) Preis für die (Familienplanung) zahlen heute überwiegend Frauen in Form von Benachteiligung im Beruf und in der Rente.
Ich stimme da zu 50% zu. Ich würde aber nicht von einer "Benachteiligung" reden. Das klingt so, als wären Frauen wieder das Opfer. Meistens entscheiden sich Frauen bewusst für ein Familienleben. Und wenn sie vor die Wahl gestellt werden, dann wollen sie doch lieber dass der Mann weiter 100% arbeiten. Was die Rente angeht, da sehe ich keine Benachteiligung. Eher das Gegenteil: Frauen nehmen aus der Rentenkasse wesentlich mehr heraus als sie einzahlen. Das liegt vor allem an der längeren Bezugsdauer (Frauen leben nunmal länger) und auch weil Männer sich das Leben durch Arbeit verkürzen (Männer holen jetzt langsam auf in Sachen Lebenserwartung). 94% aller Jobtoten betreffen Männer. Die Männer machen immer noch die gesundheitsgefährdenden, gefährlichen und unbequemen Berufe.
Zudem werden Kindererziehungszeiten bei der Rente anerkannt. Die große Karriere ist durch den Arbeitsunterbruch oder Teilzeit allerdings nicht mehr so einfach. Hier gibt es schon ein Nachteil.