Beiträge von Vormerkung

    Mach ich ja gar nicht. - Ich vermute, dass ich im Digitalisierungswunderland zwar meine Steuererklärung digital abgeben kann, diese dann aber im FA ausgedruckt und manuell übertragen wird 😜

    Für mein Empfinden taugt gerade Elster nicht als Beispiel für die schleppende Digitalisierung.

    Bei mir funktioniert das immer (keine Login-Probleme, keine Downtime), wird immer weiter ausgebaut (Belege, Login auf dem Smartphone.) Dazu ist die Erstattung nach paar Wochen da und die einzige Korrektur, die das Finanzamt die letzten 8 Jahre vorgenommen hat, war tatsächlich falsch von mir eingegeben.

    Wäre alles so wie Elster, wären wir deutlich weiter. Ich verstehe sowieso nicht, warum man neben dem Elster-Zugang noch weitere Portale wie Bund-ID oder Serviceportal BW braucht. Eigentlich könnte man den Elster-Login für alles nehmen.

    Übrigens, mein FA hat sein Konto bei der Bundesbank, wie sieht es bei Ihnen aus? Hat schon was, Finanzamt und Bundesbank als gemeinschaftliche Täter bei Geldwäsche.

    In Hessen kommt das Geld neuerdings von einem zentralen Konto bei der Helaba.

    Als Kontobezeichnung wird angezeigt: "Hessisches Competence Center f. Neue Verwaltungssteuerung"

    :rolleyes:

    Schon spannend, das das so unterschiedlich ist. Und für automatisierte Prozesse sicher herausfordernd.

    Pumphut

    Darf ich - aus reiner Neugier - fragen, welches Bundesland das ist? Eigentlich ist die Finanzverwaltung ja Ländersache.

    Das Problem könnte sein, dass für den Bot Absender der Überweisung und des Steuerbescheids voneinander abweichen. In Baden-Württemberg zum Beispiel überweist und empfängt alles (bei Finanzämtern, Unis, etc.) die Landesoberkasse, um zu verhindern, dass da Sachbearbeiter was abzweigen.

    Ich hab mal unsere Erstattung angehängt wie sie bei der Bank ankommt. Da kommt Finanzamt oder der Ort gar nicht vor. Man muss halt wissen, dass das in BW so ist.

    Das macht zum Beispiel auch bei Fördermitteln an Unis Probleme, da die EU zur Korruptionsbekämpfung gern ein Konto hätte, das auf den Namen der Bildungseinrichtung lautet🤣


    Vielleicht mal drauf hinweisen, dass der Absender ein staatliches Konto ist und das Bundesland sicher nicht bei seinen Bürgern Geld wäscht , egal wofür es jetzt genau ist kommt. Sollte das bei Euch im Bundesland auch so sein, dann sollte immerhin der Absender einfach zu ermitteln sein.

    Übernimmt der Versicherer dann auch Überziehungszinsen?

    Bei der DKB war das damals so, daß die Korrekturbuchung mit wertstellung zum Tag der Abbuchung gebucht wurde. Dann entfallen die Zinsen, da ja in der Ruckschau kein Minus bestand.

    Kritischer können Last Schriften sein.

    Die DKB hat Damals laut FAQ auch alle anderen Kosten auf Antrag übernommen. Ich hatte keine, daher weiß ich nicht, wie gut das geklappt hat.

    Steht aber alles auch schon im Thread oben😁

    Und wenn die HUK den Fehler wieder richtig zurückbucht, dann passt sie auch die Wertstellung auf das Abbuchungsdatum an. Und schwubs, haste wohl mal minus gesehen aber finanzmatematisch garnicht gehabt.

    Unterm Strich ist das richtig, aber wenn im Minus-Zeitraum dann andere Lastschriften zurückgehen hat man Schererei und Kosten. Und wenn man eh öfter auf Kante fährt, kann das auch zu Kündigungen führen.

    Die DKB hatte mal Abbuchungen doppelt ausgeführt. Das war bei mir nicht schlimm, aber bei der Arbeit hatten wir etliche Kunden, denen das Probleme machte.

    ChatGPT hat sich mal Gedanken gemacht, wie auskömmlich der Bezug von Bürgergeld verglichen mit dem Bezug einer Berufsunfähigkeitsrente i.H.v. 2.000 EUR ist und welche vorhandenen Vermögensbestandteile vor dem Bezug von Bürgergeld eingesetzt werden müssen. Gerade hatte ich keine Zeit, das im Detail zu überprüfen.

    Copilot rechnet für den Single ähnlich. Die Zahlen sind ja auch plausibel. Bei Familie kippt es aber sehr schnell.

    Von copilot:

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    📊 Ergebnisse im Detail

    Szenario 1: Single in Stuttgart
    - Bürgergeld ohne Sonderbedarf: ca. 1.163 €
    - Bürgergeld mit Sonderbedarf (20 %): ca. 1.276 €
    - BU-Rente netto: ca. 1.600 €

    👉 Für Singles bleibt die BU-Rente klar auskömmlicher als Bürgergeld, selbst mit Sonderbedarf.

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    Szenario 2: Erwachsene Person mit 2 Kindern in Stuttgart
    - Bürgergeld ohne Sonderbedarf: ca. 2.524 €
    - Bürgergeld mit Sonderbedarf (20 %): ca. 2.637 €
    - BU-Rente netto: ca. 1.600 €

    👉 Für Familien mit Kindern liegt das Bürgergeld deutlich über der BU-Rente, da Kinderregelsätze und hohe Mietübernahme stark ins Gewicht fallen.

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    🏦 Kernaussagen
    - Single: BU-Rente bietet mehr finanziellen Spielraum.
    - Familie mit 2 Kindern: Bürgergeld übersteigt die BU-Rente deutlich.
    - Sonderbedarf Ernährung: Erhöht Bürgergeld spürbar, aber nur für den Erwachsenen.

    Für eine alleinerziehend Person lohnt sich eine BUV kaum, bzw die bräuchte irre hohe BU-Renten:

    Laut copilot:
    Damit eine Familie mit 1 Erwachsenen und 2 Kindern in Stuttgart über eine BU-Rente genauso viel hätte wie über Bürgergeld, müsste die BU-Rente zwischen 3.150 € und 3.300 € brutto liegen – also rund 60 % höher als die angenommene BU-Rente von 2.000 €.

    Ähnlich dürfte es bei einer alleinverdienenden Person sein, die noch zusätzlich eine erwachsene Person absichern muss.

    Es ist also höchst individuell und auch mit einer BUV gehört Glück im Unglück dazu, damit alles sich ausgeht.

    Völlig klar, dass beim Bürgergeld in Summe noch mehr herauskommt.

    Wie oben geschrieben sind deshalb "kleine" BUs mäßig sinnvoll.

    Ich vermute wir sind uns einig, dass die Lebensqualität beim Bezug von Bürgergeld nicht gleichzusetzen ist mit einem Einkommen in vergleichbarer Höhe?

    Die BU mit 2000- bis 2.500,- hatten Sie selbst erwähnt (da hatte ich mal unterstellt als halbwegs auskömmlich)

    Bei der Lebensqualität bin ich mir da noch nicht mal sicher. Rechnet man die Möglichkeiten wie Zusatzbedarfe bei chronischen Krankheiten, Ernährungsmehrbedarf (durchaus ein Thema bei BU), dürfte das finanziell ein Nullsummenspiel sein. Bei größeren Haushalten dürfte zum aktuellen Stand das Bürgergeld "gewinnen"

    Die schwäbische Weisheit "zahl Dei Sach, dann brauchsch Dich net bedanke" steht natürlich auf einem anderen Blatt, ebenso ob die gewohnte Höhe beibehalten werden kann. Ich bin gar kein prinzipieller Gegner einer BUV, aber als Normal.. bzw Median- (NICHT Durchschnitts-) Verdiener muss man sich schon fragen, ob es sich immer lohnt. Arbeitet man zum Mindestlohn dürfte man sich mit Bürgergeld besser stellen, als sich eine BU abzuknapsen.

    Bürgergeld beträgt im Jahr 2025 für Alleinstehende 563 EUR. Bis zu einer BU Rente von 2.000 oder 3.000 EUR ist da schon ein etwas größerer Unterschied, den ich nicht als "nicht sehr viel besser" bezeichnen würde.

    Kosten der Unterkunft (also Kaltmiete und Nebenkosten) kommen da aber dazu. Das sind dann in Städten wie München oder Stuttgart halt durchaus beachtenswerte Beträge.

    In Stuttgart allein für die Kaltmiete bei einer Einzelperson nochmal 563. https://www.stuttgart.de/leben/arbeit/geldleistungen

    Rechne ich mal vorsichtig 100,- für Nebenkosten dazu, dann bin ich schon bei 563+563+100=1.226,-

    Das dürfte vom Nettobetrag vieler BUs mit 1500 bis 2000 Euro Versicherungssumme so weit nicht weg sein. Zumal die Krankenversicherung dann auch über das Jobcenter läuft. Und diese BUs kosten halt im Monat ihre 130 bis 200 Euro. Da ist die Überlegung schon verständlich, ob sich das lohnt.

    Was ist mit den vielen Menschen in Deutschland, die überhaupt keinen Personalausweis haben, weil sie die deutsche Staatsangehörigkeit nicht haben?

    Nicht EU/EWR-Bürger brauchen eh einen Aufenthaltstitel, der die gleichen Funktionen hat wie ein Perso. Die EU-Bürger müssen sich halt eine eID-Karte holen.

    https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/eID-karte-der-EU-und-des-EWR/eid-karte-der-eu-und-des-ewr-node.html

    https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA/DE/buergerinnen-und-buerger/elektronischer-aufenthaltstitel/elektronischer-aufenthaltstitel-node.html

    Die sind also gut versorgt. Und eine Extra-App zu installieren sollte jeder, der ein Handy hat, schon hinkriegen. Bei Netflix klappt es ja auch.

    Für Menschen, die im Digitalen immer noch nicht unterwegs sind, lässt sich dieses Konzept einer Rundum-Abfrage aller Anbieter mit EINEM Vorgang kaum offline mit vertretbarem Aufwand abbilden. Die müssen halt allen potentiellen Vertragspartner mit der guten alten Post anschreiben.

    Was ergibt denn bei einem Wechsel von der Barclay auf ne andere Karte mehr Sinn bezüglich Schufa Score.

    Erst Barclay kündigen und neue Karte beantragen oder neue beantragen und dann erst die Barclay kündigen.


    Hat jemand Erfahrungswerte?

    Ich hab zuerst norwegian beantragt und bekommen, dann Barclays gekündigt.

    Der Schufa-Score ist von 99,2 auf 98,45 runter. Das ist immer noch der beste Bereich und es hat sich jetzt nach 30 Tagen mit 2 Kreditkarten minimal erhöht auf 98,46.

    Die Kündigung bei Barclays war mir zum 8.11. Bestätigt. Bisher ist das Konto bei Barclays aber unverändert und auch noch nix gelöscht bei der Schufa. Das kann laut Barclays aber auch maximal 30 Tage dauern.

    Ich warte also ab. Fazit: da ich keine Kredite oder so brauche derzeit , würde ich das minimale Absacken als verkraftbar erachten, zumal das langsam wieder zu steigen scheint. Bin gespannt, ob es einen Sprung macht, sobald Barclays gelöscht ist.

    Nr.2 ist ist eine unbewiesene Behauptung. In öffentlichen Banken sind Tarifbeschäftigte tätig. Sie arbeiten nicht auf Provisionsbasis.

    So stellt unser Mitforist es sich vor. Mehr nicht.

    Der Tarifvertrag sieht aber durchaus variable und leistungsbezogene Gehaltsbestandteile vor:

    Hab jetzt auf die Schnelle nur den Link zum Tarifabschluss 2010 gefunden:

    "Mit dem Tarifabschluss 2010 wurde im Hinblick auf die stufenweise Erhöhung des Gesamtvolumens für die leistungsorientierte Bezahlung von 1,0 auf 2,0 Prozent der individuell-leistungsorientierte Anteil der SSZ in vier Jahresschritten von jeweils 3,5 Prozentpunkten auf insgesamt 64 Prozent
    ab dem Jahr 2013 angehoben. "

    https://www.verdi.de/++file++6033a8f18778546cfc726dfb/download/3774_72_02_Argumente_SSZ.pdf

    Lokalitäten die nur Bargeld oder Girokarten nehmen werden konsequent nicht (mehr) besucht.

    Das handhabe ich ebenso, wenn ich eine Alternative habe.

    Allerdings lässt sich das Bürgerbüro schlecht meiden, wenn ich einen neuen Reisepass brauche. Genauso wie andere Behörden. Dann da habe ich noch bei keiner Behörde erlebt, dass eine Kreditkarte (egal ob Debit oder Revolving) akzeptiert wurde.

    Als Raucher schätze ich auch die Gircocard am Zigarettenautomat, die werden aber vermutliuch eh bald abgeschafft oder stellen je nach Nachfrage um auf Debitkarte.

    Dieser Timeout greift erst, nachdem die App geschlossen wurde oder auf eine andere App gewechselt wurde. Steht übrigens auch da ;)

    Okay, aber entweder wechselt man, schließt die App oder aktiviert die Bildschirmsperre (die ja ohnehin nach kurzer Zeit aktiviert ist)

    Aber jetzt verstehe ich, was von Achim gemeint war. Das ganz offene Liegen lassen kommt bei mir im Kopf nicht vor. Daher hatte ich die "Einschränkung" schon gelesen, aber eben nicht als Problem wahrgenommen. Danke für die Nachhilfe .

    Eine ordentlich programmierte Banking-App (und -Webseite) hat ein eigenes Time-Out. Wenn nicht, ist sie nicht ordentlich programmiert.

    Also bei mir unter Android 15 hat die Scalble-App ein (einstellbares) eigenes Timeout, das nicht vom Gerät abhängt. Unter iOS vielleicht nicht?

    Hab extra den Screenshot-Blocker der App deaktiviert für die aktuelle Sitzung, damit ich es hier einstellen kann.

    insofern kommt mir die App doch sicher vor.

    Für gewöhnlich sind die Menschen beim Finanzamt sehr hilfsbereit, wenn man höflich nachfragt warum und wieso.

    Ich würde vor einem schriftlichen Einspruch erstmal anrufen, die Sachlage schildern und fragen, was man da tun kann. Ich vermute die werden dann erläutern, was man wie beantragen muss.

    Ist die Person unzugänglich, kann man ja immer noch die Recherche vertiefen und Widerspruch einlegen.

    Ich jetzt keine Ahnung was hier mit „verkorkst“ gemeint sein soll. Um „zuviel“ (also zu viel) Lohnsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer abgezogen zu bekommen, braucht es nur ganz normale Lebensverhältnisse.

    Nehmen wir freundlich an, dass Verheiratete die Steuerklasse IV haben.

    Dann führen z.B. Jahresbruttolöhne von 40.000 und 30.000 Euro durch das Ehegattensplitting zu einer deutlichen Steuererstattung.

    Zusammengefasst:

    1.150 € Rückerstattung sind für Ledige eher selten, für Ehepaare dagegen ziemlich normal. Das hat weniger mit verkorksten Verhältnissen zu tun, sondern mehr mit unserem charmant unübersichtlichen Steuerklassensystem.

    Da ist aber IV mit Faktor die Lösung, dann stimmt es unterjährig schon.

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    Für Rentner und Pensionäre gibt es jetzt schon „Elster einfach“. Das geht superfix und wirklich einfach (und erfolgreich!) So was ähnliches würde ich mir auch für Arbeitnehmer wünschen, die nix großartiges zum Absetzen haben. Warum es da ein Modellprojekt braucht verstehe ich nicht.

    Wobei man fairerweise sagen muss, dass man es als Angestellter und Mieter, der nur ein paar Kapitalerträge (die ja dankenswerterweise Weise entweder freigestellt oder versteuernt sind) schon hinbekommt, seine paar Sachen wie Pendlerpauschale, Homeofficepauschale, Nebenkosten, Spenden, etc. einzutragen bzw. Die Werte vom Vorjahr zu überschreiben.

    Da ist Elster mittlerweile echt gut geworden.