Ich habe mitgezeichnet
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Ich würde gerne darauf mit deinem Zitat antworten.
“If you don't believe me or don't get it, I don't have time to try to convince you, sorry.” ― Satoshi Nakamoto
Sauber. Nimm es auch gerne in deine Signatur auf, würde mich freuen.
Warum setzt du Energieverbrauch eigentlich automatisch mit etwas Negativem gleich? Historisch war ein steigender Energieverbrauch immer ein Indikator für technologischen Fortschritt und steigenden Wohlstand. Computer, Rechenzentren, das Internet, KI oder Elektromobilität verbrauchen ebenfalls enorme Mengen Energie. Trotzdem stellen die wenigsten den grundsätzlichen Nutzen dieser Technologien infrage.
Was glaubst du, was hier in 20 oder 50 Jahren abgeht? Der Energiebedarf wird weiter deutlich steigen und das ist gut so, z. B. Robotik, autonome Systeme, eine stärkere Raumfahrt usw.
Die eigentliche Herausforderung ist deshalb aus meiner Sicht nicht, dass wir Energie verbrauchen, sondern wie wir sie erzeugen. Gelingt es uns, Energie langfristig günstig, sauber und nachhaltig bereitzustellen, dann ist ein steigender Energieverbrauch ein Zeichen von Fortschritt als von Rückschritt.
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Also hast du kein Argument und auch keinen passenden Vergleich. Dann wird das Risiko wieder gesamtgesellschaftlich aufgeteilt und der Gewinn privatisiert. Ist so, darf man aber wohl kritisieren. Nur weil an anderer Stelle Energie verschwendet wird, dürfen wir das auch. Starke Argumentationslinie, kenne ich aus der Kita.
Das Zitat klingt schlau, zeugt aber nur von überheblicher Ignoranz. "Sorry"
Ganz und gar nicht. Du behauptest, der Energieverbrauch von Bitcoin sei objektiv unangemessen. Dafür müsstest du aber zunächst begründen, nach welchen Kriterien du den Nutzen verschiedener Anwendungen vergleichst und wer diese Kriterien festlegt. Wenn Millionen Menschen freiwillig Energie einsetzen, um Bitcoin zu nutzen, zu halten oder auch darauf zu spekulieren, dann zeigt das zunächst einmal, dass sie darin einen Nutzen sehen. Ob du diesen Nutzen persönlich teilst, ist eine andere Frage.
Kritik an Bitcoin ist selbstverständlich legitim. Aus der eigenen Bewertung aber eine allgemeingültige Aussage abzuleiten, Bitcoin sei eine "Energieverschwendung", ist letztlich eine subjektive Wertung und keine objektive Tatsache.
Und deinen Punkt mit "Risiko wird sozialisiert, Gewinn privatisert" verstehe ich in diesem Zusammenhang ehrlich gesagt nicht. Miner beziehen ihren Strom ganz legal am freien Markt und bezahlen dafür den marktüblichen Preis, wie dude bereits aufgezeigt hat. Sie gehen dorthin, wo Energie besonders günstig oder überschüssig verfügbar ist. Welches Risiko hier auf die Allgemeinheit abgewälzt werden soll, erschließt sich mir daher nicht.
Es gibt viele mehr oder weniger angemessene Energieverbräuche.
Wer entscheidet denn, welcher Energieverbrauch "angemessen" ist und welcher nicht? Wenn jemand bereit ist, Energie für Streaming, Gaming, KI-Rechenzentren oder Klimaanlagen einzusetzen, ist das seine persönliche Entscheidung.
Bei Bitcoin ist es nicht anders. Für die einen liegt der Nutzen in einem dezentralen Geldsystem, für andere im Werterhalt und wieder andere spekulieren schlicht auf steigende Kurse. Auch Spekulation ist letztlich ein legitimer wirtschaftlicher Zweck. An den Finanzmärkten werden täglich enorme Mengen Energie und Rechenleistung eingesetzt, um Rendite zu erzielen. Das wird gesellschaftlich weitgehend akzeptiert.
Die eigentliche Frage ist doch, ob der Nutzen diesen Energieeinsatz rechtfertigt. Und das muss am Ende jeder für sich selbst beantworten. Eine objektive Instanz, die festlegt, welche Form der Energienutzung "sinnvoll" ist und welche nicht, gibt es nicht.
Schlimmer ist es allerdings den Energieverbrauch als Feature zu verklären.
“If you don't believe me or don't get it, I don't have time to try to convince you, sorry.” ― Satoshi Nakamoto
meine eigene Mutter beispielsweise befindet sich im 97. Lebensjahr
Respekt! Deiner Mutter nur das Beste ![]()
Muss man bei Bison auch beim Sparplan den Spread von 1,25 % bezahlen?
Ja: https://bisonapp.com/gebuehren/
Ich würde daher zu Bitvavo tendieren, dort sind die Gebühren geringer.
Daher mal die ernstgemeinte Frage an Euch Beide: Was waren die letzten Ereignisse oder Meldungen, die Euch zum Nachdenken oder gar Zweifeln über die Zukunftsfähigkeit von BTC gebracht haben?
Ich zweifle jeden Tag an Bitcoin und denke über „ihn“ nach. Komme dann aber immer wieder zum Entschluss, dass Bitcoin unaufhaltsam ist.
Frage 2: Angenommen in 10 Jahren gäbe es kein Bitcoin mehr oder es wäre irrelevant. Was könnten Eurer Meinung nach mögliche Ursachen gewesen sein?
Dass die Menschheit sich ins Steinzeitalter zurückgebombt hat.
Bitcoin scheint in den USA jetzt gerade keine Freunde zu finden [...].
Die USA sind aktuell DAS Land, das die Integration digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin in Wirtschaft, Kapitalmärkte und Bankenwesen am stärksten vorantreibt. Gerade dort sieht man doch, wie massiv institutionelle Akteure, ETFs, Banken und politische Entscheidungsträger das Thema zunehmend ernst nehmen und in bestehende Strukturen integrieren wollen.
Transparenz und Nachverfolgbarkeit stehen halt im Widerspruch zu angeblicher „Zensurresistenz“.
Warum sollte das im Widerspruch stehen?
Ich sehe weiterhin keinen „use case“.
Frag mal Russland, Iran oder die USA. – Das gesamte Bankenwesen wird zudem in Zukunft über die Blockchain-Technologie abgewickelt. Alle Lebensbereiche werden nach und nach weiter digitalisiert. KI und Bitcoin (in seiner Funktion als nicht zensierbares digitales Geld) werden sich ergänzen. Gold wird als Wertspeicher von Bitcoin abgelöst.
Schön wie ihr jetzt Bitcoin zu einem transparenten, nachverfolgbaren und rechtssicheren Wertspeicher dreht, bisher waren das doch genau die Gründe von euch gegen alles andere, da nur der BTC nicht transparent, nicht nachverfolgbar und nicht rechtsstaatlichen Verordnungen unterliegt. Irgendwie kann ich euren BTC Fanclub langsam nicht mehr ernst nehmen, ihr bastelt euch jeden Tag die Argumente so wie es gerade ins eigene Weltbild passt.
Hallo Mischu. Bereits Anfang 2025 wurde hier folgendes geschrieben:
Dies steht im Gegensatz zu Bitcoin, das durch eine transparente Blockchain-Technologie funktioniert, die Vertrauen durch Dezentralisierung und Nachvollziehbarkeit schafft.
Du hast damals über den Beitrag gelacht, wenn man die Reaktion unter dem Beitrag anschaut. Das passt irgendwie nicht zusammen. – Der Vorwurf, dass Bitcoiner ihr Narrativ anpassen würden, damit es ins Weltbild passt, kann ich so nicht nachvollziehen.
Hat Bitcoin jetzt doch einen intrinsischen Wert? ![]()
Updates wären schön =)
Also der Amumbo 2-fach gehebelt (rot) hat sich im Vergleich zu einem normalen Welt-ETF (blau) wie folgt entwickelt:
In den letzten 12 Monaten:
In den letzten 3 Jahren:
In den letzten 15 Jahren:
Dieser Thread wird in 10 Jahren interessant werden. Ich glaube allerdings nicht, dass man auf einen Beitrag eine Antwort erhalten wird.
Hab dich mal gebookmarked, damit du auch im Eingangspost dieses Threads verewigt bist ![]()
Der Kurs, den du in der App siehst (z. B. 61.500 €), ist ein Richtwert bzw. Mittelpreis. Entscheidend für deine Limitorder ist aber der tatsächliche Verkaufspreis, also der Preis, zu dem dir gerade jemand Bitcoin anbietet. Dieser kann trotz angezeigtem Kurs noch über deinem Limit von 62.000 € liegen, sodass die Order nicht ausgeführt wird.
Hinzu kommt, dass Bison keine klassische Börse mit offenem Orderbuch ist. Deine Order wird gegen einen Handelspartner (Market Maker der Börse Stuttgart) ausgeführt. Wenn dieser zu deinem Limit gerade kein Angebot stellt, bleibt die Order offen – selbst wenn der Marktpreis kurz darunter angezeigt wird.
Außerdem bewegt sich der Bitcoin-Kurs gerade in den letzten Tagen sehr schnell. Es kann sein, dass der Preis 61.500 € nur für Sekunden berührt wurde und in diesem Moment schlicht kein Handel zu deinem Limit zustande kam. Die App zeigt solche kurzen Bewegungen zwar an, sie führen aber nicht automatisch zu einer Ausführung.
Mal eine andere Frage an die Bitcoiner hier, habt Ihr auch schonmal nachgedacht den "infinite money glitch" zu benutzen ? Klar riskant, aber es soll ja durchaus Leute geben die Ihr Depot beleihen, einen Kredit aufnehmen um z.B. STRC zu kaufen um 11% zu bekommen damit die 3-5% Kreditzins zu tilgen und mit dem Rest Bitcoin zu kaufen bzw. mit Krediten gleich BTC zu kaufen.
Das Risiko „Michael Saylor“ ist mir irgendwie zu groß und so eine Strategie steht für mich persönlich irgendwie im Widerspruch zum Ursprungsgedanken von Bitcoin: dezentral, unabhängig, zensurresistent. Aber ich kann schon verstehen, wenn man die Wette eingeht. Theoretisch ist es ein no-brainer, aber nur theoretisch. Da Gier meistens ein schlechter Ratgeber ist, bleibe ich bei Bitcoin only ![]()
Und selber?
Ach da liegt dein Problem.
Du wünscht dir einen glühenden Bitcoin Befürworter, der dich mit Dummfug überzeugen möchte, doch findest du den hier nicht. Es ist den Befürwortern völlig schnuppe, was du denkst, sie teilen die auf Anfrage lediglich ihre Meinung mit.
Damit kommst du nicht klar, deshalb stichelst du, um dich an einem vermeintlichen Gegner reiben zu können.
Interessant....
So drastisch würde ich das nicht formulieren. Grundsätzlich halte ich es sogar für etwas Positives, wenn Bitcoin kritisch hinterfragt wird. Gerade als Bitcoin-Halter ist es wichtig, sich mit Gegenargumenten auseinanderzusetzen, die eigene Position regelmäßig zu prüfen und nicht in die Gefahr zu geraten, blind einer Überzeugung zu folgen.
Bislang ist mir allerdings noch kein wirklich überzeugendes Argument begegnet, das schlüssig erklärt, warum Bitcoin zwangsläufig scheitern sollte. Interessanterweise wirken solche Gegenpositionen auf mich eher beruhigend: Sie zeigen, dass es nach wie vor viel Skepsis gibt und dass Bitcoin selbst in einem Finanzforum noch immer sehr misstrauisch beäugt wird, und dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil überhaupt investiert ist. Das führt mir eher vor Augen, wie früh das Thema noch ist. Kritik hilft also eher dabei, die eigene Einschätzung zu schärfen und nicht in Selbstzufriedenheit abzurutschen ![]()
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Das Asset ist nicht verschwunden sondern existiert.
Survivorship ist kein Beweis für Vertrauenswürdigkeit oder eine sonstige Eigenschaft des Überlebenden.Existenz ist Grundvoraussetzung für das Tragen einer Eigenschaft oder einer Fähigkeit.
Ich habe mich vermutlich missverständlich ausgedrückt, das war nicht meine Absicht. Gemeint war, dass Bitcoin aus solchen Krisen nicht nur unbeschadet hervorgegangen ist, sondern gestärkt daraus hervorgegangen ist. Der Begriff „antifragil“ trifft es hier wahrscheinlich besser als „resilient“: Bitcoin übersteht Krisen nicht nur, sondern lernt aus ihnen, wird robuster und gewinnt an Vertrauen.
Hier ist eine Übersicht, wie sich verschiedene Assets während und nach zentralen geopolitischen Ereignissen (10 Tage und 60 Tage nach dem jeweiligen Ereignis) in den letzten 5 Jahren verhalten haben:
PS: Der Vollständigkeit halber: Am Liberation Day (2. April 2025) stand Bitcoin bei ~85.000 $. – 60 Tage später bei ~105.000$ -> + 25 %.
Welche Fähigkeiten hat bitcoin bewiesen?
„Man darf nicht vergessen, dass……“
Auf so einen Satz folgt üblicherweise eine exkulpierende Erklärung, warum etwas eben nicht so gelaufen ist wie es laufen hätte sollen.
Da gibt es viele. Um eine zu nennen: Resilienz. Bitcoin hat extreme Marktphasen überstanden – Blasen, Crashs, Betrugsskandale, Verbote, den Zusammenbruch großer Börsen – ohne dass das Protokoll selbst versagt oder nachträglich „gerettet“ werden musste. Die Regeln wurden eingehalten, die Geldmenge nicht verändert, Transaktionen korrekt abgewickelt. Niemand konnte Bitcoin einfrieren, abschalten oder umschreiben.
Ich habe nicht vor diese Strategie zu fahren sondern halte sie für ebenso verrückt wie die Aussage, dass ein Asset, das regelmäßig um 80% gefallen eine vertrauenswürdige Anlage ist 😜
Sehe ich etwas anders. Schauen wir uns mal die Definition von Vertrauen an:
„Vertrauen ist die feste Überzeugung von der Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Fähigkeit einer Person oder Institution.“
Überträgt man diese Definition auf Bitcoin, dann lässt sich historisch durchaus sagen: Bitcoin war bislang zuverlässig, ehrlich und funktionsfähig. In diesem Sinne ist ein wiederkehrender Drawdown von 80 % zunächst kein Kriterium dafür, ein Asset als grundsätzlich „nicht vertrauenswürdig“ einzuordnen.
Man darf dabei nicht vergessen, dass Bitcoin ein sehr junges Asset mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung ist. In solchen frühen Phasen ist erhöhte Volatilität eher die Regel als die Ausnahme. Betrachtet man zudem die Entwicklungen im Umfeld, lässt sich feststellen, dass Akzeptanz und Adoption – sowohl institutionell als auch gesellschaftlich – kontinuierlich zunehmen. Mit wachsender Marktreife geht erfahrungsgemäß auch eine abnehmende Volatilität einher, was man bei Bitcoin bereits beobachten kann.
Dass die aktuelle Volatilität für klassische Sicherheitssparer nach wie vor sehr hoch ist, steht außer Frage. Ebenso wenig ist Bitcoin für jeden geeignet – zumindest nicht mit hohen Portfolioanteilen jenseits von etwa zehn Prozent.
Alles anzeigenDann ist doch der beste Weg um mit bitcoin reich zu werden, diesen dem Zyklus folgend am ATH zu verkaufen und später billig wieder einzusteigen.
Die Gipfel /ATH scheinen ja immer und Halving herum einzutreten, und ganz exakt treffen muss man es ja eh nicht, wenn man eine Spannbreite von 80% hat.
Da ist Spielraum genug um ordentlich Gewinn mitzunehmen ( selbst wenn man zu früh oder zu spät ein- und aussteigt) diesen dann ins Original Gold zu investieren 😜 und das Spiel von Neuem zu starten.
Klingt nach total beherrschbarer Volatilität 😜
Auf dem Papier klingt das alles wunderbar beherrschbar – rückblickend sehen Zyklen immer erstaunlich sauber aus. In der Realität ist es aber deutlich schwieriger. Es gibt inzwischen Stimmen, die davon ausgehen, dass sich der klassische Bitcoin-Zyklus verändern könnte. Gründe dafür sind unter anderem die ETF-Zulassungen, der Einstieg der Wall Street und auch Treasury-Unternehmen, die Bitcoin nicht mehr nur als Trading-Asset, sondern als strategische Reserve halten. Das verändert Angebots- und Nachfragestrukturen spürbar.
Ob die alten Muster rund um Halvings und ATHs künftig genauso funktionieren, weiß schlicht niemand. Genau deshalb ist Markettiming extrem schwer – selbst mit großzügiger „Fehlertoleranz“. Ein verpasstes Re-Entry oder ein zu frühes Verkaufen kann schnell mehr kosten als ein kompletter Zyklusgewinn bringt.
Aus meiner Sicht ist deshalb ein Sparplan die entspannteste Variante: Man nutzt die Volatilität langfristig, ohne glauben zu müssen, den Markt regelmäßig schlagen zu können. Alles andere kann funktionieren – muss es aber nicht. Und wie immer gilt: Niemand kennt die Zukunft, erst recht nicht in einem Markt, der sich strukturell gerade stark verändert.