Beiträge von Alex777

    Nunja. bisher lief T212 für mich gedanklich in einer reihe mit anderen ausländischen CFD-Buden wie eToro und XTB. Sprich da hat man die Finger von gelassen.

    Jetzt mit dem Markteintritt als regulierter deutscher Broker ändert sich das in meinen Augen: hier werden ja gerne die Angebote der Neo-Broker mit Zinskonto wie Scalable oder Trade Republic diskutiert. Da scheint das Angebot von T212 nun eine echte Konkurrenz darzustellen.

    Mit 24h-Bruchstückhandel, Sparpläne auf Wertpapierkörbe ("pies") und täglicher Zinszahlung aufs Verrechnungskonto sind da durchaus auch echte neuerungen dabei, die es in deutschland so einfach nicht gab.

    Ob ich das nun bewerbe, wenn ich frage ob hier schon jemand erfahrungen sammeln konnte? Ich denke nicht. Aber du bist gerne eingeladen zu schreiben, was dir gefällt oder halt auch nicht. Eins habe ich schon gefunden: Wenn man die Steuerseite bis unten durchließt steht da, die Vorabpauschale wird erst im kommenden Steuerjahr automatisch behandelt. Nicht so cool, aber wohl auch nur eine Frage der Zeit.

    Trading 212 war als englisches FinTech-Unternehmen und CFD-Broker in Deutschland bislang eher exotisch. Besonders eine Anlage in CFD ist typischerweise keine empfehlenswerte Idee und daher flog dieser Anbieter lange Zeit unter dem Radar vieler Sparer.

    Seit heute ist Trading 212 in Form der FXFlat Bank GmbH ein in Deutschland steuereinfacher Broker. Damit rückt T212 mit seinem Angebot nun zurück ins Interesse und macht hierzulande etablierten Neo-Brokern Konkurrenz.

    Zwar bietet T212 neben dem Broker-Depot „Invest“ weiterhin CFD-Produkte an, aber in diesem Thema soll es um die regulierten Anlageformen in Wertpapiere sowie das zugehörige Zinskonto gehen.

    https://www.trading212.com/de/invest

    Hatte schon jemand Gelegenheit das neue Angebot auszuprobieren? Welche Erfahrungen konntet ihr dabei sammeln?

    Wer ein eAuto hat, der kennt es bestimmt schon: mit Verkauf der THG Quote lässt sich jedes Jahr aufs neue eine kleine Prämie sichern.

    Während 2024 und 2025 eher so 100€ bei seriösen Anbietern mögich waren sieht es für 2026 wieder deutlich besser aus. Stand heute (5.01.2026) konnte ich eine Prämie von 299€ bei verschiedenen Anbietern finden. Beispielsweise über den Vergleich bei Verivox: https://www.verivox.de/elektromobilitaet/thg-quote/

    Daher eine kleine Erinnernung für alle, sich mal wieder mit der THG Quote zu befassen.

    Denkt daran, die Prämie wird nur ein mal pro Fahrzeug und Kalenderjahr gezahlt. Achtet also darauf, ob der Anbieter die Vermarktung eurer Quote auf das aktuelle Jahr beschränkt, oder ob er im Hintergrund versucht durch laufzeit in Monaten direkt für zwei Jahre zu vermarkten. Ich beschränkte das Mandat immer aufs laufende Jahr.

    Was die Gestaltung deines Portfolios angeht, bin ich inhaltlich bei den Vorschlägen von Saarlaender und Einundzwanzig : es ist sinnvoller dein Risiko über deine Aktienquote zu steuern. Statt Wetten auf einzelne Titel einzugehen und per Stock Picking das Glück heraus zu fordern kannst du einfach per moderatem Hebel deine Exposition zum Marktrisiko über 100% steigern. Außerdem bleibst du dann steuerlich effizient da du im Zweifel ETF-Verluste (=sonstige) und keine Aktienverluste generierst.

    Ich würde einen Marktbreiten All-World ETF (ACWI, FTSE AW oder ACWI IMI) mit dem Awumbo also 2x Leveraged World oder wenn du eine US-Exposition wie im eigentlichen MSCI World anstrebst mit dem 2x Lev USA, also Amumbo, kombinieren. Die genaue Verteilung kannst du dir dann einfach danach überlegen ob du offensiv oder wirklich aggressiv am Marktgeschehen teilhaben willst. Aber in jedem Fall bist du passiv und nicht aktiv unterwegs. Damit bleibt dein Investment auf Autopilot zum Ziel.

    In der historischen Rückschau hätten sich effektive Hebel von 1,3x bis 1,5x bewährt, ohne gänzlich extreme Drawdowns bei Markteinbrüchen hinnehmen zu müssen. Beispielsweise also eine Mischung von 70% ACWI und 30% Awumbo. Oder halt 50:50.

    Solltest du unbedingt noch eine Sektorwette eingehen wollen, einfach fürs Gefühl, dann ist das vielleicht nicht sinnvoll begründbar, aber hier würde sich meiner Auffassung nach dann eher 5% 2x Lev Nasdaq als 10% einfacher Nasdaq anbieten. Da hast du dann eine selbstverstärkende Trendfolgestrategie als deinen Satelliten. Hop oder Top.

    Bei crypto halte ich mich raus. Meiner Überzeugung entspricht es nicht. Ich halte es für Bauernfängerei (auch wenn die schon 10+ Jahre gut klappt).


    Insgesamt wärst du damit immernoch mehrheitlich prognosefrei und Aufwandsarm investiert. Nachsteuern dann einfach indem du deine positionsgrößen variierst.

    Nein, genau dieses Szenario ist bei den Hebel-ETF ausgeschlossen. Es gibt keinerlei Nachschusspflicht. Maximal lässt sich wie bei gewöhnlichen ETF auch der Angelegte Betrag verlieren, nämlich dann, sollten die ETF-Anteile wertlos werden. Bei den speziellen ETF Amumbo =
    USA, Awumbo = World ist aber auch das im Rahmen der allgemein vorstellbaren Szenarien auszuschließen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass sich Verluste im Fall eines lang anhaltenden Abwärtstrends durch den täglichen Hebel selbst verstärken würden. Daher gehe ich hier anders als von den bekannten -50% Drawdown beim MSCI World eher von einem Worst-Case von -80% aus. Das ist vorstellbar.


    Dir 123% ergeben sich rechnerisch, da ca. 23% auf die Hebel ETF mit täglichem Hebel von 2x entfallen.

    77% + 2 * 23% =123 % effektive Aktienquote (minus Verschnitt).

    Deine Aktienquote ist aber nicht 98%, oder?

    Naja da kommts ja immer drauf an wie man rechnet. Ich bin hier in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt, da habe ich ob ich will oder nicht das Glück, eine Anwartschaft auf eine gesetzliche Rente zu erwirtschaften. Davon abgesehen, also wenn wir jetzt nur mal an das liquide Vermögen denken, dann bin ich da schon recht offensiv aufgestellt, bei der Aktienquote. Ja, das ist so. Also naja ich hab’s jetzt nicht auf den Cent genau gerechnet, aber lass es 97% sein. Jedenfalls deutlich oberhalb der 90% sicherlich.

    Speziell ist bei mir aber vor allem auch, dass die Aktienquote technisch sogar höher liegt, als mein liquides Vermögen. Ich hatte mich ja im Bereich des Amumbo ETF aufgeschlossen gezeigt. Das hier ist noch einigermaßen aktuell: RE: Heiliger Amumbo - 2-fach gehebelter ETF

    Damit ergibt sich für mich sozusagen sogar eine Aktienquote von über 100%, auch wenns Gewöhnungsbedürftig klingt, rund 123% sind das aktuell. Wobei du schon raus hörst: ein bisschen Verschnitt ist eben doch dabei, weil ganz auf 0 sind die Konten nun auch nicht. Da kommt immernoch der sicherheitsanleger in mir durch. Das wär mir zu aufreibend.

    Kann ich schon verstehen, bei mir lag der Anteil auf dem Tagesgeld ja auch jahrelang viel höher. Allerdings gab es in den letzten zwei Jahren einige größere Ausgaben, sodass sich das schon auf natürliche Weise etwas reduziert hatte. Nachdem nun auch die Renaissance des Tagesgeldes wieder langsam ihr Ende findet hatte ich für mich nun eine Alternative Lösung gefunden. Statt beträchtliche Mengen Geld quasi ungenutzt der Inflation als Opfergabe zu bieten hab ich mir den Scalable Credit eingerichtet. Also als Schufafreie Alternative zu einem rahmenkredit. Sollte sich doch wiedererwartend der bisher Nie dagewesene Umstand ergeben, dass ich quasi übernacht einen Fünfstelligen Betrag bräuchte, wäre auch das zu schaffen. Auszahlung ist binnen 24 Stunden als gewöhnliche SEPA Überweisung möglich. Daher kann ich ganz gut schlafen.

    Naja, ich fürchte da hast du recht. Das wird bei vielen außerhalb der Finanztip Bubble wohl so sein.

    Allerdings wenn man mal ein Mediamarkt/expert/ oder sogar Lidl Prospekt zu Hand nimmt stellt man fest, so eine Waschmaschine sollte sich notfalls eigentlich sogar aus dem laufenden Gehalt bezahlen lassen. Muss ja nicht immer Miele sein. .. ok ja, sollte. Wer natürlich regelmäßig am Dispo kratzt der hat es da schwer. Aber das ist vermutlich einfach eine andere Zielgruppe.

    Die Ausschüttungen gelten mit der Gutschrift als zugeflossene Erträge aus Kapitalvermögen. Damit werden die ganz normal besteuert oder halt freigestellt. Wenn der Broker dann wie von dir beauftragt den restbetrag nach Steuer neu anlegt, werden davon neue Anteile angeschafft.

    Sowohl der Altbestand wie auch die Neuanteile unterliegen ganz gewöhnlich der Vorabpauschale. Im Jahr der Anschaffung eben Anteilig der Haltemonate (aufrunden), oder sonst halt voll. Allerdings wird dir die Summe der Ausschüttung für das Jahr auf den fiktiven Gewinn (=Vorabpauschale) angerechnet.

    Je nach ETF liegt die Ausschüttung manchmal sogar unterhalb des Basisertrags; dann fällt neben der Ausschüttung noch auf die Differenz zum Basisertrag anteilig VAP an.

    Frohe Festtage 🎄. Die Barreserve an sofort verfügbarem Geld habe ich dieses Jahr drastisch reduziert. Aktuell liegen noch (in etwa) 1% auf dem TG und nochmal etwa gleich viel verteilt auf verschiedene Giro- und Verrechnungskonten. Im Januar steht ja wieder die allseits beliebte Vorabpauschale ins Haus, da ist es mir ganz recht, wenn die Konten gut gedeckt sind. Der Großteil ist weiterhin per Buy and Hold in ETF angelegt. Wer dieses Jahr hin und wieder in das Amumbo-Thema gelunzt hat, hat sicherlich gesehen, dass sich damit für mich eine effektive Aktienquote größer 100% ergibt. Bisher fühle ich mich damit wohl :)

    Ja die guten Amundi ETF.. ja der Ruf ist nicht gut. Aber die synthetischen Produkte sind eigentlich voll ok. Da ist Luxemburg auch kein Problem. das Risiko eines Domizilwechsels ist eher gering.

    Lange Zeit hatte ich den LYX00C im sparplan. Der hat auch eine TER direkt aus der Steinzeit: 0,45%. Ja, blöd. Aber auch kein echtes Problem. Da geht’s eigentlich nur ums Gefühl, nicht das Beste zu haben.

    Beim thesaurierenden ETF sammelt der Fonds das ganze Jahr über die Dividenden aus dem Aktienbestand ein und legt diese Ausschüttungen seinerseits direkt wieder an. Du bekommst davon nichts mit, da der Wert der ETF Anteile sich unverändert weiterentwickelt. Es passiert schlicht nichts, was du beobachten könntest.

    Bei einem ausschüttenden ETF ist das erstmal genauso. Denn die Dividendenzahlungen der Firmen fallen ja nicht alle auf einen Tag, sondern verstreuen sich das ganze Jahr über. Auch hier wird also erstmal gesammelt und wiederangelegt. Die Summe merkt sich der ETF. Nur an bestimmten Tagen wird dann der gesammelte Gegenwert aus dem ETF Vermögen als Geldzahlung an dich weitergeben, also ausgeschüttet. Hier verändert sich der Kurs des ETF um den ausgeschütteten Anteil und du kriegst einige Tage später eine Gutschrift.

    Manche Broker wie ING, flatex, und sicherlich auch andere ermöglichen dir dann diese Ausschüttung automatisch wieder zu investieren. Hier würden dann wirklich neue ETF Anteile für dich angeschafft, also gekauft werden.

    Aber geschickt gemacht. Man landet aufgrund von Verschnitt ja zwangsläufig irgendwo zwischen den 0,25% und einer Prämie von 0,125%. da ist sogar noch Luft nach oben.

    Maxblue also Deutsche Bank bietet 0,5%. Consors sogar noch mehr. Mal schauen. Wettbewerb ist also gegeben.

    Ich hoffe es ist verständlich. So verstehe ich die Sache.

    Ah okay, danke! Ja dann sollte das halbwegs passen, siehe mein Beitrag davor, das wird wohl so laufen. Die 480€ sind also nur die vorschüssige Steuerrückerstattung.

    Für gewöhnlich sehe ich mich eher als unverdächtig was übermäßige Sympathie für staatliche Subventionen angeht, da passt das für mich. So paar Fragen stellen sich dann für Mich was dann die Kinder-Förderung angeht, weil die ja sonst auch zu verpuffen droht.

    Nun hab ich glücklicherweise meine Finger immer vom Riester gelassen und daher weder Not noch Eile was das AV Depot angeht: aber wenn’s da gebührenfreie Produkte gäbe, würde ich ohnehin dazu tendieren das Geld zwar gewohnt marktbreit aber auch maximal offensiv anzulegen. Da können die ~40% Startbonus (Brutto statt Netto) schon einen stabilen Unterschied machen.

    Aber ja, dann verstehe ich jetzt auch Achim Weiss , wenn dir so ein Riesterverkäufer einredet, du würdest Zuschuss UND Steuerrückerstattung zusätzlich bekommen, dann ists halt wieder der gewohnte Beschiss Unfug.

    Im Prinzip dann wohl die Altersvorsorge Version von „Kindergeld versus Kinderfreibetrag“.

    Ich stells mir so vor: ich zahle meine 150€ im monat (=1.800 im Jahr) ins AV Depot ein. Dafür gibts 480€ vom Staat.

    Gleichzeitig trage ich das irgendwo in Anlage AV (??) ein. Da die Belastung nach Grenzsteuersatz von 1800€ mehr als 480€ ist gibts Geld zurück. Aber natürlich werden die bereits erhaltenen 480€ von der Erstattung wieder abgezogen.

    So oder so ähnlich male ich mir das aus.