Beiträge von SioMio

    Aber ist trotzdem Käse. Angenommen man hat Magen-Darm, das ist meistens nach einem Tag durch, eventuell noch ein zweiter zur Erholung. Da sitzt man dann kotzend im Wartezimmer...

    Der Plan kann auch nach hinten losgehen. Was bisher nach 2 Tagen einigermaßen OK war, kann jetzt auch leicht eine ganze Woche Krankschreibung werden. Ich tippe darauf, dass das so nicht kommt

    Habe darüber lezte Woche mit einer Hausärztin gesprochen und sie kann das nur so bestätigen.

    Sie sagt: ist total realitätsfern und sogar schlecht für die Wirtschaft/Arbeitegeber.

    Sie beschreibt viele Fälle in der Praxis so wie du schreibst. Etliche Dinge werden in 1-2 Tagen auskuriert sein. Und wenn sie als Ärztin solche Fälle vor Ort hat, macht sie folgendes: 1 Woche krankschreiben, weil die "bloß" nicht nach 1 oder 2 Tagen wiederkommen sollen bzw. weil sie als Ärtzin sicherstellen muss, dass die Leute sich nicht "halbkrank/halbgesund" wieder zur Arbeit schleppen.

    Und allgemein können die Hausärzte das vom Arbeitsaufwand auch gar nicht leisten, dass die Leute wegen kurzweiligen Krankheiten zwei oder dreimal in der Praxis auftauchen.


    Klar, es gibt Leute, die sich wegen "kein Bock" 1-2 Tage krankschreiben lassen. Aber die kommen auch in die Praxis, warten da 2h, speilen dem Arzt eine Krankheit vor und lassen sich dann krankschreiben. Diese schwarzen Schafe wirst du dadurch nicht vermeiden können.

    Gibt es denn schon ein Depot und LEI Code? Braucht man hier vermutlich...

    Beides noch nicht vorhanden. Als Depot hätte ich dann Flatex angedacht. Aber ich bin für Vorschläge auch offen.

    Will halt nur nicht alle 6 Monate ein Depot oder Konto neu eröffnen. Für Unternehmen ist das nicht ganz so schnell gemacht wie für Privatpersonen.

    LEi Code habe ich auch schon gelesen, dass man den braucht. Und auch jährlich verifizieren/aktualisieren lassen muss.

    Trotzdem danke für den Hinweis!

    Kostet wohl ca. 50-80 Euro pro Jahr.

    Bei den Anlagesummen würde man inkl. aller Kosten dennoch mit einem Geldmarkt-ETF besser fahren als bei der VW Bank.

    Evaluise danke für deine Antwort!

    ING hatte ich mir auch schon angeschaut.

    Aktionszinsen sind jedoch nur ein zweitrangiges Kriterium, eher dauerhaft gute Zinsen.

    Daher u.a. die Idee mit der VW Bank, die halt aktuell 1,75% anbieten.

    300.000 bis 500.000 Euro wäre es. Also deutlich über die besagten 100.000 Euro.

    Kann jemand mit Erfahrungen dienen, wie eine (kleine) GmbH Geld kurzfristig "parken" kann?

    Betrag: ca. 300.000 - 500.000 Euro

    Sollte binnen 10 Tagen verfügbar sein.

    Kein Tagesgeld-Hopping, da die Erstellung von GmbH Konten deutlich aufwändiger ist alös für Privatpersonen.


    Folgende Lösungen habe ich gefunden. Vielleicht hat da jemand Erfahrungen mit? Oder hat noch andere Lösungen?


    1. Flatex

    Bietet Aktiendepots auch für Unternehmen an.

    Und da nimmt man dann einfach einen gewöhnlichen "Overnight" Geldmarkt ETF.


    2. UnitPlus

    unitplus.eu

    Legt das Geld für einen in Geldmarkt ETFs an. Kostet 0,40% p.a.

    Soll eine einfache Lösung für Unternehmen sein Liquidität kurzfristig zu parken. Kannte ich bis dato nicht. Keine Ahnung, wie "sicher" das ist.


    3. VW Bank

    Tagesgeld aktuell 1,75%. Kein Aktionszins.

    Habe da angerufen und die Mitarbeiterin meinte, dass zusätzlich zu der 100k beschränkten Einlagensicherung durch einen Zusammaneschluss mit anderen deutschen Banken eine Einlagensicherung bis 5 Mio. Euro vorhanden ist. Bis 2030 würde sich das auf 3 Mio. reduzieren. Aber wäre für uns immer noch mehr als ausreichend.

    Das Risiko eines "Ausfalls" kann ich nicht 100%ig abschätzen.


    Sondervermögen als Risikoschutz scheint mit persönlich am besten zu sein.


    Danke schonmal für eure Hilfe :)

    Hätte das Vermieten für den Zeitraum vll sogar Vorteile, könnte man die Maklerkosten etc. absetzen?

    Hallo,

    nur shconmal zu einer Sache: die Maklerkosten für den Kauf einer Immobilie, die du dann vermietest, fällt unter AfA, nicht Werbungskosten. D.h. wird über 50 jahre (=2% p.a.) abgeschrieben.

    Das werden also nicht gerade große Summen sein, die du in diesem Bereich "sparst".

    Ich würde die Eltern bitten, ein Konto auf Namen des Kindes zu eröffnen. Bspw. bei der ING. Vielleicht haben die sowas sowieso schon. Am besten dann einen Sparplan in einen ETf.

    Nachteil, ab dem 18. Geburtstag kann das Kind frei darüber verfügen. Aber das ist ja auch OK und gehört zum erwachsen werden dazu.

    Vorteil, wenn Du vorher verstirbst, gehört das Geld Deinem Enkel. Andernfalls ist es einfach Teil der Erbmasse und wird zwischen Deinen Kindern aufgeteilt. Egal wie der Name des Kontos lautet.

    Man kann doch im Testament verfügen, dass Fonds XYZ an den Enkel bererbt werden soll.

    Solange bleibt es im eigenen Besitz.

    HaHo

    deine Investmentthese ist aufgegangen, Gratulation erstmal dazu!

    Wenn man in Einzelaktien investiert, ist die Herangehensweise eigentlich so, dass man sich schon vor dem Kauf bestimmte Benchmarks setzt, ab wann man verkauft, teilverkauft oder nachkauft.

    Eben um Emotionen aus dem Spiel zu lassen.

    Wenn die Aktie ein bisschen runtergeht, soll das mental vor vorschnellen Panikverkäufen absichern und wenn sie steigt, soll es die eigene Gier in Schach halten ("Könnte doch noch weiter steigen, ich halte also").


    Ich würde jetzt gar nicht so die Augen auf eine Absicherung deines ursprünglichen Betrages setzen sondern eher Intel als Unternehmen jetzt neu bewerten.

    Z.B. Fragen wie: wie hoch siehst du die Chancen, dass die Intel Aktie den Markt in den nächsten Jahren outperformt?

    Wenn du das so siehst, dann behalte die (vermutlich) 60 Intel Aktien.

    Wenn nein, dann investiere sie entweder breit in den Markt oder du setzt weiter auf Einzelaktien und du findest eine (oder mehrere) andere Aktien, in das die ca. 3000 Euro in den nächsten Jahren vermutlich besser investiert sind.


    Wenn ich in Einzelaktien investieren würde, würde ich mich eher als Anleger mit hohem Risikobewusstsein zuordnen und dann zockt man halt weiter oder wechselt auf andere Aktien, die sich vermutlich jetzt besser entwickeln als der breite Markt.

    Ok, natürlich kannst du das auch so machen wie angedacht, also Ursprungsbetrag "absichern".

    Dann würde ich persönlich aber nicht so sehr auf den letzten Euro genau rechnen.

    Denn dann müsstest/könntest du auch noch Opportunitätskosten einrechnen.

    D.h. wie hat sich der breite Markt in der Zeit deines Investments bis heute entwicklet?

    Wenn der breite Markt sich in der Zeit z.B. um +10% entickelt hat, dann könntest du diesen Gewinn auch noch jetzt herausziehen und dann hättest du dein investiertes Geld bei einem "Totalsausfall von Intel" zumindest entsprechend prämiert bekommen.

    Ordentliche Tipps zur Geldanlage wurden dir ja bereits gegeben.

    In Sachen "zu wenig Eigenkapital" muss ich z.B. Katti.diba jedoch widersprechen.

    Das Grundstück ist ja anscheinend lastenfrei und das wird bei Banken bei einem Hausbau als Eigenkapital angerechnet.

    Wenn du jetzt keine Luxusvilla errichten möchtest, wirst du keine Probleme bei der Finanzierung bekommen. Selbst, wenn du schon sofort Haus bauen wolltest.

    Oftmals wird der offizielle Bodenrichtwert bei den Banken als EK akzeptiert. Manchma mit Abschlägen. Aber auch das stellt für dich kein Problem dar. Grundstück ist ja bezahlt.


    Mit 400k für einen normalen Neubau inkl. Baunebenkosten kann man ganz grob planen. 450k kann aber auch (recht schnell) gehen, je nachdem wie hoch die persönliche Ansprüche sind.

    Du darfst auch mögliche Opportunitätskosten nicht außer Acht lassen.

    Klar, aus psychologischer Sicht sind "Verluste" nie toll. Aber überlege halt auch, dass du das Geld aus dem Verkauf des Immobilienfonds anderweitig ggf. besser hättest investieren können.

    Macht der Fonds z.B. mehr Gewinn als Tagesgeld in den nächsten Monaten?

    Klar, das weiß man nicht. Aber man weiß, dass es bestimmte Neukunden Angebote für z.B. 6 Monate gibt.


    Meine Meinung ist daher auch, jetzt mit Schreckeb verkaufen und anderweitig anlegen.

    kleineskarlchen

    Wir legen für die Kids per monatlichem Sparplan in den Vanguard FTSE All World an. Alles in diesen einen ETF.

    Kinder sind noch jung, von daher sehen wir das Risiko als überschaubar an. Das gilt aber nur für uns und ist keine allgemeine Empfehlung. Jeder hat ja so seine eigene Risikobereitschaft.

    Einen ACWI oder ACWI IMI würde ich genauso empfehlen. Darin investieren wir für uns.

    Warum andere ETFs für uns? Der ETF für unsere Kids läuft bis zur Volljährigkeit in unserem Depot und wir wollen die Beträge für die Kids separiert haben.

    Die Sparpläne für die Kids sind sehr gering von den Beträgen. Sollte es mal richtig crashen, so könnten wir ohne Probleme Geld einmalig hinzubuttern.

    Was man meiner Meinung nach auch berücksichtigen sollte:

    Wir leben hier in einer Bubble.

    Viele hier legen eh schon kostengünstig in ETFs an, weltweit breit gestreut.


    In meinem persönlichen Umkreis kenne ich jedoch nur wenige, die das so handhaben.

    Ein Arbeitskollege z.B. haut 150 Euro pro Monat in eine bAV, bei der der AG lediglich den Pflichtanteil beisteuert. Jährliche Kosten dabei, unterirdisch schlecht.

    Aber... "der Chef unterstützt doch dabei". Was soll man da machen...

    Dann (natürlich) noch einen Bausparvertrag dazu.

    Der Kollege ist ein kluger Mensch. Und ich bin mir sehr sicher, dass er kein Einzelfall in Deutschland ist.

    Für diese Leute wird das neue AV-Depot eine deutliche Verbesserung gegenüber vielen anderen Vorsorgeprodukten sein.

    Selbst mein Chef, der ETFs im Allgemeinen verteufelt, (seitdem er vor Jahren bei einem wohl höchst spekulativen ETF viel Geld verloren hat) kam auf mich zu und sprach über das neue AV-Depot und wie gut das wäre.

    Das zeigt mir einfach, dass es dieses Mal viele Menschen in Deutschlan animieren könnte in Aktien/ETF zu investieren. Es könnte also in die richtige Richtung gehen.

    Also mit den Kosten von 0,2% und 25% Förderung gilt für das AV Depot im Vergleich zum normalen Depot:

    - Alle Einzahlungen bis 44,5 Jahre vor Ende der Anlage verursachen Verluste.

    Bei 0,2% an zusätzlichen Kosten verursachen erst alle Einzahlungen bis 111,5 Jahre Verluste. Also dann In(0,998) im Nenner.

    Bei 0,5% Kosten sind es die von dir gesagten 44,5 Jahre.


    Wie bereit geschriebe, man muss abwarten, was der Markt anbietet und dann kann man rechnen, was dabei für jeden einzelnen rumkommt.


    Und wenn du jetzt argumentierst, dass es langfristig immer schlechter wäre beim AV-Depot.

    Mathematisch gesehen ist das meiner Meinung nach nicht richtig.


    Im 10 Jahr nach Anlage ist der Unterschied vom Kapital, das Rendite erwirtschaften kann, noch größer geworden.

    Beim AV-Depot können wir mit 232% rechnen. 100% entspricht dabei die vom Arbeitnehmer eingesetzte Zahlung.

    Beim ungeförderten Depot lediglich mit 162%.

    Man kann das jetzt für die nächsten Jahre gerne weiterrechnen.

    Aber ich bin mir (mathematisch gesehen) recht sicher, dass hier das Gap zwischen AV-Depotund ungefördertem Depot noch weiter auseinander gehen wird zugunsten des AV-Depots.

    SaidisSchatten

    Kann es sein, dass du bei deiner Berechnung etwas übersiehst?

    Wenn ich AV-Depot mit einem ungeförderten/normalem Depot veregleichen würde, dann würde ich folgendermaßen rechnen:


    Für die ersten 360 Euro p.a. Einzahlung.

    Wir gehen von einer durchschnittlichen Rendite von 5% p.a. aus.

    Wir vernachlässigen die Kosten für den ETF, da diese für beide Depts gleich ist.

    Beim AV-Depot werden zustzlich 0,5% Depotkosten veranschlagt.


    AV:

    1. Jahr:

    1,50 x 1,05 x 0,995 = 1,567125

    2. Jahr: 1,637254

    3. Jahr: 1,710521

    4. Jahr: 1,787066

    5. Jahr: 1,867038

    6. Jahr: 1,9505879

    7. Jahr: 2,037876

    8. Jahr: 2,129071

    9. Jahr: 2,224347

    10. Jahr: 2,323887


    Ungefördertes Depot:

    1. Jahr: 1,0 x 1,05 = 1,05

    2. Jahr: 1,1025

    3. Jahr: 1,157625

    4. Jahr: 1,215506

    5. Jahr: 1,276281

    6. Jahr: 1,140095

    7. Jahr: 1,407100

    8. Jahr: 1,477455

    9. Jahr: 1,551327

    10. Jahr: 1,628894


    In meiner Berechnung ist der aussschlaggebende Faktor die ERHÖHTE BASIS, mit der Rendite erzielt werden kann.

    Beim AV-Depot ist 1,50 die Basis (auf jeden Euro kommen 50 Cent Zuzahlung).

    Man hat also in jedem Jahr 150% an Kapital zur Verfügung, was Rendite erzielen kann.

    Im ungeförderten Depot sind es lediglich 100%.


    Über die Jahre wird also die Rendite nicht, so wie von dir behauptet, immer kleiner beim AV-Depot, sondern größer.

    Die größere Anfangsbasis macht meiner Berechnung nach einen größeren Unterschied aus als die zusätzlichen Kosten des AV-Depots.


    Vielleicht habe ich einen Denkfehler, dann sag mir gerne, welchen.

    zur Info.

    habe auf Empfehlung bei einem anderen Energieberater angefragt. Zahle jetzt um die 3000,- .

    Zumal bei der ersten GEG Berechnung die Zuschläge auch zu hoch waren und ich den Standard 55 , gar nicht erreicht hätte.

    Danke für die Rückmeldung.


    Ich arbeite in Bereich Hausneubau und das spiegelt meine Erfahrungen sehr gut wieder.

    Was stellenweise für Preise aufgerufen werden, wenn irgendwas staatlich gefördert wird, das ist manchmal schon echt dreist/frech.


    Gut, dass du nochmal woanders nachgefragt hast.

    Jeder soll Geld für gute Arbeit verdienen, keine Frage. Aber solch starke preisliche Unterschiede sind einfach zu groß.