    Vorausgesetzt Deine hier eingestellten Zahlen in konkreten Euro-Beträgen (eine nach meinem Dafürhalten ohnehin etwas ungewöhnliche Vorgehensweise) zu Deinen akkumulierten privaten Mitteln entsprechen überhaupt der Realität ....:

    Aus meiner Sicht muß ich Dich (bzw. Euch - denn das geht bei Dir ja alles auch noch "geteilt durch die Zahl Zwei") auch unter die "Kleinanleger" subsumieren ...

    So wie einige Protagonisten in meinem Umfeld auch meine Wenigkeit unter die Gruppe der "Kleinanleger" subsumieren ...

    :/

    PISA ist ein anderes Thema.

    Das wäre die Frage ... ausgerechnet in einem GRV-Strang ...


    Als eher rohstoffarmes Land (jedenfalls Erdöl, Erdgas, Gold, Silber, kritische Rohstoffe und seltene Erden, Diamanten usw. betreffend - oder Energierohstoffe betreffend, die zwar reichlich vorhanden aber nicht mehr genutzt werden (m. W. besitzt Deutschland weltweit mit die größten Reserven an Braunkohle)) dürfte daher der entscheidende "Rohstoff in den Köpfen" liegen (Bildung).

    Wo sonst ... ?

    Für die Schlüsselindustrien (Automobilbau, Maschinenbau, Elektronik) und die sog. Energiewende ist Deutschland zudem nahezu mit 100% von Importen abhängig - wenn ich einem diesbezüglich Kundigen vertrauen will. Bei "kritischen Rohstoffen" und "seltenen Erden" (Lithium, Kobalt oder Neodym - wichtig für Batterien, Smartphones und Windkraftanlagen) hat China teilweise bis eher oft eine monopolartige Stellung.

    Ohne die entsprechenden "Rohstoffe in den Köpfen" (Bildung, Ausbildung) dürfte es um die "internationale Wettbewerbsfähigkeit" Deutschlands eher schlecht bestellt sein.

    Die "internationale Wettbewerbsfähigkeit" scheint - jedenfalls in einem Forum wie diesem - zwar kaum jemand zu interessieren (oder "Tax the rich" wird als Lösung angeboten ...). An dieser hängen aber nichtsdestotrotz und spielentscheidend so "unbedeutende" Dinge wie das wirtschaftliche Wachstum, die Entwicklung des BIP insgesamt (auch in Bezug zu den explosionsartig ansteigenden Staatsschulden, Stichwort: Historische Rekord-Neuverschuldung), die Entwicklung des BIP pro Kopf (Produktivität), der Wohlstand des Landes, die Tragfähigkeit der Staatsschulden, die Sicherheit von Arbeitsplätze, die Arbeitslosenzahl, die Arbeitslosenquote, die finanzielle Gesundheit der Sozialversicherungssystem usw. ... -

    - eventuell könnte ein gewisser Zusammenhang zwischen PISA und der GRV bestehen ...


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Der ist aber niedlich. :)

    Zum einen. Und super praktisch in der Stadt. Zum anderen.

    Siehe auch hier:

    Parkplatzprobleme dürfte es damit keine geben.

    :thumbup:

    Aber kommt der im Parkhaus auch die Rampen hoch bei der PS-Zahl? Vor allem, wenn du deine Goldbarren ins Schließfach bringen willst? ;)

    Siehe schon hier:

    "If you don´t hold it, then you don`t own it"

    Es erscheint mir einigermaßen sinnbefreit (wohlwollender formuliert "kontraproduktiv") eine Versicherung wie ausgerechnet Gold nicht physisch, nicht nur dem eigenen Zugriff ausgeliefert und auch nicht an einem möglichst sicheren (auch rechtssicheren) Ort zu halten bzw. zu verwahren - sondern ausgerechnet im Zugriff von Protagonisten und Institutionen (Staat, staatliche Notenbank, EU, EZB) vor deren Handlungen samt Folgen einen diese Versicherung möglichst schützen und bewahren soll ...

    ;)

    Ich ergänze: Ein Auto sollte zudem andere Verkehrsteilnehmer, Anwohner etc. nicht nerven.

    Ich ergänze: Eine kohärente Verkehrsplanung sollte die Bedürfnisse bzw. Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, E-Bike-Fahrer, Motorräder, Autos, Lieferverkehr, Busse/ÖPNV, Taxen usw.) berücksichtigen - und zudem die Innenstädte nicht sukzessive sterben und/oder abends zu einer Nogo-Ära verkommen lassen ...

    Wer von "Charakter" spricht, der meint sehr oft, gepaart mit einem gewissen Narzissmus und Egoismus, dass auch die Allgemeinheit sehen und hören muss, was für ein tolles Auto man fährt.

    War gestern und heute zwecks Erledigungen und einigen Terminen in der City mit meinem kleinen Lieblings-Stadtauto unterwegs (73er Fiat Nuoca 500 "Cinquecento"). Da kann dem "Narzissmus" und "Egoismus" so richtig Zucker gegeben werden und die "Allgemeinheit" (in dem Fall sogar die Stadtgesellschaft (!)) auch "sehen und hören", was man für ein "tolles Auto" fährt -

    das Alles mit nur 0,6 Litern Hub (präzise 594 ccm) und bärenstarken 18 PS ... ^^

    Sicherlich wird der Verbrenner in einigen Jahren die Ausnahme sein, ob das E-Auto die letzte Innovation sein wird, warten wir’s ab.

    "Mer wasse net" - wie mancher Hesse und Pfälzer zu sagen pflegt.

    Was ich aber weiß: Die Melange aus Verboten i. V. m. Planwirtschaft gehört auch hier zu den denkbar schlechtesten Vorgehensweisen.

    wenn ihr euch was aufbauen wollt und wirklich was leisten könnt, dann würde ich den Schritt wagen.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Sind dagegen im Entscheidungsprozess Sozialleistungen und/oder Sozialtransfers prioritär, dürfte Deutschland die "bessere Wahl" darstellen. Der Schweizer Grundsatz das Sozialsystem bündelt sich im Kofferwort "Flexicurity" und verbindet die starke soziale Absicherung einerseits mit einem flexiblen Arbeitsmarkt und einem liberalen Arbeitsrecht und kurzen Kündigungsfristen andererseits.


    Schweiz vs Deutschland


    Seit dem Jahr 2019 ist das deutsche BIP real und über die gesamte Zeit kumuliert lediglich um 1,8 Prozent gewachsen - das Schweizer BIP erhöhte sich im gleichen Zeitraum real und kumuliert um 14,1 Prozent, was mehr als dem 7,8-fachen entspricht im Vergleich zu Deutschland ...

    Die Arbeitslosenquote betrug in Deutschland im August 2026 saisonbereinigt 6,5 Prozent - in der Schweiz im Juli 2026 saisonbereinigt 3,1 Prozent ..., was deutlich weniger als der Hälfte entspricht ---

    Die Inflationsrate lag in der Schweiz zwischen 2020 und 2025 bei 1,0 Prozent pro Jahr - in Deutschland bei 3,9 Prozent, was nahezu dem Vierfachen entspricht ...

    Bei hervorragender Infrastruktur liegt die Staatsverschuldung in der Schweiz (Prognose für 2028 bei 32% im Verhältnis zum BIP) viel niedriger als in Deutschland (Prognose für 2028 bei 72% im Verhältnis zum BIP), was deutlich mehr als dem Doppelten entspricht. Mit entsprechenden Folgen für die Zinsbelastung der Haushalte.


    (Quelle: Prof. Lars Feld; u. a. von 2011 bis 2021 Mitglied im und zuletzt Vorsitzender des "Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" (SVR - im Volksmund die "Wirtschaftsweisen" genannt). Siehe auch FAZ, Nr. 208/2026, Rubrik: "Die Ordnung der Wirtschaft"; Titel: "Der Bürger hat das letzte Wort". Meine eigenen Zahlen sehen in dem Vergleich Schweiz vs Deutschland homöopathisch gnädiger - aber nichtsdestotrotz deprimierend aus deutscher Sicht - aus ...). Im Zweifel würde ich den Zahlen von Prof. Feld stets mehr Validität zuschreiben, als den meinigen).


    "Unabhängig von der Tatsache, daß im Grundsatz der in der Schweiz gelebte Liberalismus, sprich die Gestaltung wirtschaftlicher und politischer Freiheit, entscheidend für den Erfolg der Schweiz ist (lauf Prof. Feld):

    Die hervorragende "internationale Wettbewerbsfähigkeit" der Schweiz (regelmäßig in der Spitzengruppe bei diesbezüglichen Ranking - im Gegensatz zu Deutschland ...) basiert nach Meinung von Prof. Feld - und vielen anderen Ökonomen - zudem im Wesentlichen auf der direkten Demokratie und einem wettbewerblichen Föderalismus".

    Prof. Feld weiter:

    "Die Schweizer Bürger haben mit den Instrumenten der direkten Demokratie aber immer das letzte Wort. Mit den unterschiedlichen Formen des Referendums können sie Gesetzesvorgaben oder Verfassungsänderungen durch ihr Veto aufhalten. Bei der Volksinitiative können sie Veränderungen herbeiführen, die vom politischen Establishment vernachlässigt werden. Das führt, für sich genommen, zu einem anderen Staatsverständnis und Verhältnis der Bürger zum Staat. Regierung, Parlament, Gerichtsbarkeit und Verwaltung verstehen sich als deren Dienstleister, nicht als Obrigkeit in einem hierarchischen Verhältnis zu ihren Untertanen. Der Anspruch der Bürgerschaft ist entsprechend"

    Und ich stimme dir zu: Das Sekundärzitat hätte ich deutlicher kennzeichnen können. Für mich reicht es so, wie ich es gemacht habe, da wir hier ja keine wissenschaftliche Arbeit schreiben, aber mit expliziter Angabe der Primärquelle (indem ich einfach alles ins Zitat packe) ist es eindeutiger. Mea culpa. Friede?

    :thumbup: Und: Gerne von meiner Seite aus.


    Um Deine Terminologie "Friede" (im Gegensatzpaar (*)) aufzugreifen:

    An "Krieg" ist mir generell nicht gelegen. Meine Beiträge sind kongruent mit meiner Meinung und Haltung, die sich über Jahrzehnte hinweg aus Recherchen, Beobachtungen und aus Erfahrungen im In- und Ausland gebildet haben. Zudem ist mein Menschenbild eines, in dem Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit als sozusagen mündiger Bürger und ebensolcher Verbraucher, noch eine prominente Rolle spielen. Zu meiner Meinung und Haltung stehe ich daher und vertrete diese aus guten Gründen.


    (*) Wie ich leider schon damals n den langen Jahren des "Kalten Kriegs" erfahren und lernen mußte und worauf es nun eindeutig wieder hinauszulaufen scheint: Zwischen "Krieg" und "Frieden" - als Gegensatzpaar - existieren noch andere Abstufungen Richtung (noch) "kein heißer Krieg aber schon ein kalter" oder auch "kein Frieden mehr bzw. ein Nicht-Frieden" aber (noch) "kein Krieg".

    Das habe ich schon oft gelesen. Aber es wird nicht geschrieben, was, außer Rendite, noch hinzu kommen soll.

    Eine zum eigenen Bild passende sprich adäquate, persönliche Finanz-Aufstellung beispielsweise.

    Also für mich geht es beim Investieren um Rendite und um nichts anderes. Ich weiß wirklich nicht, worin sonst der Sinn der Ganzen bestehen soll.

    Also für mich geht es beim Investieren ...

    ... und meiner persönlichen finanziellen Aufstellung prioritär um eine solche, die möglichst robust und resilient ist. Das war schon immer so - und ist mir seit Ende der 90er noch deutlich wichtiger geworden.

    Ausfallsicheres Zentralbankgeld (Bargeld) in der Heimatwährung (in gedanklichen Anführungszeichen, denn die EU ist nicht meine Heimat), ausfallsicheres Zentralbankgeld in anderen Währungen (fremde Sorten) oder Gold (als Versicherung; physisch und möglichst sicher aber auch rechtssicher vorgehalten) gehören für mich beispielsweise dazu. Obwohl dabei irgendeine Rendite keine Rolle spielt.

    Für Rendite und Cashflow sind andere Bausteine (beispielsweise Aktien und Immobilien) in meinem Portfolio zuständig.


    Wobei: Für eine reine "Versicherung" hat beispielsweise Gold sich gar nicht so schlecht entwickelt (dürfte sich in Euronen gerechnet etwa im Wert bzw. Preis gut verfünfzehnfacht haben (pro kg bei Euroeinführung 1999 um 7.900 € - aktuell um 122.000 €)


    Ganz generell und wie schon an anderer Stelle ausführlicher dargestellt:

    Aus dem klassischen sog. "Dreieck der Geldanlage" (Spannungs- bzw. Konkurrenzverhältnis aus Sicherheit/Rendite/Liquidität) hatte ich schon nach relativer kurzer Zeit (und den ersten Ekst.-Bescheiden) ein "Fünfeck" gemacht und die Punkte "Steuern" und "Inflation" inkludiert. Mit Einführung der Einheitswährung kam als sechster Punkt "Euro" dazu.


    Mir persönlich sind nur ganz wenige Menschen bekannt, für die Rendite bei ihrer Finanz-Aufstellung gar keine Rolle spielt. Aber auch wenige Menschen, die bei ihrer finanziellen Aufstellung dem Rendite-Gedanken alles unterordnen.


    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    Für viele ist ein Auto ein Mittel, um von A nach B zu kommen.

    Für viele, die ich kenne, gilt das Folgende:

    Vor dem Hintergrund, daß ich gerne und möglichst das Angenehme (Komfort, Design, Interieur, Haptik, Leistung, Fahrfreude usw.) mit dem Nützlichen (individuelle Mobilität) verbinde, präferiere ich bei solchen Fragen eine Melange aus den beiden genannten Kriterien, die - aus meiner Sicht - den besten Kompromiß bildet.

    Da dürfte - wie schon beim Thema "private Finanzen" - gelten:

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    Ich habe das Sekundärzitat gekennzeichnet, indem ich die "" drangelassen habe, damit ersichtlich ist, dass du zitiert hattest.

    Mir wäre deutlich lieber, wenn klar und auf den ersten Blick zu erkennen ist, ob ein Zitat von mir oder jemand anderem stammt. Und insbesondere auch, von wem es stammt - das verschwindet nämlich bei Deiner Vorgehensweise völlig (!) Mit "fremden Federn schmücken" oder mir solchen "Federn anstecken zu lassen" möchte ich zudem bei jeder Gelegenheit ausschließen.

    Da bin ich auch voll dabei! E-Autos haben null Charakter!

    Immerhin ein kleiner Konsens.

    Für den Alltag braucht es das aber auch gar nicht.

    Zum einen: Es gibt Autos, die keiner "braucht" - aber sehr viele (bis fast alle) haben und fahren wollen.

    Zum anderen: Es gibt auch Neuwagen oder Alltagswagen mit "Charakter".

    Charakter kommt wie bei Menschen mit dem Alter, so auch bei Autos.

    Wenn dem so ist, wäre das für mich als Senior (70 +) eine tendenziell erfreuliche Nachricht.

    Die entscheidende Frage dürfte aber sein: Hin zu einem guten oder schlechten Charakter ... ?

    Wenn aktuelle E-Autos mal alt sind …

    Dürfte - neben der ganzen Elektronik - insbesondere die Batterie (Sondermüll ? Entsorgung ?) ein Problem darstellen.

    Wie zudem beim Tempo der technischen Entwicklung ein mehrjähriges E-Auto halbwegs wertstabil sein soll, übersteigt meine Vorstellungskraft. Von Wertsteigerungen (Stichwort: Oldtimer) ganz abgesehen.

    ArminL. , ich bitte Dich hiermit freundlich, aber nachdrücklich, mich nicht falsch zu zitieren (siehe Nr. 472).

    Bin zwar schon älter aber mein Gedächtnis funktioniert noch halbwegs bzw. eher ziemlich gut.

    Wie meinen Beitrag Nr. 470 - bei einfachem Leseverständnis - zu entnehmen, stammt das besagte Zitat nicht von mir - sondern von Prof. Bert Rürup (SPD).

    Zu Deiner Erinnerung (siehe hier in Nr. 470):

    Oder um den Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Hochschullehrer und ehemaligen Wirtschaftsweisen Prof. Bert Rürup (SPD) zu zitieren:

    "Deutschland verteilt um, statt zu wachsen"

    (Handelsblatt vom 7. August 2026)

    (nunmehr gefettet von mir)


    Was hat das jetzt mit Praxiserfahrungen mit E-Autos zu tun?

    Nichts. Aber siehe schon hier (Nr. 466)

    Einfachstes Leseverständnis vorausgesetzt ist es damit folgendermaßen bestellt:

    Das konkrete Thema ("Steuern und Steuerfahndung") wurde hier von Nordlicht eingeführt (Nr. 456). Von Uha aufgegriffen (Nr. 458), ebenso von Feldhamster (Nr. 460) - bevor Du Dich draufgesetzt hattest (Nr. 463).

    Darauf gab es von mir Repliken.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    In dem Kontext (mit den eigenen sprich persönlichen Erfahrungen zu Fahrzeugen)

    Hier meine: Nur geil, nie wieder ein Verbrenner!!!

    Diese Deine persönliche Einschätzung bleibt Dir selbstverständlich unbenommen.

    Um in Deinem Stil zu antworten:

    "Hier meine: Nur schlimm, aus meiner Sicht (noch jedenfalls) Elektroschrott. Daher auf jeden Fall (noch) weiter Verbrenner - insbesondere auch schöne Oldtimer!!!"

    So wie mir meine persönliche Einschätzung selbstverständlich ebenso unbenommen bleibt.


    Dir weiterhin nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Ich würde jedenfalls erstmal den dreistelligen Milliardenbetrag an jährlich nicht gezahlten Steuern einsammeln und mich nicht der Peinlichkeit aussetzen, über angeblich fehlendes Geld zu reden.

    "Ich würde jedenfalls erstmal" ...

    ... die Rahmenbedingungen so setzen, daß der Standort "Deutschland" (endlich) wieder seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt (präziser wiederherstellt) und (endlich) Rahmenbedingungen für mehr wirtschaftliches Wachstum (statt einem seit Jahren anämischem Wachstum oder gar realem Nullwachstum) und für ein (endlich) höheres Potentialwachstum (statt einem nahe Null) schaffen.

    Oder um den Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Hochschullehrer und ehemaligen Wirtschaftsweisen Prof. Bert Rürup (SPD) zu zitieren:

    "Deutschland verteilt um, statt zu wachsen"

    (Handelsblatt vom 7. August 2026)


    Dann klappt es auch wieder deutlich besser mit den Steuereinnahmen und es funktioniert auch deutlich besser mit den Sozialsystemen.

    Und man muß sich auch nicht der "Peinlichkeit aussetzen" ...

    auf eine historische hohe Neuverschuldung auszuweichen.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Gut, also die Nullzinsphase genutzt und zudem günstig gekauft, Respekt.

    Eher sehr früh in meinem Leben damit (vermietete Immobilien) angefangen (vor fast 50 Jahren) und in der Nullzinsphase - übrigens eher keine "Phase" sondern eine "Ära", da von 2009 bis mindestens 2022 andauernd - zusätzlich viele Darlehen mit der Null vor dem Komma eingekauft ("Money for nothing" sozusagen - hat aber Nebenwirkungen bzw. generiert Kollateralschäden).

    Das gilt doch aber für jedes Invest. Ich kann mich z.B. noch an Zeiten ohne Kapitalertragssteuer erinnern.

    Stimmt natürlich.

    Manche haben sich auch sehr gewundert, daß "mitten im Spiel" der Staat die Regeln geändert hat - und beispielsweise auf einmal KV-Beiträge auf die betriebliche Altersvorsorge fällig wurden oder beispielsweise "mitten im Spiel" die Spekulationsfrist bei vermieteten Immobilien von zwei auf 10 Jahren verlängert (sprich verfünffacht) wurde.

    Immobilien - nomen est omen (!) - sind aber ziemlich bis eher sehr immobil und reagieren (so wie der Immobilienhalter) darauf besonders "sensibel" (siehe schon Nr. 73 "Gesamtkalkulation" über einen eher "(sehr) langen Zeitraum").

    Mit beispielsweise meinem Bargeld, fremden Sorten, Kontoguthaben, Gold (so weit es sich noch hierzulande befindet), Uhren, Depots, Oldtimern etc. pp. bin ich sehr bis hoch mobil. Für Immobilien gilt eher das Gegenteil.

    In Deutschland haben wir doch jetzt schon ein Stadt-Landgefälle. In den Metropolen einen überhitzten Mietmarkt, auf dem Land unverkäufliche Einfamilienhäuser.

    Das ist aber schon sehr lange so.

    Leerstand in vielen Gebieten (bis zu 2,0 Mio. Wohnungen - je nach Studie) und (ausgeprägter bis extremer) Wohnungsmangel in vielen anderen Regionen (Großstädte, Ballungsgebiete bzw. Metropolregionen, Schwarmstädte).

    Demographisch haben wir eine schrumpfende und überalternde Befölkerung, das wird auch noch mal was machen. Bis 2040 soll die Hälfte der Bevölkerung aus Rentnern bestehen.

    Die Frage ist nur, was wird "das machen" ... ?

    Zum einen ist es eine Tatsache, daß der pro Kopf-Verbrauch an Wohnfläche immer weiter gestiegen ist (zumindest über die vergangenen Jahrzehnte - erste mir erinnerliche Studien lagen da knapp unter oder um die 20 qm pro Kopf - aktuell sind es fast 50 qm pro Kopf (49,2 qm)). Dazu kommt die steigende Zahl von Ein-Personen-Haushalten, die den Wohnflächenbedarf zusätzlich treibt (hier "vor Ort" liegt diese Singlequote inzwischen bei über 50% ... selbst bundesweit soll diese bereits bei über 40% (meine 41%) liegen). An altersgerechten (barrierefreien) und eher kompakten Wohnungen fehlt es obendrein.

    Ob es ausgerechnet Senioren dann Richtung ländliche Regionen zieht, scheint mir zudem fraglich (Stichworte: Infrastruktur, medizinische Versorgung, ÖPNV).

    Dann dürfte Deutschland wohl zu einem sehr großen Teil aus Straftätern bestehen. Oder meinst du, hier ist jede Putzfrau angemeldet und niemand bezahlt Handwerker mit Bargeld? Manche bezeichnen das ja als Notwehr.

    {auf Dritten gerichtete potentiell falsch klassifizierende Aussage durch Mod entfernt}

    Nur am Rande und erst jüngst wieder erlebt zum x-ten Male (Schaden an einem Garagendach). Firma: "Aktuell sieht es mit Terminen ganz schlecht aus. Vorlauf fünf bis sechs Monate, eher mehr. Sie brauchen ja eine Rechnung, da Sie der Vermieter sind ... ?!" Weiter: "Wie sähe es ohne Rechnung aus ?". Antwort: "Da könnte ich gleich kommende Woche jemand vorbeischicken" ...

    An was könnte das wohl liegen ... ? ^^

    Die richtigen großen Fische kennen natürlich jemanden in der Landesregierung, der dann mit seinem Finanzminister redet und empfiehlt, dafür zu sorgen, dass die Steuersache solange im Finanzamt nicht bearbeitet wird, bis sie verjährt ist. Dann gibt es eine rein zufällige Koinzidenz mit einer Parteispende und im Schließfach eines führenden Politikers dieser Partei findet sich ein sechsstelliger Barbestand, was dann aber auch niemanden interessiert.

    Der Wolfang (Schäuble (CDU) - und danach noch in höchsten Ämtern ...) konnte sich damals (um das Jahr 2000 herum) beispielsweise nicht daran erinnern von einem Protagonisten (nach meiner Erinnerung einem Waffenhändler namens Karl-Keinz Schreiber) 100.000 DM in bar entgegengenommen zu haben.

    Obwohl ich nicht ganz mittellos bin - Bargeld (ausfallsicheres Zentralbankgeld) halte ich sowohl in meiner "Heimatwährung" (leider seit 2002 in der Einheitswährung (Euro)) als auch in "fremden Sorten" in adäquater Dosierung vor - könnte ich mich immer daran erinnern, wenn mir jemand 100.000 (heutzutage statt DM leider Euronen) in bar aushändigt ...

    So unterschiedlich kann das Erinnerungsvermögen im jeweiligen Einzelfall sein ... :)


    Kanzlerin Frau Merkel hatte nichtsdestotrotz den Wolfang (Schäuble) danach - nach meiner Erinnerung - noch zum Finanzminister des Landes gemacht. Vermutlich, weil er so akribisch und gewissenhaft mit Geld umgehen kann ... ^^

    Aber um E-Autos gehts jetzt hier nicht mehr, oder?

    Einfachstes Leseverständnis vorausgesetzt ist es damit folgendermaßen bestellt:

    Das konkrete Thema ("Steuern und Steuerfahndung") wurde hier von Nordlicht eingeführt (Nr. 456). Von Uha aufgegriffen (Nr. 458), ebenso von Feldhamster (Nr. 460) - bevor Du Dich draufgesetzt hattest (Nr. 463).

    Darauf gab es von mir Repliken.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Naja, der irritierend-Emoji wird als persönliche Beleidigung interpretiert

    Das ist Deine höchstpersönliche Interpretation bzw. Unterstellung (sprich Du interpretierst das da nicht heraus sondern hinein).

    Für meinen Teil ist es für mich ohne Belang sprich irrelevant, was Du von meinen Beiträgen hältst und/oder welche Reaktionen Du da dran klebst.

    obwohl das angeischts dieses Wirrwarrs ...

    Das wird im Auge des Betrachters liegen.

    Für meinen Teil würde ich bei Deinem durchschimmerndem Verständnis von Wirtschaft, Rahmenbedingungen, Wettbewerbsfähigkeit usw. eine dem "Wirrwarr" ähnliche Terminologie verwenden.

    ... noch eine harmlose Markierung ist.

    Das folgende Smiley, Emoji (oder wie man das nennen mag)

    In einem Oldtimer-Forum beispielsweise gab es ein "bewegliches" Smiley, bei dem sich jemand beständig selbst mit voller Wucht den Kopf vor eine Betonwand haut ...

    vermisse ich hier manchmal bis zunehmend.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Versteh nicht ganz, wie sich das bei dir finanziert.

    Vor vielen Jahren gekaufte Immobilien, aus Zwangsversteigerungen erworbene Immobilien, aus einer Bauträger-Insolvenz erworbene Immobilie, mit Kredithebeln versehene Käufe (Leverage-Effekte), viele eingekaufte Darlehen mit einer Null vor dem Komma beim Zinssatz mit zudem eher längere Zinsfestschreibung, steuerlich Aspekte - und begleitend ein dauerhaft (relativ) hohes Einkommen (aufgrund meines Humankapitals).

    Es ist doch davon auszugehen, das Vermietung und Immobilienbesitz sich nur rechnet, wenn man mit spitzem Bleistift kalkuliert.

    In der Regel ist dem so.

    Zudem handelt es sich in aller Regel um eine Gesamtkalkulation über einen zudem tendenziell stets (eher sehr) langen Zeitraum. Daher ist es in dem Bereich auch besonders schädlich, wenn der Gesetzgeber "mitten im Spiel" die Regel ändert (Bestellerprinzip, Kappungsgrenzen, C0 2 Kostenteilungsgesetz, Deckelung von Indexmieten, strengere Regeln für möbliertes Wohnen und Kurzzeitvermietung, Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2029 (sollte (2015 - das ist mehr als ein Jahrzehnt her ...) mal eine kurzfristige, sprich temporär begrenzte Notmaßnahme sein ...) - siehe die ab Mitte 2026 greifende "große Mietrechtsreform" (Mietrecht 2) sowie - last but not least - die neue Heizkosten-Beteiligungen beim Heizungstausch (ab 2026/28)).

    Du scheinst das eher locker zu sehen.

    Aufgrund einer Melange aus altruistischen und egoistischen Gründen (siehe schon Nr. 14 + 68)

    Somit scheint das nicht deine einzige Einnahmequelle zu sein.

    Hatte zum einen bis nahe Ende 60 gearbeitet und daraus Einkommen erzielt und zum anderen erhalte ich seit vielen Jahrzehnten (dynamisch) steigende Dividenden (aus meinen Engagements in Aktien (Einzelwerte)).

    Also, wo ist denn da eine große Mieterfreundkichkeit zu sehen. Ich muss alle 16 Monate Mieterhöhungen in von der Stadt vorgegebenen Maß hinnehmen, wenn ich zwei Monat in Folge die Miete nicht zahle, darf mir gekündigt werden. Letztlich ist das doch kein Schlaraffenland für mich als Mieter.

    Im Leben ist so gut wie alles eine relative Angelegenheit.

    Für meinen Teil war ich auch temporär schon Mieter in Dubai, Panama City, USA (u. a. Texas und Florida), UK (u. a. London), auf den Kanalinseln (Jersey), Thailand, Philippinen, Bulgarien usw. Da galten etwas bis ziemlich andere Regeln für die Vermieterseite. Vermute, das dürfte immer noch so sein.

    Eine Immobilie ist doch eher eine Verbindlichkeit, die kontinuierlich an Wert verliert. Das Grundstück gewinnt in der Regel an Wert.

    Im Prinzip sehe ich das ähnlich.

    In den Top Seven-Städten (aber auch einigen Schwarm- und/oder Universitätsstätten) kann das aber auch etwas anders aussehen und/oder der Wertverlust der Immobilie (Abnutzung) durch die Wertsteigerung des Grundstücks überkompensiert werden.

    In strukturschwachen Regionen gelten wieder eigene Regeln sprich das dort (noch) höhere Immobilien-Risiko (Leerstand, Werterhalt, Mietsteigerungspotential/Kaufkraft) wird über eine höhere anfängliche Miete (bzw. einen relativ niedrigeren Kaufpreis (Kaufpreisfaktor in JNK) abgebildet.

    Das ist der Grund, warum sich viel mehr Anleger über entgangene Gewinne ärgern - als über tatsächliche Verluste

    Die reine Anzahl die Anleger (oder Nicht-Anleger) betreffend, mag das eventuell so zutreffen (vor dem von Dir geschilderten Hintergrund)

    was hilft die höchste Rendite , wenn man nie den Mut hatte, entsprechende Beträge auch zu investieren

    unzählige Anleger kaufen oft nicht, weil Ihnen die Kurse gerade zu hoch sind

    und warten erst mal auf einen Rückschlag um dann kaufen

    Kommt dann der Rückschlag kaufen Sie auch nicht, weil dann natürlich die Nachrichten derArt negativ sind, dass sie Angst haben. Die Aktien könnten noch weiter sinken.


    Gemäß der Psychologie und Verhaltensökonomie verhält es sich aber (angeblich) eher umgekehrt - die Gefühle und die Psychologie betreffend:

    Menschen treffen "tatsächlich eingetretene Verluste" demnach psychologisch deutlich härter als "entgangene Gewinne" (läuft nach meiner Erinnerung unter dem Phänomen der sog. "Verlustaversion" (lost aversion)). Demnach ist der psychologische Schmerz über einen Verlust in etwa doppelt so groß wie die Freude über einen gleich hohen Gewinn.

    In solchen Fragen Kundigere (oder interessierte Hobbypsychologen) mögen das gerne korrigieren.

    Steuern nicht zu zahlen, die laut Gesetzgebung zu zahlen wären, ist eine Straftat.

    Vielen Dank für den wertvollen Hinweis.

    Hier kann man selbst als Volljurist und nach fünf Jahrzehnten der beruflichen Tätigkeit (davon den größten Teil als selbständig Tätiger) von den wirklich Kundigen immer noch was dazulernen.

    Mit dem Versuch die - formal-juristisch gesehen - eher etwas schwammige Formulierung "Straftat" zu präzisieren im Sinne des StGB und das spezielle Thema betreffend: Vermutlich aber kein "Verbrechen" sondern nur ein "Vergehen" (aus der Erinnerung heraus (mag inzwischen anders sein) des § 12 StGB i.V. m. § 370 der Abgabenordnung (AO), da vom angedrohten Strafrahmen her die Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe als Voraussetzung für ein "Verbrechen" bei Steuerhinterziehung nicht gegeben ist ("in besonders schweren Fällen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren).

    Kundigere mögen das gerne korrigieren oder aktualisieren.


    Der in Beitrag Nr. 457 erwähnte Kommunalpolitiker befand und befindet sich beispielsweise in einer Art "Notstand", da er versucht "Wettbewerbsnachteile" für seine Kommune und deren Bürger zu verhindern bzw. wenigstens zu vermindern. Mit einer jedenfalls nicht auch noch besonders ausgeprägten Dichte an Steuerfahndern und besonders ausgeprägt häufigen Steuerprüfungen. Und das auch nur im vertraut-persönlichen Gespräch geäußert. Ob er sich bereits damit strafbar macht, weiß ich nicht (Richtung "Versäumnisse im Amt"). Er ist jedenfalls schon ziemlich lange im Amt und seine Kommune relativ erfolgreich.

    Normativ hatte ich mich zu dem Verhalten des Kommunalpolitikers ohnehin nicht eingelassen.

    Das Beispiel "Schweiz, Kantone und steuerlicher Wettbewerb" beruht auf der dort gültigen Gesetzgebung.

    Im Normalfall unnötig zu erwähnen - in dem Forum aber vielleicht schon: Meine eigene Steuerhistorie ist zwar eine eher deprimierende (Ratio: "Das staatlicherseits von mir Geforderte und von mir Geleistete" vs "das staatlicherseits mir dafür Gebotene und Geleistete") aber eine makellose aus Sicht des Finanzamts (und damit dieses Staates).


    Dein oben zitierter Satz beschreibt somit nur eine Selbstverständlichkeit sprich Binse.

    Bei summarischer Prüfung bleibt aber festzuhalten, daß der von Feldhamster beschriebene Ansatz im Ergebnis die Rahmenbedingungen angebotsseitig (noch) weiter verschlechtern würde. Es ist traurig, dies so sagen zu müssen - aber bei pragmatischer Sicht dürfte das so sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der schon seit vielen Jahren erodierenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands (vor Ort Verantwortung tragende Kommunalpolitiker agieren oftmals pragmatischer und weniger ideologisch, als Bundespolitiker oder Parteitag-Strategen - meine persönliche Erfahrung aus langen Jahren).


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !