Bis es soweit ist, hat sich das mit der Verrentungspflicht für Riester dann ja hoffentlich erledigt ![]()
Beiträge von Alex777
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Mit dem FTSE All-World A1JX52 hat noch nie jemand was verkehrt gemacht. Der hat zwar die geringste Ausschüttung von den Dreien, aber da kannst du bedarfsgerecht per Entnahme nachhelfen.
Die anderen beiden sind halt vor allem Themenwetten auf dividendenstarke Firmen. Kann klappen, muss aber nicht.
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Der Vorteil vom DBX0AN ist die große Liquidität und enge G/B-Spannen. Da kann man für einen Tag reingehen. Beim ausschüttenden Parallelfonds DBX0A2 ist die G/B-Spanne idR. schon deutlich größer.
Das mag gut sein. Es gibt schon Gründe wieso der DBX0AN oft zuerst genannt wird. Allerdings stört mich bei einem Tag auch die Vorabpauschale nicht. Sicherlich muss man vorher einfach wissen, was man möchte.
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Ich könnte mir vorstellen, dass es bei vielen komisch ankommt, wenn sie auf ihren Geldmarktfond noch „draufzahlen“ (=Steuer auf die VAP), aber der GMF die Erträge einfach intern akkumuliert.
Ein ausschüttender GMF (wobei wir ja annehmen: Ausschüttung = Ertrag < Basisertrag) ist da vielleicht bequemer, weil er mehr so funktioniert wie Tagesgeld, wo die Zinsen laufend nach Steuer ausgezahlt werden.
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Da könnte sich ein ausschüttender Geldmarktfond vielleicht anbieten. Dann versteuerst du halt deine Erträge und das wars. Produkte wie den A0F426 kannst du bei vielen Direktbanken kostenlos über die Fondsgesellschaft erwerben und zurückgeben.
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Erzähl doch mal zu Deinen Gründen für Sartorius und warum Du sie immer noch hast
Ich hatte 2019 mal eine Projektzusammenarbeit mit denen. Als sie dann ihren Lauf an der Börse hatten, habe ich mir mal ein paar Anteile ins Depot gelegt. Zugegeben, das war noch zu einer zeit, wo mein Fokus auf ETF nicht so gefestigt war wie heute.
Warum ich sie noch habe? Joa, das ist die Frage. An sich war die Idee meine Aktien-Altbestände nach und nach ins Kinderdepot zu schenken und dort zu verkaufen. Aber es gäbe sicher auch gute Gründe das einfach heute direkt auf ETF umzustellen.
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Wie du das persönlich am liebsten umsetzt, da möchte ich dir garnicht rein reden. Das wird schon irgendwie passen.
Wichtig finde ich aber, festzustellen, wer eine regelmäßige Auszahlung haben möchte, der ist nicht gezwungen sich vermeintlich zahlungsstarke „Dividendentitel“ ins Depot zu legen. Da kriegen wir dann auch wieder die Kurve zurück zum DAX. Stattdessen kann man sich auch schön breit marktbreit diversifiziert aufstellen und einfach passend Entnehmen. Das geht sogar bei einem ausschüttenden ETF

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Dafür versteuerst du nur den Ertragsanteil. Bei einer Dividende immer die volle Zahlung. Hat alles Für und Wider.
Wer mag, kann sich da natürlich gerne vorher mit den bekannten LIFO-statt-FIFO Tricks behelfen. Beispielsweise mittels Übertrag auf ein Zweitdepot bei der selben oder einer anderen Depotbank.
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Welche Broker bieten denn aktuell einen?
Flatex sollte den haben. Sonst noch FNZ, falls man da ein frei verfügbares Portfolio hat. Laut Suche angeblich auch der S Broker über die Supporthotline.
Vielleicht gibts noch weitere? Würde mich interessieren.
Edit: möglicherweise auch die Targobank, dort wohl gegen Gebühr.
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Mir erscheint der Rechenweg von Alex777 plausibel.
Unterschiede kann es geben, falls Kirchensteuer fällig wird. Ich gehe von 0% aus. Je nach Bundesland könnten noch 8 oder 9% dazu kommen. Das berücksichtige ich nicht, bei Finanztip wird das typischerweise als Worst-Case Angabe einbezogen.
Außerdem gehe ich konsequent von 30% Teilfreistellung aus. Also das Szenario eines Aktien-ETF. Das findet sich im zweiten "mal 0,7"-Term wieder (1 - 0,3 = 0,7).
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Eine „gehörige VAP“ wird es in diesen Fällen von der Logik her nicht geben.
Naja, je nach ETF liegt die Ausschüttungsquote irgendwas bei 0,9 und 1,7%. Jedenfalls bei den gewöhnlichen Weltweit-ETF die hier gerne genommen werden.
Beim Basiszins von 3,2% und dem allgemeinen Faktor von 0,7 kommst du mit 3,2%*0,7=2,24 % Basisertrag halt schon regelmäßig darüber raus. Ja, Ausschüttungen werden angerechnet.
Und ja, effektiv merkst du nur die Steuer auf die VAP und nicht die VAP selber. Aber so ganz unter den Tisch fallen lassen kann mans nicht. Jedenfalls sollte man mal den Kontostand zu. 2.1. im Blick gehalten. Gerade dann wenn man sich an der Autowiederanlagefunktion der Erträge erfreut.
Ich würde schätzen, es gibt halt echt viele Leute die dieses (leidige) Thema garnicht auf dem Schirm haben. „Ich hab ja einen Ausschütter!“.Aber naja, selbst bei 3,2% sprechen wir ja von einer Steuerzahlung von 3,2%*0,7*0,7*26,375%=0,41%. Geht so.
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Das wird aber eine tolle Überraschung für alle Ausschütter-Freunde, wenn’s dann trotzdem noch ne gehörige VAP gibt.

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Hier im Forum sind Sie also schon mal nicht zu finden die 'typischen Anleger'.
Und das ist ein Riesen Glück! Wer kennt sie nicht, die Zeiten in denen man die geheimen Aktientipps gesucht hat, mit denen neuen Stars am Börsenhimmel. Die Zeiten in denen ein Depot mit drei verschiedenen Firmen als gut diversifizierte Anlage galt. Die Zeiten wo man der Hauptversammlung entgegengefiebert hat weils dann Dividende gab.
Der typische Anleger ist eben in Deutschland leider der, der er schon immer war. Finanziell ungebildet, umgeben von Möchtegern Informationen. Sicherlich kommt da jetzt inzwischen auch eine Generation nach, die halt ETFs statt Aktien auf Trade Republic pickt. Aber ist da die Informiertheit besser?
Mich freut es sehr, dass es hier und da Informationsquellen wie Finanztip gibt, die diese ganzen alten Weisheiten mal hinterfragen. Ich bin froh kein typischer Anleger mehr zu sein.
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Nachdem ich bereits im Januar 2025 meine letzten SAP Aktien ins Kinderdepot abgegeben und dort verwertet habe, wollte ich mich hier doch mal im Rahmen dieses Themas mit einer weiteren Aktie outen. Aber oh Schreck, die sind ja garnicht mehr im DAX 40! Jetzt kann ich nurnoch mit einem MDAX-Titel aufwarten. Muss auch genügen.
Ein paar Anteile der Sartorius AG verstecken sich noch im Portfolio. Nachdem ich die zu Beginn der Coronazeit ins Depot gelegt hatte, habe ich’s mit dem Buy and Hold wohl zu gut gemeint. Im Rückblick hätte ich wohl November 2021 mal über einen Verkauf nachdenken sollen.
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Den aktuellen Stand kannst Du übrigens direkt beim UBA nachschauen. Hier im kleinen blauen Infokasten unter dem Inhaltsverzeichnis.
Vollzug 38. BImSchV: Anrechnung von Strom für ElektrofahrzeugeWer in Deutschland Kraftstoffe in Verkehr bringt, muss die Treibhausgasemissionen reduzieren, die bei der Nutzung entstehen. Auf diese…www.umweltbundesamt.de
Aktuell sind sie scheinbar mit Anträgen aus der Woche vom 6. November befasst. -
Dass in einem gut diversifizierten Depot der DAX keine Rolle spielen sollte, hat damit nichts zu tun.
Naja im Prinzip sagt Finanztip aus guten Gründen immerzu, egal wie die Kurse stehen, dass die Anlage auf eine Index wie den DAX viel zu wenig streut. Verglichen mit einen Kaliber wie dem MSCI World sind die 40 DAX Titel einfach ein Klumpenrisiko.
Dass es nun einen Medienwirksamen Anlass gibt, 25.000 Indexpunkte, sich das mal wieder anzuschauen. Joa. So wie jeden anderen Tag auch. Dann nur ohne Tagesschaubericht.
Geht halt um die Botschaft: raus aus der Länderwette. Rein in ein marktbreites Investment.
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Im Prinzip das was Tomarcy sagt, nur eine kleines Detail. Ich persönlich würde mir Anleihen nicht gesondert ins Depot legen. Ein ETF sollte genügen. Da kannst du dich ganz nach Lust und Laune an den Empfehlungen von Finanztip orientieren.
Solltest du allerdings sagen, hey das mit den Anleihen passt zu mir, dann könnte stattdessen vielleicht eine Anlage in das ETF Produkt „Lifestrategy 60“ des Anbieters Vanguard interessant sein. Hier werden die Anleihen direkt in einem ETF mit den Aktien kombiniert. Da hast du weniger Aufwand und auch steuerliche Vorteile.
Aber sonst eigentlich so wie Tomarcy schreibt, nur ich würd einfach den finanztip 1-ETF Prinzip folgen.
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Ohne klickt noch wer auf "CFD" und fragt wieso ich mit so unseriösem zockerkram ankomme

Mir gehts um die hier: https://www.trading212.com/de/imprint nicht die Zypern Hokus Pokus Limited