Beiträge von SioMio

    Eine Immobilie, die man nicht selbst nutzt und bei der man keine Mieten als Einnahmen hat um das Darlehen zu bedienen, finde ich ein hohes finanzielles Risiko.

    Das Darlehen will immer bedient werden, einen ETF Sparplan kannst du einfach aussetzen, wenn es finanziell mal (aus irgendwlechen Gründen) für eine Zeit lang knapp wird.

    Hört sich für mich nach einem schlechten Deal für dich an. Du solst ja auch noch zusätzlich die Instandhaltung tragen.

    Folgenden Blick solltest du auch haben: du gibst deinen Eltern damit ein zinslosen Darlehen.

    Das Geld könntest du aber ansonsten anderweitig anlegen. Die Opportunitätskosten sind da also nicht gerade klein.


    Wenn du dich mit deinen Eltern verkrachst, werden sie unter Umständen fordern, dass du das Haus "vernünftig" instand hälst und dich wohlmöglich wegen jeder Kleinigkeit drangsalieren.

    Das muss so nicht eintreten. Aber im Kopf sollte man stets das schlechteste Szebnario haben. Und dann zählt bei einer Immobilie nur das, was im Grundbuch steht bzw beim Notarvertrag festgelegt wurde.


    Solltest du dennochdeinen Eltern helfen wollen, würde ich Geld für einen Beratungstermin bei einem entsprechenden Fachanwalt/Notar in die Hand nehmen. Der soll dann eine Lösung erstellen, die für dich nicht nachteilig ist.


    Weiterhin relevant: das Alter deiner Eltern. Es kann sein, dass du deinen Eltern für 10 oder aber auch 30 Jahre ein zinsloses Darlehen über 155k gibst. Je länger sie leben umso wirtschaftlich schlechter wird es für dich.

    Das fände ich persönlich einfach mental nicht gut, ist aber nur meine Meinung dazu. wenn du in Zukunft Geld benötigst und das dann im Haus deiner Eltern gebunden ist, dann wäre es schade, wenn du dir dann wünschen würdest, dass das Geld so schnell wie möglich verfügbar wäre.

    Solche Gedanken wären dann mMn vollkommen verständlich. Denn es würde dann dein eigenes Leben u.U. stark einschränken.


    Können deine Eltern das Darlehen prinzipiell tragen oder geht das finanziell nicht mehr?

    Bei 155k Darlehen (und einem Haus mit 550k Wert an Sicherheit) wird man bei ca. 900-1000 Euro monatlich liegen.

    Dann noch etwas: wir haben vorab immer eine Prioritätenliste erstellt.

    Was ist uns wichtig bzw was muss aus technischer/wirtschaftlicher Sicht zwingend erneuert werden.

    Du kannst z.B. zunächst nur die Vorbereitung für die PV Anlage einkalkulieren und die eigentliche PV Anlage (Module, Wechselrichter etc.) nur installieren, wenn das Geld für die absolut wichtigen Dinge ausgereicht hat.

    Das kleine Bad haben wir z.B. erst vor kurzem neu machen lassen. Bis dahin war es halt echt "schäbig", aber das Geld fehlte halt bei der ersten Sanierung.

    Das ist individuell sehr unterschiedlich. Für die einen ist ein neuer Vorgarten sehr wichtig, für die anderen die PV Anlage mit eigenem Strom.

    Hab mal nur grob überschlagen, vielleicht können andere meine Zahlen korrigieren:


    Elektrik neu: 15k

    PV Anlage: 10-15k

    Rohre neu: 15k

    Fußbodenheizung + Wärmepumpe: 60k

    Fenster+Haustür neu: 25k

    Hauptbad neu: 15-20kk

    mögliches kleines Bad neu: 5-10k

    Oberböden: 5k (nur Material, selber einbauen)

    Wände und Decken neu verputzen: 15k (hier bin ich mir sehr unsicher)

    Dachdämmung: 5k-15k (je nachdem, wieviel Eigenleistung möglich ist)

    Einbauküche: 15-20k


    Liegst du schon bei 185k-215k.

    Zusätzlich: Einfahrt neu pflastern? Vorgarten und Garten neu machen?

    Unvorhergesehenes: ist auch nicht zu unterschätzen.


    Merine Erfahrung beim Sanieren: wird das eine günstiger, wird das andere teurer oder es kommt "Unvorhergesehens" dazu.

    Ich habe bei mir vorab alle Gewerke (eigentlich) auf Sicherheit kalkuliert. Am Ende wurde es aber im Gesamten nicht günstiger als geplant.


    Jetzt wird auch klar, warum die anderen Interessenten nicht für 300k kaufen wollten.


    Ein kleiner Tipp noch in Sachen Kaufstrategie: Manche Interessenten meinen die Immobilie schlechtreden zu wollen und kommen dann mit so Aufzählungen wie meine oben.

    Das kommt bei Besitzern häufig sehr schlecht an. Denn diese haben mit der Immobilie oft eine emotionale Beziehung.

    Entweder selber dirn gewohnt oder halt Verwandte: "Wie kann das Haus so schlecht sein, wenn Person xyz doch jahrelang darin zufrieden gewohnt hat?

    Ich persönlich würde das immer bei gesprächen berücksichtigen.

    "Das ist ein tolles Haus, in dem wir uns wohlfühlen könnten. Verständlicherweise wollen wir einige Dinge neu machen, bevor wir einziehen. Unsere Bank möcte uns finanzieren, aber wir müssen 200k an Sanierungskosten einrechnen.

    Wir können vollkommen verstehen, wenn Ihnen 200.000 Euro als Kaufpreis nicht ausreichen. Mehr bekommen wir leider nicht finanziert."


    Damit schiebt ihr den "schwarzen Peter" weg von euch persönlich und hin zu jemand anderes(, dem das egal ist).

    Ich gebe dir mal als Handwerksmeister aus der Ferne ein paar Tipps. Wenn du die Heizungsrohre und die HKs machst wird auch bald die Gasheizung dran kommen, 15 bis 20 Jahre ist ein übliches Lebensendealter einer modernen Heizung, dann würde ich direkt mit KfW Förderung eine Wärmepumpe (wenn möglich) einbauen, hier bist du dann schon schnell 30-40 T€ los (Förderung schon grob eingerechnet), Elektrik neu in einem Haus incl. modernem Zählerschrank rund 20-30 T€, Fenster aus 2004 sollten dann eh im Zuge der nötigen Innenrenovierung neu gemacht werden, nochmals 30-40T€, wenn die Bausubstanz sehr gut ist und je nach Mauerwerk ist ein Vollwärmeschutz nicht immer notwendig, Ebenso kann man bei einem nicht genutzen Speicher auch die oberste Geschossdecke in Eigenleistung dämmen, das ist dann mit 5 T€ auch getan. Dann kommt ein Bad, das kann von bis gehen (ab 15 t€ fängt es an), dann überall durch die Stemmarbeiten der Rohre und neuen Stromleitung wird wohl ein Verputzer anrücken, dann immer die Frage einer neuen Küche und auch der übrigen Einrichtung. Wenn da nicht über ein Jahr sehr viel Eigenleistung dabei ist, rechnet mal locker, flockig mit 150 t€ zusätzlich, also Finanzbedarf 400.000€, rechnet realistisch ob ihr euch das leisten könnt und wollt.

    Ich will euch keine Angst machen, aber aus über 40 Jahren Handwerkerdasein habe ich schon viele, sehr viele Kostenexplosionen gesehen die am Ende oft nicht schön waren.

    Boschi

    Ich besitze ein RMH, Bj 1972.

    Wohne dort seit knapp 10 Jahren. Habe damals schon teilweise saniert. Aber halt nur teilweise.

    Mischus 150t Euro zusätzlich kann ich gänzlich so unterschreiben.


    Fenster aus 2004: neu machen, bevor man einzieht. Sonst musst du später z.B. alle Laibungen neu machen. Falls Rollädenkästen vorhanden sind, diese auch erneuern. Die aus den 70ern sind sehr schlecht bzw nicht gedämmt. Und wenn du das später machst, kriegst du das optischnicht vernünftig hin.

    Heizung: meine Meinung: Heizungsbauer antreten lassen und Preis für Fußbodenheizung und Wärempumpe anfragen. Ich ärgere mich jetzt, das ich das nciht or Einzug gemacht habe. Fußbodenheizung jetzt einbauen lassen ist nur schwer möglich ohne temporär auszuziehen.

    Zuschüsse sind aktuell dafür noch möglich.


    Dachgeschoss: unseres ist noch ungedämmt. Der Energieberater hat diese Sache als größtes Einsparpotential angesehen. Das würde ich daher an deiner Stelle auch unbedingt anraten.

    Außenwände mit WDVS dämmen hat unser Energieberater nicht als wirtschaftlich sinnvoll angesehen. Für den "Wärmekomfort" wäre es gut, aber rein wirtsvhaftlich würde sich das wohl bei uns (RMH) nicht lohnen.


    Elektrik und Rohre: mach alles neu. ich hab nur teilweise neu gemacht. Würde ich jetzt nicht mehr so machen, sondern alles neu.

    Die alten Wasserrohre hört man z.B. wenn jemand das Wasser im Bad anmacht. Häuser aus den 70ern sind meistens recht hellhörig. Mit neuen Rohren würde ich Besserung erwarten.

    Elektrik: Kabelbrand ist ein bestehendes Risiko bei alten Häusern. Würde ich daher komplett neu machen.

    Selbst, wenn du nicht alles neu machen lassen willst. Du kannst davpn ausgehen, dass du alle Wände und Decken neu verputzen lassen kannst.


    Dachpfannen: wie alt sind die?

    PV-Anlage: würde ich auch direkt installieren und ins Budget packen. Zumindest Kabel von oben nach unten verlegen. Aber wie gesagt, das würde ich definitiv direkt mitmachen.

    Wallbox: zumindest die Kabel vorbereiten, damit du später nicht alles wierder aufreißen musst.


    Das Geld geht da schneller weg als du denkst.


    Die Absagen seitens der Verkäuferin wegen "sind keine netten Leute" geht in den Bereich Comedy.


    Meine Meinung: 250.000 Euro ist nicht das Ende der Fahnenstange. Nett aber beharrlich weiter runterhandeln. Jeder gesparte Euro bietet euch ein Mehr an Sanierungsmöglichkeiten.


    In der Zwischenzeit die Finanzierung abklären. 250k+Kaufnebenkosten + mind. 150k Sanierung + 20k Einbauküche anfragen.

    Aber ist trotzdem Käse. Angenommen man hat Magen-Darm, das ist meistens nach einem Tag durch, eventuell noch ein zweiter zur Erholung. Da sitzt man dann kotzend im Wartezimmer...

    Der Plan kann auch nach hinten losgehen. Was bisher nach 2 Tagen einigermaßen OK war, kann jetzt auch leicht eine ganze Woche Krankschreibung werden. Ich tippe darauf, dass das so nicht kommt

    Habe darüber lezte Woche mit einer Hausärztin gesprochen und sie kann das nur so bestätigen.

    Sie sagt: ist total realitätsfern und sogar schlecht für die Wirtschaft/Arbeitegeber.

    Sie beschreibt viele Fälle in der Praxis so wie du schreibst. Etliche Dinge werden in 1-2 Tagen auskuriert sein. Und wenn sie als Ärztin solche Fälle vor Ort hat, macht sie folgendes: 1 Woche krankschreiben, weil die "bloß" nicht nach 1 oder 2 Tagen wiederkommen sollen bzw. weil sie als Ärtzin sicherstellen muss, dass die Leute sich nicht "halbkrank/halbgesund" wieder zur Arbeit schleppen.

    Und allgemein können die Hausärzte das vom Arbeitsaufwand auch gar nicht leisten, dass die Leute wegen kurzweiligen Krankheiten zwei oder dreimal in der Praxis auftauchen.


    Klar, es gibt Leute, die sich wegen "kein Bock" 1-2 Tage krankschreiben lassen. Aber die kommen auch in die Praxis, warten da 2h, speilen dem Arzt eine Krankheit vor und lassen sich dann krankschreiben. Diese schwarzen Schafe wirst du dadurch nicht vermeiden können.

    Gibt es denn schon ein Depot und LEI Code? Braucht man hier vermutlich...

    Beides noch nicht vorhanden. Als Depot hätte ich dann Flatex angedacht. Aber ich bin für Vorschläge auch offen.

    Will halt nur nicht alle 6 Monate ein Depot oder Konto neu eröffnen. Für Unternehmen ist das nicht ganz so schnell gemacht wie für Privatpersonen.

    LEi Code habe ich auch schon gelesen, dass man den braucht. Und auch jährlich verifizieren/aktualisieren lassen muss.

    Trotzdem danke für den Hinweis!

    Kostet wohl ca. 50-80 Euro pro Jahr.

    Bei den Anlagesummen würde man inkl. aller Kosten dennoch mit einem Geldmarkt-ETF besser fahren als bei der VW Bank.

    Evaluise danke für deine Antwort!

    ING hatte ich mir auch schon angeschaut.

    Aktionszinsen sind jedoch nur ein zweitrangiges Kriterium, eher dauerhaft gute Zinsen.

    Daher u.a. die Idee mit der VW Bank, die halt aktuell 1,75% anbieten.

    300.000 bis 500.000 Euro wäre es. Also deutlich über die besagten 100.000 Euro.

    Kann jemand mit Erfahrungen dienen, wie eine (kleine) GmbH Geld kurzfristig "parken" kann?

    Betrag: ca. 300.000 - 500.000 Euro

    Sollte binnen 10 Tagen verfügbar sein.

    Kein Tagesgeld-Hopping, da die Erstellung von GmbH Konten deutlich aufwändiger ist alös für Privatpersonen.


    Folgende Lösungen habe ich gefunden. Vielleicht hat da jemand Erfahrungen mit? Oder hat noch andere Lösungen?


    1. Flatex

    Bietet Aktiendepots auch für Unternehmen an.

    Und da nimmt man dann einfach einen gewöhnlichen "Overnight" Geldmarkt ETF.


    2. UnitPlus

    unitplus.eu

    Legt das Geld für einen in Geldmarkt ETFs an. Kostet 0,40% p.a.

    Soll eine einfache Lösung für Unternehmen sein Liquidität kurzfristig zu parken. Kannte ich bis dato nicht. Keine Ahnung, wie "sicher" das ist.


    3. VW Bank

    Tagesgeld aktuell 1,75%. Kein Aktionszins.

    Habe da angerufen und die Mitarbeiterin meinte, dass zusätzlich zu der 100k beschränkten Einlagensicherung durch einen Zusammaneschluss mit anderen deutschen Banken eine Einlagensicherung bis 5 Mio. Euro vorhanden ist. Bis 2030 würde sich das auf 3 Mio. reduzieren. Aber wäre für uns immer noch mehr als ausreichend.

    Das Risiko eines "Ausfalls" kann ich nicht 100%ig abschätzen.


    Sondervermögen als Risikoschutz scheint mit persönlich am besten zu sein.


    Danke schonmal für eure Hilfe :)

    Hätte das Vermieten für den Zeitraum vll sogar Vorteile, könnte man die Maklerkosten etc. absetzen?

    Hallo,

    nur shconmal zu einer Sache: die Maklerkosten für den Kauf einer Immobilie, die du dann vermietest, fällt unter AfA, nicht Werbungskosten. D.h. wird über 50 jahre (=2% p.a.) abgeschrieben.

    Das werden also nicht gerade große Summen sein, die du in diesem Bereich "sparst".

    Ich würde die Eltern bitten, ein Konto auf Namen des Kindes zu eröffnen. Bspw. bei der ING. Vielleicht haben die sowas sowieso schon. Am besten dann einen Sparplan in einen ETf.

    Nachteil, ab dem 18. Geburtstag kann das Kind frei darüber verfügen. Aber das ist ja auch OK und gehört zum erwachsen werden dazu.

    Vorteil, wenn Du vorher verstirbst, gehört das Geld Deinem Enkel. Andernfalls ist es einfach Teil der Erbmasse und wird zwischen Deinen Kindern aufgeteilt. Egal wie der Name des Kontos lautet.

    Man kann doch im Testament verfügen, dass Fonds XYZ an den Enkel bererbt werden soll.

    Solange bleibt es im eigenen Besitz.

    HaHo

    deine Investmentthese ist aufgegangen, Gratulation erstmal dazu!

    Wenn man in Einzelaktien investiert, ist die Herangehensweise eigentlich so, dass man sich schon vor dem Kauf bestimmte Benchmarks setzt, ab wann man verkauft, teilverkauft oder nachkauft.

    Eben um Emotionen aus dem Spiel zu lassen.

    Wenn die Aktie ein bisschen runtergeht, soll das mental vor vorschnellen Panikverkäufen absichern und wenn sie steigt, soll es die eigene Gier in Schach halten ("Könnte doch noch weiter steigen, ich halte also").


    Ich würde jetzt gar nicht so die Augen auf eine Absicherung deines ursprünglichen Betrages setzen sondern eher Intel als Unternehmen jetzt neu bewerten.

    Z.B. Fragen wie: wie hoch siehst du die Chancen, dass die Intel Aktie den Markt in den nächsten Jahren outperformt?

    Wenn du das so siehst, dann behalte die (vermutlich) 60 Intel Aktien.

    Wenn nein, dann investiere sie entweder breit in den Markt oder du setzt weiter auf Einzelaktien und du findest eine (oder mehrere) andere Aktien, in das die ca. 3000 Euro in den nächsten Jahren vermutlich besser investiert sind.


    Wenn ich in Einzelaktien investieren würde, würde ich mich eher als Anleger mit hohem Risikobewusstsein zuordnen und dann zockt man halt weiter oder wechselt auf andere Aktien, die sich vermutlich jetzt besser entwickeln als der breite Markt.

    Ok, natürlich kannst du das auch so machen wie angedacht, also Ursprungsbetrag "absichern".

    Dann würde ich persönlich aber nicht so sehr auf den letzten Euro genau rechnen.

    Denn dann müsstest/könntest du auch noch Opportunitätskosten einrechnen.

    D.h. wie hat sich der breite Markt in der Zeit deines Investments bis heute entwicklet?

    Wenn der breite Markt sich in der Zeit z.B. um +10% entickelt hat, dann könntest du diesen Gewinn auch noch jetzt herausziehen und dann hättest du dein investiertes Geld bei einem "Totalsausfall von Intel" zumindest entsprechend prämiert bekommen.

    Ordentliche Tipps zur Geldanlage wurden dir ja bereits gegeben.

    In Sachen "zu wenig Eigenkapital" muss ich z.B. Katti.diba jedoch widersprechen.

    Das Grundstück ist ja anscheinend lastenfrei und das wird bei Banken bei einem Hausbau als Eigenkapital angerechnet.

    Wenn du jetzt keine Luxusvilla errichten möchtest, wirst du keine Probleme bei der Finanzierung bekommen. Selbst, wenn du schon sofort Haus bauen wolltest.

    Oftmals wird der offizielle Bodenrichtwert bei den Banken als EK akzeptiert. Manchma mit Abschlägen. Aber auch das stellt für dich kein Problem dar. Grundstück ist ja bezahlt.


    Mit 400k für einen normalen Neubau inkl. Baunebenkosten kann man ganz grob planen. 450k kann aber auch (recht schnell) gehen, je nachdem wie hoch die persönliche Ansprüche sind.

    Du darfst auch mögliche Opportunitätskosten nicht außer Acht lassen.

    Klar, aus psychologischer Sicht sind "Verluste" nie toll. Aber überlege halt auch, dass du das Geld aus dem Verkauf des Immobilienfonds anderweitig ggf. besser hättest investieren können.

    Macht der Fonds z.B. mehr Gewinn als Tagesgeld in den nächsten Monaten?

    Klar, das weiß man nicht. Aber man weiß, dass es bestimmte Neukunden Angebote für z.B. 6 Monate gibt.


    Meine Meinung ist daher auch, jetzt mit Schreckeb verkaufen und anderweitig anlegen.

    kleineskarlchen

    Wir legen für die Kids per monatlichem Sparplan in den Vanguard FTSE All World an. Alles in diesen einen ETF.

    Kinder sind noch jung, von daher sehen wir das Risiko als überschaubar an. Das gilt aber nur für uns und ist keine allgemeine Empfehlung. Jeder hat ja so seine eigene Risikobereitschaft.

    Einen ACWI oder ACWI IMI würde ich genauso empfehlen. Darin investieren wir für uns.

    Warum andere ETFs für uns? Der ETF für unsere Kids läuft bis zur Volljährigkeit in unserem Depot und wir wollen die Beträge für die Kids separiert haben.

    Die Sparpläne für die Kids sind sehr gering von den Beträgen. Sollte es mal richtig crashen, so könnten wir ohne Probleme Geld einmalig hinzubuttern.

    Was man meiner Meinung nach auch berücksichtigen sollte:

    Wir leben hier in einer Bubble.

    Viele hier legen eh schon kostengünstig in ETFs an, weltweit breit gestreut.


    In meinem persönlichen Umkreis kenne ich jedoch nur wenige, die das so handhaben.

    Ein Arbeitskollege z.B. haut 150 Euro pro Monat in eine bAV, bei der der AG lediglich den Pflichtanteil beisteuert. Jährliche Kosten dabei, unterirdisch schlecht.

    Aber... "der Chef unterstützt doch dabei". Was soll man da machen...

    Dann (natürlich) noch einen Bausparvertrag dazu.

    Der Kollege ist ein kluger Mensch. Und ich bin mir sehr sicher, dass er kein Einzelfall in Deutschland ist.

    Für diese Leute wird das neue AV-Depot eine deutliche Verbesserung gegenüber vielen anderen Vorsorgeprodukten sein.

    Selbst mein Chef, der ETFs im Allgemeinen verteufelt, (seitdem er vor Jahren bei einem wohl höchst spekulativen ETF viel Geld verloren hat) kam auf mich zu und sprach über das neue AV-Depot und wie gut das wäre.

    Das zeigt mir einfach, dass es dieses Mal viele Menschen in Deutschlan animieren könnte in Aktien/ETF zu investieren. Es könnte also in die richtige Richtung gehen.

    Also mit den Kosten von 0,2% und 25% Förderung gilt für das AV Depot im Vergleich zum normalen Depot:

    - Alle Einzahlungen bis 44,5 Jahre vor Ende der Anlage verursachen Verluste.

    Bei 0,2% an zusätzlichen Kosten verursachen erst alle Einzahlungen bis 111,5 Jahre Verluste. Also dann In(0,998) im Nenner.

    Bei 0,5% Kosten sind es die von dir gesagten 44,5 Jahre.


    Wie bereit geschriebe, man muss abwarten, was der Markt anbietet und dann kann man rechnen, was dabei für jeden einzelnen rumkommt.