Beiträge von DidiRich

    Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, ich möchte nicht nachtreten und bin hier im Forum noch nicht so lange "aktiver". Ich frage mich nur wie Menschen auf das Forum hier kommen und scheinbar trotzdem an den ganzen Youtube-Videos von Finanztip oder der Seite Finanztip.de vorbeikommen?!

    An den Kommentaren von @Achim Weiss meine ich da auch immer eine gewisse Frustration heraus zu lesen :) .... die sich bei mir auch schon einstellt.

    Ich sehe da immer das Bild des dreckigen Bades, da stell ich doch auch nicht sofort eine Putzkraft für ein, sondern nehme selbst den Lappen - so wie es mir Mami gezeigt hat ... jetzt heißt die Mami hier eher Saidi von Finanztip .... aber der sagt einem doch auch wie die Basics funktionieren.

    so gefühlt wird es keinen Berater geben, der dir das Depot auflöst und nicht ein superschlaues und tolles Produkt hat, welches er stattdessen verkaufen möchte.

    Du bist hier in einem Selbstmacher-Forum unterwegs ... da wirst Du schlecht irgendwas hören, da DVAG & Co. alle ersteinmal den eigenen Profit im Sinn haben, und ganz sicher nicht den Vorteil deines Vaters.

    Am einfachsten ist es Dir die Finanztip-Videos auf Youtube anzuschauen. Es gibt glaube ich ganz gute Basics https://www.youtube.com/watch?v=72VhbF…fXtJDUQtbbY9SIG

    Bevor Du das wieder jemand anders regeln lässt, wäre mein Rat zur Sparkasse zu gehen und dort dein Anliegen vorträgst.

    Die Frage ist, was machst Du mit dem vielen Geld und ist Dir klar, dass Du vermutlich durch Gewinnrealisierung einen großen Batzen Steuern (vom Gewinn) zu zahlen habt?

    Beim Vermögen kann man Montessori nutzen, "Hilf mir, es selbst zu tun".

    Der Ton gefällt mir in diesem Thread so gar nicht =O

    Bei der geringen Restschuld und wohl einem gewissen Vermögen auf der andere Seite ist es ja auch Wurst und die Immobilieist nicht in Gefahr der Zwangsversteigerung durch die Bank ....

    Mal nicht ganz ernst gemeint: Könnte man mit einer Sondertilgung ist eine staatlich Spielbank gehen und dort einfach mal sein Glück versuchen, beim Roullette dürfte es der 35-fache Gewinn bei der richtigen Zahl sein, das wären immerhin 83.300 € Gewinn (35 x 2.380 €) und der Spaßfaktor wäre viel größer (und vermutlich auch kürzer) als so ein langweiliger Aktien Welt ETF (IE000OJ5TQP4).

    Ansich finde ich den Plan des Zinsdifferenzgeschäftes mit einem langweiligen Aktien Welt ETF zum Kreditzins aber ganz gut, wenn man mehr als nur 3 Jahre Zeit hat. Ich habe mich auch dazu entschlossen, habe aber noch 16 Jahre Zeit, was für meinen Geschmank aber auch fast ein wenig knapp ist.

    Ich schiebe mal nach, ohne die Antwort abzuwarten :)

    Wenn Du tatsächlich den Entschluss hast, dein Depot vollständig umzubauen, wäre ggf. auch ein ausschüttender ETF auf den MSCI World denkbar, mit 500.000 € sollte da deine "Zusatzrente" drin sein.

    Nachteil wäre natürlich, dass du da um die 150.000 € Gewinn realisiertst wenn ich richtig überhlagen habe ... also da ordentlich Kapitalertragssteuer fällig wäre.

    Was für Positionen hast Du denn im Depot? Wenn die Frage erlaubt ist? Vielleicht ja auch vernünftige Sachen :) (die Hoffnung darf man ja noch haben)

    Erstmal Danke für die Offenheit Arel ... ich lese immer viel mit, um aus den Fehlern anderer zu lernen und das eigene Umfeld mit der ein oder anderes Anektdote/Story aus diesem Forum zur Vernuft zu bringen.

    Was man erst lernen muss, dass der Depotstand scheißegal ist, wenn man selbst oder Angehörige richtige Probleme erfahren muss.

    Den Drang seine früheren Finanz-Fehler auszuräumen, kann ich verstehen, aber es wurde schon gesagt, ein paar mehr Wochen machen da keinen Unterschied.

    Ich denke Du stehst da finanziell auf relativ stabilen Beinen und solltest Dir vermutlich jetzt Gedanken machen wohin die Reise hin soll.

    So rein aus dem Bauch heraus (habe jetzt viele Beiträge selbst nur überflogen)

    0. DAB Depot sagt mir nichts und sorry, keine Zeit/Lust die Gebühren zu durchforsten, ggf. vorher in ein kostengünstigeres Depot (Finanztip Empfehlungen) umziehen.

    1. Wenn es Postitionen im Depot sind die dich ärgern und Du damit keine Gewinne (großen Gewinne -> Stichwort Sparerpauschbetrag -> Kapitalerstragsteuer vermeiden) realisiert würde ich das Depot erstmals davon befreien.

    2. Verluste kannst Du sowieso realisieren und gleich mit evtl. kleinen Gewinnen verrechnen lassen - hier auf die unterschiedlichen Verrechnungstöpfe achten (Aktien vs. Aktienfonds).

    3. Schau Dir das übrig gebliebene Portfolio an und entscheide dann weiter. Gerne nochmals hier oder einen neuen Beitrag ... wie du magst, dann ggf. mit Zahlen oder ohne ... ich persönlich würde frei gewordenes Geld welches Du in den nächsten 10+ Jahren nicht brauchst in nur einen ETF stecken (alternative zu den Klassikern wäre da auch SPDR MSCI ACWI IMI IE00B3YLTY66)

    Fazit beim Umbau die Steuer und die Kosten beachten ... und ggf. nur in einen ETF investieren ...

    da stimme ich WorriedDad zu, es kommt auf den Umstand "Geld in der Beziehung" an.

    Und es lohnt sich über eine Trennung nachzudenken ... zumindest hypotetisch. Denn pauschal im Streitfall wäre das Depot zu 50/50 zu teilen, sofern keine anderweitigen Nachweise oder Vereinbarungen dazu existieren.

    Als Beispiel, meine Frau und ich führen ein Gemeinschafstkonto über das sämtliche Einnahmen und Ausgaben der Familie laufen, jeder hat sein eigenes Taschengeldkonto und sein Depot für die Altersvorsorge. Seit kurzem haben wir zusätzlich ein Gemeinschaftsdepot für die Ablösung des gemeinsamen Immobilienkredits in 16 Jahren.

    Bei uns herrscht aber keine Trennung des Einkommens .... was im Bekanntenkreis immer Verstörung auslöst, da dort der Klassiker herrscht (Mann in Vollzeit übernimmt den Kredit, Frau in Teilzeit die Lebensmittel und Kinderkosten ... für Frau bleibt nichts mehr für die Altersvorsorge, Ehemann hat dickes Depot und meckert ständig, das mehr Geld übrig bleiben sollte)

    Als Hobby geil ... als Altersvorsorge und zum Sparen, wäre mit der Teil mit Kryptowährung zu viel, wobei ich es Dir wünsche, dass dir der von 5 % von selbst auf 25 % gewachsen ist :)

    Ich selbst hab 100 € aus Spaß in den Trump Coin gefeuert ... wäre ich mal lieber zur Spielbank gegangen, hätte ich noch ein Freigetränk bekommen :rolleyes: , meine Bitcoin-Position von 1000 € (in 01/2023 reingesteckt) habe ich größtenteils rausgeholt.

    Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, außer eben der ausschließliche Fokus auf die USA. der S&P 500 dürfte der Standard für die amerikanischen Homebuyers sein.

    Falls Du aber drumherum ein Portfolio bauen würdest, fände ich das klüger ... z.B. mit einem europäischen ETF (EuroSToxx600) und einem Schwellenland ETF.

    Wenn Du das dann machst, stellt sich aber die Frage, warum nicht nur einen weltweiten ETF (z.B. MSCI ACWI) der letztendlich auch ein Übergewicht an USA hat.

    Das Kind scheint schon in den Brunnen gefallen zu sein..... außer dem Basistarif in der PKV sehe ich nicht viele Optionen. Gegebenfalls kommst Du später auch aus dem Basistarif wieder heraus, aber das ist wohl eher schwierig.

    Ich würde mal mit deiner bisherigen privaten Versicherung sprechen, vielleicht sind die kulant oder nehmen dich mit einem Risikozuschlag wieder auf?

    Deine Altersrückstellungen in der PKV (sofern die schon gebildet wurden) sind mit dem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft schon flöten gegangen. Deshlab ist ja auch meist erstmal ein Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft sinnvoller.

    ich verstehe die Frage nicht. Der Schwiegervater (vertreten durch die Stieftochter) überweist dem Stiefsohn 20.000 € und zahlt auch die Notartkosten von 5.000 €. Wenn Sie entsprechend bevollmächtigt ist, sehe ich da kein Verbrechen.

    Handelt die Stieftochter gegen den Wunsch des Schwiegervater sollte dieser die Vollmacht widerrufen.

    Sich ungerecht behandelt zu fühlen oder ungerecht behandelt zu werden, ist kein Verbrechen. Der Schwiegervater kann mit seinem Eigentum machen, was er will (sofern er noch voll geschäftsfähig ist).

    Ich glaube wie @Depotfee , es macht Sinn das Gesamtvermögen Deiner Mutter zu betrachten und die Frage wer ihr Erbe wäre (Du allein?).

    Wenn Dein potenzielles Erbe über 400.000 € wäre, macht das durchaus Sinn, da dieser Freibetrag ja alle 10 Jahre zusteht, deine Mutter die also mit 90 dann nochmals 400.000 € steuerfrei vererben könnte.

    Abgesehen davon hätte ich für die Schenkung empfohlen ein seperates Deopt zu führen, wird deine Mutter z.B. Pflegebedürftig / Heim und kann die Kosten hierfür selbst nicht decken, zahlt hier das Sozialamt und fordert üblicherweise Schenkungen der lezten 10 Jahre von den Beschenkten zurück.

    Ob deine Mutter etwas von dem verschenkten Geld haben sollte ist wohl eine Frage zwischen Dir und Deiner Mutter, da solltet Ihr ehrlich drüber reden, vlt. will Sie das gar nicht?

    Gruß eines Beamten. Mache es nicht vom Preis abhängig, sondern von den Leistungen im Vertrag ... Den Sprung hatte die Debeka bei mir damals (2004 oder so) auch gemacht, ich glaube da unterscheiden sich die Versicherer nicht so dolle.

    Mach Dir Gedanken wegen Psycho- und Physiotherapie oder Kuren, da ist der Standard im PKV schlechter als in der GKV. Im jungen Alter macht man sich da keine Gedanken, wenn Du mal aber sowas brauchst und dann tausende € selbst aufbringen muss ist das Kacke.

    Ich würde da mal reinschauen, und mich an die dortigen Ratschläge halten

    Private Krankenversicherung (PKV)
    Schritt für Schritt zum richtigen PKV-Tarif
    www.finanztip.de

    einen Makler kannst Du ja mal beauftragen und das mit dem Angebot der Debeka vergleichen ... hätte ich damals auch machen sollen :S

    BU-Schutz mit steuerfreier „CashBack“ Option

    Habe ich bisher so noch nie gehört, klingt nicht uninteressant. Wobei eine Beitragsdynamik von 5 % schon ordentlich viel erscheint.

    Das Kontrahentenrisiko ist definitiv ein Nachteil, Vorteil wären ca. 4.000 € Steuerersparnis nach 31 Jahren (lässt man die Dynamik mal außen vor).

    Aber, wenn ich den Werbeflyer richtig vertehe, sofern Du tatsächlich berufsunfähig wirst, ist das Geld weg?! Das könnte ein ganz schöner Haufen Asche sein, die plötzlich in der Tasche des Versicherers landet. Das wäre mir zu heikel, und ich würde auch eher dazu tendieren Absicherung und Sparplan getrennt voneinander zu machen.

    Wenn man halt nur wüsste wie in 16 Jahren dir Kreditzinsen stehen ;)

    Ich werde das mal 3,5 Jahre machen und dann anschauen was nach der TrumpÄra übrig bleibt.

    Die Immobilie werde ich auch im Worstcase halten können, aber es wäre ein harter Schnitt und bis hinein in die Rente schuldbelastet.

    Daher plane ich mal nach den 3,5 Jahren in Zinsprodukte zu investieren, mit welchem Anteil ... muss man dann sehen


    Danke nochmals für deinen Tipp 12345

    Abgeltungssteuer von 26,375% auf die Erträge vom GMF bedenken! Für effektive 1,8% brauchst du vor Steuern einen Zins von mindestens 2,44% = (1,8/(1-0,26375)).

    Danke, aber ich brauche "nur" mehr als 1,3 % Darlehenszins, da sollten dann ca 1,8 % Guthabenzins ausreichend sein .... mehr wäre natürlich besser. Es fühlt sich nur immer noch ein wenig danach an, mit der Immobilie zu "zocken".

    Ich habe es jetzt durchgezogen.... falls es jemanden interessiert.

    Tilgung des Immokredits mit 1,3 % Sollzins auf von 2 % Tilgung auf 1 % Tilung reduziert. Der freiwerdende Betrag von 400 € im Monat wird in iShares MSCI ACWI UCITS ETF USD (Acc) investiert. Ich brauche das Geld in 16 Jahre und hoffe dass es gut geben wird 8o ... wobei ich mir noch Gedanken machen muss, ob ich nicht einen Teil der Sparrate in einen halbwegs sicheren Geldmarkt-ETF investiere, der bingt auch mehr als die mindestens angezielten 1,8 % Guthabenzins.

    Eigentlich sollte der MSCI ACWI ja eine sichere Sache sein bei 15 Jahren Laufzeit, aber zur Zeit kann man auch damit nicht mehr rechnen.

    Ich habe dort meinen BU-Vertrag "prüfen" lassen, welcher vor 5 Jahren über Hoesch & Partner vermittelt wurde, da habe ich vlt. ein paar Fehler gemacht und eher falsche Schwerpunkte gesetzt. Der Vertrag enthielt keine Rentensteigerung und war von der versicherten Rente zu klein ... die Optionen wurden mir aufgezeigt und Alternativen wurden aufgezeigt.

    Also bis jetzt habe ich positive Erfahrungen gemacht (Danke Herr Gollnow). Es werden umfängliche Unterlagen und Gesundheitsfragen gefordert, mind. 2 Tage vor dem Gespräch. Es werden anonymisierte Voranfragen gestellt um beim Termin dann schon sagen zu können ob mit Risikozuschlägen zu rechnen ist.

    Nachdem die Angebote auf dem Tische liegen, kann man sich entscheiden und macht dazu schon beim ersten Gespräch einen Folgetermin aus.

    Der Abschluss des Vertrages war (bisher) auch ganz einfach, der erste Beitrag wurde heute abgebucht, warte nur noch auf die Police .... danach gibt es dann ein ***** Sterne Rating :)

    Der Staat (also die Behörden) müssen auf Effizienz getrimmt werden. Ein Sondervermögen von 1 Billion Euro, was dann zu relevanten Anteilen bei Betratern und in Behördenbürokratie versickert, braucht keiner, das bringt auch nichts.

    Grüße aus einem Jobcenter ... da stimme ich Dir zu, aber dass hat ja die "Initiative für einen handlungsfähigen Staat" auch schon festgestellt. Man müsste ja die Sozialleistungen nicht zwingend kürzen, aber die Verwaltung schlanker und einfacher machen, dazu noch die Gesetze vereinfachen und Leistungen zusammenfassen ... ich glaube da wäre schon viel gespart. Müsste vermutlich nicht mal Mitarbeiter vor die Türe setzen, die Boomer gehen und ein paar Bürohengste könnten mal die Müllwerker und Straßenfeger unterstützen :thumbup:

    Deine Frage ist schon sehr speziell..... Google sagt dazu:

    Gesondert zu tragende Schulden, Erbfallkosten sowie Vermächtnisse sind Nachlassverbindlichkeiten, die aufgrund einer Verfügung des Erblassers von einem Erwerber gesondert zu tragen sind.

    https://helpdesk.stotax.de/filesystem/erbschaftsteuer/ErwerberWeitere.html#:~:text=Gesondert%20zu%20tragende%20Schulden%2C%20Erbfallkosten,Erwerber%20gesondert%20zu%20tragen%20sind.

    So spontan fällt mir schwer hier ein Beispiel zu finden. Ich könnte mir vorstellen, wenn eine Immobilie mit Grundschuld per Vermächtnis auf dich übergeht, dass dann natürlich die Grundschulden nicht auf die komplette Erbengemeinschaft verteilt werden, sondern nur auf dich.