Beiträge von Sovereign

    Ach, deswegen sagen manche Politiker nach Wahlschlappen gerne, der Wähler hätte sie/ihr Programm nicht verstanden.

    :)

    Siehe hier:

    Oder - wie es im Politiksprech dann auch oft heißt - "der Bürger (wahlweise "die Menschen draußen im Lande") hat (haben) nur nicht verstanden, wie gut diese politische Maßnahme/diese Politik war".

    Zwar schon Jahre her aber wunderbar fand ich in dem Kontext mal einen Reporter im Radio (war irgend ein bayerischer Sender), der beim Interview auf diese Phrase des Politikers meinte:

    "Da gilt wohl eher das Gegenteil, denn wenn die Bürger das wirklich verstehen würden, wäre der Ärger noch viel größer" ...

    :)

    Ich habe mich gefragt, wieso Finanztip noch keine Inhalte dazu hat, wie man Geldanlage, Versicherungen usw. so aufstellen kann, dass eine Auswanderung möglichst einfach und nicht vermögensschädlich ist.

    Da könntest Du Dich auch fragen, warum beispielsweise das Presse- und Informationsamt der jeweiligen Bundesregierung (inkl. dem jeweiligen Regierungssprecher - aktuell Stefan Kornelius ... (?)) dazu keine Inhalte, Broschüren, Flyer etc. pp. bietet ... :)


    Im Ernst und aus meiner Sicht: Das unpassende (falsche) Forum (Finanztip-Community), ein unpassender (falscher) Adressat (Finanztip) und eine unpassende (sprich weitgehend falsche) Zielgruppe.

    Wird das übrigens ernsthaft ein Thema und geht es um relevante Größenordnungen (Wohnsitzverlagerung, Staatsbürgerschaft via Investition vor Ort, rechtmäßige Gestaltung im Rahmen geltender Gesetze usw.) gehört beispielsweise Henley & Partners zu den global führenden diesbezüglichen Dienstleistern.

    Auf "kleiner Flamme" (sprich der "Kreis- und Bezirksliga" - im internationalen Kontext gesehen) kocht das hierzulande beispielsweise ein Gerd Kommer mit seinem "kommer"ziellem Interesse (Tenor: Familienstiftung in Liechtenstein - nach meiner Erinnerung).

    Außerdem bist Du - meines Erachtens - mit diesem Gedanken oder ernsteren Überlegungen sehr spät dran. Zu den klassischen Deep Risks sind schon lange Political Risks dazugekommen.

    Für meinen Teil beispielsweise hatte ich erste Sicherheitsvorkehrungen Ende der 90er vollzogen und weitere (intensivierte) folgten ab 2010, 2012 und schließlich 2015. Eine weitere Vorkehrung (Option) wird gerade eingerichtet. Wohlwissend, daß absolute Sicherheit und ebensolcher Schutz eine Illusion sind und bleiben - dem aber das Bemühen, um eine möglichst solide, robuste und resiliente persönliche (auch finanzielle) Aufstellung nicht entgegen steht.

    Bei laut Umfragen bundesweit 30% Stimmenanteil der AfD ist es ja kein ganz abwegiges Szenario

    Fraglos ziemlich bis sehr besorgniserregend. Insbesondere beim Blick auf die Dynamik. Aber auch auf die Reaktionen der bislang etablierten Parteien (Forderungen nach einem Parteiverbot - statt Ursachenforschung und Angehen und Lösung der Probleme auf denen extreme (rechte und linke) Parteien bei Wahlen zum Erfolg reiten).

    Neugründungen von Parteien gab es so einige in der deutschen Parteiengeschichte seit den 50er Jahren. Viele sind einfach wieder verschwunden und/oder kommen regelmäßig über Null Komma X Stimme bei Wahlen nie hinweg. Mir ist aber keine Partei-Neugründung erinnerlich, die in so kurzer Zeit (die AfD liegt so gesehen - sprich parteiengeschichtlich - fast noch im "Kreißsaal" mit ihrer Gründung erst im Jahr 2013) einen derartigen Erfolg bei Umfragen und in Wahlen hatte (aktuell stärkste Partei).

    Für meinen Teil bin ich aber nicht auf einem Auge blind - oder halte mir dieses zu oder sehe nur mit dem rechten Äuglein scharf, sondern auch mit den linken (siehe "Die Linken" und die Landtagswahl in Berlin).

    Demokratie ist ein relativ fragiles Gebilde (zudem dürften global gesehen inzwischen weniger Menschen in Demokratien leben - und mehr in Diktaturen oder zumindest diktatorisch-autoritär geführten politischen Systemen), das als wesentliche Basis das Versprechen von Wachstum, Wohlstand und einem positiven Blick in die Zukunft (oder zumindest positiver Zukunftserzählung) hat (und vermutlich auch benötigt - das es ansonsten zu (erbitterten) Verteilungskämpfen kommt).

    Siehe beispielsweise hier als Ausblick für Deutschland

    ... könnte der Weg - schon auf mittlere Sicht - Richtung Frankreich führen als Paradebeispiel für Reformunfähigkeit, Stagnation, defizitäre Haushalte und immer höherer Staatsverschuldung und - als typische Folge - eine Erosion der politische Mitte bei parallel immer stärkeren rechten und linken Ränder.

    Nur am Rande aber in dem Kontext: Sollte in Deutschland die AfD an die Regierung kommen oder zumindest an einer solchen beteiligt sein und in Frankreich Marine Le Pen (oder ein anderer Protagonist des Rassemblement National (RN)) die kommenden Präsidentschaftswahlen (April 2027) gewinnen, hätte dies auch für die EU inkl. Eurozone erhebliche (ggf. dramatische) Auswirkungen.

    Für die Ukraine vermutlich auch - das wäre aber wieder ein anderes Thema.


    Dir gute Gedanken und ebensolche - persönliche und finanzielle - Entscheidungen ... !

    Nö ging es doch nie wirklich, es ging von Anfang an um Agitation und Propaganda.

    Jetzt fangen die Medien des ÖRR damit auch schon an ... Heute im Presseclub der ARD:

    "Zerrieben zwischen den Extremen: Kann die Mitte noch regieren ?"


    Wenn Ursachenforschung für bestimmte Probleme oder Entwicklungen als "Agitation und Propaganda" geframt wird (so wie von Dir), halte ich das für (mehr als) bedenklich.


    Zu Deiner Erinnerung mit ganz besonderem Augenmerk auf den zweiten Absatz:

    "Den Menschen im Land" wäre mit nichts mehr gedient, als wenn (endlich) Rahmenbedingungen von politischer Seite so gesetzt würden, daß die Wirtschaft (endlich) wieder auf die Beine kommt (seit sieben Jahren Rezession sprich kein reales Wachstum, Potentialwachstum bei Null, private Investitionen äußerst schwach (könnte etwas pointierter auch als Investitions-Streik bezeichnet werden)), denn an der Wirtschaft hängt sozusagen alles (Arbeitsplätze, Sozialsysteme, Steuereinnahmen, Schuldentragfähigkeit der historischen Rekord-Neuverschuldung usw. usw.)

    Ansonsten könnte der Weg - schon auf mittlere Sicht - Richtung Frankreich führen als Paradebeispiel für Reformunfähigkeit, Stagnation und - als typische Folge - eine Erosion der politische Mitte bei parallel immer stärkeren rechten und linken Ränder.

    Begleitet von defizitären Haushalten und immer höherer Staatsverschuldung - wäre nach dem letzten Satz noch zu ergänzen

    Die deutsche Energiepolitik und Art und Weise (sprich Umsetzung) der Energiewende bildet einen nicht unbedeutenden Mosaikstein im deutschen Grand Design (siehe schon Nr. 617).


    Dir nichtsdestotrotz einen schönen Sonntag - und weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Eigentlich geht es hier im Thread um Strom (im Sinne von elektrisch),

    Das sehe ich (was nicht häufig vorkommt) ganz ähnlich wie Du. Einerseits.

    kriegen wir die Kurve ...

    Dies als übergeordnete Frage verstanden, stellt sich inzwischen - nach meinem Dafürhalten (und dem vieler anderer) - aber (leider) auch für Deutschland. Sowohl die Wirtschaft als auch (leider) die Demokratie betreffend.

    zurück zum Thema?

    Die Art und Weise der deutschen Energiewende - inkl. der Energiepreise hierzulande - dürfte dabei ein (nicht unbedeutender) Mosaikstein im deutschen Grand Design darstellen.

    Das Grundproblem: Über ein anderes und (endlich) wieder erfolgreiches Grand Design (für Deutschland im Allgemeinen und die Energiepolitik im Speziellen sprich der Umsetzung einer Energiewende) liegen die Koalitionäre unserer Regierung von ihren Grundhaltungen und Grundüberzeugungen sehr weit - sprich strukturell - auseinander.

    Wir beide aber vermutlich noch weiter.


    Möchte aber dennoch nicht versäumen auf die Parallele zwischen Wirtschaft und Gesundheit hinzuweisen:

    "Wirtschaft ist nicht alles - aber ohne Wirtschaft ist schnell alles nichts oder kaum noch was möglich". Auch keine zielführende Klimapolitik übrigens.

    Es ist eher verwunderlich, wie man die CDU heute noch als rechts einordnen kann. Wäre die CDU nicht nach links abgedriftet, gäbe es heute keine AfD mit +30 % ...

    Dem kann aus meiner Sicht nur zugestimmt werden.

    Zum Realitätsbezug: Ohne den Umgang mit der Eurokrise a la Merkel gäbe es die AfD gar nicht. Das war damals (2013) explizit das Gründungsmotiv der Partei AfD (damals medial häufig noch als Professoren-Partei bezeichnet (Prof. Lucke) ... wie sich die Zeiten und diese Partei verändert haben ...). Das "alternativlos" der Kanzlerin Merkel im Kontext mit dem Umgang der Eurokrise fand sogar Eingang in den Parteinamen (Alternative für Deutschland).

    Im Rahmen der sog. Euro-Rettung wurden die vertraglichen Säulen, auf denen die Einheitswährung Euro beruhen sollte (Architektur der Währung gemäß EU-Verträgen) endgültig eingerissen. Der EU-Vertrag von Maastricht samt seiner Maastricht-Kriterien (max. Schuldenquote gem. BIP von 60% und max. jährliches Haushaltsdefizit von 3%) wurde von Anbeginn (schon zur Euroeinführung) nicht eingehalten und in der Folgezeit permanent gebrochen - im Rahmen der sog. Eurorettung fiel dann auch noch der Art. 125 AEUV (Nichtbeistandsklausel) als einer der wichtigsten Grundpfeiler sprich jedes Land haftet für seine Schulden selbst. Das "Whatever it takes" von Herrn Draghi (2012 - als damaliger EZB-Präsident) hat dann letztlich auch noch den Art. 123 (Verbot der monetären Staatsfinanzierung durch die Notenbank (EZB)) unterminiert sprich die Grundlage entzogen.

    Natürlich hat dies eine Partei wie die Union (besonders) be- und getroffen, die damals (vor Euroeinführung) zur Beruhigung der Bevölkerung (sämtliche mir bekannten repräsentativen Umfragen fielen damals pro DM und gegen die Einführung des Euro aus) "erklärende Flyer" drucken ließ u. a. mit dem Art. 125 des "Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union" (AEUV), daß es vertraglich ausgeschlossen ist, daß ein Land für die Schulden anderer Länder haften, bürgen, aufkommen usw. muß. Auch die Regelungen (Maastricht-Kriterien) des EU-Vertrages von Maastricht wurden in solchen Broschüren und Flyern teilweise dargestellt. Mit dem Hinweis, daß die EU-Kommission diese streng überwacht und Verstöße sanktioniert (liest sich in der Retrospektive wie Realsatire ...).

    Nicht wenige Parlamentarier der Union (aber auch der FDP) hatten damals erhebliche bis größte Bedenken, wenn binnen kürzester Zeit mehrere Hundert-Seiten-Papiere durch den Bundestag gepeitscht wurden - von der Sache her im Speziellen aber auch im Allgemeinen von den (parteispezifischen) Kompetenzzuschreibungen her wie Rechtsstaatlichkeit (Pacta sunt servanda), Finanzkompetenz, Wirtschaftskompetenz, Fiskalpolitik usw.

    ... sondern vielleicht mit 5 %.

    Apropos 5%: Unter der magischen 5%-Hürde stand die Partei AfD übrigens Anfang 2015 in meinem Bundesland - bis zum Umgang mit der Flüchtlings- und Migrationskrise ebenfalls a la Frau Merkel ...

    Auch diese hat die Union als Partei ungleich mehr getroffen (die CSU war nahe an einer Abspaltung von der CDU) als beispielsweise Parteien wie "Die Grünen" oder "Die Linken" (für die Nationen und Grenzen eine untergeordnete Rolle spielen oder sogar abgelehnt werden). Die SPD dürfte damals unterschätzt haben, wie unterschiedlich dies auch von zumindest einem relevanten Teil ihrer Wählerschaft bewertet wird).

    Inzwischen ist die AfD (leider) zu einer Art "Flugzeugträger" für viele (sehr) Unzufriedene und teilweise auch längst Wütende geworden. Anknüpfungspunkte dafür gibt es leider mehr als genug und das teilweise auch schon extrem lange (die Wohnungskrise beispielsweise begann sich hier "vor Ort" mit ersten deutlichen Symptomen bereits um das Jahr 2009/2010 herum abzuzeichnen ... - wirtschaftliche Stagnation, seit vielen Jahren sinkende internationale Wettbewerbsfähigkeit, Sorgen um den Arbeitsplatz und den Wohlstand, marode Infrastruktur, Deutsche Bahn, bröckelnde Schulen, Sorge vor immer weiterer Geldentwertung (Inflation), hohe Energiepreise usw. dürften weitere die Anknüpfungspunkte sein.

    Dabei hat es die AfD ziemlich einfach - so wie der Zuschauer auf der Tribüne, der alles besser sieht, weiß und kann - es aber nie auf dem Platz belegen und beweisen muß.

    Das generell beste Gegengift wäre bessere praktische Politik für mehr wirtschaftliches Wachstum. In einem solchen Setting wird es dann auch mit Reformen (deutlich) einfacher. Da dürften sich aber Staaten kaum von Unternehmen unterscheiden: Die größten Fehler und größten Unterlassungen geschehen in Boom-Zeiten. Und so manche finden selbst in der Dauer-Stagnation nicht mehr den Reform-Notausgang (Stichwort: Frankreich - um ein klassisches Beispiel zu nennen).

    Die Union krankt einfach an der Tatsache, dass sie in der Politik immer weiter nach rechts abgedriftet ist.

    Diese Bestandaufnahme halte ich für eine sehr bis mehr als exklusive - in dem Sinne, daß Du das ziemlich exklusiv für Dich haben dürftest.

    Nach meinem Dafürhalten: Abwegigeres habe ich selten vernommen.

    Die signifikante und permanente Linksverschiebung der Union in der langen Merkel-Ära - diverse Themenfelder betreffend (insbesondere auch betreffs früherer Bereiche, die typischerweise (einstmals) der Union als Kernkompetenzfeld zugeschrieben wurden) - war überdeutlich (aus meiner Sicht teilweise atemberaubend). Gehörte u. a. zur Strategie a la Merkel der sogenannten "asymmetrischen Demobilisierung" der Wähler des politischen Gegners. Konflikte um Probleme konnten zudem in der Ära - als gängige Praxis - meist noch mit Geld zugeschüttet werden. Ohne dabei das eigentliche Problem zu lösen. Diese Zeiten sind aber seit vielen Jahren vorbei. Zum einen aufgrund der aus internen Gründen und Unterlassungen deutlich bis massiv gesunkenen "internationalen Wettbewerbsfähigkeit" des "Standorts Deutschland", zum anderen aufgrund diverser anderer (externer) Einflüsse.

    Das Folgende

    Keinen Ahnung, welchen Grad einer verzerrten (bzw. m. E. gestörten) Wahrnehmung es bedarf, um sich ... zu derartigen Zuschreibungen, wie oben, zu versteigen ...

    paßt daher - meines Erachtens - auch hierher. Jedenfalls, wenn man auf die Entwicklung der Union über einen längeren Zeitraum schaut.

    Etwa sooft wie "die Wirtschaft" nach neuen Subventionen und Steuersenkungen ruft?

    Die "Wirtschaft" hat die Gemeinsamkeit mit "ETF-Sparbüchsen", daß dort investiert wird, wo berechtigterweise und auf längere Sicht mit einer vernünftigen Rendite auf das eingesetzte Kapital gerechnet werden kann.

    Die private Investitionsquote ist hierzulande seit Jahren sehr bis extrem mau (diese privaten Investitionen machen in der Regel rund 90% aller Investitionen aus). Die privaten Investitionen befinden sich seit Jahren sozusagen in einem "Investitionsstreik".

    Das liegt vermutlich an den guten Rahmenbedingungen hierzulande ... :rolleyes: (*)


    (*)

    Ich habe mich hier schon häufiger gefragt, wo ist eigentlich der "den Kopf vor die Wand knallen" Smiley, wenn man ihn mal braucht ... ?


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen - und Deinen wirtschaftspolitischen Analysen und Wertungen ... !

    da stümpert sich die Union mit Hetz- und Lügenkampagnen in eine Regierungsverantwortung.

    Was kann anderes auch erwartet werden von einer solchen Partei ? Siehe schon hier:

    Laut dem Luigi (Pantisano - neuer Co- Chef der Partei "Die Linke") betreibt inzwischen auch die CDU "faschistische" Politik.

    (Quelle: Tageszeitung "Bild"; Interview mit Pantisano; "Wikipedia" zu Pantisano, "taz", "Tagesschau.de", "ZDFheute" u. a.. Zitat: "

    "Letztlich gibt es gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst"


    Bei Realitätsbezug:

    Stellt die unbeliebteste und unfähigste Regierung der BRD.

    Das ist zum einen zwar einiges dran - aber zum anderen: Ist da nicht noch eine andere Partei mit in der Regierung (in den Zeitungen steht nämlich oft "Regierungskoalition") ... ?


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Was sind ein paar Tage? Eventuell lässt sich der Vertrag widerrufen.

    Was ich mich zudem häufig frage: Warum zieht man Erkundigungen - insbesondere bei den heutzutage vorhandenen Möglichkeiten - nicht vor einer solchen Entscheidung/Abschluß ein - sondern erst danach ... ?

    Immerhin noch besser als sich überhaupt nicht zu erkundigen ...

    Einundzwanzig , mir persönlich hätte "crashout" besser gefallen - vor dem Hintergrund (Strang: "Hilfe der Crash kommt ... (bald?) reloaded") ...

    Ein Begriff aus der Jugendsprache, der für "Wutanfall", einen "emotionalen Zusammenbruch" oder einen "plötzlichen Kontrollverlust" steht

    "Wenn voll korrekt Crash in Wirklichkeit kommt, geh ich crashout"


    Aller Wahrscheinlichkeit, weil zuvor die subjektive Risikotoleranz nicht sorgfältig ausgelotet und definiert und danach adäquat die Aktienquote ein- und ggf. wiederhergestellt wurde.

    (In Anlehnung an die Top-Drei Wörter zur Auswahl des Jugendworts des Jahres 2026; "crashout" gehört zu den Top-Drei)

    Wobei statt "voll korrekt" wäre vermutlich "voll konkret" noch näher dran ... ?


    Der live überlieferte sprich erlebte Spruch eines Schülers in "Jugendsprache" hat auch was:

    "Hey, Mann, der Bus ist ja dieses Mal voll leer" ...

    Bislang habe ich wegen schlechter Erfahrungen mit Versicherungsvertretern meine Altersvorsorge vernachlässigt.

    Ganz generell: Die Themen "Versicherungen" und "Vermögensaufbau" im Sinne der Altersvorsorge sollten meines Erachtens voneinander getrennt gesehen und auch so behandelt werden.

    Ich habe jetzt die Chance, auf einen Schlag meine Versäumnisse auszugleichen.

    Da würde ich - statt "auf einen Schlag Versäumnisse ausgleichen" zu wollen - eher den Fokus auf eine strukturierte Vorgehensweise richten.

    "Aufschlauen" - sprich Einlesen in das Thema "private Finanzen" im Allgemeinen (Grundlagen) und die Thematik "Abfindung" im Speziellen - würde da, aus meiner Sicht, zum ersten Schritt gehören.

    Besonders vor dem Hintergrund:

    und mich endlich (mit 57 Jahren…!) mit dem Thema beschäftige

    Instruktiv hierzu (Link + Buchtipps) meines Erachtens Beitrag Nr. 3 von 90 Prozent Aktien .

    Nur am Rande in dem speziellen Kontext:

    da dies auch die Rücklage für ungeplante Hausreparaturen ist, sollen das mehr als 3 Monatsgehälter sein)

    Der klassische Eigenheimer sollte - in der Regel - über zwei adäquate "Rücklagen für Notfälle" verfügen (oder in solchen denken) - einmal die für jedermann übliche und einmal eine für die Immobilie. Was da "adäquat" ist, hängt von der individuellen Lebenssituation und der individuellen Immobilie im jeweiligen Einzelfall ab.

    Mietfreies Wohnen in Kombination mit einem genügsamen Lebensstil ist eine sehr gute Basis.

    Das sehe ich ähnlich, zumal ein weiterer Aspekt hinzukommt

    bisheriges Jahresbrutto ca. 70.000€, meine Liebste verdient als Beamtin etwa das gleiche.

    (nachträglich gefettet von mir)


    Nach dem "Einlesen" bzw. "Aufschlauen" (Abfindung im Speziellen und private Finanzen im Allgemeinen; siehe schon oben) - oder parallel dazu - wäre der nächste Schritt einer strukturierten Vorgehensweise den Finanz-Bedarf bis zum Ruhestand möglichst genau zu ermitteln (auf Basis des Worst Case - keine bezahlte Tätigkeit mehr oder nur eine gering bezahlte). Sprich wann muß wieviel Geld vorhanden sein ? Zu Deinen Lebenshaltungskosten, gemittelt über die letzten drei Jahre, hast Du ja schon eine gewisse Vorstellung.

    Zu so einer Gesamtschau inkl. Vermögensbilanz dürfte auch schon jetzt der Blick auf Deine erwartbare Rente und die erwartbare Pension Deiner "Liebsten" gehören (gut möglich, daß da - aufgrund der gegebenen Melange (bisherige Anlagen, Abfindung, Deine Rente, Pension Deiner Frau, natürlich nicht kostenfreies aber immerhin mietfreies Wohnen) - keine "Versorgungslücke" vorliegt.

    Würde vor dem Hintergrund das Ganze entspannt aber strukturiert angehen und mir einen zur Situation passenden Finanzplan machen. Diese mit den entsprechenden Vehikeln (Finanzprodukten) letztlich umzusetzen, sollte der finale (und eher einfachste) Schritt sein.


    Dir/Euch wünsche ich gutes Gelingen dabei ... !

    Roman S. , habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 überflogen.


    Die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute in kommunaler Trägerschaft - sprich die Sparkassen - werden u. a. deshalb (so auch von mir) gerne mal als "Spaßkatzen" bezeichnet, weil man als Kunde bereit sein muß, sich den "Spaß" dort reichlich was kosten zu lassen ...

    Gebühren in Höhe von 1,5% p.a..

    (dazu kommt noch erschwerend: Die Gebühren sind Dir sicher - die von der Spaßkatze für Dich generierten Ergebnisse - abzüglich der hohen Gebühren - dagegen unsicher)

    und einem in aller Regel auch keine

    Sparkassen-Beratin

    oder Sparkassen-Berater (im Sinne von "Best Advice for the Client") gegenüber sitzt - sondern ein(e) Bankprodukte-"Verkäufer(in)" (Tendenz "Best Profit for the Bank")

    Für meinen Teil wäre daher der "smarte" Rat sich da schnellstmöglich zu verabschieden - und die Finanzen in die eigene Hand zu nehmen.

    Vor dem Hintergrund

    Grundsätzlich begrüße ich natürlich eine unkomplizierte Vermögensanlage, da ich mich kaum mit Depots, Anlagestrategien etc. auskenne.

    hast Du Dir mit Deinem Punkt 2. die Antwort sozusagen schon selbst gegeben.

    3. Wäre es eine sinnvolle Option beide Portfolios zu besparen um die Performance zu vergleichen?

    Nein, weil das Ergebnis auf längere Sicht von vorneherein feststeht ...


    Dir gute Gedanken und danach ebensolche Finanz-Entscheidungen ... !

    Und auf den Einwand, das Geld könne man doch besser und einfacher investieren, hieß es, "es ist sehr wertvoll eine Mentorin zu haben".

    Zu dem - aus meiner Sicht - eher heiklen Thema hatte ich an anderer Stelle vor geraumer Zeit mal was geschrieben

    Bei schon summarischer Prüfung ist bei diesen Angeboten die Kosten/Nutzen-Rechnung eine mehr als fragliche - wenn ein oder zwei Sachbüchlein zum Thema - für wenige Euronen - ebenfalls ihren Dienst solide erfüllen.

    ich habe ein bisschen Angst vor dieser ATH - habe Angst frisches Geld in Aktien ETF zu investieren

    Ganz generell: Angst und Ängste sind bei dem Thema "Investieren" die denkbar schlechtesten Ratgeber.

    Ein Verständnis der unverzichtbaren Grundlagen zum Thema (keine Raketenwissenschaft im Regelfall) dürfte die beste Prophylaxe gegen diesbezügliche Angst darstellen ...

    Hier noch ein arroganter Beitrag von monstermania ...

    An dem Beitrag von monstermania vermag beispielsweise ich schwerlich etwas "Arrogantes" oder generell "Arroganz" auszumachen - vielmehr enthält dieser einen konkreten Hinweis bzw. Rat (wie es häufig bis meist bei seinen Beiträgen der Fall ist). Zudem hattes Du ja wohl selbst das Thema "Mentorin" eingebracht und für gut bzw. "wertvoll" befunden ... (?) Der Rat bzw. Hinweis von monstermania nahm darauf wohl Bezug und seinem Hinweis kann man (bzw. Du) folgen - oder es auch einfach lassen.

    Es reicht - heutzutage - schon die Lektüre von ein oder zwei soliden Büchlein zu dem Thema ("private Finanzen" - da werden zumindest die Grundlagen sozusagen als "leicht verdauliche Häppchen" auf dem Silbertablett "angereicht"), um sich zumindest die unverzichtbaren Basics anzueignen sprich diese möglichst zu "inhalieren". Eine Geheim- oder Raketenwissenschaft ist das Thema im Regelfall jedenfalls nicht. Geht es um die eigenen Finanzen, sollte einem das Thema eine solche Lektüre stets wert sein - nach meinem Dafürhalten.

    Geht es beispielsweise um spezielle finanzielle Zwischenziele (Stichwort: Wohneigentum - um nur ein Beispiel zu nennen) oder generell etwas anspruchsvollere oder sehr ambitionierte Finanz-Ziele - wie möglichst frühe "finanzielle Unabhängigkeit" oder sogar "finanzielle Freiheit" - kann das im Einzelfall anders aussehen sprich über ein oder zwei Büchlein hinausgehen.

    Um die Formulierung "Angst" in dem Kontext "private Finanzen" zu vermeiden (Angst hätte beispielsweise ich vor Krieg): Sorgen und/oder Bedenken lassen sich (relativ leicht) zerstreuen, wenn die Basics zum Thema "inhaliert" sprich verstanden wurden. Dazu gehört auch sich mit dem sehr wichtigen Thema der "objektiven Risikotragfähigkeit" und der "subjektiven Risikobereitschaft" sprich Risikotoleranz - den eigenen Fall betreffend - vorab zu beschäftigen.


    Dir wünsche ich gutes Einlesen, ebensolche Gedanken und danach ebensolche Finanzentscheidungen ... !

    Nur am Rande aber genau in dem Kontext:

    Herrn Weber wird die Abgrenzerei von den Faschisten wohl auf Dauer auch zu anstrengend.

    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß beim Blick der Union auf die so generierten Ergebnisse (nennt sich Realitätsbezug) die Brandmauer-Strategie nur als komplett gescheitert angesehen werden kann und somit die Aussage der Überschrift zutreffend ist (nur die Überschrift in dem Link habe ich gelesen) ...


    Wem die "Abgrenzerei" von Antisemiten beispielsweise "auf Dauer zu anstrengend wird", dem sei dieses Procedere empfohlen:

    Einer meiner ältesten jüdischen Freunde lebt und wohnt (noch jedenfalls) in Berlin. Wie er mir heute früh via Mail mitteilte, könne er nun, ob der neuen Koalition, beruhigt sein (jedenfalls das Thema Antisemitismus betreffend). Laut Pressemeldung habe "rot-grün-rot" dort die Vereinbarung getroffen

    "Juden müssen sich genauso selbstverständlich und überall im öffentlichen Raum bewegen können, wie allen anderen auch"

    Die von ihm selbst in den Raum gestellte Frage, wo wir inzwischen sind, wenn derartige Selbstverständlichkeiten einer schriftlichen Vereinbarung bedürfen, hat er sich auch selbst in der Mail beantwortet:

    In Berlin. Der Hauptstadt von Deutschland.


    So viel zu den Beschwörungsformeln der Wächter der "Brandmauer" und der ebenfalls viel beschworenen "demokratischen Mitte" - wenn es um eigene Mehrheiten für eine Regierungskoalition geht ...


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Unabhängig von dieser schlichten Tatsache aus meiner Sicht und an anderer Stelle

    Dem Newsletter "für Frauen" von Finanztip (Beitrag Nr. 1) möge - aus meiner Sicht - Erfolg beschieden sein, da meines Erachtens jede Initiative nur begrüßt werden kann, die - auf objektiver, neutraler Basis und ohne kommerzielles Eigeninteresse - auf die Verbesserung der Finanzbildung hierzulande abzielt.

    In dem Kontext

    Bissel verstörend wieviel Aufregung ...

    Absurd dann auch diese hypermotivierte Detailanalyse ...

    Keinen Ahnung, welchen Grad einer verzerrten (bzw. m. E. gestörten) Wahrnehmung es bedarf, um sich ob einiger lediglich differenzierter Beiträge - statt pauschaler, euphorischer Begeisterung - zu derartigen Zuschreibungen, wie oben, zu versteigen ...

    Wie reagierst Du dann erst bei tatsächlicher oder gar ernsthafter "Aufregung" ... ? :rolleyes:


    In dem Kontext

    Aufgeklärte Frauen lassen sich zudem immer weniger ein X für ein U vormachen. Das ist eine positive Folge der Female-Finance- Bewegung (& mehr) und auch des Ich-frage-die-KI-Booms ;)

    Warum braucht es dann für derart "aufgeklärte Frauen" noch spezielle "Finanzberatung für Frauen", einen "Newsletter für Frauen" oder "Finanztip Woman"" auf irgendeiner Internet-Plattform oder in den Sozialen Medien ... ? ;)


    Zur Sache aus meiner Sicht zum Thema Finanzberatung:

    Es gibt kriminell-betrügerische, im Grenzbereich dazu befindliche, sehr schlechte, schlechte, mittelmäßige sprich mediokere, gute, sehr gute, ausgezeichnete und überragende "Finanzberatung". Und das unabhängig vom Gegenüber des Finanzberaters/der Finanzberaterin.

    In Anbetracht meiner "10 Finanz-Gebote" (Paragraph Eins - jeder macht Seins gehört übrigens dazu - sowie das folgende Gebot):

    Niemals einen Rat (sprich einen aufgedrängten oder auch nur einen Hinweis) - und das auch nur, wenn ich explizit darum ersucht bzw. direkt danach gefragt werde.

    sind diesbezüglich dennoch - über die Jahrzehnte hinweg - ziemlich viele Gespräche auch mit Frauen (sprich der Damenwelt - von jung bis alt übrigens) entstanden.

    Signifikante Unterschiede von der (objektiven) Sache her waren kaum bis fast keine festzustellen. Unterschiede gab es, wenn überhaupt, eher im (emotional-) subjektiven Bereich wie der Risikotoleranz (subjektive Risikobereitschaft), die Erfahrungen mit Finanzprodukten betreffend, der (realistischen) Einschätzung der eigenen Finanzkompetenz usw. Auch die Finanz-Ziele waren (vereinzelt) mehr auf finanzielle Unabhängigkeit vom Partner ausgerichtet, als bei Männern (hat nichts mit der eigentlichen sprich klassischen Definition von "finanzieller Unabhängigkeit" zu tun also "bis zum Lebensende (plus biometrischem Sicherheitspuffer) nicht mehr (für Geld jedenfalls), arbeiten zu müssen).


    Um zu Absatz 1 zurückzukehren: Finanztip Woman wünsche ich aufrichtig möglichst viel Erfolg !


    Feldhamster, britty und Euch weiter ganz viel Glück mit Euren privaten Finanzen ... !

    Im ersten Moment kann das den Betroffenen sogar schmeicheln, ich hebe mich aus der grauen Masse durch eine Besonderheit heraus.

    So geht es mir schon längere Zeit als Mitglied einer besonderen Gruppe (zudem "weiß" statt nur "grau"). Unabhängig davon, ob das immer wirklich nett gemeint sein sollte ...

    nur was für alte weiße Männer

    Insoweit präferiere ich auch Finanzvehikel speziell für alte weiße Männer. Bislang haut es hin - und "ich komme zurecht" (wie Günther Jauch zu sagen pflegt - vermutlich inzwischen auch ein Vereinsmitglied im "Club" derer, die sich durch eine "Besonderheit" aus der "grauen Masse" so "herausheben" (genau genommen gleich drei Besonderheiten nämlich alt, weiß und männlich)).

    Zum speziellen Thema zurück, werden spezifische Finanzprodukte für Frauen oder Männer besser oder schlechter sein als Finanzprodukte für alle Menschen?

    Nach meiner Erinnerung gab es da ausgerechnet im Finanzbereich (Assekuranzen sprich Versicherungen) schon mal den exakt umgekehrten Trend.

    Wurden nicht ab Dezember 2012 für Neuverträge sog. Unisex-Tarife obligatorisch ... ?

    Ein schönes Wochenende und Gruß

    Dito.

    Sovereign

    Es wäre mir neu, dass wir im Land 25 % Juristen haben.

    (*) Zum Thema "Juristen" im Speziellen und im Bundestag siehe unten.


    Die viel verhängnisvollere Unwucht sprich Asymmetrie beim Blick auf die Zusammensetzung des Bundestages:

    Anteil der Beschäftigten im "Öffentlichen Dienst inkl. Beamte" (= Staatsdiener) versus Anteil dieser Gruppe an der "Gesamtbevölkerung oder den Erwerbstätigen". Unabhängig von der jeweiligen Quelle: Der Überrepräsentation bzw. sogar der Faktor derselben zu Gunsten der ersten Gruppe und zu Ungunsten der zweiten Gruppe ist ein massiver (oder atemberaubender).

    (*) Juristen sollten sich - das entsprechende Talent vorausgesetzt (eine Conditio sine qua nach nach meinem Dafürhalten) um juristische Themen und Sachverhalte kümmern.

    Wie schon in Nr. 4.885 geschrieben (siehe hier)

    Eine normative Aussage zu dem besagten Herrn ist meinerseits damit nicht verbunden.

    lag meinerseits explizit keinerlei Wertung bezüglich des besagten Herrn Gutting (oder so ähnlich zumindest) vor.

    Den "legendären" Volljuristen Peter Altmaier (CDU) mußte ich als Bürger lim Bundestag und live im TV - und berufsbedingt teilweise noch einen Tick näher - erleben. Ab 2013 als "Chef des Bundeskanzleramts" und "Minister für besondere Aufgaben" und Übergangsweise ab 2017 sogar als "Finanzminister" und schließlich ab 2018 als "Bundesminister für Wirtschaft und Energie" (Kabinett Merkel). Sein Dilettieren (um die Formulierung "Geisterfahrten" zu vermeiden) die Wirtschaft betreffend im Allgemeinen und so manche existenzielle Themen betreffend im Besonderen (Umgang mit der Euro-Rettung, Umgang mit der Flüchtlings- und Migrationskrise) sind mir (leider) noch bestens in Erinnerung.

    Soweit der Realitätsbezug zu den geeigneten Ansprechpartnern.

    Leite ich gerne an Prof. Schularick weiter.

    Vermute aber, daß er bei seine im TV getätigten Aussagen )Maischberger) bleibt, daß sich pro Fraktion im Bundestag nur 20 oder eher nur 10 Leute als mögliche Ansprechpartner finden, die sich mit Wirtschaft auskennen (meines Erachtens dürfte in manchen Fraktionen die Quote noch geringer sein; Beispiel: Fraktion der Partei "Die Linke").


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Das ist jemand, der neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter noch so viel Zeit hat, über Nebentätigkeiten eine halbe Mio. pro Jahr zu erwirtschaften

    Zum Realitätsbezug:

    Die Entlohnung von Bundestagsabgeordneten - sprich die sog. Abgeordnetenentschädigung (umgangssprachlich "Diäten") - ist bei sachlich-nüchterner Betrachtung und von der Tendenz her hoch, sehr hoch bis äußerst finanziell lukrativ sprich attraktiv besondere für Menschen mit sehr geringer beruflicher Qualifikation, insbesondere auch solche, die ganz ohne jeden Berufsabschluß sind und/oder solche, die in ihre Vita kaum bis gar keine (gut) bezahlten Tätigkeiten außerhalb der Politik-Community (um die Formulierung Politik-Blase zu vermeiden) aufweisen.

    Die Entlohnung von Bundestagsabgeordneten - sprich die sog. Abgeordnetenentschädigung (umgangssprachlich "Diäten") - ist dagegen bei sachlich-nüchterner Betrachtung und von der Tendenz her eher bestenfalls mittelmäßig, überschaubar bis niedrig - und damit finanziell eher wenig bis unattraktiv - wenn diese Protagonisten über eine höhere bis hohe Qualifikation verfügen und/oder auch langjährige, erfolgreiche und (gut) entlohnte Tätigkeiten außerhalb der politischen Community (um die Formulierung Politik-Blase zu vermeiden) aufweisen.


    Der hier erwähnte Olaf Gutting dürfte Abitur und ein abgeschlossenes Studium haben und zudem seit vielen Jahren als Rechtsanwalt und Fachanwalt zugelassen sein. Nach einer Info im Internet sollte er beispielsweise auch jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender eine Volksbank gewesen sein.

    Zudem kann jedem Abgeordneten (Beamte natürlich ausgenommen ...), der aus einer leitenden Position der "freien" Wirtschaft kommt und/oder zuvor selbständige Tätigkeiten ausgeübt hat, generell nur zwingend angeraten sein, den Kontakt zu seinem früheren Beruf und Arbeitsumfeld nicht völlig aufzugeben sprich zu verlieren (während seiner Zeit als Abgeordneter, deren Dauer sowohl von Wahlergebnissen als auch dem Verhalten seiner Partei abhängt).

    Eine normative Aussage zu dem besagten Herrn ist meinerseits damit nicht verbunden.

    Ob das dann ein geeigneter Ansprechpartner in solchen Fragen ist?

    "Geeignete Ansprechpartner" (um Deine Formulierung aufzugreifen) bei Themen wie dem hier vorliegenden speziellen Thema (und Wirtschafts- und Finanzthemen generell) sind - nach meinen langjährigen Erfahrungen - im Bundestag ohnehin und generell sehr dünn gesät.

    Oder wie es Prof. Schularick (Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft) jüngst im TV bei Sandra Maischberger formulierte, als er auf die Reaktion von Spitzenpolitikern auf seine Vorschläge angesprochen wurde (Tenor aus der Erinnerung):

    "Die hören sich das gerne und wohlwollend an, weisen aber dann auf die fehlende politische Durchsetzungsmöglichkeit hin. Da in der Fraktion vielleicht 20 oder nur 10 Leute sind, die sich mit Wirtschaft auskennen - aber die anderen 200 oder 220 dies dann in der Fraktion aus anderen Gründen nicht wollen"

    und dann in einer Bundestagsdebatte formuliert "sie stinken nach Neid"...

    Ob der oder die damit angesprochene andere Abgeordnete tatsächlich nach "Neid stinkt" entzieht sich meiner Kenntnis.

    Tatsache ist aber, daß der Sozialneid in Deutschland ganz besonders ausgeprägt ist. Das zeigt nicht nur anekdotische Evidenz und meine langjährige persönliche Empirie (so wie die von vielen anderen in meinem näheren und weiteren Umfeld) sondern beispielsweise auch eine spezielle Untersuchung zum Thema "Social Envy Coefficient" (SEC), demnach war nur in Frankreich der Sozialneid noch höher ausgeprägt als in Deutschland (da sind wir immerhin noch Vizeweltmeister - im Gegensatz zum Fußball) : Frankreich Platz 1 (Koeffizient oft über 1,2; Deutschland Platz 2 (Koeffizient 0,97) ... Vergleichsländer wie die USA (0,42) und Großbritannien (0,37) haben signifikant niedrigere Werte. Noch positiver sehen Menschen in Ländern wie Schweden, Polen, oder Vietnam den auch finanziellen Erfolg von erfolgreichen Menschen.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Cui bono? Den Menschen im Land oder Partikularinteressen?

    "Den Menschen im Land" wäre mit nichts mehr gedient, als wenn (endlich) Rahmenbedingungen von politischer Seite so gesetzt würden, daß die Wirtschaft (endlich) wieder auf die Beine kommt (seit sieben Jahren Rezession sprich kein reales Wachstum, Potentialwachstum bei Null, private Investitionen äußerst schwach (könnte etwas pointierter auch als Investitions-Streik bezeichnet werden)), denn an der Wirtschaft hängt sozusagen alles (Arbeitsplätze, Sozialsysteme, Steuereinnahmen, Schuldentragfähigkeit der historischen Rekord-Neuverschuldung usw. usw.)

    Ansonsten könnte der Weg - schon auf mittlere Sicht - Richtung Frankreich führen als Paradebeispiel für Reformunfähigkeit, Stagnation und - als typische Folge - eine Erosion der politische Mitte bei parallel immer stärkeren rechten und linken Ränder.


    Dir übrigens weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Das Problem sind hier wenig überraschend wie immer die Grünen, die den Einsatz von Streusalz verbieten

    Ganz im Gegenteil.

    In Bavaria beispielsweise soll die Partei "Die Grünen" für große Hoffnungen sorgen, da die Bayern allein bislang mehr als die Hälfte (rund 10 Mrd. €) des gesamten Länderfinanzausgleichs stemmen müssen und Berlin als größtes Nehmerland davon allein rund 4 Mrd. € kassiert ... In Bavaria sollen nun - wie es aus gut unterrichteten Kreise verlautet - viele Daumen gedrückt werden, damit die rot-rot-grün-Koalition in Berlin tatsächlich zustande kommt und mit Hilfe insbesondere der Grünen und deren Wirtschaftskompetenz, dann Berlin zu einer prosperierenden Stadt macht sowie möglichst zeitnah Berlin auch vom Nehmer- zum Geberland wird.

    Parallel können sich natürlich auch Wohnungssuchende in Berlin freuen ... Und auch die weiteren Themen, der in Teilen dysfunktionalen und verwahrlosten Stadt werden dank der Grünen bald der Vergangenheit angehören (angefangen vom Antisemitismus (auch dem zugewanderten sprich importierten) über die Clan-Kriminalität bis hin zu den über 700 abgefackelten Autos im letzten Jahr - um nur einige Beispiele zu nennen).

    Stimmt deren einzige Bestimmung ist es Krankenschwestern das Leben schwer zu machen, das steht sicher explizit im Parteiprogramm.

    Krankenschwesterinnen, bitte. So viel Zeit muß gerade in dem Kontext sein.

    Wo ist eigentlich der Kopfklatsch- Smiley wenn man ihn mal braucht?

    Ich habe mich hier schon häufiger gefragt, wo ist eigentlich der "den Kopf vor die Wand knallen" Smiley, wenn man ihn mal braucht ... ?


    Euch übrigens weiter ganz viel Glück mit den privaten Finanzen ... !