Beiträge von mst

    Ich nutze die Scaneinheit meines Multifunktionsdruckers für die Dokumentenarchivierung. Es ist ein Xerox VersaLink C405. Der Scanner fasst bis zu 50 Blatt Papier, scannt diese beidseitig und erstellt durchsuchbare PDF Dateien. Nachteil: Der automatische Blatteinzug funktioiert bis 10 Blätter gut, bei mehreren Seiten gibt es immer wieder mal Papierstau im Einzug. Das ist echt Mist, wenn es bei Seite 48 von 50 Seiten passiert (Alles nochmal neu starten).

    Würde ich heute einen Scanner kaufen müssen, wäre es ein Fuji ScanSnap ix1600. Warum? Sehr gute Wertungen bezüglich der Zuverlässigkeit und der Scanqualität und die Software des Scanners funktioniert auf dem Mac.

    Eine Frage die sich mir aufdrängt, ist die richtige Bewertung eines Beitragsentlastungstarifs, der hier eher kritisch betrachtet wird.

    Ich bin seit 1998 bei der Halleschen im Tarif NK 2 versichert, das ist ein alter BiSex-Tarif. Der dazu angebotene Beitragsentlastungstarif (MBZflex) würde

    • bei 50% Beitragsbeteiligung durch den Arbeitgeber ab Lebensalter 78...79 Jahre
    • ohne Beteiligung durch Arbeitgeber (bei Selbständigen) ab Lebensalter oberhalb 85...86 Jahre

    eine kleine finanzielle Entlastung bringen.

    So habe ich mich zur Beitragsentlastung in der ASP (Alte-Sack-Phase) für eine Anlage in Fonds entschieden, und zwar

    • von von 1998 bis 2024 für einen DWS Akkumula (1998 kannte ich noch keine ETFs, vielleicht gab es das damals noch gar nicht)
    • und seit 2024 für einen weltweiten ETF von Vanguard FTSE All World

    Zwei Vorteil aus meiner Sicht: (1) Aktien-Fonds sind bei langer Laufzeit (> 10...12..15 Jahre) i.d.R. renditestärker als Beitragsentlastungstarife und (2) ich kann die Kohle im Alter bedarfsgerecht einsetzen, nicht nur für die Reduktion der PKV Beiträge.

    Moin. Als abschliessende Info zu diesem Thread schreibe ich ein paar Sätze.

    Die eingangs erwähnte Universa topinvest Rentenversicherung habe ich seit Oktober beitragsfrei gestellt. Bei den geringen Restkosten (24 € p.a.) lasse ich den Versicherungsmantel stehen.

    Kosten des Versicherungsmantels ab jetzt 24 € p.a.

    Bedingt durch die Beitragsfreistellung entfallen weitere Abschluss- und Vertriebskosten.

    Deren Berechnungsgrundlage waren die Monatsbeiträge, welche es jetzt nicht mehr gibt.

    Verwaltungskosten: 2,- € pro Monat.

    Für die weitere Laufzeit werden dem Fondsvermögen 24€ p.a. + die TER der drei Fonds entnommen. Eine erste Teilentnahme ist frühestens ab 2036 vorgesehen, wenn ich das Geld dann noch nicht brauche, bleibt es liegen.

    Die drei enthaltenen Fonds* haben aktuell einen Wert in Höhe von 13.700 €. Ich schaue in paar Jahren mal wieder ins Depot. Sollte sich die Entwicklung für die kommenden 20 Jahre ähnlich wie in den vergangenen 20 gestalten, kann ich sehr zufrieden sein. :) Link zum Backtest: Klick - curvo.eu

    *Fonds

    • 20% iShares Core EURO STOXX 50 (IE00B53L3W79 / TER 0,10 %)
    • 10% iShares Core MSCI Emerging Markets IMI (IE00BKM4GZ66 / TER 0,18 %)
    • 70% iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983 / TER 0,20 %)


    Dankeschön an alle Tip- und Ratgeber hier im Thread und im gesamten Forum!

    Für bessere medizinische Versorgung gäbs ja auch noch die Option, bei der GKV die ambulanten Behandlungen auf Kostenerstattung umzustellen (dann keine Sachleistungen mehr), Restkosten durch Tarife wie ARAG 182 oder DKV KAMP absichern, nach Wunsch noch Zusatzabsicherung stationär und/oder Zahn.

    Vor der Aufnahme in eine PKV ist die gründliche Aufarbeitung der eigenen Gesundheitshistorie erforderlich.

    Die abgefragten Zeiten gehen nach meiner Kenntnis im ambulanten Bereich 3 bis 5 Jahre sowie im psychischen und stationären Bereich 5 bis 10 Jahre in die Vergangenheit.

    Die Gesundheitsdaten werden bei der "anonymen Risikovoranfrage" an an die in Frage kommenden Versicherer übermittelt. Abhängig von den bereits vorhandenen medizinischen Befunden kann es

    (a) eine Annahme zu normalen Bedingungen oder

    (b) eine Annahme mit Risikozuschläge oder

    (c ) eine Ablehnung der Antrags geben.

    Das gleiche gilt auch für die Restkostenversicherung. Das, was leicht klingt (...ich wechsle in die PKV oder ich wähle eine Restkostenversicherung) ist für einen "Mitt-Zwanziger" oft sehr viel einfacher zu erreichen als für einen bereits gereiften Menschen mit Mitte 40.

    Quelle: Eigene Erfahrungen

    Meine Empfehlung an den Thread-Starter (Peyman) ist es, eine möglicherweise angestrebte Zusatzversicherung gemeinsam mit einem erfahrenen Versicherungskenner vorzubereiten. Einer der aus meiner Sicht guten hatte sich bereits hier im Thread gezeigt ;)

    Das Gespräch hat stattgefunden. Statt einer Lösung gab es (gut klingende und nachvollziehbare) Erklärungen.

    Der Haupttenor war

    (1) es ist bekannt, dass die Lösung im Versicherungsmantel während der Ansparphase ggü. einem selbstbesparten ETF nachteilig ausschaut. Der Vorteil entsteht im weiteren (mehrjährigem) Entnahmeverlauf

    (2) der gesamte Weg des Investments während des Entsparens bis zurück aufs eigene Konto muss in die Gesamtrechnung einfliessen

    (3) dass das aktuelle Steuerreglement bei jeder weiteren gesetzlichen Änderung eher zu höheren Belastungen als zu Entlastungen führen kann (dann sind Versicherungsmäntel stärker im Vorteil).

    Wie ich es auch drehe

    Nach meiner Einschätzung sind die Kosten der Versicherung derart renditenmindernd, dass das durch Steuervorteile für mich nicht aufgeholt werden kann.

    Paar Zahlen

    berechnet mit Hilfe von https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php

    Bruttobeitrag 850 € / Monat = 132.600€ Gesamt-Einzahlung

    Sparphase 13 Jahre

    Entspannen: frühestens ab Jahr 14


    Tabelle mit Endwerten nach 13 Jahren

    Hinweise:

    - Bei ING ist die Vorabpauschale bereits abgezogen

    - Universa ist ohne Steuerabzug (da im Versicherungsmantel)

    Beitrag
    (mtl.)
    Beitrag
    nach Kosten
    Ergebnis
    (5% p.a.)
    Ergebnis
    (6% p.a.)
    Ergebnis
    (7% p.a.)
    ING850 €850 €175.420 €186.110 €197.660 €
    Universa850 €729 €
    ab 6. Jahr 784 €
    164.450 €176.000 €188.470 €
    Delta10.970 €10.110 €9.190 €

    Was mir nicht geläufig ist, wie die Entnahmen aus dem ING Depot versteuert werden. Wie wird die bereits bezahlte Vorabpauschale dabei berücksichtigt? Beispiel: Am Ende der Sparphase löse ich das Depot komplett auf: Wie kann ich das berechnen?

    wie bist Du denn auf die Idee mit einer fondsbasierten Rentenversicherung gekommen, wenn Du von vornherein nur einen Anlagehorizont von 13 Jahren planst? :/

    ...

    Wie sieht es denn mit der Rentenphase der Police aus? Ab wann willst Du eine Rente beziehen bzw. ab wann greift ggf. die Zwangsumschichtug in einen Rentensicherungsfonds bei der Police?

    Es war die Empfehlung des Finanzberaters, dem ich vertrau(t)e. Nach 13 Jahren Laufzeit werde ich mit 67 Lebensjahren voraussichtlich das Ende meiner Erwerbstätigkeit erreicht haben - ab dann ohne Erwerbseinkommen keine signifikanten Zuflüsse zum investieren haben. Der Versicherungsmantel bliebe danach (falls ich Ihn behalte) weitere 18 Jahre bestehen - erst danach (ab Lebensalter 85) würde der Rest verrentet. Das interessiert mich jedoch nicht, ich will selbständig entsparen - falls ich bis dahin bei klarem Geist dazu in der Lage bin.

    Und was bringt Dir das, wenn Du das dann weißt?

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung und antworte Dir mit den Worten von Volker Looman:

    Meiden Sie, wenn es um Geld geht, den Banker von vorn, den Vertreter von hinten und den Verwalter von allen Seiten.

    Dankeschön für deine Einschätzung, @Achim Weiss . Ich suche zuerst das Gespräch und eine gemeinsame Lösung in meinem Sinne. Dazu gebe ich meinem Ansprechpartner die Gelegenheit.

    Ergänzend einige Quellen, die ich nicht mehr im Originaltext oben einfügen kann. Vielleicht nutzt es den Lesenden, die nach sich (besser als ich es machte) vorher gut informieren:

    Dankeschön Horst Talski und @Achim Weiss für Eure Informationen.

    Das Buch "Einfach genial entscheiden in Geld- und Finanzfragen: Schließlich ist es Ihr Geld!" von Prof. Walz habe ich nach dem Versicherungsabschluss und vor dem Schreiben dieses Posts gelesen.

    Ebenso kenne ich inzwischen mehrere Berechnungen bzw. Vergleiche von Saidi, Tappe Consulting, dem Depotstudenten und weiteren Quellen zum Thema ETF Sparplan versus ETF Finanzpolice. Alle mit dem selben Ergebnis: Der ETF Sparplan ist am Ende immer im Vorteil. Es mag sehr spezifische Ausnahmefälle geben (große Summen ohne Erbschaftssteuer übertragen) ... das trifft bei mir nicht zu.

    Was soll bei diesem "Klärungsgespräch" bei Deinem Finanzprodukteverkäufer herauskommen?

    Das schrieb ich im Ursprungsbeitrag möglicherweise etwas zu versteckt im langen Text:

    Zitat

    Deshalb suche ich das Gespräch mit meinem Finanzmenschen um mir zeigen zu lassen, wie genau dieses Delta zu meinen Gunsten ausgeglichen werden wird.

    Liebe Finanztip Leser und Leserinnen,

    ich will mich auf ein bevorstehendes Klärungsgespräch mit meinem Finanzberater (oder Produktverkäufer) vorbereiten. Hier besteht jedoch eine Informations- Asymmetrie zu meinem Nachteil: Ich schätze mich zwar als fortschrittlich interessierten Investmentlaien ein, bin jedoch ggf. nicht "sattelfest" genug um in einem Gespräch alle "Nebelkerzen" als solche zu identifizieren.

    Drum bitte ich Euch um Tips bzw. Erfahrungswerte. Worauf soll ich im Gespräch achten? Was sind typische Argumente der Finanzberater?

    SITUATION

    Mit dem Ziel der zusätzlichen Altersvorsorge habe ich über einen Vermittler in 2023 eine topinvest Rente bei der Universa abgeschlossen. Es ist KEINE sogenannte Nettopolice - jedoch sind die Effektivkosten lt. Versicherungsvertrag mit 0,54% in einem lt Vermittler "sehr günstigem" Rahmen (ich kenne keine typischen Versicherungskosten, kann das nicht bewerten).

    In dieser Versicherung werden die unten genannten 3 ETFs bespart. Mein monatlicher Sparbetrag beträgt 850 Euro, Einzahldauer 13 Jahre. Von den 850 Euro werden monatlich für 5 Jahre die Vertriebskosten (55,25) und während der gesamten Einzahlungsphase die Verwaltungskosten (65,75) abgezogen.

    Das heisst:

    • 5 Jahre lang fliessen von 850 Euro: 850 minus 55,25 minus 65,75 = 729 Euro in die ETFs
    • Ab Jahr 6 bis Jahr 13 fliessen von 850 Euro: 850 minus 65,75 = 784,25 Euro in die ETFs

    Besparte Fonds sind

    • 20% iShares Core EURO STOXX 50 (IE00B53L3W79)
    • 10% iShares Core MSCI Emerging Markets IMI (IE00BKM4GZ66)
    • 70% iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983)

    Zu den Kosten der Versicherung habe ich dem Vertragswerk folgendes entnommen (in Kursivschrift = aus dem Vertrag kopierter Text):

    Kosten

    Zur Deckung der Abschluss- und Vertriebskosten sind insgesamt 3.315,00 EUR eingerechnet. Dies bedeutet, dass für die laufenden Beiträge in den ersten 5 Versicherungsjahren in jedem Beitrag 55,25 EUR enthalten sind .

    Darüber hinaus werden bei der Kalkulation des Beitrages Verwaltungskosten, auch für die Bereitstellung von Serviceleistungen, berücksichtigt. Die dafür in den regelmäßigen Beitrag eingerechneten Verwaltungskosten betragen monat- lich 65,75 EUR (jährlich 789,00 EUR) . Ab dem 14. Versicherungsjahr (Ablauf der Beitragszahlung) werden stattdessen monatlich 2,00 EUR an Verwaltungskosten eingerechnet.

    Vorstehende Angaben zu den Kosten beziehen sich auf Ihren gewählten Beitrag und auf die bei Vertragsabschluss gültigen Vertragsdaten. Eventuelle zukünftige dynamische oder sonstige Erhöhungen des Beitrags und der Versicherungsleistungen sind darin nicht berücksichtigt.

    Effektivkosten

    Die Effektivkostenberechnung basiert auf Grundlage der Brutto-Fondsrendite von 3,00 %:

    Wertentwicklung vor Kostenabzug 1) 3,00 %

    ./. Effektivkosten 2)

    ° Fondskosten (Stand: 24.03.2023). 0,08 %

    ° Versicherungskosten 0,46 %

      = Wertentwicklung nach Kostenabzug 2,46 %

    1) Für die Wertentwicklung Ihres Vertrages haben wir eine Brutto-Fondsrendite von 3,00 % zugrunde gelegt. Die Höhe der darzustellenden Wertentwicklung beruht auf gesetzlichen Vorgaben und soll so einen Vergleich mit anderen Pro- dukten ermöglichen. Bitte beachten Sie, dass sich aus dieser Darstellung keinerlei Ansprüche herleiten.

    2) In die Effektivkosten wurden sämtliche versicherungs- und fondsbezogenen Kosten, die in Ihren Versicherungsvertrag einkalkuliert sind, einberechnet. Diese wurden aufgeteilt in Fondskosten und Versicherungskosten.

    Fondskosten sind diejenigen Kosten, die von der jeweiligen Kapitalgesellschaft für die Verwaltung der Investmentfonds dem Fondsvermögen belastet werden. Berücksichtigt sind dabei nur die obligatorischen Fondskosten. Maßgeblich sind hier die jeweiligen Ongoing Charges (OGC) des von Ihnen gewählten Fonds. Die OGC beinhalten die Gesamtkosten, d.h. die direkten und indirekten auf Fondsebene anfallenden Kosten wie beispielsweise die fixe Verwaltungsvergütung, eventuell separate Managervergütungen, Depotbank- und Depotgebühren, Prüfungskosten oder Servicegebühren, wie sie innerhalb des vorangegangenen Geschäftsjahrs angefallen sind und von der Kapitalanlagegesellschaft im Rechenschaftsbericht veröffentlicht wurden. Haben Sie mehrere Fonds gewählt, wird aus den jeweiligen OGC ein Mittelwert – gewichtet nach der Auswahl Ihrer Fonds- gebildet und der Berechnung zugrunde gelegt. Bei Wahl eines Strategiedepots sind in den Fondskosten zusätzlich die anfallenden Verwaltungskosten der Fondsberatungsgesellschaft enthalten.

    Die Versicherungskosten sind die Kosten, die von uns in Ihren Vertrag einkalkuliert wurden. Berücksichtigt werden da- bei sowohl die im Zusammenhang mit dem Abschluss entstehenden Kosten, als auch die Kosten während der Vertrags- laufzeit. Dies sind beispielsweise Kosten für die Antragsprüfung und Policierung, Vermittlungskosten, Kosten für Kun- deninformationen, Kosten der laufenden Verwaltung und Stückkosten. Die Wertentwicklung Ihrer Versicherung min- dert sich durch die oben angegebenen Effektivkosten.

    Hinweis: Die Effektivkosten entsprechen nicht der Reduction in Yield im Basisinformationsblatt. Beiden Kennzahlen liegt zwar dieselbe Berechnungsmethode zugrunde. Bei der Berechnung der Effektivkosten werden aber die Parameter Ihres konkreten Vertrages angesetzt (insbes. Beitragshöhe, Eintrittsalter und Laufzeit), wohingegen der Berechnung der Reduction in Yield Daten eines generischen Mustervertrags zugrunde gelegt werden.

    Die ETFs sollen am Ende NICHT als Rente ausgezahlt werden - ich will das Geld durch geeignetes Ablaufmanagement im Alter selber entnehmen.

    Sensibilisiert durch dieses Forum sowie durch Lektüre vom Finanzwesir und durch Prof. H. Walz habe ich mit den mir zur Verfügung stehenden Kenntnissen den Fondsrechner https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php "gefüttert".

    Dabei erhalte ich rein rechnerisch trotz jährlicher Steuerzahlung (Vorabpauschale bei Überschreiten des Pauschalbetrages) bei einer ETF Bespannung im eigenen Depot (ING) ca. 20.000 Euro höhere Ablaufleistung als aus der Versicherung. Deshalb suche ich das Gespräch mit meinem Finanzmenschen um mir zeigen zu lassen, wie genau dieses Delta zu meinen Gunsten ausgeglichen werden wird.

    Viele Grüße und Dankeschön für hilfreiche Ideen, Hinweise, Tipps. -M-

    Hallo Atohm,

    zu Deiner Frage:

    Gibt es hier im Forum ggf Mitglieder die bei der Halleschen versichert sind und etwas zur Schadensregulierung und Service sagen können?

    Ich bin seit 1998 bei der Halleschen versichert. Mein Tarif ist NK 2, ein inzwischen geschlossener BiSex Tarif. Heute gibt es den NK.2 als Unisex Tarif und die Weiterentwicklung hin zur NK.Select Tarifeserie.

    Meine Erfahrung mit der Halleschen bezüglich Schadenregulierung sind bisher überwiegend positiv:

    • Eingereichte Rechnungen werden von der Halleschen geprüft und relativ rasch erstattet. (Letzte Erstattung in 2020 beansprucht.)
    • Die Ablehnung oder die Kürzung einzelner Rechnungsbestandteile wird begründet, z.B. dass eine Leistung nicht oder nur zu 80% im Versicherungsumfang enthalten ist.
    • Bei Zahnarztrechnungen gab es häufig Klärungsaufwendungen. Der Zahnarzt musste einige Leistungen medizinisch ausführlich begründen, damit die Hallesche erstattet hat. Das Risiko von nicht übernommenen Zahnkosten lässt sich jedoch vor einer Behandlung mit Hilfe eines Heil- und Kostenplans gut klären.

    Warum nur "überwiegend" positiv?

    Es gibt eine Schattenseite, die ich bei der Halleschen erlebt habe. Dabei geht es um die "Behandlung" des Patienten, sobald die Krankentagegeldversicherung zahlt.

    Konkretes Beispiel: Ein komplizierter Beinbruch mit langwieriger Heilung (ca. 3 Monate) führte zu einem Anspruch auf Krankentagegeld. Ab dem Tag der KT-Zahlung schickte mich die Hallesche zur Erneuerung der AU-Bescheinigung alle 10 Tage zum Arzt. Jedes Schreiben kam mit dem Hinweis auf meine Mitwirkungspflicht, da anderenfalls die Leistungen (KT-Geld) eingestellt wird. Nach sehr kurzer Zeit hat mich die Hallesche zu einem Vertrauensarzt bestellt. Ziel war es herauszufinden, ob ich trotz immer noch gebrochenem Bein in irgendeiner Art zumindest einen kleinen Teil meiner Tätigkeit wieder aufnehmen kann. Zusätzlich klingelte eines Tages unangekündigt ein Aussendienstmitarbeiter bei mir zu Hause. "Ich war zufällig in der Nähe, wollte mal sehen wie es Ihnen geht".

    Warum das ganze?

    Sobald keine 100%ige AU vorliegt, ist die KT-Versicherung nicht mehr Leistungspflichtig. (Ist bei der GKV anders geregelt.) Das wird bei der Halleschen sehr akribisch verfolgt. Die Art und Weise der Halleschen hat bei mir den Eindruck erzeugt, als sei ich kein Patient sondern ein gesuchter Straftäter, dem Leistungsmissbrauch nachgewiesen werden soll.

    Ob das inzwischen besser geregelt und gehandhabt wird, weiss ich nicht. Ich wünsche niemandem, jemals die selbe Erfahrung machen zu müssen.

    Wie läuft das bei anderen Versicherern?

    VG

    M