Erstmal Danke für die Offenheit Arel ... ich lese immer viel mit, um aus den Fehlern anderer zu lernen und das eigene Umfeld mit der ein oder anderes Anektdote/Story aus diesem Forum zur Vernuft zu bringen.
Was man erst lernen muss, dass der Depotstand scheißegal ist, wenn man selbst oder Angehörige richtige Probleme erfahren muss.
Den Drang seine früheren Finanz-Fehler auszuräumen, kann ich verstehen, aber es wurde schon gesagt, ein paar mehr Wochen machen da keinen Unterschied.
Ich denke Du stehst da finanziell auf relativ stabilen Beinen und solltest Dir vermutlich jetzt Gedanken machen wohin die Reise hin soll.
So rein aus dem Bauch heraus (habe jetzt viele Beiträge selbst nur überflogen)
0. DAB Depot sagt mir nichts und sorry, keine Zeit/Lust die Gebühren zu durchforsten, ggf. vorher in ein kostengünstigeres Depot (Finanztip Empfehlungen) umziehen.
1. Wenn es Postitionen im Depot sind die dich ärgern und Du damit keine Gewinne (großen Gewinne -> Stichwort Sparerpauschbetrag -> Kapitalerstragsteuer vermeiden) realisiert würde ich das Depot erstmals davon befreien.
2. Verluste kannst Du sowieso realisieren und gleich mit evtl. kleinen Gewinnen verrechnen lassen - hier auf die unterschiedlichen Verrechnungstöpfe achten (Aktien vs. Aktienfonds).
3. Schau Dir das übrig gebliebene Portfolio an und entscheide dann weiter. Gerne nochmals hier oder einen neuen Beitrag ... wie du magst, dann ggf. mit Zahlen oder ohne ... ich persönlich würde frei gewordenes Geld welches Du in den nächsten 10+ Jahren nicht brauchst in nur einen ETF stecken (alternative zu den Klassikern wäre da auch SPDR MSCI ACWI IMI IE00B3YLTY66)
Fazit beim Umbau die Steuer und die Kosten beachten ... und ggf. nur in einen ETF investieren ...