Beiträge von Nordisch

    Hm, schwierig. Ich bin ja grundsätzlich ein Fan von “Love it, change it or leave it”, spricht wenn Du die Umstände nicht ändern kannst, such was anderes, was Dir gut tut.

    Aber: wenn Du noch gut 10 Jahre zur Rente hast, bist Du irgendwo Mitte, Ende 50? Da ist es halt schon deutlich schwieriger, zu wechseln, vor allem, wenn man seit 20 Jahren beim gleichen Arbeitgeber war. Was nicht heißt, dass es unmöglich ist.

    Mittelstand ggü. Großunternehmen verliert fast immer, was das Finazielle angeht, in sofern muss man wirklich abwägen, was einem wichtig ist.

    Ich bin nach der letzen Elternzeit nach knapp 20 Jahren in Konzernen in den Mittelstand gewechselt und liebe es! Klar, anfangs war es gehaltlich ein Rückschritt, aber die Flexibilität, die (bei uns) sehr flachen Hierarchien und die Gestaltungsfreiheit wiegt das komplett auf.

    In welchem Bereich bist Du denn tätig? Und wie ist da die Arbeitsmarktlage?

    Fahre doch einfach mal Deine Fühler aus und bewerbe Dich auf die ein oder andere Stelle. So kannst Du einerseits Deinen Marktwert testen und andererseits auch wieder Übung für Bewerbungsgespräche bekommen.

    Wenn das gut läuft, kannst Du immer noch entscheiden, was Du machen willst.

    Blöd wäre doch, zu kündigen, ohne Abfindung dazustehen und dann keinen Job zu finden.

    Puh, schon wieder so viele Fragen durcheinander….

    Ich schließe mich LebenimSueden an - ein roter Faden ist bei Dir nicht richtig zu erkennen.

    Und daher ist die Beantwortung Deiner Fragen etwas schwierig.

    Wenn Du in den nächsten Jahren eine Immobilie kaufen möchtest, ist die Strategie eingegangen andere, als wenn Du für Deine Altersvorsorge sparst. Einfach, weil der Zeitraum ein anderer ist.

    Soll es mit Gewalt eine Immobilie werden (wobei Du da ja auch zwischen Vermietungsobjekt und selbstbewohnter Immobilie schwankst), dann spare was geht, damit Du genug Eigenkapital zusammen bekommst, um eine gute Finanzierung zu erhalten.

    Dann wird eben noch nicht aktiv für das Kind gespart. Sinnvollerweise bildest Du trotzdem Rücklagen für später, denn Kinder werden mit zunehmendem Alter teurer (Schule, Klassenfahrt Ferienfreizeit, (Sport) Vereine, Versicherungen, Auslandsaufenthalt, Studium…).

    Es ist toll, wenn man dem Kind mit 18 mit einem prall gefüllten Depot einen Start ins Erwachsenenleben ermöglichen kann, aber meiner Meinung nach ist eine gute Ausbildung in Kombination mit einer guten finanziellen Bildung ebenso eine solide Basis.

    Wenn Du auf den Namen des Kindes sparst, ist das Geld weg - es gehört Deinem Sohn und kann auch nicht zur Finanzierung herangezogen werden.

    Lieber McProfit

    In meinem Beispiel hab ich mich auf UK - speziell London bezogen. Da zahlt man auch die Kugel Eis - selbstverständlich- mit Karte.

    In Deutschland sind wir weit davon entfernt!

    Hier gibt es ein sehr gutes Restaurant in der Nähe, dass seit diesem Jahr nur noch Kartenzahlung akzeptiert - es gab einen riesen Shitstorm in den Sozialen Medien. Warum auch immer, der Deutsche an sich hat ja immer gleich Angst, dass ihn irgendwer oder was bevormunden will…

    Ich selbst benötige tatsächlich auch wenig Bargeld - hauptsächlich um den Kindern ihr Taschengeld auszuzahlen oder auf Festen die Bratwurst zu bezahlen. Ansonsten liebe ich es, dass ich zum Einkaufen nur mein Handy oder die Smartwatch benötige.

    Solange mir das möglich ist, darf jeder andere gerne die Scheine mit sich rumtragen ;)

    :thumbup: War sehr lange als Free Lancer in Form des Einzelkämpfers im Bereich Consulting unterwegs (nur mit Sekretärin; ggf. projetbezogen mit einzelnen kooperierenden Kollegen in Spezialfeldern; Stichwort: Marktforschung - um nur ein Beispiel zu nennen). Da ist sowas schon rein technisch nicht umsetzbar. Zudem war und ist es ganz überwiegend ein Face-to-Face Business noch dazu auf erheblicher Vertrauensbasis. Personen bzw. Köpfe sind da nicht beliebig austauschbar. Kann man auch als Vorteil ansehen - wohl eine Frage des Blickwinkels.

    Dazu kommt diesbezüglich

    Das widerspricht - in meinem speziellen Segment jedenfalls - eher meinen Erfahrungen.

    Dazu kommt, wie schon mal an anderer Stelle ausgeführt

    Geht es um spezielles Know-How, bestimmte Erfahrungen und/oder besondere Fähigkeiten, können Arbeiten nicht einfach auf zig Personen "verteilt bzw. umverteilt" werden. Auch das kann man - je nach Blickwinkel - eher als Nachteil aber auch als (persönlichen) Vorteil ansehen.

    Klar, nicht alles ist immer für alle und jede berufliche Situation umsetzbar.

    Aber das heißt nicht, dass es nicht Möglichkeiten gibt, wenn man sich neuen Wege nicht verschließt.

    Gerade der Fachkräftemangel führt uns übrigens verstärkt zu diesen Arbeitszeitmodellen. Bei TZ Stellen steht ein großer Pool qualifizierten Mütter (und auch Vätern) zur Verfügung, die eben nicht 40+ Stunden die Woche arbeiten können oder wollen und bei klassischen Vollzeitstellen daher durch das Raster fallen.

    Ich selbst arbeite seit knapp drei Jahren sehr erfolgreich als Führungskraft in Teilzeit und teile mir meine Stelle mit einem anderen TZ Kollegen.

    Ein Mangel geeigneter Bewerber hat mich damals dazu gebracht. Fachlich war ich qualifiziert - aber Vollzeit war und ist nicht drin. Daher hat mein Arbeitgeber reagiert und die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen, dass ich Beruf und Familie vereinbaren kann.

    Von "bejubeln" oder "brüsten" kann ich in meinem Beitrag 47 keine Silbe finden ... ?!

    "Und wenn ich an meine Arbeit denke: Bei dem Ansatz von Frau Stolla wäre meine Arbeitswoche schon immer am Dienstagnachmittag zu Ende gewesen ... "

    Kann man so oder so auslegen ;)

    Würden Sie, würdest Du als Unternehmer einen wirklich wichtigen Arbeitsauftrag an jemand mit der Haltung von Frau Stolla vergeben ? Da es hier um Maklertätigkeiten ging: Oder den Verkauf einer werthaltigen aber anspruchsvollen (Stichwort: Sanierung bzw. Umbau erforderlich - um nur ein Beispiel zu nennen) Immobilie an einen Makler mit einer solchen Haltung wie der von Frau Stolla vergeben ? Vor dem Hintergrund, daß es (in beiden genannten Beispielen) einen Markt mit einer Auswahl an kompetenten Dienstleistern gibt ...

    Das ist mir zu kurz gedacht. Es geht ja nicht darum, dass jemand bei 20 Stunden nur 2 Tage da ist. Ich vergebe einen Auftrag ja an eine Firma, nicht an eine Einzelperson aus diesem Unternehmen. Ob das Unternehmen intern die entsprechende Workload mit einer, zwei oder drei Personen sicherstellt, ist mir persönlich ziemlich egal, solange Preis-Leistung stimmt.

    Stellen können in Tandem-Funktion besetzt werden - das klappt sogar bei Führungspositionen. Ich hab in meinem Team Mitarbeiter, die arbeiten 6 Stunden die Woche, andere 40, der Rest liegt irgendwo dazwischen. Eine sinnvolle Arbeitsorganisation ist dabei natürlich Grundvoraussetzung.

    In einer Einzelunternehmung vermutlich so nicht umsetzbar.

    Full Time gearbeitet habe ich bis vor etwa 30 Monaten - projektbezogen arbeite ich noch immer. Daher ... ???

    Und würden Sie nicht sagen, dass sich die Arbeitswelt in den letzten 40 Jahren ziemlich verändert hat?

    Nur am Rande aber in dem Kontext Arbeitsengagement:

    Erinnert mich an einige Jahrzehnte meiner beruflichen Tätigkeit. 70 Std. Wochen aufwärts waren da eher die Regel denn eine Ausnahme.

    […]

    Und wie kann Wohlstand und insbesondere ein so ausgebauten Sozialstaat wie der unsere mit derart wenig Arbeit weiterhin gewährleistet werden ... ?

    Und schließlich: Wenn Arbeit krank macht - wie bin ich dann bei so viel Arbeit bis in mein schon recht hohes Alter so gesund geblieben ?

    Und wie viel Stunden hat Ihre Frau gearbeitet? (also Erwerbsarbeit, keine unbezahlte Care-Arbeit)

    Natürlich sind 20 Stunden bei vollem Lohnausgleich nicht haltbar, da sind wir uns sicher einig. Aber das bejubeln/ brüsten langer Arbeitszeiten ist wirklich nicht mehr zeitgemäß.

    Die Arbeitswelt heute ist nicht zu vergleichen mit der vor vierzig Jahren. Das kann durchaus Stressen und auch krank machen.

    Wohl dem, der noch ohne Email und 24/7 Verfügbarkeit dank Smartphone arbeiten durfte.

    Wenn heute beide Partner 30 Stunden Erwerbsarbeiten, arbeiten sie im Schnitt mehr, als vor 30 Jahren die typische Alleinverdiener-Ehe UND haben beide Zeit für die Familie. Also doch eigentlich Win-win oder?

    Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon werden mit großer Wahrscheinlichkeit die nächsten 30 Jahre existieren und gute Umsätze generieren, ebenso McDonalds, Berkshire Hathaway, Pepsi, Co. und CocaCola. Ob es Tesla in 30 Jahren noch gibt ist fraglich, aber hier sehe ich für die Zukunft auf jeden Fall recht stabile Unternehmen die heutzutage und auch in der Zukunft schwer wegzudenken sind.

    Das haben vor 20 Jahren auch viele über Nokia gedacht…

    Vollstes Verständnis dafür, dass ein (guter) Makler sicher auch viel Aufwand hat.

    Das zwiespältige Verhältnis zu Maklern kommt aber sicher noch aus der Zeit, in der der Mieter den - vom Vermieter beauftragten - Makler zu zahlen hatte.

    DAS hab ich nie verstanden und mich damals ziemlich geärgert. (Zeitweise doppelte Miete, Umzugskosten plus Kaution plus Maklergebühren reißt doch ein ziemliches Loch in die Haushaltskasse von Berufsanfängern.)

    Wir haben vor Jahren im Hamburger Speckgürtel ein Haus gesucht und dabei ein ziemlich breites Spektrum von Maklern kennengelernt. Interessante Gestalten darunter…

    Letztendlich hat uns eine sehr engagierte und kompetente Maklerin unser Haus vermittelt, mit der wir so zufrieden waren, dass wir bei ihr vor ein paar Jahren ein weiteres Haus als Anlageobjekt gekauft haben.

    Ich bin tatsächlich etwas irritiert aufgrund Deiner verschiedenen Posts hier.

    In einem Post vor sechs Wochen fragst Du nach potentiellen Pflegekosten für Deine Mutter.

    Diese ist jetzt also in der Zwischenzeit verstorben? Mein Beileid!

    In dem anderen Post schreibst Du von KinderN, hier nur von Deinem Sohn. Ebenso wolltest Du vor sechs Wochen noch das Geld anlegen und in 10-15 Jahren eine Immobilie für Dich kaufen, jetzt warst Du heute schon bei der Bank für eine Kreditanfrage und möchtest nun vielleicht eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen.

    Ich bin gespannt, wie die Story weitergeht…mir ist das alles ein wenig halbgar.

    Dito. Die einzigen Fälle, wo das nicht ging, war dort, wo man eine Girocard brauchte und Visa nicht ging. Die ING-Girocard kann man nämlich (warum auch immer) nicht bei Apply Pay hinterlegen.

    Einer der Gründe, weshalb ich überlege, meine ING Girocard zu kündigen. Kostet nur Geld und de facto nutze ich sie überhaupt nicht mehr, seit ich die Visa Debit Card bei Apple Pay hinterlegt habe.

    Als Alternative hätte ich immer noch - ebenso wie monstermania - die Girokarte unseres Haushaltskontos bei der Sparkasse auf der Uhr.

    Moin,

    Danke für den Tipp. Am besten also Sparplan und Einmalanlage in getrennte Depots?

    Einfach machen bedeutet verkaufen (FA liegt vor👍) und dann mit ETFs ein neues Depot eröffnen 🤔!?

    Nein, das geht dann schon im gleichen Depot.

    Ja, genau. Verkaufen und in ETFs re-investierten. So würde ich es zumindest machen.

    Moin,

    Ja, auf die Gewinne wirst Du Steuern zahlen müssen, sofern Sie den Freibetrag überschreiten. Hast Du einen Freistellungsauftrag bei der Bank eingerichtet?

    Ansonsten: einfach machen!

    Einmaleinlagen sind natürlich möglich, kosten aber je nach Broker Gebühren, während Sparpläne teilweise kostenlos sein können.

    Ich machen Einmaleinlagen immer über Sparpläne und spare mir dadurch die Gebühr (bei der ING).

    Sie hatte am Anfang an Steuerklasse 2 gehabt, und dann wurde sie geändert auf Steuerklasse 1. sie hatte nie nach der lohnabrechnung gefragt, da sie ihren „Chef“ in dem Sinn vertraut hatte.

    Sie hat nie nach einer Lohnabrechnung gefragt???

    Nach einer monatlichen Gehaltsabrechnung bzw. einer Jahreslohnsteuerübersicht muss man nicht fragen, die muss die Firma einem geben.

    Über was für einen Job reden wir hier eigentlich?

    Hm, klingt merkwürdig.

    Hat sie ihre Jahressteuerbescheinigungen der letzten Jahre? Da steht die Steuerklasse ja normalerweise drauf.

    Wenn da tatsächlich plötzlich ein Wechsel von 2 auf ein 1 auftaucht, würde ich ggfs. mal das zuständige Finanzamt kontaktieren und fragen, warum die Lohnsteuerklasse geändert wurde.

    Hat sie nie Steuererklärungen abgegeben?