Beiträge von Ehemals

    Sind die Ferienhäuser offiziell genehmigt?

    In letzter Zeit scheint insbesondere der Kreis NF verstärkt gegen Ferienwohungen/-häuser vorzugehen, die nicht offiziell genehmigt wurden.

    Die werden jetzt ja noch nicht vermietet. Wenn sie das werden (und das war ja jetzt nur mal meine Idee, vielleicht spricht man sich da auch dagegen aus) sollte man da auch alles genehmigen lassen. Bis dorthin dauert es aber noch.

    Du musst dir halt im Klaren darüber sein, dass der Aufwand nicht linear zur Auslastung ist. Sobald vermietet wird, brauchst du jemand vor Ort, der sich um Schlüssel und Reinigung kümmert.

    Ja schon klar. Ist ja auch der Fall. Von 4 Geschwistern leben 3 nicht mehr dort aber es gibt auch noch Tanten, Cousins und einen Onkel. Also da könnte sich schon jemand drum kümmern. Macht ja jetzt auch jemand (regelmäßig mähen, schauen ob noch alles passt,...)

    Beim Urlaub habe ich es angesprochen, da soll mal jeder überlegen was er bereit ist zu machen bzw. jeder sollte da seine Rolle finden. Ich bin ja nur der Auß0enstehende und habe eingeheiratet:) Ist also nicht meine Entscheidung. Ich finde es nur schade die Häuser einfach so herumstehen zu lassen. Da muss man sich auch ernsthaft überlegen was man machen möchte.

    Ist die Gegend denn attraktiv für Vermietung? Also nah genug am Meer beispielsweise. Wie viel müsste man in die Häuser stecken, um sie vermietbar zu machen und wer kümmert sich um die Schlüsselübergabe, den Garten und ums Putzen bzw. die Kontrolle der Reinigung durch den Mieter? Vermietung von Ferienhäusern ist eine Menge Arbeit.

    Und nicht vergessen, wenn du Vermietung als Geschäft betrachtest, dann fährst du nicht zur Hauptsaison ins eigene Ferienhaus, sondern wenn keiner gebucht hat

    Ich war die letzte Woche erst wieder dort und bin jetzt wieder zurück:) Habe mir das alles angeschaut und ein wenig "Urlaub" gemacht.

    Ja, die Häuser sind nicht weit weg vom Meer. Zu den Ostfriesischen Inseln kommt man da auch gut rüber. Es kommen schon immer Urlauber, denke das wird auch nicht gerade weniger in Zukunft. So viele Mietwohnungen/Apartments/Ferienhäuser gibt es da auch nicht. Die Konkurrenz ist also nicht sonderlich groß bzw. ist genug für alle da.

    Das sind jetzt keine Baufälligen Häuser, nur um sie vermieten zu können, wird man was machen müssen. Kinderzimmer in Schlafzimmer umgestalten - so in die Richtung. Sind jetzt nicht baufällig, darum gehts nicht. Einfach attraktiver für Familien und Urlauber machen. Höchstens mal kleine Adaptierungen bei den Bädern aber das war es dann auch mit den Umbauten.

    Könnte mir auch Langzeitvermietungen vorstellen. Wie da die Situation ist weiß ich aber nicht und habe ich auch jetzt nicht sonderlich herausbekommen. Von den Häusern könnte man einfach nach Norderney oder Langeoog pendeln. Aber weiß jetzt nicht ob es dort so viele Arbeitsplätze gibt, mit Sylt wird man die Situation wohl nicht vergleichen können.

    Ich gehe jetzt aber auch nicht von einer 100% Auslastung aus. Wir machen es ja auch nicht wegen dem Geld, in erster Linie soll es erhalten bleiben und nutzbar bleiben. Wenn man da jetzt 10 Jahre nichts macht, dann verfällt es bestimmt bzw. fährt dann erst recht keiner hin, sowohl von unserer Familie als auch Urlauber.

    Vielen Dank für die ganzen Antworten. gerade die persönlichen Erfahrungen bringen einem wirklich weiter. Schreibe mir alles zusammen und dann weiß ich auf was ich alles achten muss wenn ich mal zu einer Beratung gehe.

    Mir ist schon klar, dass ist alles ganz individuell aber es hilft natürlich trotzdem enorm wenn so viele Rückmeldungen kommen. Bin auch leicht überfordert mit ein paar Antworten weil ich mich gerade technisch nicht so wirklich auskenne.

    Ich habe erst auf diese Deine Rückmeldung das Threadstarterposting gelesen, wo Du schreibst, Du habest in Norddeutschland (also mutmaßlich weit weg von Deinem Wohnort) fünf Ferienhäuser, für die Du die Ausstattung mit PV-Anlagen erwägst.


    Mein Wohnhaus würde ich vermutlich heute mit einer PV-Anlage ausstatten, Ferienhäuser eher nicht, schon garnicht, wenn ich im Fehlerfall erst stundenlang fahren müßte, bevor ich vor Ort bin. Es kann ja beispielsweise sein, daß ein Wechselrichter ausfällt, darauf möchte man sinnvollerweise zeitnah reagieren.

    Ja ist weit weg von mir. Einige Familienmitglieder kommen eigentlich aus der Gegend, sind aber mittlerweile nicht mehr dort. Jetzt steht alles mehr oder weniger leer. Verkaufen wollen natürlich alle nicht, weil sie emotional dran hängen, sind ja dort aufgewachsen. Also soll damit irgendwas passieren. Da kam dann meine Idee von den Ferienhäusern und wenn man dann eben selbst mal hinwill, kann jede Familie ihr eigenes Haus haben. Da könnte man sich dann auch einmal im Jahr treffen.

    Naja ich habe aber auch Freunde, die haben in Spanien ein Haus und die haben auch eine PV Anlage etc. Geht mittlerweile ja auch alles online und mit dem Smartphone sieht man da alles. Die haben aber extra jemanden aus Deutschland kommen lassen, der die Anlage montiert hat - wie es da dann aussieht wenn man etwas ist, ist eine andere Frage. Ich habe gleich gesagt, nimm lieber jemanden vor Ort. Aber bis jetzt ist noch nichts passiert:)

    Puhh danke für eure Antworten, da muss ich lange lesen. Mit so vielen Antworten habe ich nicht gerechnet.

    Einige haben ja schon ihre eigene PV Anlage, ist da dann alles so gekommen wie man sich es vorgestellt/vorgerechnet hat oder gabs da Dinge, bei denen ihr sagt, hätte ich anders gemacht? (mehr/weniger Paneele, Speicher ja/nein,....)

    Ab wann lohnt sich eine Photovoltaik - Anlage? Gibts dafür irgendwelche Mindestgrößen oder Mindeststrommenge?

    Gibts da beispielsweise eine Größe/Menge bei der man eher zu einem Balkonkraftwerk greifen sollte?

    Das wäre dann nämlich nicht so gut weil ich keinen Balkon habe:)

    Wie beeinflusst eine unregelmäßige Nutzung des Hauses die Berechnung?

    Bei mir handelt es sich um Ferienhäuser in Norddeutschland. Die würde ich gerne mit PV ausstatten. Mal können alle Häuser leer stehen, mal können alle fünf gleichzeitig belegt sein. Wie viel Verbrauch man da dann hat, lässt sich schwer sagen. Zumindest für mich. Ein Fachmann wird sich das bestimmt irgendwie ausrechnen können:)

    Man darf jedenfalls gespannt bleiben. Wie erwähnt, mich erinnert das Ganze - wenn auch in anderer Dimension - an 2009. Damals war der Franken im Wert gefallen und das wurde wie das Ende der Welt gehandelt. Mal sehen, wie es mit dem Immobilienmarkt läuft. Meine Eltern haben jedenfalls damals ihr Haus verloren. Beide schon der Rente.

    Rechtlich meinst du, dass nichts gegen deinen erklärten Willen geändert werden darf? Bei Novum wurde mir auf Nachfrage versichert, dass sie das nicht tun würden.

    Ja so meinte ich es. Ist ja interessant, ich sehe mir den Verlag genauer an, Danke für den Tipp!

    Einzelheiten im Dateianhang

    Haha, das ist ja wirklich aufmunternd ^^:)

    Ich nehme es jetzt mal als Impuls, diese Dinge nicht allzu ernst zu nehmen. Im Sinne von konstruktiver Kritik und auch der Perspektiven.

    Ich habe das auch so wahrgenommen, eben dass es aktuell besser ist, zu warten. Viele werden wohl noch Immobilien abwerfen wollen, wegen der steigenden Kosten was Kommunale Umlagen, Wartung und Sanierung betrifft. Überhaupt wegen der neuen Vorgaben betreffend der Energieeffizienz. Mietkauf lohnt sich mMn auch nicht, außer man ist Berufseinsteiger im zarten Jugendalter.

    Dann würde ich, wenn du Zeit und Lust hast, einfach mal eine Tabelle erstellen, um die verschiedenen Möglichkeiten zum Buch veröffentlichen (Klassischer Publikumsverlag, Dienstleistungsverlag, Selfpublishing mit einem Print on Demand Anbieter) du theoretisch am besten fahren würdest!

    Guter Tipp :)

    Ich muss gestehen, dass ich mich bisher noch nicht ausführlich mit diesem Thema beschäftigt habe. Ein Lektorat wäre mir persönlich enorm wichtig und ich möchte auch rechtlich auf der sicheren Seite liegen betreffend Mitsprache. Welche Form es dann wird, weiß ich noch nicht. Ich habe aber keinen Zeitdruck.

    JDS hast du bereits ein Buch veröffentlicht? Ich habe noch nicht den Überblick worauf es ankommt, aber ich finde eure Hinweise sehr inspirierend mich darin zu vertiefen.

    Um das Ganze bis zum letzten Glied (und damit Bankkunden) herunterzubrechen: Hier vor Ort (Frankfurt am Main) hat eine sehr große Bank (eine öffentlich-rechtliche (!) Sparkasse namens Frankfurter Sparkasse) bis praktisch zum letzten Moment Lehmann-Zertifikate an Tausende älterer Kunden und Kleinanleger vertickt ... Die meisten werden nicht mal gewußt haben, was ein Emittentenrisiko überhaupt ist ...

    So war es auch bei uns. Meine pensionierten Eltern haben damals in Panik ihr kleines Einfamilienhaus verkauft, nachdem es offenbar ein an diese Zertifikate gebundener Kredit war, in Fremdwährung noch dazu und sie haben das leider nicht ausgesessen sondern eben verkauft, zu ihren ungunsten. Ich könnte heute noch weinen, nur ich denke, es wird für viele nun wohl noch fetter kommen.

    Meiner Ansicht nach ist es so, dass es mafiös (ist das ein Wort?) ist, was Seitens der Korporationen mit unserem Geld gepokert wird. Ich suche nach einem persönlichen Ausstiegs-Szenario.

    Ich wuerde mal anregen zu definieren, was denn genau ein Crash ist.

    Das ist eben eine Frage der Perspektive, oder?

    Ich erinnere mich noch lebhaft an den Lehman Brothers Crash. Wäre jetzt nicht so ein Drama gewesen, wenn man die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen hätte. Stattdessen gab es Immobilien Enteignungen, quasi. Arg in den USA. Demnach ist meine Definition die, dass es dann einen Crash gibt, wenn wir zur Kasse gebeten werden, und das Geld von heut auf morgen nix mehr wert ist. Läuft aktuell soweit ich vernommen habe in Teilen Afrikas inkl. Lebanon und Pakistan an die Wand.