Beiträge von DidiRich

    Hallöle,

    ich bin immer noch dabei meinen Eltern beim Umbau ihrer Depots mit etwas Rat zur Seite zu stehen.

    Nach ein paar Versuchen, werde ich hier nicht die Vermögenssituation meiner Eltern darstellen, das würde nur Kopfschütteln auslösen, es geht mir nur um den Depotumbau und die "Qualität" der UnionInvestment-Produkte richtig einzuschätzen.

    Ein "normales" Depot mit einem weltweiten ETF steht nicht zur Diskussion, daher muss ich mit UnionInvestment klar kommen. Auch gibt es wohl eine Depot-Version von UnionInvestment in dem man alle börsengehandelten Produkte bekommt, das kostet aber eine prozentuale Depotgebühr von über 1 % des Depotwertes (und daher indiskutabel).

    Derzeit vorhanden bei Union:

    UNIIMMO: Europa / WKN 980551

    Wert 19.000 € vor 21.07.2013

    UNIIMMO: Europa / WKN 980551

    Wert 6.000 € vor 21.07.2013

    UNIIMMO: Global / WKN 980555

    Wert 21.000 € nach 21.07.2013

    Privatfonds kontrolliert / WKN A0RPAM

    Wert 43.000 €

    Sparrate 500 € ohne Ausgabeaufschlag

    UNIGLOBAL -NET- / WKN 975027

    Wert 113.000 €

    Sparrate 1.750,00 € ohne Ausgabeaufschlag

    UNIOPTI / WKN A0KEBS

    Wert 154.000 €

    Ziel ist es, die Immobilienfonds (WKN 980551 & 980555) zurück zu geben und in den UNIOPTI / WKN A0KEBS zu schieben, da demnächst Cash benötigt wird für einen Hausbau (1-2 Jahre) ... es sind noch andere Geldreserven da, um das Projekt zu verwirklichen .

    Der Privatfonds kontrolliert / WKN A0RPAM scheint als Sicherheitsbaustein noch akzeptabel zu sein, reißt mich aber nicht vom Hocker und ich bin mir unsicher ob die Position durch den Sparplan noch weiter wachsen sollte und wenn ja in welchem Verhältnis dem anderen Sparplan. Alternativvorschläge als Sicherheitsbaustein?

    Der UNIGLOBAL -NET- / WKN 975027 soll bestehen bleiben und wird weiter bespart, da man Renditechancen haben möchte, dazu scheint mir das die gemanagte Alternative zu einem weltweiten MSCI ETF.

    Die Frage ist, ist der UNIOPTI / WKN A0KEBS ein anständiges Produkt und so wie ein Geldmarkt-ETF anzusehen? Also zum mittelfristigen Lagern von "Cash" für 1-2 Jahre? Oder ist das Risiko von Wertverlust hier zu groß?

    Darf ich nach eurer Einschätzung fragen?

    Ich kann Dir da mit persönlicher Erfahrung leider nicht helfen.

    Aus dem Bauch heraus, natürlich erst mal kein Angebot/Aufhebungsvertrag einfach so unterschreiben, ohne es geprüft zu haben

    und

    mal mit deiner Rechtsschutzversicherung sprechen (die bieten meistens ein Vorabgespräch mit einem Fachanwalt an) oder empfehlen Dir, je nach Lage direkt zu einem Anwalt zu gehen und lassen Dir eine Kostenübernahme für den Anwalt zukommen.

    Google sagt dazu:

    Kündigung und Abfindung bei Betriebsübergang | Die Kündigungsschutzkanzlei
    Nach einer Kündigung wegen Betriebsübergang haben Sie oft gute Chancen auf eine Abfindung. Wir erklären, was zu tun ist.
    www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de

    Tröstlich für deine Eltern ist immerhin, dass sie nicht bei der Kreissparkasse oder Volksbank genauso dämlich beraten wurden beziehungsweise auch noch in riskante Zertifikate reingetrickst wurden.

    Doch Doch, bei der VR-Bank ist der nächste Termin schon angesetzt, dort sind tolle Immobilienfonds im Portfolio des UnionInvestment-Depots <X ... verkaufe heute und erfahre den Preis in 6 Monaten ...

    Meine Eltern sind der klassische Fall für den ausgenommenen -ahnungslosen- Sparer. Und es ist eine Gradwanderung für mich, zumindest die gröbsten Fehler zu korrigeren.

    Aber in der VR-Bank-Filiale hat das Potential, dass mir da der Kragen platzt :cursing:

    Und, wie ist das Gespräch mit dem Allianz Vertreter gelaufen?

    Das Depot hat ganze 6.4 % in 10 Jahren hingelegt, der Vertreter hat eingestanden, dass das wohl nicht so gut lief und will meine Eltern bequatschen einen Teil im Depot zu belassen, mit dem Argument die Gebühren (Ausgabeaufschläge) wäre ja schon bezahlt. :S

    Er hat verschiedene Vorschläge gemacht - von denen mich nicht so wirklich etwas überzeugt:

    .....

    Kurze Erklärung zu den vorgeschlagenen Möglichkeiten:

    Allianz Mobil-Fonds

    • Anlageschwerpunkt: Investition in Euro-denominierte Anleihen mit kurzer bis mittlerer Laufzeit und Investment-Grade-Rating.

    • Rendite: In den letzten fünf Jahren erzielte der Fonds eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 2,98 %.

    • Volatilität: Die Volatilität lag in den letzten fünf Jahren bei etwa 1,45 %, was auf moderate Wertschwankungen hindeutet.

    Allianz VarioZins

    • Anlageziel: Langfristiges Kapitalwachstum oberhalb der durchschnittlichen Rendite der europäischen Geldmärkte in Euro durch Investitionen in globale Rentenmärkte mit Fokus auf variabel verzinsliche Anleihen (Floating Rate Notes).

    • Anlageschwerpunkt: Der Fonds investiert hauptsächlich in variabel verzinsliche Anleihen oder Anleihen mit einer Restlaufzeit von maximal drei Jahren.

    • Nachhaltigkeitsansatz: Fördert ökologische und soziale Merkmale und schließt Investitionen in bestimmte Branchen wie Rüstung und Tabak aus.


    Option 1: Klassische Geldmarktstrategie

    - 200.000 € auf das Geldmarktkonto (aktuell 1,0 % Verzinsung, Zinssätze können sich verändern)

    - 228.000 € in den Allianz VarioZins (Geldmarktnaher Fonds mit aktuell 2,5 %, ca 1%-bis 1,5% über Geldmarktniveau, aber anfällig für Zinssenkungen)

    Vorteil: Sehr liquide, geringes Risiko, sofort verfügbar

    Nachteil: Sinkende Zinsen könnten die Erträge weiter reduzieren

    Option 2: Mobilfonds – Höhere Rendite bei moderatem Risiko

    - 200.000 € auf das Geldmarkkonto

    - 228.000 € in den MobilFonds (Euro-Anleihen mit kurzer Restlaufzeit von 1,7 Jahren, Bruttorendite ca. 3,4 %, Gesamtkostenquote nur 0,15 %)

    Vorteil: Deutlich höhere Verzinsung als Geldmarktprodukte, stabil durch Anleihen mit guter Bonität

    Nachteil: Leichte Kursschwankungen möglich, aber aufgrund kurzer Laufzeit sehr überschaubar

    Option 3: Flexible Mischung für optimale Diversifikation

    - 100.000 € auf das Geldmarktkonto

    - 100.000 € in den Allianz VarioZins

    - 100.000 € in den Allianz MobilFonds

    - 128.000 € in das Allianz ParkDepot (Festzinsanlage mit 2,5 % p.a. für jeweils 3 Monate Laufzeit)

    Vorteil: Breite Streuung auf unterschiedliche Anlageformen, teilweise flexibel verfügbar, dennoch attraktive Verzinsung

    Nachteil: Etwas komplexere Struktur, aber sehr gut diversifiziert

    Unsere Empfehlung

    Da Ihre Eltern in 1,5 bis 2 Jahren auf das Geld zugreifen möchten und ein kostenbewusstes Investment gewünscht ist, halten wir Option 2 (Mobilfonds) oder Option 3 (Mischlösung) für besonders sinnvoll. Der Mobilfonds bietet eine sehr attraktive Rendite bei minimalen Kosten und bleibt innerhalb des geplanten Anlagehorizonts stabil.

    Vorab: als Allianz-Aktionär freue ich mich, dass deine Eltern sich für diese aktiv gemanagte Vermögensverwaltung entschieden haben.

    Das sichert mir im Mai 2025 meine satte, steigende Dividende.

    Ich lass Dir die Adresse meiner Eltern für einen Geschenk-Korb zukommen 8o

    Danke, also sehe ich das richtig, dass nur Allianz-Produkte in das Depot können oder dieses seltsamte Park-Depot der Allianz in Frage kommt?

    Aber vielicht tuen sich ja noch Wunder auf und wir holen die Kohle da raus und feuern das alles in klassisches Tagesgeld über Weltsparen.de (dazu konnte ich meine Eltern schon mal überzeugen).

    Wie kann man nur soviel Geld anhäufen und keine Ahnung von Geldanlage haben?! ||

    By the way.

    Meine Eltern ein vernünftiges Depot zu eröffnen und das dort einfach zu managen, wäre ein aussichtsloser Vorschlag, da der Bub (ich) keine Ahnung von Geld hätte (obwohl weltweite ETF mit Wertsteigerung von 60 % im Depot rumfahren). Dabei sein soll der Bub trotzdem mit um die Eltern vor finanziellem Unheil zu bewahren ... da Mutter schon mal am Telefon für 10.000 € Knock-Out-Zertifikate investiert (also verloren) hat.

    ^^

    Hallo zusammen,

    ich habe mich heute (Mo 10.02.2025 um 10:00 Uhr 8o ) kurzfristig zu einem Termin meiner Eltern (beide 75 Jahre alt) beim Allianzvertreter vor Ort eingeklinkt. Eigentlich hatte ich mir geschworen, meinen Eltern keine Ratschläge in Sachen Geld zu geben, da da Welten dazwischen liegen.

    Mein Problem. Sie haben ein Allianz AktivDepot mit 350.000 €, demnächst brauchen Sie vermutlich das Geld um nochmals altersgerecht zu Bauen (keine Sorge, es ist auch noch ein zweites Problem-Depot mit Asche bei der UnionInvestment da =O ). Ich wollte vorschlagen, alles in einen Geldmarkt-ETF umzuschichten, um das Geld quasi in risikofreie/sofort abrufbare Geschichten umzuwandeln.

    Geht das bei diesem wunderbaren Allianz AktivDepot überhaupt, in einen guten Geldmarkt-ETF umzuschichten oder gibt es da nur die teuren Allianz-Alternativen?

    Sorry, werde nicht so recht schlau aus googeln und der Allianz-website.

    Gegenteiliges habe ich aber gar nicht behauptet.

    Ich hab es ja nicht böse gemeint ^^ wollte nur ergänzen, dass es nicht "nur" am Kaufpreis (des Grundstücks) hängt.

    Ich verstehe das Konstrukt und den Sinn dahinter nicht, und je nachdem was für ein findiger Steuerbeamter beim Finanzamt sitzt, stellt der sich ähnliche Fragen .... ob jemand da die Grunderwerbsteuer schön rechnen will ...

    Bei Bauten auf fremdem Grund und Boden wird zivilrechtlich der Eigentümer des Grund und Bodens auch Eigentümer des Gebäudes --> haufe.de

    Ist ein bischen so, als würde ich einem Fremden mein Bargeld auf dessen Konto einzahlen, aber vielleicht bin ich da zu misstrauisch?! :/

    Die Grunderwerbssteuer bemisst sich doch am Kaufpreis (des Grundstücks). Somit spielt es IMHO eigentlich keine Rolle, was da auf dem Grundstück drauf oder nicht drauf ist.

    Steht ein Haus drauf, ist der Kaufpreis höher und damit die Grunderwerbsteuer. Wenn da schon was drauf steht, könnte jemand darauf kommen, hier durch einen zu niedringen Kaufpreis Steuern "sparen" zu wollen.

    Nun zum Eigentlichen, die Besitzerin vom Grundstück soll dies auch weiterhin Bleiben und auch im Bauplan drinstehen.

    Oder sollte schon vorher eine GBR gegründet werden die wo alle Beteiligten dabei sind. 3 Personen wären das.

    Das verstehe ich beim besten Willen nicht, warum die Besitzerin, das auch (erstmal) bleiben soll, wenn Du und dein Bruder darauf baut und ihr das abkaufen wollt.

    Ihr müsst das Grundbuch sowieso ändern, egal ob die GbR rein soll oder gleich Du/Dein Bruder. Klar, kann man in der GbR die Anteile hin und her schieben ohne laufende Grundbuchänderungen, da sehe ich aber für das private Wohnhaus keinen Sinn drin, da klingt die GbR für mich eher nicht sinnvoll und birgt eigene Risiken (Insolvenz eines Gesellschafters z.B.).

    Da aber alle Fristen abgelaufen sind hätte die Gemeinde als erstes das Recht auf den Rückkauf des Grundstücks.


    In der Gemeinde wurden nun letzte Fristen gesetzt für etwaige Bebauung festgelegt.

    Zum 13.02. muss ein Eingabeplan vorliegen und zum 01.08.2025 muss der Rohbau stehen.

    Ich denke mit der Gemeidne kann man reden, wenn jetzt akut ein Tätigwerden nachgewiesen werden kann (Notartermin, Bestätigung des Planers usw.), damit die Frist auch noch ein allerletztes mal verlängert werden kann :)

    https://www.finanztip.de/baufinanzierung/ < schau Dir das erst mal an

    Ganz ehrlich, ich bin 2021 zu einem Kreditvermittler (Interhyp) gegangen um die Finanzierung zu machen und war dort auch schon 2020 um die Lage mal unverbindlich zu checken (wieviel Kredit geht zu welchen Konditionen). So würde ich Dir das jetzt auch schon raten.

    Ich habe damals in Absprache mit dem Mitarbeiter von Interhyp einen kleinen Teil des Eigenkapitals nicht mit in die Finanzierung eingebracht (da die Kapitalerträge aus einem uralten Bausparer mit 4,5 % höher waren als die Kreditzinsen von 1,3 % und die Summe dann zum Ablösen eines kleineren Kfw-Förderungkredits-nach dessen Fälligkeit- genau reicht).

    Umso mehr Eigenkapital ihr einbringt, umso günstiger der Zins, das ist ja kein Geheimnis und je eher ist die Kreditwirtschaft bereit von Ihren Voraussetzungen herunter zu gehen, was das Einkommen betrifft.

    Etwas komisch ist der Gedanke bevor Du dein gesamten Eigenkapital da miteinbringst, eine Sicherheit von deinen Eltern einbringen zu wollen. Aber bei dem Gedanken wird auch der Berater oder die Bank etwas kritisch hinterfragen.

    Gruß eines Beamten .... im sozialen Bereich.

    Die Amtshaftpflichtversicherung sollte dann auf jeden Fall gemacht werden, wenn durch eine Pflichtverletzung eine Person zu (immatriellen) Schaden kommen sollte und Du mitverantwortlich bist. (Jugendamt, Erzieher, ...). Der Zusatzbaustein ist im Normalfall recht günstig

    Eine Schlüsselversicherung für Schließanlagen wäre sinnvoll, falls Du mal deinen Dienstschlüssen verlieren solltest und die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden müsste.

    Vermögensschadenversicherung ist im Normalfall teurer und bietet sich an, wenn Du viel Geld bewegst (Kämmerei, Kasse, Ausschreibungen) und hier durch einen Fehler der Behörde ein finanzieller Schaden entsteht, wobei viele Behörde so eine Versicherung für alle Mitarbeiter haben (teilweise aber mit hohen Eigenbeteiligungen ... bei mir ist z.B. alles über 3000 € Schaden durch den Arbeitgeber abgedeckt).

    Diensthaftpflichtversicherung
    Wie Beamte, Lehrer und Co im Ernstfall abgesichert sind
    www.finanztip.de

    Du solltest aber den privaten Teil deiner Haftpflicht nicht vergessen und hier die wichtigen/guten Sachen absichern, das ist fast wichtiger, da hier wohl eher ein Haftungsfall eintreten wird, vermutlich.

    Private Haftpflichtversicherung
    Gut abgesichert für weniger als 5 Euro im Monat
    www.finanztip.de

    Der Platzhirsch dürfte vermutlich die Debeka sein, allerdings finde ich da die Privathaftpflicht nur gut, könnte besser sein.

    Das ist ein bisschen wenig Info. Bist du aktuell schon durch Kredite belastet (für die beiden Wohnungen) und passt das Einkommen nicht dazu wird es schwierig mit einem Kredit.

    Aber Gott sein Dank gibt es neben diesem tollen Forum eine Seite von Finanztip

    Kreditvergleich: So findest Du einen günstigen Kredit ✅
    Dein Guide zu günstigen Krediten: Top Kreditangebote 2024 vergleichen ✓ Tipps & Hinweise zur Kreditvergabe ✓ Test & Vergleich der besten Plattformen ✓
    www.finanztip.de
    Verbraucherkredit - Verbraucherschutz bei Krediten
    Wenn Du als Verbraucher einen Kredit aufnimmst, bist Du durch den Gesetzgeber besonders geschützt. Wir erklären Dir, welche Pflichten die Bank Dir gegenüber…
    www.finanztip.de

    Hallo Vivien,

    die Höhe des Elterngeldes wird anhand des Nettoverdienstes des Jahres vor Geburt des Kindes berechnet. Der nachträgliche Steuerklassenwechsel wirkt sich nicht auf die Höhe des Elterngeldes aus. Direkte Steuerabzüge gibt es auf das Elterngeld nicht, wird sich aber dennoch auf die Steuerhöhe in der Steuererklärung aus.

    Um jetzt möglichst viel Geld zu haben, kann dein Mann in die Steuerklasse 3 wechseln (sofern ihr beide noch 4/4 habt), ob dabei eine Steuernachzahlung am Ende des Jahres herauskommt, kann ich Dir aber aus dem Bauch auch nicht sagen.

    Es gibt aber diverse Rechner im Netz, um auch rauszufinden, welche die optimale Steuerklasse beim Wiedereinstieg in den Job ist https://www.steuertipps.de/service/rechne…r-steuerklasse/

    Es tut mir leid, da bin ich etwas kritisch.

    Die Kombination aus Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung macht oft nicht so viel Sinn, da die Summen nicht einfach und unabhängig voneinander angepasst werden können.

    Ich hätte empfohlen eine BU unabhängig vom Vermögensaufbau zu machen und den Vermögensaufbau über einen ETF-Sparplan.

    Wie alt sind denn die Kinder und sind beide gesund/fit?

    Kann die BU ggf. alleine bei der Allianz fortgeführt werden und die inkludierte Rentenversicherung still gelegt werden?

    Was ist denn der Wert der Versicherung?

    Kann man sagen, welcher Beitragsanteil in die Rentenversicherung geht und welcher in die BU-Versicherung?

    Ich bin Beamter und selbst bei der Debeka versichert. Das ist glaube ich einer der größeren Versicherer bei dem viele Beamte sind (soll aber nix über die Qualität sagen).

    Grundsätzlich bieten fast alle privaten Krankenversicherungen einen Beihilfeergänzungstarif an, sonst wäre man ja als Beamter überversichert, da die Beihilfe je nach Lebenssituation 70% oder 50 % der Krankenkosten zahlt.

    Das wichtigste hier wäre tatsächlich ein Makler der verschiedene Gesellschaften und verschiedene Tarife vergleicht und aufbereitet, speziell zu dem was Dir bei der privaten Krankenversicherung wichtig ist.

    Man sollte auf den offenen Hilfsmittelkatalog achten und nicht allzuviel auf die Beitragsrückgewähr achten (da kommt bei vielen die Gier ... ich kann ja Beiträge zurückbekommen und damit "sparen").

    Ich bin im Freundeskreis (enger und kleiner Freundeskreis) und in der Verwandschaft relativ offen mit Geldfragen. Ich sage auch was ich verdiene, was ich für den Hauskredit berappe, was das Haus gekostet hat und wie ich mein Geld anlege. Natürlich nur wenn es das Thema hergibt :) ungefragt laber ich auch keinen zu .... Die Freunde die das wissen, fragen mal ab und zu, wie ich das so mache. Meine Erfahrung zeigt aber, dass sich bisher niemand an ein eigenes Depot mit weltweitem ETF herangetraut hat, die gehen alle zur Versicherungsvertreter oder der Hausbank und lassen sich im besten Fall noch eine Fondspolice aufschwatzen.

    Selbst beim ETF-Sparplan fürs Kinderdepot (mit Steuerfreiheit durch eine Nichtveranlagungsbescheinigung) konnte ich die deutschen Sicherheitssparer nicht überzeugen ... Nachdem ich das mal hier jetzt aufgeschrieben habe, bin ich irgendwie deprimiert || :S

    Ich denke auch, dass das ohne Makler geht, wenn die Lage halbwegs ist und es schon Interessenten gibt. Ob Du dann "den" richtigen Marktpreis erzielst, ist dann zwar schon eine kleine Frage, aber das kriegt man auch hin, wenn man einfach schaut wie andere Immobilien im Ort verkauft wurden (oder Aushänge in den Banken oder Immoscout).

    Interessant für Deinen Käufer wäre, was er für das Inventar zahlen soll und was für die Immobilie selbst, da er auf für das Inventar keine Grunderwerbssteuer zahlen muss .... da lässt sich ein wenig tricksen .... das machts Deinem Käufer leichter und Dir tut es nicht weh.

    Zwecks Haftung, wird das normalerweise beim Notar ausgeschlossen. Da wäre der Käufer meines Erachtens auch selbst Schuld, wenn er das Ding ohne einen Gutachter/Sachverständigen kauft.