Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Die Empfehlung von Finanztip beträgt 30000 €. Bei einem Eigenanteil von 3000 € im Altersheim monatlich reicht das nicht mal für ein Jahr ! MfG Helmut
Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Die Empfehlung von Finanztip beträgt 30000 €. Bei einem Eigenanteil von 3000 € im Altersheim monatlich reicht das nicht mal für ein Jahr ! MfG Helmut
Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Kommt darauf an, wann bzw. ab welchem Lebensalter man das Zurücklegen anzufangen gedenkt. Je später, desto mehr.
Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Die Empfehlung von Finanztip beträgt 30000 €. Bei einem Eigenanteil von 3000 € im Altersheim monatlich reicht das nicht mal für ein Jahr ! MfG Helmut
Der Eigenteil startet gewaltig und sinkt nach einem, zwei und drei Jahren dann ab.
Du musst für 4 Jahre in einem normalen Pflegeheim mit ungefähr 150.000 Euro rechnen. Danach jährlich mit etwa 25.000 bis 30.000 Euro.
Das musst du SELBER zahlen.
Und zukünftige Preiserhöhungen sind da noch nicht dabei.
Nehmen wir an, du hättest eine Nettorente mit privater Altersvorsorge von monatlich 3.000 Euro.
Also bekommst du 144.000 Euro rein…jetzt rechne mal.
Die durchschnittliche Verweildauer in einer Pflegeeinrichtung beträgt ca. 25 Monate. Das entspräche einem Eigenanteil von ca. 80.000 EUR. Wenn du allerdings Pech hast und eine entsprechende genetische Disposition, vegetierst du nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung noch 15 Jahre im Heim vor dich hin. Selbst in der Familie erlebt.
Aber keine Sorge. Wenn dein Vermögen aufgebraucht ist, heißt es: "Amt zahlt." Und da der Elternunterhalt in diesem Bereich faktisch abgeschafft ist, müssen deine Nachkommen, so ihr Jahreseinkommen 100 kEUR nicht übersteigt, nichts zahlen müssen. Kleiner Nachteil: das Erbe ist dann weg.
Interessanterweise wird bei repräsentativen Umfragen eine „Pflegevollversicherung“ gewünscht, sie soll aber nicht mehr kosten.
Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Die Empfehlung von Finanztip beträgt 30000 €. Bei einem Eigenanteil von 3000 € im Altersheim monatlich reicht das nicht mal für ein Jahr ! MfG Helmut
Du wirst ja i.d.R. auch noch eine Rente erhalten. ![]()
Meine Mutter musste im letzten Jahr in ein Seniorenheim. Eigenanteil waren rund 3.200€. 2.000€ davon waren durch Ihre Rente + Witwenrente abgedeckt.
1.200€ hätte Sie dann aus Ihren Ersparnissen dazu geben müssen. Und der Anteil den die Pflegekasse übernimmt steigt mit jedem verbrachten Jahr im Pflegeheim, bis nach 4 Jahren der Höchstsatz erreicht ist.
Letztlich hat es meine Mutter auf knapp einen Monat im Seniorenheim gebracht, bevor Sie dann verstarb.
Natürlich gibt es auch die Fälle, dass jemand 10-20 Jahre in einem Seniorenheim lebt. Aber das sind dann auch Ausnahmen, die die Statistik stark verfälschen.
Die durchschnittliche Verweildauer in einem Pflegeheim liegt bei 27 Monaten.
Du wirst ja i.d.R. auch noch eine Rente erhalten.
Meine Mutter musste im letzten Jahr in ein Seniorenheim. Eigenanteil waren rund 3.200€. 2.000€ davon waren durch Ihre Rente + Witwenrente abgedeckt.
1.200€ hätte Sie dann aus Ihren Ersparnissen dazu geben müssen. Und der Anteil den die Pflegekasse übernimmt steigt mit jedem verbrachten Jahr im Pflegeheim, bis nach 4 Jahren der Höchstsatz erreicht ist.
Der Eigenanteil kann deutlich höher liegen, was im Wesentlichen durch den sog. Investitionsanteil bedingt ist. Für die Unterbringung meiner Mutter beträgt der Eigenanteil ca. 4300 EUR monatlich. Dieser ist dann durch Rente und Ersparnisse zu decken, bis die Ersparnisse auf aktuell 10.000 EUR (soll demnächst auf 15.000 EUR erhöht werden) abgeschmolzen sind. Danach übernimmt das Sozialamt den fehlenden Betrag.
Soweit ich das übersehen kann, ist der von der Pflegekasse übernommene Betrag nur abhängig vom Pflegegrad, nicht von der Dauer des Aufenthaltes.
Wie hoch ist der Zuschuss zu Pflegeheimkosten?
Die Höhe des Zuschusses richtet sich danach, wie lange bisher Leistungen der vollstationären Pflege in Anspruch genommen wurden, und steigt mit zunehmender Dauer des Heimaufenthalts. Je länger der Bewohnende in Einrichtungen der vollstationären Pflege lebt, desto geringer wird sein Eigenanteil.
Seit dem 1. Januar 2024 gilt Folgendes:
15 Prozent des Eigenanteils an den Pflegekosten, wenn sie bis zu 12 Monate,
30 Prozent des Eigenanteils an den Pflegekosten, wenn sie mehr als 12 Monate,
50 Prozent des Eigenanteils an den Pflegekosten, wenn sie mehr als 24 Monate und
75 Prozent des Eigenanteils an den Pflegekosten, wenn sie mehr als 36 Monate
in einem Pflegeheim leben.
Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundh…eimkosten-68404
Der Eigenanteil kann deutlich höher liegen, was im Wesentlichen durch den sog. Investitionsanteil bedingt ist. Für die Unterbringung meiner Mutter beträgt der Eigenanteil ca. 4300 EUR monatlich.
Das ist natürlich höchst individuell.
Es kommt auch darauf an, ob die Pflegeeinrichtung nur Selbstzahler aufnimmt oder ob es sich um eine Einrichtung handelt, in der die Pflegekosten durch das Sozialamt geleistet werden.
Wir waren jedenfalls heilfroh, dass wir uns die Einrichtung aussuchen konnten. Ich habe so manche Einrichtung besichtigt wo es im wahrsten Sinne des Wortes zu Himmel stank. Da hätte ich meine Mutter niemals unterbringen wollen.
Wieviel Geld sollte man für die evtl.Unterbringung in einem Altersheim/Pflegeheim zurücklegen ?
Die Empfehlung von Finanztip beträgt 30000 €. Bei einem Eigenanteil von 3000 € im Altersheim monatlich reicht das nicht mal für ein Jahr ! MfG Helmut
die 30.000 € von Finanztip sind eher so als grobe Rücklage gedacht, nicht als vollständige Absicherung für mehrere Jahre im Pflegeheim. Du hast völlig recht: das schnell aufgebraucht.
Das Problem ist, dass man die tatsächlichen Kosten kaum exakt planen kann. Es hängt stark davon ab, wie lange man pflegebedürftig ist, welchen Pflegegrad man hat und wie sich die Zuschüsse entwickeln. Die Pflegeversicherung übernimmt ja einen Teil, und seit ein paar Jahren steigt der Zuschuss mit der Aufenthaltsdauer, aber ein ordentlicher Eigenanteil bleibt fast immer. Deshalb geht es bei den 30.000 € eher darum, erstmal eine gewisse Zeit überbrücken zu können und nicht sofort in finanzielle Engpässe zu kommen.
Wie hoch ist der Zuschuss zu Pflegeheimkosten?
Die Höhe des Zuschusses richtet sich danach, wie lange bisher Leistungen der vollstationären Pflege in Anspruch genommen wurden, und steigt mit zunehmender Dauer des Heimaufenthalts. Je länger der Bewohnende in Einrichtungen der vollstationären Pflege lebt, desto geringer wird sein Eigenanteil.
Danke für diese Information. Das war mir bisher so nicht bekannt. Ist allerdings auch ein wenig verwirrend in der Bezeichnung der Leistungen. Die Pflegekasse zahlt also, je nach Pflegegrad, einen Anteil an den Pflege- und Ausbildungskosten. Unabhängig vom Pflegegrad bleibt der Eigenanteil jedoch gleich. Seit 2024 übernimmt die Pflegekasse dann noch zusätzlich einen bestimmten, von der Aufenthaltsdauer abhängigen Prozentsatz des Eigenanteils. Das nennt sich dann "Leistungszuschuss".
Vielleicht für den ein oder anderen Pflegeheimbewohner (bzw. deren Angehörige) interessant:
bei geringer Rente und einem Vermögen unter EUR 60.000,- kann Pflegewohngeld beantragt werden.
Das verzögert dann etwas das Abschmelzen auf den o.g. Betrag von TEU 10 (bzw. 15).
Die Finanztip Empfehlung mit den 30k kann nur eine sehr allgemeine Empfehlung sein, aber prinzipiell halte ich sie für hilfreich.
Die Zuschüsse, wie monstermania sie aufgelistet hat, habe ich bei meiner Mutter auch mal durchgerechnet und ihr die entsprechende Höchstsumme für eine stationäre Unterbringung in einem Pflegeheim mitgeteilt. Bei ihr ist es so, dass ab einer bestimmten Verweildauer alle kosten durch Rente, Zuschüsse etc. gedeckt sind.
Wir sind von den lokal typische Pflegeheimkosten ausgegangen und haben mögliche Erhöhungen eingerechnet. Man muss leider stark davon ausgehen, dass sich die Pflegekosten weiter erhöhen werden.
Den möglichweise notwendigen Gesamtbetrag hat meine Mutter als Tagesgeld angelegt. Wenn der (hoffentlich nie) eintretende Fall eintritt, dann steht das Geld bereit.
Als Tipp am Rande, da es zum Thema passt: ich bin für meine Mutter auch andere Szenarien fürs Alter durchgegangen.
Also z.B. ambulante Pflege notwendig. Eine Fachkraft, die ein paar mal in der Woche zum Duschen kommt, ein bisschen "Luxus" bei einer ambulanten Pflege und so. Hier habe ich gerechnet, was da bei meiner Mutter finanziell möglich ist über bestimmte Zeiträume.
"Gegengerechnet" habe ich in diesen Fällen dann z.B., dass sie dann kein Auto mehr benötigt, keine großen Reisen mehr antritt etc.
Damit erhält man mMn ein gutes Gefühl, was im Alter an finanziellen Risiken eintreten können.
Meines Wissens beinflusst der Pflegegrad ab PG2 den Eigenanteil nicht.
Du wirst ja i.d.R. auch noch eine Rente erhalten.
wobei zu bedenken gilt, dass diese Rente ja evtl auch noch erst die Lebenshaltungskosten des noch lebenden Partners zu decken haben. Denn der verbleibt ja dann noch in der Wohnung/Haus und muss sich selber versorgen, da wird dann nicht so viel gespart.
In dieser Konstellation braucht es dann schon genügend verfügbares Kapital, um sich selber sein Heim auszusuchen ... und den Partner daheim weiterhin gut versorgt zu wissen.
Ist allerdings auch ein wenig verwirrend in der Bezeichnung der Leistungen. Die Pflegekasse zahlt also, je nach Pflegegrad, einen Anteil an den Pflege- und Ausbildungskosten.
ja, das ging mir auch so. In unserem Fall liegen die Gesamtkosten bei grob 6.000 je Monat, von denen 2.000 für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten gelten und deshalb nicht bezuschusst werden. Von den verbleibenden 4.000 übernimmt die Pflegeversicherung 1.855 (PG4), so das der Zuschuss auf deinen Eigenanteil von 2145 berechnet wird --> im ersten Jahr bekommst du also 322 Zuschuss.
Naive Menschen hätten rechnen können 15% Zuschuss auf 6.000 = 900 je Monat 😜
Es hängt stark davon ab, …..welchen Pflegegrad man hat…
Ist mit Pflegegrad 2 bis 5 völlig egal. Die Zuzahlung ist genau gleich.
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Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
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