Beiträge von Fuchs73

    Hi zusammen,

    ich möchte demnächst einen 7 Gramm 585er Weißgold-Ring verkaufen. Erst dachte ich an den Juwelier, bei dem ich diesen vor Jahren gekauft habe. Nach Recherchen scheinen Juweliere aber nur mit ordentlich Abschlag anzurufen.

    Nun habe ich gesehen, dass man online noch den besten Kurs bekommt. Aktuell 504 Euro, damals vor über 10 Jahren hatte ich dafür ca. 600€ gezahlt.

    Ein weiterer Vorteil wäre die Bequemlichkeit. So müsste ich damit nicht zu ner Scheideanstalt mit Terminvergabe. So viel Geld ist es nun auch nicht.

    Dennoch würde ich den aktuellen Goldkurs schon in der nächsten Zeit mal nutzen, auch im das mal zu erledigen.

    Hat jemand schon mal so einen Online-Ankauf genutzt?

    Meine größte Sorge ist, den Ring zu versenden, auch wenn diese Händler einem eine Versand-Tasche schicken.. und dort behauptet wird, nichts erhalten zu haben. Da nützt dann auch kein Foto des Rings. Weitere Bedenken sind, dann doch nicht annähernd das online angegeben Geld zu bekommen.

    Kann man solchen Händlern wie z.B. https://www.moneygold.de vertrauen?

    Gruß

    Fuchs

    Oder er ist nicht erfolgreich genug und daher wird die TER gesenkt! ;)

    Könnte auch sein, macht ihn natürlich attraktiver und sollte ja auch die Performance etwas steigern.

    In seinem Buch schreibt er was davon, dass niemand einen korrekt gewählten Benchmark nach Kosten schlagen kann.

    So hört man es ja auch aus seriösen Quellen. Macht js auch Sinn, durch die vielen Aktien, die dahinter stehenden Unternehmen, dessen Angestellte und die unzähligen Aktieninhaber, eine Art Schwarmintelligenz.

    Da Herr Kommer ein intelligenter Mensch ist, möchte er aber vielleicht mit seinem ETF eine solide Langfristrendite erzielen, die weniger schwankt, dafür dann aber leicht schlechter läuft?

    Wenn man die aktuelle Tendenz der USA sieht, könnte Herr Kommer hier auch mit seiner Prignose richtig liegen. Dennoch ist das natürlich eine Wette.

    Ich finde Marktneutralität logischer. Damit lässt sich aber kein neuer ETF auflegen.

    Während ich optimistisch davon ausgehe, dass es große Welt-ETF von Vanguard, Ishares, Xtrackers, HSBC, SPDR und UBS noch im 30 Jahren geben wird, habe ich da beim Kommer-ETF so meine Zweifel.

    Ich finde dem ETF auch überkomplex. Dafür dass immer gesagt wird, dass man marktmeutral investieren soll, weil niemand in die Zukunft sehen kann, wird hier schon recht stark eingegriffen. Allein die ESG-Kriterien finde ich schon zweifelhaft, auch wenn diesen nicht von Herrn Kommer erfunden wurden. Aber auch die Untergewichtiung der USA ist eine Prognose, die goldrichtig sein kann, aber nicht muss. Ich meine Herr Kommer war auch immer der Meinung, niemand könne den Markt schlagen, nun versucht er es selbst.

    Offenbar scheint sein ETF Erfolg zu haben, sonst würde er die TER nicht senken. Er wirbt aber auch in fast jedem seiner Beiträge mehr oder weniger direkt für seinen ETF.

    Muss zugeben, ich kann nicht in der Tiefe mitreden. Für mich macht Bitcoin keinen Sinn. Es wird sich zeigen wie sich das Asset weiterentwickelt. Ich bleibe weiterhin nicht investiert. Die auf Arte gesehene Diskussion hat es einmal mehr bestätigt.

    Ich gehe davon aus, dass du auch investiert bist. Hast daher natürlich auch ein berechtigtes Interesse, dass das System Bitcoin funktioniert. Ich drücke dir natürlich beide Daumen und bedanke mich für die geduldigen Antworten.

    Wenn ein Pool versuchen würde, ungültige Blöcke zu minen oder gegen den Konsens zu handeln, würden die Miner schlicht wechseln.

    Gut, wenn aber die großen Drei da sind ist die Option zu wechseln dadurch ja reduziert. Ich glaube, das meint er. Diese Pools haben durch die Bereitstellung von Hardware allein schon ein zentrale Macht.

    Bitcoin ist kein Unternehmensanteil, keine Forderung und kein Schuldversprechen – und genau das ist der entscheidende Punkt. Man hält keinen Anspruch gegenüber einem Dritten, sondern besitzt direkt ein knappes, nicht beliebig vermehrbares Gut.

    Man besitzt gar nichts. Letztlich ist es die Wette darauf, dass es jemanden gibt, der dir deine Anteile an Nichts teurer abkaufen. Das wird dort auch erwähnt. Das ist nicht wie bei Aktien, wo du Firmenanteile erwirbst, oder wie bei Gold, wo du immerhin einen Klumpen Edelmetall in der Hand hast. Bitcoin besteht nur aus der Summe der Einzahlungen. Was einer mehr hätte, muss ein anderer abgeben. Ein Nullsummen-Spiel.

    Aber danke dennoch für die sehr akribische Erklärung.

    Im Übrigen hat der Professor eingangs betont, keine Kryptos zu halten, um unabhängig lehren zu können. Ist die Unabhängigkeit bei dir gegeben?

    Also Gemini spricht auch von drei großen Playern in Bezug auf Serverfarmen:

    In der Branche werden oft diese drei als die „Big Three“ der börsennotierten Mining-Giganten bezeichnet:

    1. Marathon Digital Holdings (MARA): Sie gelten oft als die Nummer 1 nach Marktkapitalisierung und Rechenleistung. Sie haben Standorte über die ganzen USA verteilt und expandieren stark international (z. B. nach Abu Dhabi).
    2. Riot Platforms (ehemals Riot Blockchain): Bekannt für die riesige Anlage in Rockdale, Texas. Riot ist besonders deshalb ein „Major Player“, weil sie die gesamte Infrastruktur (einschließlich der Stromversorgung und Kühlung) oft selbst besitzen und kontrollieren.
    3. CleanSpark: Dieses Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren extrem aufgeholt und wird heute meistens in einem Atemzug mit Marathon und Riot genannt. Sie setzen stark auf Effizienz und erneuerbare Energien.

    Wenn man dann weiter nachfragt, kommt das gleiche Argument: Bitcoin ist nicht so dezentral wie allgemein angenommen. Mit den angesprochenen Gefahren.

    Wird dann wohl so sein. Es macht für mich auch Sinn, weil die Zeiten lange vorbei sind, wo man zuhause an seinem PC Bitcoin schirfen konnte. Dahinter steckt heute eine ganze Industrie.

    Viel relevanter fand ich den anderen Herren der immer wieder betonte, dass man mit BItcoin einen Andpruch auch nichts erwirbt. Also wie in dem anderen Video wieder das Null-Summem-Spiel.

    Auch mein Argument wurde erwähnt: Gold bleibt Gold. Wer sagt, dass es in 10 Jahren nicht was besseres als Bitcin gibt.

    So ist es einfach.

    Fand ich noch ne gute Diskussion, hier auch wieder interessant zu sehen, wie der Herr Reher selbst die Darlegung einen Uni Professors zu dem Fachgebiet niederbügelt. Der Mann scheint hoch ideologisiert zu sein:

    Macht Bitcoin uns alle reich? | ARTE Saloon Livetalk
    2010 kostete ein Bitcoin zehn Cent – wer damals eingestiegen ist und gehalten hat, kann nun locker Millionär*In sein! Nach einigem Auf und Ab ist der Bitcoin...
    www.youtube.com

    Frohes Neues zusammen,

    ich habe in 2025 einen Sparplan auf den ishares ACWI geschlossen und auf den von SPDR umgestellt. Dieses hauptsächlich, um einen zweiten ETF zu halten, den ich in ca. 15 Jahren zu Renteneintrit zuerst entsparen kann.

    Nun frage ich mich, ob ich danach den ishares ETF einfach so entsparen kann, oder ob es Sinn macht, diesen später über einen Teildepotübertrag zu splitten. Konkret würde ich das bei ca. 300.000 € tun. Dieses ist mein ältester Block, den ich 2023 quasi am Stück investiert habe.

    Wie kann man hierbei die Steuerersparnis überschlagen? Ich meine, hier ist die Sparrate nicht linear und recht kurz. 280k quasi im Block die restlichen 50k laufen über die restlichen 2,5 Jahre.

    Hierbei liegt der älteste Block im Stückpreis zwischen 61,27 - 75,88€ und der jüngere Block von 75,15 - 92,51 €. Für mich liegt der älteste und der jüngste Stückpreis relativ nah beieinander. Da frage ich mich, ob sich der Aufwand rechnet. Den SPDR möchte ich über die nächsten 10 Jahre recht linear mit ca. 150k besparen. Hier meine Anlagehistorie auf den ishares-ETF:

    Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Seed und Passwort/PIN der Hardware-Wallet.

    Danke für die Erklärung, letzteres kannte ich auch noch nicht. Ist für mich auch nicht ersichtlich, dass der Hacker diesen PIN wiederherstellt.

    Das wäre für mich nach Verlust ihrer Passworte durch Verschmieren auch keine Rettung. Für mich ist das also falsch dargestellt.

    Ich kenn es so, dass diese Passworte das eigtliche wichtige ist. Die Wallet, also der USB-Stick, ist wenn man so will, egal. Bei Finanzfluss hatten sie den Stick mal bewusst mit einem Hammer zerstört und kamen mit den Passworten über eine neue Wallet wieder an die Bitvoin.

    Was meinst du genau damit?

    Hier in diesem Bericht ab Minute 34 hat die Moderatorin ihre Passworte verschmiert und fährt zu nem Hacker, der ihr wieder in ihre Wallet verhilft.

    Ist vom ZDF, vielleicht stimmt das ja?

    Kann man mit Krypto reich werden? Oder ist das nur was für Kriminelle?
    Die Doku blickt hinter Passwort-Desaster, Betrugsmaschen und Mega-Gewinne in der Welt des digitalen Geldes.
    www.zdf.de

    Ich muss sagen, spätestens seit diesem Bruch fühle ich nmch sehr wohl mit meinen ETFs als Sondervermögen. Aber vielleicht kann das auch mit ein paar Tricks geknackt werden.

    War aktuell sehr überrascht, dass laut einem Bericht, die Cold Wallet wiederhergestellt werden kann, wenn jemand seine Passworte dafür verloren hat. Mach für mich gar keinen Sinn.

    Wenn also selbst das geht, ist mein Sindervemögen vielleicht so unsicher wie Gold im Schließfach einer Sparkasse in Gelsenkirchen.

    (S+) Tumulte nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: »Wir wollen rein!«
    Der Goldschmuck für die Hochzeit der Kinder, das Ersparte der Mutter: Nach dem Einbruch in eine Sparkasse wollen Hunderte Kunden wissen, ob ihre Schließfächer…
    www.spiegel.de

    Auch ein Grund, warum ich kein Gold habe, in Gelsenkirchen hatten sicher einige Leute ihr Gold im Schließfach. Ob man das dann auch immer entsprechend versichert? Kann man nur hoffen.

    Nach meinen Kenntnisstand gilt

    Asche auf mein Haupt, zumal es natürlich ein ETF ist und kein Font, also gleich zweimal falsch, auch ne Leustung. Von der Aufteilung 90% Aktien-ETF 10% Geldmarkt-ETF bin ich übrigens inzwischen weg. Ich halte derzeit ca. 30k im Geldmarkt, Rest ist im Welt-ETF, somit sind es weniger als 10% im Geldmarkt, eher eine fixe Summe, als Notgroschen.