Ich habe mehrere Depots (Flatex, Trade Republic, Consorsbank, ING, DAB, Scalable, ein leeres Smartbroker+, und neuerdings N26). Ich vergleiche sehr gerne die Broker und weiß ziemlich gut, was die Vor- und Nachteile sind. Comdirect hatte ich damals auch, das habe ich aber schnell wieder geschlossen. Smartbroker+ und DAB werden ich demnächst wohl auch schließen.
Beiträge von DennyK
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Man muss sich halt damit beschäftigen und das Problem ist das viele das gar nicht wollen.
Das ist wohl das Hauptproblem. Das der Staat etwas fördert ist ja prinzipiell nicht das schlechteste, aber wenn sich das Produkt ohne Förderung gar nicht oder nur kaum lohnt, dann ist das problematisch. Soviel ich weiß war diese Beitragsgarantie ursprünglich von Walter Riester auch gar nicht bestandteil seiner vorgeschlagenen Riester-Rente. Die Aktien-Rente / Generationenkapital hätte eigentlich schon viel früher kommen müssen. Alternativ oder gerne auch zusätzlich fehlt die staatliche Förderung für die Private Vorsorge in ETFs/Aktien, z.B. durch steuerfreiheit. Ideal wäre es auch wenn alte Riester Verträge auf freiwilliger Basis in die Produkte überführen könnte. Damit würde man den Kapitalstock erweitern und insgesamt würden die Vorteile sicherlich überwiegen.
Aber nun gut, mit dem ursprünglichen Thema hier hat das dann nur noch wenig zu tun

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Der Renditeverlust bei dieser quartalsmäßigen Übertrag und Verkauf nach LIFO sollte sich wirklich in Grenzen halten, im besten Fall hast vor dem nächsten kleinen Dip verkauft und sogar zusätzlichen Gewinn gemacht. Ich würde das vermutlich auch 1x im Quartal machen.
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Ich habe aktuell 3 Depots, welche Unterdepots anbieten und wo das verschieden von Anteilen zwischen Depots super leicht funktioniert. Damit kann man dann später natürlich einen steueroptimierten Verkauf machen. Das schließt sich mit Entnahmeplan ja nicht ganz aus.
Ich habe schon mehrmals Depotübertrage von und zu ING/Consorsbank/Flatex gemacht.
Man beantragt diese online und die Abwicklung geht super schnell. Ich würde sagen im Schnitt so 3-4 Tage zwischen diesen Brokern.
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Man müsste seine eigene Schmerzgrenze finden. Es gibt Leute, denen 775 Euro Zulage keine 1.325 Euro wert sind, sondern die mindestens 1 : 1 Zulage für ihren Beitrag wollen. Das kann man unterschiedlich sehen.
Solange die Inflation nicht zu sehr wütet und der Rentenfaktor stimmt, wäre ich bei 1.325 : 775 noch dabei.
Da mein Brutto über den 52500€ liegt muss ich für die volle Zulage von 175€ bisher auch 1925€ jährlich bzw. 160,42€ mtl. zahlen. Habe ich auch gemacht, da ich den Riester Vertrag als zusätzlich Standbein verwende. Da mein Riester auch in Aktien, Fonds und teilweise sogar ETFs investiert performt er prinzipiell ganz okay. Bis auf das Corona Jahr, wo man durch das umschichten leider Verluste realisiert hat, performat er ähnlich zu einem FTSE All World. Auf die letzten 3 Jahre ist die Rendite sogar minimal über dem All World.
Mir sagte damals eine Bankmitarbeiterin das bei Änderung des Eigenbetrages auch intern noch mal irgendwelche Gebühren anfallen. Regelmäßig da den Eigenbetrag zu ändern wäre somit keine gute Idee.
Aufgrund der Verlagerung der Kinderzulage von meiner Frau zu mir zahlt ich jetzt eigentlich sogar mehr als ich müsste. Leider hatte der Berater meiner Frau damals die Kinderzulage nicht beantragt bzw. uns informiert, obwohl wir extra wegen der Reduzierung auf die 60€ damals bei ihm waren. Dadurch haben wir mehrere Jahre an Zulage verschenkt. Da meine Frau aktuell lieber in ETFs investiert als in Riester haben wir die Übertragung der Zulage beantragt, was auch noch für 2 Jahre rückwirkend geht. Damit konnten wir immerhin noch die 2021 und 2022er Zulage sichern.
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Das stimmt so nicht. Nur weil man verheiratet ist, besteht noch lange keine Pflicht zur Steuererklärung (was das kleine Wörtchen "muss" ja impliziert). So lange beide Ehepartner Steuerklasse IV ohne Faktor haben, gelten die gleichen Regeln wie bei unverheirateten Personen mit Steuerklasse I.
Allerdings sollte man unbedingt eine Steuererklärung machen, wenn man verheiratet ist, um vom Ehegattensplitting zu profitieren. Das ist aber eben noch lange keine Pflicht.
Stimmt.
Aber mal Ganz ehrlich, wieviele Verheiratete nutzen denn Steuerklasse IV ohne Faktor? Und machen dann noch nicht mal eine Steuererklärung. Das wäre ja der größte Unsinn. Das wäre ja die schlechteste Kombination welche man wählen kann. Wenn man es schon fair machen will, dann wird man Steuerklasse IV mit Faktor machen und dann ist man auch wieder verpflichtet eine Steuererklärung zu machen.
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Wenn ich den verlinkten Artikel richtig verstehe, geht jedenfalls ExtraETF davon aus, dass der angegebene Entnahmebetrag durch Steuer verringert wird, man also lediglich angibt, für welchen Wert ETFs verkauft werden sollen, und nicht was am Ende auf dem Konto landen soll.
Wenn man einen monatlichen Entnahmeplan hat muss man somit jeden Monat selbst schauen was nach Steuern übrig geblieben ist und dann wohl idealerweise selbst die Überweisung für den restlichen Betrag in Auftrag geben. Ich habe es ja schon vermutet, aber genau das ist halt schon eine schlechte Lösung. Letztendlich will man im Alter doch x Euro pro Monat dazu haben. Da bringt einen so ein Entnahmeplan nicht wirklich was, weil man ja erstmal selbst rechnen muss wieviel man verkaufen muss um nach Steuern x Euro rauszuhaben und dann muss man die Überweisung auch noch manuell beauftragen.
Da macht es mehr Sinn alle 3, 6, 12 Monate selbstständig zu verkaufen und auszuzahlen.
Natürlich kann es sein das in x Jahren die Broker ihre Entnahmepläne verbessern, aber aktuell glaube ich daran noch nicht. Denn wenn die Broker wollten könnten sie das ja heutzutage alles schon anbieten, Depotbesitzer im Rentenalter gibt es sicherlich schon genug. Und ein Hexenwerk ist es ja auch nicht, immerhin haben die Broker ja alle nötigen Infos wie Anschaffungsdaten, Verlusttöpfe, verbliebener FSA und könnten eigentlich sehr leicht errechnen wieviele Anteile verkauft werden müssten um den gewünschten Auszahlungsbetrag zu erreichen.
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Ich erkenne da keinen Nachteil, im Gegenteil. Es hat z.B. den Vorteil, dass Überweisungen zwischen Girokonto und Depot-Verrechnungskonto in Echtzeit ankommen.
Die ING Girokonten und das Extra-Konto/Verrechnungskonto akzepzietieren eingehende Echtzeitüberweisungen. Wer das ausgehend bei seinem Girokonto hat kann somit auch innerhalb von Sekunden Geld einzahlen und direkt eine Order aufgeben. Da die ING aber Depot und Girokonto auch getrennt voneinander anbieten sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Nachteil beides bei der ING zu haben, solange man natürlich zufrieden ist und die Ordergebühren für einen okay sind. Bei der DKB hingeben braucht man, soviel ich weiß, für ein Depot immer das DKB Girokonto.
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Ja, da stimme ich dir zu, „gut“ ist etwas anderes. Auch wenn man die Erfahrungen vom Achim Weiß liest
Aber was sind die günstigen Alternativen? Wenn ich wechsle, will ich kein Depot mehr bei einem Broker der bei der Baader Bank ist. Dann fallen ja schon mal einige raus. Bei der ING habe ich andere Finanzprodukte, da will ich nicht noch mein Depot haben, das will ich getrennt haben. Bei Trade Republic geht nur ein Freistellungsauftrag von 1000,- €. Dann bleiben nicht mehr viele seriöse und gleichzeitig professionelle Broker übrig.Die Frage ist, was ist für dich günstig?
Zählt Flatex mit 7,90€ noch dazu? Oder muss es ein Neobroker mit max. 1€ Ordergebühr sein?
Das mit den max. 1000€ FSA bei Trade Republic ist wirklich nicht perfekt, daber ich denke man kann damit leben. Wenn du verheiratet bist und gemeinsam veranlagt bist musst du ja eh eine Steuererklärung machen. Die maximalen 263,75€ an Steuern für die 1000€ FSA kannst du dir über die Steuererklärung ja zurückholen. Die Abrebchnungen sind bei TR zwar auch nicht so toll, da immer nur sehr kurz gehalten. Dafür hast du bei TR dann ein großen Aktien und ETF Spektrum, alle Sparpläne kostenlos und Einzelkäufe mit 1€ auch sehr günstig. Und L&S ist ja schon ein guters Handelsplatz. Die Vorteile überwiegen da meiner Meinung nach.
Ich persönlich habe mehrere Depots, aber aktuell meine aktuelle Lieblingskombi sind Trade Republic und Flatex. Beide haben sehr schnelle Hintergrundprozesse. Lediglich der Support ist halt so eine Sache, aber damit kann ich bisher gut leben.
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DennyK Bist Du schon weiter gekommen bzw. hast Du schon mal den Kundenservice von Flatex kontaktiert? Würde mich auch interessieren. Danke!
Nein, bin ich leider nicht.
Das Problem bei Flatex ist auch, das man bei Kontaktaufnahme über das Formular sehr lange warte muss bis man eine Rückmeldung bekommen. 3 Wochen ist da schon fast das Minimum. Für ein kleines Problem nach einem Depotübertrag letztes Jahr hat Flatex knapp 2 Monate gebraucht.
Wenn man bei Flatex einen Entnahmeplan anlegen will, dann bekommt man als Cashkonto auch nur das Verrechnungskonto angezeigt, das Referenzkonto kann man nicht wählen. Und da man bei Flatex auch keine automatischen Überweisungen/Daueraufträge anlegen kann, müsste man dort sowieso jede Auszahlung manuell vornehmen. Das sind somit also auch schon keine guten Voraussetzungen. Ob es später sowas bei Flatex geben wird kann ja heutzutage niemand sagen.
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Muss es denn ein Entnahmeplan sein? Warum nicht aus 2 Töpfen verkaufen? Bei gutem Stand ETFs und bei schwachen Stand aus dem Sicherheitsbaustein? Macht meines Erachtens mehr Sinn um längere Schwächephasen der Börse zu überwinden.
Du weißt aber vorher nicht ob es eine längere Schwächephase gibt, das siehst du ja erst hinterher. Genauso ist es anders herum natürlich auch.
Und bei einem manuellen Verkauf muss man FiFo und Steuern ja ebenfalls beachten und hat somit die Arbeit dann selbst. Für mich selbst ist die Berechnung auch kein Problem, da ich das alles gut berechnen kann. Um sich diese Arbeit im Rentenalter zu sparen, wäre es deshalb natürlich schön, wenn der Broker das alles übernehmen würde. Ist doch viel bequemer. Vorallem wenn die nach dem Verkauf nötigen Überweisungen aufs Referenzkonto dann auch automatisch passieren.
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Hi habe noch keinen Auszahlplan, aber Flatex bietet sowas an.
Ja, Broker verkaufen nach dem FiFo Prinzip. Deshalb hat Finanztip die 3x10-Strategie vorgestellt.
Das Flatex das anbietet weiß ich, genauso das natürlich IMMER nach FiFo Prinzip verkauft wird.
Mir geht es lediglich darum, ob der Broker beim Entnahmeplan bei einer Entnahmesumme von z.B. 200€ einfach Aktien/ETFs im Wert von 200€ verkauft und dann vielleicht nur 100€ übrig bleiben, oder ob der Broker soviel Aktien nach FiFo verkauft das nach Steuerabzug dann 200€ zum Auszahlen übrig bleiben.
Ein fester Entnahmeplan, wie ihn Flatex anbietet, bringt ja nicht viel, wenn am Ende wegen den Steuern immer weniger Geld übrig bleibt und man eigentlich mehr hätte verkaufen müssen.
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Hi,
gibt es hier einen User, welcher bei einem Broker bereits einen Auszahlplan laufen hat? Wenn ja, bei welchen Broker?
Mich würde interessieren ob der Broker dann nach FiFo Prinzip die korrekte Anzahl Aktien/ETFs verkauft und auch die Steuern korrekt berücksichtigt.
z.B. wenn ich einstelle das 200€ entnommen werden sollen, verbleiben dann nach FiFo Prinzip und Abzug aller Steuern diese 200€ übrig, oder verkauft der Broker bei einem Kurs von z.B. 100€ dann einfach 2 Anteile und danach werden noch Steuern abgezogen und somit kann auch nur weniger ausgezahlt werden.
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Wohin? Bei so was besteht erfahrungsgemäß die Gefahr vom Regen in die Traufe zu kommen...
Broker die diese Probleme nicht haben gibt es ja genug.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er mit den Mängel und den langsamen Prozessen der Baader Bank zurecht kommt. Ich habe das vor 2-3 Jahren schon verneint, weshalb Scalable seit dem ein Schattendasein führt.
Aktuell bin ich mit der Kombi Flatex und Trade Republic extrem zufrieden.
Trade Republic alleine dürfte den meisten sicherlich aber auch problemlos reichen.
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DennyK Finde ich interessant. Klappt das, gleichzeitig einen Immo-Kredit abstottern und noch Geld in einen ETF beiseite räumen? Wie gesagt, in meiner Gegend (Uni-Stadt) sind die Preise so hoch, dass ich so ziemlich alles zusammenkratzen müsste, was ich habe. Leben Sie auf dem Land?
Ich lebe zwar in einem Dorf, aber im Speckmantel von Mainz. Neue Doppelhaushälften kosten hier auch ca. 500k und für Eigentumswohnungen bist mit 300k für 100m2 dabei, hier im Dorf.
Gleichzeitig Immokredit und in ETFs zu sparen kann sicherlich nicht jeder finanziell stemmen. Wir haben damals den Immokredit für 2,1% mit 15 Jahre gewählt und wir werden ziemlich genau die Immo nach diesen 15 Jahren abgezahlt haben. Was aber auch daran liegt das ich neben Immokredit und ETFs auch noch jedes Jahr eine kleine Sondertilgung mache.
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Das der Bankberater bzw. besser wäre Bankverkäufer gerne einen Bausparvertag in dieser Höhe abschließen will ist logisch, da er daran mitverdient an der hohen Abschlussgebühr in Höhe von 1 bis 1,6%.
Ich habe damals auch schon an der Börse investiert gehabt, aber dann wegen einer recht spontanen Immobilie, dann auch mit Verlust etwas verkaufen müssen. Das war damals (Anfang 2016) zwar unschön, aber so viel Verlust war es dann auch nicht das ich mich extrem darüber geärgert hatte. Außerdem hatte ich die Gelegenheit genutzt um das Depot etwas aufzuräumen. Und nur ca. 6 Monate nach dem Immo-Kauf habe ich sogar wieder anfangen. Bis jetzt habe ich es auch nie bereut.
Da du ja auch nicht vorhast direkt eine große Summe in ETFs zu machen, sondern das Depot per Sparplan wachsen zu lassen, würde ich den ETF wählen und keinen Bausparvertrag machen. Fallen die Kurse kaufst du ja auch automatisch billiger nach.
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Ganz simples Vorgehen: Du nimmst die Anzahl deiner Fondsanteile vom 31.12. und multiplizierst sie mit dem NAV vom 2.1. Und schon hast du eine Obergrenze für die VAP. Die reale VAP wird aufgrund der anteiligen Berücksichtigung der Sparplanraten etwas geringer ausfallen.
Korrekt.
Nur wird man den NAV nicht bei jedem ETF so einfach ermitteln können, da das leider nicht bei jedem Anbietern so easy zu einem bestimmten Datum findet.
Ich hatte das Testweise bei einem ETF für 2020 gemacht und trotz gefundenen NAV vom 2.1. und EZB Wechselkurs vom selben Tag, gab es noch eine ganz leichte Differenz. Wobei diese dann wirklich nicht mehr ins Gewicht fällt.
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Und wenn ich einen Sparplan laufen habe? Also so einfach wie dargestellt ist es eben einfach nicht. Daher finde ich die Info zumindest interessant, dass die ING eine Mitteilung sendet und es ansonsten Brokerindividuell ist.
Wenn du einen Sparplan hast, dann werden diese unterjährig gekauften Anteile auch anteilig für die Vorabpauschale mit verrechnet.
Hast du zB einen Sparplan im
Februar ausgeführt dann zahlst du quasi für 11/12 Monate der Vorabpauschale für diese Anteile. Für im Januar gekaufte zahlst du die vollen 12 Monate. Für im Dezember gekaufte nur 1/12. Ich habe mich da jetzt auch erstmal mehrere Tage einlesen müssen.
Das einzige was nicht so leicht herauszufinden ist, ist der vom Broker verwendete Kurs zum Jahresanfang.
Wenn man genau weiß wie ein Broker da vorgeht bei der Ermittlung des Jahresanfangkurses, könnte man die Vorabpauschale quasi ab dem zweiten Börsentag des Jahres ganz genau ermitteln.
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Das stimmt aber nur, wenn die Wertentwicklung vom 1.1.2023 bis 31.12.2023 höher ist als die 2,55%. Sonst wird nur die tatsächliche Wertsteigerung angesetzt. Wenn die Sektorwette also ins Minus gedreht ist, zahlt man nichts.
Den Wert zum 31.12.2023 weiß man allerdings nicht vor Jahresablauf.
Korrekt.
Allerdings kann man beim kurs zum Anfang des Jahres auch noch etwas falsch machen.
Wie ich Anhand meiner eigenen Excel Liste zur Berechnung der Vorabpauschale feststellen musste, verwendete einer meiner Broker (Conorsbank) z.B. für die Vorabpauschale 2020 nicht den Startkurs am Anfanganfang sondern eher einen Kurs der knapp am Tradegate Schlusskurs ist. Auch mit dem vom Anbieter genannten NAV zum Jahresanfang mit USD/EUR Wechselkurs der EZB passt es nicht 100% zu dem was der Broker dann letztendlich angesetzt hat. Und in der Abrechnung selbst hält sich die Consorsbank damals jedenfalls sehr zurück. Es gab lediglich die Angabe wie hoch die Vorabpauschale pro Anteil ist.
Mit meiner Excel-Liste und dem richtigen Anfangskurs kann ich die Vorabpauschale jetzt wenigstens zu vermutlich 99,x Prozent nachrechnen. Damit bin ich jedenfalls sehr zufrieden und kann dann Anfang des Jahres die Vorabpauschale ausrechnen. Abgezogen werden diese ja vermutlich so Mitte Januar bis Anfang Februar.
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Du verkämpfst Dich ausgesprochen leidenschaftlich für die Versteuerung oder Nichtversteuerung der Vorabpauschale, hast gerade eben nochmal einen neuen Thread zum Thema aufgemacht.
Am Rechenverfahren ändert das aber nichts:
Für das Jahr 2023 beträgt die Vorabpauschale 2,55% des Wertes des betreffenden Papiers am Jahresanfang 2023. Davon werden bei einem Aktien-ETF 70% angerechnet, davon werden bei einem Aktien-ETF nochmal 70% mit 26,375% (plus ggf. Kirchensteuer) versteuert, wobei die Steuerbeträge von Ausschüttungen im Jahresverlauf angerechnet werden.
Deine "persönliche Dividendenrendite" ist diesbezüglich unerheblich.
Den neuen Thread hatte ich schon aufgemacht, bevor ich hier geantwortet habe und hättest du den anderen Thread gelesen wüsstest du das es mir dort um was ganz andere als die Berechnung der Vorabpauschale ging

Das die persönliche Dividendenrendite in die Berechnung der Vorabpauschale eingeht habe ich nie geschrieben, sondern ich habe nur auf deine Frage geantwortet wieviel % meine ETFs an Ausschüttungen abwerfen. Du hast das anscheinend gleich wieder mit der Berechnung der Vorabpauschale in Zusammenhang gebracht.
Du brauchst mir also nicht schreiben wie die Vorabpauschale berechnet wird, das weiß ich selbst. Der Teufel liegt hier eher im Detail, zB unterjährige Käufe/Verkaufe, welche Anteilmäßig auch berücksichtigt werden müssen.